WB-12-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 12. KW 2015 (14.03. bis 20.03.)
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In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Lambertz: will weiter durch Übernahmen wachsen
02. Bäcker Lang: Insolvenzverfahren verlaufen planmäßig
03. #lidllohntnicht: Landbäcker platzt der Kragen
04. Sandwich-Markt: H.I.G. Europe übernimmt Adelie Foods

INTERNORGA NACHLESE:
05. Leitmesse baut Vorsprung weiter aus

TERMINE + EVENTS:
06. Detmolder Studientage: Aktuelles aus Wissenschaft und Praxis
07. Jetzt bewerben: Deutschland sucht den Meister-Bäcker
08. DLG: Fördermöglichkeiten für engagierten Nachwuchs

MANAGEMENT + BETRIEB:
09. Kosteneinsparungen – nur wie?
10. GDV: Vertrauen in private Alterssicherung ungebrochen
11. Wieviel Teamfähigkeit verträgt ein Team?
12. Nachhaltigkeit: Handel und Hersteller erkennen Chancen
13. Digitalisierung verändert die gesamte Wirtschaft
14. Maschinen- und Anlagenbauer halten an russischem Markt fest

MARKETING + VERKAUF:
15. Deutschlands bester Bäcker: Juroren stehen fest
16. Steuerhinterziehung: Lafer erstattet Selbstanzeige

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
17. Gastro-Kontrollbarometer: vorläufiges Aus in NRW
18. Studie: Gesunde Ernährung ist den Deutschen wichtig – eigentlich
19. BMEL: Lebensmittelbuch muss kräftig überarbeitet werden
20. Verbraucherschutz: Lebensmittelsicherheit am wichtigsten

PERSONEN + EHRUNGEN:
21. Unesco Deutschland: verleiht Urkunde an Bäckerhandwerk
22. Olympisch: Lehrlingswettbewerb auf der Internorga
23. Eis-WM: Deutsches Team freut sich über zwei neue Mitglieder
24. Giropizza d’Europa: ermittelt gleich zwei Sieger
25. Landesehrenpreis NRW: Minister übergibt Auszeichnungen
26. Lochham: Kombikurs M-182 erhielt Meisterbriefe

BOOKMARKS + BOOKS:
27. Global Industry: Aryzta announced H1/2015 Financial Results

REZEPTE + IDEEN:
28. GMF: Kürbiskernbrötchen «Kräutergarten»


MARKT + UNTERNEHMEN


Lambertz: will weiter durch Übernahmen wachsen

Aachen. (20.03. / lg) Ausgehend von einem Umsatz von 585 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013/2014 sieht sich die Lambertz Gruppe gut aufgestellt und geht nach den jüngsten Übernahmen noch im laufenden Geschäftsjahr von einer Umsatzsteigerung aus. Nach dem 2014 erfolgten Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Dr. Quendt, einem der Marktführer für Dresdner Stollen mit 20 Millionen Euro Umsatz, und der für Anfang Mai angekündigten Übernahme der Nürnberger Schuhmann Gruppe (Hersteller von Nougat und Lebkuchen) verfügt die Lambertz Gruppe nun über neun Werke und deckt mit ihrem Portfolio die Marktsegmente Herbst- und Weihnachtsgebäck, Ganzjahresgebäck, Frischbackwaren, Kuchen, Biogebäck, Pralinen und Nougat ebenso ab wie die drei klassischen deutschen Herkunftsbezeichnungen Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen. Um der unterschiedlichen Entwicklung der jeweiligen Marktsegmente Rechnung zu tragen, Überschneidungen zu vermeiden und Synergien zu nutzen, verfolgt Lambertz die Strategie, die jeweiligen Werke zu Kompetenzzentren für bestimmte Produkte auszubauen. Daraus resultieren Verlagerungen von Produktionen zwischen den Standorten der Gruppe und Verschiebungen im Produktportfolio der einzelnen Werke. Im Raum Aachen verfügt Lambertz über zwei Werke. Die Produktion eines alten Werks in Würselen soll in diesem Zusammenhang sukzessive reduziert und bis Anfang 2016 in das Aachener Stammhaus und andere Werke der Gruppe integriert werden. Durch die Produktionsverlagerungen kann Lambertz allen Stammmitarbeitern der Würselener Produktion Arbeitsplätze im nahegelegenen Hauptwerk Aachen bieten. Vor dem Hintergrund, dass der angestammte Saisonartikelmarkt im Ganzen nicht wächst und in Teilen sogar rückläufig ist, ist es Lambertz gelungen, das Unternehmen durch Übernahmen und Beteiligungen weiterhin auf Wachstumskurs zu halten. In einem weitgehend gesättigten Markt sieht die Gruppe mit dieser Strategie auch für die Zukunft Chancen, weiterhin erfolgreich zu expandieren.

Bäcker Lang: Insolvenzverfahren verlaufen planmäßig

Stuttgart. (19.03. / gb) Die Insolvenzverfahren der Max Lang Bäckerei-Konditorei und der Bäckerschmiede entwickeln sich planmäßig. Der Betrieb der Filialen Lang, Stefansbäck und Sparback laufe reibungslos, schreibt der Insolvenzverwalter Dr. Wolfgang Bilgery von der Kanzlei Grub Brugger und Partner. Auch die Großkunden (Industriebetriebe, Kantinen und andere) werden demnach wie gewohnt beliefert. Die Umsätze sind stabil. Die Arbeiten an einem Fortführungskonzept wurden aufgenommen. Zu diesem Zweck werden derzeit die Deckungsbeiträge der einzelnen Filialen und Produkte überprüft. Außerdem wird an Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe sowohl in der Produktion als auch im Verkauf und in der Verwaltung gearbeitet. Es ist nach wie vor das Ziel, die Bäckereigruppe Lang im Zuge des eingeleiteten Insolvenzverfahrens zu sanieren und sowohl die Backbetriebe in Freiberg am Neckar als auch das Filialnetz langfristig zu erhalten. Die Zahlung der Löhne und Gehälter ist weiterhin sichergestellt. Bis Ende März wird von der Agentur für Arbeit Insolvenzgeld bezahlt. Anschließend erfolgt die Zahlung aus der Insolvenzmasse. Sollten im weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens Personalanpassungen notwendig werden, wird der Insolvenzverwalter mit dem Betriebsrat rechtzeitig Verhandlungen aufnehmen. Der Insolvenzverwalter verhandelt derzeit sowohl mit den bisherigen Gesellschaftern als auch mit Investoren über die Zukunft der Bäckereigruppe Lang. Mit einem Verhandlungsergebnis wird nicht vor Mai gerechnet, heißt es aus Stuttgart. Die Gruppe hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet (siehe WebBaecker 06/2015).

