Mittwoch, 2. Dezember 2020

WB-18-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 18. KW 2014 (26.04. bis 02.05.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb1814.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN
01. Middelberg: Sanierung erfolgreich abgeschlossen
02. Hovis: Gores und Premier Foods schließen Transaktion ab
03. Palettierung in der Bäckerei: 6000 Leerkisten pro Stunde …
04. Lebensgarten: Öko-Produzent investiert in Ausbau
05. Meinecke: Traditionsbäcker in Schieflage

TERMINE + EVENTS:
06. BIBB: sucht innovative betriebliche Modelle der Inklusion
07. Seminar: zur neuen Lebensmittel-Informationsverordnung
08. Für KMU: NIHK bietet Unterstützung für den Export
09. FEI: Netzwerker trafen sich in Bonn
10. Zacharias 2014: Frischer Wind für den Kommunikationspreis

IN EIGENER SACHE:
11. Neue Postanschrift: ELEKOM ist umgezogen

MANAGEMENT + BETRIEB:
12. BVE: Die Ernährungsindustrie in Zahlen 2014
13. SHB: Sind Sie sicher, Ihren Willen zu bekommen?
14. GfK: über die Situation des Einzelhandels in Europa
15. Kalkulation: Mit welchen Produkten erwirtschaften Sie Ihren Gewinn?
16. Maxingvest: steigert Betriebsergebnis um 18 Prozent
17. Welcher Kunde zahlt welchen Preis für einen Artikel?
18. Edeka: Selbstständiger Einzelhandel bleibt Erfolgsgarant
19. BIV: Gebührenordnung ist «Mogelpackung zum Abkassieren»

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
20. Dokumentation: «Gutes Salz, böses Salz» auf 3Sat
21. Label-App: Schneller Rat am Einkaufsort
22. McDonalds Deutschland: bietet schöne Vorlage …
23. Auf hohem Niveau: Kaffeekonsum weiter stabil

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
24. Agravis: behält Wachstumsziele im Fokus
25. DRV: aktualisiert Ernteschätzung 2014

PERSONEN + EHRUNGEN:
26. DKB: begrüßt neue Geschäftsführerin

BOOKMARKS + BOOKS:
27. Global Industry: Grupo Bimbo Reports Q1/2014 Results

REZEPTE + IDEEN:
28. Appetitlich: der Spargel-Walnuss-Snack


MARKT + UNTERNEHMEN


Middelberg: Sanierung erfolgreich abgeschlossen

Bad Iburg. (02.05. / bwm) Das Amtsgericht Osnabrück hat das Insolvenzverfahren über die Bäckerei Wilhelm Middelberg GmbH aufgehoben. Nachdem die Gläubiger dem Sanierungsplan bereits Ende Januar mehrheitlich zugestimmt hatten (siehe WebBaecker 05/2014), stimmte jetzt auch das zuständige Gericht dem vorgelegten Plan ohne Änderungen zu. Damit ist das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bereits nach wenigen Monaten erfolgreich beendet. Der Übernahme des Unternehmens durch den neuen Eigentümer steht nichts mehr im Wege. Wilhelm Middelberg hatte bereits im Dezember 2013 einen Kaufvertrag zur Übernahme des Unternehmens unterzeichnet. Für das Inkrafttreten des Kaufvertrags war neben der Zustimmung der Gläubiger auch die jetzt erfolgte Zustimmung des Insolvenzgerichts notwendig. Wilhelm Middelberg übernimmt das gesamte Unternehmen mit 112 Filialen und allen rund 540 Arbeitsplätzen. «Die Bäckerei Middelberg geht als saniertes und neu aufgestelltes Unternehmen aus dem Verfahren hervor. Alle bisherigen Maßnahmen wurden nach Plan umgesetzt», betont Anja Meister, Geschäftsführerin des Unternehmens, nach der Gerichtsentscheidung. «Der Dank dafür gebührt vor allem den Mitarbeitern, die während der ganzen Zeit mit vollem Engagement zum Unternehmen gestanden haben». «Die Entscheidung des Gerichts ist ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis für den Sanierungsplan und den neuen Eigentümer», ergänzt Sachwalter Rüdiger Wienberg. «Jetzt kann der Neustart der Bäckerei Middelberg kommen».

Hovis: Gores und Premier Foods schließen Transaktion ab

Los Angeles / US. (02.05. / tgg) Die Investmentgesellschaft Gores Group LLC und Premier Foods PLC haben ihre im Januar angekündigte Joint-Venture-Transaktion in Bezug auf Hovis, die Brot-Sparte von Premier Foods abgeschlossen. Im Rahmen dieser Transaktion erwirbt Gores eine 51-prozentige Beteiligung an Hovis. Premier Foods behält einen Anteil von 49 Prozent am Joint Venture, das seinen Geschäften als Hovis Limited nachgeht. Die traditionsreiche britische Mehl- und Brotmarke Hovis wurde 1886 gegründet. Als eine der bekanntesten britischen Lebensmittelmarken verfügt sie über ein hohes Potenzial zur Expansion mit Blick auf andere Backwarensegmente, heißt es aus Kalifornien. Gores und Premier Foods teilen zudem mit, dass Gores einen Betrag in Höhe von 30 Millionen Britische Pfund (GBP) für eine Kontrollbeteiligung von 51 Prozent am Joint Venture zahlen wird. Hiervon werden 15 Millionen GBP erst zu einem späteren Zeitpunkt und in Abhängigkeit von der künftigen Geschäftsentwicklung fällig. Gores und Premier Foods haben darüber hinaus vereinbart, unter bestimmten Voraussetzungen Hovis durch eine gemeinsame Investition in Höhe von bis zu 45 Millionen GBP für die Zeit nach dem Abschluss der Transaktion zu unterstützen. Diese Investition in Verbindung mit einer externen Finanzierung und dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird für Investitionen von rund 200 Millionen GBP in den nächsten fünf Jahren zur Verfügung stehen, um die Betriebsinfrastruktur von Hovis zu verbessern und der Marke neuen Schwung zu verleihen. Das Joint Venture steht unter der Leitung von Bob Spooner, der nach Abschluss der Transaktion als CEO tätig sein wird. Spooner war zuvor Managing Director Bread und Group Supply Chain Director bei Premier Foods und in den zurückliegenden 18 Monaten für die ersten Phasen der Neustrukturierung des Brotgeschäfts verantwortlich.

