Montag, 30. November 2020

WB-16-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 16. KW 2015 (11.04. bis 17.04.)
Download: https://www.webbaecker.de/15archivphp/wb1615.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. TK-Kost: Außer-Haus-Markt sorgt für positive Jahresbilanz
02. «Frisch gebacken»: Supermarkt wegen irreführender Werbung verurteilt
03. Globus: präsentiert «fridel markt + restaurant»

TERMINE + EVENTS:
04. Arbeiten 4.0: Livestream fordert zum Dialog auf
05. Berlin: Bio-Bäcker öffnen wieder ihre Backstuben

MANAGEMENT + BETRIEB:
06. Industrie 4.0: Chancen und Risiken der Vernetzung
07. ZDH: Zahl ausländischer Azubis im Handwerk steigt
08. BIBB: Industrie 4.0 fordert Schulen und Betriebe heraus
09. Halloren: Bouchard Daskalidès belastet das Ergebnis
10. Umbuchungen: Woher und wohin?
11. Maschinen- und Anlagenbau weiter auf Wachstumskurs
12. Tag gegen Lärm: Lärmschwerhörigkeit ist nicht heilbar
13. Südzucker: erwartet weiteren Ergebnisrückgang
14. IT-Notfälle: Jeder zweite Betrieb nicht vorbereitet
15. Elster: Nutzerzahlen steigen das elfte Jahr in Folge

TRENDS + KONZEPTE:
16. Warme Cerealien: Liebt Deutschland neuerdings Porridge?

MARKETING + VERKAUF:
17. Werbemittel zum Tag des Deutschen Brotes: jetzt bestellen!
18. Routine Republic: Der Kampf ums Frühstück

PERSONEN + EHRUNGEN:
19. Keksfabrikant soll CDU-Wirtschaftsrat führen

BOOKMARKS + BOOKS:
20. Global Industry: U.S. organic food sales rise 11 percent

REZEPTE + IDEEN:
21. Heimischer Spargel: eine Klasse für sich


MARKT + UNTERNEHMEN


TK-Kost: Außer-Haus-Markt sorgt für positive Jahresbilanz

Berlin. (17.04. / dti) Die deutsche Tiefkühlwirtschaft verzeichnete 2014 erneut eine positive Entwicklung des Gesamtmarkts. Der Pro-Kopf-Verbrauch der Bundesbürger stieg um 600 Gramm auf 42,2 Kilogramm (41,6 Kilo in 2013) Tiefkühlkost. Der Verbrauch je Haushalt nahm ebenfalls leicht zu. Aufgrund der steigenden Anzahl der Haushalte in Deutschland fiel der Anstieg allerdings moderater aus als im Vorjahr: von 84,5 Kilo (2013) auf 85,2 Kilo in 2014. Der Gesamtumsatz mit TK-Produkten stieg um drei Prozent auf 12,79 Milliarden Euro. Auch mengenmäßig erzielten die TK-Hersteller ein leichtes Wachstum um 1,5 Prozent auf 3,416 Millionen Tonnen. Das ist das Ergebnis der Branchenerhebung des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti), die mit Unterstützung der Treuhandgesellschaft KPMG bei den Unternehmen der deutschen Tiefkühlwirtschaft jährlich durchgeführt wird. Der Absatz im Außer-Haus-Markt (AHM: Gastronomie / Hotellerie, Betriebsverpflegung, Altenheime, Krankenhäuser …) bestätigte auch 2014 die positive Dynamik der letzten Jahre. Ein deutliches Mengenplus um 4,3 Prozent auf insgesamt 1,676 Millionen Tonnen zeigt die steigende Akzeptanz von TK-Lebensmitteln bei den Profis. Der Umsatz in diesem Marktsegment stieg auf 5,553 Milliarden Euro, gegenüber 5,205 Milliarden Euro in 2013. Der Trend zum Verzehr außer Haus und die schwache Entwicklung der Discounter bewirkten im Lebensmittel- Einzelhandel inklusive Heimdienste (LEH) eine leichte Abschwächung des sonst gewohnten TK-Wachstums: Das Absatzvolumen 2014 lag bei 1,739 Millionen Tonnen und damit um 1,1 Prozent unter dem Vorjahresergebnis von 1,759 Millionen Tonnen. Der nominale TK-Umsatz im LEH blieb mit einer Steigerung um 0,3 Prozent auf 7,237 Milliarden Euro etwa auf Vorjahresniveau (7,214 Milliarden Euro). Der Absatzstatistik ist zu entnehmen, dass das TK-Backwarensegment insgesamt um 4,7 Prozent zulegte. Wobei Brot und Gebäck im LEH um 1,6 Prozent nachließen, während der Absatz über den Außer-Haus-Markt um 7,3 Prozent stieg.

