Freitag, 1. März 2024

WB-20-2011

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 20. KW 2011 (14.05. bis 20.05.)
Download: https://www.webbaecker.de/11archivphp/wb2011.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Pistor 2010: erzielt höheren Umsatz und Gewinn
02. Bayern: Handwerksbäckereien profitieren vom Aufschwung
03. BackWerk: SB-Bäckerei baut Markenbekanntheit aus
04. VK Mühlen AG: erreicht wieder die Gewinnzone
05. Stormarn: von Allwörden jetzt auch im Bahnhof Ahrensburg
06. Goldbäcker: Grote zieht in Bahnhof Werdohl
07. «o-sole-mio»: TK-Bäcker sucht Raum für Entwicklung
08. Wels-Land: Rohrer inverstiert drei Millionen Euro

TERMINE + EVENTS:
09. Seminar: Weniger Lohnkosten und mehr Netto für Arbeitnehmer
10. 18. Internationale Tagung: Zusammenfassung
11. Infotag Backwaren: über Ökologie und Nachhaltigkeit
12. Bäckermeister-Alfred-Kühn-Vorlesung 2011
13. DZG 2011: «Zöliakie. Mit dem Brot auf Reisen»

MANAGEMENT + BETRIEB:
14. BIV: Bäckerhandwerk spürt erheblichen Kostendruck
15. CRM: Marvin Modul «Kontakt-Center»
16. BIV: bietet ab Juli «virtuelles Klassenzimmer»
17. BSG-Urteil: Freiwillige BGN-Versicherung nur mit Antrag
18. Südzucker: meldet Rekordumsatz und deutlichen Ergebnisanstieg

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
19. Grundsatzentscheidung: Das Kontrollbarometer wird kommen
20. BIV: Merkblatt informiert über Allergen-Kennzeichnung

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
21. EEG: Bioland und Naturland fordern Nachbesserungen

PERSONEN + EHRUNGEN:
22. BIV: Landesverband dankt für ehrenamtliches Engagement
23. DLG: Die Bundesehrenpreisträger 2011 stehen fest
24. Konditoren: neun neue Meister/innen ihres Fachs
25. Sara Lee: stellt Vorstand für Anlegerpflege ein

BOOKMARKS + BOOKS:
26. Elster: So verwenden Sie die elektronische Steuererklärung
27. Global Industry: General Mills to acquire 51% of Yoplait

REZEPTE + IDEEN:
28. GMF: Feinschmecker-Tarte für die Spargelzeit


MARKT + UNTERNEHMEN


Pistor 2010: erzielt höheren Umsatz und Gewinn

Rothenburg / CH. (20.05. / phg) Die schweizerische Pistor Holding Genossenschaft blickt auf ein erfolgreiches, aber auch anspruchsvolles Jahr zurück. 2010 stand im Zeichen der Umsetzung langfristiger Projekte, allen voran der Inbetriebnahme des neuen Warenumschlagzentrums in Rothenburg (LU). Alles in allem stieg der Gesamtumsatz der Firmengruppe in 2010 um 1,7 Prozent auf 726,8 Millionen Schweizer Franken (CHF). Die positive Bilanz der Jahresrechnung 2010 ist vorwiegend durch den Fachgroßhandel Pistor AG geprägt. Mit einer Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent konnte erstmals ein Gesamtumsatz von über 700 Millionen CHF realisiert werden. Die Proback AG hat ihre Position als kompetenter Berater der gewerblichen Bäcker, Konditoren und Confiseure auf dem Markt weiter gefestigt und verstärkt. Die Rohstoffhandelsfirma Fairtrade SA erzielte trotz der anhaltend instabilen Wirtschaftslage einen Jahresgewinn auf Vorjahresniveau. Die Pistor Holding Genossenschaft erhält von der Pistor AG eine Dividende von 7,2 Millionen CHF. Davon fließen 4,2 Millionen CHF als Rückvergütung an die Genossenschafter der Pistor Holding Genossenschaft. Auch von der Fairtrade SA fließt eine Dividende in Höhe von 0,25 Millionen CHF an die Pistor Holding Genossenschaft (Volltext).

Bayern: Handwerksbäckereien profitieren vom Aufschwung

München. (20.05. / liv) Das bayerische Bäckerhandwerk befindet sich in einer Phase, in der seine Betriebe nachhaltig an der aktuellen Hochkonjunktur der deutschen Wirtschaft, die in 2010 um insgesamt 3,6 Prozent wuchs, teilnehmen. Der Rückblick auf 2010 ergibt ein erfreuliches Bild: Das backende Handwerk im Freistaat erzielte im letzten Jahr einen Umsatzzuwachs von 2,7 Prozent und erwirtschaftete einen Gesamtjahres-Umsatz von 2,39 Milliarden Euro. Damit verlief die Entwicklung in Bayern deutlich besser als im gesamten Bundesgebiet. Diese Zahlen gab Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. in München bekannt und betonte: «Generell sehen unsere Betriebe der Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten optimistisch entgegen». Das bayerische Bäckerhandwerk stellt mit 3.039 Betrieben ein gutes Fünftel aller Handwerksbäckereien in Deutschland. Insgesamt waren in den bayerischen Betrieben im Jahr 2010 rund 49.100 Personen beschäftigt, davon waren 6.571 Lehrlinge. Das bayerische Bäckerhandwerk weist damit eine Ausbildungsquote von 13,4 Prozent auf – das ist auch bundesweit und branchenübergreifend ein Spitzenwert (Volltext).

