Donnerstag, 25. Februar 2021

WB-21-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 21. KW 2012 (19.05. bis 25.05.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb2112.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

TERMINE + EVENTS:
01. SmartFood: die etwas andere Gastronomie-Messe
02. Frische Convenience: DLG lädt zum 3. Symposium
03. iran food + hospitality: erwartet 30.000 Fachbesucher

MANAGEMENT + BETRIEB:
04. Endgültig: Der Schoko-Hase ist keine Marke
05. Apetito: Die Zeichen stehen auf Wachstum
06. Gastgewerbeumsatz steigt im 1. Quartal real um 1,6 %
07. Lochham: Ernährungsberater schließen Lehrgang ab
08. Korrektur: Bäcker Mayer übernimmt Keck’s Brotgarten

TRENDS + KONZEPTE:
09. Biores: biologische Reststoffe sinnvoll verwerten

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
10. Health Claims: EU veröffentlicht Positivliste

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
11. DRV: passt Ernteschätzung geringfügig an
12. Statistik: meldet Frostschäden bei Winterweizen

PERSONEN + EHRUNGEN:
13. Subway Deutschland unter neuer Führung
14. AGF: Amerikanische Studenten bilden sich in Detmold weiter
15. Ladenbauer meldet Erweiterung der Geschäftsführung
16. Backzutatenverband: bestätigt Vorsitzenden

BOOKMARKS + BOOKS:
17. Global Industry: Flowers Foods is Gaining Ground

REZEPTE + IDEEN:
18. Pizza Studiosa: Mediterran genießen auf gut deutsch


TERMINE + EVENTS


SmartFood: die etwas andere Gastronomie-Messe

München. (24.05. / ef) Die Marktsegmente Food-to-go, Snack, Party- und Lieferservice sind hart umkämpft. Neue Ideen, um Gaumen und Auge zu verführen, sind daher immer gefragt. Die SmartFood 2013 sei die Chance für Gastronomen, Inspiration für neue Lösungen zu finden und sich damit erfolgreich vom Markt abzuheben – sagt uns der Veranstalter easyFairs aus München. Ausstellern biete die SmartFood 2013 die Möglichkeit, mit zahlreichen Fachbesuchern ins Gespräch zu kommen und mit kreativen Konzepten ihre Produkte auffallend und unkompliziert zu präsentieren. Erstmals öffnet die Fachmesse am 10. und 11. April 2013 in der Event-Arena München ihre Tore.

Frische Convenience: DLG lädt zum 3. Symposium

Frankfurt / Main. (19.05. / dlg) Ihr drittes Symposium «Frische Convenience – Fresh cut-Produkte» veranstaltet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) am 21. und 22. Juni in Berlin. Experten aus Wissenschaft und Praxis informieren in fünf Themenkreisen über aktuelle Aspekte, Forschungsprojekte und Praxislösungen rund um die Stichworte Rohstoffe, Herstellungstechnologie, Produktsicherheit, Verpackung und Qualitätssicherung. Das vollständige Programm inklusive Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessenten auf der Fresh-cut-Seite der DLG.

iran food + hospitality: erwartet 30.000 Fachbesucher

Heidelberg. (19.05. / ifh) Die 19. iran food + hospitality – Internationale Fachmesse für Lebensmittel, Getränke und Gastronomie – findet vom 27. bis zum 30. Mai in Teheran statt. Schirmherr ist das Agrarministerium des Irans. Organisatoren sind die Palar Samaneh Messegesellschaft mit Hauptsitz in Teheran sowie der Heidelberger Messespezialist Fairtrade. Die Veranstalter zählen in diesem Jahr 312 Aussteller aus elf Ländern und erwarten etwa 30.000 Fachbesucher. Die nationale Leitmesse für Lebensmittel, Getränke und Gastronomie ist einer Medienmitteilung zufolge die zentrale Anlaufstelle im Iran, um interessante Kontakte zu knüpfen. Angesichts einer nur wenige Wochen zurückliegenden Meldung, nach der der Iran beabsichtigt, ein nationales Internet aufzubauen (um das internationale Netz nach Kräften zu beschneiden), ist das «Novum» nicht hoch genug zu bewerten, dass die Fachmesse in diesem Jahr erstmals über eine eigene Homepage zu erreichen ist. Um die Effizienz sowohl für Aussteller als auch Fachbesucher (und das Heer von Sittenwächtern …) zu optimieren, findet die iran food + hospitality zeitgleich mit der iran food + bev tec (242 Aussteller aus 17 Ländern) und der iran agro (57 Aussteller aus sieben Ländern) gemeinsam unter dem Titel «iran agrofood 2012» mit insgesamt 611 Ausstellern statt.


