Freitag, 26. Februar 2021

WB-17-2011

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 17. KW 2011 (23.04. bis 29.04.)
Download: https://www.webbaecker.de/11archivphp/wb1711.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Edeka: Unternehmer behaupten sich im Wettbewerb
02. GastroSuisse: Außer-Haus-Markt wächst zweistellig

TERMINE + EVENTS:
03. Aufs Neue: Jetzt teilnehmen am großen Bäcker-Preisvergleich
04. VDB: zwischen glänzender Theorie und schmutziger Praxis

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. Lekkerland 2010: steigert Umsatz und Ergebnis
06. FAQ: zur Vereinfachung der E-Rechnungsstellung
07. Tchibo: Positive Entwicklung setzt sich fort
08. Automatische Bestellmengenkorrektur mit Marvin
09. Holding AG: Neue Konzernstruktur für Spar Österreich
10. FoodRegio: Lübecks Werben um Auszubildende

MARKETING + VERKAUF:
11. GeoMarketing: Kaufkraft in Österreich und der Schweiz
12. «Unser Frühstücksbäcker»: Bäckman soll’s richten

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
13. Espresso + Co. werden teurer: Kaffeepreise um 14,7% gestiegen

PERSONEN + EHRUNGEN:
14. «ZwieBiss»: Bernburger Duo knackt Trophelia Deutschland

BOOKMARKS + BOOKS:
15. Global Industry: CSM posts decline in Q1/2011 Ebita

REZEPTE + IDEEN:
16. Reizvolle Mischung: herzhaftes Bananen-Baguette


MARKT + UNTERNEHMEN


Edeka: Unternehmer behaupten sich im Wettbewerb

Hamburg. (28.04. / eg) Der Edeka-Verbund hat sich auch 2010 erfolgreich im Wettbewerb behauptet. Er baute den Umsatz im Lebensmittel-Einzelhandel auf insgesamt 39,1 Milliarden Euro aus – ein Plus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders das von selbstständigen Kaufleuten geführte Vollsortimentsgeschäft hat sich wieder als treibende Kraft innerhalb des genossenschaftlich organisierten Edeka-Verbunds erwiesen. Auf vergleichbarer Fläche stieg der Umsatz der selbstständigen Kaufleute um 4,6 Prozent, absolut um 8,4 Prozent. Die Umsatzrendite betrug 4,16 Prozent (2009: 4,06 Prozent). Mehr zur allgemeinen Geschäftsentwicklung bietet eine Presseinfo, abzurufen vom Edeka-Server. Der ausführliche Geschäftsbericht 2010 ist hingegen noch nicht on Line. Aktuelles zur Erzeugung von Backwaren unter dem Edeka-Dach ist also noch nicht verfügbar. Ende April 2010 hieß es an dieser Stelle: «An insgesamt zwölf Standorten produzieren die Regionalgesellschaften täglich frisches Brot und Backwaren. Die Bäckereien, die in erster Linie die angeschlossenen Filialen und Backshops im Edeka-Einzelhandel beliefern, konnten ihren Umsatz 2009 um 4,7 Prozent auf 0,59 Milliarden Euro ausbauen (2008: 0,57 Milliarden Euro). Zu den größten regionalen Anbietern der Gruppe zählt die Schäfer´s Brot und Kuchen-Spezialitäten GmbH in Porta Westfalica mit über 900 Filialen; die Bäckerei K+U beliefert aus vier Produktionsbetrieben mehr als 700 Verkaufsstellen im Südwesten». Aktuelle Zahlen für 2010 sollten bald verfügbar sein.

