Freitag, 26. Februar 2021

WB-18-2011

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 18. KW 2011 (30.04. bis 06.05.)
Download: https://www.webbaecker.de/11archivphp/wb1811.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Bakels Gruppe: übernimmt Hochdorf Nutribake AG
02. LSG Sky Chefs: richtet Aktivitäten in Deutschland neu aus
03. Hensel: zieht nach Enger-Pödinghausen

TERMINE + EVENTS:
04. Rohstoffmarkt-Ausblick: Hält der Aufwärtstrend an?
05. AIBI: lädt zum 32. Kongress nach Berlin
06. Sponsoring: KMZ unterstützt den «Deutschen Backkongress»
07. dti: lädt zur Tiefkühltagung an die Alster

MANAGEMENT + BETRIEB:
08. «Farbbarometer»: Nutzen und Gefahren kontrovers diskutiert
09. Auslandspraktikum: «Backen wie Gott in Brüssel»
10. Handwerk: Arbeitnehmerfreizügigkeit bietet vor allem Chancen
11. GTAI: Niederlande bieten gute Möglichkeiten
12. Bestellwesen: Artikelmengen global auf Null setzen

MARKETING + VERKAUF:
13. Brotregister: deutsche Vielfalt auf Rekordkurs
14. Fairtrade Deutschland: wächst um 27 Prozent

PERSONEN + EHRUNGEN:
15. Bäcker freuen sich mit neuem BIBB-Präsidenten
16. Lantmännen Unibake: meldet neuen Geschäftsführer

BOOKMARKS + BOOKS:
17. Global Industry: Ralcorp Rejects Proposal from ConAgra

REZEPTE + IDEEN:
18. Flammkuchen: alemannisches Leibgericht auf Roggenbasis


MARKT + UNTERNEHMEN


Bakels Gruppe: übernimmt Hochdorf Nutribake AG

Hochdorf / CH. (04.05. / hg) Die Hochdorf Gruppe setzt ihre strategische Fokussierung fort und verkauft die Hochdorf Nutribake AG an die international tätige Bakels Gruppe. Mit dem Erwerb von Nutribake wird Bakels erstmals in der schweizerischen Bäckerbranche aktiv. Hochdorf setzt die strategische Verkaufs-Fokussierung auf Milch-, Milchderivate und Babynahrung fort. Die Gruppe verkauft die im Bäckergeschäft tätige Verkaufsgesellschaft Nutribake AG an die international im Backgrundstoff-Geschäft tätige Bakels Gruppe rückwirkend per 01. April 2011. Für die Mitarbeitenden der Hochdorf Nutribake AG und auch für die Kunden verändert sich kaum etwas. Sämtliche Arbeitsplätze bleiben am Standort Hochdorf bestehen. Die Hochdorf Nutribake AG gehört in der Schweiz im Teilmarkt Bäckereigrundstoffe als Entwicklungs- und Verkaufsorganisation zu den Marktführern. Sie beliefert gewerbliche Bäckereien und auch (semi)industrielle Backbetriebe. Die Hochdorf Nutribake AG hat ihre Marktposition in den letzten Jahren ausbauen und festigen können. Das gesamte Sortiment wird weiterhin von der Hochdorf Nutritec AG und anderen Schweizer Produzenten in derselben Qualität ausnahmslos in der Schweiz hergestellt. Ein Großteil der Produktion bleibe entsprechend der Hochdorf Gruppe erhalten, heißt es in einer Mitteilung (PDF).