Kennzahlen des bayerischen Bäckerhandwerks im Jahresvergleich

2010-01-01 2011-01-01 Veränderung
Handwerksbäckereien: 3.112 3.039 -73
Innungen: 62 61 -01
Vorjahresumsatz: 2.328 Millionen EUR 2.391 Millionen EUR +63 Millionen EUR
Beschäftigte: 49.100 49.000 -100
Lehrlinge: 7.176 6.571 -605

BackWerk: SB-Bäckerei baut Markenbekanntheit aus

Essen. (20.05. / bw) Die BackWerk Service GmbH baut nach eigenen Angaben ihre Position als zweit-bekannteste Marke unter den Bäckerei-Filialisten in Deutschland weiter aus. Gemeinsam mit den Marktforschern der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Systemzentrale in einer Studie erneut die Markenbekanntheit ermittelt. Dazu wurden im Mai bundesweit 2.000 Personen befragt. Danach stieg die gestützte Bekanntheit der Marke BackWerk gegenüber dem Vorjahr von 25 Prozent auf jetzt 31 Prozent. Die steigende Bekanntheit von BackWerk ist dabei vor allem auf die stetige Expansion und die bundesweite Präsenz des Branchenführers der SB-Bäckereien zurück zu führen. So ist BackWerk die einzige (SB-) Bäckereikette, die in allen Bundesländern vertreten ist. Mit der steigenden Bekanntheit setzt BackWerk gegen den Branchentrend ein Signal und setzt sich weiter ab. Denn die Bekanntheit der übrigen großen Filialbäckereien verläuft eher rückläufig, heißt es in der Medienmitteilung aus Essen.

VK Mühlen AG: erreicht wieder die Gewinnzone

Hamburg. (17.05. / vkm) Die VK Mühlen AG weist für die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2010/2011 ein Konzernergebnis vor Steuern von 1,6 Millionen Euro aus. Das ist eine Verbesserung um 11,1 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2009/2010, das allerdings durch hohe Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit den laufenden Kartellverfahren stark belastet war. «Wir blicken verhalten positiv auf die hinter uns liegenden sechs Monate», sagt Vorstandssprecher Christoph Kempkes. «Es wäre allerdings verfrüht, im nach wie vor stark defizitären deutschen Mehlgeschäft von einer Trendwende zu sprechen». Für das Gesamtjahr hält Kempkes an der Prognose eines ausgeglichenen Konzern-Ergebnisses fest. Nach wie vor gelinge es jedoch nicht, die drastisch gestiegenen Rohwarenpreise im nötigen Umfang an die Kunden weiter zu geben. Deshalb werde VK Mühlen seinen Vertrieb optimieren. Um den Turnaround nachhaltig abzusichern, müsse der Konzern effizienter und kostengünstiger produzieren. Dafür haben die Müller das Programm «Entwicklung 2015» aufgelegt. «Durch Modernisierungsinvestitionen in Kombination mit Restrukturierungsmaßnahmen wollen wir unsere Kosten deutlich senken und so unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen», sagt Kempkes. Für dieses Vorhaben verfügen die Müller nach eigenen Angaben über ausreichende finanzielle Mittel. So habe der Konzern mit seinen Hausbanken ein Finanzierungsvolumen von 155 Millionen Euro für zwei Jahre vereinbart.
Info: Mit Blick auf den Markt geht Kempkes davon aus, dass die Getreidepreise volatil und in der Tendenz hoch bleiben: «Wir erwarten keine Entspannung bis zum Ernteanschluss. Die Versorgung bleibt knapp». Auch für die neue Ernte ist der Vorstandssprecher nur verhalten optimistisch: «Aufgrund der Trockenheit in Deutschland haben wir unsere Erwartungen bezüglich Menge und Qualität bereits heruntergesetzt. Weizen wird teuer bleiben und Mehl muss folglich noch teurer werden».

Stormarn: von Allwörden jetzt auch im Bahnhof Ahrensburg

Hamburg. (17.05. / db) «Großer Bahnhof» am Bahnhof Ahrensburg (zwischen Hamburg und Lübeck): Der Bürgermeister der Stadt, der Leiter des Bahnhofmanagements Lübeck der DB Station + Service AG, der Leiter Regionaler Vertrieb / Marketing Nord der DB Vertrieb GmbH und nicht zuletzt Manfred von Allwörden, Geschäftsführer der Bäckerei Heinrich von Allwörden GmbH mit Hauptsitz in Mölln, eröffneten den neuen Backshop. Mit finanzieller Unterstützung der Bahn hat die Bäckerei die alte Fahrkartenhalle zu einem Ladengeschäft mit Backtresen, einladendem Sitzbereich und integrierter DB-Verkaufsstelle umgebaut. Dazu wurden die Flächen entkernt und komplett neu aufgebaut. Nach rund zweijähriger Bauzeit hat die Deutsche Bahn AG die energetische Sanierung des Bahnhofsgebäudes von 1862 weitgehend abgeschlossen. Im Rahmen der Arbeiten erhielt die Fassade einen neuen Anstrich. Fenster und Türen wurden unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes erneuert. Unter anderem wurde das gesamte Obergeschoss wärmegedämmt; die Holzbalkendecke des obersten Geschosses saniert. Eine moderne Heizungsanlage trägt zudem dazu bei, den Energieverbrauch um rund 27 Prozent zu verringern und etwa 44 Tonnen Kohlendioxid jährlich einzusparen. Die Gesamtkosten von 630.000 Euro tragen der Bund und die Deutsche Bahn AG. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn aus Mitteln des bundesweiten Konjunkturprogramms in die Modernisierung für 60 kleinere und mittlere Bahnhöfe in Schleswig-Holstein rund sechs Millionen Euro. Diese Investitionen ergänzen die bisher für die Bahnhöfe geplanten Maßnahmen.