1. lidllohntnicht: Landbäcker platzt der Kragen

Hamburg. (16.03. / usp) Auch ein Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) ist lernfähig und griff nicht sofort zur juristischen Keule, als uns der Discounter Lidl seine jüngste «Qualitätsoffensive» erläuterte (siehe WebBaecker 08/2015). Schließlich macht es wenig Sinn, Ressourcen dort aufzureiben, wo allenfalls ein höchstrichterliches «Jein» zu erwarten ist – zu einem Zeitpunkt, wo der Stein des Anstoßes längst aus dem Kundenbewusstsein verschwunden ist … wenn er denn dort jemals angelangt war. So ist die Entscheidung, Handwerksbäcker umgehend noch mehr in ihren Marketing-Bemühungen zu unterstützen, die einzige produktiv-logische Antwort (siehe «Kundeninitiative 2.0» im WebBaecker 10/2015). Aufregen tun sich andere. Sicher wird Slow Food Deutschland für seine Forderung, der Discounter möge seine Kampagne bitte einstellen und seine Sortiments- und Preispolitik von unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen, auch Beifall aus dem Bäckerhandwerk bekommen (siehe WebBaecker 11/2015). Doch so sehr Slow Food manchem Bäcker aus dem Herzen sprechen mag, so sehr irrt der Verein, glaubt er auch nur für einen Moment, seine Forderung würde in Neckarsulm überhaupt zur Kenntnis genommen. Da gefällt uns schon eher der lesenswerte Sarkasmus von Bäckermeister Stefan Richter aus der Oberlausitz. Der hat seinen Twitter-Account dazu genutzt, dem Discounter schon mal vorsorglich seine Initiativ-Bewerbung zukommen zu lassen. Die ist zwar nicht ganz ernst gemeint – doch immer noch ernst genug, um die Menschen zum Nachdenken anzuregen. Ein gewaltiges Medienecho hat er obendrein bekommen. Allen Solidaritätsbekundungen zum Trotz, die Stefan Richter auslöste und löst, muss man allerdings auch diese Aktion sachlich zerlegen in das, was sie ist oder/und erzeugt: Lidl wird sich nicht daran stören. Der Discounter wird weiterhin Argumente aus dem Handwerk nutzen, um seine Marktmacht auszubauen. Bäckermeister Stefan Richter hat sein Anliegen so leidenschaftlich und vehement vorgetragen, dass die Aufmerksamkeit hoffentlich reicht, das eigene Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu sichern.

Sandwich-Markt: H.I.G. Europe übernimmt Adelie Foods

London / UK. (14.03. / hig) H.I.G. Europe, der europäische Arm der globalen Private-Equity-Firma H.I.G. Capital, hat den Abschluss der Übernahme von Adelie Foods mitgeteilt, dem führenden britischen Food-to-Go-Unternehmen, zu dessen Kunden eine Reihe von bekannten Lebensmitteleinzelhändlern, wie Sainsbury’s und Boots, sowie verschiedene der größten Kaffeehausketten in Großbritannien zählen. Das Unternehmen hat sich als Anbieter von ultra-frischen Sandwiches für Supermärkte, Kaffeehäuser und die Gastronomie einen Namen gemacht und ist stolz auf seinen internen Vertrieb, der für bis zu einer Million frische Sandwiches jeden Tag in ganz Großbritannien zuständig ist. Adelie steckt auch hinter der beliebten Sandwichmarke «URBAN eat». Der Konzern rechnet im aktuellen Geschäftsjahr mit einem Umsatz von fast 300 Millionen Pfund Sterling. Adelie war zuvor im Besitz der India Hospitality Corporation (IHC), die von den Unternehmern Ravi Deol und Sandeep Vyas geleitet wird, die eine Minderheitsbeteiligung beibehalten werden. Die Partnerschaft wird Adelie helfen, bei seiner Expansion in Großbritannien das operative, strategische und finanzielle Know-how von H.I.G. zu nutzen. H.I.G. verfügt auch über ein weitreichendes Netzwerk in Europa, was die Expansionspläne von Adelie auf dem europäischen Festland unterstützen wird. Gavin Cox, Geschäftsführer von Adelie Foods: «Ich freue mich sehr, dass wir eine Vereinbarung mit gleichgesinnten Partnern zum Abschluss gebracht haben, die aus kultureller Sicht so gut zu unserer Organisation passen und unsere Wachstumspläne auf unserem Heimatmarkt und auch international so gut unterstützen». Paul Canning, Geschäftsführer von H.I.G. Europe, der auch die britische Geschäftstätigkeit von H.I.G. Europe leitet, fügt hinzu: «Adelie hat sich in der britischen Food-to-Go-Branche einen guten Namen für Service, Qualität und Innovation erarbeitet. Es freut uns sehr, Teil des Adelie-Teams zu werden und unsere Ressourcen bei der Unterstützung seiner Expansionspläne zum Einsatz bringen zu können».

Adelie Foods ist eines der führenden Food-to-Go-Unternehmen in Großbritannien und bedient ein breites Spektrum von Kunden in den Branchen Einzelhandel, Kaffeehäuser, Reiseverpflegung und Contract Catering mit seinem Angebot an qualitativ hochwertigen, innovativen gekühlten Lebensmittelprodukten. Adelie beschäftigt derzeit rund 2’800 Mitarbeiter an sechs Produktionsstätten und acht Vertriebszentren. Neben seinem breiten Portfolio an Handelsmarken besitzt Adelie auch die größte Sandwichmarke Großbritanniens, «URBAN eat», die landesweit in mehr als 6.000 Verkaufsstellen geführt wird.


INTERNORGA NACHLESE


Leitmesse baut Vorsprung weiter aus

Image Hamburg. (19.03. / hmc / eb) Trendschmiede, Innovationspool und für die Gastronomie der wichtigste Branchentreffpunkt des Jahres – die größte Internorga aller Zeiten war ein voller Erfolg. Vom 13. bis 18. März präsentierten hier auf 100.000 Quadratmetern rund 1.300 Aussteller aus 25 Nationen ihre Produktneuheiten und sorgten für einen einzigartigen Marktüberblick. Zur europäischen Leitmesse reisten die Besucher international und aus ganz Deutschland an. Hier trafen sich große und kleine Gastronomiebetriebe, Caterer, Hoteliers, Händler, Planer, Bäcker – kurzum: alle, die im Außer-Haus-Markt unterwegs sind. Erstmals mit dabei war die FH Nord als neue Messe für das Fleischerhandwerk im Norden und wurde von den Fleischern gut angenommen. Erfolgreich verliefen auch die vielen anderen Premieren im Rahmenprogramm der Fachmesse.
In Kombination mit den führenden Kongressen für Foodservice und Gemeinschaftsverpflegung, die auch dieses Jahr mit hochkarätigen internationalen Rednern punkteten, hat die Internorga ihren Vorsprung als internationale Leitmesse weiter ausgebaut. Inklusive Forum Schulcatering zählten die Kongresse mehr als 2.500 Teilnehmende. An den sechs Veranstaltungstagen kamen insgesamt 98.000 Besucher zur Internorga und FH Nord. «Wir sind sehr zufrieden – die Rückmeldung von Ausstellern und Besuchern war 2015 positiver denn je», freut sich Bernd Aufderheide von der Messegesellschaft. Die hervorragende Stimmung wird durch die Befragung eines unabhängigen Marktforschungsinstituts bestätigt. Die gewohnt hohen Zufriedenheitswerte wurden demnach noch gesteigert. 90 Prozent der Fachbesucher beurteilen die Internorga 2015 mit sehr gut oder gut. 91 Prozent werden die Leitmesse weiterempfehlen. Ebenfalls herausragend: 85 Prozent der Besucher sind Entscheidungsträger. Die Internationalität der Fachbesucher bleibt mit sieben Prozent auf konstant hohem Niveau. Dafür ist die Internorga vom Verband der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) als einzige internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland klassifiziert. Die nächste und zwar 90. Internorga findet vom 11. bis 16. März 2016 statt. Wir dürfen gespannt sein.

