WB-17-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 17. KW 2015 (18.04. bis 24.04.)
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In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

TERMINE + EVENTS:
01. DLG: schreibt «Innovations-Award Junge Ideen» aus
02. Bio: Termine für die Fachhandels-Messen 2015
03. Eat + Style: Termine für die Food-Festival-Tour 2015
04. VDB Deutschland: legt Termin für MV 2016 fest

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. Kassendaten: Finanzbehörden werden genauer hinsehen
06. KMU: Alterung der Unternehmer ist nicht nur Nachfolgethema
07. ADB: freut sich über Grundsteinlegung in Lochham
08. Klimawandel: Schadenszenarien bis zum Jahr 2100 geben zu denken
09. Know-how: Aufbau und Einbindung von Führungspersonal in der Geschäftsführung
10. Groupe Minoteries: unzufrieden mit Rahmenbedingungen
11. MiLoG: Bäckerhandwerk über Schattenseiten des Mindestlohngesetzes
12. PoS: Wenn der Dieb über den Fernwartungszugang kommt

TRENDS + KONZEPTE:
13. EHI: über Trends in der Handelslogistik 2015
14. EHI: über Anforderungen in der automatisierten Logistik
15. Handel 4.0: HDE fordert freies W-LAN in der Innenstadt
16. Intralogistik: «FiFi» folgt auf Schritt und Tritt
17. Nestle Zukunftsstudie: Wie is(s)t Deutschland 2030?

MARKETING + VERKAUF:
18. Was heißt «ökologisch»? So kommunizieren Hersteller richtig
19. Deutschland sucht jetzt auch den «besten Weihnachtsbäcker»
20. Sehenswert: Sylvester Stallone in «The Deliverers»

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
21. Aktuell: Marvin und die Allergenkennzeichnung

PERSONEN + EHRUNGEN:
22. VDB: auf der Suche nach einem neuen Präsidenten

BOOKMARKS + BOOKS:
23. Global Industry: Finland’s bread consumption shrinks

REZEPTE + IDEEN:
24. «Ballaststoffreich genießen»: Ernährungsbildung inklusive Rezepte


TERMINE + EVENTS


DLG: schreibt «Innovations-Award Junge Ideen» aus

Frankfurt. (22.04. / dlg) Die DLG Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft schreibt in diesem Jahr wieder einen Preis für den Forschungsnachwuchs im Bereich Lebensmitteltechnologie aus. Der «DLG Innovations-Award Junge Ideen» ist mit 2.500 Euro dotiert und fördert Forschungsarbeiten junger Wissenschaftler. Neben der wissenschaftlichen Qualität soll die Forschungsarbeit von hohem praktischen Nutzen sein und zur Lösung praxisrelevanter Fragestellungen in der Lebensmittelbearbeitung und -verarbeitung beitragen. Die Ausschreibung des Preises erfolgt im Rahmen eines Call-for-Papers-Verfahrens. Einsendeschluss ist der 26. Juni. Die Anmeldeunterlagen stehen auf dem DLG-Server zum Download bereit.

Bio: Termine für die Fachhandels-Messen 2015

Seevetal. (22.04. / bm) Falls es Sie interessiert, was die regional sehr erfolgreichen Bio-Messen in diesem Jahr so machen, sollten Sie wissen, dass es mit den Pressemitteilungen ein wenig hapert. Kurzum: Die BioOst war schon und fand am 19. April in Berlin statt. Die BioWest wird am 10. Mai in Düsseldorf stattfinden, die BioSüd am 20. September in Augsburg und die BioNord am 27. September in Hannover. Die Messen sind nur für Fachpublikum zugänglich. Deshalb ist eine Akkreditierung zwingend erforderlich. Hinweise dazu gibt es auf den jeweiligen Webseiten.

Eat + Style: Termine für die Food-Festival-Tour 2015

Hamburg. (22.04. / feg) Auch in diesem Jahr tourt das «Eat + Style» Consumer Food Festival durch die Republik. Über 115.000 Genuss-affine Besucher/innen zählt die Veranstaltung insgesamt per Anno – sowie gut 400 Partner und Aussteller. Im zehnten Jahr des Bestehens gastiert «Eat + Style» erstmals auch in Frankfurt am Main. Namhafte Aussteller und Spitzenköche präsentieren aktuelle und künftige Kulinarik-Trends an folgenden Terminen: 28. bis 30. August in Frankfurt, 09. bis 11. Oktober in Hamburg, 30. Oktober bis 01. November in München, 13. bis 15. November in Köln sowie vom 20. bis 22. November in Stuttgart.

VDB Deutschland: legt Termin für MV 2016 fest

Detmod. (22.04. / vdb) Nach Dresden 2012 und Ulm 2014 wird die kommende Mitgliederversammlung (MV) der VdB Vereinigung der Backbranche vom 03. bis 05. Juni 2016 in Dortmund stattfinden. Neben der Neuwahl des Präsidiums wird sich die Veranstaltung maßgeblich mit der in 2014 begonnenen Zukunftsstrategie befassen. Vor Ort zuständig für die Organisation der Tagung ist die Landesgruppe Westfalen-Lippe. Weitere Details nennt gerne die Bundesgeschäftsstelle in Detmold.