«Frisch gebacken»: Supermarkt wegen irreführender Werbung verurteilt

Adelaide / AU. (13.04. / eb) Das australische Bundesgericht hat die Supermarktkette Coles mit ihren landesweit 637 Verbrauchermärkten zu einer Strafe von 2,5 Millionen Australischer Dollar verurteilt (1,8 Millionen Euro). Die Strafe erfolgte wegen irreführender Darstellungen bei der Bewerbung von vorgebackenen Frischbackwaren (Brot). Den Stein ins Rollen gebracht hatte die australische Verbraucherschutzbehörde ACCC. Die Produkte wurden als «Heute gebacken, heute verkauft» beworben und in manchen Fällen auch als «Frisch Gebackenes aus der In-Store-Bäckerei». Tatsächlich wurden die Produkte von einem Lieferanten andernorts vorgebacken, tiefgefroren und dann zu den 637 In-Store-Bäckereien transportiert, wo sie ein letztes Finish für den Verkauf erhielten. Coles betreibt seine Kampagne «Heute gebacken, heute verkauft» seit ungefähr drei Jahren. Fast ebenso lange beschäftigt sich die australische Verbraucherschutzbehörde mit dem Thema. Schon Mitte 2013 hatte die ACCC das Verfahren gegen Coles angestrengt (siehe «ACCC institutes proceedings against Coles’ «fresh» bread» von Juni 2013 auf bakenet:eu) und ist über den Ausgang jetzt natürlich überglücklich. Das Bundesgericht hat es als erwiesen angesehen, dass die Coles-Kampagne das australische Wettbewerbsrecht verletzt. Verkäufer müssen erkennen, dass Verbraucher auf zuverlässige, wahrheitsgemäße und genaue Informationen angewiesen sind. Der ACCC wiederum hat nicht nur die Endverbraucher im Blick, sondern ebenso die vielen kleinen Franchise-Bäckereien, die vor Ort alles von Grund auf selbst produzieren und durch die Coles-Kampagne in den letzten drei Jahren klar benachteiligt wurden. Die ausführliche Beschreibung des Vorgangs «Coles has to pay for misleading «fresh» bread promotion» gibt es auf bakenet:eu (nur in Englisch).

Globus: präsentiert «fridel markt + restaurant»

St. Wendel / Saar. (13.04. / eb) Ein bisschen erinnert das neue «fridel markt + restaurant» an das Temma-Konzept der Kölner Rewe Gruppe. Davon wird allerdings nicht die Rede sein, wenn in diesen Tagen der neue Ableger der saarländischen Globus Gruppe seine erste Dependence in Saarbrücken eröffnet. Tatsächlich kommt der Trend der Neighbourhood Markets eher aus den Vereinigten Staaten und hat sich dort längst bewährt. Für Globus bedeutet es also kein Risiko, mit «Fridel» in die gastronomische Bewirtschaftung einzusteigen. «Der neue Kleine» (O-Ton Globus) soll sowohl Markt als auch Restaurant sein. Bei Fridel könne man schnell und einfach einkaufen, auch online. Gäste oder/und Kunden könnten frisch vor Ort zubereitete Speisen mitnehmen oder direkt im Restaurant Platz nehmen und sich mit Nachbarn und Freunden treffen. Ein im kommerziellen Sinn klassischer Nachbarschaftsladen also, sorgfältig auf die hiesigen Bedingungen zugeschnitten.


TERMINE + EVENTS


Arbeiten 4.0: Livestream fordert zum Dialog auf

Berlin. (16.04. / bmas) Am 22. April nimmt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Dialog «Arbeiten 4.0» auf. Die Auftaktveranstaltung können Interessenten im Livestream verfolgen und Beiträge zum Thema posten. Der Auftakt findet im Berliner Umspannwerk statt. Über 300 Expertinnen und Experten treffen sich, um über die Zukunft der Arbeit zu diskutieren. Bundesministerin Andrea Nahles wird den Kongress eröffnen. Folgende Diskussionsthemen stehen im Fokus:

  • Von der Industrie 4.0 zur Arbeit 4.0.: Bestimmt der Mensch die Technik, oder umgekehrt?
  • Arbeit und Wirtschaftskultur: Fordert das Silicon Valley die soziale Marktwirtschaft heraus?
  • Arbeit und Leben: Freiheit und Sicherheit. Arbeit und Familie. Neue Werte – neue Arbeit?

Auch nach dem 22. April können Sie Ihre Einschätzungen, Prognosen und Vorstellungen posten. Sagen Sie dem BMAS, wie Sie die Arbeitswelt von morgen gestalten würden. Was sind die Chancen und Risiken? Was erhoffen Sie sich, was erwarten Sie? Ihre Beiträge werden auf arbeitenviernull.de zusammengeführt und anschaulich aufbereitet.

