Sonntag, 28. Februar 2021

WB-21-2008

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 21. KW 2008 (17.05. bis 23.05.)
Download: https://www.webbaecker.de/08archivphp/wb2108.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. EU «Health Check»: Mühlen für weitere Liberalisierung
02. Barilla: will Kamps bis zum Sommer verkauft haben
03. Großbrand bei Maurer: zwei Millionen Euro Sachschaden?
04. LEH: profitiert laut EU-Kommission von hohen Getreidepreisen

TERMINE + EVENTS:
05. Russische Leitmesse: wieder mit Deutschem Gemeinschaftsstand
06. Weltgrößter Pfefferkuchen lockte tausende Schaulustige

MANAGEMENT + BETRIEB:
07. Agrana: ist mit Geschäftsjahr 2007/2008 zufrieden
08. Arbeitnehmer: fühlen sich nur mäßig verbunden
09. Unternehmenscheck: Erkennen Sie Schwächen rechtzeitig
10. ZDH: Binnenkonjunktur bleibt das Sorgenkind des Handwerks

TRENDS + KONZEPTE:
11. CMA-Exportbarometer: Erwartungen anhaltend positiv
12. Import 2007: 25 Pfund Kaffee und ein Pfund Tee pro Kopf
13. Bagel Brothers: mit neuem Ableger in Mainz

MARKETING + VERKAUF:
14. Appell: Haben Sie Mut zur Auseinandersetzung!
15. Lebensmittel: Online-Umsatz sinkt erstmals um drei Prozent

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
16. ZMP: Deutsche sparen weiterhin bei Essen und Trinken
17. Ernährungsindustrie: steigert Umsatz auf 147,6 Milliarden
18. Zöliakie in der EU: 2,5 Millionen Bürger sind betroffen

PERSONEN + EHRUNGEN:
19. Backmittelverband: setzt auf Kontinuität
20. Backmittelinstitut: Vorstand wiedergewählt

BOOKMARKS + BOOKS:
21. «Schlaglichter»: zum Thema Unternehmergeist
22. BfR: über die Bestimmung von Fusarientoxinen in Lebensmitteln
23. GVO: Monsanto kontrolliert die Nahrungsmittelkette
24. Migros: unterstützt Anbau von nachhaltig produziertem Palmöl
25. Global Industry: consolidation is running full speed

REZEPTE + IDEEN:
26. Zum Knuspern: das Bayern-Stangerl


MARKT + UNTERNEHMEN


EU «Health Check»: Mühlen für weitere Liberalisierung

Bonn. (22.05. / vdm) Die EU-Kommission hat im Rahmen des so genannten Gesundheitschecks ihre Vorschläge für die Zukunft der EU-Agrarpolitik vorgelegt. Agrarpolitische Regelungen sollen vereinfacht und die Effizienz verbessert werden. Kernpunkte sind die Kürzungen der Direktbeihilfen an die Agrarbetriebe, eine Umschichtung der freiwerdenden Mittel in Fördertöpfe für den Umweltschutz und für Beschäftigungsmaßnahmen im ländlichen Raum sowie der Abbau von produktionsbeschränkenden Regelungen wie diejenigen zur Flächenstilllegung. Der Verband Deutscher Mühen (VDM) begrüßt die weitere Liberalisierung der EU-Agrarpolitik. Er spricht sich jedoch für die Abschaffung der staatlichen Preisstützung für alle Getreidearten aus, während nach dem Willen der Kommission die so genannte Intervention für Brotweizen bestehen bleiben soll. Mit der Abschaffung der Flächenstilllegung und der Streichung der Energiepflanzenprämie kommt die EU-Kommission einer langjährigen Forderung des VDM nach, das Produktionspotenzial der EU-Landwirtschaft zu maximieren und die nicht zielführende Förderung der Agro-Energie zu beenden. «Angesichts des anhaltend knappen Angebots von Brotgetreide und anderen Getreidearten auf dem freien Markt sind staatliche Regeln, die Produktion oder Handel beschränken, nicht mehr zeitgemäß und gehören abgeschafft. Mit einer Änderung der derzeitigen Marktlage ist nicht zu rechnen», sagt der VDM-Vorsitzende Hans-Christoph Erling angesichts der weltweit hohen Nachfrage nach Getreide und dem Einsatz von Agro-Rohstoffen für die Energiegewinnung. Die EU befindet sich nach Ansicht des VDM auf dem richtigen Weg und sollte auf die neuen Gegebenheiten auf den Weltmärkten möglichst schnell reagieren, um Versorgungsengpässe auszuschließen.