Branchensoftware: Nährwerte sind nach wie vor ein Thema
Kronau. (20.03. / goe) «Wir sind sehr zufrieden. Es kommen während der Internorga nicht nur Bäckerei-Unternehmer zu uns, die auf Marvin setzen. Das Softwarepaket wird ja auch in Konditoreien und in der Gastronomie eingesetzt und so ist Hamburg ein schöner Ort, um entsprechende Erfahrungen auszutauschen», sagt Christine Klepsch, Geschäftsführerin von Goecom. «Wir waren jeden Messetag gut beschäftigt und zählten viele hochwertige Kontakte». Oft angesprochen wurde das Nährwert-Modul für Marvin. Das unterstützt Betriebe beim Ausweis von Nährwerten in jeder Hinsicht: Nährwerte werden je nach Rezept für die einzelnen Artikel berechnet und dann sowohl auf Preisschilder gedruckt als auch – zum Beispiel – über das Casio-Info-Terminal (MarvinPiT) in optisch ansprechender Weise den Bäckerkunden direkt zur Verfügung gestellt – ohne dass ein/e Verkäufer/in hierfür in Aktion treten und einen Verkaufsvorgang unterbrechen müsste. Selbstverständlich verfügt das Nährwert-Modul über eine Schnittstelle zu Datenlink – dem universellen Dateninformationssystem für Lebensmittel-Rohstoffangaben im Internet. Gegenüber anderen Lösungen ist Datenlink für Bäcker zudem völlig kostenfrei und die Rezepturen bleiben im Unternehmen. Dass «MarvinPiT» in diesem Zusammenhang eine Zeit und Geld sparende Lösung ist, spricht sich immer mehr herum: «Das Interesse ist groß», sagt Bernd Ratzel, der am Casio-Stand in Halle B2 Marvin-Nutzer wie Interessenten auch in diesem Jahr ausführlich über Nutzwert und Mehrwert des Info-Terminals informierte.

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DoughExperts: registrierten reges Interesse
Osnabrück / Isernhagen. (20.03. / is) Wirtschaftlich, qualitätsstark und zeitsparend – so muss die Teigherstellung sein und dafür lieferten die DoughExperts von Diosna und IsernHäger während der Internorga überzeugende Ergebnisse. Von der StartGut-Dosierung und Vorteig-Herstellung über den Knetprozess bis hin zur Übergabelogistik liefert die Gruppe den kompletten und wichtigsten Prozess in der Backwarenherstellung. Während der Messe im Einsatz war die Ecoline B 500 aus Isernhagen, die vor Ort verschiedene Vorteige lieferte, die dann mit dem Wendelkneter WV 160 A aus Osnabrück jeweils zu trockenen und maschinenfreundlichen Teigen vermischt wurden. «Ideal für die Weiterverarbeitung», sagt Marco Hallemann, Standortleiter Isernhagen, der besonders die Wolligkeit der Teige hervorhebt. Von der Konsistenz her klasse Ergebnisse, die Fachbesucher zur weiteren Verarbeitung auch über (Rondo-) Anlagen laufen sehen konnten. «Mit Blick auf die Bäckerhalle hatten Diosna und IsernHäger nicht den Eindruck, dass die Internorga nur für Norddeutschland gemacht ist», sagt Marco Hallemann. «Wir registrierten ein reges Interesse aus dem gesamten Bundesgebiet». Qualitativ gute Kontakte besonders an den ersten vier Tagen sorgten bei den DoughExperts für ein gutes Ergebnis.

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Sicher und effizient: das geschlossene Bargeldmanagement
Hechingen. (20.03. / KMZ) Für die KMZ-Gruppe ist die Internorga seit Jahren eine der wichtigsten Messen. Zahlreiche Neuheiten hatten die Kassensystem-Experten mit nach Hamburg gebracht und zweifellos stand das Thema «Bargeldmanagement by Glory» in diesem Jahr mit im Mittelpunkt. Natürlich auch die Vectron Schnittstelle von KMZ zu diesem Gerät, was bei Fachbesuchern am Stand gleich für noch mehr Interesse sorgte. Worum geht es beim Geldrückgabegerät Glory CI-10? Jeder, der schon mal ein Bus- oder Bahnticket am Automaten gezogen hat weiß, wie einfach das geht: Geldschein in den Schlitz schieben, Bezahlvorgang abschließen, Welchselgeld entnehmen. Bezogen auf die Bäckerei heißt das, dass Verkäufer/innen mit dem Geld gar nicht mehr in Berührung kommen müssen. Der Umgang mit Bargeld stellt besondere Anforderungen an Genauigkeit, Effizienz und Sicherheit. Hierfür bietet das Geldrückgabegerät ein vollkommen sicheres, geschlossenes Bargeldmanagement, eine zentrale Steuerung des Bargeldbestands und die Optimierung aller Bargeldflüsse in der Bäckerfiliale. Das kompakte Gerät, nicht größer als ein mittelgroßer PC und leicht in die Bedientheke zu integrieren, lässt dem Personal mehr Zeit für den Kundenservice und steigert die Effizienz im Umgang mit Bargeld. Insgesamt war das Interesse an den Konzepten und Dienstleistungen der KMZ-Gruppe gewohnt vielseitig. Interessenten kamen aus dem gesamten Bundesgebiet und informierten sich nicht nur zum Thema Bargeldmanagement, sondern auch über die Neuauflage der bewährten FiliaFox Controllingsoftware für Vectron-Kassensysteme. Auch das Thema BonVito Kundenkartensystem kam nicht zu kurz.

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Bargeldverwahrung: sicher im Car Cash Safe
Königswinter. (20.03. / SHB) «Die Stimmung in Hamburg war gut und die Resonanz, die wir auf unsere Leistungen erfahren haben, hat uns noch einmal bestätigt», sagt Sven Goerigk, Geschäftsführer der SHB Allgemeinen Versicherung VVaG. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit nutzt die Internorga seit Jahren, um seine Sicherheitskonzepte in Zusammenarbeit mit ESU Control in den Vordergrund zu stellen. «Wer SHB wählt, erhält gleichzeitig ein solides Sicherheitskonzept zu günstigen Konditionen», betont Michael Hasecke von ESU Control. Er hatte Gelegenheit, das neue «Car Cash Safe Depositsystem» vielen Interessenten ausführlich zu erläutern. Dabei geht es um die sichere Bargeldverwahrung auf der Beifahrerseite. Wobei der Fahrzeug-Tresor mit dem Beifahrersitz fest verbunden ist. Der Fahrer oder Bote deponiert die Geldbeträge mittels Einwurfklappe im Tresor. Der Unternehmer oder eine von ihm autorisierte Person entnimmt die gesammelten Beträge aus einem speziellen Entnahmefach.

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TERMINE + EVENTS


Detmolder Studientage: Aktuelles aus Wissenschaft und Praxis

Detmold. (18.03. / agf) Alle Jahre wieder richtet die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) die Detmolder Studientage aus, die sich vornehmlich an Lehrerinnen und Lehrer der Berufsbildenden Schulen richten für den Bereich Bäckerei. Die 29. Ausgabe in Zusammenarbeit mit dem Max Rubner-Institut (MRI) fand Ende Februar wie gewohnt auf dem Detmolder Schützenberg statt. Geschäftsführer Tobias Schuhmacher begrüßte zur dreitägigen Veranstaltung rund 80 Teilnehmende. Durch das breit gefächerte Tagungsprogramm, das aktuelle Themen aus Wissenschaft und Praxis aufgriff, führte Heiner Lucks als Vorsitzender des Ausbildungsausschusses. Lesen Sie hier den Nachbericht.