Goldbäcker: Grote zieht in Bahnhof Werdohl

Balve-Langenholthausen. (16.05. / div) Die Karl-Heinz Grote KG aus dem Regierungsbezirk Arnsberg hat Großes vor: Das Kuratorium der Stiftung Bahnhof Werdohl hat dem Bäckereiunternehmer aus Balve den Zuschlag erteilt, sein Konzept der «Bahnhofsgastronomie» zu verwirklichen – eine Erlebnis-Bäckerei mit Gastronomie-Anteil. Mindestens 200.000 Euro will Grote investieren und Ende 2012 die Pforten öffnen zu einem gediegenen Bäckerei-Cafe inklusive SB-Station, Front-Cooking und Kinderecke. Auch Vernissagen sind im Gespräch. Der «Goldbäcker» Grote zählt derzeit rund 100 Beschäftigte und neun Filialen in der Region. Für den Standort Werdohl benötige er etwa 400 Kunden pro Tag mit einem Durchschnittsbon von 3,50 Euro. Andererseits schlügen 40.000 bis 60.000 Euro Personalkosten pro Monat zu Buche. Grote möchte sein Konzept breitbandig anlegen und möglichst vielen Kundengruppen gerecht werden. Seitens der Stadt, des Denkmalschutzes und der Stiftung gibt es seiner Einschätzung nach ebenfalls noch viel zu tun im Bahnhof und drum herum. Die Angesprochenen zeigten sich offen, wiesen andererseits jedoch darauf hin, dass es vor allem von den Kosten abhinge, was sich letztlich realisieren ließe. Werdohl zählt knapp 20.000 Einwohner.

«o-sole-mio»: TK-Bäcker sucht Raum für Entwicklung

Maria Rain / AT. (16.05. / div) Einnahmen in Höhe von rund 40.000 Euro per Anno gingen der Gemeinde Maria Rain im Bezirk Klagenfurt-Land verloren, ließe sie die «o-sole-mio – Pizza und Schnitzelservice GmbH» ziehen. Vor 15 Jahren von Viktor Maschessnig und Otto Sattmann im Kleinstformat gegründet, produzieren heute 30 Mitarbeitende rund 8.000 rohe Pizzas pro Tag und generieren etwa fünf Millionen Euro Jahresumsatz. Damit ist der Tiefkühlbäcker eindeutig der größte Arbeitgeber Im Rosental. Andererseits habe die Rohstoff-Anlieferung in der Vergangenheit zu einer Flut von Anzeigen durch Anrainer geführt, berichtet die Regionalpresse. Pizzas, Baguette und Schnitzel aus Kärnten kenne man heute zwar in ganz Österreich, in Bayern, Slowenien und Bulgarien – nur daheim machten Maschessnig und Sattmann kaum Fortschritte. Nach einer Erweiterung von 1999 scheine Schluss zu sein. Einen weiteren Antrag auf Ebene der Bezirkshauptmannschaft habe das Unternehmen zurückgezogen, weil es ihn als aussichtslos erkannte. So freunde sich «o-sole-mio» gedanklich mit der Abwanderung an, auch wenn der TK-Bäcker in Maria Rain viel Geld investiert habe. Dies sei wohl verloren. Das wiederum will die Gemeinde nicht auf sich sitzen lassen. Plötzlich gibt es seitens der Verwaltung Bemühungen, das Unternehmen in den Genuss eines Gewerbegrundstücks kommen zu lassen – eines von dreien, die Maria Rain insgesamt als Gewerbegebiete ausgewiesen hat. Soll man dem Tandem Maschessnig/Sattmann jetzt die Daumen drücken?

Wels-Land: Rohrer inverstiert drei Millionen Euro

Gunskirchen / AT. (14.05. / div) Die Cafe Bäckerei Rohrer im oberösterreichischen Hausruckviertel lässt sich zurückverfolgen bis 1778. In siebter Generation übernahm Martin Rohrer das Unternehmen 1997 und passte es den Erfordernissen der Zeit an. Mit Bedacht erweiterten Martin und Alexandra Rohrer den Betrieb um das eine Kaffeehaus und die andere Verkaufsstelle. Heute zählt die Bäckerei über 70 Mitarbeitende und die Produktion im Zentrum der Marktgemeinde Gunskirchen ist längst zu eng. Insgesamt fünf Filialen, zwei Schulbuffets, diverse Großkunden und der rollende Verkauf machen es erforderlich, dass der Familienbetrieb auf der «grünen Wiese» baut und demnächst eine neue Backstube errichtet. Rund drei Millionen Euro wollen Rohrers dafür in die Hand nehmen. Anfang 2012 soll der Neubau in Betrieb gehen. Dann wird das Unternehmen über ausreichend Kapazitäten verfügen, um nicht nur Brot und Brötchen, sondern auch sämtliches Feingebäck und alle Konditoreiwaren wieder selbst herzustellen.


