WB-11-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 11. KW 2014 (08.03. bis 14.03.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb1114.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Premium-Segment: Hack AG partnert mit Fredy’s Backwaren
02. Globus: hegt und pflegt seine Meisterbäckereien
03. Bumüller Gruppe: übernimmt Siebrecht Erfurt
04. McDonalds Österreich: steigert Umsatz um 2,2 Prozent
05. Ölz Meisterbäcker: 2013 war ein gutes Jahr

TERMINE + EVENTS:
06. Handwerksmesse: Können kennt keine Grenzen
07. ADB: über geballtes Wissen für den Verkauf
08. Baden: bietet Weiterbildung in Teilzeit

THEMA DER WOCHE: Internorga 2014 voller Highlights für Bäcker und Konditoren:
09. Fachmesse in diesem Jahr mit viel «Bakertainment»
10. Energie clever managen und Kosten gestalten
11. Giropizza d’Europa: Pizza-EM live auf der Messe
12. Geballte Kaffeekompetenz in fünf Hallen
13. Neu dabei: die Internorga EIS Welt

MANAGEMENT + BETRIEB:
14. Douglas: verkauft Hussel an Emeram Capital Partners
15. Statistik: Zahl der mobilen Internetnutzer um 43% gestiegen
16. VEA: EEG-Umlage für Strom aus Eigenerzeugung belastet Mittelstand
17. Statistik: 0,8 Prozent weniger Umsatz im Handwerk 2013
18. Filialnetz von Deutschlands Banken lichtet sich
19. Sechs statt zwei: BGN führt neues Vorschuss-System ein

MARKETING + VERKAUF:
20. W+V: über die Versäumnisse von McDonalds Deutschland
21. Grand Opening: Ditsch eröffnet 200. Filiale
22. EuGH: trifft Entscheidung im Brötchen-Streit

BOOKMARKS + BOOKS:
23. Global Industry: Aryzta announces results for H1/2014

REZEPTE + IDEEN:
24. Hübsch dekoriert: Oster-Cupcakes mit Walnüssen


MARKT + UNTERNEHMEN


Premium-Segment: Hack AG partnert mit Fredy’s Backwaren

Kurtscheid. (13.03. / hag) Zum 01. April 2014 übernimmt die Hack AG das Deutschland-Geschäft der Fredy’s Backwaren AG aus dem schweizerischen Kanton Aargau. Schwerpunkt und Herzstück des Übernahme-Pakts ist die hochwertige Produktion von ursprünglichen und reichhaltigen Premium-Broten aus dem Holzbackofen. Dafür haben die Westerwälder Großbäcker an ihrem Hauptsitz in Kurtscheid die Produktion erweitert und in eine dritte Backstraße investiert, um den Ansprüchen aus der Schweiz genügen zu können. Hack setzt dabei ganz bewusst auf Tradition, Handwerk und Spitzenprodukte: «Qualität ist immer im Trend und Spitzenqualität ist seit Jahren unser Erfolgsrezept», betont der Vorstandsvorsitzende Peter Hack die konsequente, strategische Ausrichtung der neuen Linie. «Mit der Entscheidung, Fredy’s europaweit bekannte Premium-Produktion von naturbelassenen, hochwertigsten Broten für Deutschland zu übernehmen und zu vermarkten, gehen wir Schritt für Schritt unseren eigenen unternehmerischen Weg weiter». Auch Fredy’s Backwaren setzt mit der Übernahme ein klares Zeichen: «Wir sind sehr froh, dass wir mit der Hack AG einen starken und erfahrenen Partner für den deutschen Markt gefunden haben. Brot ist eines der gesündesten und wertvollsten Grundlebensmittel und muss es bleiben. Dieses erklärte Ziel verbindet unsere beiden Unternehmen eindeutig», ist Fredy Hiestand überzeugt – Gründer der Hiestand AG und Vorsitzender des Verwaltungsrats von Fredy’s Backwaren.