Jetzt bewerben: Deutschland sucht den Meister-Bäcker

Berlin. (17.03. / ZV) Ruhm und Ehre vor internationaler Kulisse und die Aufnahme in die Deutsche Bäckernationalmannschaft – das winkt den Gewinnern der Deutschen Meisterschaft des Bäckerhandwerks. Interessierte Back-Talente haben bis zum 02. April die Möglichkeit, sich für den Vorentscheid zu bewerben. Ausgetragen wird die Meisterschaft vor publikumswirksamer Kulisse auf der iba 2015 in München. Vier Teams, die sich in einem Vorentscheid-Termin gegen die harte Konkurrenz durchsetzen, haben hier die Möglichkeit, ihr Können live und vor internationalem Publikum zu beweisen. Das Motto der Meisterschaft lautet «Heimat» und gibt Raum für verschiedenste Interpretationen lokaler Backvariationen. «Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs liegt den meisten Bäckern ganz besonders am Herzen. Schließlich sind es die regionalen Spezialitäten, die Vielfalt und die feinen Unterschiede, die die Backkultur in Deutschland so besonders machen», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker (ZV). Interessierte Bäckermeister/innen aus Innungsbetrieben treten auch wieder in Zweier-Teams gegeneinander an und kämpfen nicht nur um den Titel, sondern auch um die Aufnahme in die Bäcker-Nationalmannschaft. «Der Titel und die Aufnahme in die Deutsche Bäcker-Nationalmannschaft sind für die Fachleute eine tolle Möglichkeit, auf ihren Betrieb und ihr Können aufmerksam zu machen. Deshalb rufen wir Innungsbäcker aus ganz Deutschland dazu auf, diese Chance zu nutzen und sich zahlreich zu bewerben», sagt ZV-Hauptgeschäftsführer Amin Werner. Organisiert wird der Wettbewerb von der Bundesakademie Weinheim in Zusammenarbeit mit weiteren Fachschulen des ADB-Verbunds. Zwischen Ende Mai und Anfang Juni wird hier jedes Team in einem Vorentscheid antreten. Erfolgreiche Teams werden dann im Finale auf der iba 2015 antreten und um die Meisterschaft kämpfen. Anmeldeformular und die genauen Wettbewerbsbedingungen sind auf akademie-weinheim.de zu finden. Einzureichen ist die Anmeldung schriftlich per E-Mail, Briefpost oder Telefax bis zum 02. April 2015.

DLG: Fördermöglichkeiten für engagierten Nachwuchs

Frankfurt. (17.03. / dlg) Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) stellt während der Anuga FoodTec, globale Leitmesse für die internationale Lebensmittel- und Getränkeindustrie, als Mitveranstalter ihre neue Broschüre «Stipendien- und Fördermöglichkeiten im Lebensmittelsektor» vor. Sie bietet einen Überblick zu möglichen Stipendien in der Lebensmittelwirtschaft und verwandten Bereichen. Studenten können sich unter anderem am Careers Day, der am 27. März auf der Anuga FoodTec stattfindet, am DLG-Stand in Halle 5.2 über Fördermöglichkeiten informieren und die Broschüre kostenlos erhalten (Details). Die Anuga FoodTec findet vom 24. bis 27. März in Köln statt.


IN EIGENER SACHE


WebBaecker Kompetenzplätze: Damit werden Sie gelesen!

Hamburg. (eb) Die WebBaecker Herausgeber-Gemeinschaft gibt in diesem Jahr erstmals Unternehmen außerhalb der Gemeinschaft die Möglichkeit, ihre Konzepte und Dienstleistungen im Newsletter vorzustellen. Allerdings dürfen die werbenden Unternehmen nicht in Konkurrenz mit den Unternehmen stehen, die die Herausgeber-Gemeinschaft bilden. Der WebBaecker Infodienst wird pro Woche an viele tausend Fachleute im deutschsprachigen Europa versendet – die den Newsletter nicht nur erhalten, sondern ihn nachweislich auch lesen. Weit über 60 Prozent der Leser/innen sind Bäckereiunternehmer/innen oder in Führungspositionen tätig. Zielgerichteter kann die Bewerbung Ihrer Konzepte und Dienstleistungen also kaum erfolgen. Dafür erwartet die Herausgeber-Gemeinschaft eine Aufwandsentschädigung, die sich grob an den Anzeigenpreisen anderer Medien in den backenden Branchen orientiert. Die zur Verfügung stehenden Plätze, auf denen Unternehmen ihre Produkte, Dienstleistungen und Konzepte angemessen und Richtlinien-konform darstellen können, sind in der Zahl begrenzt. Interessenten können dabei auf die Hilfe aus der WebBaecker-Redaktion setzen und wenden sich am besten direkt an redaktion@webbaecker.de.


MANAGEMENT + BETRIEB


Kosteneinsparungen – nur wie?

Isernhagen / Hannover. (19.03. / ge) Das Kostenmanagement in Bäckereien zielt meist nur auf die beiden großen Kostenpositionen Wareneinsatz und Personalkosten. Doch auch in den vielen Positionen, die unter dem Begriff «Sonstige betriebliche Aufwendungen» fallen, schlummert viel Potenzial. Denn gerade sie werden aufgrund ihrer Vielzahl und der geringen Höhen nicht beachtet und wachsen so langsam und kontinuierlich, ohne dass es sofort auffällt. So kann die Summe der «Sonstigen betrieblichen Aufwendungen» bei den Betrieben schnell bei über 25 Prozent der Gesamtleistung liegen. Spätestens bei einer solchen Quote besteht dringender Handlungsbedarf. Gehrke Econ empfiehlt daher, mindestens einmal pro Jahr diese Kostenpositionen genau unter die Lupe zu nehmen. Das Ziel des Kostenmanagements sollte sein, dieselbe Leistung in derselben Qualität anzubieten, aber zu einem günstigeren Preis. Im ersten Schritt sollten die Kosten in der Buchhaltung sowohl nach der Kostenart als auch nach der Kostenstelle genau zugeordnet werden. So lässt sich eine Analyse wesentlich schneller durchführen. Im nächsten Schritt werden die Kostenpositionen anhand einer ABC-Analyse eingeteilt. Sofern die Kosten in direktem Bezug zur Qualität der Produkte stehen oder Auswirkungen auf den Leistungsprozess haben, sind häufig keine oder nur geringe Möglichkeiten zur Einsparung gegeben. Diese Positionen erhalten ein «A». Wenn sich Kostenpositionen nicht direkt auf die Qualität auswirken oder sich durch günstigere Ersatzmöglichkeiten Einsparungen ergeben könnten, erhalten diese Kostenpositionen ein «B». Ferner gibt es Kostenpositionen, die keine Auswirkungen auf die Qualität der Produkte und auch keine Auswirkungen auf den Leistungsprozess des Unternehmens haben. Bei diesen in die Kategorie «C» eingeteilten Positionen sind direkte Einsparmöglichkeiten vorhanden. Nun können für die zugeordneten Kostenarten mit ihren ABC-Kategorien Ziele definiert werden und mit Maßnahmen zur Erreichung der Ziele hinterlegt werden.
Info: Für weiterführende und vertiefende Fragen zum Kostenmanagement steht Ihnen Daniel Feldmann (per Telefon unter 0511-70050-534 oder per E-Mail: daniel.feldmann um gehrke-econ.de) von der Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft sehr gerne zur Verfügung.