GastroSuisse: Außer-Haus-Markt wächst zweistellig

Zürich / CH. (26.04. / gs) Herr und Frau Schweizer gaben 2010 für Essen und Trinken außer Haus über 26 Milliarden Schweizer Franken (CHF) aus, rund 3,3 Milliarden CHF mehr als 2009. Der Stellenwert der schnellen, preisgünstigen Verpflegung hat besonders bei den jüngsten Gästen weiter zugenommen, während die herkömmliche Gastronomie leichte Umsatzeinbussen verzeichnete – berichtet der Branchenverband GastroSuisse. Die eingangs genannte Zunahme beruht auf verschiedenen Faktoren: der Zunahme der Beschäftigung (plus 0,8 Prozent im Vergleich zu 2009), einer leichten Teuerung (plus 0,9 Prozent) und der Zunahme der ständigen Wohnbevölkerung (plus ein Prozent) auf 7,8 Millionen. Sie spiegelt aber auch die gute Konsumentenstimmung, die sich nach 2008/2009 wieder erholte und in 2010 erfreulich entwickelte. Das Alter der Verbraucher/innen hat einen großen Einfluss auf die Gewohnheiten bei der Verpflegung. Bei den jüngsten Gästen stehen jedoch nicht etwa Schnellkost- Restaurants an erster Stelle, sondern die Betriebs- und Gemeinschaftsverpflegung. Das ändert sich mit zunehmendem Alter. Bereits ab 25 Jahren sind die meisten erwerbstätig, verfügen über mehr Geld und kehren am häufigsten in der herkömmlichen Gastronomie ein. Wohl auch deshalb wird über die Hälfte des Umsatzes in der Gastronomie um die Mittagszeit getätigt – zwischen 11:00 und 15:00 Uhr. Mit 234’000 Beschäftigten, 12’000 Auszubildenden und 26’000 gastgewerblichen Unternehmen inklusive 28’000 Arbeitsstätten gehört das eidgenössische Gastgewerbe, Hotellerie und Restauration zu den größten Arbeitgebern im Alpenland. GastroSuisse ist mit 20’536 Mitgliedern der größte nationale Arbeitgeberverband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz.


TERMINE + EVENTS


Aufs Neue: Jetzt teilnehmen am großen Bäcker-Preisvergleich

Isernhagen / Hannover. (29.04. / ge) Die Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft mbH bietet auch in diesem Jahr interessierten Bäckereiunternehmen die Möglichkeit einen Preisvergleich Ihrer Ladenverkaufspreise durchzuführen.

Bei der Preisfindung spielt neben der notwendigen Artikelkalkulation auch der Marktvergleich eine wichtige Rolle. Da viele Preiskalkulationen nach den steigenden Rohstoffpreisen der jüngsten Vergangenheit wieder neu überprüft werden müssen, stellt sich für viele Unternehmen die Frage nach einer Erhöhung der Verkaufspreise. Auf der anderen Seite dürfen die Preisanpassungen nicht zu hoch ausfallen, um sich nicht selbst aus dem Markt zu nehmen. Daher ist es wichtig, nicht nur die eigene Kalkulation regelmäßig zu überprüfen, sondern auch die Preise der Wettbewerber zu kennen und zu vergleichen.

Bei der Preisanalyse der Wettbewerber ist entscheidend, welche Faktoren zu den unterschiedlichen Preisen führen. Liegt es an unterschiedlichen Einkaufspreisen, einer niedrigeren Qualität der Konkurrenzprodukte oder aber an hochwertigen Rohstoffen bei der eigenen Produktion?

Kann ein Produkt aufgrund der zu geringen Deckungsspanne nicht zu einem marktfähigen Preis angeboten werden, muss der Unternehmer reagieren. Kann das Produkt zu günstigeren Bedingungen mit einer veränderten Rezeptur hergestellt werden oder muss das Produkt ganz aus dem Sortiment des Unternehmens eliminiert werden? Folglich ist eine genaue Analyse der Abweichungen unerlässlich, um anschließend geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Unter diesem Leitgedanken führt die Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft mbH seit vielen Jahren den Bäcker-Preisvergleich als kostenlosen Service des Hauses durch. Der langjährigen Tradition folgend beginnt in diesen Tagen die diesjährige Preisabfrage. Nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie am Gehrke Econ Preisvergleich teil. Fordern Sie dazu alle erforderlichen Unterlagen bei Monika Sacha unter der E-Mail-Adresse monika.sacha@gehrke-econ.de an.