MANAGEMENT + BETRIEB


Kassendaten: Finanzbehörden werden genauer hinsehen

Hechingen. (24.04. / KMZ) Bäckereien müssen damit rechnen, dass die Finanzbehörden künftig genauer Einblick in die Kassendaten nehmen. Grund für die Annahme: Mitte Dezember hatte der Bundesfinanzhof (BFH) unter dem Aktenzeichen XR.42/13 entschieden, dass Einzelhändler nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung verpflichtet sind, im Rahmen der Zumutbarkeit sämtliche Geschäftsvorfälle einschließlich der über die Kasse bar vereinnahmten Umsätze einzeln aufzuzeichnen. Verwendet ein Einzelhändler PC-Kassen, die detaillierte Informationen zu einzelnen Verkäufen aufzeichnen und eine dauerhafte Speicherung ermöglichen, so sind die damit bewirkten Einzelaufzeichnungen auch zumutbar. Die Finanzverwaltung ist in diesem Fall nach Paragraf 147 Absatz 6 AO im Rahmen von Außenprüfungen berechtigt, Zugriff auf die Kasseneinzeldaten zu nehmen. Darauf weisen die System- Spezialisten der KMZ-Gruppe hin, die gerne Ihre weiterführenden Fragen zur Technik beantworten.

KMU: Alterung der Unternehmer ist nicht nur Nachfolgethema

Frankfurt. (24.04. / kfw) Der demografische Wandel erreicht den Mittelstand. Über 1,3 Millionen Inhaber sind bereits 55 Jahre oder älter. Mit dem Näherrücken des Ruhestandsalters stellt sich auch die Frage nach dem Fortbestand des Unternehmens. Das KfW-Mittelstandspanel zeigt: bis zum Jahr 2017 planen rund 580.000 Inhaber mittelständischer Unternehmen eine Übergabe oder Verkauf ihres Unternehmens. Rund vier Millionen Erwerbstätige sind aktuell in diesen Unternehmen beschäftigt. Die demografische Entwicklung wirkt sich zudem bereits lange vor einer anstehenden Nachfolge aus, denn die Investitions- und Innovationsneigung sinkt mit dem Inhaberalter. Familieninterne Nachfolgen erweisen sich dabei förderlich für Investitionen. Investitions- und Innovationsanreize für ältere Unternehmer, eine verstärkte Unterstützung der Nachfolgeplanung und die Stimulierung der Gründertätigkeit könnten geeignete Maßnahmen sein, negative Folgen des Alterungsprozesses für die deutsche Wirtschaft abzufedern – heißt es im Fokus Volkswirtschaft Nr. 91 und 92 der KFW Wirtschaftsforschung unter den Überschriften «Nachfolgeplanungen im Mittelstand auf Hochtouren – Halbe Million Übergaben bis 2017» (FV Nr. 91 / PDF) sowie «Demografie im Mittelstand – Alterung der Unternehmer ist nicht nur Nachfolgethema» (FV Nr. 92 / PDF).

ADB: freut sich über Grundsteinlegung in Lochham

Gräfelfing. (24.04. / liv) Dieser Tage wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham gelegt. Nach dem Gründungsbau 1949/50 und dem ersten Erweiterungsbau 1979/80 war es die dritte Grundsteinlegung auf dem Akademiegelände. Damit wurde sichtbar für alle ein neues Kapitel in der Geschichte der Akademie Lochham aufgeschlagen. Landesinnungsmeister (LIM) Heinz Hoffmann zeigte sich glücklich und stolz zugleich, mit der Feierstunde den künftigen Neubau in das öffentliche Bewusstsein rücken zu dürfen. «Auf diesem wichtigen Stein steht das künftige Haus. Alle Hoffnungen, die damit verbunden werden, kommen in dieser Feier zum Ausdruck» rief er den über 30 geladenen offiziellen Gästen und den Teilnehmern des aktuell laufenden Kombikurses M-183 zu. Besonders freute er sich, dass der Grundstein im Erweiterungsbau nicht in der Versenkung verschwindet, sondern immer sichtbar bleiben wird. «Hier, wo wir heute stehen», sagte Hoffmann, «wird das Treppenhaus errichtet. Aus jedem Stockwerk kann man auf diesen Grundstein schauen und somit quasi die Keimzelle des ganzen Gebäudes erblicken». Ehren-LIM Heinrich Traublinger, MdL a. D., der als Hoffmanns Vorgänger im LIM-Amt das Bauprojekt ins Leben gerufen und die entscheidenden Weichen bis hin zum Beschluß der Mitgliederversammlung 2011 gestellt hatte, blickte in seinem Grußwort auf die Anfangszeit der Projektplanung zurück. Dabei betonte er die Wichtigkeit standesgemäßer Aus-, Fort- und Weiterbildung im Handwerk allgemein und im Bäckerhandwerk im Besonderen. Gräfelfings 1. Bürgermeisterin Uta Wüst überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und freute sich mit dem Bauherren, dem Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk, über die bisher reibungslos abgelaufenen Planungs- und Aufbereitungsarbeiten. Alle drei Redner wünschten einen unfallfreien Bau.