MANAGEMENT + BETRIEB


Endgültig: Der Schoko-Hase ist keine Marke

Luxemburg. (25.05. / curia) Form und die Aufmachung einer Ware können eine Gemeinschaftsmarke bilden. Eine Marke, die keine Unterscheidungskraft hat, ist jedoch nicht eintragungsfähig. Die Lindt + Sprüngli AG meldete im Mai 2004 beim HABM (Gemeinschaftsmarkenamt) ein Zeichen in Form eines Schoko-Hasen mit rotem Band als Gemeinschaftsmarke an. Das HABM wies die Anmeldung zurück mit der Begründung, dass die angemeldete Marke keine Unterscheidungskraft habe. Lindt erhob dagegen Klage beim Gericht, die von diesem abgewiesen wurde, weil es zu dem Schluss kam, dass das HABM seine Entscheidung fehlerfrei erlassen hatte. Gegen dieses Urteil legte Lindt Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof (EuGH – C-98/11 P) ein. In seinem Urteil von dieser Woche entschied der EuGH, dass das Gericht mit der Feststellung, das HABM habe die Anmeldung der Marke zu Recht zurückgewiesen, keinen Rechtsfehler begangen hat. Der EuGH weist darauf hin, dass die Unterscheidungskraft der angemeldeten Marke zum einen im Hinblick auf die Waren oder Dienstleistungen, für die sie angemeldet worden ist, und zum anderen im Hinblick auf die Anschauung der maßgeblichen Verkehrskreise zu beurteilen ist. So stellt der EuGH fest, dass das Gericht diese Kriterien zutreffend bestimmt und angewandt hat, indem es sich sowohl mit den Branchengepflogenheiten als auch mit der Wahrnehmung durch Verbraucher auseinandergesetzt hat. Hinsichtlich des Erwerbs von Unterscheidungskraft durch Benutzung der angemeldeten Marke bestätigt der EuGH die Begründung des Gerichts, dessen Ansicht nach Lindt nicht den Nachweis erbracht hatte, dass eine solche Unterscheidungskraft infolge Benutzung im gesamten Unionsgebiet erworben worden sei. Infolgedessen weist der EuGH das Rechtsmittel zurück.

Apetito: Die Zeichen stehen auf Wachstum

Rheine. (24.05. / aag) Die Geschäftsentwicklung der westfälischen Apetito Gruppe nahm 2011 wieder mehr an Fahrt auf. Die Umsätze stiegen um drei Prozent auf 690 Millionen Euro. Damit setzte die Gruppe ihren Wachstumskurs weiter fort. Insgesamt waren 8.723 Mitarbeitende für die Unternehmen der Gruppe tätig – plus vier Prozent gegenüber 2010. Der Konzernumsatz – Apetito AG mit Tochtergesellschaften im In- und Ausland – stieg um knapp zwei Prozent auf 533 Millionen Euro. Der Konzerngewinn nach Steuern belief sich auf 21,6 Millionen Euro. «Wir konnten unsere Erfolgsgeschichte weiter fortschreiben», sagt der Vorstandsvorsitzende Andres Ruff in einer Mitteilung an die Medien. Knackpunkt blieben die deutlich gestiegenen Weltmarktpreise für Rohwaren: «Wir rechnen mit weiter steigenden Preisen und schwer kalkulierbaren Volatilitäten. Diese Entwicklung werden wir über Preiserhöhungen an die Verbraucher weitergeben müssen». Die Geschäftsbereiche im In- und Ausland entwickelten sich unterschiedlich. Im Inland nahm die Apetito AG als Kernbereich des Unternehmens erneut einen positiven Verlauf. Besonders in den Märkten der Gemeinschaftsverpflegung legte das Unternehmen zu und wuchs nahezu zweistellig. Damit konnte das Unternehmen seine marktführende Position in Deutschland weiter ausbauen. Im Produktgeschäft war der starke Wettbewerbs- und Preisdruck deutlich zu spüren. Die Folge waren rückläufige Umsätze mit Komplettgerichten im deutschen Lebensmittel-Einzelhandel. Erneut trug das Auslandsgeschäft wesentlich zur positiven Entwicklung bei. Einzelheiten entnehmen Interessenten der Verlautbarung auf der Website des Unternehmens.