Globus: hegt und pflegt seine Meisterbäckereien

St. Wendel / Saar. (11.03. / globus) Die Globus Gruppe ist erfolgreich ins zweite Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs 2013/2014 (01. Juli 2013 bis 30. Juno 2014) gestartet. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012/2013 konnte Globus seinen Umsatz um 3,2 Prozent auf 3,56 Milliarden Euro steigern. Davon entfielen 1,73 Milliarden Euro auf die deutschen SB-Warenhäuser, was einer Umsatzsteigerung von 2,4 Prozent entspricht. Die Fachmärkte (Baumärkte und Elektromärkte) verzeichnen einen Umsatz von 723 Millionen Euro und damit ein Plus von 1,75 Prozent. Begünstigt wird das Wachstum durch die Häuser im Ausland. Die russischen und tschechischen Hypermärkte legten 5,3 Prozent zu. Globus ist damit auf einem guten Weg, seine Marktposition weiter auszubauen, heißt es in einer Mitteilung. Im ersten Halbjahr 2013/2014 tätigte die Gruppe Gesamtinvestitionen in Höhe von 155 Millionen Euro. Davon entfielen über 30 Millionen Euro auf die Modernisierung bestehender SB-Warenhaus-Flächen in Deutschland. «Ein Aushängeschild unserer Warenhäuser ist die Eigenproduktion. Ein Großteil unseres deutschen Investitionsvolumens floss daher in die Modernisierung und Neueinrichtung von Meisterbäckereien und Metzgereien», heißt es in der Mitteilung. Neue Meisterbäckereien entstanden demnach an den Standorten Losheim, Erfurt und Gera; in Limburg wurden Verkaufsfläche und Bäckerei neu gestaltet (Volltext).

Bumüller Gruppe: übernimmt Siebrecht Erfurt

Erfurt. (10.03. / div) Die Siebrecht Gruppe hatte im Mai 2013 Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt für die Standorte Brakel und Erfurt (siehe WebBaecker 19/2013). Anfang Juni folgte die Insolvenz in Eigenverwaltung für die Achimer Stadtbäckerei (23/2013) und seit Dezember wissen wir, dass die Gruppe zerschlagen wird (50/2013). Während schnell klar war, dass Produktion und Verwaltung in Brakel geschlossen werden (oder es schon sind) und die verbliebenen gut 70 Filialen verkauft werden, war über die Zukunft des Standorts Erfurt und der Achimer Stadtbäckerei noch nichts entschieden. Mit Blick auf Siebrecht Erfurt steht nun fest, dass die Bumüller Gruppe aus dem Zollernalbkreis (Sternenbäck) die insolvente Gesellschaft vollständig übernimmt. Damit zählt Geschäftsführer Gerhard jr. Bumüller neben den Werken in Hechingen (Baden-Württemberg), Gera (Thüringen) und Spremberg (Brandenburg) eine vierte Produktion in Erfurt (Thüringen). Auch rund 50 Filialen von Siebrecht Erfurt will Bumüller übernehmen, die weiter unter der Marke «Backstube Siebrecht» laufen sollen. Insgesamt sind auf diese Weise rund 300 Arbeitsplätze in Erfurt gerettet. Die Transaktion soll Ende des ersten Halbjahrs abgeschlossen sein. Damit weitet Bumüller sein Vertriebsgebiet auf Westthüringen und Sachsen-Anhalt aus und kommt auf insgesamt rund 250 Filialen – legt man verfügbare Angaben von Sternenbäck zugrunde. Einen ähnlich großen Entwicklungsschritt machte die Bumüller Gruppe schon einmal, und zwar als sie zum Jahreswechsel 2010/2011 gut 40 Filialen der damals insolventen Vertriebsgesellschaft «Herrmann von der Alb» erwarb (siehe WebBaecker 04/2011).