Klimawandel: Schadenszenarien bis zum Jahr 2100 geben zu denken

Berlin. (24.04. / gdv) Der Sturm «Niklas» hatte Ende März im gesamten Bundesgebiet zum Teil schwere Schäden verursacht. Aktuellen Hochrechnungen der deutschen Versicherer zufolge werden sich die Schäden an Gebäuden, Hausrat und Fahrzeugen auf rund 750 Millionen Euro summieren. Niklas gehört damit zu den fünf schwersten Stürmen der letzten 15 Jahre. «Niklas» richtete vor allem Schäden an Gebäuden an. Hierzu zählen auch Gebäudeschäden durch umstürzende Bäume und umherfliegende Gegenstände. Kraftfahrzeuge waren weitaus weniger betroffen. Insgesamt blieben die Schäden durch «Niklas» deutlich unter denen von Sturm «Kyrill», der im Januar 2007 Kosten von rund 2,4 Milliarden Euro verursacht hatte. Die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten ebenso wie die Böen von «Niklas» waren meist schwächer als bei Kyrill. Dazu kommt, dass Kyrill ein sehr langsam ziehender Sturm war – viele Gebäude und Bäume waren 2007 deutlich länger extremen Winden ausgesetzt», berichtet der GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin. Das heißt nun allerdings nicht, dass Stürme künftig generell weniger Zerstörungskraft entfalten: Eine in 2010 veröffentlichte Studie von Versicherern und Klimaforschern prognostiziert, dass Sturmschäden bis zum Jahr 2100 um mehr als 50 Prozent zunehmen könnten. Besonders schadenträchtige Stürme mit einer Intensität, wie sie heute alle 50 Jahre vorkommt, könnten künftig alle zehn Jahre eintreten. Darauf weist die SHB Allgemeine Versicherung VVaG hin. Auch wenn gerade die Sonne scheint und sich kein Lüftchen regt: Lassen Sie sich doch mal die Multi-Risk-Police aus Königswinter erklären.

Know-how: Aufbau und Einbindung von Führungspersonal in der Geschäftsführung

Isernhagen. (23.04. / ge) Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist relativ stabil, das Geschäft im Bäckermarkt läuft in weiten Teilen sehr gut. Die mittelgroßen bis großen Bäckereien haben es geschafft, sich trotz schwerer Bedingungen auf dem Backwarenmarkt zu etablieren und konnten so dem Einzelhandel und anderen Konkurrenten mit guten Produkten und innovativer Filialausrichtung die Stirn bieten. Die Umsätze steigen entsprechend und die Unternehmen werden immer größer. Andererseits ist die Leitungsstruktur in vielen mittleren bis großen Bäckereibetrieben bis heute – trotz des hohen Geschäftsvolumens – recht einfach organisiert, vergleicht man diese mit Unternehmen aus anderen Branchen. Um langfristig ein Unternehmen gut zu führen und in weniger guten Zeiten schnell und richtig reagieren zu können, benötigt man jedoch einen qualifizierten, zuverlässigen und vertrauensvollen Führungsstab. Das Heranziehen von Mitarbeitern aus dem Unternehmen kann eine gute Alternative sein, diese sollte aber nur getroffen werden, wenn entsprechende Mitarbeiter die gesetzten Kriterien erfüllen – und nicht aus einer Bauchentscheidung des Geschäftsführers / der Geschäftsführerin heraus. Bietet das eigene Unternehmen nicht die erforderlichen potenziellen Mitarbeiter, die langfristig als enge Vertraute in der Geschäftsführung mitwirken sollen, gilt es den Markt zu analysieren und geeignete Personen zu rekrutieren. Die Auswahl solcher speziellen Führungskräfte erfordert Zeit und individuelle Gespräche um herauszufinden, ob diese Personen auf die sogenannte Stabstelle im Unternehmen zugeschnitten sind. Wenn Sie als Geschäftsführer/in auf der Suche nach einem Mitarbeiter/in im engen Führungsbereich sind, dann hilft Ihnen Zenai Abraha von der Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft unter der Telefonnummer 0511-70050-175 gerne weiter oder schreiben eine E-Mail an zenai.abraha@gehrke-eocn.de.