Palettierung in der Bäckerei: 6000 Leerkisten pro Stunde …

Eisenberg. (28.04. / lh) Bis zu 6000 Leerkisten pro Stunde zu handhaben, bedarf eines gewissen Aufwands. Andererseits beliefern Großbäckereien jeden Morgen Supermärkte und Discounter mit frischem Brot und frischen Backwaren. Hunderte von Lkw schwärmen nahezu gleichzeitig aus und kommen mit Tausenden von leeren Kisten zurück in die Bäckerei. Beim Handling der Paletten ist Schnelligkeit und Effizienz gefragt. Eine Großbäckerei in Norddeutschland arbeitet seit gut einem halben Jahr mit einem System zur vollautomatischen Paletten- und Leerkistenlogistik von Langhammer. Der Palettierspezialist hat die knifflige Aufgabe in nur sechs Monaten gelöst. Im Fachartikel «Frisches Brot für Deutschland» (PDF) auf langhammer.de erfahren Sie mehr zur Fallstudie.

Lebensgarten: Öko-Produzent investiert in Ausbau

Adorf. (26.04. / div) Die vogtländische Lebensgarten GmbH ist spezialisiert auf ökologisch und nachhaltig produzierte Lebensmittel im Sinn von Backwaren, Müslis und Schokoladenartikel. Gegründet 2002, orientiert sich das Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe Minderleinsmühle (Neunkirchen am Brand) mit seinem hochmodernen Werk an den neuesten Standards von Ökologie und Nachhaltigkeit. Vertretungsberechtigte Gesellschafter sind Andreas Hubmann und Frank von Glan. Auf einer Gesamtfläche von 7.000 Quadratmetern produzieren, lagern, konfektionieren und versenden in Adorf 80 Mitarbeitende hochwertige biologische Lebensmittel. Andere Quellen sprechen von über 100 Beschäftigten. Das Werk verfügt über getrennte Lagerbereiche und ein hohes Lagervolumen von gut 5.000 Palettenstellplätzen. Über einen hausinternen Konfektionierbereich kann Lebensgarten den kompletten Versand steuern. Die Geschäfte laufen gut und so wundert es nicht, dass Sachsens «Freie Presse» von einem Ausbau des vogtländischen Werks berichtet. Bis Ende 2015 will der Öko-Produzent demnach zehn Millionen Euro in die Erweiterung des Werks investieren und die Zahl der Mitarbeitenden auf bis zu 175 erhöhen. Lebensgarten bediene mit seinen Erzeugnissen zwar eine Nische, doch wachse die Nachfrage. Die Ausweitung der Betriebsfläche um 6.000 auf 17.000 Quadratmeter ist demnach nicht zuletzt ein Hinweis darauf, dass Lebensgarten in seiner Nische langfristig die Marktführerschaft übernehmen will.

Info: Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der Beitrag «Überzeugendes Konzept – Für den Bio-Lebensmittelhersteller Lebensgarten hat SSI Schäfer ein automatisiertes Kanallager mit Shuttle-Technik realisiert». Den Fachartikel gibt es zu lesen unter industrie.de.

Meinecke: Traditionsbäcker in Schieflage

Nienburg. (26.04. / ag) Die Bäckerei Meinecke Inhaber Uwe Meinecke e.K. aus der Mittelweserregion hat vor dem Amtsgericht Syke Insolvenz angemeldet (AZ 15.IN.81/14). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht den Rechtsanwalt Dr. Christian Willmer aus Verden an der Aller. Gegründet 1899, zählt das traditionsreiche Unternehmen heute sieben Verkaufsstätten respektive Cafés und beliefert diverse Großabnehmer. Ein Snack-Bringdienst und ein Catering-Service gehören ebenfalls zum Angebot. Löhne und Gehälter der aktuell 26 Mitarbeitenden sind durch das Insolvenzgeld zunächst bis Mitte Juno gesichert. Der Geschäftsbetrieb wird in vollem Umfang fortgesetzt. Ziel ist, das Unternehmen zu stabilisieren und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.