GDV: Menschen haben großes Vertrauen in private Alterssicherung

Berlin. (18.03. / gdv) Stabiles Wachstum über alle Sparten hinweg: Die deutschen Versicherungsunternehmen haben 2014 den widrigen Rahmenbedingungen getrotzt. Die gesamte Branche verzeichnete ein Plus der Beitragseinnahmen von 2,7 Prozent auf 192,3 Milliarden Euro. «Hinter uns liegen ereignisreiche Monate und ein gutes Geschäftsjahr, obwohl das Umfeld schwierig war», sagt der Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, in einem Überblick. In der Lebensversicherung kletterte das Beitragsaufkommen um 3,1 Prozent auf 93,7 Milliarden Euro. Der Anstieg wurde erneut vom Geschäft mit Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag getragen. Die privaten Krankenversicherer verbuchten einen Beitragszuwachs von 0,7 Prozent auf 36,2 Milliarden Euro. Bei den Unternehmen der Schaden- und Unfallversicherung legten die Beitragseinnahmen um 3,2 Prozent auf 62,5 Milliarden Euro zu. Die größte Herausforderung bleiben die weiterhin niedrigen Zinsen, schreibt der GDV. Nichtsdestotrotz haben die Menschen im Land ein großes Vertrauen in die Lebens- und private Rentenversicherung: Mit einem Anstieg von 12,9 Prozent auf 29,0 Milliarden Euro fiel das Plus bei den Einmalbeiträgen erneut hoch aus. Das entspricht einem seit Jahren anhaltenden Trend: Die demografischen Veränderungen führen zu einem veränderten Anlageverhalten der Kunden. Erfreulich verlief 2014, anders als im Vorjahr, auch die Entwicklung im Neugeschäft gegen laufende Beiträge, das um 3,8 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro anzog. Zusammen mit dem erneuten Rückgang der Stornoquote auf ein Rekordtief von 3,1 Prozent ergibt das ein insgesamt stabiles Bild der Lebensversicherung. An ihre Kunden haben die Lebensversicherer 85,4 Milliarden Euro ausgezahlt, 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gesamtbestand der Verträge bei Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds lag Ende 2014 bei 92,5 Millionen.

Wieviel Teamfähigkeit verträgt ein Team?

Kronau. (18.03. / goe) «Wir suchen teamfähige Mitarbeiter» – eine Formulierung, die praktisch in jeder Stellenanzeige zu finden ist. Doch ist Teamfähigkeit tatsächlich das Maß aller Dinge? Bereits in einem Experiment vor mehr als hundert Jahren fand der französische Ingenieur Maximilian Ringelmann heraus, dass beim Tauziehen mit steigender Zahl der Beteiligten die Zugkraft pro Person immer weiter nachließ. Und dieses Phänomen ist heute noch genauso zu beobachten wie damals. In einem Team vereinigen sich eben nicht ganz selbstverständlich die Fähigkeiten zur maximal möglichen Leistung, sondern nur Teile davon. Konkret heißt das, dass jedes Team-Mitglied weniger leistet. Im Team neigen wir Menschen zum «sozialen Faulenzen» – wir beginnen ganz automatisch, uns auf die anderen im Team zu verlassen und verringern Zug um Zug die Effizienz und das Ergebnis des Teams. Doch es gibt Wege und Vorgehensweisen die helfen, genau dies zu verhindern. Dazu gehören zum einen klare Ziele für das Arbeitsergebnis und zum anderen Mitarbeiter- spezifische und präzise Aufgabenverteilungen. Diese sorgen dafür, dass jeder seine individuellen Stärken voll einbringen kann. Die einzelnen Aufgaben sollten Sie so organisieren, dass sie an so wenige Mitarbeiter wie möglich verteilt und sinnvoll aufgeteilt werden. Dabei sollten Sie auch sicherstellen, wer im Team für welche Aufgabe die direkte Verantwortung hat. Auf diese Weise gelingt es Ihnen, überprüfbare Strukturen zu definieren und bessere Ergebnisse zu erzielen. Das ist gut für Ihr Team und natürlich auch für Ihr Unternehmen, wissen Christine Klepsch (Geschäftsführerin) und Bernd Ratzel (Leiter Abteilung Software) von Goecom nicht zuletzt aus eigener Erfahrung.

Nachhaltigkeit: Handel und Hersteller erkennen Chancen

Witten. (17.03. / uwh) Hohe Umsetzungskosten, Schwierigkeiten bei der Wirksamkeitsmessung sowie ein geringes reales Kundeninteresse sind die größten Hürden bei der Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen der Lebensmittelbranche. In diesem Punkt waren sich Hersteller und Händler auf der Zukunftskonferenz Food an der Universität Witten/Herdecke einig. Insgesamt scheint das Thema Nachhaltigkeit in Produkten und Wertschöpfungskette jedoch immer mehr berücksichtigt zu werden. Während in einer Umfrage des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) gemeinsam mit der LebensmittelZeitung vor fünf Jahren noch 30 Prozent der befragten Unternehmen Nachhaltigkeit als reines «grünes Feigenblatt» ansahen, sind dies laut aktuellen Umfragewerten heute nur noch zehn Prozent. Zur Frage, wie wichtig das Thema für die Zukunftssicherung des Unternehmens ist, gehen die Einschätzungen von Handel und Herstellern deutlich auseinander. Von den befragten Händlern bewerteten nur 23 Prozent die Chancen in diesem Punkt als «sehr hoch», bei den Herstellern war es jeder Dritte. Jeweils ein Fünftel der befragten Hersteller und Händler erkannte in dem Thema Nachhaltigkeit «Innovationspotenziale» sowie «Wettbewerbsvorteile im hart umkämpften Markt» (Volltext).

Digitalisierung verändert die gesamte Wirtschaft

Berlin. (16.03. / bk) Die Digitalisierung führt in der deutschen Wirtschaft zu grundlegenden Veränderungen der Marktbedingungen. In mehr als jedem zweiten (55 Prozent) Unternehmen ändert sich als Folge der Digitalisierung das Geschäftsmodell. 70 Prozent der Unternehmen sehen die Digitalisierung als große Herausforderung. Damit rangiert der digitale Wandel gleichauf mit dem Fachkräftemangel und deutlich vor anderen internen und externen Herausforderungen – wie einem scharfen Wettbewerb oder schwierigen Finanzierungsbedingungen. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 505 Geschäftsführern und Vorständen von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. «Die Bewältigung des digitalen Wandels ist die wichtigste Managementaufgabe unserer Zeit», sagte Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf zum Auftakt der CeBIT in Hannover. «Verändert sich das Geschäftsmodell infolge der Digitalisierung, muss sich das Unternehmen anpassen oder verschwindet früher oder später vom Markt». Insgesamt bewertet eine deutliche Mehrheit den digitalen Wandel positiv. 86 Prozent der befragten Top-Manager sehen in der Digitalisierung eher Chance als Risiko für ihr Unternehmen. Zehn Prozent sehen eher eine Gefahr und nur vier Prozent meinen, die Digitalisierung habe keinen Einfluss auf ihr Unternehmen. In der «d!economy» erfasst die Digitalisierung sämtliche Branchen und durchdringt alle Bereiche eines Unternehmens von der Produktentwicklung über den Vertrieb bis zum Kundenservice. Grundlage dafür sind Technologien wie Cloud Computing oder Big Data, leistungsfähige Endgeräte vom Tablet bis zu den neuen Wearables sowie immer schnellere Datennetze im Festnetz und im Mobilfunk. Diese wiederum ermöglichen die weitere Vernetzung von Geräten, Maschinen und Fahrzeugen (Volltext).