LSG Sky Chefs: richtet Aktivitäten in Deutschland neu aus

Neu-Isenburg. (04.05. / lsg) LSG Sky Chefs wird seine Aktivitäten im Airline Catering in Deutschland neu ausrichten und die LSG Sky Chefs Deutschland GmbH (LSG D) zum 01. Juli in eine Verwaltungsgesellschaft (LSG V) und zwölf operative Gesellschaften überführen. Diese Gesellschaften werden die Rechtsform einer GmbH haben. «Diese Neuausrichtung auf dem deutschen Markt stärkt den unternehmerischen Handlungsspielraum der einzelnen Standorte und schafft für alle Beteiligten eine bessere Perspektive», erklärt Walter Gehl, Vorsitzender des Vorstandes der LSG Lufthansa Service Holding AG. Durch die Bildung eigenständiger GmbHs erhöhen sich Flexibilität und Geschwindigkeit der einzelnen Standorte, sich an ihre spezifischen Marktbedingungen anzupassen und damit verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum zu generieren. Die Mitgliedschaft der LSG D im Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL) wird auf die neuen Gesellschaften übertragen, so dass die bestehenden Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Arbeitsverträge unverändert fort gelten. LSG Sky Chefs ist der weltweit größte Anbieter von Dienstleistungen rund um den Bordservice. Dazu gehören Catering, Bordserviceequipment und die damit verbundene Logistik, der Bordverkauf sowie das Management des Bordservices und weitere Airport Services. LSG Sky Chefs beliefert mehr als 300 Airlines aus etwa 200 Betrieben in 50 Ländern und produziert 460 Millionen Flugmahlzeiten pro Jahr. Die Unternehmen der LSG Sky Chefs-Gruppe erzielten 2010 einen konsolidierten Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.

Hensel: zieht nach Enger-Pödinghausen

Herford. (02.05. / div) Die Bäckerei-Konditorei Hensel GmbH sah an ihrem Standort Hiddenhausen keine Möglichkeiten mehr, sich zu entwickeln. Deshalb verlegt das familiengeführte Unternehmen seinen Sitz jetzt nach Enger im Kreis Herford. Spätestens im September soll die neue Zentrale im Gewerbegebiet Pödinghausen den Betrieb aufnehmen und der Umzug abgeschlossen sein. «Die strategische Lage ist sehr gut», sagt Gerd Hensel gegenüber der Lokalpresse. Von Pödinghausen aus seien die rund 45 Filialen im Kreis Herford und Umgebung leicht erreichbar. In der neuen Produktion mit angeschlossener Verwaltung würden künftig rund 70 der insgesamt 350 Beschäftigten arbeiten. Den alten Standort wollen die Brüder Gerd und Lutz Hensel ganz aufgeben, denn in Enger sei mehr als genug Platz: «Wir haben hier 4.500 Quadratmeter Nutzfläche», sagt Gerd Hensel. Das sei doppelt so viel wie in Hiddenhausen und es gebe jede Menge Spielraum. Einige der erworbenen Hallen stünden noch leer oder seien vermietet. Platzprobleme werde die Bäckerei-Konditorei künftig jedenfalls kaum mehr haben, sagt Hensel. Gerd und Lutz Hensel hatten die Verträge für das Anwesen – ehemals ein Küchenhersteller – im September 2010 unterzeichnet. Seither wird ein Gebäude (vermutlich das Hauptgebäude) an die speziellen Anforderungen eines Lebensmittel verarbeitenden Betriebs angepasst.


TERMINE + EVENTS


Rohstoffmarkt-Ausblick: Hält der Aufwärtstrend an?

Isernhagen. (06.05. / ge) Die Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft lädt alle Interessierten zu einer Informations- und Diskussionsrunde zum Thema «Rohstoffmarkt – Ausblick 2011: Hält der Aufwärtstrend bei Rohstoffen an?». Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 12. Mai von 10:30 Uhr bis etwa 13:15 Uhr in Isernhagen-Kirchhorst. Hintergrund: In kaum einem anderen Bereich sind die Preise so volatil wie bei Rohstoffen. Ein Damoklesschwert, das zwangsläufig über jeder Kalkulation hängt? Keineswegs, denn es gibt Möglichkeiten, sich wirksam vor solchen Preisschwankungen zu schützen und eine zuverlässige Kalkulationsbasis zu schaffen. In diesem Sinn zeigt die Veranstaltung Entwicklungen und Strategien von Energierohstoffen wie Rohöl über typische Rohstoffe wie Nahrungsmittel bis hin zu Industrie- und Edelmetallen auf. Die Experten von Gehrke Econ möchten Sie in einer gelockerten Atmosphäre in kleiner Runde über das aktuelle Thema informieren und freuen sich, dass sie als Referenten Eugen Weinberg gewinnen konnten. Der Senior Commodity Analyst und ausgewiesene Experte verantwortet den Bereich Commodity-Research der Commerzbank. Den Programmablauf finden Sie hier (PDF). Bitte melden Sie sich bis zum 09. Mai per Telefax, telefonisch unter +49(0)511/70050–461 oder per E-Mail bei monika.sacha@gehrke-econ.de an.