TERMINE + EVENTS


BIBB: sucht innovative betriebliche Modelle der Inklusion

Bonn. (02.05. / bibb) Für die individuellen Lebenswege und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten behinderter Menschen ist die Teilhabe an Bildung und Beschäftigung von zentraler Bedeutung. Ziel einer inklusiven dualen Berufsausbildung muss es daher sein, die Ausbildung behinderter Menschen künftig stärker betrieblich auszurichten oder auch betrieblich mit Unterstützung durch externe Partner umzusetzen. Doch wie müssen die Lern- und Arbeitsbedingungen und Umgebungen gestaltet sein, damit Menschen mit und ohne Behinderungen sie gemeinsam nutzen können? Was bedeutet das für die Organisation betrieblicher Prozesse? Wie muss das Ausbildungspersonal qualifiziert sein, und wie können Lernort-Kooperationen im Sinne einer inklusiven Berufsausbildung erfolgreich gestaltet werden? Das Thema des Wettbewerbs um den «Hermann-Schmidt-Preis 2014» lautet deshalb «Innovative betriebliche Modelle der Inklusion in der dualen Berufsausbildung». Bewerbungsfrist ist der 27. Juni. Mit dem Preis sollen gezielt Projekte und Initiativen prämiert werden, die innovative und beispielhafte Modelle der Inklusion in der dualen Berufsausbildung entwickelt haben.

Seminar: zur neuen Lebensmittel-Informationsverordnung

Frankfurt. (02.05. / dlg) Die Akademie der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft (DLG) bietet ein Seminar zur neuen Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV). In dem praxisorientierten Seminar werden die neuen Anforderungen und Änderungen der LMIV kompakt vorgestellt. Im Praxisteil erhalten Teilnehmer die Möglichkeit, Etiketten nach der neuen LMIV zu prüfen und zu erstellen. Die Veranstaltung findet am 02. Juni in Frankfurt am Main statt. Das Seminar ist kostenpflichtig. Hintergrund: Ab dem 13. Dezember gilt in der Europäischen Union verbindlich die neue Verordnung zur Information über Lebensmittel, die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV). Sie soll sicherstellen, dass Hersteller europaweit einheitliche und klare Vorgaben zur Kennzeichnung erhalten, und andererseits gewährleisten, dass Verbraucher umfassender und verständlicher über das einzelne Lebensmittel informiert werden. Die LMIV löst die bislang in Deutschland geltende Lebensmittel- Kennzeichnungsverordnung (LMKV) und die Nährwert- Kennzeichnungsverordnung (NKV) ab.

Für KMU: NIHK bietet Unterstützung für den Export

Hannover. (30.04. / nihk) Sowohl Nahrungsmittel als auch Landmaschinen aus Deutschland genießen im Ausland hohes Ansehen. Wie diese Produkte den Weg auf internationale Märkte finden und welche Fördermöglichkeiten es gibt, ist Thema am 05. Mai im niedersächsischen Quakenbrück. Mit seiner Veranstaltung «Exportförderung für die Agrar- und Ernährungswirtschaft» möchte der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) besonders kleine und mittlere Unternehmen beim Schritt über die Grenze unterstützen. Im Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik informieren zunächst Fachleute aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit über Förderprogramme für Exporteure. Im Anschluss erläutern Vertreter der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) aus Thailand, Brasilien und Russland Marktchancen und -zugang in der «Association of Southeast Asian Nations» (Asean), in Lateinamerika und in Russland. Nach der Podiumsdiskussion «Aus der Praxis für die Praxis» können Interessierte abschließend Einzelgespräche mit den Referenten führen. Die Anmeldung ist bis zum 02. Mai möglich. Ein Faltblatt (PDF) informiert über weitere Einzelheiten.

FEI: Netzwerker trafen sich in Bonn

Bonn. (30.04. / fei) Zum dreizehnten Mal lud der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) zum interdisziplinären Kooperationsforum in den Bonner Universitätsclub – in diesem Jahr stand das Thema «Von der Batchproduktion zur kontinuierlichen Lebensmittelherstellung» auf dem Programm. Rund 100 Fach- und Führungskräfte aus der Lebensmittelwirtschaft sowie Wissenschaftler aus ganz Deutschland tauschten sich im Rahmen des Netzwerktreffens über das Für und Wider beider Produktionsansätze sowie den Bedarf an Branchen-übergreifender Forschung aus. Die Abstracts und die Präsentationen der Vorträge sowie die Kurzviten der Referenten stehen ab dem 06. Mai als PDF-Dokumente auf dem FEI-Server zur Verfügung (Rubrik Veranstaltungen > Dokumentationen).

Zacharias 2014: Frischer Wind für den Kommunikationspreis

Bingen. (28.04. / csm) Mit dem erweiterten Zacharias-Preis – ehemals Stollen-Zacharias – zeichnet CSM Deutschland Bäckereien und Konditoreien für kreative Öffentlichkeitsarbeit und neue Marketing-Konzepte nicht mehr nur um handwerklich erzeugte Stollen aus. Zum 25-jährigen Bestehen des Preises öffnet der Backmittler den Wettbewerb für vorbildliche Aktionen rund um andere Feine Backwaren sowie um Brot- und Brötchenkreationen. Ziel des runderneuerten respektive erweiterten Wettbewerbs ist, handwerkliche Bäckereien und Konditoreien sowie deren Innungen und Verbände zu motivieren,

  • sich für handwerkliche Backwaren engagiert einzusetzen,
  • mit kreativer Öffentlichkeitsarbeit das positive Image von handwerklichen Backwaren zu pflegen,
  • neue Marketing-Konzepte für handwerkliche Backwaren zu entwickeln.

Der einst von MeisterMarken für das Bäckerhandwerk gestiftete PR- und Marketing-Wettbewerb um den Zacharias – ehemals Stollen-Zacharias – wurde erstmals 1990 ausgeschrieben. Einsendeschluss für den Zacharias 2014 ist der 31. Juli. Details zur Bewerbung gibt es auf der Zacharias-Website. Die Preisverleihung findet während der Südback 2014 in Stuttgart statt.