Barilla: will Kamps bis zum Sommer verkauft haben

Düsseldorf. (20.05. / wib) Die Nachricht, dass sich die italienische Barilla Gruppe vom Filial-Geschäftsbereich Kamps GmbH (ehemals Kamps Bakeries GmbH) trennen will, ist nicht neu. Um einen geeigneten Käufer zu finden, hatte der Welt größte Nudelproduzent bereits Anfang März die Frankfurter Investmentbank Lincoln International beauftragt (siehe WebBaecker 10/2008). Gleichwohl wolle die Gruppe das industrielle Brot- und Backwarengeschäft (Lieken Brot- und Backwaren GmbH) beibehalten, hieß es Anfang März aus der Zentrale der Kamps AG, die seit Mitte März unter Lieken AG firmiert (vgl. WebBaecker 11/2008). Neu indes ist, das für die eingangs genannten Absichten erstmals Namen genannt werden. Wie die römische «Republica» dieser Tage berichtete, gehöre die Neufahrner Müller-Brot GmbH und diverse Investmentfonds ebenso zu den möglichen Kandidaten wie die Bäckerfamilie Kamps. Auch diese Spekulationen sind, Sie erinnern sich, nicht ganz neu. Interessant indes ist, dass sich Barilla von der «Gran Milano SPA» trennen will. Das Mailänder Unternehmen produziert Speiseeis («Sanson») und Gebäck («Tre Marie») und damit Erzeugnisse, die Barilla neuerdings als «nicht-strategische» Segmente einstuft.

Großbrand bei Maurer: zwei Millionen Euro Sachschaden?

Winnenden. (17.05. / sj) Am Donnerstagabend kam es zu einem Großbrand bei der Bäckerei-Konditorei Werner Maurer GmbH nahe Stuttgart. Wie die Polizei mitteilt, meldeten Tobias und Anne Maurer kurz nach 21:00 Uhr einen Brand im Untergeschoss der Produktionsräume in Winnenden. Vermutlich brach das Feuer im rund 20 mal 20 Meter großen Papierlager aus. Die hinzu gezogenen Feuerwehren aus Winnenden und Fellbach, die mit insgesamt 87 Mann und 16 Fahrzeugen vor Ort waren, hatten alle Hände voll zu tun. Schließlich konnte der Brand gegen 00:30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Der Brandort kann derzeit wegen akuter Einsturzgefahr nicht betreten werden. Deswegen können die Kriminaltechniker der Kripo Waiblingen, die noch in der Nacht am Brandort waren, derzeit keine Angaben zu einer möglichen Brandursache machen. Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr beträgt der Schaden rund zwei Millionen Euro. Angestellte der Bäckerei waren zur Zeit des Brandausbruchs nicht im Betrieb. Die Bäckerei Maurer versorgt 33 Filialen im gesamten Rems-Murr-Kreis mit Backwaren. Eine Produktion ist derzeit nicht mehr möglich. Befreundete Bäcker aus der Region haben bereits ihre Unterstützung zugesagt, die Maurer-Filialen bis auf Weiteres zu beliefern.

LEH: profitiert laut EU-Kommission von hohen Getreidepreisen

München. (17.05. / bbv) Der Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) nutzt die gestiegenen Getreidepreise, um seine Handelsspanne für Brot und Backwaren zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt laut Angaben des Bayerischen Bauernverbands (BBV) die EU-Kommission, die in diesen Tagen Zahlen zur Preisentwicklung bei Lebensmitteln und Agrarrohstoffen zwischen Februar 2007 und Februar 2008 vorlegte. In diesem Zeitraum seien die Preise für Brot und andere verarbeitete Getreideprodukte um zehn Prozent gestiegen. Allerdings hätte es nach dem Anstieg der Weizenpreise (plus 84 Prozent) bei Brot nur zu einer Verteuerung von drei Prozent führen dürfen aufgrund des geringen Anteils der Rohstoffe am verarbeiteten Produkt. Milch, Käse und Eier kosteten im Supermarkt 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, obwohl die teureren Agrarrohstoffe nur einen Anstieg um zwölf Prozent erklären würden. Aus dem LEH sei zu hören, dass eben auch die Kosten für Energie, Transport und Löhne gestiegen seien. Dies treffe nach Ansicht des BBV sicherlich zu, doch gelte dies für Fleischanbieter genauso. Eigentlich hätten die Fleischpreise gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent erhöht werden müssen. Der Grund seien gestiegene Futterkosten in der Tierproduktion. Im LEH seien sie aber lediglich um vier Prozent angehoben worden, rechnete die Kommission vor. Insgesamt rechtfertigten die höheren Erzeugerpreise einen Anstieg der Lebensmittelpreise um fünf Prozent, denen ein realer Preisanstieg von sieben Prozent im Geschäft gegenüberstünde.