McDonalds Österreich: steigert Umsatz um 2,2 Prozent

Brunn / AT. (10.03. / mcd) McDonalds Österreich hat im Geschäftsjahr 2013 auf Vielfalt und Expansion gesetzt. Neben anderen Innovationen bietet das Sortiment als fixe Bestandteile des «Happy Meals» seit letztem Sommer mit großem Erfolg auch Obst und Gemüse. Seit dem Start des neuen Happy Meals hat das Unternehmen bis zum Jahresende 3,8 Millionen Portionen Obst und Gemüse verkauft. Durch die Einführung innovativer Salat-Varianten war McDonalds Österreich 2013 einmal mehr der größte Salatverkäufer der heimischen Gastronomie: 4,5 Millionen Portionen Salat wurden in den alpenländischen Restaurants serviert. Zudem konnte die Burgerkette zusätzlich fünf neue Restaurants eröffnen. Insgesamt hat McDonalds im letzten Jahr 35 Millionen Euro in die österreichischen Standorte investiert. Das Ergebnis: 157 Millionen Gäste und eine Umsatzsteigerung um 2,2 Prozent. McDonalds Österreich erwirtschaftete 2013 mit 189 Restaurants und 9.400 Mitarbeitenden einen Gesamtumsatz von 560 Millionen Euro. Das Unternehmen kauft die für das gesamte Produktsortiment verwendeten Rohstoffe in Österreich und ist damit der größte Gastronomie-Partner der österreichischen Landwirtschaft. Zum Jahreswechsel 2013/2014 zählte die alpenländische Tochter der US-amerikanischen Schnellkostkette 156 McCafés (Volltext).

Meilenstein: die Akademie für Systemgastronomie
Mitte Februar 2014 hat McDonalds AT die Akademie für Systemgastronomie in Waldegg nahe Wiener Neustadt eröffnet. In der ersten privaten Berufsschule des Landes werden künftig pro Jahrgang rund 50 Lehrlinge ausgebildet. Das Modell ist im Alpenland einzigartig und bietet eine zentrale Ausbildung für die Führungskräfte von morgen. Aktuell zählt die Schnellkostkette in Österreich insgesamt 150 Auszubildende.

Ölz Meisterbäcker: 2013 war ein gutes Jahr

Dornbirn / AT. (08.03. / oem) Gegenüber dem Vorjahr konnte die Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH in 2013 den Gesamtumsatz um 2,2 Prozent auf 200,3 Millionen Euro steigern (2012: 196 Millionen Euro). Als Motor mit plus 12,9 Prozent Wachstum habe sich wieder einmal das Exportgeschäft erwiesen, heißt es aus Dornbirn. Der Exportanteil stieg demnach auf 43,1 Prozent (2012: 42,6 Prozent). Wichtigster Exportmarkt für die Vorarlberger Großbäcker ist Deutschland. Zuwächse verzeichnete das Unternehmen auch in Italien, Frankreich, der Schweiz und in den für Ölz neuen Exportmärkten Slowakei und Tschechien. Zudem verlief das Inlandsgeschäft mit plus 5,3 Prozent Wachstum erfreulich. Die Großbäckerei konnte 2013 rund 50 Arbeitsplätze schaffen und zählt jetzt insgesamt etwa 880 Mitarbeitende, wie der Geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Ölz dieser Tage stolz verkündete. 1938 gegründet, blickt Österreichs bekanntester Bäcker nicht nur auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, sondern auch auf sein 75-jähriges Bestehen.


