Samstag, 5. Dezember 2020

WB-20-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 20. KW 2014 (10.05. bis 16.05.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb2014.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN
01. Edeka Minden-Hannover: «Wir sind erst am Anfang»

TERMINE + EVENTS:
02. WIG: über Automatisierungstechnik und Roundtable WSFood
03. IGV: bot Schnupperkurs für Italiens Nachwuchs
04. ADB: sucht Bäckereien für Netzwerk «BackSnack»
05. DHBW Sensoricum: Lernen mit Sinn und Verstand
06. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

MANAGEMENT + BETRIEB:
07. BVE-Jahresbericht: Viele Herausforderungen – klarer Kurs
08. ZDH: Rekordzahl dank hoher Ausbildungsbereitschaft
09. Kooperation: «Wirtschaft macht Schule» auch in Kronau
10. Südzucker: sieht aktuelle Geschäftsentwicklung verhalten
11. Überblick: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, aber …
12. BVE: Konjunkturbericht der Ernährungsindustrie 01/2014
13. So heiß wie getrunken: Umsatzsteuer auf zubereiteten Kaffee
14. TÜV Rheinland: Mittelstand vernachlässigt Arbeitssicherheit
15. Arbeitsschutz: Fleisch und Backwaren im Fokus
16. Bundesbank: erwartet reibungslose Einführung neuer 10-Euro-Banknote
17. BayWa AG: Starkes Auftaktquartal mit Ergebnissprung

TRENDS + KONZEPTE:
18. DHL: Paketkästen jetzt bundesweit verfügbar
19. DHL Trend Radar: Logistik ist stark im Wandel

MARKETING + VERKAUF:
20. Risiko Vorkassenzone: Die SHB informiert
21. Rewe: eröffnet Kölns dritten Temma-Markt
22. Europapokal: Brot erinnert an Magdeburgs Sternstunde
23. Bargeld oder Karte? EHI über Zahlungsarten im Handel
24. Die Rechnung bitte! Online-Payment-Studie 2014

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
25. Regionalfenster: zählt schon über 1.500 Produkte
26. Ballaststoffe: sind nach Herzinfarkt besonders wichtig
27. BLL-Jahrestagung: Plädoyer für Wahlfreiheit und Souveränität

PERSONEN + EHRUNGEN:
28. BLL: Spitzenverband wählt neuen Präsidenten

BOOKMARKS + BOOKS:
29. Global Industry: Local brands are winning

REZEPTE + IDEEN:
30. Gegrillte Sandwiches mit Ziegenkäse und Nektarinen


MARKT + UNTERNEHMEN


Edeka Minden-Hannover: «Wir sind erst am Anfang»

Minden. (13.05. / emh) Die Integration der Schäfer’s-Backshops in den Edeka-Einzelhandel ist weit voran geschritten, heißt es in der jüngsten Meldung der Edeka Minden-Hannover Stiftung + Co. KG: Mehr als 260 Verkaufsstellen wurden zum Jahresende 2013 an den Einzelhandel übertragen, 77 eigenständige Schäfer’s-Cafés waren zum gleichen Zeitpunkt in die Verantwortung von selbstständigen Partnern übergegangen, die sich mit mehreren Filialen selbstständig gemacht haben. In der Regel führe dieses neue Geschäftsmodell zu deutlichen Umsatzzuwächsen. «Unsere Einzelhändler wissen am besten, wie sich Backwaren erfolgreich verkaufen lassen. Wir fördern das Unternehmertum vor Ort». Mark Rosenkranz, Sprecher der Geschäftsführung, wertet die vertriebliche Neuausrichtung als «wichtigen und erfolgreichen Schritt». Die Produktion wird ebenfalls (wie bekannt) neu ausgerichtet: Ab Anfang 2016 produziert die Schäfer’s Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH alle drei Fertigungsstufen – Fertiggebackenes, Halbgebackenes und Tiefkühl-Teiglinge – aus einer Hand. Damit ist Schäfer’s in der Lage, den Edeka-Einzelhandel mit Backwaren sowohl für die Bedienungstheken als auch für die SB-Backstationen aus eigener Herstellung in erstklassiger Qualität zu beliefern. Ein weiterer Baustein innerhalb der Neuausrichtung der Backwarensparte ist die Weiterentwicklung der bestehenden Gastronomiekonzepte. Edeka mit seiner Fach- und Bedienkompetenz reagiert damit auf den zunehmenden Außer-Haus-Verzehr. Neue Gastronomie- und Edeka-Genuss-Welten ergänzen bereits in Berlin, Hannover, Wolfenbüttel, Minden und Petershagen die Edeka Backwarenkompetenz. «Wir sind erst am Anfang», sagt Mark Rosenkranz. «Doch wir arbeiten daran, die Liebe zu Lebensmittel in unseren Märkten noch erlebbarer zu machen». Die vollständige Mitteilung «Edeka Minden-Hannover wächst mit selbstständigem Einzelhandel und investiert in Logistik und Backwaren» gibt es auf der Homepage der Einzelhändler.


TERMINE + EVENTS


WIG: über Automatisierungstechnik und Roundtable WSFood

Freising. (16.05. / wig) Das Weihenstephaner Institut für Getreideforschung (WIG) lädt am 21. Mai zum «2. Tag für Automatisierungstechnik in der Backwarenherstellung». Einige Restplätze sind noch verfügbar. Ein Leporello im Format PDF informiert über alle nötigen Details. Bereits am 20. Mai findet der «Roundtable WSFood» statt. Das zentrale Thema dieses Runden Tisches ist ein herstellerunabhängiges Kommunikationsprotokoll zur Maschinenintegration. Dieser Standard sorgt für eine Vereinfachung und höhere Effizienz des Automatisierungsprozesses zur hochqualitativen und kostengünstigen Backwarenproduktion. Dies geschieht durch Definition von einheitlichen Schnittstellen. Ein erster «Runder Tisch» zum Thema fand Ende 2013 statt. Der hohe Zuspruch seitens der Hersteller und der Zulieferindustrie ermutigt das WIG, das Thema im Sinn aller Beteiligten weiter vertiefen zu können.