Berlin: Bio-Bäcker öffnen wieder ihre Backstuben

Berlin. (15.04. / bl) Nachdem die «Woche der offenen Backstuben» zur Premiere 2014 ein so überwältigender Erfolg war, wiederholen die Berliner Bio-Bäcker in diesem Jahr ihr Angebot und laden zur gemeinsamen Aktionswoche von Montag, den 04. Mai bis Sonntag, den 10. Mai. «Das große Interesse an unserem Handwerk und die Begeisterung der Besucher hatten uns überwältigt. Da war schnell klar, die Betriebe auch in diesem Jahr zu öffnen, um den vielen Nachfragen gerecht zu werden», sagt Bäckermeister und Konditor Reinhard Greten aus der Bäckerei Brotgarten in Charlottenburg. Während der Aktionswoche erfahren Besucher, wie Profis Zöpfe flechten, wann der Bäcker Schwaden zugibt und wie die Bäckerin Croissants wickelt. Nach dem Motto «Schauen, Riechen, Fühlen, Schmecken» haben kleine und große Besucher zudem Gelegenheit, ihr handwerkliches Können zu testen. Es wird gezeigt, wie ein gutes Brot aus besten regionalen Rohstoffen, ohne chemische Zusätze und während einer traditionell langen Teigführung entsteht. Interessierte Verbraucher erfahren alles, was sie über das Handwerk der Bio-Bäcker wissen möchten. Ein umfangreiches Programm führt durch neun Berliner Bezirke sowie nach Rohrlack und Falkensee. Ein Blick hinter die Kulissen der 15 beteiligten Betriebe lohnt sich auf alle Fälle.


MANAGEMENT + BETRIEB


Industrie 4.0: Chancen und Risiken der Vernetzung

Königswinter. (17.04. / SHB) Die Digitalisierung revolutioniert die Industrie weltweit. Immer mehr Maschinen werden mit dem Internet verknüpft. Die Kommunikation von Maschine zu Maschine – kurz: M2M – erlaubt eine schnellere und effizientere Produktion. So werden künftig immer mehr Maschinen selbst neues Material ordern oder Unternehmen automatisch ihren aktuellen Energiebedarf ermitteln und ihrem Versorger mitteilen. Die Industrie 4.0 ist eine große Chance. Gleichzeitig werden Industrieanlagen durch die Vernetzung jedoch anfälliger für Cyberangriffe. Deshalb entwickeln Forscher und Unternehmen neue Sicherheitslösungen, die auf der Hannover Messe vorgestellt werden. Dort erfolgte in dieser Woche auch der offizielle Auftakt der von Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Gewerkschaften getragenen Plattform Industrie 4.0 (lesen Sie mal rein …). Industrie 4.0 wird jetzt zügig den Weg in die Praxis finden – wodurch sich auch für Versicherer neue Fragen auftun. Die Versicherungswirtschaft arbeitet jedenfalls daran, den Schutz für den Mittelstand zu verbessern. Dazu entwickelt die Branche neue Sicherheitsstandards und erarbeitet neue Versicherungslösungen – damit Unternehmen sich gegen verbleibende Risiken absichern können. «Das gilt nicht nur für Hightech-Industrieanlagen in irgendwelchen Zukunftsbranchen, sondern für jedes Unternehmen jeder Größe, zu dessen Ausstattung Maschinen, Geräte und Anlagen zählen, die über mobile Internetverbindungen verfügen», sagt Sven Goerigk, geschäftsführender Vorstand der SHB Allgemeinen Versicherung VVaG in Königswinter. «Chancen und Risiken der Vernetzung» finden Interessenten kurz und knapp zusammengefasst auf der Homepage des GDV Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.

ZDH: Zahl ausländischer Azubis im Handwerk steigt

Berlin. (17.04. / zdh) Immer mehr ausländische Jugendliche entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk. Ende 2014 beträgt die Zahl ausländischer Auszubildender 25.858 von insgesamt 370.955 Auszubildenden im Handwerk und ist damit auf sieben Prozent gestiegen (2005: 5,1 Prozent). «Im Handwerk tragen ausländische Auszubildende zur Fachkräftesicherung entscheidend bei. Die Integration im Betrieb klappt. Unsere Botschaft an die Jugendlichen überzeugt: Bei uns zählt nicht, wo man herkommt, sondern wo man hin will», sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Beliebt bei ausländischen Auszubildenden sind gerade einige Berufe, in denen sich ein Fachkräftemangel abzeichnet, etwa bei den Anlagenmechanikern SHK, Elektronikern oder Kfz-Mechatronikern. Zu den Top-Ausbildungsberufen gehören aber auch Friseure, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Maler und Lackierer oder Metallbauer. «Es macht sich bezahlt, dass die Handwerksorganisationen unterstützend an der Seite der Betriebe und der jungen Leute stehen, etwa mit Ausbildungsberatern in den entsprechenden Sprachen», sagt Wollseifer. In zahlreichen Projekten und Initiativen unterstützen örtliche Handwerksorganisationen die Betriebe zudem bei der Ausbildung oder Beschäftigung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