Gastgewerbeumsatz steigt im 1. Quartal real um 1,6 %

Wiesbaden. (22.05. / destatis) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im März 2012 nominal 4,5 Prozent und real 2,2 Prozent mehr um als März 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat – Februar 2012 – der März-Umsatz im Gastgewerbe kalender- und saisonbereinigt nominal um 1,3 Prozent und real um 0,9 Prozent höher. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im März einen Umsatzzuwachs von nominal 5,5 Prozent und real 2,4 Prozent gegenüber März 2011. Die Gastronomie setzte nominal 4,1 Prozent und real 2,0 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 3,9 Prozent und real um 1,6 Prozent. Im ersten Quartal 2012 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 3,7 Prozent und real 1,6 Prozent mehr um als von Januar bis März 2011.

Lochham: Ernährungsberater schließen Lehrgang ab

Gräfelfing. (22.05. / liv) Nach längerer Pause führte die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in diesem Frühjahr wieder den Modullehrgang «Ernährungsberater im Bäckerhandwerk» durch. Der insgesamt siebte Lochhamer Ernährungsberater-Lehrgang endete mit der Abschlussprüfung. Nach Absolvierung der vier Kurs-Module bestanden fünf Kursteilnehmer/innen die letzte Hürde auf Anhieb. Der Abschluss des sechsten Prüflings steht wegen Krankheit noch aus. Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter zeigt sich zufrieden: «Es ist erfreulich, dass auch nach längere Pause das Lehrgangskonzept so gut angenommen wurde». Bei entsprechender Nachfrage wird die Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in ihrem Herbstprogramm 2012 wieder einen Modullehrgang «Ernährungsberater im Bäckerhandwerk» anbieten.

Korrektur: Bäcker Mayer übernimmt Keck’s Brotgarten

Isny. (19.05. / eb) «Bäcker Mayer übernimmt Keck’s Brotgarten» hieß es in der Rubrik «Markt + Unternehmen» letzte Woche, wobei der WebBaecker die vorliegenden Angaben fälschlicherweise mit einer Bäckerei ähnlichen Namens in Schemmerhofen bei Ulm verknüpfte (siehe Ausgabe 20/2012). Die Angaben, im Übrigen alle korrekt, beziehen sich also nicht auf die Bäckerei Keck nahe Ulm, sondern auf die Bäckerei Keck – Keck’s Brotgarten – in Wangen im Allgäu.


TRENDS + KONZEPTE


Biores: biologische Reststoffe sinnvoll verwerten

Bremerhaven. (25.05. / ttz) «Aus Reststoffen werden Ressourcen» lautete im WebBaecker 35/2011 eine Überschrift an dieser Stelle. Handlung: Um bislang ungenutzte biogene Stoffströme aus dem Lebensmittel verarbeitenden Gewerbe, der Entsorgungsbranche oder der Land- und Forstwirtschaft verwertbar zu machen, werden in dem vom ttz Bremerhaven geleiteten «Netzwerk Biores» Produkte und Verfahren für die stoffliche und energetische Nutzung biogener Reststoffe entwickelt. Für backende Betriebe interessant: Zu den «ungenutzten biogenen Stoffströmen» gebören natürlich auch Reststoffe aus der Bäckerei. Und: Setzte das ttz die Fachwelt im Spätsommer 2011 über nicht viel mehr als nur ein Planspiel in Kenntnis, ist man in Bremerhaven heute längst weiter gekommen und kann in der Praxis verwertbare Ergebnisse vorweisen. So besitzt die neue Biores-Plattform, die allen Interessenten offen steht, mittlerweile eine Vielzahl anwenderfreundliche Funktionen: Primär dient sie als Verzeichnis für Unternehmen der biogenen Reststoffverwertung. Das Portal vernetzt öffentliche Institutionen, private Betriebe und Akteure aus Forschung und Entwicklung. Wer den Entschluss fasst, Reststoffe aus der Produktion gewinnbringend weiterzuverarbeiten, kann mit Hilfe der Biores-Plattform geeignete Projekt- und Kooperationspartner suchen, finden und schließlich mit ihnen neue Projekte umsetzen. Weiterführende Details siehe biores-netzwerk.de.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Health Claims: EU veröffentlicht Positivliste