TERMINE + EVENTS


Seminar: Weniger Lohnkosten und mehr Netto für Arbeitnehmer

Isernhagen. (20.05. / ge) «Lohnkosten sparen und gleichzeitig mehr Netto für den Arbeitnehmer» – klingt das nicht verlockend? Die Zufriedenheit und Motivation Ihrer Mitarbeiter sind wichtige Faktoren. Sie fördern das Klima in Ihrem Unternehmen und wirken sich auch auf Ihre Geschäftsergebnisse aus. Eine Möglichkeit die Leistungen des Mitarbeiters zu würdigen, sind Gehaltserhöhungen oder Sonderzahlungen. Doch die verlieren häufig ihren Reiz, da ein Großteil der Lohnerhöhung der Steuerprogression und den Sozialversicherungsabgaben zum Opfer fällt. Obwohl der Gesetzgeber in den letzten Jahren zahlreiche Möglichkeiten gestrichen hat, Zuwendungen an Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei zu gewähren, gibt es dennoch eine Reihe von interessanten Leistungen, für die Ausnahmen von der generellen Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflicht bestehen. Auch der Bundesfinanzhof in München hat sich mit diesen Fragen in den letzten Monaten auseinandergesetzt. Ein Großteil dieser Entscheidungen sind bereits in die neuen Lohnsteuerrichtlinien 2011 der Finanzverwaltung eingeflossen. Durch eine optimale Gestaltung dieser steuerbegünstigten Vergütungsformen können Sie einerseits die Lohnkosten in Ihrem Unternehmen reduzieren und andererseits die Zufriedenheit und Motivation Ihrer Mitarbeiter durch attraktive Leistungen erhöhen. Allerdings knüpft der Gesetzgeber strenge und teilweise komplizierte Voraussetzungen an die Gewährung steuerfreier Arbeitgeberleistungen. Darüber hinaus sind zudem umfangreiche Dokumentationspflichten zu beachten.
Info: Da es sich hierbei insgesamt um eine sehr komplexe Thematik handelt, bietet die Gehrke Econ Gruppe hierzu ein halbtägiges Seminar an, damit Sie alle Neuerungen kennen lernen und Ihren Mitarbeitern alle Steuervorteile zu kommen lassen können. Haben Sie Interesse an diesem Seminar und wünschen Sie weitere Informationen zu Inhalt, Terminen und Veranstaltungsort, wenden Sie sich bitte an insa.teichmann@gehrke-econ.de von der Gehrke Econ Steuerberatungsgesellschaft mbH, Imkerstraße 5 in 30916 Isernhagen; Telefon 0511/700500.

18. Internationale Tagung: Zusammenfassung

Nuthetal. (20.05. / igv) Der Anbau von Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Reis und Mais liefert einen wesentlichen Beitrag bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Landbewirtschaftung. Getreide, Mehl und Koppelprodukte finden als natürliche Zutaten in zahlreichen Lebensmitteln Verwendung. Ihre Hauptbestandteile geben den Lebensmitteln Struktur und Nährwert. Die 18. Internationale Tagung des Instituts für Getreideverarbeitung (IGV) – in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Getreidewissenschaft und -technologie ICC – Mitte Mai bot die Möglichkeit, aktuelle Ergebnisse aus der Forschung zu diskutieren und Argumente zu entwickeln. Die Veranstaltung in Bergholz-Rehbrücke stand ganz im Zeichen von «Getreide – Lebensmittel – Sicherheit». Mehr als 100 Experten aus Wissenschaft, Lebensmittelunternehmen, Prüflaboren und Laborgeräteherstellern tauschten sich Mitte Mai in Bergholz-Rehbrücke zu Themen rund um die Getreideproduktion und Verarbeitung aus (Volltext).

Infotag Backwaren: über Ökologie und Nachhaltigkeit

Berlin. (18.05. / lefa) Die Landesgruppen Berlin-Brandenburg, Sachsen-Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen-Bremen und Hamburg-Schleswig-Holstein der Vereinigung der Backbranche (VDB) laden in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik (LeFa) zum «16. VDB-Forum Nord / Infotag Backwaren» ein. Das Rahmenthema lautet «Ökologie / Nachhaltigkeit – Zukunft des Backens». Die Veranstaltung findet am 27. Mai an der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik in Berlin statt. Details finden Interessenten sowohl auf der LeFa-Homepage als auch in einem Faltblatt (PDF).

Bäckermeister-Alfred-Kühn-Vorlesung 2011

Berlin. (18.05. / bbgg) Die Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Getreideforschung lädt am 26. Mai zur Bäckermeister-Alfred-Kühn-Vorlesung 2011 unter dem Thema «Backtechnik heute: Veränderte Anforderungen an Sauerteige für ein modernes Brot- und Kleingebäcksortiment». Referent ist Prof. Dr. Jürgen-Michael Brümmer. Es moderiert Prof. Dr. Dr. e.h. Friedrich Meuser. Die Lesung findet statt im Hörsaal Seestraße 13 in 13353 Berlin und beginnt um 16:00 Uhr. Weitere Details sind zu erfragen unter der Rufnummer 030/31427550 oder per E-Mail an info@getreideforschung.de.

