Sonntag, 29. November 2020

WB-12-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 12. KW 2014 (15.03. bis 21.03.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb1214.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

THEMA DER WOCHE: Internorga 2014 – ein positives Fazit
01. Leitmesse: «Stimmung war ausgesprochen positiv»
02. Goecom: Software-Experten sind vollauf zufrieden
03. KMZ: stellt FiliaFox 2.0 für detailliertes Controlling vor
04. SHB: Sicherheit stand auch in Hamburg im Vordergrund

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. ZDH: Mindestlohn ist und bleibt ein Fehler
06. Fachpublikation: Fit für den demografischen Wandel?
07. Wirtschaft verlangt mehr Engagement beim Bürokratieabbau
08. TTIP: Ernährungsindustrie braucht Exporterleichterungen
09. ORGAcheck: gegen Schwachstellen im Arbeitsschutz

MARKETING + VERKAUF:
10. Einkaufsgewohnheiten: Haben Sie darüber nachgedacht?
11. Heberer: Frontbaking jetzt in allen Filialen

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
12. Monitoring: Zahl der Vegetarier hat sich verdoppelt
13. BÖLW: Freihandel ja, Abschaffung von EU-Standards nein

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
14. DRV: gibt erste Ernteschätzung 2014 ab
15. Emmer: Forscher glauben an glanzvolles Comeback des Urkorns

PERSONEN + EHRUNGEN:
16. Mercy Ships: CEO von Nestle China steuert jetzt Hospitalschiff
17. UIBC: über die Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren
18. Giropizza d’Europa: der Sieger kommt aus der Toskana
19. AGF: verleiht Benno-Bleyer-Medaille
20. DLG: meldet neue Vorsitzende für Sensorik-Ausschuss
21. Baywa AG: Stühlerücken im Management

BOOKMARKS + BOOKS:
22. «Brot»: das neue Lifestyle-Magazin
23. Global Industry: Snack consumption is on the rise

REZEPTE + IDEEN:
24. Curry-Mango-Sandwich mit Hühnchen und Walnüssen


THEMA DER WOCHE: Internorga 2014 – ein positives Fazit


Leitmesse: «Stimmung war ausgesprochen positiv»

Image Hamburg. (20.03. / hmc) Mit über 1.200 Ausstellern und rund 95.000 Fachbesuchern bestätigte die Internorga ihre Position als Leitmesse für den Außer-Haus-Markt und wichtigster Branchentreff auch in diesem Jahr. Die Stimmung war bei Ausstellern wie Besuchern gut und alles drehte sich um Trends, Innovationen, gute Gespräche sowie das Knüpfen neuer und Pflegen bewährter Kontakte. In diesem Jahr sei der Innovationswert besonders hoch gewesen, schreibt die Messegesellschaft: Sowohl die Marktführer als auch kleine kreative Unternehmen hätten jede Menge Neuheiten vorgestellt. Die 1.200 Aussteller kamen übrigens aus insgesamt 27 Nationen. Der Anteil internationaler Fachbesucher am Messepublikum ist gegenüber 2013 deutlich von vier auf sieben Prozent gestiegen. Bäckergastronomie wird für viele Unternehmen aus Bäckerhandwerk und Backindustrie immer selbstverständlicher. Analog hierzu war der Anteil der Messebesucher aus diesem Segment höher als in den Vorjahren. «Wir sind sehr zufrieden mit der Internorga 2014, die Stimmung war ausgesprochen positiv», sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, im vorläufigen Schlussbericht. Man habe deutlich gemerkt, dass die Branche Rückenwind hat und viel Bewegung im Außer-Haus-Markt ist. «Der Standort Hamburg als europäischer Hotspot für innovative Gastronomie- und Hotellerie-Konzepte hat sich erneut als großer Pluspunkt erwiesen. Während der gesamten Internorga gab es unzählige Side-Events für Aussteller und Besucher». Sehr gut angenommen wurde natürlich auch das vielfältige und für Bäcker in diesem Jahr «starke» Rahmenprogramm. Die kommende Internorga findet vom 13. bis 18. März 2015 statt.

Goecom: Software-Experten sind vollauf zufrieden

Kronau. (21.03. / goe) «Für Goecom war die Internorga großartig», sagt Geschäftsführerin Christine Klepsch. «Wir waren jeden Messetag von morgens bis abends beschäftigt und zählten viele hochwertige Kontakte». Oft nachgefragt wurde in der Bäckerhalle B6 das neue Nährwert-Modul für die Branchensoftware Marvin. Das Modul unterstützt Betriebe beim Ausweis von Nährwerten in jeder Hinsicht: Nährwerte werden je nach Rezept für die einzelnen Artikel berechnet und dann sowohl auf Preisschilder gedruckt als auch – zum Beispiel – über das Casio-Info-Terminal (MarvinPiT) in optisch ansprechender Weise den Bäckerkunden direkt zur Verfügung gestellt – ohne dass ein/e Verkäufer/in hierfür in Aktion treten und einen Verkaufsvorgang unterbrechen müsste. Selbstverständlich verfügt das Nährwert-Modul über eine Schnittstelle zu Datenlink – dem universellen Dateninformationssystem für Lebensmittel-Rohstoffangaben im Internet. Gegenüber anderen Lösungen ist Datenlink für Bäcker übrigens völlig kostenfrei. Und dass «MarvinPiT» in diesem Zusammenhang eine Zeit und Geld sparende Lösung ist, hat sich schnell herumgesprochen: «Das Interesse ist groß», sagt Bernd Ratzel, der am Casio-Stand in Halle B2 Marvin-Nutzer wie Interessenten ausführlich über Nutzwert und Mehrwert des Info-Terminals informierte.