TERMINE + EVENTS


Handwerksmesse: Können kennt keine Grenzen

Berlin. (13.03. / bmwe) Die Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWE), Iris Gleicke, hat die Internationale Handwerksmesse (I.H.M.) in München eröffnet. Die Messe steht in diesem Jahr unter dem Motto «Können kennt keine Grenzen». Zuvor hatte sich Bundesminister Sigmar Gabriel (BMWE) in einer Videobotschaft gegenüber den Anwesenden klar zur dualen Ausbildung und zum Meisterbrief bekannt. Gleicke knüpfte daran an: «Die duale Ausbildung, wie sie im deutschen Handwerk seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird, hat Vorbildcharakter in Europa und auf der ganzen Welt. Daran halten wir fest. Wir bekennen uns auch zu den Kammern. Die Selbstverwaltung ist mit unserem dualen Bildungssystem seit Jahrzehnten fest verbunden. Sie ist gelebte Eigenverantwortung und heute so aktuell wie vor 200 Jahren. Und den Meisterbrief wird Deutschland auch vor dem Hintergrund der europäischen Diskussion über die Dienstleistungsrichtlinie unverändert verteidigen. Denn der Meisterbrief und die Meisterpflicht sind von maßgeblicher Bedeutung für die Qualität der Ausbildung im Handwerk». Als besonders erfreulich bezeichnete Gleicke den Umstand, dass die Zahl der ausländischen Aussteller, Delegationen und Besucher erneut gestiegen ist. Über die Leistungsfähigkeit des Handwerks informieren sich unter anderem die europäischen KMU-Botschafter/innen. Sie sind wichtige Fürsprecher für kleine und mittlere Unternehmen in Europa. Das 2011 gegründete Netzwerk der KMU-Botschafter/innen besteht aus Regierungsvertretern und Mitgliedern europäischer Dachverbände. Es setzt sich für die Interessen von KMU und damit auch des Handwerks auf europäischer Ebene ein. Die I.H.M. hält ihre Pforten vom 12. bis 18. März geöffnet.

ADB: über geballtes Wissen für den Verkauf

Weinheim. (12.03. / adb) Keine andere Fortbildung macht sich für Backbetriebe schneller bezahlt als die zum/zur Verkaufstrainer/in im Bäckerhandwerk. Langfristiger angelegt ist dagegen das Engagement des/der Verkaufsleiter/in im Lebensmittelhandwerk HWK, die nicht nur – aber auch – den Berufsnachwuchs durch die Ausbildung begleitet. Zwei «Schaltstellen» im Unternehmen also, für die die Bundesakademie Weinheim (ADB) im März respektive August folgende Fortbildungen bereithält:

Verkaufstrainer/in im Bäckerhandwerk ADB:
Ende März bietet die Bundesakademie Weinheim wieder ihre bewährte Fortbildung zur Verkaufstrainer/in im Bäckerhandwerk ADB an. Die Teilnehmer/innen werden in nur vier Modulen zu je 2,5 Tagen befähigt, den eigenen Verkauf inhouse zu trainieren – mit besten Erfolgen: Absolventinnen berichten von bis zu 30 Prozent Mehrumsatz in den trainierten Filialen.

Verkaufsleiterin im Lebensmittelhandwerk HWK:
Die Ausbildung zur Verkaufsleiterin im Lebensmittelhandwerk HWK n Weinheim dauert 17 Wochen (mit allen Prüfungen) und gilt als «Meisterprüfung» im Verkauf, auch wenn sie aus rechtlichen Gründen nicht so heißen darf. Ebenso wie mit dem Meisterbrief können Absolventen selbst Lehrlinge ausbilden und sogar ohne Abitur studieren. Die Fortbildung ist auch für Quereinsteiger mit Berufserfahrung, zum Beispiel für «Meisterfrauen» möglich. Die diesjährige Ausbildung zur Verkaufsleiterin an der Bundesakademie beginnt Ende August.

Baden: bietet Weiterbildung in Teilzeit

Karlsruhe. (11.03. / biv) Eine Weiterbildung in Vollzeit kommt für Sie oder Ihre Mitarbeiter/innen nicht in Frage? Dann sind Sie bei der Badischen Bäckerfachschule in Karlsruhe richtig. Seit vielen Jahren bietet diese zusammen mit dem Verein «Freunde der Gewerbeschule Durlach» in Karlsruhe die Weiterbildung zum/zur Bäckermeister/in an – Beginn ist der 25. März. Ab diesem Schuljahr bietet die Fachschule nun auch die Weiterbildung zum/zur Verkaufsleiter/in an. Beginn ist ebenfalls der 25. März. Beide Lehrgänge finden berufsbegleitend in Teilzeitunterricht statt. Bei Interesse setzen Sie oder Ihre Mitarbeiter/innen sich bitte direkt mit dem Bäckerinnungsverband Baden in Verbindung. Nähere Informationen zu den beiden Kursen sowie zu weiteren Seminaren finden Sie auch im Programmheft 2014 der Badischen Bäckerfachschule unter biv-baden.de.