AIBI: lädt zum 32. Kongress nach Berlin

Düsseldorf. (02.05. / aibi) Die Association Internationale de la Boulangerie Industrielle (AIBI) – der Internationale Verband der Großbäckereien – lädt vom 26. bis 29. Mai zum 32. AIBI Kongress nach Berlin. «Die Globalisierung der Märkte macht vor den Toren des Backgewerbes keinen Halt. Die mittel- und langfristige Sicherung der Rohstoffmärkte gewinnt eine zunehmende Bedeutung für die gesamte Lebensmittelwirtschaft. Daher stehen die damit verbundenen Probleme im Mittelpunkt des diesjährigen AIBI-Kongresses», sagt der scheidende Präsident Georg Heberer im Vorwort der Agenda 2011 (Format PDF; DE/EN/FR; 5.767 KB), die Auskunft gibt über alle Programmpunkte. Mitgliedsländer der AIBI sind alle EU-Mitglieder, die Türkei und Russland.

Sponsoring: KMZ unterstützt den «Deutschen Backkongress»

Image Hechingen / Wiesbaden. (02.05. / KMZ) Breit gefächert ist das Themenspektrum des «Deutschen Backkongresses 2011» und reicht von Bestandsaufnahmen bis hin zu möglichen Erfolgsstrategien für Bäckereien von morgen. Der Kongress am 25. und 26. Mai im Wiesbadener Dorint Pallas Hotel diskutiert aktuelle Branchenthemen und zeigt Keytrends sowie neue Entwicklungen in den backenden Branchen auf. Eine begleitende Fachausstellung informiert über neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Dabei werden dem Fachpublikum auch in diesem Jahr Vectron-Produktneuheiten von den Fachhandelspartnern KMZ Kassensystem GmbH aus Hechingen und KMZ-Xetron-Nord GmbH aus Bremen vorgestellt. Neben den neuen mobilen und hybriden Kassensystemen wird dabei sicherlich auch das Kundenbindungssystem bonVito im Mittelpunkt stehen.

dti: lädt zur Tiefkühltagung an die Alster

Berlin. (30.04. / dti) Die weltweite Rohstoffsituation und die Energiebilanz tiefgekühlter Produkte – die rund 250 Teilnehmer/innen an der Tiefkühltagung 2011 des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) haben viel zu bereden. Während der Tagung am 07. und 08. Juni in Hamburg werden zudem erstmals Ergebnisse der groß angelegten Studie «Klimabilanz Tiefkühlkost» vorgestellt, die das dti gemeinsam mit dem Öko-Institut Freiburg durchführt. Darüber hinaus ist die Preisverleihung «Cool-Cup 2011», mit dem das dti Deutschlands beste Tiefkühlabteilungen im Einzelhandel auszeichnet, fester Bestandteil des Programms. Weitere Details zur Tiefkühltagung gibt es hier.


MANAGEMENT + BETRIEB


«Farbbarometer»: Nutzen und Gefahren kontrovers diskutiert

München. (05.05. / liv) Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, ist Festrednerin während des kommenden Verbandstags des bayerischen Bäckerhandwerks in Kulmbach am 22. Mai. Wie festlich den Delegierten dabei zumute sein wird, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass das Thema «Farbbalken-Barometer» – ein Instrument, mit dem das Hygiene-Niveau von Betrieben bundesweit klassifiziert und veröffentlicht werden soll – bei den bayerischen Bäckern kontrovers diskutiert wird. Es gibt viele Bedenken und noch überwiegt die Befürchtung, dass die öffentliche Kennzeichnung von Betrieben der Lebensmittelwirtschaft der falsche Weg sei. «Hier geht es nicht um Bestrafung, sondern um die Vernichtung von Existenzen», sagt zum Beispiel Bayerns Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL a. D. in der Stellungnahme «Farbbarometer vernichtet Existenzen» (PDF).