Maschinen- und Anlagenbauer halten an russischem Markt fest

Osnabrück / Arnstein. (14.03. / mi) In der Folge der Ukraine-Krise haben viele deutsche Maschinenbauer ihre ehrgeizigen Export-Ziele speziell für Russland deutlich nach unten korrigieren müssen. Vor allem der rapide gefallene Rubel-Kurs, der Importe für russische Investoren erheblich verteuert, macht exportorientierten Herstellern das Leben schwer. Wie alle Zulieferer der Branche registriert auch Miwe derzeit im russischen Markt merkliche Investitionszurückhaltung und spürbare Einschnitte beim Auftragseingang. Dennoch erhält das Unternehmen sein Engagement und seine Präsenz in Russland unverändert aufrecht. Der russische Markt mit seiner ausgeprägten Brot- und Sauerteig-Tradition sei ganz ohne Frage auch in Zukunft von besonderer strategischer Bedeutung für das Unternehmen, heißt es dazu aus Arnstein. Das könne und wolle man nicht ignorieren, nur weil im Moment die Geschäfte etwas schwieriger geworden seien. Es sei für Miwe auch selbstverständlich, Bestandskunden mit dem gewohnt zuverlässigen Service zur Seite zu stehen. Beim Partner Diosna, mit dem zusammen Miwe in Moskau ein eigenes Vertriebs- und Servicebüro unterhält, teilt man diese Einschätzung. Diosna erwirtschaftet rund drei Viertel seines Geschäftes im Export und hat erst unlängst mit der Übernahme des Vorteigspezialisten IsernHäger sein Kompetenzfeld gerade mit Blick auf Auslandsmärkte noch einmal erweitert. Beide Unternehmen werden ihre Aktivitäten in Russland fortsetzen und auch auf der Modern Bakery in Moskau mit eigenem Messestand vertreten sein.


MARKETING + VERKAUF


Deutschlands bester Bäcker: Juroren stehen fest

Mainz. (16.03. / ots) Der Drehstart zur zweiten Staffel der ZDF-Sendung «Deutschlands bestem Bäcker» steht kurz bevor – im April fällt die erste Klappe. Das Expertenteam um Chef-Juror Johann Lafer steht bereits fest: Eveline Wild, Chef- Pâtissière und Weltmeisterin der Konditoren, und der mehrfach prämierte Bäcker- und Konditormeister Jochen Baier sind aus der ersten Staffel bekannt. Sie wissen genau, worauf es bei dem Bäcker-Casting ankommt. In der zweiten Staffel, die ab Herbst im ZDF zu sehen sein wird, bekommen die beiden Experten jeweils ein neues Team-Mitglied an die Seite gestellt. Eveline Wild wird sich gemeinsam mit Peter Kapp, dem mehrfach ausgezeichneten Bäckermeister und «Brot-Revoluzzer» auf die Suche nach Deutschlands bestem Bäcker machen. Jochen Baier besucht zusammen mit der Weltmeisterin der Konditoren Andrea Schirmaier-Huber die Kandidaten in den Backstuben und überzeugt sich von deren Können. Die Zweierteams werden anspruchsvolle Aufgaben stellen, mit ihrem Fachwissen die Backergebnisse bewerten und am Ende der Staffel gemeinsam mit Johann Lafer Deutschlands beste/n Bäcker/in küren.

Steuerhinterziehung: Lafer erstattet Selbstanzeige

Hamburg. (16.03. / eb) Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Wer den Fiskus vorsätzlich hinters Licht führt, ist kein Schlitzohr, sondern ein Betrüger. Darüber ist die Meinung im Land vielleicht gespalten, doch «der Staat», das sind wir alle. Wir mögen nicht immer alles, was «der Staat» in unserem Namen tut oder lässt. Doch wir leben damit und – seien wir ehrlich – kommen zurecht. Weshalb meint dann jemand, der dank hoher Popularität mit dem eigenen Helikopter von einer Verdienstmöglichkeit zur nächsten schwebt, er gehöre zu den Zukurzgekommenen? Oder war er nur schusselig? Das festzustellen ist Sache der Staatsanwaltschaft Koblenz, die seit geraumer Zeit gegen den Fernsehkoch und TV-Bäcker-Chef-Juror Johann Lafer ermittelt. Angefangen hatten die Ermittlungen vor etwa einem Jahr, als Lafer bei der Beschäftigung einer ehemaligen Hausangestellten Lohnsteuer hinterzogen und Sozialabgaben gekürzt haben soll. Damals sprach der 57-Jährige noch von einem Fehler, zu dem er stehe und den er korrigiere. Ein Steuerhinterzieher sei er aber nicht. Die rheinland-pfälzischen Behörden waren sich da nicht so sicher und guckten genauer hin. Die Verdachtsmomente müssen jedenfalls ausgereicht haben für die Razzia, bei der die Staatsanwaltschaft Koblenz Anfang September letzten Jahres mit 45 Beamten Kochschule und Restaurant des Fernsehkochs durchsuchen ließ. «Wir ermitteln gegen die Eheleute Lafer wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung», hieß es. Die Durchsuchung entspreche dem normalen Verfahren. Jetzt berichtet die Bild am Sonntag, der Fernsehkoch habe beim zuständigen Finanzamt Selbstanzeige erstattet und darin «diverse Unregelmäßigkeiten» eingestanden. Die Selbstanzeige ist demnach schon Mitte Juli 2014 erfolgt. Was dem obersten Chef-Juror von «Deutschlands bestem Bäcker» herzlich wenig nützen dürfte, weil er sich erst dann selbst anzeigte, als die Behörden ihre Ermittlungen längst aufgenommen hatten.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Gastro-Kontrollbarometer: vorläufiges Aus in NRW

Düsseldorf. (18.03. / vg / vz) Die Weitergabe von Kontrollergebnissen aus der Lebensmittelüberwachung von Gaststätten an die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) ist rechtswidrig. Das hat die 26. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf mit in öffentlicher Sitzung verkündeten Urteilen entschieden. Geklagt hatten vier Duisburger Gastronomiebetriebe gegen die Stadt Duisburg, die die im Rahmen einer Risikobeurteilung ermittelten Punktebewertungen der Gaststätten an die Verbraucherzentrale weitergeben wollte. Die Verbraucherzentrale, die zu den Verfahren beigeladen war, möchte diese Informationen im Rahmen des Pilotprojekts «Gastro-Kontrollbarometer» im Internet veröffentlichen. Dabei werden die Punktebewertungen drei Ergebnisstufen und nach Art einer Ampel den Farben grün, gelb und rot zugeordnet. Die Weitergabe der Punktwerte findet im Verbraucher- Informationsgesetz keine Rechtsgrundlage. Dieses erlaubt nur die Weitergabe konkreter Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Bestimmungen oder allgemeiner Erkenntnisse aus der Lebensmittelüberwachung, die zum Beispiel in Statistiken enthalten sind. Die Kammer hat jeweils die Berufung zum Oberverwaltungsgericht wegen grundsätzlicher Bedeutung der zu klärenden Rechtsfragen zugelassen (Aktenzeichen: 26 K 4876/13 – 26 K 5494/13 – 26 K 5722/13 – 26 K 8686/13). Als «falsches Signal gegen Transparenz im Umgang mit Kontrollergebnissen» bewertet indes die Verbraucherzentrale NRW die Urteile. Unabhängig von den Wegen durch die richterlichen Instanzen fordert sie den Bundesgesetzgeber auf, das Verbraucher- Informationsgesetz so zu gestalten, dass amtliche Kontrollergebnisse weitergegeben und in einer verbraucherfreundlichen Form veröffentlicht werden können.