DZG 2011: «Zöliakie. Mit dem Brot auf Reisen»

Stuttgart. (17.05. / dzg) «Zöliakie. Mit dem Brot auf Reisen» ist das Motto der Großveranstaltung zum Welt-Zöliakie-Tag 2011, zu der die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG) am 21. Mai nach Nürnberg einlädt. Über 300.000 Bundesbürger haben Zöliakie, eine chronische und lebenslängliche Erkrankung des Dünndarms, die auf einer Gluten-Unverträglichkeit beruht. Als Folge davon müssen die Betroffenen sorgfältig darauf achten, nicht mit Produkten aus Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste oder Hafer in Berührung zu kommen, denn diese Getreide enthalten Gluten. Die Veranstaltung zum Welt-Zöliakie-Tag lenkt in diesem Jahr die Aufmerksamkeit darauf, dass Geschäfts- und Urlaubsreisen für diese Menschen auch heute noch eine Herausforderung darstellen. «Kann ich vor Ort glutenfrei essen? Ist der Koch informiert? Weiß das Hotelpersonal Bescheid? Oder packe ich lieber doch mein Brot in den Reisekoffer?», das sind die wichtigsten Fragen, die sie sich stellen müssen. Im Rahmen des Welt-Zöliakie-Tags möchte die DZG daher die Öffentlichkeit hinsichtlich der Erkrankung Zöliakie und den Herausforderungen eines glutenfreien Alltags, gerade auch auf Reisen, sensibilisieren und aufzeigen, dass diese chronische Erkrankung nicht zwingend zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen muss. Die Teilnehmer erwartet ein interessantes Programm mit zahlreichen Beratungs- und Informationsangeboten.


MANAGEMENT + BETRIEB


BIV: Bäckerhandwerk spürt erheblichen Kostendruck

Hannover. (20.05. / biv) Der Bäckerinnungsverband Niedersachsen/Bremen (BIV) wird auch in den nächsten drei Jahren von Bäckermeister Karl-Heinz Wohlgemuth geführt. Die Mitgliederversammlung bestätigte den 57-jährigen Obermeister der Bäckerinnung Harburg/Lüneburg ohne Gegenstimme als Landesinnungsmeister (LIM). Als wichtige Aufgaben der neuen Legislaturperiode nannte Wohlgemuth die Steigerung der Mitgliederzahlen des Verbands sowie den geplanten Neubau der Bäckerfachschule. Eines der beherrschenden Themen des Verbandstags war die Kostensituation der Bäckereien. Steigende Rohstoffpreise, Betriebs- und Personalkosten hätten die meisten Betriebe nicht in vollem Umfang an die Verbraucher weitergeben können. Wie sehr das Bäckerhandwerk in der Preisentwicklung hinterher hinkt, mache der Vergleich mit der populärsten Boulevard-Zeitung deutlich: Vor 20 Jahren habe sie den gleichen Preis wie Brötchen gekostet, heute muss man für die Zeitung das Doppelte gegenüber dem durchschnittlichen Brötchenpreis bezahlen (Volltext).

CRM: Marvin Modul «Kontakt-Center»

Kronau. (20.05. / goe) Im neuen Modul «Kontakt-Center» (Marvin CRM-Modul) können alle Informationen zu Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten übersichtlich gespeichert werden. So können zum Beispiel Telefongespräche, E-Mails, Telefaxe, Vereinbarungen, gescannte Dokumente oder persönliche Anmerkungen zentral in einem System verwaltet und abgelegt werden. Natürlich ist zusätzlich auch eine Wiedervorlage-Funktion möglich. Zusammen mit dem Modul «Benutzerverwaltung» können alle Einträge auch für bestimmte Mitarbeiter gesperrt oder verborgen werden. Eine integrierte Archivtechnik sorgt für zusätzliche Datensicherheit der hinterlegten Dokumente, eine ausgereifte Kopierfunktion bietet verschiedene Möglichkeiten zur gemeinsamen Bearbeitung der Daten. Das Modul «Kontakt-Center» respektive «Marvin CRM» steht allen Anwendern kostenfrei zur Verfügung. Ihr zuständiger Vertriebspartner oder die Goecom Hotline informieren Sie gerne über Funktionalität und Leistungsumfang.

BIV: bietet ab Juli «virtuelles Klassenzimmer»

Hannover. (19.05. / biv) Das Weiterbildungsangebot der Bäckerfachschule Hannover – Institut der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) – wird künftig um Online-Seminare erweitert. Voraussichtlich ab Juli 2011 wird die Schulungsplattform «baeckerwissen.de» im Internet freigeschaltet sein. Das teilte der Bäckerinnungsverband Niedersachsen/Bremen (BIV) als Träger der einzigen ADB-Fachschule in Norddeutschland anlässlich seines Verbandstags in Bremen mit. Die Internet-Akademie des BIV eröffnet innerhalb der Weiterbildungslandschaft des deutschen Bäckerhandwerks neue Horizonte. Das Angebot geht über – zum Beispiel – die Online-Beantwortung von Fragebogen-Tests weit hinaus, denn die Web-Seminare werden in Echtzeit von einem Dozenten geleitet. Die Verbindung zu den Kursteilnehmern wird über eine Telefon- Konferenzschaltung hergestellt. Damit der Seminarleiter auf die Lernenden optimal eingehen kann, wird die maximale Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt (Volltext).