Auslandspraktikum: «Backen wie Gott in Brüssel»

Arnsberg. (04.05. / hwk) Tagsüber arbeiten, abends durch Brüssel schlendern – drei Wochen lang lebte Europaassistent Muharrem Taskiran «wie Gott in Belgien». Der Auszubildende der Bäckerei Vielhaber aus dem Hochsauerlandkreis nutzte die Möglichkeit eines Praktikums. Den Platz stellte der Backmittelhersteller Puratos mit seiner Versuchsbäckerei. Ein Backmeister hatte den Kontakt vermittelt und regelte auch das Organisatorische. Die Unterkunft besorgte sich Muharrem selbst. Allein in der belgischen Hauptstadt beschäftigt Puratos 500, weltweit rund 5.000 Mitarbeiter. In der Versuchsbackstube hatte Muharrem einen Betreuer, der ihn anleitete und ihm wertvolle Tipps gab. Sein Chef, Eberhard Vielhaber, freut sich über das Engagement des jungen Mannes: «Die Produkte, die Zulieferer und der Markt werden immer internationaler. Muharrem hat durch das Praktikum die Erfahrung gemacht, dass er in seinem Fach im Ausland klarkommt. Davon wird er später profitieren». Bei der Rückkehr des Azubis nach Sundern waren die Kollegen jedenfalls sehr neugierig, was das neu erworbene Know-how angeht.

Info: Muharrem Taskiran war im Zuge der ausbildungsbegleitenden Fortbildung zum Europaassistenten in Brüssel. Ein Praktikum in einem ausländischen Betrieb steht aber jedem Auszubildenden und auch Mitarbeitern offen. Dazu gibt es Fördermittel und Zuschüsse. Bei der Auswahl des richtigen Förderprogramms und dem Antrag unterstützt Daniela Bruchsteiner, Mobilitätsberaterin beim Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT). Den Kontakt stellen Interessierte über Rainer Koßmann her, Leiter Berufsbildung bei der Handwerkskammer Südwestfalen, Telefon 02931/877-118, E-Mail rainer.kossmann@hwk-swf.de.

Handwerk: Arbeitnehmerfreizügigkeit bietet vor allem Chancen

Berlin. (03.05. / zdh) Gute Konjunktur, stabile Beschäftigung – unter diesen positiven Vorzeichen trafen sich in Köln die Hauptgeschäftsführer der 53 Handwerkskammern zu ihrer Frühjahrskonferenz. ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke bekräftigte, dass die seit 01. Mai geltende volle Arbeitnehmerfreizügigkeit dem Handwerk vor allem Chancen bietet und zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt kommt. Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich in einer guten Verfassung. Die Zahl der Erwerbstätigen steigt kontinuierlich und die Zahl der Arbeitslosen wird dieses Jahr aller Voraussicht nach im Schnitt unter drei Millionen sinken. Die Betriebe haben teilweise bereits Probleme, qualifizierte Fachkräfte und geeignete Auszubildende zu finden. Es wäre erfreulich, wenn die neuen Möglichkeiten durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit einen Teil zur Fachkräftesicherung beitragen könnten. Die in Europa bekannte und geschätzte duale Ausbildung im deutschen Handwerk spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Die Handwerkskammern gerade in den neuen Bundesländern wollen die sich bietenden Chancen ergreifen. Dort ist der demografiebedingte Rückgang bei den Ausbildungsbewerbern besonders drastisch. Interessierte Betriebe erhalten bereits jetzt erste Unterstützung, um ihre Ausbildungsplätze auch Jugendlichen aus den östlichen Nachbarstaaten anbieten zu können – heißt es in der lesenswerten Stellungnahme (Format PDF) des ZDH-Generals anlässlich der eingangs erwähnten DHKT-HGF-Tagung.