IGV: bot Schnupperkurs für Italiens Nachwuchs

Bergholz-Rehbrücke. (16.05. / igv) Anfang Mai fand am IGV Institut für Getreideverarbeitung eine mehrtägige fachpraktische Schulung für 18 italienische Bäcker-, Konditor- und Kochlehrlinge statt. Thema: die Herstellung deutscher Gebäck-Spezialitäten. Die Auszubildenden kamen allesamt vom Istituti Santa Paola in Mantova. Zur italienischen Fachschule unterhält das IGV seit vielen Jahren enge Kontakte. Das Fachseminar zur Herstellung deutscher Gebäcke fand bereits zum 6. Mal statt. Die lombardischen Azubis waren sehr interessiert an deutschen Backwaren und überrascht über die Produktvielfalt in den hiesigen Bäckereien. Für Dezember ist ein weiteres fachpraktisches Seminar geplant – diesmal zum Thema «Deutsche Gebäck-Spezialitäten zur Weihnachtszeit».

ADB: sucht Bäckereien für Netzwerk «BackSnack»

Weinheim. (15.05. / adb) Bäckersnacks sind in aller Munde und das Bäckerhandwerk ist hinsichtlich der Kundenzahl bereits Marktführer in der Schnellgastronomie. Mit Blick auf Umsatz und Rendite ist jedoch noch Luft nach oben. Bäckersnacks können bei mangelnder Innovation oder bei Schwächen in den Bereichen Organisation, Warenpräsentation und Kalkulation sogar zu einem verlustreichen Geschäft werden. Das BackSnack-Netzwerk der Bundesakademie Weinheim im Rahmen des ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) möchte für Bäckereien bis maximal 250 Mitarbeitende das Wissen um warme und kalte Snacks bündeln, neue Ideen entwickeln und auch das Know-how vermitteln, um die Qualität und den Gewinn der Snacks in den beteiligten Betrieben nachhaltig zu steigern. Hierbei werden die Entwicklung von Innovationen sowie der Austausch und die Fortbildung der betreffenden Mitarbeiter zentrale Elemente darstellen. Dies erfolgt mit wissenschaftlicher Unterstützung. Anmeldeschluss ist bereits am 30. Mai. Interessenten finden alle wichtigen Details zum Netzwerk in einer PDF-Datei zum Download auf dem ADB-Server.

DHBW Sensoricum: Lernen mit Sinn und Verstand

Heilbronn. (13.05. / dhbw) Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach kann man jetzt auch fühlen, hören, riechen, sehen und schmecken. Am 05. Mai eröffnete der «Jahrhundertkoch» und Mitinitiator des Studiengangs Food Management, Prof. Dr. h. c. Eckart Witzigmann, das neue Laborzentrum «DHBW Sensoricum» am Bildungscampus Heilbronn. Witzigmann, der 2007 gemeinsam mit Otto Geisel und Prof. Dr. Sabine Woydt den Studiengang Food Management ins Leben rief, freute sich über diese neue Premiere: «Der Studiengang beruht auf einem neuen Verständnis von Ernährung und Genuss. Mit dem Sensoricum entstehen neue Wege in Lehre und Forschung, um den Studenten umfassendes Produkt- und Praxiswissen zu vermitteln». In fünf aneinander grenzende und durch moderne Technik verbundene Räume finden nun ein Kulinarik-, Sensorik- und Hygiene- Labor, ein Consumer Lab und ein Service Lab Platz. Ziel ist, damit das Studium noch besser auf die Kompetenzen zuzuschneiden, die die Lebensmittelbranche benötigt. Die Ausstattung halte durchaus dem internationalen Vergleich stand, heißt es in einer lesbaren und informativen Meldung auf dem DHBW-Server.

Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Berlin. (13.05. / bve) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und das Auswärtige Amt laden herzlich zum 6. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft am 25. Juni ins Auswärtige Amt nach Berlin. Die Veranstalter bieten eine Plattform, um mit Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Außenwirtschaftsförderung zusammen zu treffen, Chancen und Potenziale im internationalen Geschäft zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Förderinstrumente kennenzulernen. Ein Leporello (PDF) zur Veranstaltung gibt detaillierte Hinweise. Eine Anmeldung zum Außenwirtschaftstag ist ab sofort und bis zum 15. Juni online möglich unter bmel.de/aussenwirtschaftstag sowie bve-online.de/aussenwirtschaftstag.


MANAGEMENT + BETRIEB


BVE-Jahresbericht: Viele Herausforderungen – klarer Kurs

Berlin. (16.05. / bve) Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hat in dieser Woche ihren Jahresbericht 2013/2014 vorgestellt. Darin beschreibt der Dachverband sowohl die wirtschaftliche Lage der Branche, als auch seine zahlreichen Aktivitäten. Das Thema «Moderne industrielle Lebensmittelproduktion» stand im Mittelpunkt der Kommunikationsaktivitäten. Mit dem Ziel, transparenter und offener über die Ernährungsindustrie, ihre Produkte und Herstellungsverfahren aufzuklären, ist die BVE in einen aktiven Dialog mit der Öffentlichkeit getreten. Es ist uns gelungen, dafür zu werben, dass die Verbraucher sowohl den Produkten, als auch den dahinterstehenden Herstellern vertrauen können. Die deutsche Ernährungsindustrie ist mit 555.300 Beschäftigten in 5.920 Betrieben der viertgrößte deutsche Industriezweig und führend in Europa. Nach «Fleisch und Fleischprodukten» (23,3 Prozent) sowie «Milch und Milchprodukten» (16,2 Prozent) bilden «Backwaren» (8,8 Prozent) sowie «Süßwaren und Dauerbackwaren» (7,7 Prozent) die dritt- respektive viertgrößte Branche. Der Gesamtumsatz der Ernährungsindustrie lag 2013 bei 175,2 Milliarden Euro. Der Auslandsanteil betrug dabei rund 31 Prozent.