IN EIGENER SACHE


Neue Postanschrift: ELEKOM ist umgezogen

Buchholz / Nordheide. (02.05. / ele) Das Team von ELEKOM Technik ist umgezogen. Die Fachleute für Produktionsplanung, Architektur, Projektmanagement sowie Energie- und Wärmemanagement haben die «Alte Schmiede» am Buchholzer Berg eingetauscht gegen ein verkehrsgünstig gelegenes, stilvolles Gebäude an der Harburger Straße 24 – ebenfalls in Buchholz in der Nordheide. Alle anderen Kommunikationsdaten sind gleich geblieben. Der Umzug für das Team um Geschäftsführer Johann Schlattner bot sich an, als dieses Gebäude frisch hergerichtet war und gleichzeitig der örtliche Montessori Kindergarten auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten war. So kam der Kindergarten durch glückliche Fügung zu einem schönen Anwesen am Buchholzer Berg. Bei ELEKOM freut man sich indes, dass die Wege kürzer geworden sind und nun alle Projektschritte – im wahrsten Sinn des Wortes – auf einer Ebene diskutiert werden.


MANAGEMENT + BETRIEB


BVE: Die Ernährungsindustrie in Zahlen 2014

Berlin. (02.05. / bve) Über 175 Milliarden Euro Umsatz, 5.920 Betriebe und 555.300 Beschäftigte in 2013 machen die Ernährungsindustrie zum viertgrößten deutschen Industriezweig und zu einem Garanten für Wohlstand und Beschäftigung. Die Stabilität und Leistungsfähigkeit der Branche sichert die tägliche Versorgung der Verbraucher mit qualitativ hochwertigen und vielfältigen «Mitteln zum Leben», in Deutschland und der Welt. Die wichtigsten, aktuellsten Daten und Fakten zur deutschen Lebensmittelproduktion und dem Marktumfeld der Ernährungsindustrie wurden von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in der umfangreichen Online-Dokumentation «Die Ernährungsindustrie in Zahlen 2014» zusammengestellt. Die Informationen umfassen Konjunktur- und Außenwirtschaftsdaten der Ernährungsindustrie und ihrer einzelnen Branchensegmente, sowie Übersichten zur langfristigen Verbraucherpreisentwicklung und zu den wichtigsten Absatzkanälen.

SHB: Sind Sie sicher, Ihren Willen zu bekommen?

Königswinter. (02.05. / SHB) Sie stehen mitten im Leben, treffen Ihre eigenen Entscheidungen und wollen, dass dies so bleibt. Doch was ist, wenn Sie aus kaum vorhersehbaren Gründen nicht mehr in der Lage sind, selbst zu handeln? Haben Sie für diesen Fall vorgesorgt? Im Rahmen des Privat- Berufs- und Verkehrsrechtsschutzes gibt es die Möglichkeit, eine verbindliche Vorsorgevollmacht oder/und Patientenverfügung abzuschließen. Mithilfe einer Vorsorgevollmacht ermächtigen Sie eine oder mehrere Personen als Bevollmächtigte, Sie in bestimmten Angelegenheiten zu vertreten, können Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst handeln. Die Patientenverfügung legt fest, welche medizinischen Handlungen durchgeführt oder unterlassen werden sollen im Endstadium einer tödlich verlaufenden Krankheit oder bei ähnlichen Krankheitsbildern. «Viele Menschen denken zwar sporadisch an eine Vorsorgevollmacht oder/und Patientenverfügung, doch sie formulieren sie nicht konkret aus und schließen sie nicht rechtsverbindlich ab», sagt Sven Goerigk von der SHB Allgemeinen Versicherung in Königswinter. Für Angehörige ist es dann oft schwer, die «richtige» Entscheidung zu treffen. Eine Vorsorgevollmacht oder/und Patientenverfügung ist daher auch als Hilfestellung für Angehörige zu verstehen, im Fall des Falls in Ihrem Sinn zu agieren. Ihr Ansprechpartner von der SHB hilft Ihnen gerne weiter.

GfK: über die Situation des Einzelhandels in Europa

Bruchsal. (02.05. / gfk) Die GfK hat eine neue Studie zur Situation des Einzelhandels in Europa 2014 veröffentlicht. Diese bietet einen europaweiten Überblick über handelsrelevante Kennziffern. Für insgesamt 32 europäische Länder wurden folgende GfK-Kennziffern ausgewertet: Kaufkraft, Einzelhandelsumsatz sowie -anteil an den Gesamtausgaben der Bevölkerung. Darüber hinaus gibt es GfK-Prognosen zum Einzelhandelsumsatz 2014 und zur Entwicklung der Verbraucherpreise. Die Studie untersucht zudem die Verkaufsflächenausstattung und Raumleistungen der europäischen Länder und befasst sich in einem vierseitigen Länderspezial mit Polen als dynamischem Einzelhandelsmarkt. Eine ausführliche Information hilft Ihnen zu entscheiden, ob Sie Ihre Kommunikationsdaten für den kostenfreien Download preisgeben möchten.

Kalkulation: Mit welchen Produkten erwirtschaften Sie Ihren Gewinn?