BIBB: Industrie 4.0 fordert Schulen und Betriebe heraus

Bonn. (16.04. / bibb) «Der sichere Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken ist der künftige Schlüssel für den Einstieg in eine nachhaltige Beschäftigungskarriere im Betrieb 4.0». Das sagte der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, anlässlich der Hannover Messe. «Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird sich zwar nicht im gleichen Tempo über alle Bereiche der Wirtschaft vollziehen. Es heben sich jedoch schon jetzt bestimmte Branchen- und Berufsbereiche heraus, bei denen entsprechende Veränderungen der Berufsprofile absehbar sind». So könnten die industriellen Elektroberufe beispielhaft dafür angeführt werden, wie sich die Digitalisierung von Prozessen und Produkten bereits heute niederschlägt. Die Rollen von Mechanik, Elektrotechnik, Mechatronik, Automatisierungs- und Betriebstechnik für die Arbeitsteilung und die Aufgabenprofile von Fachkräften veränderten sich im Betrieb 4.0. Aus diesen Entwicklungen ließen sich Szenarien zu Berufsprofilen und Berufsgruppen beschreiben, die Ausgangspunkte für die Diskussion künftiger Neuordnungen sein könnten. «Es wird Berufe geben, die fortbestehen, neben solchen Berufen, die aufgehoben oder zusammengeführt werden. Und sicher wird es im Betrieb 4.0 auch neue Berufe geben», sagte Esser während einer Konferenz auf der Hannovermesse.

Halloren: Bouchard Daskalidès belastet das Ergebnis

Halle / Saale. (16.04. / hag) In einem schwierigen Marktumfeld konnte die Halloren Schokoladenfabrik AG auch im Geschäftsjahr 2014 ihre Marktanteile weiter ausbauen und den Umsatz auf 121,72 Millionen Euro (bereinigt um Erlösschmälerungen) steigern. Dies entspricht einem Wachstum von 3,1 Prozent gegenüber 2013 (118,04 Millionen Euro). Zudem konnte der Konzern die Gesamtleistung um 2,9 Prozent auf 125,40 Millionen Euro erhöhen, berichten die Vorstände Klaus Lellé und Andreas Stuhl. Damit blickt das Unternehmen auf ein herausforderndes Geschäftsjahr zurück. Die gesamte Schokoladenindustrie sieht sich mit steigenden Rohstoffpreisen und geringeren Absätzen in der Bundesrepublik konfrontiert. So sank für Halloren das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 8,13 Millionen Euro im Vorjahr auf 6,68 Millionen Euro (minus 17,8 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) reduzierte sich von 4,38 Millionen Euro auf 2,15 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss 2014 liegt damit bei 0,2 Millionen Euro (minus 91 Prozent). «Neben den extrem gestiegenen Preisen für Haselnüsse und Mandeln, aber auch Kakaoprodukte, hat vor allem das nicht zufriedenstellende Ergebnis unseres belgischen Tochterunternehmens Bouchard Daskalidès NV das Konzernergebnis 2014 stark belastet», sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé in einer Mitteilung. «Dort haben wir im Herbst einen Großkunden und damit massiv an Umsatz und Ertrag verloren».

Umbuchungen: Woher und wohin?

Kronau. (16.04. / goe) Sie wollen wissen, wohin eine Umbuchung gegangen ist? Dann finden Sie diese Information schnell und zuverlässig in der Umbuchungsliste von Marvin. Einfach im Eingabefeld «Kundennummer» des Gutschriftkunden die Sondertaste «Alle Umbuchungen» anwählen und anschließend auf der gewünschten Umbuchung die Taste «F2» drücken. Sie sehen sofort, an welche Kunden die Ware ging. Umgekehrt funktioniert dies ähnlich. Einfach bei den Nachbestellungen im Eingabefeld «Kundennummer» die Sondertaste «Nachbestellungen komplett» auswählen und Sie sehen in der Liste, woher ein Kunde seine Ware bezogen hat. Beide Funktionen helfen Ihnen, den Überblick über Umbuchungen, die auch aus den Kassen kommen können, zu bewahren. Die Goecom Hotline oder Ihr zuständiger Servicepartner informieren Sie gerne über weitere Details dieser Funktion.