ZDH: Rekordzahl dank hoher Ausbildungsbereitschaft

Berlin. (16.05. / zdh) Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe im Handwerk ist immens hoch. In den ersten vier Monaten 2014 wurden bereits 31.989 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge den Handwerkskammern gemeldet. Das bedeutet ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Westen stieg die Zahl um 4,3 Prozent, im Osten Deutschlands um 9,0 Prozent. Die Zahl zum Stichtag 30. April liegt über den Ergebnissen der letzten Jahre. Sie beweist, dass das Handwerk immer früher um Auszubildende wirbt und dabei Erfolg hat. Das frühzeitige Werben um die Schulabgänger wird immer wichtiger, denn deren Zahl wird 2014 um 0,4 Prozent zurückgehen. «Die Betriebe haben verstanden, dass sie bei sinkenden Schulabgänger- und Bewerberzahlen mit anderen Wirtschaftsbereichen im Wettbewerb um Auszubildende stehen. Sie bemühen sich frühzeitig um geeigneten Nachwuchs», sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Schon zum Jahreswechsel boten die Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern 14.000 Ausbildungsplätze an, aktuell sind es 30.000. Diese Zahl liegt rund zehn Prozent über dem Angebot des Vorjahrs zu diesem Zeitpunkt. Das Handwerk besetzt weiterhin den überwiegenden Teil seiner Ausbildungsplätze mit Absolventen von Haupt- und Realschule. Seit ein Trend zur Akademisierung erkennbar ist und immer mehr Schüler das Abitur machen, wirbt das Handwerk auch aktiv um Abiturienten. Mit Erfolg: Der Anteil der Abiturienten unter den Azubis hat sich in wenigen Jahren mehr als verdoppelt. Schwannecke: «Auch für Abiturienten bietet das Handwerk ausgezeichnete Bedingungen – von der verkürzten Ausbildungszeit bis zu der Möglichkeit, frühzeitig Teile der Meisterausbildung zu absolvieren. Attraktiv ist auch die wachsende Zahl dualer Studiengänge, die zu Gesellenbrief und Bachelor führt. Sie bieten das, was viele Studierende ansonsten vermissen – den engen Bezug zur betrieblichen Praxis».

Kooperation: «Wirtschaft macht Schule» auch in Kronau

Kronau. (16.05 / goe) Seit Jahren unterstützt Goecom die Erich Kästner Schule Kronau und ist Mitglied im Förderverein der Grund-, Haupt- und Werkrealschule. Nichts lag für die Schule also näher, als mit dem mittelständischen Softwarehaus eine Kooperation im Rahmen der IHK-Aktion «Wirtschaft macht Schule» einzugehen. Goecom-Geschäftsführerin Christine Klepsch, Bürgermeister-Stellvertreter Karl Vetter, Schulrektor Bernd Merklinger und Schulsprecherin Ismihan Tas unterzeichneten jetzt einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Darin sind zum Beispiel die Stärkung der ökonomischen Bildung, Hilfe bei der Ausbildungs- und Berufswahl sowie die Verbesserung der Ausbildungsreife festgeschrieben. «Goecom hat der Schule mit einigen honorablen Spenden und der Bereitstellung eines Schulpreises für Entlass-Schüler schon viel Gutes getan», sagt Merklinger und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. «Wir unterstützen die Erich Kästner Schule mit vielerlei Sachspenden, aber auch mit Praktikumsplätzen für Schüler und einem Bewerbungstraining zum Ende des Schuljahrs für Abgänger», sagt Christine Klepsch. «Wir machen das gerne und die Lehrer der Kronauer Schule sind sehr engagiert – mit Blick auf unsere Kooperation sehr ideenreich. Für alle diese Dinge haben wir den Vertrag unterschrieben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und hoffen natürlich, dadurch engagierte und motivierte Auszubildenden für Goecom zu finden».

Südzucker: sieht aktuelle Geschäftsentwicklung verhalten

Mannheim / Ochsenfurt. (16.05. / sag) Die Südzucker AG erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 (01. März 2013 bis 28. Februar 2014) einen Konzernumsatz von 7.735 (Vorjahr: 7.879) Millionen Euro. Das operative Konzernergebnis ging erwartungsgemäß – nach einem sehr guten Vorjahr – deutlich auf 658 (Vorjahr: 972) Millionen Euro zurück. Ergebnisrückgängen in den Segmenten Zucker, Spezialitäten und CropEnergies stand wie erwartet ein Anstieg des operativen Ergebnisses im Segment Frucht gegenüber. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit reduzierte sich deutlich auf 543 (Vorjahr: 955) Millionen Euro. Darin enthalten ist ein Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen von minus 115 Millionen Euro, welches maßgeblich durch den Aufwand aus der Bußgeldzahlung im Rahmen des deutschen Kartellverfahrens und den Ertrag aus der Rückerstattung der zu viel entrichteten Produktionsabgaben in den Zucker- Wirtschaftsjahren 2001/2002 bis 2005/2006 beeinflusst wurde. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der am 17. Juli 2014 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende von 0,50 (Vorjahr: 0,90) Euro je Aktie zur Beschlussfassung vor. Im Vorjahr war die Dividende um 0,20 Euro je Aktie aufgrund der außergewöhnlich erfolgreichen Geschäftsentwicklung angehoben worden, das Ergebnis je Aktie belief sich seinerzeit auf 3,08 Euro. Im Geschäftsjahr 2013/2014 sank das Ergebnis je Aktie auf 1,38 Euro. Der Dividendenvorschlag berücksichtigt gleichermaßen das erzielte Ergebnis sowie den Cashflow und die künftige Unternehmensentwicklung. Auf der Grundlage von 204,2 (Vorjahr: 204,2) Millionen ausstehenden Stückaktien ergibt sich eine Ausschüttungssumme in Höhe von 102,1 (Vorjahr: 183,8) Millionen Euro, heißt es in einer ausführlichen Mitteilung.

Überblick: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, aber …

Isernhagen. (15.05. / ge) Es gibt immer wieder Anlässe und Ereignisse, zu denen man Geschäftspartnern, Kunden, Lieferanten und nicht zuletzt Mitarbeitern mit einem kleinen oder auch mal einem etwas größeren Geschenk eine Freude machen möchte. Nicht nur, dass man sich auch selbst über solche Aufmerksamkeiten freut, sie fördern in aller Regel auch die Geschäftsbeziehungen oder tragen zu einer positiven Arbeitsatmosphäre im Unternehmen bei. Damit sich tatsächlich die Empfänger freuen und nicht auch der Fiskus, sind einige Spielregeln zu beachten, damit Geschenke für den Beschenkten steuerfrei sind und von Ihnen steuerlich abgezogen werden können. Grundsätzlich ist der Abzug von Geschenken steuerlich sehr begrenzt. So müssen die Geschenke betrieblich respektive beruflich veranlasst sein. Selbst betrieblich veranlasste Geschenke an Personen, die keine Arbeitnehmer sind, dürfen nur abgezogen werden, wenn sie pro Jahr und Empfänger bei maximal 35 Euro liegen. Selbst wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, scheitert der Abzug, wenn die Geschenk-Aufwendungen nicht einzeln und getrennt aufgezeichnet worden sind. Sie sehen, es ist von Ihnen auf das Eine und das Andere zu achten. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, steht Ihnen die Gehrke Econ Gruppe aus Isernhagen und Hannover unter tobias.ostermeier@gehrke-econ.de gerne zur Seite. Oder fordern Sie einfach unter dem Stichwort «Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft» eine kostenlose Information zum Thema an.