Groupe Minoteries: unzufrieden mit Rahmenbedingungen

Granges-Marnand / CH. (23.04. / gmsa) Im Geschäftsjahr 2014 erreichte die Groupe Minoteries SA (GMSA) einen Nettoumsatz von 150.8 Millionen Schweizer Franken (CHF). Die Steigerung um 8.7 Prozent gegenüber 2013 sei vorwiegend auf die Integration der im September 2013 akquirierten Grands Moulins de Cossonay Sàrl zurückzuführen, heißt es aus dem Kanton Waadt. Der Marktanteil der GMSA in der Schweiz liege damit bei knapp einem Drittel. Dem höheren Ebitda – 13.3 Millionen CHF versus 12.3 Millionen CHF im Vorjahr – stehe ein Ebit von 6.2 Millionen CHF (2013: 6.6 Millionen CHF) gegenüber, was mit dem höheren Abschreibungsbedarf der Akquisition zu tun habe. Das Nettoergebnis sei mit 5.2 Millionen CHF (2013: 5.1 Millionen CHF) nur marginal besser und reflektiere die harschen Wettbewerbsbedingungen. Sowohl quantitativ als auch qualitativ fielen die Ernten 2013 und 2014 in der Schweiz schlecht aus, was – abgesehen vom Wettbewerbsdruck – auf dem Markt für Weichweizenmehl einen zusätzlichen Kostenschub und eine weitere Komprimierung der Margen mit sich gebracht habe. Der Kostenanteil der Rohstoffe stieg auf knapp über 70 Prozent (2013: 68.6 Prozent). Auch ansonsten entspannten sich die Bedingungen für die Akteure der Wertschöpfungskette nicht. So hätten etwa die Unternehmen der zweiten Verarbeitungsstufe, welche konsumfertige Produkte (Biskuits / Teige …) auf Basis von Weichweizenmehl exportieren, schon bei einem Kursverhältnis von 1.20 CHF je Euro zunehmend Mühe gehabt, ihre Stellung im EU-Raum auch nur annähernd zu halten – weil sich «Bern» unverständlicherweise schwer tue, den von der WTO zugestandenen Handlungsspielraum im Interesse der Festigung des Produktionsstandorts Schweiz zu nutzen. Zudem seien keine griffige Maßnahmen in Sicht, um die steigenden Importe von Fertigprodukten (TK-Backwaren / Biskuits) unter Kontrolle zu bringen – ganz abgesehen vom «verwerflichen Einkaufstourismus» ins benachbarte Ausland. Ungeachtet der Aufhebung des Mindestkurses durch die Nationalbank vom 15. Januar, der die Markt- und Wettbewerbsbedingungen für die an der Wertschöpfung beteiligten Stufen zusätzlich akzentuiert habe, gelte es, nicht allein darauf zu setzen, dass sich die Rahmenbedingungen mittel- bis langfristig verbessern. Kurzum: Die Groupe Minoteries will weiter wachsen, durch Akquisitionen Synergien nutzen und Kosten senken.

MiLoG: Bäckerhandwerk über Schattenseiten des Mindestlohngesetzes

Berlin. (23.04. / ZV) Hohe bürokratische Hürden und Mehrarbeit: Wie viele Handwerksbranchen leidet auch das Bäckerhandwerk unter den bürokratischen Hürden, die das neue Mindestlohngesetz (MiLoG) mit sich bringt. Umso unverständlicher ist es, wenn die Vorsitzende der Gewerkschaft NGG, Michaela Rosenberger, in der Presse zitiert wird, wonach das MiLoG nur verlange, die Arbeitszeiten der Beschäftigten korrekt aufzuschreiben und dass dies niemanden überfordern könne. Die Unterstellung, dass es für die Kritiker der zusätzlichen Dokumentationspflichten eine neue Erkenntnis sei, dass man jede geleistete Arbeitsstunde zu bezahlen und entsprechende Sozialabgaben zu leisten habe, ist eine Anmaßung, die das Deutsche Bäckerhandwerk entschieden von sich weist. «Es ist für uns eine unerträgliche Zumutung, dass Frau Rosenberger unser gesamtes Bäckerhandwerk unter einen Generalverdacht stellt und mutmaßt, dass wir unsere Mitarbeiter nicht regulär bezahlen wollen», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker (ZV). Ein fairer Lohn muss sein, darin sind sich alle einig. Dennoch bringen die neu eingeführten Gesetze zum Mindestlohn nicht immer nur Besserungen mit sich. In einer Umfrage von Februar 2015 hat der Zentralverband seine Mitglieder zum Thema befragt. Ergebnis: Der durch das MiLoG erforderlich gewordene Bürokratieaufwand ist eine enorme Belastung für das Handwerk. Mit einem Aufwand von bis zu 40 Stunden sehen sich viele Mitgliedsbetriebe an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit geführt. Neben bürokratischen Fallstricken erschweren auch die Kontrollen durch Polizeibeamte des Zolls die Arbeit vieler Bäckereien. Bewaffnete Beamte in Uniform sind laut ZV-Umfrage in den letzten Wochen vermehrt in Bäckereien erschienen und verunsicherten aufgrund ihres Auftretens und ihrer Bewaffnung nicht nur Angestellte, sondern auch die Gäste. «Wenn Polizisten in Montur und bewaffnet in einer Bäckerei auftauchen, denkt niemand zuerst an den Arbeitsschutz. Gerade bei Bäckereien, die auf Stammkundschaft angewiesen sind, kann dies schnell den Ruf und damit das Geschäft ruinieren», sagt Becker, der selbst mehrere Bäckerei-Filialen in Hamburg führt.