Image

KMZ: stellt FiliaFox 2.0 für detailliertes Controlling vor

Hechingen / Bremen. (21.03. / KMZ) Viele praktische Lösungen zeigten die Fachleute von KMZ Kassensystem respektive KMZ Xetron Nord während der Internorga in der Bäckerhalle B6 an Stand 437 (bei Vectron) und Stand 321 (bei CompData). «Die Bäcker haben erkannt, wie nützlich bonVito für sie ist, welche Mehrwerte und Einsparungen sie erzielen können», sagt Sascha Kaierle zum Kundenbindungssystem aus dem Hause Vectron. Die Zahl der Installationen nimmt rasant zu. Neue Funktionen, wie etwa das Modul «White Label», mit dem Bäcker das Konsumenten-Portal ihrem eigenen Design anpassen können, werden diesen Trend verstärken. Wo Geld verdient wird, ist Controlling nicht weit respektive unabdingbar: FiliaFox 2.0 lautet das Stichwort und hierzu hatten Torsten Ohnesorge aus Bremen (Bild links) und Murat Zorlu aus Hechingen viel zu erzählen. Nicht nur, dass die grafische Oberfläche der KMZ-Controllingsoftware nun zeitgemäßer, noch klarer und ansprechender ist – FiliaFox 2.0 arbeitet sich schnell wie der Wind durch tausende Datenzeilen und ist dabei auch noch flexibler: «Es ist leichter, eigene Suchkriterien zu kombinieren und abzuspeichern – um die Suche zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen, ohne viel herumklicken zu müssen», sagt Zorlu. So ist es möglich, Verkaufsschulungen Personen-genauer zu führen. «Ungewöhnliche Vorgänge können sofort ausgedruckt werden, als PDF- oder Excel-Datei exportiert oder per E-Mail versandt werden – zum Beispiel an die Vertriebsleitung oder Verkaufsleitung einer Filiale», ergänzt Ohnesorge. FiliaFox 2.0 bietet unzählige Möglichkeiten, Daten zu sortieren. Es gibt aber auch mehr und mehr Vorlagen für Controlling-Masken. Das Beste zum Schluss: Der geübte FiliaFox-Anwender findet sich schnell zurecht und auch Neulingen sollte es dank der gut durchdachten Nutzerführung nicht schwerfallen, schnell zu aufschlussreichen Ergebnissen zu gelangen.

Image

SHB: Sicherheit stand auch in Hamburg im Vordergrund

Königswinter. (21.03. / SHB) «Vor Ort» während der Internorga war natürlich auch das Team der SHB Allgemeinen Versicherung. Der Stand in Halle B6 war an allen Messetagen gut besucht. Das von der SHB in Zusammenarbeit mit ESU Control vorgestellte Sicherheitskonzept fand auch in Hamburg große Beachtung. Den von der SHB in Zusammenarbeit mit ESU Control erarbeiteten Geldschrankkatalog und auch die Videoüberwachungstechnik werden von Bäckern sehr erfolgreich eingesetzt. «Wer SHB wählt, erhält gleichzeitig ein solides Sicherheitskonzept zu günstigen Konditionen», betont Michael Hasecke von ESU Control. Er hatte Gelegenheit, das Konzept vielen Interessenten ausführlich zu erläutern, denn: «Wir waren jeden Messetag von morgens bis abends beschäftigt und zählten viele hochwertige Kontakte», lautet auch hier das Resümee.

Image


MANAGEMENT + BETRIEB


ZDH: Mindestlohn ist und bleibt ein Fehler

Berlin. (21.03. / zdh) «Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn ist und bleibt ein Fehler. Er bedroht die gewachsenen Tarifstrukturen in den einzelnen Branchen und Regionen. Dazu setzt er falsche Anreize für junge Leute und bedroht Problemgruppen am Arbeitsmarkt», sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für einen allgemeinen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Der vorliegende Referentenentwurf dürfe ohne Nachbesserungen nicht zum Gesetz werden. Das Handwerk bleibt bei seiner Forderung nach einer Altersgrenze von 25 Jahren für junge Leute ohne beruflichen oder akademischen Abschluss. Eine Altersgrenze von 18 Jahren helfe nicht. Denn die Jugendlichen sind im Schnitt bereits über 18 Jahre, wenn sie eine Ausbildung im Handwerk beginnen. Wollseifer: «Hier wird durch den Mindestlohn ein negativer Anreiz gesetzt. Mit Helferjobs auf Mindestlohnniveau anstelle solider Ausbildung wird jungen Menschen die Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft genommen».

Fachpublikation: Fit für den demografischen Wandel?