Isernhagen / Hannover. (02.05. / ge) Für eine erfolgreiche Unternehmensführung ist die Produktkalkulation als Basis für die Preisfindung unverzichtbar. Den Erfolg eines Produkts nur über die Verkaufsmenge zu bestimmen, reicht nicht aus. Unter Umständen erwirtschaften Sie mit dem Artikel, der in der Verkaufsstatistik im Mittelfeld rangiert, mehr Ertrag, als mit Ihrem meistverkauften Produkt. Die Produktkalkulation zeigt Ihnen deutlich, mit welchen Produkten Sie Ihren Gewinn erzielen oder – noch interessanter – welche Produkte Sie nicht mehr verkaufen dürften. Je genauer die Werte für die Berechnung, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis. Allerdings ist es für einen ersten Überblick nicht erforderlich, bis ins letzte Detail zu gehen – der Aufwand für die Beschaffung der Information steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Wie Sie dennoch ein «Händchen» für Ihre Zahlen bekommen und einen guten Überblick gewinnen, lesen Sie in der praxisnahen Erläuterung «Mit welchen Produkten erwirtschaften Sie Ihren Gewinn?». Vom Einstieg in die Produktkalkulation bis hin zur Umsetzung in Ihrem Betrieb gibt Ihnen darin Daniel Feldmann von der Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft ein paar kleine Tipps.

Maxingvest: steigert Betriebsergebnis um 18 Prozent

Hamburg. (30.04. / mi) Im Geschäftsjahr 2013 lag der Konzernumsatz der Maxingvest AG bei 9.603 Millionen Euro (Vorjahr: 9.608 Millionen Euro). Der Umsatzanteil von Tchibo betrug 36 Prozent, der von Beiersdorf entsprechend 64 Prozent. Das Betriebsergebnis (Ebit) belief sich im Berichtszeitraum auf 1.080 Millionen Euro (Vorjahr: 919 Millionen Euro). Die Ebit-Umsatzrendite stieg auf 11,3 Prozent nach 9,6 Prozent im Vorjahr. Im Berichtsjahr ging der Umsatz von Tchibo moderat um drei Prozent zurück – von 3.568 Millionen Euro auf 3.461 Millionen Euro. Ursächlich hierfür waren vor allem eine Senkung der Kaffeepreise, negative Auswirkungen aus Wechselkursveränderungen und die Entwicklung des Instant-Geschäfts in Russland. Dennoch lag das Ebit mit 221 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die Ebit-Marge stieg leicht von 6,2 auf 6,4 Prozent. Wie bereits in den Vorjahren entwickelten sich die Wachstumsfelder Espresso / Caffè Crema und Einzelportionssysteme mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten sehr positiv. Im Online-Geschäft konnte Tchibo deutliche Akzente setzen. Die Bedeutung von Cross-Channel-Services nimmt deutlich zu und das Unternehmen sieht sich gut aufgestellt. Für 2014 erwartet Tchibo einen Umsatz und ein Ebit-Ergebnis auf Vorjahresniveau. Einen substantiell höherer Umsatz sieht das Unternehmen in den Wachstumsfeldern Online und Einzelportionssysteme, während sich eine weitere Strukturanpassung der Filialoberfläche umsatzmindernd auswirken werde. Die deutlich gestiegenen Rohkaffeepreise können zu Änderungen der Verkaufspreise im Kaffeemarkt führen, heißt es aus Hamburg.

Welcher Kunde zahlt welchen Preis für einen Artikel?

Kronau. (30.04. / goe) Damit Sie sich in Marvin, dem Komplettpaket für Bäcker und Konditoren, schnell einen Überblick verschaffen können, welche Preise Ihre Kunden und Filialen für einen bestimmten Artikel zahlen, gibt es in den Stammdaten «Artikel» auf der Eingabeseite der Preise eine eigene Unterseite. Diese zeigt Ihnen in einer übersichtlichen Darstellung alle verschiedenen Preise an – und wie diese zustande kommen. Damit behalten Sie, bei aller Individualität der Preisdefinition, stets die Übersicht über Ihre Preise. Nicht gleich gefunden? Dann fragen Sie die Goecom Hotline, die hilft Ihnen gerne weiter.

Edeka: Selbstständiger Einzelhandel bleibt Erfolgsgarant

Hamburg. (30.04. / ez) Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 hat sich der Edeka-Verbund wieder positiv entwickelt: Das Kerngeschäft mit den über 4.000 selbstständigen Edeka-Kaufleuten ist um 5,8 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro Umsatz gewachsen. Sie waren damit die Erfolgsgaranten und der Wachstumsmotor von Edeka. Auch Netto Marken-Discount erzielte ein überdurchschnittliches Umsatzplus von 4,5 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Insgesamt erwirtschaftete der genossenschaftlich organisierte Edeka-Verbund einen Umsatz von 46,2 Milliarden Euro (plus 3,1 Prozent) und schuf rund 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze. «Mit diesem überdurchschnittlichen Ergebnis haben wir unsere Position im intensiven Wettbewerb innerhalb des deutschen Lebensmittelhandels weiter gestärkt», sagt Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der Edeka AG, in einer ausführlichen Mitteilung aus Hamburg.