VDB: zwischen glänzender Theorie und schmutziger Praxis

Hagenburg. (26.04. / vdb) Das thematische Spektrum zwischen glänzender Theorie und schmutziger Praxis ist breit – geht es um Produktionsanlagen in der Bäckerei und die dazu gehörende Maschinen-Hygiene. Dieses Spektrums nimmt sich das Forum Süd der Vereinigung der Backbranche (VDB) an, das am 21. Mai an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) in Weinheim stattfindet. Nach einleitenden Worten von VDB-Präsident Günther Behringer und ADB-Direktor Bernd Kütscher geht es im Wesentlichen um «Hygienic Design – Anforderungen; Realität der Bäcker; Welt der Maschinenhersteller». Bekannte Referenten und erfahrene Gesprächspartner lassen eine ergiebige Veranstaltung inklusive Podiumsdiskussion erwarten, die nach einem Fazit (Zusammenfassung, Ausblick) von Johann Berchtold und abschließenden Worten von VDB-Geschäftsführer Ralf Beisner etwa um 16:00 Uhr endet. Die Organisatoren erwarten über 120 Firmeninhaber und Entscheidungsträger aus den backenden Branchen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.
Info: Details sind zu erfragen bei der VDB-Bundesgeschäftsstelle in Hagenburg; Telefon 05033/9806723, Telefax 05033/9806724, E-Mail info@vdb-ev.net.


MANAGEMENT + BETRIEB


Lekkerland 2010: steigert Umsatz und Ergebnis

Frechen. (29.04. / lk) Im Geschäftsjahr 2010 hat der Convenience-Großhändler Lekkerland AG + Co. KG seinen Umsatz in Europa um 200 Millionen Euro auf 12,2 Milliarden Euro gesteigert. «Mit dieser Entwicklung sind wir sehr zufrieden», sagt der Vorstandsvorsitzende Christian Berner. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 18,5 Prozent auf 64 Millionen Euro. Darin enthalten sind einmalige Sondereffekte von rund zehn Millionen Euro. Der Convenience-Experte beliefert Kunden in neun europäischen Ländern mit Produkten aus den Segmenten Tabak, Food/Non-Food und Electronic Value (e-va). In Deutschland konnte die Lekkerland Gruppe eine stabile Entwicklung verzeichnen; der Umsatz blieb mit 6’659 Millionen Euro fast auf Vorjahresniveau. Die Gruppe erzielte damit rund 54 Prozent des Gesamtumsatzes in Deutschland, obwohl dort die zunehmenden gesetzlichen Restriktionen für den Tabak- und Alkoholvertrieb sowie die verlängerten Öffnungszeiten im Einzelhandel die Geschäftstätigkeit belasteten. Während das Segment Restliches Westeuropa beim Umsatz um 3,6 Prozent auf 4’495 Millionen Euro zulegen konnte, verzeichnete Osteuropa einen Umsatzanstieg von 10,9 Prozent auf 1’046 Millionen Euro (Volltext).

FAQ: zur Vereinfachung der E-Rechnungsstellung

Berlin. (29.04. / bmf) Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 (StVereinfG 2011) sollen durch Änderungen im Umsatzsteuergesetz (UStG) mit Wirkung ab Juli 2011 die bislang sehr hohen Anforderungen an die elektronische Übermittlung von Rechnungen reduziert und so Bürokratiekosten der Wirtschaft in Milliardenhöhe abgebaut werden. Bislang liegt hierzu nur ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, der sich zurzeit im parlamentarischen Verfahren befindet. Erst Bundestag und Bundesrat werden über die endgültige Ausgestaltung der gesetzlichen Regelungen entscheiden. Schon jetzt wurden eine Vielzahl von Fragen zur konkreten Ausgestaltung der zukünftigen Regelung an das Bundesministerium der Finanzen (BMF) herangetragen. Die Wichtigsten hat das BMF in einem Frage-Antwort-Katalog gesammelt und interessierten Bürgern und Unternehmen zur Verfügung gestellt. Wie bei allen Hyperlinks mit «Doppel-Unterstrichen», so hat der WebBaecker auch bei folgendem Link keine Möglichkeit, ihn 1:1 mit dem BMF zu verbinden – Interessenten müssen ihn manuell in die Adresszeile ihres Browsers kopieren.