Maschinen- und Anlagenbau weiter auf Wachstumskurs

Berlin. (15.04. / gtai) Die deutschen Hersteller von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen können mit der Geschäftsentwicklung 2014 zufrieden sein. Die Branche blieb auf Wachstumskurs. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent und wuchs in beiden Teilbranchen gleich stark. Die weltweite Nachfrage dürfte sich auch in den kommenden Jahren erhöhen. Wachstumsimpulse kommen zunehmend aus Entwicklungs- und Schwellenländern. So stieg der Bedarf in Lateinamerika und Afrika 2014 deutlich an. Nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) lagen die Auftragseingänge der deutschen Hersteller von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen 2014 knapp unter dem Niveau des Vorjahrs. Die Bestellungen aus dem Ausland fielen gegenüber 2013 um vier Prozent. Zwar stiegen die Orders aus den Ländern des Euroraums um neun Prozent, dies konnte jedoch den deutlichen Rückgang der Bestellungen aus dem übrigen Ausland nicht ausgleichen, schreibt Germany Trade + Invest (GTAI). Russland ist für die Branche einer der bedeutendsten Märkte. Trotz der aktuellen Belastung der deutsch russischen Wirtschaftsbeziehungen durch gegenseitige Sanktionen zeigt die Exportstatistik der deutschen Hersteller von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen 2014 ein positives Bild. Die Ausfuhren der Branche nach Russland stiegen gegenüber 2013 um fünf Prozent, heißt es in einem ausführlichen Überblick.

Tag gegen Lärm: Lärmschwerhörigkeit ist nicht heilbar

Mannheim. (15.04. / bgn) Lärmschwerhörigkeit ist weiterhin die häufigste anerkannte Berufskrankheit in Deutschland. Waren 2009 rund 5.500 Menschen davon betroffen, stieg die Zahl schon 2011 auf 6.300 Erkrankte. Die 6.900 Fälle aus 2013 bedeuten eine Steigerung um mehr als ein Viertel in den letzten fünf Jahren. Grund genug für die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) auf den «Tag gegen Lärm» am 29. April aufmerksam zu machen. Millionen Menschen können schädigendem Lärm am Arbeitsplatz ausgesetzt sein. Folge der Lärmeinwirkung sind aber nicht nur Schädigungen des Gehörs. Auch Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems können durch Lärmeinwirkungen hervorgerufen werden. Die Präventions-Fachleute der BGN beraten in allen Fragen des Lärmschutzes am Arbeitsplatz. Sie ermitteln Lärmbereiche in den Betrieben, entwickeln konkrete Vorschläge für technische Maßnahmen zur Lärmminderung und erstellen Lärmprognosen für geplante Anlagen – nicht nur am «Tag gegen Lärm».

Südzucker: erwartet weiteren Ergebnisrückgang

Mannheim / Ochsenfurt. (14.04. / sag) Die Südzucker AG erzielte im Geschäftsjahr 2014/2015 (01. März 2014 bis 28. Februar 2015) einen Konzernumsatz von rund 6,8 (Vorjahr: 7,5) Milliarden Euro. Das operative Konzernergebnis ging wie erwartet deutlich auf rund 180 (Vorjahr: 622) Millionen Euro zurück. Dem Ergebnisrückgang in den Segmenten Zucker und CropEnergies stand ein Anstieg des operativen Ergebnisses des Segments Spezialitäten gegenüber. Das operative Ergebnis des Segments Frucht lag auf gutem Vorjahresniveau. Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen beträgt rund minus 45 (Vorjahr: minus 116) Millionen Euro. Schon im Oktober 2014 und Januar 2015 hatte der Konzern im Rahmen der Quartalsveröffentlichungen auf die zu erwartende weitere Verschlechterung des operativen Ergebnisses im Segment Zucker und die anhaltend schwierige Ergebnissituation im Segment CropEnergies im Geschäftsjahr 2015/2016 hingewiesen. Dies ist vor allem auf die weiterhin unbefriedigende Erlössituation im europäischen Zucker- und Ethanolmarkt zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund rechnet Südzucker für das Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem Rückgang des Konzernumsatzes auf rund 6,0 bis 6,3 Milliarden Euro und einem deutlichen Rückgang des operativen Konzernergebnisses auf etwa 50 bis 150 Millionen Euro. Hierbei wird auch das operative Konzernergebnis für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/2016 deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Trotz des anhaltend schwierigen Umfelds bestätigt Südzucker die Mittelfristprognose für das operative Konzernergebnis von rund 550 Millionen Euro. Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2014/2015 sowie der detaillierten Prognose für das Geschäftsjahr 2015/2016 erfolgt am 21. Mai 2015.