TERMINE + EVENTS


Russische Leitmesse: wieder mit Deutschem Gemeinschaftsstand

Weiden. (22.05. / owp) Die «Modern Bakery Moscow» ist die führende Fachmesse für die backenden Branchen in Russland und wurde 2008 erneut in das offizielle Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen. Deutsche Bäckereimaschinen und -produkte genießen weltweit einen exzellenten Ruf und werden auch von der russischen Bäckereibranche verstärkt nachgefragt, berichtet die OWP Ost-West-Partner GmbH aus Weiden. Deshalb hat der Fachverband Nahrungsmittel und Verpackungsmaschinen im VDMA (Verband deutscher Maschinen und Anlagenbau) auch in diesem Jahr einen Deutschen Gemeinschaftsstand für die Modern Bakery Moscow beantragt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird den Gemeinschaftsstand in Zusammenarbeit mit dem AUMA (Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft e.V.) veranstalten. Das Angebot richtet sich an deutsche Firmen aus allen Bereichen des Bäckereisektors wie beispielsweise Bäckerei- und Konditoreiausrüstungen, Maschinen zur Herstellung und Verarbeitung von Süßwaren und Schokolade, Labor und Qualitätssicherung, Ladenbau, Kaffee und Tee, Bioprodukte, Functional Food und Rohstoffe. Teilnehmende Aussteller profitieren von günstigen Standpaketen, von technischer und organisatorischer Hilfestellung durch die Durchführungsgesellschaft sowie von Unterstützung bei Reise und Zollformalitäten. Weitere Details siehe
Info:

Weltgrößter Pfefferkuchen lockte tausende Schaulustige

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Pulsnitz. (22.05. / lt) Wie Sie wissen, geht die erste urkundliche Erwähnung Pulsnitzer Pfefferkuchen zurück auf das Jahr 1558. Runde wie wechselvolle 450 Jahre, die den Pulsnitzer Pfefferküchlern in diesem Jahr verschiedene Aktionen wert sind. So konnten Groß und Klein unlängst den größten Pfefferkuchen der Welt bestaunen, berichtet Lutz Tenne, Obermeister der Pfefferküchlerinnung: 16,5 Meter lang, 4,15 Meter breit – nach Adam Ries gut 68 Quadratmeter. Dafür haben die Pfefferküchler 600 Kilogramm Teig verbacken, 200 Kilo Spritzglasur verbraucht und insgesamt 1.200 Arbeitsstunden gewerkelt. Der Lohn: Tausende Schaulustige kamen, fast alle 250 Gebäckplatten wurden verkauft und die vier örtlichen Kindergärten konnten sich über ordentliche Spenden freuen.


MANAGEMENT + BETRIEB


Agrana: ist mit Geschäftsjahr 2007/2008 zufrieden

Wien / AT. (23.05. / ab) Die Agrana Beteiligungs-AG setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 ihren Wachstumskurs in den Segmenten Stärke und Frucht trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf der Rohstoffseite fort. Das Segment Zucker war von der Konsolidierung des Zuckermarktes im Zuge der Reform der EU-Zuckermarktordnung geprägt. Die Gruppe erwirtschaftete 2007/2008 (01. März bis 29. Februar) nach endgültigen Zahlen einen mit 1.892,3 Millionen Euro erwartungsgemäß leicht unter dem Vorjahreswert von 1.915,8 Millionen Euro liegenden Umsatz. Ausschlaggebend dafür war der Wegfall der im Vorjahr erfolgten zusätzlichen Einbeziehung von zwei Monaten des Segmentes Frucht im Zuge der Anpassung des Segments an das Geschäftsjahr des Konzerns. Auf Basis eines Zwölf-Monatsvergleiches konnte Agrana den Umsatz um sechs Prozent steigern (Volltext).

Arbeitnehmer: fühlen sich nur mäßig verbunden

Taunusstein. (23.05. / ifak) Nur zwölf Prozent der deutschen Arbeitnehmer sind motiviert und engagiert bei der Arbeit. Jeder siebte Beschäftigte würde am liebsten kündigen. Das sind Ergebnisse des Arbeitsklima-Barometers 2008 des Marktforschungsinstituts IFAK, für die das Institut 2.000 Arbeitnehmer telefonisch befragte. Demnach hat fast ein Viertel der Befragten innerlich bereits gekündigt. Hochgerechnet ergebe sich folgendes Bild: Nur knapp vier Millionen Erwerbstätige fühlen sich «ihrem» Unternehmen stark verbunden. 7,6 Millionen seien ohne Bindung und 20,3 Millionen hätten eine mäßige Bindung an ihren Arbeitgeber. Je geringer die Bindung, desto eher dächten Arbeitnehmer über einen Jobwechsel nach. Die Bindung zum Unternehmen hat laut Studie starke Auswirkungen auf die Produktivität eines Unternehmens. So hätte eine geringe Mitarbeiterbindung viele Fehltage zur Folge. Außerdem sorge eine hohe Verbundenheit für mehr Verbesserungen und Innovationen. Eine hohe Bindung zum Unternehmen erhöhe zudem die Bereitschaft eines Arbeitnehmers, sein Unternehmen weiter zu empfehlen. Die Autoren der Studie führen eine geringe Verbundenheit von Mitarbeitern auf Defizite in der Personalführung zurück. Gute Personalführer gingen auf die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter ein. Unternehmen sollten laut Studie ihren Führungskräften und deren Verhalten größere Bedeutung beimessen.