 Veroeffentlichungen~~zu~~Steuerarten/Umsatzsteuer/003.html

Bitte ersetzen Sie ‘~~’ jeweils durch zwei Unterstriche (2x_).

Tchibo: Positive Entwicklung setzt sich fort

Hamburg. (29.04. / mi) Mit stabiler Struktur und starken Marken entwickelte sich die Maxingvest AG auch 2010 gut. Im Geschäftsjahr 2010 betrug der konsolidierte Umsatz 9’595 Millionen Euro (plus acht Prozent gegenüber 2009). Gut ein Drittel der Umsatzerlöse fielen bei Tchibo an, knapp zwei Drittel bei Beiersdorf. Das konsolidierte Betriebsergebnis (Ebit) stieg von 718 Millionen Euro in 2009 auf 908 Millionen Euro in 2010. Die Ebit-Rendite betrug 9,5 Prozent (Vorjahr: 8,1 Prozent). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 62 Prozent. Tchibo erhöhte seinen Umsatz um acht Prozent auf 3.400 Millionen Euro (2009: 3.158 Millionen Euro). Das Ebit stieg von 148 Millionen Euro in 2009 auf 288 Millionen Euro. «Das Ergebnis 2010 zeigt, dass Tchibo zu alter Ertragskraft zurückgefunden hat», sagt Thomas Holzgreve, Vorstand der Maxingvest AG. Die Non-Food-Sortimente und der Fokus auf höchste Kaffee-Qualität ließen Besucherfrequenz und Umsatz in den Filialen und Depots steigen. Auch das Geschäft in Österreich, der Schweiz und Osteuropa entwickelte sich positiv. Bei Kaffee konnte die Marktführerschaft in Deutschland leicht ausgebaut werden. Neben dem traditionell starken Röstkaffee-Segment trug auch das Wachstum des Cafissimo Einzelportion-Systems dazu bei. Im Segment der nachhaltigen Kaffees nimmt Tchibo mit über 50 Prozent Marktanteil eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Zu den «Ausblicken 2011» gehört, dass Tchibo sowohl in den Filialen als auch Depots Umbaumaßnahmen durchführen will (siehe Geschäftsbericht 2011, Seite 55). Standorte und Auftritt würden so verbessert.

Automatische Bestellmengenkorrektur mit Marvin

Kronau. (29.04. / goe) Sie haben immer wieder die Notwendigkeit, dass Sie Lieferwerte und -mengen korrigieren müssen, um auf aktuelle Tageseinflüsse einzugehen? Dann ist dieses Modul ideal für diese Arbeiten. Sie wählen den betreffenden Kunden aus, legen dann einfach die Korrekturparameter je Warengruppe fest und Goecom,:::::.de/Produkte/marvin/marvin.php” >Marvin korrigiert automatisch alle Bestellmengen und Lieferwerte für den ausgewählten Zeitraum. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass auf diese Weise nicht jeder Artikel aufwendig manuell nachbearbeitet werden muss. So können Sie schnell und sicher die notwendigen Anpassungen vornehmen. Die Goecom Hotline oder Ihr zuständiger Vertriebspartner informieren Sie gern näher über den Programmbaustein.