BIV: Gebührenordnung ist «Mogelpackung zum Abkassieren»

Hannover. (29.04. / biv) Die derzeit im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium vorbereitete neue Gebührenordnung für Lebens- und Futtermittelkontrollen findet auch in ihrem überarbeiteten Entwurf keine Zustimmung seitens des Bäckerhandwerks. Das hat der Bäckerinnungsverband Niedersachsen/Bremen (BIV) in seiner Stellungnahme betont, die er dem Ministerium in diesen Tagen zustellte. «Wir bleiben bei unserer Kritik und Ablehnung», äußert sich darin Landesinnungsmeister (LIM) Karl-Heinz Wohlgemuth unmissverständlich. Der BIV-Vorsitzende bewertet die Verordnung als eine Mogelpackung, deren Zweck letztlich nur sei, bei Handwerk und Mittelstand zusätzliches Geld neben den ohnehin exorbitant hohen Gebühren- und Abgabenbelastungen abzukassieren. «Auch wenn der Name vorspiegelt, dass die Verordnung dem Verbraucherschutz dienen soll, geht es dem Minister vor allem um die Entlastung der öffentlichen Haushalte von den Kosten der Lebensmittelkontrollen». Die sollen nicht mehr wie bisher aus dem Steueraufkommen bezahlt, sondern allein den Betrieben aufgebürdet werden, wie aus dem Verordnungstext und der Begründung durch das Ministerium eindeutig hervorgehe (Volltext).


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Dokumentation: «Gutes Salz, böses Salz» auf 3Sat

Mainz. (02.05. / 3sat) Salz steckt überall in unserer Nahrung. Salz ist unverzichtbar für Leben und Gesundheit, er sorgt für die Regulierung des Wasserhaushalts und des Nervensystems. Doch der Geschmacksverstärker gilt auch als gefährlich. Zu viel davon verursacht Bluthochdruck und Herzprobleme – so lautet zumindest die gängige Lehrmeinung. Neue Studien relativieren die Gefahren. Eine im Fachblatt «Heart» veröffentlichte Studie von 2012 kommt gar zu dem Schluss, dass Herzpatienten, die salzarme Kost verordnet bekommen, eine um 95 Prozent höhere Gesamtsterblichkeit haben als solche, die sich normal ernähren. Ist solchen Studien zu trauen? Andreas Waltering vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln beschäftigt sich sei Jahren mit der Studienlage zum Thema. Er ist überzeugt, dass es bislang keinen haltbaren wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass man grundsätzlich durch salzarme Kost Herzinfarkten oder Schlaganfällen vorbeugen kann. Sicher ist: Man muss viel stärker differenzieren. So reagieren Salz-sensible Menschen ganz anders auf Salz als etwa ältere Menschen und Sportler, die einen höheren Salzbedarf haben. Nicht nur das Salz selbst ist in der Diskussion, sondern auch die Stoffe, die Salz beigemischt werden – vor allem Jod, ein lebenswichtiges Spurenelement, das regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden muss. Menschen in Deutschland sind durch Jodmangel bedroht, heißt es bis heute. Seit Mitte der 1980er Jahre wird Jod deshalb prophylaktisch eingesetzt, unter anderem als Zusatz in Salz. Dabei kann – diversen Studien zufolge – zu viel Jod krank machen. Beim Thema Jod und Jodsalz gehen die Meinungen weit auseinander. Eine wichtige Erkenntnis auch hier: Pauschalempfehlungen sind schwierig.
Info: Die Dokumentation «Gutes Salz, böses Salz» am Donnerstag, den 08. Mai um 20:15 Uhr auf 3Sat stellt die Salzversorgung in Deutschland auf den Prüfstand, hinterfragt herkömmliche Ernährungsweisen und Therapien und diskutiert den Einsatz von Jodsalz sowie aktuelle Studien.

Label-App: Schneller Rat am Einkaufsort

Berlin. (30.04. / bmel) Eine neue Label-App soll ab sofort für mehr Durchblick im Siegel-Dschungel sorgen. «Mit dieser App können sich Verbraucher/innen künftig direkt am Einkaufsort informieren, was hinter den einzelnen Kennzeichen steckt und wie zuverlässig sie sind», teilten die Verbraucher Initiative Bundesverband (VIB), das BMEL und BMJV bei der Vorstellung der neuen App in Berlin mit. Seit dem Jahr 2000 ist das Portal label-online.de die zentrale Anlaufstelle zu allen Siegel-Fragen. Die App ermöglicht jetzt auch mobil den raschen Zugriff auf Europas größte Label-Datenbank. Bis Ende des Jahres sollen Profile von 600 Kennzeichen abrufbar sein. Die App ist für die Betriebssysteme IOS und Android verfügbar und kostenfrei erhältlich.