Unternehmenscheck: Erkennen Sie Schwächen rechtzeitig

Hannover. (22.05. / gg) Der Mittelstand steht in der heutigen Zeit vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Der Markt wird von einer großen Anzahl von Wettbewerbern umkämpft, wobei jeder sich mit seinem Angebot und seiner Strategie optimal platzieren möchte. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Kunden, die Banken verschärfen Ihre Auflagen bei der Vergabe von Krediten und die Kosten sollen durch Einsparungsprogramme reduziert werden. Hinzu kommt, dass bei vielen Betrieben die Nachfolgeregelung noch nicht abschließend geklärt wurde. Der Wunsch, möglichst vielen Anforderungen gleichzeitig gerecht zu werden, führt vielfach dazu, dass entscheidende betriebsinterne Faktoren außer Acht gelassen werden, die über das langfristige Weiterbestehen des Unternehmens entscheiden und so Liquiditätsengpässe vermeiden helfen. Genau hier setzt der Gehrke Unternehmenscheck an, damit Sie betriebliche Schwächen und Risiken frühzeitig erkennen lernen – denn: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies ist ein Indiz dafür, dass nicht laufend in regelmäßigen Abständen die momentane Situation des eigenen Unternehmens analysiert wurde. Um einer Insolvenzgefahr aus dem Weg zu gehen, ist das frühzeitige Erkennen von betrieblichen Schwächen und Risiken von enormer Bedeutung. Je früher mit Hilfe eines Unternehmenschecks das Unternehmen durchleuchtet wird, desto größer ist der Handlungsspielraum zur Einleitung von Gegensteuerungsmaßnahmen.
Info: Fragen zum Thema Unternehmenscheck beantwortet Ihnen gerne in einem ersten unverbindlichen und kostenlosen Gespräch Christian Bork von der Gehrke Econ Gruppe in Hannover; Telefon 0511/9848-535, E-Mail christian.bork um gehrke-gruppe.de – Über aktuellen Veränderungen in der Bäckerbranche sowie Tipps zur Unternehmensführung im Mittelstand unterrichtet Sie zudem regelmäßig der Gehrke Newsletter. Senden Sie einfach eine E-Mail an info um gehrke-gruppe.de – Sie erhalten ihn gratis.

ZDH: Binnenkonjunktur bleibt das Sorgenkind des Handwerks

Berlin. (20.05. / zdh) Die Entwicklung in den Handwerksbranchen läuft weiter sehr unterschiedlich, geht aus dem «Konjunkturbericht Frühjahr» des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor. Die Binnenkonjunktur bleibt demnach das Sorgenkind. Die Zurückhaltung der Verbraucher sei das Problem. «Ohne mehr netto vom Brutto wird der Beitrag des Binnenmarktes zum Wachstum ausbleiben», sagt ZDH-Generalsekretär Schleyer in Berlin.


TRENDS + KONZEPTE


CMA-Exportbarometer: Erwartungen anhaltend positiv

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Bonn. (22.05. / cma) Die Exportleiter der deutschen Ernährungswirtschaft beurteilen ihre Perspektiven für das kommende Halbjahr anhaltend positiv. Dies ergab das Exportbarometer vom Mai 2008 der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Hierzu werden zweimal jährlich 400 Exportleiter der verschiedenen Branchen nach ihrer Einschätzung befragt. Während andere Wirtschaftszweige ihre Geschäftserwartungen zurückhaltender als im Herbst 2007 einstufen, bleiben die Exportleiter der Ernährungswirtschaft auch im Frühjahr 2008 weiterhin bei einer optimistischen Einschätzung. Und das trotz der Beeinträchtigung durch die Entwicklung des US-Dollars und der Verteuerung vieler Rohstoffe. Zwar dämpfen Brauereien und Unternehmen aus dem Bereich Fleischwaren ihre Exporterwartungen für das zweite Halbjahr 2008. Unternehmen der Sparten Molkereiprodukte, Obst- und Gemüseverarbeitung, Backwaren und Fleisch erwarten hingegen einen Aufschwung. Ein Grund für die Erfolge deutscher Produkte im Ausland ist das gute Image. «Made in Germany» steht vor allem für hervorragende Qualität, Geschmack, Vielfalt und Natürlichkeit. Darauf basiert die seit Jahren zu beobachtende günstige Exportentwicklung für Produkte der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. So wuchsen die Ausfuhren laut Statistischem Bundesamt 2007 auf 43,4 Milliarden Euro an. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung von über 14 Prozent. Die wichtigsten Produktgruppen im Auslandsgeschäft sind Fleisch und Fleischwaren sowie Milch und Milcherzeugnisse.