Studie: Gesunde Ernährung ist den Deutschen wichtig – eigentlich

Frankfurt / Main. (17.03. / nc) Frisch, natürlich und weitgehend naturbelassen – diese drei Ansprüche stellen die Deutschen an ihre täglichen Mahlzeiten. Denn das Essen dient nach Ansicht der Konsumenten nicht mehr nur der Nahrungsaufnahme, sondern soll gleichzeitig Gutes für die Gesundheit tun. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen, global angelegten Studie der Nielsen Marktforschung. Aber, auch das zeigt die Studie eindeutig, mehr bezahlen wollen die Deutschen für gesündere Lebensmittel nicht. Mit einer Ausnahme: Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Befragten ist bereit, für Bio-Produkte tiefer in die Tasche zu greifen. Gute Chancen für ihre Produkte mehr Geld zu bekommen, haben zudem Hersteller von Nahrungsmitteln, die wichtige Spurenelemente, Vitamine oder Mineralstoffe enthalten. Auch bei einem Fair-Trade-Siegel oder bei Produkten aus lokalem Anbau sind die Deutschen durchaus gewillt, mehr zu bezahlen. Allerdings liegt die Bereitschaft der Deutschen, für gesunde Produkte mehr zu bezahlen, in jeder durch Nielsen befragten Kategorie unterhalb des europäischen Durchschnitts – mit Ausnahme der Erzeugnisse aus fairem Anbau. Beim Fazit unter dem Strich wird Nielsen noch deutlicher: Im weltweiten Vergleich ist den Bundesbürgern gesundes Essen eher unwichtig – heißt es in der Zusammenfassung Natürlich, kalorienarm und vitaminreich – gesundes Essen ist in.

BMEL: Lebensmittelbuch muss kräftig überarbeitet werden

Berlin. (16.03. / bmel) Das Deutsche Lebensmittelbuch (DLMB) und die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) sind grundsätzlich geeignet, die Verkehrsauffassung von Lebensmitteln adäquat zu beschreiben. Jedoch sollten die Organisationsstrukturen und Abläufe angepasst werden, um noch mehr Klarheit bei Lebensmitteln zu schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veröffentlichte Evaluierung. «Die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission hat sich grundsätzlich bewährt. Sie muss aber gründlich reformiert werden, um den Bedürfnissen der Verbraucher, der Wirtschaft und der Lebensmittelüberwachung künftig besser gerecht zu werden. Ich will das Buch nicht neu schreiben, aber einzelne Kapitel mit deutlicher Feder kräftig überarbeiten», sagt Bundesminister Christian Schmidt. «Mehr Effizienz, mehr Akzeptanz, mehr Transparenz und mehr Kommunikation sind meine vier Eckpunkte für den nun anstehenden Reformprozess», erklärt sich Schmidt. Auf dieser Basis werde das Ministerium die Handlungsempfehlungen der Evaluierung prüfen und eine vertiefte Diskussion initiieren. Unter Einbeziehung der Stellungnahmen von Verbraucher- und Wirtschaftsverbänden sowie Wissenschaft und Lebensmittelüberwachung werde in den kommenden Monaten über die künftige Struktur und die Abläufe der DLMBK entschieden. Wie im Koalitionsvertrag verankert, sei es das Ziel der Bundesregierung, die Empfehlungen der DLMBK stärker am Anspruch der Verbraucher nach «Klarheit und Wahrheit» auszurichten (Volltext).

Verbraucherschutz: Lebensmittelsicherheit am wichtigsten

Berlin. (16.03. / bmel) Den Bereichen Lebensmittel und Lebensmittelsicherheit messen die Deutschen im Verbraucherschutz die größte Bedeutung zu. Dies ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) anlässlich des Weltverbrauchertags am letzten Sonntag. Demnach ist für 97 Prozent der Befragten Verbraucherschutz bei Lebensmitteln wichtig oder sehr wichtig. Damit sind Lebensmittel und Lebensmittelsicherheit die Verbraucherschutzthemen Nummer Eins der Deutschen. Sechs von zehn Befragten geben zudem an, vor einer Kaufentscheidung immer, fast immer oder häufig die Informationen auf den Lebensmittelverpackungen zu lesen. «Das ist ein starkes Signal und eine Bestätigung unseres Bestrebens nach mehr Transparenz und Information», sagt Bundesminister Christian Schmidt zur Umfrage. «Gute Verbraucherpolitik schafft Sicherheit und Vertrauen und schafft die Entscheidungs- und Urteilsfreiheit der Verbraucher. Dabei müssen die Informationen gut aufbereitet, verlässlich und verständlich sein. Und die Dimension muss stimmen – denn ein Zuviel an Information schafft keine Orientierung».


PERSONEN + EHRUNGEN


Unesco Deutschland: verleiht Urkunde an Bäckerhandwerk

Berlin. (20.03. / ZV) Mit einer Urkunde besiegelt: Die Unesco Deutschland hatte in dieser Woche in die Schleswig-Holsteinische Landesvertretung zu Berlin geladen, um dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) feierlich die Urkunde über den Eintrag «Die Deutsche Brotkultur» in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes zu überreichen. Der ZV-Vertreter, Präsidiumsmitglied und Landesinnungsmeister Heribert Kamm, nahm die Ehrung entgegen. «Wir freuen uns sehr über diese Urkunde, die bei uns bestimmt einen ganz besonderen Ehrenplatz erhalten wird. Gleichzeitig möchten wir uns bei der Unesco-Kommission und allen Beteiligten für die Auszeichnung herzlich bedanken», sagte Kamm, der gemeinsam mit dem Fachreferenten RA Daniel Schneider an der Feierstunde teilnahm. Im Dezember war die Deutsche Brotkultur durch die Deutsche Unesco-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Olympisch: Lehrlingswettbewerb auf der Internorga

Hamburg. (20.03. / bi) Im Rahmen der Internorga hatten Bäckerauszubildende die Möglichkeit sich zu messen. Das beste Schaustück zum Thema «Olympia» galt es zu fertigen. Dass sich der Bäckernachwuchs, neben der Herstellung von Broten und andere Backwaren, auch in dieser Kategorie messen kann, bewiesen die drei Sieger-Stücke des Wettbewerbs. Es war so eng, dass die Prüfungskommission sich erst kurz vor der Siegerehrung auf dem Messestand der Bäko Zentrale Nord entscheiden konnte. Die glücklichen Gewinner sind:
1. Platz: Felix Baumgarten von der Bäcker Becker GbR;
2. Platz: Alexander Schubert von der Bäcker Becker GbR;
3. Platz: Mehmed Cetin von der Bäckerei Ludwig Daube KG.
Im Rahmen der Siegerehrung gratulierten Heinz Hintelmann, stellvertretender Obermeister und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Bäckerinnung (BI) Hamburg, Katharina Daube, Lehrlingswart Verkauf der BI Hamburg, Ulf Vollstädt, Lehrlingswart Bäcker der BI Hamburg sowie Klaus Burger, Geschäftsführer der Bäko Zentrale Nord ganz herzlich.

Eis-WM: Deutsches Team freut sich über zwei neue Mitglieder

Hamburg. (20.03. / ekf) Beim Qualifikations-Wettbewerb auf der Internorga gewannen Cosima Winkelmann, Eismanufaktur Rosa Canina, Berlin und Gianni Toldo, Eiscafé Venezia, Kirn. Die Konditorin Winkelmann und der Eismacher Toldo sind ab sofort Mitglieder der Deutschen Nationalmannschaft für die Coppa del Mondo della Gelateria 2016. Gianni Toldo vom Eiscafé Venezia in Kirn landete mit seinen perfekt inszenierten Kreationen auf Platz 1. Auf dem 2. und 3. Platz folgen Marco Vazzola vom Eiscafé Venezia, Birkenfeld sowie Antonino Lacagnina vom Eiscafé Dolomiti und Casa del Dolce, Landstuhl. Cosima Winkelmann überzeugte die Jury beim Konditorenwettbewerb am Messe-Sonntag. Den 2. Platz belegte Roberto Lovino vom Eiscafé Venezia, Krefeld. Der Qualifikationswettbewerb wurde vom gemeinnützigen Verein Eiskulturfreunde Deutschland organisiert und auf der Internorga unter dem Titel «German Selection for Gelato World Cup 2016» ausgetragen.