McDonalds Deutschland: bietet schöne Vorlage …

Hamburg. (29.04. / gpd) Für 79 Prozent der Verbraucher ist es wichtig, dass Legehennen und Geflügel nicht mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden. Das ergab eine von Greenpeace beauftragte Umfrage des Forsa-Instituts. Dennoch setze die Geflügelwirtschaft wieder auf Gen-Soja im Tierfutter, schreibt Greenpeace. Nun haben Deutschlands Bäcker nur bedingt etwas mit der Geflügelwirtschaft zu tun. Doch sie stehen mit McDonalds recht erfolgreich im Wettbewerb. Da interessiert es sie vielleicht, dass sich die hiesige Geflügelwirtschaft vor 14 Jahren verpflichtete, kein gentechnisch verändertes Soja mehr zu verfüttern. Diese Selbstverpflichtung auf Konsumenten-Druck steht nun vor dem Aufweichen, denn es kursiert die Behauptung, für 2014 stünden keine ausreichenden Mengen an gentechnisch unverändertem Soja zur Verfügung. Das Gegenteil sei der Fall, schreibt Greenpeace, und beruft sich auf Angaben aus Brasilien – neben den USA und Argentinien das drittgrößte Anbauland für Soja. Wie auch immer: McDonalds hat den Einsatz von gentechnisch verändertem Soja in der Hähnchenmast wieder zugelassen – weil ausreichende Mengen an gentechnikfreiem Soja zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen nicht zur Verfügung stünden. Greenpeace bestreitet dies und rechnet vor, dass sich Chicken Burger, Nuggets + Co. höchstens um einen Euro-Cent verteuern würden, bliebe die Schnellkostkette beim gentechnikfreien Soja. Macht sie aber nicht – sondern betont, dass die Qualität der Produkte durch das Verfüttern von gentechnisch verändertem Soja nicht beeinträchtigt würde. Als Bäcker können Sie davon halten was Sie wollen. Sie können aber auch Snacks anbieten und bewerben, die auf «Gentechnik durch die Hintertür» ausdrücklich verzichten.

Auf hohem Niveau: Kaffeekonsum weiter stabil

Hamburg. (29.04. / kv) Kaffee ist seit Jahren das am meisten konsumierte Getränk der Republik. Im Jahr 2013 trank jeder Deutsche im Durchschnitt 165 Liter. Beliebteste Zubereitungsarten sind der klassische Filterkaffee sowie die frische Zubereitung des Getränks mit ganzen Bohnen. Größten Zuwachs verzeichnete das Segment Kapseln mit 27 Prozent Wachstum. «Der Kaffeekonsum ist weiterhin stabil auf hohem Niveau, die Segmente im Kaffeemarkt verschieben sich», sagt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbands. Zum Vergleich: 2013 tranken die Bundesbürger in Deutschland im Schnitt 140 Liter Wasser sowie 107 Liter Bier pro Kopf. Insgesamt wurden 2013 in Deutschland 447.770 Tonnen Röstkaffee und 19.890 Tonnen löslicher Kaffee abgesetzt. Dies entspricht einer Menge von 584.560 Tonnen Rohkaffee und beläuft sich auf ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr (584.950 Tonnen in 2012). Im Lebensmittel-Einzelhandel wurden 382.100 Tonnen Röstkaffee verkauft, 65.670 Tonnen außer Haus – heißt es in der Mitteilung «Kaffee bleibt mit Abstand das Lieblingsgetränk der Deutschen» des Kaffeeverbands.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Agravis: behält Wachstumsziele im Fokus

Münster. (02.05. / agr) «Wir wachsen. Mit dem Ziel setzen wir in 2014 unseren Kurs fort». Clemens Große Frie, Vorsitzender der Agravis Raiffeisen AG, zog vor rund 800 Aktionären und Gästen bei der Hauptversammlung des nach eigenen Angaben im deutschen Agrarhandelsmarkt umsatzstärksten Unternehmens ein positives Fazit. «2013 konnten wir den Umsatz auf rund 7,5 Milliarden Euro steigern und auch das Ergebnis vor Steuern lag erstmals über 50 Millionen Euro. Wir haben uns in den letzten zehn Jahren als Gruppe kontinuierlich weiterentwickelt, unsere Eigenkapitalbasis gestärkt, die wir künftig durch die Ausgabe von Genussrechtskapital weiter ausbauen, unsere Fremdfinanzierung mit Konsortialkredit und Schuldscheinverschreibung breiter aufgestellt, und wir streben mit Augenmaß auch auf ausländische Märkte». Vor diesem Hintergrund erwartet Agravis für 2014 einen Umsatz erneut oberhalb der Sieben-Milliarden-Euro-Linie und ein Ergebnis vor Steuern, das sich über 50 Millionen Euro einpendelt. «Bei den aktuellen Vorzeichen im Markt mit Krim-Krise, Herausforderungen in der Vermarktung bei Futtermitteln sowie steigendem Währungsrisiko entspricht das für uns einem soliden Wachstumsschritt». In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahrs konnte das Unternehmen diesen Wachstumskurs mit konkreten Zahlen belegen. So liege der Gesamtumsatz Ende April mit 2,4 Milliarden Euro zwar auf Vorjahresniveau, doch übersteige das Ergebnis vor Steuern mit neun Prozent den vergleichbaren Vorjahreswert deutlich, hieß es während der Hauptversammlung.

DRV: aktualisiert Ernteschätzung 2014

Berlin. (02.05. / drv) Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) geht weiterhin von einer leicht überdurchschnittlichen Getreideernte von etwa 47,3 Millionen Tonnen aus. Dieser Wert liegt um etwa 0,3 Millionen Tonnen über der ersten Schätzung und bleibt geringfügig hinter dem Vorjahresergebnis von 47,8 Millionen Tonnen zurück. Die Weizenernte wird derzeit mit 24,7 Millionen Tonnen und damit erneut leicht unter Vorjahresniveau prognostiziert. Bei Wintergerste erwartet der DRV bei einer geringfügig angestiegenen Anbaufläche mit gut 8,5 Millionen Tonnen eine nahezu konstante Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr. Beim Roggen wird aufgrund der deutlich eingeschränkten Anbaufläche (minus 16,7 Prozent) mit einem Mengenrückgang im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 3,7 Millionen Tonnen gerechnet. Aufgrund des in diesem Jahr sehr zeitigen Frühjahrs hat die Aussaat des Sommergetreides außerordentlich früh begonnen und wurde bereits in der zweiten Märzhälfte mit Ausnahme für den Mais nahezu vollständig beendet. Das in weitern Teilen Deutschlands kühlere Wetter in den letzten Tagen hat den Vegetationsvorsprung der Kulturen teilweise reduziert. Während der Verband in seiner März-Schätzung insgesamt von drei bis vier Wochen ausging, beziffert er den Vorsprung derzeit auf zwei bis drei Wochen. Die jüngsten Niederschläge haben in zahlreichen Regionen für Entspannung gesorgt. Die Kulturen befinden sich insgesamt noch in einem guten Zustand. Allerdings hoffen die Raiffeisen-Genossenschaften weiterhin auf spürbare Regenfälle, damit die Niederschlagsdefizite der vergangenen Wochen und Monate ausgeglichen werden können.