Berlin. (21.03. / zdh) Der demografische Wandel stellt das deutsche Handwerk vor große Herausforderungen: «Die Gesellschaft altert, also müssen sich Handwerksbetriebe auf älter werdende Belegschaften, einen zunehmenden Mangel an Auszubildenden und in der Folge auf einen Mangel an Fachkräften einstellen», sagt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. Der wirtschaftliche Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen hängt daher zunehmend von der Qualifikation und Motivation bestehender Mitarbeiter ab. Für den arbeits- und beschäftigungsintensiven Wirtschaftssektor Handwerk sind die Folgen des demografischen Wandels schon jetzt spürbar. Zunehmend wird es wichtiger, qualifizierte Fachkräfte nicht nur zu finden, sondern sie auch langfristig an den Betrieb zu binden. In den Mittelpunkt rücken dabei vor allem Möglichkeiten der Weiterbildung. Im Sinne eines «lebenslangen Lernens» gilt es, das Innovationspotential älterer Arbeitnehmer auszuschöpfen und sie auf der neuesten Stufe des technischen Fortschritts zu halten. Auch die Anpassung innerbetrieblicher Strukturen und Arbeitsabläufe an die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter wird ein zunehmend wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Die Fachpublikation «Handwerk und demografischer Wandel – Handlungsfelder und Aktivitäten zur Unterstützung der Betriebe» ermöglicht erstmals einen Einblick in die vielfältigen Maßnahmen zur Auseinandersetzung des Handwerks mit dem demografischen Wandel. Dokumentiert sind darin fast 100 Projekte und Aktivitäten von Handwerksorganisationen, Forschungsinstituten und Partnern des Handwerks, wie zum Beispiel Krankenkassen, Berufsgenossenschaften oder die Bundesagentur für Arbeit.

Wirtschaft verlangt mehr Engagement beim Bürokratieabbau

Berlin. (20.03. / zdh) Zum gerade veröffentlichten Jahresbericht der Bundesregierung über die Bürokratiekosten der Wirtschaft 2013 erklären BDA, BDI, DIHK, ZDH und die Deutsche Kreditwirtschaft: «Die Wirtschaft verlangt mehr Engagement der Bundesregierung beim Bürokratieabbau, denn der Aufwand für die Wirtschaft hat stark zugenommen. Es ist unbefriedigend, dass die Belastung der Wirtschaft durch Bürokratie erneut gestiegen ist – allein 2013 um 1,6 Milliarden Euro. Vor diesem Hintergrund ist ein ambitioniertes und konkretes Konzept für wirksame Entlastungen durch die Bundesregierung dringend notwendig». Dies gelte besonders angesichts zahlreicher Regierungsprojekte, etwa in der Arbeitsmarkt- und der Energiepolitik sowie der Finanzmarktregulierung, die absehbar bürokratische Mehrbelastungen mit sich brächten. Ohne verbindliche Ziele, die zeitnahe Umsetzung konkreter Projekte sowie eine effektive Evaluierung bestehender Gesetze sei eine spürbare Entlastung für Wirtschaft, Bürger und Verwaltung nicht zu erreichen. Darüber hinaus sollte sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene für die rasche Einführung eines wirksamen Normen-Kontrollmechanismus einsetzen, fordern die Verbände.

TTIP: Ernährungsindustrie braucht Exporterleichterungen

Berlin. (18.03. / bve) Die deutsche Ernährungsindustrie braucht Exporterleichterungen im Handel mit den USA. Vor dem Hintergrund der vierten Verhandlungsrunde zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) fordert die BVE die EU-Verhandler auf, die europäischen Interessen ehrgeizig zu vertreten. Die Erwartungen der Ernährungsindustrie an die TTIP-Verhandlungen sind hoch, das jährliche Exportvolumen beträgt 1,4 Milliarden Euro. EU-Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzstandards sind unantastbar, hingegen sollen Bürokratieabbau und regulatorische Kooperation Kosten erheblich senken, heißt es in einem Positionspapier der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

ORGAcheck: gegen Schwachstellen im Arbeitsschutz

Mannheim. (17.03. / bgn) Leichter wird die Organisation des Arbeitsschutzes künftig besonders für kleine und mittlere Unternehmen dank «GDA-ORGAcheck», schreibt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN). Von Gefährdungsbeurteilung über Sicherheitsfachkraft und Betriebsarzt bis hin zur Unterweisung führt der ORGAcheck in fünf Themenblöcken zunächst zu einer Standortbestimmung. Punkt für Punkt können Verantwortliche für den Arbeitsschutz ihren Betrieb prüfen und Schwachstellen in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erkennen. In der Rubrik «Was ist zu tun, was kann ich machen?» der Version on Line wird der Nutzer dann zu nachhaltigen Lösungen und Maßnahmen geführt. Konsequent angewendet fördert der GDA-ORGAcheck den störungsfreien Betrieb und hilft unfall- oder störungsbedingte Kosten zu vermeiden. Und damit unterstützt dieses neue Instrument zur Organisation des Arbeitsschutzes auch Produktqualität und Wettbewerbsfähigkeit. Den GDA-ORGAcheck gibt es kostenfrei als Online-Tool und zum Download als Broschüre oder App für iPhone/iPad und Android-Geräte.


MARKETING + VERKAUF


Einkaufsgewohnheiten: Haben Sie darüber nachgedacht?