Holding AG: Neue Konzernstruktur für Spar Österreich

Salzburg / AT. (27.04. / shat) Spar Österreich ist im Alpenland und über die Auslandsgesellschaft ASPIAG Management AG in fünf Nachbarländern Österreichs tätig. Die dahinter liegende Konzernstruktur ist in den vergangenen 20 Jahren, der laufenden Expansion folgend, historisch gewachsen. Mit Wirkung ab 01. Mai gibt sich die Gruppe nun eine neue, moderne Konzernstruktur: Die Führung des Konzerns erfolgt über eine neu gegründete Holdinggesellschaft, die Spar Holding AG mit Sitz in Salzburg. In diese Spar Holding AG sind nun alle Geschäftsfelder – die Spar Österreich (inklusive InterSpar und Hervis), die SES Spar European Shopping Centers und die ASPIAG – eingegliedert. Der neue vierköpfige Holding-Vorstand setzt sich aus denselben Mitgliedern zusammen wie jener der Spar Österreichische Warenhandels-AG: Dr. Gerhard Drexel (Vorsitz), Mag. Rudolf Staudinger, Mag. Fritz Poppmeier und Hans K. Reisch.

FoodRegio: Lübecks Werben um Auszubildende

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Lübeck. (26.04. / fr) Die Ernährungswirtschaft in Lübeck ist seit Jahrzehnten ein attraktiver Arbeitgeber für eine Sparte, in der qualifiziert ausgebildet wird. Während und nach der Lehre bestehen vielfältige Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Für einen Einblick in die Ausbildung der Unternehmen der FoodRegio dienen Fallstudien, die von Azubis für Azubis geschrieben wurden. Dabei stellen diese nur ein Element von mehreren dar, mit denen sich die Schwartauer Werke, Nordgetreide, Niederegger oder die Konditorei Junge GmbH + KGaA präsentieren. Junge, einer der größten Backbetriebe im Norden mit 157 Filialen und gut 2.300 Beschäftigten, hat zudem ein vielseitiges Förderprogramm entwickelt, um geeignete Bewerber/innen zu finden für die in 2011 zu besetzenden 120 Ausbildungsplätze. «Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass wir uns als Unternehmen um die besten Azubis bewerben und nicht umgekehrt», sagt Axel Junge gegenüber den Lübecker Nachrichten in einem lesenswerten «Bericht». Zum erwähnten Programm gehört auch das «Junge-TV» – ein Portal für junge Leute, die sich zunächst einen Plan machen wollen, was man beim Bäcker heute alles werden kann. In kurzen Videos bringt dort meist der Berufsnachwuchs auf den Punkt, worum es geht und was ihm Junge bietet. Auch bei den «Azubitagen», die der Filialist und Systemgastronom an verschiedenen Orten durchführt, stehen Azubis an vorderster Front und machen den Erstkontakt.
Info: FoodRegio und Junge-TV zeigen viele gute Ideen, was man tun kann und heute vermutlich auch muss, um den talentierten Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen. Wer nach Inspiration sucht, wird hier sicher fündig.


MARKETING + VERKAUF


GeoMarketing: Kaufkraft in Österreich und der Schweiz

Bruchsal. (28.04. / gfk) Nach der «GfK Kaufkraft Europa 2010/2011» (KW 50/2010) und der «Kaufkraft-Studie für Deutschland» (KW 03/2011) hat die GfK GeoMarketing GmbH jetzt eine Studie zur «Kaufkraft in Österreich und der Schweiz» veröffentlicht. Für die Schweiz prognostiziert das GeoMarketing in 2011 eine verfügbare Kaufkraft von 32.086 Euro je Einwohner. Bei Nachbars sind es 20.200 Euro pro Kopf, die jedem Österreicher für Konsum, Miete oder Lebenshaltungskosten zur Verfügung stehen. Damit liegen sowohl Österreicher als auch Schweizer vor den Deutschen: Der durchschnittliche Bundesbürger hat in 2011 nämlich nur eine Kaufkraft von 19.684 Euro zu erwarten. Die Kaufkraft misst das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten. Der Fokus der GeoMarketing-Studie liegt in der Herausarbeitung der regionalen Unterschiede. Die Untersuchung zeigt, wie regional verschieden die Kaufkraft verteilt ist, sowohl im nationalen Vergleich wie auch innerhalb der Länder. So liegen etwa die Bewohner der deutschen Bundesländer Bayern, Hamburg, Hessen und Baden-Württemberg im Pro-Kopf-Vergleich vor den Österreichern. Hingegen erreicht selbst der deutsche Spitzenreiter-Kreis – der hessische Hochtaunuskreis mit 28.585 Euro – bei weitem nicht einmal den Schweizer Landesdurchschnitt.