IT-Notfälle: Jeder zweite Betrieb nicht vorbereitet

Berlin. (11.04. / bk) Nur knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland verfügt über ein Notfallmanagement bei digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.074 Unternehmen hervor. «Digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl führen zu schweren Schäden und können Unternehmen in ihrer Existenz bedrohen», sagt Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. «Alle Unternehmen müssen auf solche Situationen vorbereitet sein und einen Notfallplan in der Schublade haben». Laut Umfrage sind größere Unternehmen nur unwesentlich besser gerüstet als kleinere. Bei Betrieben mit 500 oder mehr Mitarbeitern besitzen 62 Prozent ein Notfallmanagement. Bei mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es 54 Prozent und bei kleineren Betrieben mit 10 bis 99 Beschäftigten 46 Prozent. Ein betriebliches Notfallmanagement umfasst schriftlich geregelte Abläufe und Sofortmaßnahmen für Situationen, in denen zum Beispiel sensible Unternehmensdaten abfließen, wichtige Webseiten wie Shops oder Online-Dienste nicht erreichbar sind oder die Produktion aufgrund digitaler Angriffe beeinträchtigt ist. Zu den Zielen des Notfallmanagements gehört zum Beispiel, einen Datenabfluss zu stoppen oder beim Ausfall wichtiger Systeme die Arbeitsfähigkeit des Unternehmens so schnell wie möglich wieder herzustellen. Die Maßnahmen zur Vorbereitung eines Notfallmanagements reichen vom Erstellen einer Kontaktliste mit den wichtigsten Ansprechpartnern bis zu mehrtägigen Übungen, bei denen verschiedene Szenarien durchgespielt werden».
Nachtrag: Abgesehen von «Digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl» gibt es viele andere – wahrscheinlichere – Situationen im Alltag, die Vorbereitungen auf ein Notfallmanagement sinnvoll machen. Das fängt schon damit an, dass stets mindestens zwei Backups auf unabhängigen Systemen gepflegt werden sollten.

Elster: Nutzerzahlen steigen das elfte Jahr in Folge

Berlin. (11.04. / bk) Die Zahl der elektronisch abgegebenen Einkommensteuerklärungen (Elster) steigt in Deutschland weiter an. Im letzten Jahr wurden 16,1 Millionen Einkommensteuerklärungen online eingereicht. Das entspricht einem Anstieg um rund sechs Prozent gegenüber 2013, wie der Digitalverband Bitkom mitteilt. «Die elektronische Steuererklärung in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Das elfte Jahr in Folge ist die Zahl der online abgegebenen Einkommensteuererklärungen gestiegen», sagt Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. «Ein Grund für das steigende Interesse sind die Anstrengungen der Finanzverwaltung, mit zusätzlichen Funktionen wie der vorausgefüllten Steuererklärung für mehr Komfort und Transparenz bei der Steuererklärung zu sorgen». Für die elektronische Steuererklärung stellt die Finanzverwaltung das kostenlose Programm «ElsterFormular» zur Verfügung. Es ermöglicht die Dateneingabe in ein elektronisches Steuerformular, die Übernahme von unveränderten Angaben aus dem Vorjahr, eine Probeberechnung der Steuererstattung respektive Steuernachzahlung und die verschlüsselte Übertragung der Steuererklärung an die Finanzverwaltung über das Internet. Vor Übertragung führt die Software eine Plausibilitätsprüfung der Daten durch und weist den Steuerzahler auf widersprüchliche Eingaben hin. ElsterFormular gibt allerdings keine Hinweise, wie man Steuern sparen kann, und ist deshalb kein Ersatz für die fachkundige Unterstützung durch steuerliche Berater.


TRENDS + KONZEPTE


Warme Cerealien: Liebt Deutschland neuerdings Porridge?

München. (16.04. / mg) Zwischen 2011 und 2014 ist die Absatzmenge bei warmen Cerealien in Deutschland von 40.000 auf 52.000 Tonnen gestiegen. Auch der Einzelhandelsmarktwert hat einen enormen Sprung von 52 Millionen Euro in 2011 auf 70 Millionen Euro in 2014 gemacht, berichtet die Mintel Marktforschung. Junge deutsche Verbraucher entscheiden sich demnach immer öfter für gesündere Frühstücksoptionen: Neueste Ergebnisse der Marktforscher zeigen einen deutlichen Popularitätsanstieg bei warmen Cerealien in Deutschland. Sowohl Markenhersteller als auch Handelsketten bringen kontinuierlich neue Produkte auf den Markt. Laut Mintel ist der Anteil warmer Cerealien am Gesamtmarkt der Frühstückscerealien 2014 auf beeindruckende 21 Prozent gestiegen. Ausgehend von nur drei Prozent in 2010 ist dies ein klares Zeichen für das wachsende Interesse an der Kategorie. Auch die Umsätze in der Kategorie der warmen Cerealien, die Porridge, Haferbrei und Hafer-Instantprodukte umfasst, haben sich in den letzten Jahren in Deutschland sehr gut entwickelt, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von zehn Prozent (von 52 Millionen Euro 2011 auf 70 Millionen Euro in 2014). Neben dem Wertanstieg im deutschen Markt für warme Cerealien ist auch die Absatzmenge enorm gewachsen: von 40 Millionen Kilogramm 2011 auf fast 52 Millionen Kilo im Jahr 2014 – das entspricht einem Plus von 28 Prozent. Es scheint, als wachse parallel zum Trendstatus auch der Appetit auf Porridge: 2014 gaben 16 Prozent der deutschen Erwachsenen an, dass sie Porridge essen – doppelt so viele wie 2012 mit acht Prozent. «Die wachsende Beliebtheit von Porridge in Deutschland ist eng verknüpft mit dem Gesundheits- und Wellness-Trend, der seit einiger Zeit im Land herrscht. Um ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, wenden sich immer mehr Verbraucher vom herkömmlichen Frühstück ab und bevorzugen stattdessen Müsli oder Porridge», heißt es aus der Dependence in München.