Isernhagen / Hannover. (21.03. / ge) In den letzten Jahren hat eine deutliche Flexibilisierung der Einkaufszeitgestaltung stattgefunden. Der Verbraucher von heute möchte in seinen Einkaufszeiten uneingeschränkt sein. Darauf haben sich viele Einzelhändler eingestellt und die Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr oder gar bis 24:00 Uhr ausgeweitet. Damit wird besonders der jüngeren und berufstätigen Generation Rechnung getragen. Die bis 34-Jährigen tätigen unter der Woche nur rund 39,5 Prozent ihrer Einkäufe bis 14:00 Uhr, wohingegen Menschen über 60 Jahre bis 14:00 Uhr rund 67,3 Prozent ihrer Einkäufe erledigt haben. Diese erhebliche Verschiebung resultiert zum einen daraus, dass viele unter 34-Jährige berufstätig sind und ihre Einkäufe erst nach Feierabend erledigen können und zum anderen daraus, dass junge Menschen bei der Einkaufszeit sehr flexibel und situativ handeln. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Einkaufsakten zwischen Montag bis Donnerstag sowie dem Freitag und Samstag. Unter der Woche werden, gemessen an der Zahl der Einkäufe, bis 14:00 Uhr rund 57,1 Prozent aller Einkäufe erledigt, wohingegen am Wochenende bereits rund 67,3 Prozent bis 14:00 Uhr erledigt sind. Die umsatzstärkste Zeit ist zwischen 10:00 bis 12:00 Uhr. Dabei spielt der Wochentag keine Rolle. In diesen zwei Vormittagsstunden werden rund 24,3 Prozent der Umsätze erzielt. Für den Einzelhandel ergibt sich aus diesen Tatsachen die Chance, ein zielgruppenorientiertes Marketing nach verschiedenen Tageszeiten durchzuführen, welches vormittags tendenziell eher die älteren Menschen, in der Zeit nach 14:00 Uhr dann besonders die jüngere Generation anspricht. Ist das Ihr Thema? Dann wenden Sie sich bitte an Till Weinkauf von der Gehrke Econ Gruppe unter der E-Mail-Adresse till.weinkauf@gehrke-econ.de oder rufen Sie an unter der Telefonnummer 0511/70050-463.

Heberer: Frontbaking jetzt in allen Filialen

Mühlheim / Main. (21.03. / wfh) Die Wiener Feinbäckerei Heberer baut ihr Frontbaking-Konzept auf alle Filialen aus. Im Lauf des Jahres wird der Teig nicht mehr nur in den rund 50 Standorten des «Erster Wiener» und der «Heberer’s Traditional Bakery» frisch vor den Augen der Kunden verarbeitet und gebacken, sondern an allen rund 270 Standorten des Filialisten. «Die positive Resonanz unserer Kunden auf das Frontbaking und die Qualität der so hergestellten Waren war für uns Motivation, diesen Weg konsequent weiter zu gehen und künftig im gesamten Filialnetz mehr Frische und Qualität anzubieten», sagt Georg Heberer, gemeinsam mit seinem Bruder Alexander Geschäftsführer des Familienunternehmens. «Neben Brötchen werden auch Weizenmischbrote künftig direkt in allen Filialen aus frischem Teig hergestellt». Das Unternehmen will sich durch ausgezeichnetes Handwerk und individuell hergestellte Produkte weiter vom Einheitsbrei der Backwarenregale und Billigprodukte im Discount-Bereich absetzen, sagt Heberer. «Mit über 100 Jahren Erfahrung möchten wir unsere handwerkliche Qualität somit noch näher an den Kunden heranbringen». Der Anspruch an höchste Qualität spiegelt sich auch im übrigen Produktsortiment. So will das Unternehmen sein Angebot stetig um innovative Kreationen erweitern, die traditionelles Bäckerhandwerk mit dem Premium-Gedanken des Unternehmens verbinden. Ergänzt wird das Sortiment durch wechselnde Snackangebote sowie eine große Auswahl an Feingebäck und Kuchen. Im Brotsegment wird es künftig zwei eigens kreierte Siegel für Sauerteigbrote geben: Ein graues Siegel kennzeichnet die natürlichen Sauerteigbrote an sich. Ein rotes Siegel tragen spezielle Brote, die zusätzlich auf traditionelle Art von Hand ausgehoben werden.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Monitoring: Zahl der Vegetarier hat sich verdoppelt

Karlsruhe. (18.03. / mri) Im Rahmen des 51. Wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) präsentierten Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) aktuelle Auswertungsergebnisse des Nationalen Ernährungsmonitorings (NEMONIT). Gravierende Veränderungen im Lebensmittelverzehr konnten die Wissenschaftler bei den rund 1.800 Befragten nicht feststellen. Doch einen gesellschaftlich viel diskutierten Trend bestätigt die Auswertung des Verzehrs der letzten sechs Jahre in Deutschland: Die Zahl der Vegetarier im Land hat sich fast verdoppelt. Mit NEMONIT wird das Ernährungsverhalten der deutschsprachigen Bevölkerung seit 2008 kontinuierlich beobachtet. Basis ist die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II – Befragungszeitraum 2005 bis 2007). Aktuell wurden nun die Daten von 1.800 Personen aus dem NEMONIT-Befragungszeitraum 2008 bis 2012 zusammen mit den Daten aus der NVS II im Hinblick auf Veränderungen im Ernährungsverhalten ausgewertet. Für die meisten der untersuchten Lebensmittelgruppen ergaben sich dabei keine Veränderungen, auch nicht bei Backwaren und Getreideprodukten. Doch Männer wie Frauen essen seit der NVS II weniger Obst, rund 14 Prozent, und liegen damit noch weiter unter der Empfehlung der DGE als in der NVS II. Zudem trinken sie weniger Obstsaft und Nektar. Dafür hat das Wasser als Getränk bei beiden Geschlechtern weiter gewonnen, ebenso wie Tee und Kaffee. Frauen haben darüber hinaus etwas mehr Süßwaren verzehrt und auch mehr Fette oder Öle zu sich genommen. Insgesamt hat sich der Lebensmittelverzehr der Teilnehmer im Hinblick auf die lebensmittelbasierten Empfehlungen der DGE nicht verbessert. Deutlich verändert hat sich im Vergleich zur NVS II (2005 bis 2007) allerdings die Zahl der Vegetarier. Ihr Anteil hat sich von damals rund einem Prozent auf fast zwei Prozent in 2012 erhöht. Zudem ist die Zahl der Menschen gestiegen, die zwar auf Fleisch und Wurst verzichten, aber Fisch essen, von rund 0,7 Prozent in der NVS II auf nun rund 1,5 Prozent.