GTAI: Niederlande bieten gute Möglichkeiten

Den Haag. (03.05. / gtai) Die Niederlande liegen bei der Anzahl ausländischer Direktinvestitionsflüsse aus Deutschland weltweit auf Platz zwei. 10,2 Milliarden Euro investierten deutsche Unternehmen 2010 in die Niederlande. Dies besagt eine neue Statistik der Bundesbank. Im selben Zeitraum wuchsen laut einer Studie der Germany Trade + Invest (GTAI) deutsche Exporte in die Niederlande letztes Jahr sogar um 8,6 Prozent. «Bei Investitionen in die Niederlande profitieren deutsche Unternehmen von den guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern», sagt Daniele Behr Veeken, GTAI-Repräsentantin in Den Haag. Der strategisch günstig gelegene Investitionsstandort liefert ein internationales Arbeitsumfeld. Es besteht keine Gewerbesteuer – im EU-Vergleich ein großer Vorteil für Unternehmer. Die Niederlande verfügen über das weltweit zweitbeste Wasserverkehrsnetzwerk und gemessen an der Landesgröße über sehr viele Flughäfen. Die Wirtschaft ist robust und profitiert von der Kooperation unter sehr gut ausgebildeten, international geschulten und flexiblen Fachkräften. Aufgrund der strukturellen Schwäche des kleinen Arbeitsmarkts und der hochspezialisierten Industrieproduktion sind ausländische Arbeitskräfte wichtig.

Bestellwesen: Artikelmengen global auf Null setzen

Kronau. (02.05. / goe) Manchmal kann es passieren, dass in der Produktion oder Planung Dinge schief laufen und deshalb ein einzelner Artikel komplett oder teilweise aus den Bestellungen herausgenommen werden muss. In der Funktion «Globalverteilung» von Goecom,:::::.de/Produkte/marvin/marvin.php” >Marvin im Bereich Bestellwesen kann dies komfortabel und einfach durchgeführt werden. Markieren Sie dazu einfach den betroffenen Artikel und anschließend alle Kunden, deren Artikelmenge auf Null gesetzt werden soll. Danach nur noch die Kundenauswahl mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü den Punkt «Mengen auf Null setzen» anwählen. Diese Funktion erspart Ihnen somit die aufwendige Einzeleingabe je Kunde. Die Goecom Hotline oder Ihr zuständiger Vertriebspartner informieren Sie gerne näher über diese Programmfunktion.


MARKETING + VERKAUF


Brotregister: deutsche Vielfalt auf Rekordkurs

Berlin. (06.05. / ZV) Im Februar ging das Deutsche Brotregister on Line und ist seither auf ein Verzeichnis von über 500 Brotsorten gewachsen, berichtet der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). «Damit ist die seit Jahrzehnten verkündete Zahl von 300 Brotsorten in Deutschland überholt», freut sich ZV-Präsident Peter Becker. «Vom Sylter Algenbrot bis zum Bayerischen Braumalzlaib ist alles dabei». Auch bei der Namensgebung ihrer Spezialitäten sind Deutschlands Bäcker sehr kreativ, wie Brotsorten namens «Starke Hilde» oder «Deutscher Michel» zeigen. Natürlich finden sich auch viele altbewährte Sorten im Register, vom altdeutschen Bauernbrot bis zum Bio-Vollkornbrot. Ein Ende ist noch nicht in Sicht, heißt es aus Berlin. «Die Eingabe von Brotsorten ist sehr einfach», sagt ZV-Hauptgeschäftsführer Amin Werner «Niemand muss seine genaue Rezeptur verraten. Es reicht aus, die Zutaten und besondere Verfahrensweisen anzugeben. Das ist in einer Minute erledigt». Allerdings ist nicht jedes neu eingegebene Brot auch eine neue Brotsorte. Dies entscheidet der wissenschaftliche Beirat des Instituts für Qualitätssicherung von Backwaren (IQ-Back) nach definierten Kriterien. Von über 700 eingegebenen Brotspezialitäten wurden jedoch schon mehr als 500 eigenständige Sorten anerkannt. Die Liste aller beteiligten Bäckereien und deren Brotspezialitäten werden im Herbst veröffentlicht. Sollte Deutschland dem internationalen Übereinkommen zum Schutz von immateriellen Kulturgütern der UNESCO beitreten, wird der ZV die deutsche Brotvielfalt als immaterielles Weltkulturerbe anmelden. Die Teilnahme am Register steht allen Innungsbäckereien offen.