PoS: Wenn der Dieb über den Fernwartungszugang kommt

Hechingen. (20.04. / KMZ) Internetkriminalität ist weit mehr als nur Phishing, Identitätsdiebstahl oder die Bauernfängerei mittels Abofallen. Die Erscheinungsformen sind vielfältig und so wundert es nicht, dass sich gerade Kassensysteme zum neuen Lieblingsziel von Online-Ganoven entwickeln. «PoSeidon» heißt der Schadcode, der sich Fernwartungszugänge vornimmt, um an Kreditkartennummern zu kommen. Die Attraktivität ist schnell erklärt, schreibt Heise Security in einer Meldung: Kartendaten direkt auf Kassensystemen im Verkauf abzugreifen ersetzt nach und nach den Angriff auf Bankautomaten, da diese Point-of-Sale-Systeme in der Regel schlechter abgesichert sind. Die Forscher von Cisco Systems haben den eingangs erwähnten «PoSeidon» Trojaner für Kassensysteme im Detail analysiert, um einmal zu zeigen, wie die neue Art von Betrug genau funktioniert. «PoSeidon» läuft demnach auf Windows-basierten Kassensystemen und besteht aus einem Modul, das die Zugangsdaten für das Fernwartungssystem der Kassen kopiert und den Angreifern damit die Türen öffnet. Eine anderes Modul sucht im Systemspeicher permanent nach Zahlenfolgen, die wie Kredikartennummern aussehen, prüft diese auf Richtigkeit und sendet sie umgehend an die Kontrollserver der Ganoven. Darauf weisen die System- Spezialisten der KMZ-Gruppe hin, die gerne Ihre weiterführenden Fragen beantworten.


TRENDS + KONZEPTE


Köln. (22.04. / ehi) Immer kürzere Transportzeiten und flexiblere Liefermengen erschweren die optimale Transportauslastung von Lieferfahrzeugen. Außerdem machen Restriktionen bei der innerstädtischen Belieferung – bedingt durch die zunehmende Urbanisierung – der Handelslogistik zu schaffen. Dennoch will sie den CO2-Ausstoß noch weiter senken. Dies zeigt die Studie «Trends in der Handelslogistik 2015» des EHI Retail Institutes. Demnach ist die Transporteffizienz gemessen an einer durchschnittlichen Volumenauslastung der Transportfahrzeuge noch nicht optimal. «Full-Truck Loads» sind eher die Ausnahme, die Ladekapazität von Lkws wird nicht vollständig ausgeschöpft. Trotz anders lautender Prognosen der befragten Händler und Hersteller von 2012 liegt die Transportauslastung heute unter 80 Prozent. Dies zeigt, dass das Ziel einer besseren Volumennutzung sich angesichts immer kürzerer Transportzeiten und flexiblerer Liefermengen nur schwer umsetzen lässt. Alle Befragten gehen davon aus, den CO2-Ausstoß innerhalb der nächsten drei Jahre um weitere zehn bis 15 Prozent senken zu können. Zu den ökologischen Maßnahmen im Transportbereich gehören der Einsatz von alternativen Antriebstechnologien für Lkws. Langsam wächst die Entwicklung von Hybrid- und Elektroantrieben aus den Kinderschuhen heraus. Bei den Herstellern setzen bereits 28 Prozent auf Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien. Bei den Händlern sind es allerdings erst acht Prozent, zumal sie kaum Alternativen sehen. Bei Dienstleistern sind es dagegen schon 53 Prozent, die andere Varianten wie etwa das Lastenrad nutzen oder zumindest deren Einsatz planen. Unter anderem dürfte hier der zunehmende Online-Vertrieb mit den unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Heimbelieferung eine Rolle spielen, heißt es aus Köln. Hinzufügen ließe sich der Vorschlag, dass das Lastenrad auch für kleinere Handwerksbäckereien mit überschaubarem Lieferradius eine Alternative darstellen kann. Ihre Kunden würden es ihnen danken.

EHI: über Anforderungen in der automatisierten Logistik

Köln. (22.04. / ehi) Mit zunehmender Automatisierung in der Handelslogistik wird es immer wichtiger, die Anforderungen an die Verpackungen einzuhalten. Die Prozesse im Lager – das automatisierte Einlagern, Depalettieren, Kommissionieren und Palettieren – stellen unterschiedliche Ansprüche an die Transportverpackung sowie das Paletten- und Lagenbild. Im Laden angekommen, müssen die Verpackungen zudem einfach im Regal zu verräumen sein und attraktiv aussehen, damit sie vom Kunden gekauft werden. Die Studie «Verpackungsanforderungen in der automatisierten Handelslogistik 2015» zeigt den Status quo, sensibilisiert für die Notwendigkeit der Einhaltung bestimmter Kriterien und betrachtet die Bereiche mit konfliktären Ansprüchen, um zur Harmonisierung beizutragen.