«Unser Frühstücksbäcker»: Bäckman soll’s richten

Image Berlin. (23.04. / ZV) Ausgewogenes Frühstück? Natürlich vom Bäcker! Mit der Teilnahme an der deutschlandweiten Grundschul-Kampagne des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) demonstrieren Innungsbäcker ihre Kompetenz im stark umworbenen Umsatzsegment des Frühstücksmarkts. Unter dem Motto «Unser Frühstücksbäcker» bietet sich dem Bäcker Gelegenheit, in der Schule Präsenz zu zeigen, aktiv einen Beitrag zum Unterricht zu leisten und der künftigen Kundschaft mit ihren Backwaren die Prinzipien einer ausgewogenen Ernährung aus erster Hand zu vermitteln. Zusätzlich werden die Innungsbäcker von der Werbegemeinschaft mit individualisierbaren Werbemitteln unterstützt und steigern so ihre Werbewirkung durch die deutschlandweite Gesamtkampagne. Anmeldeschluss für die Teilnahme ist der 31. Mai. Details zur Aktion gibt es auf dem ZV-Server.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Espresso + Co. werden teurer: Kaffeepreise um 14,7% gestiegen

Wiesbaden. (27.04. / destatis) Bittere Nachrichten für Kaffeeliebhaber: Verbraucher müssen in diesem Jahr deutlich mehr für Bohnenkaffee zahlen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lagen die Preise für Bohnenkaffee im März 2011 um 14,7 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ein wesentlicher Grund sind die seit 2004 steigenden Importpreise für Rohkaffee, die vor allem im vergangenen Jahr nochmals kräftig angezogen sind (plus 32,0 Prozent gegenüber 2009). Im Februar 2011 lagen die Einfuhrpreise für Rohkaffee sogar um 76,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Diese kräftige Verteuerung beim Rohkaffee wird nun offensichtlich an die Erzeuger von Bohnenkaffee und zuletzt an die Verbraucher weitergegeben.


PERSONEN + EHRUNGEN


«ZwieBiss»: Bernburger Duo knackt Trophelia Deutschland

Bonn. (27.04. / fei) Zwei Studentinnen der Hochschule Anhalt in Bernburg haben den Ideenwettbewerb Trophelia Deutschland gewonnen, der sich an Studenten der Lebensmittelwissenschaften richtete und den der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) zum zweiten Mal organisierte. «ZwieBiss» heißt der innovative Snack-Zwieback, mit dem sich Katharina Borg und Noreen Sichla Platz 1 sicherten: Der runde Mini-Zwieback hat einen Geschmackskern, der in Bonn sowohl als süße wie auch als herzhafte Variante präsentiert wurde. Entwickelt wurde der «ZwieBiss» im Rahmen einer Semesterarbeit des Master-Studiengangs «Food and Agribusiness», die Dr. Karsten Paditz als Lehrbeauftragter für den Bereich Produktentwicklung betreute. Die Jury, die sich aus fünf Führungskräften der Lebensmittelwirtschaft zusammensetzte, überzeugte dabei nicht nur der Geschmack, sondern auch der ökologische Mehrwert von «ZwieBiss». Über Platz 2 freute sich das vierköpfige Team des Karlsruher Instituts für Technologie, das das laktosefreie und probiotische Kokoseis «Iococo» entwickelte. Platz 3 erreichte das Dreier-Team der Hochschule Bremerhaven mit ihrem Cross-Branding-Produkt «ActiCorns»: Cornflakes mit einem Coating aus probiotisch wirkenden Milchsäurebakterien. Weitere Details und vor allem auch Bilder zum Ideenwettbewerb Trophelia Deutschland 2011 gibt es auf dem FEI-Server.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: CSM posts decline in Q1/2011 Ebita