BVE: Konjunkturbericht der Ernährungsindustrie 01/2014

Berlin. (14.05. / bve) Die Umsatzentwicklung in der Ernährungsindustrie war im vierten Quartal 2013 und ersten Quartal 2014 seitwärts gerichtet. Ein abnehmender Preisauftrieb und ein gedämpftes Exportgeschäft – vorrangig in Drittländer – hemmten weiteres Wachstum. Der solide Inlandsabsatz und die Belebung der Nachfrage aus den EU-Mitgliedstaaten sorgten für Stabilität in der Branche – heißt es im Konjunkturbericht der Ernährungsindustrie 01/2014 zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der Branche in den letzten sechs Monaten aus der Feder der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Der BVE-Konjunkturbericht gibt eine aktuelle Übersicht über die Entwicklungen der Umsätze, Exporte, Erzeuger-, Verbraucher- und Rohstoffpreise, des Geschäfts- und Konsumklimas sowie die Lage am Arbeitsmarkt. Aktuell informiert der Bericht zudem über die Wettbewerbsposition der deutschen Ernährungsindustrie am Weltmarkt. Ausführliche Situationsberichte aus den Branchen verdeutlichen das breite Spektrum. Der angegebene Hyperlink zum Download ist begrenzt gültig (28 Tage).

So heiß wie getrunken: Umsatzsteuer auf zubereiteten Kaffee

Isernhagen. (14.05. / ge) Zum anzuwendenden Umsatzsteuersatz auf frisch zubereiteten Kaffee hat die Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main mit einer Verfügung vom 04. April 2014 (S7222A-7-St16) Stellung genommen und richtet sich dabei besonders an Bäckereien, Imbissstände, Kioskbetriebe, Raststätten und Tankstellen sowie die Systemgastronomie. Hintergrund: Bei der Abgabe von zubereitetem Kaffee zum Mitnehmen («Coffee to go») hatten sich Unternehmer teilweise auf die Rechtsprechung zu Restaurationsleistungen berufen und begehrten die Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatz (sieben Prozent) im Gegensatz zu den Restaurationsleistungen («Verzehr vor Ort») die mit dem Regelsteuersatz (19 Prozent) zu besteuern sind. Dies wurde unter anderem damit begründet, dass die Lieferung von Kaffeebohnen oder -pulver auch dem ermäßigten Steuersatz (sieben Prozent) unterliegt. Hierzu führt die Oberfinanzdirektion Frankfurt jedoch aus:

  • Lieferungen von Getränken, und damit auch von zubereiteten Kaffees und Tees unterliegen grundsätzlich dem Regelsteuersatz von 19 Prozent, egal ob sie vor Ort verzehrt werden oder zum Mitnehmen sind. Lediglich die Lieferungen von Kaffeepulver, Kaffeebohnen oder geschnittenem Tee unterliegen dem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent.
  • Die Ausnahme bei den Getränken bilden jedoch unter anderem die so genannten Milchmischgetränke. Jedoch nur beim Verkauf zur Mitnahme (Cappuccino, Latte Macciato, Milchkaffee – to go) kann gegebenenfalls der ermäßigte Steuersatz zur Anwendung kommen und das hängt davon ab, ob der Anteil von Milch oder Milcherzeugnissen am Fertigerzeugnis mindestens 75 Prozent beträgt.

Noch Fragen zur Umsatzbesteuerung? Dann stehen Ihnen die auf Bäckerei spezialisierten Steuerberater der Gehrke Econ Steuerberatungsgesellschaft unter der E-Mail-Adresse michael.debeer@gehrke-econ.de gern zur Verfügung.

TÜV Rheinland: Mittelstand vernachlässigt Arbeitssicherheit

Köln. (14.05. / tuv) Einer aktuellen Studie vom TÜV Rheinland zufolge unterschätzen Unternehmen des deutschen Mittelstands sowohl das Risiko, als auch das wirtschaftliche Potenzial von Maßnahmen für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz. Auf die Frage nach relevanten Risikofaktoren für die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens beurteilen nur 0,5 Prozent der Geschäftsführer oder Verantwortlichen für das Risikomanagement aus verschiedenen Branchen des Mittelstands Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit als ein mögliches Risiko. Offenbar wird dieses Thema nicht mit Fachkräftemangel und längeren Lebensarbeitszeiten der Belegschaft in Zusammenhang gebracht. Damit lassen die Verantwortlichen einen entscheidenden Faktor für erfolgreiche und nachhaltige Unternehmensführung außer Acht: Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Altersdurchschnitts der deutschen Bevölkerung und vieler Belegschaften werden Maßnahmen, die zur Gesundheitsförderung und Erhaltung der Mitarbeiter beitragen, immer wichtiger. Das durch Krankheit bedingte, frühzeitige Ausscheiden von Mitarbeitern bedeutet für die meisten Unternehmen gleichzeitig einen ungewollten Kompetenzverlust. Vorbeugende Maßnahmen können Unternehmen dabei helfen, Arbeitskraft zu erhalten, die Ausgaben für Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall zu verringern und durch attraktive Maßnahmen die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu fördern und sie dadurch an das Unternehmen zu binden. Vor allem die Investition in die Arbeitssicherheit über den gesetzlichen Rahmen hinaus ist zwingend notwendig, um sichere Bedingungen für die Arbeitnehmer zu schaffen und der persönlichen Haftung des Arbeitgebers entgegenzuwirken.