BSG-Urteil: Freiwillige BGN-Versicherung nur mit Antrag

Mannheim. (19.05. / bgn) Es war unzulässig, die Ende 2007 auslaufende Pflichtversicherung für Unternehmer bei der damaligen Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) automatisch als freiwillige Unternehmerversicherung weiterlaufen zu lassen. So hat es das Bundessozialgericht (BSG) am 17. Mai entschieden. Eine detaillierte Urteilsbegründung liegt bislang nicht vor. Auf die muss die BGN nun warten, um das Urteil rechtssicher umsetzen zu können, heißt es aus Mannheim.

Südzucker: meldet Rekordumsatz und deutlichen Ergebnisanstieg

Mannheim / Ochsenfurt. (18.05. / sag) Die Südzucker AG konnte den Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2010/2011 (01. März 2010 bis 28. Februar 2011) um acht Prozent auf 6,2 (Vorjahr: 5,7) Milliarden Euro steigern und damit eine neue Höchstmarke in der Unternehmensgeschichte erreichen. Zu diesem Umsatzwachstum trugen alle Segmente bei. Das operative Konzernergebnis wurde deutlich um 29 Prozent auf 519 (Vorjahr: 403) Millionen Euro verbessert. Wesentlich konnten hierbei die Ergebnisse in den Segmenten Zucker, CropEnergies und Frucht zulegen; aber auch im Segment Spezialitäten konnte durch ein starkes Schlussquartal das operative Ergebnis erhöht werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der am 21. Juli 2011 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende von 0,55 (Vorjahr: 0,45) Euro je Aktie vor. Der Vorschlag trägt der deutlichen Ergebnissteigerung Rechnung. Auf der Grundlage von 189,4 Millionen ausgegebenen Stückaktien ergibt sich eine Ausschüttungssumme in Höhe von 104,1 (Vorjahr: 85,2) Millionen Euro (Volltext).


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Grundsatzentscheidung: Das Kontrollbarometer wird kommen

Berlin. (20.05. / bmelv) Ein Kontrollbarometer an der Eingangstür soll Verbraucher künftig darüber aufklären, ob die amtliche Lebensmittelüberwachung in einem Restaurant, einem Imbiss oder einer Kantine hygienische Mängel festgestellt hat. Das sieht ein Vorschlag vor, über den Länder und Bund bei der Verbraucherministerkonferenz dieser Tage in Bremen beraten haben. Details sind noch zu klären, doch im Grundsatz sind sich die Bundesländer einig: Die Transparenz bei der Lebensmittelüberwachung soll erhöht werden. «Die Verbraucher wollen klare Informationen über die Hygiene in Gaststätten, die sie besuchen. Dazu gehört auch, dass die Darstellung der Überwachungsergebnisse in den Bundesländern einheitlich erfolgt. Nur wenn die Kontrolldichte in allen Bundesländern hoch ist und die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung aktuell sind, macht das Kontrollbarometer überhaupt Sinn», erklärte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (BMELV) nach dem Beschluss der Bremer Konferenz (Volltext).

BIV: Merkblatt informiert über Allergen-Kennzeichnung

Hannover. (17.05. / biv) Der Bäckerinnungsverband Niedersachsen/Bremen (BIV) hat seine Homepage (sehr schön!) überarbeitet und natürlich eine entsprechende Meldung verfasst. Die können wir uns schenken, denn Interessenten kommen eh dort vorbei. Aktueller Anlass ist ein Merkblatt zur Allergen-Kennzeichnung, denn: Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2011 wird die Deklaration von Allergenen in unverpackten Backwaren durch die neue EU-Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) vorgeschrieben. Der BIV gibt aus diesem Anlass ein neues Merkblatt zur freiwilligen Deklaration von Allergenen in unverpackten Backwaren heraus. Es bietet exklusiv für die Mitgliedsbetriebe der BIV-Innungen einen leicht verständlichen Einstieg in das schwierige Thema der Allergen-Kennzeichnung. «Die LMIV ist bisher allein für verpackte Lebensmittel vorgeschrieben und damit normalerweise nur für industrielle Backwarenhersteller relevant», sagt BIV-Geschäftsführerin Bettina Emmerich-Jüttner und ergänzt: «Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2011 wird die LMIV Rechtskraft erlangen und die Deklarationspflicht auch auf loses Gebäck ausweiten». Bäckereien, die schon jetzt auf die Angabe der Allergene umstellen, könnten sich bei Verbrauchern einen strategischen Vorteil verschaffen, lautet das Kalkül des Verbands.
Info: Die vollständige Nachricht «Merkblatt informiert über Allergen-Kennzeichnung» gibt es auf biv-baecker.de. Aufgrund der vielen Sonderzeichen in der Original-URL kann der WebBaecker sie leider nicht direkt verbinden (wir empfehlen dem Webmaster ein Tool zur Vereinfachung von «Endlos-URLs», das es sicher auch für Typo3 gibt …).