Import 2007: 25 Pfund Kaffee und ein Pfund Tee pro Kopf

Wiesbaden. (21.05. / destatis) Die Einfuhren von Kaffee und Tee nach Deutschland haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ihre Importmengen stiegen zwischen den Jahren 2000 bis 2007 um rund ein Drittel an. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 je Einwohner/in 25 Pfund Kaffee und ein Pfund Tee nach Deutschland importiert. Das waren 1,1 Millionen Tonnen Kaffee im Wert von 2,0 Milliarden Euro sowie 48.000 Tonnen Tee im Wert von 112,2 Millionen Euro. Damit stiegen die Kaffeeeinfuhren im Vergleich zum Jahr 2000 um 264.000 Tonnen oder 32,5 Prozent, wertmäßig nahmen sie um 23,5 Prozent zu. Die Einfuhren von Tee stiegen im gleichen Zeitraum um 12.000 Tonnen oder 34,3 Prozent, wertmäßig nahmen sie jedoch nur um 1,7 Prozent zu. Wichtigste Lieferländer für Deutschland von Kaffee waren im Jahr 2007 Brasilien mit 288.000 Tonnen und Vietnam mit 234.000 Tonnen. Hauptlieferländer von Tee waren China mit 12.000 Tonnen und Indien mit 7.000 Tonnen.

Bagel Brothers: mit neuem Ableger in Mainz

Hamburg. (21.05. / bb) Auf 120 Quadratmetern verwöhnt Franchisenehmer Oliver Gehrig künftig hungrige Studenten, Geschäftsleute sowie Städtetouristen mit frisch belegten Bagels, taufrischen Salaten, Säften und Co. an der Ludwigsstraße in der Mainzer Innenstadt. Wie es aus der Systemzentrale der Bagel Brothers GmbH heißt, ist Franchisenehmer Gehrig glücklich über die gute Innenstadtlage. In dem ansprechenden Eckladen finden künftig 47 Gäste einen Sitzplatz – aufgeteilt in einen Restaurant- und einen Loungebereich. Große Fensterflächen bewirken eine helle und freundliche Atmosphäre, Ledersessel laden zum Wohlfühlen in der Loungeecke ein. Glanzlicht: Ein riesiges Fenster offenbart von der Lounge aus einen freien Blick hinter die Kulissen der Bagelbäckerei. Die Bagel Brothers GmbH unterhält derzeit sieben Eigenbetriebe: drei am Sitz der Zentrale in Hamburg und jeweils zwei Restaurants in Hannover und Leipzig. Durch die Zusammenarbeit mit Franchisepartnern kann die Kette bislang in fünf weiteren Städten – Frankfurt/Main, Bremen, Bonn, Halle/Saale und München – darauf verweisen, das gastronomische Angebot zu bereichern. Ebenfalls noch im ersten Halbjahr 2008 wollen die Bagel Brüder über Franchisenehmer in Oldenburg mit ein Restaurant eröffnen. Weitere Ableger in Stuttgart, Düsseldorf, Berlin und Münster sind geplant. Die erste ausländische Filiale soll noch dieses Jahr im tschechischen Prag eingeweiht werden.


MARKETING + VERKAUF


Appell: Haben Sie Mut zur Auseinandersetzung!

Kronau. (21.05. / goe) Es ist immer wieder spannend zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit Verkaufspersonal in Bäckereien ihre Kreativität an der Kasse ausleben. Durch unzählige Erfahrungsberichte von Kunden bestätigt, könnte man fast meinen, dass Manipulationen an der Kasse mit in den Ausbildungsplan des Filialpersonals gehört, heißt es aus dem Hause Goecom,:::::.de” >Goecom. Das ist natürlich nur ironisch gemeint, trifft die Hilflosigkeit so manchen Filialleiters, mancher Filialleiterin aber genau. Und: Bei dem angedeuteten Moralverhalten «einzelner» Mitarbeiter im Verkauf fragt man sich, weshalb viele Betriebsinhaber soviel Scheu davor haben, den Missstand konsequent aufzuklären und abzustellen. Sicherlich spielt Vertrauen eine große Rolle, das Inhaber ihren Mitarbeitern zu Recht entgegenbringen. Ein weiterer Grund ist, dass das Betriebsklima und der Umgang miteinander so harmonisch und konfliktfrei als möglich sein soll. Ein dritter Grund (den Goecom-Fachleute bei vielen Beratungen immer wieder als ausschlaggebend erkannten) ist die latente Angst vor dem Konflikt mit der entsprechenden Person und vor der Enttäuschung über den Missbrauch des entgegengebrachten Vertrauens. Obwohl dem Chef genaue und schlüssige Zahlen vorliegen, die nachweisen, dass Schwund in bestimmten Filialen vorkommt, werden diese Hinweise immer wieder ignoriert und das Problem schöngeredet. Dies ist bedauerlich, da sich andererseits Mitarbeiter in der Zentrale redlich bemühen, exakt zu arbeiten und die Zahlen so aussagekräftig wie möglich darzustellen. Ebenso werden alle ehrlichen Mitarbeiter in den Filialen indirekt dafür bestraft, dass sie vertrauensvoll arbeiten. Appell aus dem Hause Goecom: Lassen Sie diese Arbeit nicht vergeblich erscheinen und haben Sie Mut zur Auseinandersetzung mit den betroffenen Mitarbeitern – auch wenn dies schwierig ist. Menschen, die Ihr Vertrauen missbrauchen und sich unerlaubt bereichern wollen, haben nichts in Ihrem Unternehmen verloren!