Arbeitsschutz: Fleisch und Backwaren im Fokus

Koblenz. (13.05. / sgd) Zur Unterstützung kleinerer Betriebe bietet das Land Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit Arbeitsgemeinschaften der Industrie-und Handelskammern, Handwerkskammern und Berufsgenossenschaften seit 2003 den sogenannten SGU-Leitfaden an. SGU steht für Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz. Aktuell wurde die Handreichung – unter anderem – um den Leitfaden Backwaren ergänzt. Der Leitfaden Backwaren stellt vor allem auf die vielfältigen Gefahren bei der Verwendung unterschiedlichster Maschinen wie Teigknet- und Rührmaschinen, Backöfen und Fritteusen ab. Bei ihrer Verwendung ereignet sich eine Vielzahl von Unfällen. Daneben informiert der Leitfaden über die Notwendigkeit von Staubfreiheit in Bäckereien und die Gefahren, die von Kühlgeräten ausgehen. Im Bereich der Hygiene-Ratschläge stehen der Infektionsschutz sowie die Schädlingsbekämpfung im Mittelpunkt. Insgesamt informiert der Leitfaden Bäckerei in elf Modulen zu wichtigen Fragen bei Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz in kleinen und mittleren Unternehmen – nachzuschlagen unter sgu-leitfaden.de.

Bundesbank: erwartet reibungslose Einführung neuer 10-Euro-Banknote

Frankfurt / Main. (12.05. / dbb) Die Deutsche Bundesbank erwartet eine problemlose Einführung der neuen 10-Euro-Banknote ab dem 23. September 2014. «Alle sind noch besser vorbereitet», sagt Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Bei der Einführung der neuen 5-Euro-Banknote der Europa-Serie im Mai 2013 kam es anfangs vereinzelt zu Akzeptanzproblemen an Automaten, wie zum Beispiel an Fahrkarten- und Ticketautomaten. Nach Erhebungen der Bundesbank sind die Automaten mittlerweile zu 99 Prozent umgestellt. Thiele ist davon überzeugt, dass Anbieter aus den Erfahrungen gelernt haben und sich sehr gut auf die Einführung der neuen 10-Euro-Note vorbereiten. «Es ist im ureigensten Interesse der Automatenhersteller und -betreiber, die Probleme dieses Mal zu verhindern», heißt es aus Frankfurt.

BayWa AG: Starkes Auftaktquartal mit Ergebnissprung

München. (12.05. / bag) Für die BayWa AG hat das Geschäftsjahr 2014 gut begonnen: Der weltweit tätige Handels- und Dienstleistungskonzern konnte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um 11,7 Millionen Euro verbessern und erzielte somit ein operatives Ergebnis von 4,3 Millionen Euro (Vorjahr: minus 7,4 Millionen Euro). In den ersten drei Monaten des Jahres profitierte das Geschäft der BayWa AG von der milden Witterung und einem starken internationalen Geschäft. Bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 3,6 Milliarden Euro (2013: 3,7 Milliarden Euro) konnte der Konzern ein deutlich besseres operatives Ergebnis erzielen, als für diesen Zeitraum üblich. In der Regel weist das erste Quartal saisonal bedingt einen Minusbetrag aus. «Der ungewöhnlich milde Winter war für Agrar und Bau sehr positiv. Vom früheren Saisonstart profitierte das Geschäft mit Landtechnik, Betriebsmitteln und Baustoffen», sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. Auch die Internationalisierung habe einen wesentlichen Anteil an der erfreulichen Ergebnisentwicklung im ersten Quartal. Maßgeblich dazu beigetragen haben sowohl die Handelsaktivitäten der niederländischen Tochter Cefetra als auch das weltweite Projektgeschäft im Bereich der regenerativen Energien. Auch wenn die ersten drei Monate wegen des Saison-typischen Geschäftsverlaufs bei der BayWa nur eingeschränkte Aussagekraft für das Jahresergebnis hätten, betont Lutz die positive Erwartung für das laufende Geschäftsjahr: «Der gute Start in den Segmenten Agrar und Bau bekräftigt die Zielsetzung, zum Jahresende die Umsatz- und Ergebniszahlen gegenüber dem Vorjahr erneut steigern zu können».


TRENDS + KONZEPTE


DHL: Paketkästen jetzt bundesweit verfügbar

Bonn. (16.05. / dhl) Nach erfolgreichen Tests in Ingolstadt und im Großraum Bonn ist der DHL Paketkasten ab sofort für alle interessierten Kunden in Deutschland verfügbar – je nach Wunsch zum Kauf oder zur Miete. «Der Paketkasten ist die größte Erfindung seit dem Briefkasten. Damit können unsere Kunden genauso einfach und selbstverständlich Pakete zu Hause empfangen wie ihre tägliche Post», sagt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel der Deutschen Post DHL. Gleichzeitig ergänzt DHL Paket seine Empfängerservices um ein weiteres innovatives Angebot und bietet den Kunden damit noch mehr Flexibilität für das Versenden und Empfangen von Paketen. «Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, unsere führende Marktposition in Deutschland weiter auszubauen und der klare Maßstab in Sachen Kundenorientierung zu werden», sagt Gerdes in einer ausführlichen Mitteilung inklusive Fotos und Video auf dem DHL-Server.

DHL Trend Radar: Logistik ist stark im Wandel

Bonn. (16.05. / dhl) Der «DHL Trend Radar» zeigt Logistik-Fachleuten die wichtigsten Entwicklungen in ihrer Branche auf. Natürlich zeigt er auch kleineren und größeren Bäckereien, wohin die Reise geht – und wo künftig zusätzliche Herausforderungen liegen können. Dabei geht der Trend Radar 2014 auch auf Lösungsansätze ein, die aktuell entwickelt werden, wie etwa den Verkauf im Einzelhandel über viele parallele Kanäle zugleich (multi channel retailing) oder die vorausschauende Einschätzung von Kaufentscheidungen (predictive purchasing). «Die Logistikbranche erlebt eine schnelle und tiefgreifende Veränderung», sagt Matthias Heutger bei DHL Customer Solutions + Innovation. «Als wirklich globales Unternehmen sind wir in einer einzigartigen Situation, um unsere Erfahrungen in jeder Region dieser Welt sowie mit Kunden aus vielen Branche auszuwerten. Mit dem Logistics Trend Radar haben wir ein dynamisches Instrument geschaffen, das uns und anderen dabei hilft, innovative Lösungen für die Welt der Logistik zu entwickeln». Zu den neuen Trends zählen:

  • Omni-Channel Logistics: Die Verzahnung verschiedener Off- und Online-Shopping-Kanäle unter Verwendung interaktiver E-Tags mit personalisierten Inhalten. Dies geschieht unter Einbindung von Social Media und mobilen Endgeräten.
  • Vorausschauende Logistik: Die Analyse von großen Datenmengen aus Produktsuchen von Kunden, Wunschlisten und sogar aus Bewegungen des Mauszeigers auf dem Bildschirm, um Sendungen auf den Weg zu bringen, noch bevor der Kunde den Auftrag erteilt hat.
  • Crypto Payment: Universelle Zahlungssysteme, die weltweite Zahlungsvorgänge zwischen Marktteilnehmern mit verschiedenen Währungen in Sekundenschnelle abwickeln, dabei jede Art von Werteinheit unterstützen (Flugmeilen, Handyminuten …) und neue Preismodelle ermöglichen, etwa über Mikrozahlungen.

Der DHL Trend Radar (nur in Englisch verfügbar) stellt einzelne Trends vor und ordnet sie nach ihrem revolutionären Potenzial sowie nach ihren kurz- bis langfristigen Auswirkungen in ein Gesamtbild ein. Vorschläge dazu, wie Herausforderungen bewältigt werden können, welche Vorteile Unternehmen und Endkunden davon haben, runden das Bild ab.


MARKETING + VERKAUF


Risiko Vorkassenzone: Die SHB informiert

Königswinter. (14.05. / SHB) Eine neue Filiale wird eröffnet und die SHB Allgemeine Versicherung wünscht allen Betrieben des Bäckerhandwerks, dass der erwartete Erfolg eintritt. Doch Vorsicht! Oft wird übersehen, dass der Betrieb mit der Eröffnung einer Filiale in der Vorkassenzone eines Supermarkts ein hohes Risiko eingeht. Das besteht darin, dass auch ein Supermarkt Schaden nehmen kann – verursacht durch ein schuldhaftes Verhalten aus dem Betrieb der Bäckereifiliale. Hand aufs Herz: Wer kann sicher sein, dass er oder seine Mitarbeiter nicht schuldhaft einen Schaden verursachen? Die Einrichtung der Filiale ist natürlich über die Bäcker-Spezialversicherung abgesichert. Doch der mögliche Totalschaden des Supermarkts ist oft nicht ausreichend gedeckt durch die normale vertraglich vereinbarte Grundsicherung. Hier hat die SHB vorgesorgt. Über die in der Bäcker-Spezialpolice festgelegt Deckungssumme hinaus kann der Inhaber die erwähnte Filiale zusätzlich mit 7,5 Millionen Euro gegen solche Risiken absichern. Noch Fragen? Ihr Ansprechpartner bei der SHB hilft Ihnen gerne weiter.

Rewe: eröffnet Kölns dritten Temma-Markt

Köln. (14.05. / rg) Die Rewe Gruppe ist mit ihrem Biomarkt-Konzept «Temma» weiter auf Expansionskurs: Dieser Tage öffnete der dritte Temma-Markt in Köln seine Pforten. Damit sind bundesweit insgesamt sieben dieser Märkte am Netz. Temma ist ein Mix aus Biomarkt und Gastronomie. Das Konzept hat ein urbanes Design. Das Sortiment bietet eine reiche Auswahl an hochwertigen biologischen Produkten oder aus fairem Handel, aber auch Naturkosmetika – ganz nach dem Motto «Alles isst natürlich». Die moderne Interpretation des Tante Emma-Ladens kombiniert auf rund 350 Quadratmetern ein umfassendes Bio-Fachhandels-Sortiment mit einem Bäckerei respektive Deli- und Cafe-Bereich. Insgesamt umfasst das Angebot über 5.000 Artikel. Die Warenpräsentation ist bewusst schlicht und natürlich gehalten, um die Ware in den Fokus zu rücken, und orientiert sich mit Angebots-Inseln und Ständen an klassischen Markthallen. Herzstück ist der Marktplatz mit einem umfangreichen Obst- und Gemüsesortiment, großen Bedientheken für Bäckerei, Deli, Fleisch und Käse. Der Weinbereich mit einer langen Holztafel und der wertig gestaltete Gastrobereich laden zum Verweilen oder zum «After-Work-Wine-Tasting» ein. Eine Besonderheit des Marktes ist die Platzierung der Käse- und Fleischtheken im Eingangsbereich mit einem von innen und außen einsehbaren Käse- und Fleischkühlschrank. An der Bedientheke stehen rund 120 Käsesorten sowie 100 Wurst- und Fleischwaren aus Bio-Produktion zur Auswahl, darunter rheinische Produkte aus der Region. Ein besonderer und innovativer Service ist der Hotspot von MyMuesli: Die Kunden können sich ihr gewünschtes Müsli online zusammen mixen und es portofrei zu Temma senden lassen. Im Bäckerei- und Deli-Bereich gibt es selbst gebackenes Brot und leckere Speisen – unter anderem Flammkuchen, Quiches, Suppen und Salate. Sämtliche verwendete Zutaten sind zudem in den Regalen zu finden. Abgerundet wird das vielfältige Angebot durch regelmäßig stattfindende Aktivitäten.

Europapokal: Brot erinnert an Magdeburgs Sternstunde

Stendal. (14.05. / il) Kennen Sie noch den «Europapokal der Pokalsieger»? Das war ein von der UEFA organisierter, europäischer Wettbewerb für Fußballvereine. Erstmals 1960/1961 ausgetragen, wurde er 1999/2000 abgeschafft und mit dem UEFA-Pokal zusammengelegt. 1973/1974 war es, als der 1.FC-Magdeburg Vereinsgeschichte schrieb und den Pokal gewann – als einziger DDR-Verein überhaupt. In diesen Tagen feiert der Fußballclub das 40-jährige Jubiläum seines größten Erfolgs – und mit ihm die Stendaler Landbäckerei. Andreas Bosse, Inhaber und Geschäftsführer der Bäckerei: «Ich saß als Zwölfjähriger in meinem blau-weißen Trikot, auf das meine Oma hinten eine 10 und vorn das Vereinswappen aufgenäht hatte, vor dem Fernseher und fieberte mit dem FCM mit. Da ist das keine Frage, ob wir das Jubiläum als Stendaler Landbäckerei mitfeiern». Am kommenden Sonntag werden die eigens kreierten Jubiläumsbrote offiziell beim Spiel gegen Babelsberg 03 den Magdeburger Fußball-Legenden von 1974 übergeben. Das ist zugleich der Startschuss für den Verkauf der Kraftbrote, die ab dann exklusiv in allen teilnehmenden Filialen der Stendaler Landbäckerei erhältlich sein werden. Das Jubiläumsbrot entwickelten die Landbäcker gemeinsam mit dem 1.FC-Magdeburg – ein Weizenmischbrot, welches mit dem FCM-Logo bemehlt ist. Zusätzlich enthält das Kraftbrot Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Sesam und Haferflocken.