PERSONEN + EHRUNGEN


DKB: begrüßt neue Geschäftsführerin

Mönchengladbach. (30.04. / dkb) Mit Wirkung zum 01. Mai übernimmt Ass. jur. Alexandra Melzer das Amt der Geschäftsführerin des Deutschen Konditorenbunds (DKB). Rechtsanwalt Michael Peschke geht nach 23 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als DKB-Geschäftsführer in den Ruhestand. DKB-Präsident Gerhard Schenk und die Vizepräsidenten Günter Asemann wie Peter Kaiser danken RA Peschke für seinen Arbeitseinsatz und wünschen ihm für die Zukunft Gesundheit und Zufriedenheit. Ass. jur. Alexandra Melzer wurde von der Mitgliederversammlung des Deutschen Konditorenbundes Anfang März zur DKB-Geschäftsführerin gewählt. Bisher war sie für die Handwerkskammer Schwaben tätig. Dort war sie als Unternehmensberaterin für Arbeits- und Gesellschaftsrecht zuständig.


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Global Industry: Grupo Bimbo Reports Q1/2014 Results

Hamburg. (bm) Grupo Bimbo S.A.B. de C.V. reported results for the first quarter ended March 31, 2014. Consolidated sales in the first three months of the year rose 1,3 percent to 42,0 billion MXN, reflecting good performance in Latin America and Iberia, which was partially offset by weak performance in Mexico and the United States. Ebitda declined 7,8 percent to 3,0 billion MXN in the quarter. Other topics of the week:

Title Region Date
Grupo Bimbo: Reports First Quarter 2014 Results (MX) Fri 05-02
Panera Bread: announces fiscal Q1/2014 results (US) Fri 05-02
Hovis Limited: The Gores Group Announces JV Completion (US) Thu 05-01
Greggs: Q1/2014 Interim Management Statement (UK) Thu 05-01
Hain Celestial: Acquires Rudi’s Organic Bakery (US) Wed 04-30
Hovis: Premier Foods Announces JV Completion (UK) Wed 04-30
Premier Foods: Q1/2014 Interim Management Statement (UK) Wed 04-30
ADM: Reports Adjusted Q1/2014 Earnings of 0,55 USD per Share (US) Wed 04-30
Goodman Fielder: First Pacific and Wilmar plan takeover (AU) Tue 04-29
Patisserie Holdings: intends to float on AIM market (UK) Tue 04-29
Starbucks: Reports Record Q2 Results (US) Mon 04-28
Dunkin´ Brands: Reports First Quarter 2014 Results (US) Mon 04-28
Hershey: Announces First Quarter Results (US) Mon 04-28
Kellogg: board elects president and CEO as chairman (US) Mon 04-28
Gruma: announces «excellent» results Q1/2014 (MX) Sat 04-26
Cloetta AB: Interim report Q1/2014 (SE) Sat 04-26


REZEPTE + IDEEN


Appetitlich: der Spargel-Walnuss-Snack

Image Frankfurt. (02.05. / cwc) Ob als Vorspeise im Restaurant oder Fingerfood zum Mitnehmen: Der «Spargel-Walnuss-Snack» aus der Ideenküche der California Walnut Commission (CWC) macht Appetit und signalisiert schnelle Küche in Perfektion. Noch dazu braucht es wenig Aufwand, um aus den wenigen Zutaten einen wirklich raffinierten Snack zu zaubern.

Zutaten: Für vier Portionen benötigen Sie 4 Quadrate Blätterteig (je 45g); 150g Ricotta; 80g Parmesan, fein gerieben; 2 EL frischer Basilikum, fein gehackt; 60g kalifornische Walnüsse, gehackt; 1/2 TL Salz; 1/4 TL Pfeffer, frisch gemahlen; 8-12 Spitzen von grünem Spargel (2–3 je Gebäckstück).

Zubereitung: Den Ofen auf 200° Celsius vorheizen (Umluft: 180° Celsius). Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen. Die Blätterteigquadrate auf das Backblech legen und beiseite stellen. Ricotta, Parmesan, Basilikum, Walnüsse, Salz und den Pfeffer in einer Schüssel gut verrühren. Die Mischung gleichmäßig auf alle Teigstücke verteilen und dabei darauf achten, dass ein ungefähr ein Zentimeter breiter Rand frei bleibt. Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Je nach Dicke der Stangen den Spargel eventuell kurz blanchieren. Anschließend je nach Dicke des Spargels zwei bis drei Spargelspitzen auf die Teigstücke geben. Im Ofen ungefähr zwölf bis 15 Minuten backen bis das Gebäck goldbraun gebacken und der Spargel gar ist. Fertig.