Berlin. (25.05. / bmelv) Die Europäische Kommission hat nach intensiver Prüfung eine Liste mit 222 zulässigen gesundheitsbezogenen Werbeaussagen für Lebensmittel (Health Claims) verabschiedet, die künftig in der EU gültig ist. Die komplette Liste ist im EU-Amtsblatt einzusehen sowie im Internet veröffentlicht. Die Hersteller von Lebensmitteln haben sechs Monate Zeit, um ihre Produkte an die strengeren Vorgaben anzupassen. Ab Dezember 2012 sind alle gesundheitsbezogenen Angaben verboten, die nicht zugelassen sind oder für die kein Zulassungsverfahren läuft. Die von der EU-Kommission genehmigte Positivliste umfasst vorerst 222 zugelassene gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel, etwa über die Rolle von Kalzium für gesunde Knochen oder von Vitamin C für das Immunsystem. Ursprünglich waren aus den EU-Staaten mehr als 44.000 Anträge zur Prüfung eingereicht worden. Gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln sind grundsätzlich verboten, es sei denn, sie sind von der Europäischen Kommission zugelassen. Voraussetzung für diese Zulassung ist eine positive Bewertung der behaupteten Wirkung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


DRV: passt Ernteschätzung geringfügig an

Berlin. (24.05. / drv) Die teilweise ausgiebigen Niederschläge der letzten Wochen haben bei den Getreidebeständen insgesamt für Entspannung gesorgt. Im Vergleich zum Vormonat erhöht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) daher seine Ernteprognose für Getreide um gut eine Million auf 42,4 Millionen Tonnen. Insgesamt haben sich die Getreidebestände stabilisiert, allerdings auf einem teilweise sehr heterogenen Niveau. Die aktuell geschätzten Erntemengen sind nach wie vor enttäuschend. Sie liegen zwar leicht über denen des Vorjahres, doch deutlich unter dem langjährigen Mittelwert. Durch die Auswinterungsschäden bei Winterweizen und Wintergerste ist es zu einer deutlichen Verschiebung zugunsten des Sommergetreides gekommen. Der DRV geht derzeit von einem deutlichen Zuwachs bei den Anbauflächen von Sommergerste und Sommerweizen aus. Die Anbauflächen von Körnermais werden nach derzeitiger Einschätzung um gut acht Prozent zunehmen. Die der Ernteschätzung zugrunde liegenden Flächenangaben beruhen auf den Daten des Statistischen Bundesamtes und DRV- Erhebungen. Mit Blick auf den Ertrag ist das Sommer- dem Wintergetreide aufgrund der kürzeren Vegetationsperiode unterlegen. Allerdings erfolgte die Aussaat 2012 unter optimalen Bedingungen, so dass Landwirte und Genossenschaften auf eine gute Bestandsentwicklung setzen. Insgesamt hoffen die Beteiligten auf weiterhin mildes Wetter mit ausreichenden Niederschlägen, damit die durch die Wetterunbilden der vergangenen Monate in Mitleidenschaft gezogenen Kulturen das noch vorhandene Ertragspotential möglichst optimal ausschöpfen können.

Statistik: meldet Frostschäden bei Winterweizen

Wiesbaden. (21.05. / destatis) Die Anbauflächen von Winterkulturen in Deutschland sind aufgrund von Frostschäden deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beträgt die Anbaufläche 2012 für die anbaustärkste Getreideart, den Winterweizen, 2,9 Millionen Hektar. Das sind rund zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Am stärksten verringerten sich die Anbauflächen für Winterweizen in Hessen (minus 42 Prozent) und Niedersachsen (minus 21 Prozent). Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hatten hingegen nur geringe Auswinterungsschäden. Die Aussaatflächen für Wintergerste sind insgesamt ebenfalls gesunken: In 2012 sind rund 1,1 Millionen Hektar mit Wintergerste bestellt, acht Prozent weniger als 2011. Roggen und Wintermenggetreide stehen auf einer Fläche von etwa 670.000 Hektar, das sind neun Prozent mehr als 2011. In allen Bundesländern stieg die Fläche: Die größten Ausdehnungen für Roggen und Wintermenggetreide weisen Rheinland-Pfalz (plus 25 Prozent) und Baden-Württemberg (plus 23 Prozent) aus. Die von hohen Frostschaden betroffenen Flächen mit Winterkulturen wurden in der Regel umgebrochen und mit Sommerkulturen bestellt: Sommergerste wurde auf 545.000 Hektar (plus 30 Prozent) ausgesät, Sommerweizen auf einer Fläche von 193.000 Hektar (plus 182 Prozent). Die Haferfläche wurde um zehn Prozent auf 158.000 Hektar erweitert. Alle Angaben basieren auf einer lückenhaften Basis und sind daher als vorläufige Anbautendenzen zu verstehen.