MARKETING + VERKAUF


Werbemittel zum Tag des Deutschen Brotes: jetzt bestellen!

Berlin. (15.04. / ZV) Der Tag des Deutschen Brotes am 05. Mai rückt näher. Rechtzeitig zum großen Festtag der Brotkultur ruft der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) alle Innungsbäcker dazu auf, diesen Anlass gemeinsam zu begehen und unter dem neuaufgelegten, traditionellen Bäckerwappen Flagge zu zeigen. Innungsbäcker haben mit hochwertigen Werbemitteln aus dem aktuellen Aktionskatalog die Möglichkeit, gemeinsam ein Zeichen zu setzen und diesen wichtigen Tag für den Kunden sichtbar zu zelebrieren. Was die Bäcker in der Backstube demonstrieren, wird in einem bundesweiten Werbespot direkt vor der Tagesschau publikumswirksam in Szene gesetzt. Noch bis zum 15. April können Innungsbäcker ein komplettes Aktionspaket oder einzelne Werbemittel zum großen Festtag schriftlich, per E-Mail oder Fax, beim Aktionsbüro des Zentralverbands bestellen. Bestellungen für Standard-Plakate ohne Individualisierungswünsche können bis Freitag, den 17. April entgegengenommen werden. Nachtrag: Angesichts der Tatsache, dass diese Meldung erst am 13. April die Redaktionen erreichte, können Sie vielleicht davon ausgehen, dass Ihre Bestellung auch dann bearbeitet wird, wenn Sie den einen oder anderen Termin geringfügig überschreiten.

Routine Republic: Der Kampf ums Frühstück

Hamburg. (14.04. / eb) Sekundiert von der einschlägigen Marktforschung ist weltweit der Kampf ums Frühstück ausgebrochen. Sicher ist die traditionelle Frühstückskultur in Deutschland eine andere als etwa in Großbritannien, den Vereinigten Staaten oder irgendwo in Ostasien. Das Muster aber ist oft gleich: Die Systemgastronomie wendet sich an den modernen To-Go-Menschen, der so heißt, weil er verlernt hat, bewusst zu genießen. Multitasking ist das Schlagwort, auch wenn dabei viele Tasks danebengehen und im Zweifelsfall auf dem Schlips landen. Der Wettbewerb ums Frühstück spitzt sich zu und es gibt auch hierzulande viele Menschen, die nicht mehr zu Hause frühstücken. Die Schärfe nimmt zu, mit der Gastronomen um ein möglichst großes Stück vom Umsatz kämpfen, der sich mit Frühstück generieren lässt. Wie weit das gehen kann, zeigte in dieser Woche die US-amerikanische Taco Bell Kette in Form eines surrealen Kurzfilms: Dabei nimmt «Routine Republic» den Konkurrenten McDonalds so provokant aufs Korn, dass der sich fast schon wieder geehrt fühlen darf – rechtzeitig zum 60. Geburtstag am 15. April. Ob diese Form von vergleichender Werbung hierzulande überhaupt denkbar ist, sei mal dahingestellt. Ganz sicher jedoch zeigt der Clip, wie erbittert in den USA der Kampf ums Frühstücksgeschäft geführt wird.