Bargeld oder Karte? EHI über Zahlungsarten im Handel

Köln. (12.05. / ehi) Während in 2013 der Bargeldanteil im deutschen Einzelhandel um 1,2 Prozent weiter auf 54,4 Prozent sank, legten Zahlungskarten weiter zu. Ihr Umsatz stieg im deutschen Handel im letzten Jahr auf 166 Milliarden Euro, was einer Steigerung von rund sieben Milliarden Euro entspricht. Das waren – gemessen am Einzelhandelsumsatz im engeren Sinne (ohne Kfz, Mineralöl, Apotheken, Versandhandel, aber mit Umsätzen von Tankstellenshops) – 42,6 Prozent von 390 Milliarden Euro, schreibt das EHI Retail Institute einleitend zu seiner Studie «Karten-gestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2014». Die Studie an sich erscheint erst im Juno und ist für die meisten Interessenten wahrscheinlich kostenpflichtig. Die dazugehörende Medienmitteilung liefert aber schon mal wichtige aktuelle Anhaltspunkte zur Kartenzahlung an sich, dem Mobile Payment sowie zu Gutscheinkarten.

Die Rechnung bitte! Online-Payment-Studie 2014

Köln. (12.05. / ehi) Der Kauf auf Rechnung bleibt klar führendes Zahlungsmittel im Online-Handel. An zweiter und dritter Stelle der Beliebtheitsskala rangieren PayPal und Lastschrift, schreibt das EHI Retail Institute mit Blick auf seine aktuelle Online-Payment-Studie 2014 mit dem Untertitel «Zahlungsarten im E-Commerce». Die Studie an sich erscheint erst Mitte Mai und ist für die meisten Interessenten wahrscheinlich kostenpflichtig. Die dazugehörende Medienmitteilung liefert aber schon mal wichtige aktuelle Anhaltspunkte zu Marktanteilen, Markttrends sowie zum wichtigen Thema Sicherheit.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Regionalfenster: zählt schon über 1.500 Produkte

Berlin. (16.05. / bmel) Erst im Januar nahm das Regionalfenster mit der Vermarktung der ersten Produkte seine Arbeit auf. Heute tragen bereits 1.500 Erzeugnisse von rund 190 Betrieben eine entsprechende Kennzeichnung. Verbraucher erkennen damit auf einen Blick, woher die Hauptzutat des Produkts stammt, wie die Region definiert ist, wo es verarbeitet wurde und wie hoch der Gesamtanteil aller regionalen Zutaten ist. Mit über 50 Prozent nehmen Obst und Gemüse die Spitzenposition bei den bisher registrierten Produkten ein, gefolgt von Fleisch- und Wurstwaren, Milch und Molkerei-Produkten. Auch Eier, Fisch und verarbeitete Produkte sind bereits registriert. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werden weitere Produkte folgen, sobald sie von unabhängigen Kontrollstellen nach den strengen Kriterien des Regionalfensters geprüft sind. Zahlreiche Anträge für weitere Produkte liegen dem Trägerverein Regionalfenster e.V. vor. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl der Produkte mit der neuen Ernte von Obst und Gemüse erheblich steigen wird, schreibt das BMEL.

Ballaststoffe: sind nach Herzinfarkt besonders wichtig

Bonn. (15.05. / aid) Nach einem Herzinfarkt ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig. Wer reichlich Ballaststoffe isst – vor allem aus Getreide – kann das Sterberisiko deutlich senken. Das lassen die Resultate einer US-amerikanischen Studie um eine Wissenschaftsgruppe der Universität Harvard vermuten, schreibt der aid Infodienst aus Bonn. Für die Untersuchung wurden Daten von rund 4.000 Menschen ausgewertet, die einen ersten Herzinfarkt erlitten hatten. Die Probanden machten regelmäßig in Fragebögen ausführliche Angaben zu ihren Lebensgewohnheiten. In den folgenden neun Jahren starben 1.133 Patienten, davon 558 an einem Herzinfarkt oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer nach einem Herzinfarkt besonders auf eine ballaststoffreiche Kost achtete, hatte ein um 25 Prozent geringeres Sterberisiko. Eine Steigerung des Ballaststoffverzehrs um täglich zehn Gramm verringerte die Sterbewahrscheinlichkeit im Untersuchungszeitraum um 15 Prozent. Für Herzkreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, koronare Herzkrankheit) war die Mortalität um 13 Prozent geringer – unabhängig von weiteren Faktoren wie Alter, medizinische Vorgeschichte sowie anderen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Die Ballaststoffe können aus Getreideprodukten, Obst und Gemüse stammen. Laut Studie stand vor allem die Aufnahme von Getreideballaststoffen mit einer erhöhten Überlebenswahrscheinlichkeit nach einem Herzinfarkt in Zusammenhang. Künftige Forschungen müssen allerdings noch klären, ob weitere Lebensstiländerungen neben einer guten medikamentösen Versorgung das Sterberisiko senken. Die US-Forscher vermuten, dass eine ballaststoffreiche Kost die Blutfettwerte verbessert und das Risiko für Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes verringert.