PERSONEN + EHRUNGEN


Subway Deutschland unter neuer Führung

Köln. (24.05. / sub) Führungswechsel bei Subway Deutschland: William Walker folgt Hans Fux als Area Development Manager für Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Fux, der seit Juli 2010 die Geschäfte für die deutschsprachigen Märkte leitet, wird das Unternehmen Ende Juni auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Mit Walker gewinnt Subway für die Führung und Steuerung der deutschsprachigen Märkte einen Kenner der Systemgastronomie, der auf fast 25 Jahre Erfahrung bei McDonalds zurückblickt. Unter anderem war der 46-Jährige für die Ausbildung und Führung von Mitarbeitern wie auch Franchise-Partnern verantwortlich und zuletzt im operativen Restaurantgeschäft tätig.

AGF: Amerikanische Studenten bilden sich in Detmold weiter

Detmold. (23.05. / agf) Eine Bildungsreise durch Deutschland führte 18 Studenten der Getreidewissenschaften der Kansas State University auch nach Ostwestfalen-Lippe. Begleitet von ihren Professoren Dirk Maier und Ron Madl besuchten sie auf dem Detmolder Schützenberg die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) sowie das Detmolder Institut für Getreide- und Fettanalytik – DIGeFa. Zustande gekommen war das Treffen durch einen persönlichen Kontakt des Leiters des Instituts für Sicherheit und Qualität bei Getreide im Max-Rubner-Institut (MRI), Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer. Nach ausführlichem Einblick in das MRI konnten sich die Gäste über die Arbeit der AGF informieren. Deren Hauptgeschäftsführer Tobias Schuhmacher stellte die Aufgaben und Funktionen des Verbands vor und beantwortete die Fragen der Studenten. Schnell stellte sich heraus, dass die Arbeit der AGF dabei von besonderem Interesse war, da es Vergleichbares nach Angaben von Prof. Maier in den USA nicht gibt. Neben der Theorie lernten die Gäste die praktische Arbeit in der AGF-Tochtergesellschaft DIGeFa kennen. Begleitet und fachlich unterstützt wurden sie hier von Laborleiterin Jana Haase. Ein besonderes Augenmerk der Studenten lag dabei auf den einzelnen Untersuchungen und der Versuchsbäckerei. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass gerade die theoretische und praktische Verknüpfung einen besonderen Mehrwert für alle Beteiligten bietet.

Ladenbauer meldet Erweiterung der Geschäftsführung

Wendelstein. (23.05. / ai) Zum 01. Mai wurde Kurt Jugl in die Geschäftsführung der Aichinger GmbH berufen. Er war zuletzt über zehn Jahre Mitglied der Geschäftsführung der Uvex Sports Group. Neben Günther Hertel und Norbert Schumacher übernimmt Jugl in der Geschäftsführung die Verantwortung für Finanz- und Rechnungswesen, Personal, EDV und Organisation sowie das Auftragsmanagement. «Die langjährige Erfahrung von Kurt Jugl in der Optimierung strategischer Abläufe ist für das Unternehmen außerordentlich wertvoll», sagt Geschäftsführer und Inhaber Hertel.

Backzutatenverband: bestätigt Vorsitzenden

Berlin. (21.05. / bzv) Während der 64. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Backzutatenverbands Berlin/Wien bestätigten die Delegierten Dr. Detlev Krüger (Martin Braun Gruppe) als 1. Vorsitzenden im Amt sowie Udo Heckelmann (Uniferm) als Stellvertretenden Vorsitzenden. Darüber hinaus setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Dr. Georg Böcker (Ernst Böcker); Eva-Maria-Hauenstein (Unifine Food + Bake Ingredients); Thomas Krupp (Ireks); Heinrich Worenz (Diamant Nahrungsmittel). In Berlin als ordentliche Vorstandsmitglieder neu hinzugekommen sind Thomas Tanck (CSM Deutschland) und Harald Zech (Jung Zeelandia). Damit ist der Vorstand nach dem Ausscheiden von Erwin Schaillée und Reinhard Meißner wieder vollständig. Ergänzend im Vorstand vertreten ist Wilko Quante (CSM Deutschland) als Vorsitzender des Wissensforums Backwaren.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Flowers Foods is Gaining Ground