Lebensmittel: Online-Umsatz sinkt erstmals um drei Prozent

Berlin. (21.05. / bk) Der Online-Handel mit Nahrungsmitteln und Getränken hat in 2007 erstmals leicht abgenommen. Nach teils zweistelligen Zuwächsen in den Vorjahren gingen die Umsätze um drei Prozent auf 119 Millionen Euro zurück, berichtet Bitkom. Grundlage für die Angaben ist eine exklusive Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK. «Während der E-Commerce insgesamt an Bedeutung gewinnt, tun sich Lebensmittel-Anbieter im Netz derzeit schwer», sagt Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Einen Grund sieht Scheer darin, dass der stationäre Einzelhandel durch längere Öffnungszeiten wieder attraktiver geworden ist. «Seit der Ladenschluss-Reform vor einem Jahr ist es zumindest in Großstädten möglich, am Feierabend ohne Zeitdruck bis 22:00 Uhr einzukaufen». Der leichte Rückgang liege indes vor allem an einer generellen Zurückhaltung der Kunden: «Weil Lebensmittel spürbar teurer geworden sind, sparen die Deutschen hier jetzt besonders – das betrifft Online-Anbieter genauso wie Ladengeschäfte».


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


ZMP: Deutsche sparen weiterhin bei Essen und Trinken

Bonn. (19.05. / zmp) In 2007 haben die Deutschen nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Wiesbaden) 165,18 Milliarden Euro für Essen und Trinken ausgeben. Dies waren 1,3 Prozent mehr als 2006. Stärker gestiegen als die Ausgaben sind die Preise, nämlich für Nahrungsmittel um 3,9 Prozent und für Getränke um knapp drei Prozent. Somit hat nur ein Teil der Preissteigerungen die Haushaltskassen tatsächlich belastet. Die Verbraucher haben offenbar weniger eingekauft und preisgünstigeren Produkten den Vorzug gegeben. Parallel dazu hat sich nach den Angaben des Statistischen Bundesamts die Sparquote – also der Anteil des verfügbaren Einkommens, aus dem private Rücklagen gebildet werden – von 10,5 Prozent auf 10,9 Prozent erhöht. Der Anteil der Konsumausgaben, der auf Essen und Trinken entfällt (inklusive alkoholische Getränke), verharrt mit 12,7 Prozent auf dem Niveau der Vorjahre. Im Langfristvergleich ist dieser Anteil stetig gefallen, in 1991 lag er noch bei 15,8 Prozent. Am meisten zugenommen haben gegenüber 1991 die Ausgabenanteile für Wohnen, Gesundheitspflege und Nachrichtenübermittlung. Die Kosten für Wohnen einschließlich Nebenkosten verursachen rund ein Viertel aller Haushaltausgaben. 13,6 Prozent entfallen auf den öffentlichen und privaten Verkehr inklusive Autokauf und Kraftstoffe. Erst dann folgen Nahrungsmittel und Getränke, berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) aus Bonn.

Ernährungsindustrie: steigert Umsatz auf 147,6 Milliarden

Berlin. (19.05. / bve) Trotz schwieriger Rohstoff- und Wettbewerbssituation hat sich die deutsche Ernährungsindustrie in 2007 gut entwickelt. Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung legte die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) die Geschäftszahlen der Branche für 2007 vor: Demnach wuchs der Umsatz nominal um 6,8 Prozent auf 147,6 Milliarden Euro. Preisbereinigt erhöhte sich der Wert um 2,4 Prozent. Der Auslandsumsatz hat wie in den Vorjahren mit einem Plus von 13,1 Prozent dynamisch zugelegt. Im Ausland wurden Waren im Wert von 36,3 Milliarden Euro abgesetzt. Im Inland stieg der Umsatz auf 4,9 Prozent auf 113,4 Milliarden Euro. Der größte Teil des Zuwachses ging auf notwendige Preisanpassungen wegen dramatisch gestiegener Rohstoffpreise zurück. Agrargüter und Lebensmittel werden auch längerfristig teurer werden. Dennoch liegt Deutschland mit seinem Preisniveau für Lebensmittel immer noch im unteren europäischen Bereich.