BÖLW: Freihandel ja, Abschaffung von EU-Standards nein

Berlin. (15.05. / boelw) Bei den Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) stand dieser Tage erstmals der Themenbereich Landwirtschaft und Ernährung auf der Agenda in Brüssel. «In den sensiblen Bereichen Landwirtschaft und Ernährung muss das TTIP kritisch hinterfragt werden. Denn bereits heute sind die meisten Handels-Barrieren zwischen den USA und der EU beseitigt», sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). «Bei den Verhandlungen spielen deshalb vielmehr Aspekte eine zentrale Rolle, die mit dem Verständnis von Agrar- und Ernährungskultur verbunden sind. Nach eigenem Bekunden ist es den USA ein wichtiges Anliegen, dass die Europäer ihren Widerstand gegen Agro-Gentechnik, Chlorhähnchen, Hormonmast + Co aufgeben. Das ist für die Ökologische Lebensmittelwirtschaft ein ‘No Go’». Die Ökologische Lebensmittelwirtschaft lehne globalen Handel nicht grundsätzlich ab. Denn nur mit Handel können – neben Waren – auch Leistungen für den Natur- und Umweltschutz über Grenzen hinweg ausgetauscht werden. Bereits jetzt erkennen beide Handelspartner ihre Öko-Standards gegenseitig an. Doch weder die gegenseitige Bio-Anerkennung noch die Verhandlungen dürften dazu führen, dass die hohen EU-Standards an Umwelt- und Verbraucherschutz sowie das kulturelle Grundverständnis davon, wie Landwirtschaft und Ernährung in unserer Gesellschaft aussehen, zur Disposition gestellt werden. Richtlinie muss daher sein, die jeweils besten – und das heißt im Zweifelsfall: die strengsten – Standards zum Ziel der Verhandlungen zu machen. Es sei zudem unabdingbar, dass die Verhandlungen transparent und unter Beteiligung der Zivilgesellschaft ablaufen.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


DRV: gibt erste Ernteschätzung 2014 ab

Berlin. (21.03. / drv) Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet eine leicht überdurchschnittliche Getreideernte von etwa 47,0 Millionen Tonnen. Damit würde das Vorjahresergebnis von 47,8 Millionen Tonnen leicht unterschritten. Die erste Schätzung des Verbands in diesem Jahr stützt sich auf bereits veröffentlichte Daten zu den Aussaatflächen für Wintergetreide im Herbst 2013 sowie eigene Einschätzungen zur Frühjahrsaussaat 2014 und zu den Erträgen. Die Weizenernte wird derzeit mit 24,6 Millionen Tonnen leicht unter Vorjahresniveau prognostiziert. Bei Wintergerste erwartet der DRV trotz leicht gestiegener Anbaufläche mit gut 8,4 Millionen Tonnen eine konstante Erntemenge. Beim Roggen wird aufgrund der deutlich eingeschränkten Anbaufläche (minus 16,7 Prozent) mit einem Mengenrückgang im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 3,7 Millionen Tonnen gerechnet. Ausschlaggebend für den geringeren Roggenanbau war der Preisverfall nach der Ernte 2013 aufgrund eines hohen Mengendrucks am Markt. Für die Entwicklung der Anbaufläche von Sommergetreide ergibt sich ein heterogenes Bild. Während der DRV bei Sommergerste einen deutlichen Flächenzuwachs von gut zehn Prozent auf knapp 400.000 Hektar erwartet, rechnet der Verband beim Mais mit einer Anbaufläche wie im Vorjahr. Aufgrund des anhaltend milden Wetters mit nur einer starken Frostperiode in weiten Teilen Deutschlands haben die Getreidebestände das Winterhalbjahr ohne nennenswerte Schäden überstanden. Das zeitig einsetzende Frühjahr hat dazu geführt, dass die Aussaat bereits begonnen hat, in diesem Jahr so früh wie selten zuvor. Insgesamt geht der DRV von einem Vegetationsvorsprung von drei bis vier Wochen aus.