Handel 4.0: HDE fordert freies W-LAN in der Innenstadt

Berlin. (22.04. / hde) HDE-Präsident Josef Sanktjohanser stellte beim gemeinsamen Start der Dialogplattform Einzelhandel mit Bundesminister Sigmar Gabriel die Digitale Agenda des Handels vor. Es bedürfe eines modernisierten Rechtsrahmens, damit die Chancen der Digitalisierung von Händlern und Verbrauchern optimal genutzt werden können. Sanktjohanser warnte vor überzogenen Vorschriften beim Datenschutz, welche die Hürden für eine Nutzung des Online-Handels für beide Seiten unnötig hoch legen. «Der Online-Handel bietet noch enorme Wachstumschancen in einem ansonsten eher stagnierenden Markt. Für viele Handelsbranchen ist noch Luft nach oben», sagte der HDE-Präsident. Die Digitale Agenda benenne die politischen Themen, die dringend auf nationaler und europäischer Ebene gelöst werden müssten. Dringlich sei ein freies W-LAN in den Innenstädten als Voraussetzung für die Digitalisierung des stationären Einzelhandels sowie die erfolgreiche Verknüpfung von Online- und Offline-Services für die Verbraucher. Als weitere Themen nennt die Digitale Agenda den Breitbandausbau, Wettbewerbsfragen im globalen Online-Handel, den Daten- und Verbraucherschutz sowie neue Zahlungssysteme. Es bedürfe neuer Regeln, damit Händler die im Zuge der Digitalisierung entstehenden Möglichkeiten optimal nutzen können, betonte der HDE-Präsident. Sanktjohanser forderte einen modernisierten Rechtsrahmen, welcher der Digitalisierung des Handels Rechnung trägt und die Chancengleichheit für alle Vertriebskanäle – online und offline – garantiert. Gefragt sei hierzu innovatives Handeln der Unternehmen, aber auch eine neues Denken in der Politik.

Intralogistik: «FiFi» folgt auf Schritt und Tritt

Hamburg. (22.04. / eb) Für den innerbetrieblichen Warenverkehr – Intralogistik respektive Kommissionierung – haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ein Transportfahrzeug entwickelt, das sich durch natürliche Gesten steuern lässt: «FiFi» erfasst seine Umgebung mit einer 3D-Kamera, folgt dem Nutzer wie ein gut erzogener Hund, erkennt Gesten und führt die entsprechenden Befehle aus. In dem es den Transport von Waren vereinfacht, macht FiFi die Prozesse effizienter und entlastet die Mitarbeiter. «FiFi» kann Wegstrecken auch alleine zurücklegen, wenn es zum Beispiel voll bepackte Körbe an der Fahrzeugrampe abliefert. Für die Herstellung und Vermarktung arbeitet das KIT mit dem Unternehmen Bär Automation zusammen. «FiFi» gibt es in zwei Größen: Die kleinere Version kann Lasten bis zu 25 Kilogramm tragen, die größere Version schafft bis zu 300 Kilogramm. Der berührungslos, nur durch Gesten gesteuerte Laufbursche soll den Arbeitsplatz von Menschen nicht ersetzen, sondern sie darin unterstützen, sich mehr auf den Wert-schöpfenden Teil ihrer Arbeit zu konzentrieren. Ein aufschlussreiches Video (4:25 Minuten) zeigt, wie «FiFi» auch in der handwerklichen Bäckerei Anwendung finden könnte. Alternativ führt eine kurze Mitteilung ins Thema ein. Kaufen kann man «FiFi» zwar noch nicht, doch befindet sich das Assistenzsystem schon in der Pilotphase und zeigte während der Hannovermesse, wie gut es sich gerade dort eignet, wo es eng ist und nicht jeder Schritt gleich. Eher für große Filialisten und Industriebetriebe interessant ist hingegen das KIT-Projekt KARIS – Kleinskaliges Autonomes Redundantes Intralogistik System. Ein sich selbst organisierendes Förderband, das nach dem Ameisen-Prinzip arbeitet. Schauen Sie mal rein (4:35 Minuten).

Nestle Zukunftsstudie: Wie is(s)t Deutschland 2030?

Frankfurt. (21.04. / ndag) Ernährung befindet sich im Wandel – doch was sind die größten Trends und Veränderungen, auf die sich Verbraucher einstellen müssen? Insgesamt halten es sechs von zehn Verbraucher der Nestle Zukunftsstudie 2015 zufolge für wahrscheinlich, dass Versorgungseinkäufe spätestens in 15 Jahren überwiegend online erfolgen. Gerne auch im Abonnement; bestimmt wird nur die Menge, der Inhalt wird vom Anbieter abwechslungsreich gestaltet. Die künftige Rolle des stationären Handels sehen die Verbraucher in der Inspiration durch Beratung und Verköstigung. «Ernährung wird zunehmend zu einer Frage der Weltanschauung. Die Verbraucher weisen Lebensmittelindustrie und -handel dabei einen klaren Arbeitsauftrag zu: den individuellen Bedürfnissen und Wertvorstellungen entsprechend, für eine nachhaltige und gesunde Ernährung zu sorgen. Die Zukunftsstudie bietet eine repräsentative Basis, um die Diskussion über unser zukünftiges Ernährungs- und Einkaufsverhalten zu führen», sagt Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender der Nestle Deutschland AG. Wobei es die «eine Zukunft» natürlich nicht gibt. So nennt denn auch die Studie fünf Szenarien, die alle – von der Ressourcen schonenden Ernährung in einer werteorientierten Gesellschaft bis hin zum einfachen Sattwerden in einem virtuellen Umfeld – ihre Berechtigung haben. Zudem erwähnt die Studie mit «10 Dingen, die sich bis 2030 ändern» Trends, die – man muss nur genau hinschauen – längst an unseren Horizonten aufgetaucht sind. Dazu gehört der Trend zur reduzierten Versorgungsküche im urbanen Umfeld ebenso wie der Wunsch nach Kochen als Gemeinschaftserlebnis. Die Ernährung zur Selbstoptimierung in einer leistungsorientierten Gesellschaft ist ebenso Realität wie personalisierte Lebensmittel, die auf individuelle Gesundheitsprofile zugeschnitten sind.