Zöliakie in der EU: 2,5 Millionen Bürger sind betroffen

Stuttgart. (19.05. / dzg) «Es ist wichtig, dass man über die Krankheit redet und sein Umfeld, aber auch Fremde informiert», sagt Ruth Jacoby. Wie 2,5 Millionen andere Menschen in der Europäischen Union ist auch Schwedens Botschafterin in Deutschland von der Stoffwechselerkrankung Zöliakie betroffen. Sie verträgt das Klebereiweiß Gluten nicht und kann also weder Weizen noch Roggen, Dinkel, Gerste oder Hafer zu sich nehmen. In Deutschland muss sich jeder 250. Bürger glutenfrei ernähren. Dass Zöliakie nicht daran hindern soll, das Leben zu genießen und auch entsprechend zu essen und zu trinken, ist eine der wichtigsten Botschaften des Welt-Zöliakie-Tags, den die Europäische Zöliakie-Gesellschaft (AOECS – Association of European Coeliac Societies) dieser Tage beging. Im Rahmen des Aktionstages, der zum siebten Mal veranstaltet wurde, fanden in vielen europäischen Ländern Aktionen und Feste statt. In Deutschland organisierte die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG) ihre Großveranstaltung in Magdeburg. Ziel war und ist es, die Öffentlichkeit auf die Krankheit aufmerksam zu machen und Interessierte und Betroffene rund um das Thema Zöliakie und eine glutenfreie Ernährung zu informieren.


PERSONEN + EHRUNGEN


Backmittelverband: setzt auf Kontinuität

Bonn. (20.05. / bvb) Im Rahmen der 60. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Verbands der Backmittel- und Backgrundstoffhersteller e.V. Bonn/Wien (BVB) wurden Mitte Mai dessen Vorstandsmitglieder wiederholt im Amt bestätigt. Ihre Arbeit in den kommenden Jahren setzen fort: Bernd Dieckmann (Ireks GmbH, Kulmbach) als 1. Vorsitzender und Udo Heckelmann (Uniferm GmbH + Co. KG, Werne) als Stellvertretender Vorsitzender. Wieder gewählt als weitere Vorstandsmitglieder wurden Dr. Georg Böcker (Ernst Böcker GmbH + Co. KG, Minden), Eva-Maria Hauenstein (Unifine Food + Bake Ingredients GmbH, Darmstadt), Dr. Detlev Krüger (Martin Braun KG, Hannover), Karin Nikolai (BakeMark Deutschland GmbH, Bremen/Bingen) und Heinrich Worenz (Diamant Nahrungsmittel GesmbH + Co. KG, Wels) als Vertreter der österreichischen Mitglieder. Nach der Satzung des Backmittelverbands werden die Vorstandsmitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Backmittelinstitut: Vorstand wiedergewählt

Bonn. (20.05. / bmi) Die Ordentliche Mitgliederversammlung des Backmittelinstituts e.V. Bonn/Wien (BMI) hat ihre Vorstände zum dritten Mal ins Amt gewählt. Bestätigt wurden Prof. Dr. Bärbel Kniel (biotask AG, Esslingen) als 1. Vorsitzende, Eva-Maria Hauenstein als Stellvertretende Vorsitzende und Rechtsanwalt Amin Werner (Geschäftsführer des BVB) als geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Nach der Satzung des BMI werden die Vorstandsmitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt.


BOOKMARKS + BOOKS


«Schlaglichter»: zum Thema Unternehmergeist

Berlin. (23.05. / bmwi) Das Handwerk hat mit einem Beschäftigungszuwachs von rund 53.000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr den Aufschwung mitgetragen. Damit das so bleibt, räumt die Bundesregierung den Handwerksbetrieben Steine aus dem Weg: Nicht nur durch gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sondern auch, wenn es um spezifische Finanzierungsbedingungen und Innovationsförderung geht, heißt es in der neuesten Ausgabe der «Schlaglichter der Wirtschaftspolitik» aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

BfR: über die Bestimmung von Fusarientoxinen in Lebensmitteln

Berlin. (22.05. / bfr) Unter dem Titel «Bestimmung von Fusarientoxinen in Lebensmitteln» bietet das Bundesinstitut für Risikobewertung einen 221 Seiten starken Wälzer zum Herunterladen an (Dissertation vorgelegt von Diplom-Lebensmittelchemiker Oliver Kappenstein, Tag der wissenschaftlichen Aussprache von Dezember 2007). Die Datei im Format PDF ist 10,664 MB groß.