Emmer: Forscher glauben an glanzvolles Comeback des Urkorns

Stuttgart. (17.03. / uhm) Vergangenen Winter war das Saatgut bereits vergriffen und für die aktuelle Sommeraussaat gibt es keine passende Sorte: Urgetreide wie Emmer erfreuen sich bei Verbrauchern wachsender Beliebtheit, berichtet die Universität Hohenheim. Landwirte, Müller, Bäcker und andere Lebensmittelproduzenten tun sich mit dem fast vergessenen Getreide allerdings noch schwer. Doch eine neue Studie der Uni Hohenheim belegt: Mit den richtigen Sorten ist der Anbau des Urkorns nicht schwieriger als der von alten Dinkelsorten. Auch der Ertrag ist vergleichbar. Und für die Herstellung neuer Emmer-Backwaren von Brot bis Nudeln hat die Arbeitsgruppe um Dr. Friedrich Longin von der Landessaatzuchtanstalt eine Reihe von Tipps erarbeitet, denn: Im Bündnis mit Landwirten, Müllern und Produzenten will der Wissenschaftler dem Urkorn zum Comeback verhelfen: «Nach unseren Erkenntnissen hat Emmer ein sehr hohes Zucht- und Marktpotential». Nach 500 Jahren Vergessenheit ist die Zeit reif für ein Comeback des Methusalems unter den Getreidearten. Bis ins Mittelalter gehörten alte Arten wie Emmer und Einkorn zu den wichtigsten Getreidearten Europas. Dann verdrängten Dinkel und Weizen das Urgetreide von den Feldern. Ein Grund – vor allem Weizen liefert höhere Erträge. Außerdem ist er leichter zu verarbeiten: Bei Emmer – aber auch bei Dinkel – ist das Korn von einer Hülle fest umschlossen, was dem Müller einen zusätzlichen Arbeitsschritt abverlangt. Dafür schätzen Verbraucher den höheren Anteil von Mineralstoffen und anderen Inhaltsstoffen von Emmer im Vergleich zu Weizen. Hinzu kommen ein kräftiger, nussiger Geschmack und das Flair eines sehr urtümlichen Produkts. Aus Emmer lässt sich zudem ein dunkles, würziges Bier brauen. In einem großen Feldversuch hat Dr. Friedrich Longin nun einige Vorurteile gegen das Urgetreide als Mythen entlarvt … (Volltext).


PERSONEN + EHRUNGEN


Mercy Ships: CEO von Nestle China steuert jetzt Hospitalschiff

Kaufbeuren. (20.03. / ms) Wie die Hilfsorganisation Mercy Ships mitteilt, ist Roland Decorvet, derzeit noch Vorsitzender und Chief Executive Officer (CEO) von Nestle China, zum neuen geschäftsführenden Direktor der MS Africa Mercy berufen worden. Die ehemalige Eisenbahnfähre ist seit dem Jahr 2000 das größte private Hospitalschiff der Welt. Decorvet wird für sämtliche betrieblichen Belange sowohl des schwimmenden Hospitals als auch der Hilfsprojekte an Land verantwortlich sein. Der gebürtige Schweizer verlässt die Nestle Gruppe Ende April und wird ab Mai mit seiner Familie – Frau und vier Kinder – an Bord des Schiffes leben. Die MS Africa Mercy liegt derzeit im Hafen von Pointe Noire in der Republik Kongo. Decorvet ist seit 23 Jahren als international erfahrener Manager bei Nestle tätig; seit 2011 als Vorstandsvorsitzender und CEO bei Nestle China, davor als Direktor für Nestle Pakistan und Afghanistan sowie Nestle Schweiz. 2013 wurde er anlässlich der «Financial Leaders Annual Conference China» zum Geschäftsmann des Jahres gewählt. Seit 2008 ist er Vorstandsmitglied von Mercy Ships Schweiz, seit 2011 im internationalen Vorstand der Organisation. Decorvet ist Jahrgang 1965 und spricht fließend Französisch, Englisch, Deutsch und Mandarin. Die MS Africa Mercy ist mit gut 400 ehrenamtlichen Besatzungsmitgliedern unterwegs.

UIBC: über die Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren

Mönchengladbach. (19.03. / kd) Vor wenigen Tagen fand in Taipeh (Taiwan) die UIBC Weltmeisterschaft der Konditoren unter 25 statt. Beim internationalen Leistungsvergleich junger Konditoren errang Matsuda Midori aus Japan die Goldmedaille – vor Vanessa Schnyder aus der Schweiz, die sich die Silbermedaille holen konnte. Die Bronzemedaille ging an Rebecca Schreiber aus Deutschland. Die Vize-Bundessiegerin der Konditoren 2013 und Erstplatzierte beim Wettbewerb «Die gute Form 2013» im Bundesentscheid kann schon einige Erfolge vorweisen. 2013 brachte es Schreiber zur Kammersiegerin beim Wettbewerb der Handwerkskammer Konstanz, zur Landessiegerin beim Wettbewerb der Kammersieger von Baden-Württemberg und errang bei der Deutschen Meisterschaft der Konditoren des CondiCreativClubs in Freiburg auf der Plaza Culinaria den 1. Platz mit dem Titel «Konditorin des Jahres 2013». Gefördert wird die junge Fachfrau von ihrem Ausbildungsbetrieb «Schwarzwälder Genusswerkstatt» in St. Georgen in Baden-Württemberg. Konditormeisterin und Geschäftsführerin Dagmar Holzer unterstützt die junge Kandidatin bei den Vorbereitungen und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Offizielle Trainer und Betreuer von Rebecca Schreiber vor Ort in Taipeh waren Konditormeisterin Stefanie Bengelmann und Konditormeister Florian Löwer. Fachmännische Unterstützung erhielt die junge Konditorin zudem von Konditormeister Gerhard Schenk. Der Präsident des Deutschen Konditorenbunds war in seiner Eigenschaft als stellvertretender UIBC-Präsident mit nach Taiwan gereist. Bäcker-Präsident Peter Becker in seiner Eigenschaft als UIBC-Präsident natürlich auch. Viele schöne Fotos – aus Schweizer Perspektive – gibt es auf Flickr.