MARKETING + VERKAUF


Was heißt «ökologisch»? So kommunizieren Hersteller richtig

Köln. (23.04. / gs1) Was bedeutet genau «ökologisch» oder «klimaneutral»? Vielen Verbrauchern ist das nicht klar, denn bislang mangelt es oft an Transparenz und eindeutigen Definitionen. Der praxisorientierte Leitfaden «Nachhaltigkeit von Produkten richtig bewerben» zeigt jetzt erstmals auf, welcher Anspruch hinter konkreten «grünen» und sozial ausgerichteten Produktbotschaften steht. Er liefert Empfehlungen, wie Aussagen formuliert werden sollten, damit sie beim Verbraucher richtig ankommen und ökologisch ausgerichtete Kaufentscheidungen gezielt fördern. Dreh- und Angelpunkt ist ein unternehmensübergreifend abgestimmtes Glossar, das neben den Definitionen der jeweiligen Aussagen detaillierte Hinweise auf gängige Zertifikate zum Belegen einer Aussage gibt (zum Beispiel in Form eines Labels). Es listet relevante Standards oder Gesetze, zeigt in welchem Zusammenhang ein Begriff typischerweise kommuniziert wird und gibt Beispiele und Empfehlungen für eine klare und verständliche Produktkommunikation jenseits von Greenwashing. Das Dokument «Nachhaltigkeit von Produkten richtig bewerben – ein Leitfaden von A bis Z» wurde von einer GS1 Fachgruppe gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt und steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Deutschland sucht jetzt auch den «besten Weihnachtsbäcker»

Mainz. (21.04. / zdf) Während Johann Lafer und Team mitten in den Dreharbeiten zur neuen Staffel «Deutschlands bester Bäcker» stecken, steht eine weitere ZDF-Sendung in den Startlöchern: «Deutschlands bester Weihnachtsbäcker». Seit dieser Woche ruft Lafer on Air und online Konditoren und Bäcker dazu auf, sich als Kandidaten zu bewerben. Ob Vanillekipferl, Lebkuchen, Stollen oder Zimtsterne – der Sternekoch ist überzeugt, dass deutsche Bäcker und Konditoren so manches Rezeptgeheimnis hüten, mit dem die Leckereien für die Adventszeit besonders gut gelingen. Ab Montag, 30. November 2015, 15:05 Uhr, wenn die erste Kerze auf dem Adventskranz schon brennt, sollen 18 Folgen des Weihnachtsspecials zu sehen sein. Lafer stellt dann anspruchsvolle Aufgaben, bewertet die Ergebnisse und kürt im Finale am 23. Dezember 2015 den Gewinner des Wettbewerbs. Gedreht wird «Deutschlands bester Weihnachtsbäcker» bundesweit ab September. Die Produktion übernimmt die Shine Germany GmbH in Zusammenarbeit mit der Endemol Shine Group. Bewerbungen und Nominierungen für den «besten Weihnachtsbäcker» werden bis zum 31. Mai angenommen.

Sehenswert: Sylvester Stallone in «The Deliverers»

Hamburg. (20.04. / eb) Hollywood-Star Sylvester Stallone hat eine neue Rolle, und zwar als Auslieferungsfahrer der britischen Warburtons Limited. Die ist die größte aller Großbäckereien im Vereinigten Königreich. Gegründet 1870, befindet sich das Unternehmen nach wie vor in Familienhand. Unter dem aktuell regierenden Jonathan Warburtons verdoppelte das Unternehmen seine Kapazitäten und setzt per Anno rund 500 Millionen Britische Pfund um. Das heißt, dass mehr als ein Viertel aller Bäckereiprodukte, die pro Jahr in Großbritannien verzehrt werden, von Warburtons kommt. Um diese Mengen zu bewältigen, setzt das Unternehmen auf rund 4.500 Mitarbeitende, zwölf Produktionsstätten und 14 Zentrallager. Insgesamt beliefern die Großbäcker jeden Morgen über 16.000 Verkaufsstätten – 362 Tage im Jahr. Eine besondere Leistung, die auch mal einer besonderen Würdigung bedarf. So oder ähnlich dachten wohl die Macher von «The Deliverers» mit Sylvester Stallone – Anleihen an «Rocky», «Judge Dredd» und andere Action-Streifen inklusive. Dem heute 68-jährigen Action-Helden sollen die Dreharbeiten gut gefallen haben. Auch Firmenchef Jonathan Warburtons ist voll des Lobes: «Wann immer Sylvester will – seinen Job als Auslieferungsfahrer hätte er bei uns sicher». Im britischen Fernsehen feierte der TV-Spot an prominenter Stelle Premiere und kam sehr gut an. Neben Stallone agieren im Clip übrigens nur Mitarbeiter/innen von Warburtons. Hintergrund-Infos zu «The Deliverers» gibt es auf der Homepage der Großbäcker.