Fairtrade Deutschland: wächst um 27 Prozent

Köln. (04.05. / ftd) In Deutschland kauften Verbraucher/innen Fairtrade-gesiegelte Produkte im geschätzten Wert von rund 340 Millionen Euro. Dies bedeutet ein Wachstum von 27 Prozent. Nicht nur die Konsumenten, sondern auch Handel und Hersteller setzen sich immer stärker mit sozialer Unternehmensverantwortung auseinander. In Deutschland bieten mehr als 180 Lizenznehmer in über 30.000 Supermärkten, Bioläden und Weltläden sowie rund 18.000 gastronomische Einrichtungen Fairtrade-Produkte an. «Seit Jahren arbeiten wir kontinuierlich daran, neue Partner zu gewinnen und das Siegel und die Fairtrade-Idee in den Regalen und für die Verbraucher sichtbar zu machen. Mit Erfolg: Nach der neusten Verbraucherumfrage kennen bereits 77 Prozent der Befragten das Fairtrade-Siegel und 93 Prozent halten es für vertrauenswürdig», sagte TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2010 in Bonn.


PERSONEN + EHRUNGEN


Bäcker freuen sich mit neuem BIBB-Präsidenten

Bonn. (06.05. / bibb / bi) Vor mehr als 300 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft führte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, den neuen Präsidenten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, in sein Amt ein (Details). Großen Anteil an der Personalie nimmt auch die Bäckerinnung Köln/Rhein-Erft-Kreis (BI), deren Ehrenmeister der neue BIBB-Präsident ist. Esser stammt aus einem Metzgerhaushalt in Grevenbroich und lernte den Bäckerberuf. Danei erhielt er seine Überbetriebliche Unterweisung durch Kölns Ehrenobermeister Claus Gerhardt. Von da aus entwickelte sich Esser weiter und war neben anderen beruflichen Stationen bis April 2011 Leiter des Bildungsbereichs im Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin. Aufgrund der vielfältigen engen Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Esser bei Fragen der Fort- und Weiterbildung im Bäckerhandwerk hatte ihn die Bäckerinnung im April 2006 zu ihrem Ehrenmeister ernannt. Und ist jetzt natürlich total stolz.

Lantmännen: meldet neuen Geschäftsführer

Verden / Aller. (04.05. / lug) Lantmännen Unibake wächst rund um den Globus. Viel ist in Bewegung und das zeigt sich auf personeller Ebene nun auch in Deutschland. Der Schwede Magnus Krook (42), seit April 2010 Geschäftsführer von Lantmännen Unibake Germany, geht zurück in den Vorstand des Konzerns nach Kopenhagen. Seine Nachfolge trat zum 01. Mai der 50-jährige Däne Peder Christensen an, der bislang als Chief Operations Officer (COO) die Betreuung der Unibake Produktionsbetriebe weltweit verantwortete. Der gelernte Bäcker Christensen kam bereits 1980 zum Konzern, wo er zunächst als Betriebsleiter, dann als Logistik-Direktor tätig war. Später sammelte er Erfahrungen als Operations Director bei einem dänischen Unternehmen, bevor er 2007 zur Unibake Gruppe zurückkehrte. In den letzten vier Jahren hielt er dort als COO die globalen Fäden zusammen und betreute in diesem Rahmen auch die drei deutschen Werke Verden, Harrislee und Suhl. Die hiesigen Gegebenheiten sind ihm also bekannt. Magnus Krook indes hat als neuer Chief Business Officer CEE (Zentral- und Osteuropa) im Executive Management Team der Business Area viel vor. Dort trifft er auf Peter Hermes, der Lantmännen Unibake Germany elf Jahre lang geführt hatte – bis 2010 – und heute als Corporate Commercial Director weltweit alle Marketing- und Verkaufsaktivitäten der Gruppe verantwortet (vgl. WebBaecker 12/2010).