Giropizza d’Europa: der Sieger kommt aus der Toskana

Hamburg. (19.03. / hmc) Rund 40 Pizza-Champions kämpften während der Internorga um den Titel des Pizza-Europameisters «Giropizza d’Europa». Am Ende überzeugte die Kreation des Italieners Daniel Favero. Der 23-Jährige hatte für seine Kreation aus der Toskana ein besonderes Mehl und Lardo Speck mitgebracht, gereift in den Marmorhöhlen von Colonnata. «Ich wurde ins Mehl hinein geboren, meine Eltern haben eine Pizzeria in der Toskana. Den Titel sehe ich als Belohnung für meine Arbeit, ich bin sehr glücklich», sagt Favero. Zur Freude hat der Junge Mann allen Grund, denn er hat sich gegen eine anspruchsvolle Konkurrenz durchsetzen können, die sich mittels Vorentscheiden in Köln, Rom, Rimini, Paris, Budapest, Amsterdam, Massa Carrara und Riva del Garda qualifiziert hatte. Nun geht es für ihn zur Pizza-Weltmeisterschaft nach Parma in Norditalien. Mit der Auszeichnung «Giropizza d’Europa» werden seit zehn Jahren die Fähigkeiten und Kompetenzen der Pizzaioli in ganz Europa ausgezeichnet.

AGF: verleiht Benno-Bleyer-Medaille

Detmold. (19.03. / agf) Seit 1974 stiftet die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) die Benno-Bleyer-Medaille und würdigt damit hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Entwicklung und gesundheitlichen sowie lebensmittelrechtlichen Beurteilung von neuartigen Lebensmitteln aus Getreide. Anlässlich der 18. Getreidenährmitteltagung verlieh die AGF diese Ehrung an Prof. Dr. Jörg Hampshire. Der studierte Haushalts- und Ernährungswissenschaftler ist heute Professor für Ernährungs- und Lebensmittelqualität an der Hochschule Fulda. Zuvor war er – nach Studium und Promotion in Gießen – als stellvertretender Leiter und später Leiter der wissenschaftlichen Abteilung bei der Peter Kölln KGaA tätig (Volltext).

DLG: meldet neue Vorsitzende für Sensorik-Ausschuss

Frankfurt. (18.03. / dlg) Prof. Dr. Dietlind Hanrieder von der Hochschule Anhalt ist zur neuen Vorsitzenden des DLG-Ausschusses für Sensorik gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Dipl.-Ing. Jörg Jacob an, der den Ausschussvorsitz aus Altersgründen abgibt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Christoph Sippel von Eurofins Analytik. Im Mittelpunkt des 2007 gegründeten DLG-Ausschusses steht die Förderung der Lebensmittelsensorik, vor allem über die Forcierung und Weiterentwicklung der praktischen Anwendung sensorischer Methoden in der Lebensmittelbranche.

Baywa AG: Stühlerücken im Management

München. (15.03. / bag) Als General Manager Agricultural Markets and Strategy wechselt Dr. Klaus-Dieter Schumacher (58) zur BayWa AG. In dieser neu geschaffenen Position wird er direkt an den Vorstandsvorsitzenden Klaus Josef Lutz berichten. Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird neben der Marktanalyse und -bewertung der weitere Aufbau und die Koordination des Agrar Coordination Center (ACC) bei der BayWa AG sein. Das ACC ist im Zusammenhang mit der Akquisition der niederländischen Cefetra B.V. und der Bohnhorst Agrarhandel GmbH eingerichtet worden. Das Ziel dieser Einheit ist besonders die Schaffung eines Rahmens zur Abstimmung und Koordination von globalen Handelsstrategien zwischen den jeweiligen Unternehmenseinheiten der BayWa AG, Cefetra B.V. und Bohnhorst Agrarhandel GmbH. Das ACC ist Teil des Risikomanagementsystems der BayWa AG für den Agrarhandel. Schumacher leitete seit 2010 den Bereich Economics, Public Affairs und Corporate Communications bei der Nordzucker AG in Braunschweig. Neuer Managing Director der BayWa Agrar International B.V. (Niederlande) ist ab dem 01. April Ito van Lanschot (64). Er berichtet in dieser Funktion ebenfalls direkt an Klaus Josef Lutz und wird die Strategie des Konzerns, im Agrarhandel international weiter zu wachsen, umsetzen. Schwerpunkt seiner Aufgabe ist die Erschließung neuer Märkte in Europa mit globaler Ausrichtung.