Hamburg. (bm) US-American Flowers Foods Inc. reported results for its 16-week first quarter ended April 21, 2012. The company increased its sales 12,0 percent to 898,2 million USD, reflecting favourable net price/mix of 2,4 percent, contributions from the Tasty Baking acquisition of 7,9 percent and volume increases of 1,7 percent. Other topics of the week:

Title Region Date
Flowers Foods: Sales up 12 percent in Q1/2012 (US) Fri 05-25
Kraft Foods: Shareholders Approve Mondelez International (US) Fri 05-25
Mintel: Own label NPD overtook branded for first time (UK) Fri 05-25
Baker’s Pride: Names Senior Sales Associate (US) Fri 05-25
Ralcorp Holdings: Announces Results for Q2/2012 (US) Thu 05-24
Ralcorp Holdings: Acquires Petri Baking Products (US) Thu 05-24
Starbucks Celebrates 10 Years in Spain (US) Thu 05-24
Monsanto: Company to Purchase Planting Technology (US) Thu 05-24
Rewe Group: increases turnover to 48 billion EUR in 2011 (DE) Wed 05-23
General Mills: announces cost savings plan (US) Wed 05-23
ConAgra: Acquires Pita Chip Business from Kangaroo (US) Wed 05-23
Campbell: Higher costs hit profits in Q3/2012 (US) Tue 05-22
Krispy Kreme: net income down 34 percent in Q1/2013 (US) Tue 05-22
Compass Group: Interim results for H1/2012 (UK) Tue 05-22
DSM: to acquire Ocean Nutrition Canada (NL) Mon 05-21
Morrisons: relaunches its in-store bakeries (UK) Mon 05-21
Subway: to Open 1’200 N.A. Locations in 2012 (US) Mon 05-21
Brazil Fast Food: Announces First Quarter 2012 Results (BR) Mon 05-21
UK: New Member Joins Federation of Bakers (UK) Sat 05-19
Campbell: Names Director Digital Marketing, Social Media (US) Sat 05-19
Campbell: SVP Honored by Executive Women of New Jersey (US) Sat 05-19
Erlenbacher: appoints National Sales Manager UK (DE) Sat 05-19


REZEPTE + IDEEN


Pizza Studiosa: Mediterran genießen auf gut deutsch

Bonn. (25.05. / GMF) «Mediterran genießen auf gut deutsch», unter diesem Motto stand im Mai 2003 eine kleine Snackmahlzeit aus der GMF-Ideen-Küche in Zusammenarbeit mit dem Bäckerfachverein Bonn, die bis heute vermutlich nicht nur den studentischen Geschmack und Zeitgeist trifft: Pizza Studiosa. Hier das Rezept für ein Blech von 60×40 Zentimetern.

Zutaten: Für den Teig 450g Weizenvollkornmehl, 450g Weizenmehl Type 550, 25g Hefe, etwa 500ml Wasser, 18g Salz, 50-100ml Öl, etwa 25g Zucker. Für den Belag 750g Broccoli-Röschen, 425g Gemüse-Fenchel, 420g Mais, (1 Gläschen Kapern), 500g geriebener Käse, 750g gewürfelte Tomaten, Oregano, 8-10 Scheiben roher Schinken, rund 50ml Öl, Salz, Pfeffer, Zucker.

Zubereitung: Aus Weizenvollkornmehl, Weizenmehl, Hefe, Salz, Zucker, Öl, Wasser einen Teig herstellen; im Spiralkneter 3 und 4 Minuten laufen lassen. 15 bis 20 Minuten Teigruhe. Auf gewünschte Blechgröße ausrollen. Gewürfelte Tomaten mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano anrühren, kräftig abschmecken und auf dem Teig verstreichen. Broccoli in kleine Röschen zerteilen, Gemüsefenchel halbieren und in Streifen von einem halben Zentimeter schneiden. Beides zusammen rund zehn Minuten blanchieren. Broccoli, Fenchel, Mais und Kapern (wer es mag) auf dem Teig verteilen, dann den Käse. Zum Schluss noch etwas Öl darüber träufeln. Im Backofen bei etwa 230° Celsius 25 bis 30 Minuten backen. Auf die heiße Pizza die Schinkenscheiben verteilen, in Stücke schneiden und servieren.