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ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Aktuell: Marvin und die Allergenkennzeichnung

Kronau. (21.04. / goe) Mit allen aktuellen Marvin Versionen können Sie die notwendigen Unterlagen für die Allergeninformation ausdrucken oder als Excel-Tabellen exportieren. Unter Zugriff auf Datenlink und/oder kombiniert mit manuellen Eingaben, lassen sich alle Rohstoffe und Artikel einfach klassifizieren und Marvin erstellt die Allergentabellen selbständig. Selbstverständlich können Sie auswählen, ob Sie nur die Hauptallergene ausgeben wollen oder aber eine erweiterte Liste mit der ergänzenden Allergenangabe, zum Beispiel bei Schalenfrüchten. Alle Allergendaten können via Schnittstelle wie etwa an Casio PiT-Terminals gesendet werden, damit sich Ihre Kunden – neben der üblichen «Kladde» – an einem modernen Informationssystem selbständig informieren können. Entweder als fest installiertes Terminal oder mobil auf einem Casio-Tablet. Ihr zuständiger Casio-Partner, die Goecom Hotline oder Ihr zuständiger Servicepartner stehen Ihnen für weitere Infos gerne zur Verfügung.


PERSONEN + EHRUNGEN


VDB: auf der Suche nach einem neuen Präsidenten

Fulda. (21.04. / vdb) Nach neunjähriger Tätigkeit an der Spitze der Vereinigung der Backbranche (VDB) hat der bisherige Präsident Günther Behringer sein Amt gut ein Jahr vor der Neuwahl des Präsidiums im Sommer 2016 zur Verfügung gestellt. Die Entscheidung Behringers erfolgte allein aus persönlichen Erwägungen. Als Mitglied bleibt er der VDB erhalten und steht ihr auch weiter mit seiner Expertise beratend zur Seite. Die Bekanntgabe des Rücktritts erfolgte am Rande der Sitzung des Präsidiums und des Gesamtvorstands in Fulda. Die Gremien haben sich darauf verständigt, dass Vizepräsident Hartmut Grahn aus Berlin die Vereinigung bis Sommer 2016 kommissarisch leiten soll. Präsidium und Vorstand werden sich in den nächsten Wochen mit der Nachfolge im Präsidentenamt sowie den im kommenden Jahr insgesamt anstehenden Neuwahlen befassen.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Finland’s bread consumption shrinks

Hamburg. (bm) Finland’s Fazer Group is planning to make changes in production at the Vantaa bakery. These plans are based on a need to adjust operations and secure the competitiveness of the bakery business in the future as well. Collaboration negotiations will be started at the Vantaa bakery. If carried out, the planned changes may lead to the discontinuation of 45 positions, at the most. Other topics of the week:

Title Region Date
Black Year: Tesco Announces FY 2014/2015 Results (UK) Fri 04-24
Fazer: plans adjusting operations at Vantaa bakery (FI) Fri 04-24
Yum! Brands: Q1/2015 EPS declines eight percent (US) Thu 04-23
CKE: to open 300th restaurant in Middle East (US) Thu 04-23
ABF: Q1/2015 Interim Results announcement (UK) Wed 04-22
Tate + Lyle: exits from part of its European businesses (UK) Wed 04-22
ADM: Expands its Footprint in Bulgaria and Turkey (US) Wed 04-22
Egypt: Edita Food signs contracts with Hostess Brands (EG) Tue 04-21
McDonald’s: Coffee Sales in Brazil Set New Record (AR) Tue 04-21
Nestle: announces 4.4 percent organic growth in Q1/2015 (CH) Mon 04-20
Bakkavor: to sell remaining 60 percent of Italpizza (IS) Mon 04-20
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REZEPTE + IDEEN


«Ballaststoffreich genießen»: Ernährungsbildung inklusive Rezepte

Image Bonn (20.04. / GMF). Neu im Medienangebot des Verbands Deutscher Mühlen (VDM) ist eine 20-seitige Sonderpublikation «Ballaststoffreich genießen» zur handlungsorientierten Ernährungsbildung rund um Ballaststoffe aus Getreideprodukten. Darin finden gesundheitsbewusste Verbraucher Informationen und Rezepte, mit denen man mehr «Gesundheit mit Geschmack» auf den Teller bringen kann. Hintergrund ist die ernährungsmedizinisch gewünschte Steigerung der Ballaststoffzufuhr, wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in ihrer Leitlinie «Kohlenhydratzufuhr und Prävention» empfiehlt. Auf Grundlage dieser Empfehlungen hat die GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung ein «Küchenkonzept» entwickelt, das umfangreiche Sachinformationen zu Ballaststoffen und Mahlerzeugnissen sowie acht attraktive Rezepte zur praktischen Ernährungsbildung enthält: für die gesundheitsbewusste Küche daheim, zur Unterstützung bei der pädagogischen Vermittlung im hauswirtschaftlichen Unterricht, für fächerübergreifende Ernährungsprojekte an Schulen oder Vorhaben in der Erwachsenenbildung. Die gesammelten Informationen und Rezepte, die sicher auch aus Bäckersicht interessant sind, stellen eine Sonderpublikation des Lehrermagazins «lebens.mittel.punkt» dar und stehen auf dem VDM-Server zum kostenfreien Download bereit.