BOOKMARKS + BOOKS


«Brot»: das neue Lifestyle-Magazin

Hamburg. (18.03. / jts) Das Thema Brot in all seinen Facetten steht im Mittelpunkt des neuen Lifestyle-Magazins «Brot – Genießen mit Laib und Seele» aus dem Jahr Top Special Verlag. In Deutschland gibt es die meisten Brotsorten weltweit und handwerklich hergestellte Brote und Backwaren liegen voll im Trend – höchste Zeit für ein Magazin zum Thema Brotkultur. «Brot» sei ein Genuss-Magazin, spannend, emotional, authentisch und sinnlich. «Brot» soll kein Rezeptheft sein. Der Hamburger Verlag will dem zentralen Lebensmittel der deutschen Küche ein journalistisches Denkmal errichten. Das Magazin teilt sich in Rubriken wie «Brot + Welt», «Brot + Wissen», «Brot + Butter», «Brot + Bäcker». Reportagen zum Beispiel über angesagte Bäcker oder Bäckereien, Strecken mit hohem Nutzwert in denen etwa Top-Köche verraten, wie sie Brot in ihrer Küche einsetzen aber auch kritische Auseinandersetzungen mit Fragen wie «Ist Biobrot eigentlich besser?» bilden den Rahmen. Alexandra Jahr, Geschäftsführerin des Verlags: «Als Special Interest Verlag sind wir immer auf der Suche nach innovativen Konzepten. Als die Idee eines Lifestyle-Magazins zum Thema Brot an uns herangetragen wurde, waren wir schnell davon überzeugt, dass ein solches Objekt gut zu uns passen würde». Kooperationspartner des neuen Lifestyle-Magazins ist der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks. «Wir freuen uns sehr über die exklusive Plattform, die dem Lieblings-Lebensmittel der Deutschen mit dem Magazin «Brot» eingeräumt wird. Brot wird zunehmend zu einem Lifestyle-Produkt, was man nicht zuletzt auch daran erkennen kann, wie viele TV- und Sterne-Köche sich des Themas bereits annehmen. Daher ist die Zeit längst reif für ein eigenes Print-Magazin rund um die Welt des Brotes und des Bäckerhandwerks», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker in einer Mitteilung des Verlags. Das etwa 100 Seiten starke Heft soll erstmals am 26. Mai erscheinen. Die Erscheinungsweise ist halbjährlich.

Global Industry: Snack consumption is on the rise

Hamburg. (bm) Snack consumption is on the rise, as half of today´s consumers (51 percent) say that they eat snacks at least twice a day, an increase from the 48 percent who said the same in 2012. And about a third of consumers (31 percent) say they are snacking more frequently than they were just two years ago. Other topics of the week:

Title Region Date
General Mills: Reports Fiscal 2014 Third Quarter Results (US) Fri 03-21
2 Sisters: Q2 performance «in line expectations» (UK) Fri 03-21
Crumbs Bake Shop: Reports Q4/2013 Financial Results (US) Fri 03-21
Bunge Limited: Announces Management Appointments (US) Fri 03-21
Greencore Group: to build sandwich facility (US) Thu 03-20
Sainsbury’s: sales fall in face of tough competition (UK) Thu 03-20
Krispy Kreme: SVP Human Resources to Retire (US) Thu 03-20
CHS: to acquire selected Canadian assets from Agrium (US) Wed 03-19
Technomic: Snack consumption is on the rise (US) Wed 03-19
60 percent of Millennials willing to share personal info (US) Tue 03-18
Stevia: set to steal intense sweetener market share by 2017 (UK) Tue 03-18
Quiznos: QSR chain files for Chapter 11 (US) Mon 03-17
McDonald’s: opens 10’000th restaurant in Asia Pacific Region (US) Mon 03-17
McDonald’s: Workers File Multiple Class-Action Lawsuits (US) Mon 03-17
Crumbs Bake Shop: Names New Officers (US) Mon 03-17
Trian Partners: Renews Attack On Pepsico (US) Sat 03-15
General Mills: Updates Fiscal 2014 Outlook (US) Sat 03-15


REZEPTE + IDEEN


Curry-Mango-Sandwich mit Hühnchen und Walnüssen

Image Frankfurt. (19.03. / cwc) «Stullen sind wieder in», raunt es durch die Gastronomie. Trendforscher erheben das Schnittchen zum «hippen Snack» und sind sicher, dass die gute alte Stulle gerade neu belebt wird. Allerdings, und das können wir uns denken, sei der Gast heute wesentlich verwöhnter. Die Brote müssten optisch attraktiv aussehen – wie frisch belegt und selbst gemacht. Nachdem der Markt über Jahre von Billig-Angeboten überschwemmt worden sei, schlage jetzt die Stunde der Bäcker, sich mit höherwertigen Produkten davon abzusetzen. Eine in diesem Sinn schöne Idee kommt von der der California Walnut Commission (CWC) mit ihrem «Curry-Mango-Sandwich mit Hühnchen und Walnüssen». Das Original-Rezept legt den Fokus zwar auf den Belag und spricht ansonsten nur von «zwei Scheiben Bauernbrot». Doch als Bäcker wissen Sie Ihren Vorteil wahrscheinlich zu nutzen und kombinieren den Belag mit dem besten rustikalen Weizenmischbrot, das Sie zu bieten haben. Die Zubereitungszeit für das Sandwich liegt bei 20 Minuten und das Rezept zum Download gibt es auf walnuss.de.