BLL-Jahrestagung: Plädoyer für Wahlfreiheit und Souveränität

Berlin. (10.05. / bll) Mit Blick auf die anstehenden Wahlen des Europäischen Parlaments hat sich der neue BLL-Präsident Stephan Nießner für Wahlfreiheit und gegen staatliche Angebotslenkung ausgesprochen. Im Rahmen der Jahrestagung des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde plädierte er für eine Politik, die die Rahmen setzt für kritische, aber eigenverantwortliche Entscheidungen. «Ich möchte keine Politik, die mich erziehen will. Lassen Sie uns das hohe Gut der Wahlfreiheit wahren». Auch Bundesminister Christian Schmidt unterstrich in seiner Ansprache die Souveränität des Verbrauchers. Professor Markus Möstl, Direktor der Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht der Universität Bayreuth, beleuchtete verschiedene Modelle des Verbraucherleitbilds aus wissenschaftlich- juristischer Sicht und kam zu dem Schluss, dass das «Leitbild eines angemessen verständigen Verbrauchers Zukunft hat». Er räumte aber ein, dass der Gesetzgeber sicher auch weiterhin situationsbedingt andere Maßstäbe zugrunde legen würde. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit Renate Künast, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Dr. Holger Krawinkel, Bereichsleiter Verbraucherpolitik und Mitglied der Geschäftsleitung des Verbraucherzentale Bundesverbands (vzbv), Jan-Philipp Hein, Journalist, Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth und BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff, ging es vor allem um die Frage, welche Informationen und welche Ausbildung die Verbraucher benötigen, um selbständige Entscheidungen treffen zu können. Einigkeit bestand darin, dass Ernährungserziehung und die Vermittlung von Wissen rund um Lebensmittel bereits im Kindesalter beginnen sollte.


PERSONEN + EHRUNGEN


BLL: Spitzenverband wählt neuen Präsidenten

Berlin. (10.05. / bll) Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) hat bei seiner Mitgliederversammlung Stephan Nießner, Mitglied der Geschäftsführung von Ferrero Deutschland, einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Der studierte Jurist folgt auf Dr. Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe GmbH. Wolf war seit 2008 im BLL-Vorstand und hatte seit April 2010 das Präsidentenamt des Spitzenverbands der Lebensmittelwirtschaft inne. Bereits bei seiner Wahl vor vier Jahren erklärte Wolf, dass er das Ehrenamt nur für eine begrenzte Zeit übernehmen werde. Sein Nachfolger Nießner dankte Wolf für sein herausragendes Engagement: «Der BLL hat in den letzten Jahren viel erreicht. Wir haben eine Neuausrichtung gewagt und diese erfolgreich umgesetzt. Diese Offensive hat Dr. Werner Wolf maßgeblich vorangetrieben, wofür ihm unser großer Dank und voller Respekt gebührt». Nießner übernehme das Ehrenamt eines renommierten und modernen Verbands und könne versprechen, dass der BLL den eingeschlagenen Kurs halten und mit voller Fahrt die künftigen Herausforderungen angehen werde.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Local brands are winning

Hamburg. (bm) Kantar Worldpanel’s 2014 barometer of the United Kingdoms’s most chosen FMCG brands reveals that local brands are winning, with UK favourites such as Warburtons, McVities and Cadbury’s Dairy Milk all coming in the top 10. The Brand Footprint ranking reveals the brands that are being bought by the most consumers, the most often. Other topics of the week:

Title Region Date
Canada Bread + Grupo Bimbo: Deal set to close on May 23 (CA) Fri 05-16
Starbucks: Advances Latin America Expansion (US) Fri 05-16
Papa John’s: Announces First Quarter 2014 Results (US) Thu 05-15
Quiznos: plan of reorganization confirmed by court (US) Thu 05-15
Kantar Worldpanel UK: local brands are winning (UK) Thu 05-15
Krispy Kreme: Appoints President and Chief Executive (US) Thu 05-15
Hillshire Brands: to acquire Pinnacle Foods (US) Wed 05-14
Belcolade: increases capacity by 50 percent (BE) Wed 05-14
ADM: to Expand Availability of Sustainable Palm Oil (US) Wed 05-14
Finsbury Food: announces board changes (UK) Wed 05-14
Hain Celestial: Announces Record Q3 FY 2014 Results (US) Tue 05-13
Post Holdings: Reports Results for Q2 of Fiscal Year 2014 (US) Tue 05-13
Snyder’s-Lance: Reports Results for First Quarter 2014 (US) Tue 05-13
Wendy’s: Company Reports First-Quarter 2014 Results (US) Mon 05-12
McDonald’s: Sales in Europe flat, in Germany negative (US) Mon 05-12
Burger King Worldwide Reports Q1/2014 Results (US) Mon 05-12
Fast-Casual: Segment Continues to Outpace the Industry (US) Sat 05-10
ADM: Announces Management Appointments (US) Sat 05-10


REZEPTE + IDEEN


Gegrillte Sandwiches mit Ziegenkäse und Nektarinen

Image Frankfurt. (15.05. / cwc) Locker und leicht kommen die «Gegrillten Sandwiches mit Ziegenkäse und Nektarinen» daher – aus der Ideenküche der California Walnut Commission (CWC) mit Deutschland-Vertretung in Frankfurt am Main. Im Handumdrehen zubereitet, eröffnet sich Ihren Kunden hiermit ein besonderes Geschmackserlebnis.

Zutaten für vier Portionen: 1/2 Baguette (175g); 2 reife Nektarinen; 30g gehackte kalifornische Walnüsse; 60g Kräuter-Ziegenkäse; 120ml Balsamico-Essig für die Glasur; Brunnenkresse zum Garnieren.

Zubereitung: Grill anheizen. Baguette in vier gleich große Stücke schneiden, anschließend jedes Stück der Länge nach halbieren. Baguettehälften mit den aufgeschnittenen Seiten nach unten für etwa drei Minuten auf den Grill legen und goldbraun rösten. Nektarinen halbieren und entkernen; ebenfalls auf der Schnittseite rund vier Minuten grillen und erhitzen. Anschließend in Scheiben schneiden. Walnüsse kurz in einer Pfanne rösten und abkühlen lassen.

Für die Glasur Balsamico-Essig in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen. Unter Rühren einkochen lassen, bis etwa drei Esslöffel übrig sind. Brunnenkresse abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Jede geröstete Baguettehälfte mit Ziegenkäse bestreichen und mit Walnüssen bestreuen. Anschließend die Walnüsse vorsichtig in den Käse hineindrücken. Die Sandwiches mit den gegrillten Nektarinenscheiben belegen und mit Balsamico beträufeln. Baguettes mit Brunnenkresse und je nach Belieben mit noch etwas mehr Balsamico beträufeln und servieren.