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Ralcorp Rejects Proposal from ConAgra

Hamburg. (bm) Ralcorp Holdings Inc. announced that its board of directors has unanimously determined that the unsolicited non-binding proposal by ConAgra Foods Inc. is not in the best interests of shareholders. The board of directors rejected the proposal after careful consideration with the assistance of its independent financial and legal advisors. Other topics of the week:

Title Region Date
Sara Lee: about Q3/2011 results and portfolio changes (US) Fri 05-06
Domino´s Pizza: Announces Q1/2011 Financial Results (US) Fri 05-06
Snyder´s-Lance: Reports Results for First Quarter 2011 (US) Fri 05-06
Ralcorp: Unanimously Rejects Proposal from ConAgra (US) Fri 05-06
Kellogg: Delivers Strong Top-line Performance in Q1/2011 (US) Thu 05-05
Hochdorf: sells Nutribake AG to Bakels Group (CH) Thu 05-05
ConAgra: Proposes 4,9 Billion USD Combination with Ralcorp (US) Thu 05-05
AarhusKarlshamn: Operating Profit up 15% in Q1/2011 (SE) Thu 05-05
Australia: Government Clears Cargill Deal (AU) Thu 05-05
LSG Sky Chefs: Restructures Activities in Germany (DE) Wed 05-04
Ebro Foods: comparable net profit up 9,6% in Q1/2011 (ES) Wed 05-04
ADM: Third-Quarter Earnings Up 37 Percent (US) Wed 05-04
Kraft Foods: invests 200 million USD in Brazil expansion (US) Tue 05-03
Ralcorp Holdings: Announces Results for Q2/2011 (US) Tue 05-03
Brinker: Reports Year-Over-Year Increase in Q3/2011 EPS (US) Tue 05-03
NutraCea: elects new Chairman of the Board (US) Tue 05-03
DuPont: Increases Danisco Tender Offer to 700 DKK (US) Mon 05-02
Dunkin´ Brands: Reports First Quarter 2011 Results (US) Mon 05-02
Starbucks: Reports Record Q2/2011 Results (US) Mon 05-02
PepsiCo: Delivers Solid Financial Results for Q1/2011 (US) Mon 05-02
Bunge: Reports Strong First Quarter Results (US) Mon 05-02
Gruma: Operating income increased 13% in Q1/2011 (MX) Sat 04-30
Canada Bread: Reports Results for the First Quarter 2011 (CA) Sat 04-30


REZEPTE + IDEEN


Flammkuchen: alemannisches Leibgericht auf Roggenbasis

Image Bonn. (06.05. / GMF / eb) Die Auswahl an Flammkuchen, die der WebBaecker Ihnen an dieser Stelle in mehr als zehn Jahren Infodienst vorgestellt hat, hält sich in Grenzen. Mögen es ein, zwei Rezepte gewesen sein. Die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) hat eine Variante im Archiv, die Sie interessieren könnte: «Flammkuchen mit Lauchzwiebeln und geräuchertem Schinken» heißt es aus Bonn. Grundlage für das alemannische Leibgericht ist ein dünn ausgerollter Boden aus Roggenteig, der den historischen Wurzeln des «Flammekueches» oder der «Flammwaie» sehr nahe kommt. Die Anleitung bezieht sich auf zwei Kuchen (vier Portionen).

Zutaten: Für den Teig benötigen Sie 300g Roggenmehl Type 1150 (oder 997); 200-250ml lauwarmes Wasser; 10g frische Hefe; 1 El Zucker; 1 El Öl; 1/2 Tl Salz. Für den Belag benötigen Sie 250g Speisequark (20%); 100g saure Sahne; 1 Ei; 1 Bund Lauchzwiebeln; 6 Stiele Oregano; Salz und Pfeffer; 150g geräucherter Schinken in dünnen Scheiben. Sonstiges: Mehl für die Arbeitsfläche, Backpapier.

Zubereitung: Roggenmehl, Wasser, Hefe, Zucker, Öl, Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und etwa 40 Minuten angehen lassen. Quark, saure Sahne und Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Oregano fein hacken, dabei vorher etwas zum Garnieren beiseite stellen.

Teig noch einmal durchkneten und halbieren. Beide Teile auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen (Durchmesser etwa 30 Zentimeter). Den ersten Flammkuchen auf ein Blech mit Backpapier setzen. Den Rand mit den Fingern etwas eindrücken. Die Hälfte der Quarkmasse darauf streichen. Mit Lauchzwiebeln und Oregano bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 225° Celsius zehn bis 15 Minuten backen. In den letzten drei Minuten der Backzeit den zweiten Flammkuchen ebenso bestreichen und belegen. Den fertigen Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, mit der Hälfte vom Schinken belegen, garnieren und sofort servieren. In der Zwischenzeit den zweiten Flammkuchen ebenso backen und belegen.