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


EEG: Bioland und Naturland fordern Nachbesserungen

Mainz / Gräfelfing. (19.05. / bl) Die Öko-Verbände Bioland und Naturland kritisieren die Vorschläge von Umweltminister Röttgen zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ab 2012 im Bereich Biogas. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Verbände erhebliche Nachbesserungen, damit die Biogas-Erzeugung besser in den ökologischen Landbau integriert wird. «Die vom Umweltministerium vorgeschlagenen Vergütungssätze ab 2012 konterkarieren eine nachhaltige und umweltverträgliche Weiterentwicklung der Biogas-Produktion in Deutschland», kritisieren Jan Plagge, Präsident von Bioland, und Hans Hohenester, Vorsitzender des Naturland Präsidiums, unisono die Pläne des Umweltministeriums. Aktuell steigt in Regionen mit vielen Biogas-Anlagen der Maisanteil mit entsprechend negativen Umweltwirkungen rapide an. Die Lebensmittelerzeugung muss wieder Vorrang haben und die umweltverträgliche Biogas-Erzeugung muss bevorzugt gefördert werden, fordern Bioland und Naturland in ihrer Stellungnahme. Ähnlich äußert sich der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in Berlin.


PERSONEN + EHRUNGEN


BIV: Landesverband dankt für ehrenamtliches Engagement

Hannover. (20.05. / biv) Ein Vorbild ehrenamtlichen Engagements hat von der Mitliederversammlung des Bäckerinnungsverbands Niedersachsen/Bremen (BIV) seine verdiente Auszeichnung erhalten: Die Delegierten ernannten während der Mitgliederversammlung in Bremen Bäckermeister Horst Hermes (72) aus Coppengrave im Landkreis Hildesheim durch einstimmiges Votum zum Ehrenmitglied des Landesverbands.

DLG: Die Bundesehrenpreisträger 2011 stehen fest

Frankfurt / Main. (16.05. / dlg) Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat die jeweils zwölf besten Unternehmen der deutschen Back-, Fleisch- und Molkereibranche mit den Bundesehrenpreisen ausgezeichnet. Die Siegerehrung der Spitzenbetriebe fand im Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin statt. In festlichem Rahmen überreichte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Gerd Müller gemeinsam mit dem Präsidenten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Carl-Albrecht Bartmer, die Medaillen und Urkunden. Der Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die deutsche Unternehmen der Ernährungsbranche erreichen können. Die Bundesehrenpreisträger 2011 Backwaren:

  • Gruppe 1 – 01 bis 15 Vollarbeitskräfte: Karl-Otto Werz Naturkornmühle GmbH + Co. KG (Heidenheim); Bäckerei Reis Inhaber Hans Majeron (München); Mayka Naturbackwaren GmbH (Schliengen).
  • Gruppe 2 – 16 bis 99 Vollarbeitskräfte: Brüder Oebel GmbH Bäckerei und Konditorei (Köln); Bäckerei Ebner GmbH (Regensburg); Brinker GmbH Bäckerei (Herne).
  • Gruppe 3 – 100 bis 299 Vollarbeitskräfte: Harry-Brot GmbH Betrieb Schenefeld (Schenefeld); Biebelhausener Mühle GmbH + Co. KG (Ayl-Biebelhausen); Trüller Knabber-Gebäck GmbH (Köln).
  • Gruppe 4 – 300 und mehr Vollarbeitskräfte: Kronenbrot KG (Würselen); Harry-Brot GmbH Betrieb Ratingen (Ratingen); Kuchenmeister GmbH (Soest).

Konditoren: neun neue Meister/innen ihres Fachs

Nuthetal. (16.05. / igv) Die Fachwelt ist um neun Meister/innen des Konditorhandwerks reicher. Interessante Themenstellungen hätten Anfang Mai für abwechslungsreiche Präsentationen gesorgt, heißt es aus dem Institut für Getreideverarbeitung (IGV) in Bergholz-Rehbrücke. Das IGV gratuliert: Anne Bender (Garmisch-Partenkirchen), Sarah Deutsch (Klütz), Linda Habermann (Bismark), Sebastian Horn (Ostseebad Binz), Steffen Irsig (Beelitz), Daniel Kühl (Seebad Heringsdorf), Bianka Seifert (Hohenölsen), Sara Theer (Kemberg), Eileen Völzmann (Temnitztal). Ebenfalls im Bild (ganz rechts) IGV-Ausbilder Dieter Paul.

Image

Sara Lee: stellt Vorstand für Anlegerpflege ein

Downers Grove / IL. (14.05. / slc) Die Sara Lee Corporation hat Robin Jansen als Vorstand für Anlegerpflege eingestellt. Jansen wird die Rolle der Anlegerpflege im internationalen Kaffee- und Teegeschäft des Konzerns aufbauen und leiten, während sich Sara Lee auf die geplante Teilung in zwei börsennotierte Unternehmen mit je einem Kerngeschäft vorbereitet. Jansen wird in der Niederlassung Utrecht (NL) ansässig sein und ist direkt dem Chief Financial Officer von Sara Lee International Beverage and Bakery, Buster Kennett, unterstellt. «Wir freuen uns sehr, dass Robin Jansen seine umfangreiche Erfahrung in der Anlegerpflege bei Sara Lee einbringt», sagt Frank van Oers, Chief Executive Officer von Sara Lee International Beverage and Bakery. «Sein Fachwissen wird sich als sehr wertvoll erweisen, wenn wir uns der Gründung eines unabhängigen Kaffee- und Teegeschäfts nähern». Vor seiner Anstellung bei Sara Lee diente er als Leiter der Anlegerpflege von Danone. Davor war er Leiter der Anlegerpflege beim Babynahrungshersteller Numico und hatte auch Stellen in zunehmend größeren Verantwortungsbereichen in der Anlegerpflege bei ABN Amro.