Hamburg. (bm) Increasing selling prices to compensate for higher costs has been an important focus, as is reflected by an average price increase of 6,2 percent. Sales increased substantially by 18,0 percent as a result of higher sales prices and acquisitions. CSM N.V. posted a decline in Ebita, which is mainly caused, as expected, by a short term lagging effect in passing on higher costs in increased selling prices. Other topics of the week:

Title Region Date
CSM: Q1/2011 Interim Management Statement (NL) Fri 04-29
Goodman Fielder: Announces Revised Profit Guidance (AU) Fri 04-29
Premier Foods: Chief Executive Officer to step down (UK) Fri 04-29
Grupo Bimbo: reports Q1/2011 results (MX) Thu 04-28
ABF: delivers adjusted earnings growth of eight percent (UK) Thu 04-28
Cereal Partners: to invest 35 million CHF in Malaysia (CH) Thu 04-28
Grupo Bimbo: secures 1,3 billion USD syndicated loan (MX) Thu 04-28
Gruma: acquires Albuquerque Tortilla Company (MX) Wed 04-27
Hershey: Announces Q1/2011 Results (US) Wed 04-27
Yum! Brands: offers to buy China´s «Little Sheep» (US) Wed 04-27
CKE: Opens First Restaurant in Panama (US) Wed 04-27
J+J Snack Foods: Reports Q2/2011 Sales and Earnings (US) Wed 04-27
NutraCea: Clarifies Transaction With Ironridge (US) Wed 04-27
AHA: about health effects of wine and sea salt (US) Wed 04-27
Tate + Lyle: Disposal of Vietnamese Sugar Interests (US) Tue 04-26
Cargill: to invest at Hales Point grain facility (US) Tue 04-26
OTA: U.S. organic industry grew eight percent in 2010 (US) Tue 04-26
Metro: bundles sustainability and communication activities (DE) Tue 04-26
McDonald’s: Strong Sales and Earnings Growth in Q1/2011 (US) Sat 04-23
Flowers Foods: commences tender offer for Tasty shares (US) Sat 04-23


REZEPTE + IDEEN


Reizvolle Mischung: herzhaftes Bananen-Baguette

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Bildquelle: wikipedia.de – JoJan
Hamburg. (29.04. / kk) Eine reizvolle Mischung für den Gaumen verspricht die Zusammenstellung von gekochtem Schinken, Tomate, Käse und Banane – in Kombination mit dem Baguette- oder Kaviarbrot, das jeden Tag frisch aus Ihrer Backstube kommt. Wollen Sie zunächst einmal probieren, was dabei herauskommt, ist hier das Rezept mit Zutaten für eine Portion:

Zutaten: 1/2 französisches Weißbrot, 50g gekochter Schinken, 1 kleine Banane, 1 kleine Tomate von etwa 100g, 50g Emmentaler Käse, je 1 Prise Salz, grob gestoßener Pfeffer, Curry.

Zubereitung: Weißbrot wie gewohnt quer aufschneiden. Schinken in Streifen, Bananen in ein Zentimeter dicke Scheiben, Tomate in Achtel schneiden. Käse grob raspeln. Schinkenstreifen, Bananenscheiben, Tomaten-Achtel auf die untere Hälfte des Brots geben. Mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Käse darüber streuen und unter dem vorgeheizten Grill fünf bis acht Minuten grillen, bis der Käse kremig geschmolzen ist.

Nährwerte: 47,0g E; 26g F; 228g KH; 1105kcal; 4613kJ.

P.S.: Vorgestellt an dieser Stelle im WebBaecker 17/2001, stammt die Zubereitungsempfehlung aus der Feder der Agentur Ketchum aus München, die damit – vor exakt elf Jahren – im Auftrag der (verblichenen) CMA deutschen Käse beworben hatte. Auch die Münchener Agentur gibt es «so» nicht mehr und die Abbildung haben wir uns von Wikipedia geliehen (Quelle: JoJan).