Image


PERSONEN + EHRUNGEN


Keksfabrikant soll CDU-Wirtschaftsrat führen

Hannover. (17.04. / faz) Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, soll der Unternehmer Werner Michael Bahlsen Präsident des CDU-Wirtschaftsrats werden. Damit würde der 66-jährige Keksfabrikant auf Kurt Lauk folgen, der sich nach 15 Jahren von der Spitze des Wirtschaftsrats zurückziehen will. Als Präsidiumsmitglied kennt Bahlsen den Wirtschaftsrat bestens, hat sich öffentlich bislang aber eher zurückgehalten. Der Familienunternehmer soll dem CDU-Wirtschaftsrat wieder mehr Gehör verschaffen. Bahlsen soll beim Wirtschaftstag am 09. Juni im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem früheren französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und dem estnischen Staatspräsidenten Toomas Hendrik Ilves von der Mitgliederversammlung gekürt werden.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: U.S. organic food sales rise 11 percent

Hamburg. (bm) Sales of organic food and non-food products in the United States broke through another record in 2014, totalling 39.1 billion USD, up 11.3 percent from the previous year, according to the latest survey on the organic industry from the Organic Trade Association (OTA). Despite the industry struggling with tight supplies of organic ingredients, organic food sales in 2014, at 35.9 billion USD, posted an eleven percent rise, while organic non-food sales, at 3.2 billion USD, jumped almost 14 percent for the biggest annual increase in six years. Other topics of the week:

Title Region Date
Puratos: Acquires Italian Natural Yeast Food Specialist (BE) Fri 04-17
U.S.: Organic food sales rise 11 percent in 2014 (US) Fri 04-17
Sale: Canadian Wheat Board goes private (CA) Fri 04-17
Nestle: in exclusive negotiations to sell Davigel (CH) Thu 04-16
Vandemoortele: Bakery Products well above expectations (BE) Thu 04-16
US: chocolate confectionery sales grew 24 percent (US) Wed 04-15
Is «Brinner» the key to re-igniting consumer interests? (UK) Wed 04-15
Study: Small-Plate Menu Items Increased 25 Percent (US) Tue 04-14
H+K Strategies: to invest in Huy Vietnam (CN) Tue 04-14
Coles: has to pay for misleading «fresh» bread promotion (AU) Mon 04-13
Definition: What makes a meal home-cooked? (US) Mon 04-13
Restaurants Change Means Lifestyles Change (US) Mon 04-13
Cargill: reports third-quarter fiscal 2015 earnings (US) Sat 04-11
ADM: Announces Management Appointment (US) Sat 04-11


REZEPTE + IDEEN


Heimischer Spargel: eine Klasse für sich

Image Bonn. (16.04. / aid / GMF) Der erste deutsche Spargel ist auf dem Markt. Spargelfans haben den Saisonstart sicher heiß ersehnt. Genießen können sie das heimische Angebot traditionell bis zum 24. Juni, dem Johannistag. Dann beenden Spargelbauern offiziell die Ernte, damit die Pflanzen genug Zeit haben zu regenerieren. Obwohl Liebhaber die zarten Stangen am liebsten frisch während der heimischen Saison essen, verteilt sich das Angebot immer mehr über das ganze Jahr. Der erste europäische Spargel kommt Mitte Februar aus Griechenland und Spanien, ab Mitte März aus Frankreich. Von September bis Anfang Januar ist Bleichspargel aus Südamerika und Südafrika bei uns erhältlich. Grünen Spargel gibt es mittlerweile das ganze Jahr über. Er stammt oft aus Peru, berichtet der Bonner aid Infodienst.

Spargelfans stehen nicht nur am heimischen Kochtopf, sondern sind hier und da auch mal in Bäckereien anzutreffen. Sie erkennen ihn, wenn er Ihrer «Schwetzinger Feinschmecker-Tarte» nicht widerstehen kann, die Sie zur Spargelsaison im Angebot haben. Die Anleitung für den Klassiker bezieht sich auf ein Blech oder sechs Portionen und stammt von der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) in Bonn.

Zutaten: Für den Teig benötigen Sie 200g Weizenmehl (Type 405); 100g Weizenmehl (Type 1050); 200g Butter; 1/2 Tl Salz; Wasser. Für den Belag benötigen Sie 1.500g Spargel; 15g getrocknete Steinpilze; 50g (Schwarzwälder) Speck; 4 Schalotten; 300g Schmand; 3 Eigelb; 1 Ei; 10 Salbeiblättchen.

Zubereitung: Steinpilze in 100 ml warmem Wasser etwa zwei Stunden einweichen. Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig kneten und 30 Minuten kühl stellen. Spargel schälen und in Salzwasser 15 Minuten garen, abkühlen lassen. Speck und geschälte Schalotten fein würfeln. Speck in einer Pfanne auslassen und die Schalotten darin glasig dünsten.

Steinpilze mit Einweichflüssigkeit und grob gehackte Salbeiblättchen dazugeben und köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Abkühlen lassen und mit Schmand, Eigelb und Ei verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig dünn ausrollen, ein gefettetes Backblech auslegen, an den Ränder etwas hochziehen. Den Spargel auf dem Teig verteilen und mit dem Eierschmand übergießen.

Backzeit: Im vorgeheizten Backofen bei 200° Celsius etwa 30 bis 40 Minuten backen.

Nährwert: je Portion ungefähr 660 kcal/2770 kJ