Giropizza d’Europa: ermittelt gleich zwei Sieger

Hamburg. (20.03. / hmc) Nach dem großen Erfolg 2014 fand auch in diesem Jahr das große Finale der Pizza-Europameisterschaft live und wahrhaftig auf der Internorga statt. Insgesamt 32 Teilnehmer gingen an den Start und kämpften um den Titel des besten Pizzabäckers Europas. Dieses Jahr endete der Wettbewerb um die einzigartigste Pizza mit zwei Siegern: Unter den erfahrenen Augen des Pizza-Weltmeisters Graziano Bertuzzo und der Fachjury holten Francesco Giordano und Elio Corsi die gleiche Punktzahl und teilen sich den ersten Platz. Nun geht es für die beiden Europameister zur Pizza-Weltmeisterschaft nach Parma, Italien. Die internationale Jury bewertete die Teilnehmer hinsichtlich der Zubereitung des Teiges, der individuell gewählten Toppings und der Geschmack-Highlights. Für das Finale während der Internorga konnten sich die Pizzabäcker in den Vorentscheiden in Bozen, Rom, Amsterdam, Rimini, Riva del Garda, Massa Carrara, Kopenhagen und Bari qualifizieren. Mit dem Preis «Giropizza d’Europa» werden seit elf Jahren die Fähigkeiten und Kompetenzen der Pizzaioli in ganz Europa ausgezeichnet. Organisator ist das Magazin «Pizza e Pasta Italiana».

Landesehrenpreis NRW: Minister übergibt Auszeichnungen

Düsseldorf. (17.03. / lanuv) 96 Unternehmen haben den Landesehrenpreis für Lebensmittel 2014 des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel übergab Anfang März 2015 in Düsseldorf die Auszeichnung persönlich an 43 Unternehmen: «Mit diesem Preis stellen wir die hohe Produktqualität von Lebensmitteln aus NRW in den Vordergrund. Die Vielzahl der Preisträger zeigt zudem, die Hersteller sind stolz auf ihre Produkte. Sie betonen ihre regionalen Wurzeln und tragen damit zu einem besseren Image Nordrhein- Westfalens als Bundesland der Qualität bei. Der Landesehrenpreis soll ja auch dazu dienen, nordrhein-westfälische Produkte über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen», sagt der Minister. Grundlage für die Verleihung «Landesehrenpreis für Lebensmittel NRW» sind die jüngsten DLG-Auszeichnungen in Gold. Darüber hinaus sind weitere Kriterien für die Qualifizierung zum Landesehrenpreis für Lebensmittel erforderlich, die Interessenten hier nachlesen können. Welche backenden Betriebe die Auszeichnung erhielten, gibt es hier zum Nachlesen (Bildquelle: MKULNV / Yavuz Arslan).

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Lochham: Kombikurs M-182 erhielt Meisterbriefe

Gräfelfing. (17.03. / liv) «Halten Sie die Augen offen, bleiben Sie neugierig und reden Sie mit den Kollegen». Diesen Rat gab Bayerns Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann den frisch gebackenen Meistern des Lochhamer Kombikurses M-182 während der Meisterfeier. Mitte März konnten eine Bäckermeisterin und 24 Bäckermeister die begehrte Urkunde – den Meisterbrief – aus den Händen der Prüfungskommission entgegennehmen. In einer musikalisch umrahmten Feierstunde würdigten Hoffmann und der Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses, Helmut Wiedemann, die Leistungen der Kursabsolventen. Schulleiter Arnulf Kleinle sowie die Kurssprecher Joseph Wagner und Christoph Schlierf lieferten Nachdenkliches, aber auch Lustiges aus ihren Erinnerungen von Kursgeschehen. Hoffmann hob in seiner Rede den besonderen Stellenwert der Meisterausbildung und des Meistertitels hervor und legte einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung des Nachwuchses. Seinen Appell, mit den Mitarbeitern gut umzugehen, erklärte er mit persönlicher Lebenserfahrung: «Alles, was man gibt, kommt zurück – Gutes ebenso wie Schlechtes». Der Lochhamer Kombikurs M-182 war der erste, der die Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt nach der neuen Prüfungsordnung bewältigte. Deshalb dauerte dieser Kurs gegenüber den Vorläuferkursen gut zwei Wochen länger und beinhaltete zudem neue Fächerkombinationen. Die vier Teile der Meisterausbildung umfassten 890, die Weiterbildung zum Betriebswirt 630 Unterrichtsstunden.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Aryzta announced H1/2015 Financial Results

Hamburg. (bm) Swiss Aryzta AG announced its financial results for the first half 2015 – the six month period ended 31 January 2015. Commenting on the results, Aryzta AG Chief Executive Officer Owen Killian said in a statement: «Revenue growth of 17.2 percent to 1.86 billion EUR underscores the substantial expansion of our Food Group business over the last six months». Other topics of the week:

Title Region Date
General Mills: reports fiscal Q3/2015 results (US) Fri 03-20
Goodman Fielder: now de-listed from ASX and NZX (AU) Fri 03-20
Corbion: Q4/2014 and full year 2014 results (NL) Thu 03-19
Spain: Telepizza Strengthens Expansion Strategy (ES) Thu 03-19
Barilla U.S.: Moving Headquarters to Northbrook (IT) Wed 03-18
Mars: To Open First Chocolate Factory In India (US) Wed 03-18
Barilla: Group Announces Expansion at Iowa Facility (IT) Wed 03-18
Boparan Holdings: First Half 2015 Results (UK) Wed 03-18
Bioethanol Technology Meeting and Starch Convention (DE) Wed 03-18
Profile America: March is National Peanut Month (US) Wed 03-18
Aryzta: H1/2015 Financial Results (CH) Tue 03-17
Lancaster Colony: Acquires Flatout Holdings (US) Tue 03-17
Crumbs Bake Shop: Begins Transformation Process (US) Mon 03-16
Post Holdings: Announces Facility Closing (US) Mon 03-16
Krispy Kreme: reports financial results for Q4 and FY 2015 (US) Sat 03-14
H.I.G. Europe: Completes Acquisition of Adelie Foods (UK) Sat 03-14


REZEPTE + IDEEN


GMF: Kürbiskernbrötchen «Kräutergarten»

Image Bonn. (20.03. / GMF) «Kürbiskernbrötchen Kräutergarten» – so heißt ein lecker- leichter Frühlingssnack aus der Ideenwerkstatt der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF). Er ist ebenso ansprechend wie schnell gemacht.

Zutaten: 4 Vollkornbrötchen; 100 g gemischte frische Kräuter (etwa Kerbel, Basilikum, Kresse, Petersilie); 1 Schalotte; 6 Kirschtomaten; 40 g Gouda; 4 El Schmand; 2 El Öl; 2 El Essig; 1 Messerspitze körniger Senf; Salz, Pfeffer.

Zubereitung: Von den Brötchen einen dünnen Deckel abschneiden. Das Innere aushöhlen und die Brötchen mit dem Schmand ausstreichen. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und grob hacken. Aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer eine Salatsoße rühren. Den Käse fein reiben, die Hälfte unter die Kräuter mischen. Gehackte Schalotte dazugeben und alles mit der Salatsoße vermengen. Den Kräutersalat in die Brötchen füllen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Den Salat mit Kirschtomaten garnieren und den Deckel anlegen.

Nährwert: je Portion 410 kcal oder 1.700 kJ.