GVO: Monsanto kontrolliert die Nahrungsmittelkette

St. Louis / MO. (22.05. / eco) Monsanto, weltgrößter Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut, dominiert den Markt wie kein anderes Unternehmen. So steuert der Konzern rund 90 Prozent des weltweit vermarkteten Gentech-Saatguts bei. Allein im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2008 erzielte der Gentech-Riese Nettorekordeinkünfte von 1,12 Milliarden US-Dollar. Diese Quasi-Monopolstellung wird nicht nur von Gentechnik-Gegnern aufs Schärfste kritisiert. «Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt Monsanto auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde», schreibt zum Beispiel arte online. Neben den Produkten selbst ist die Art und Weise, wie Monsanto seine Vormachtstellung erreichen konnte, heftig umstritten. «Das Unternehmen ist dazu in der Lage, amerikanische und europäische Regulierungsinstanzen zu manipulieren, Journalisten und Forscher zu entlassen und missliebige Untersuchungen abzubrechen», warnt die französische Journalistin Marie-Monique Robin in einem arte-Interview. Robin hat drei Jahre recherchiert, um die ihrer Meinung nach fragwürdigen Machenschaften des Mega-Konzerns zu durchleuchten.
Info: https://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=17869

Migros: unterstützt Anbau von nachhaltig produziertem Palmöl

Zürich / CH. (20.05. / mgb) Vor acht Jahren rief der Migros Genossenschafts Bund zusammen mit dem WWF das Projekt «Nachhaltig produziertes Palmöl» ins Leben und brachte damit international den Stein ins Rollen. In diesen Tagen werden in Südostasien die ersten Plantagen zertifiziert, die nach den Richtlinien des «Roundtable on Sustainable Palm Oil» (RSPO) nachhaltig Palmöl produzieren. Die Migros kauft Zertifikate für nachhaltiges Palmöl zum Schutz der Tropenwälder. Auch ihre Drittlieferanten sollen in Zukunft den Anbau von nachhaltigem Palmöl unterstützen.

Global Industry: consolidation is running full speed

Hamburg. (bm) Lantmännen Unibake, a leading European supplier of frozen bread products, announces its third, and to date largest, acquisition of 2008 with the purchase of Eurobuns Limited, a leading bakery just outside of London. The acquisition will give Lantmännen Unibake production capability in the United Kingdom for the first time. It will also open the door to the frozen bread market in the UK, of which Eurobuns currently controls around 50 percent. Other topics of the week:

Title Region Date
United Bakeries: posts 473 million CZK profit in 2007 (CZ) Thu 05-22
Flowers Foods: reports Q1 results, key management changes (US) Thu 05-22
General Mills: board of directors has elected new CEO (US) Thu 05-22
AarhusKarlshamn: changes name to AAK (SE) Thu 05-22
Agrana: acquits itself well in difficult financial year (AT) Wed 05-21
IBC: larger loss on lower revenue and higher operating expenses (US) Wed 05-21
China-Biotics: signs third contract with Holiland (CN) Tue 05-20
Campbell: Godiva sale lifts profit, bakery unit suffers (US) Tue 05-20
ADM: to delist from Chicago Stock Exchange (US) Mon 05-19
Lantmännen Unibake: pushes forward with global expansion (SE) Mon 05-19
DuPont and Danisco: launch biofuels joint venture (DK) Sat 05-17
Tortilla: Prices may rise after corn advances to record (MX) Sat 05-17
China: Fuels Ethanol Industry with Yams, Sweet Potatoes and Cassava (CN) Fri 05-16
Malayan Flour Mills Q1/2008 profit up 181 percent (MY) Fri 05-16


REZEPTE + IDEEN


Zum Knuspern: das Bayern-Stangerl

Image Bonn. (20.05. / GMF) Die Fans am Fernseher werden bei den Spielen zur kommenden Europameisterschaft starke Nerven und leicht aufnehmbare, schmackhafte Energie brauchen, ist sich die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) sicher. Hier hat die «Brotzeit für die Halbzeit» einiges zu bieten – zum Beispiel das «Bayern-Stangerl»:

Zutaten: für 4 Portionen benötigen Sie 4 Laugenstangen; 350 g gewürztes Schweinemett; 150 g Krautsalat (mit Essig-Öl-Dressing, Fertigprodukt); 1 Ei; 1/2 TL Kümmel; 60 g Emmentaler am Stück; 1 rote Zwiebel, glatte Petersilie.

Zubereitung: Den Krautsalat zum Abtropfen in ein Sieb geben und ausdrücken. Laugenstangen waagerecht aufschneiden und die Krume herauslösen. Den Krautsalat mit Krepp etwas trockentupfen, dann hacken. Krume zerbröseln und mit Krautsalat, Kümmel und Ei unter das Mett kneten. Die Fleischmasse in die Laugenstangen füllen. Mit grob geraffeltem Emmentaler bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Celsius zehn Minuten backen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und auf den Laugenstangen verteilen. Mit Petersilie garniert lauwarm servieren.

Nährwert: je Portion 460 kcal/1920 kJ.