BOOKMARKS + BOOKS


Elster: So verwenden Sie die elektronische Steuererklärung

Berlin. (18.05. / bk) Die Nutzerzahl der Elektronischen Einkommensteuerklärung (Elster) ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. 2010 wurden 8,6 Millionen Einkommensteuerklärungen online abgegeben. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr. Dies teilt der Hightech-Verband Bitkom mit. «Gut ein Viertel aller Steuererklärungen wird von den Steuerpflichtigen oder ihren Steuerberatern elektronisch erstellt und übermittelt. Hier ist noch Luft nach oben», sagt das Bitkom-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Die Nutzung ließe sich erhöhen, würde die Bedienung der amtlichen Steuer-Software vereinfacht. Die elektronische Steuererklärung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der Abgabe auf Papier. Der Hightech-Verband hat für Nutzer und solche, die es noch werden wollen, nützliche Tipps zum Umgang mit der elektronischen Steuererklärung zusammengestellt – siehe «Elster: 8,6 Millionen Steuererklärungen per Internet» auf dem Bitkom-Server.

Global Industry: General Mills to acquire 51% of Yoplait

Hamburg. (bm) General Mills Inc. said that it signed definitive agreements with PAI Partners and Sodiaal to acquire a 51 percent controlling interest in Yoplait S.A.S. and a 50 percent interest in a related entity that holds the worldwide Yoplait brands for approximately 810 million EUR. Sodiaal, the leading French dairy cooperative, will hold the remaining ownership stakes in both entities. Other topics of the week:

Title Region Date
Flowers Foods: Announces First Quarter Results (US) Fri 05-20
Nestle U.S.: Reports Progress in Creating Shared Value (US) Fri 05-20
Doctors´ Orders: Stop Marketing Junk Food to Kids (US) Fri 05-20
ADM: to Build Port Terminal in Nueva Palmira, Uruguay (US) Fri 05-20
General Mills: to acquire 51 percent of Yoplait (US) Thu 05-19
Zetar PLC: Confectionery Shows Good Performance (UK) Thu 05-19
Hershey: President and CEO exits company, joins Del Monte (US) Thu 05-19
Sugar Foods: Buys «Mrs. Cubbison´s» From Hostess (US) Wed 05-18
American Lorain: Reports Q1/2011 Financial Results (CN) Wed 05-18
Smucker: Acquires Brands From Rowland Coffee Roasters (US) Wed 05-18
DuPont: Completes Tender Offer for Danisco (DK) Tue 05-17
Study: FCR Growth Continues to Outpace Rest of Industry (US) Tue 05-17
Hershey: Names New Senior Vice President (US) Tue 05-17
Burger King: Reports First Quarter Results (US) Mon 05-16
Brazil Fast Food: Announces Q1/2011 Results (BR) Mon 05-16
Sara Lee: Hires New Vice President Investor Relations (US) Mon 05-16
CSM: opens new bakery ingredients facility in China (NL) Sat 05-14
General Mills: Reaffirms Fiscal 2011 Guidance (US) Sat 05-14


REZEPTE + IDEEN


GMF: Feinschmecker-Tarte für die Spargelzeit

Image Bonn. (20.05. / GMF) Jetzt beginnt die Spargelzeit und passend dazu bietet die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) ein verlockend klingendes Rezept für eine «Schwetzinger Feinschmecker-Tarte». Die Anleitung bezieht sich auf ein Blech oder sechs Portionen.

Zutaten: Für den Teig benötigen Sie 200g Weizenmehl (Type 405); 100g Weizenmehl (Type 1050); 200g Butter; 1/2 Tl Salz; Wasser. Für den Belag benötigen Sie 1.500g Spargel; 15g getrocknete Steinpilze; 50g (Schwarzwälder) Speck; 4 Schalotten; 300g Schmand; 3 Eigelb; 1 Ei; 10 Salbeiblättchen.

Zubereitung: Steinpilze in 100 ml warmem Wasser etwa zwei Stunden einweichen. Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig kneten und 30 Minuten kühl stellen. Spargel schälen und in Salzwasser 15 Minuten garen, abkühlen lassen. Speck und geschälte Schalotten fein würfeln. Speck in einer Pfanne auslassen und die Schalotten darin glasig dünsten.

Steinpilze mit Einweichflüssigkeit und grob gehackte Salbeiblättchen dazugeben und köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Abkühlen lassen und mit Schmand, Eigelb und Ei verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig dünn ausrollen, ein gefettetes Backblech auslegen, an den Ränder etwas hochziehen. Den Spargel auf dem Teig verteilen und mit dem Eierschmand übergießen.

Backzeit: Im vorgeheizten Backofen bei 200° Celsius etwa 30 bis 40 Minuten backen.

Tipp: Dazu schmeckt ein trockener Weißwein, zum Beispiel Gutedel aus Baden.

Nährwert: je Portion 660 kcal/2770 kJ

WebBaecker.Net