THEMA DER WOCHE: Internorga 2014 voller Highlights für Bäcker und Konditoren


Fachmesse in diesem Jahr mit viel «Bakertainment»

Image Hamburg. (14.03. / hmc) Bäcker und Konditoren können sich auf die Internorga 2014 vom 14. bis 19. März besonders freuen. Die größte Halle der Fachmesse und ein Ableger (Hallen B6 und B6.1) widmen sich ganz der backenden Zunft. Hier präsentieren sich mehr als 200 Aussteller und garantieren einen umfassenden Überblick über alles, was die Zulieferindustrie für Bäckereien und Konditoreien bereit hält an Produkten, Konzepten und Dienstleistungen. Zusätzlich können Fachbesucher/innen während der europäischen Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien einen Blick über den Tellerrand werfen – unter anderem auf die gastronomischen Entwicklungen, die auch in Bäckereien mehr und mehr Einzug halten. Und auch das Rahmenprogramm ist gespickt mit Highlights: mit dem Entertainment der «Wildbakers», spannenden «Bakery INsights» im Trendforum Pink Cube, dem Foodservice-Forum und nicht zuletzt einem Workshop zu den Herausforderungen der neuen Energieeffizienzrichtlinie. Ob Kaffee-Kompetenz, Speiseeis-Herstellung oder beim Giropizza d’Europa waschechten Profis über die Schultern gucken: Die Internorga 2014 hat Bäckern mehr denn je zu bieten. Herzlich eingeladen sind Sie natürlich auch von der SHB Allgemeinen Versicherung (Halle B6, Stand 525), KMZ Kassensystem und KMZ Xetron Nord (Halle B6 Stand 321 sowie Stand 437) und Goecom (Halle B6, Stand 517A). Weitere Vorberichte zur europäischen Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien finden Sie im Infodienst der Vorwoche – WebBaecker 10/2014.

Energie clever managen und Kosten gestalten

Hamburg. (14.03. / hmc) Steuervergünstigungen für das produzierende Gewerbe sind nach dem Energie- und Stromsteuergesetz künftig an die Verbesserung der Energieeffizienz geknüpft. Die betrieblichen Energiebedarfe zu erkennen und neue Wege für einen sparsamen Energieeinsatz zu finden, um steigenden Energiekosten zu begegnen und auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, entwickelt sich zunehmend zu einer Managementaufgabe. Zusammen mit der Bäcker- und Konditoren-Vereinigung Nord lädt die Internorga zum kostenlosen Workshop «Energiemanagement – Routenplaner für Klein- und Mittelständische Unternehmungen zum effizienten Energiemanagement» ein. Der Workshop findet statt am Messe-Montag, 17. März, um 14:00 respektive 16:00 Uhr, in Halle B.6, Konferenzraum B6.4.

Giropizza d’Europa: Pizza-EM live auf der Messe

Hamburg. (14.03. / hmc) Die Pizza ist seit jeher einer der Lieblingssnacks der Deutschen und vervollständigt zunehmend auch das Snack-Angebot in Bäckereien. Spannend ist für Bäcker also auch ein besonderes Highlight der Internorga 2014: Am 17. März kämpfen die Besten der Besten unter den Pizzabäckern um den EM-Titel «Giropizza d’Europa». Zusätzlich zeigen die Pizza-Profis der «Scuola Italiana Pizzaioli» an den anderen Messetagen alles rund um die perfekte Pizza und präsentieren in Vorführungen, Tests und Tastings aktuelle Trends und vielfältige Zubereitungsarten. Jede Menge Inspiration also für eine erfolgreiche Gestaltung des eigenen Take-away-Bereichs. Das Finale der Pizza-EM findet statt am Messe-Montag, 17. März, in Halle A2 – wo Interessenten auch täglich den Profis der «Scuola Italiana Pizzaioli» über die Schulter sehen können.

Geballte Kaffeekompetenz in fünf Hallen

Hamburg. (14.03. / hmc) Kaffee ist die unangefochtene Nummer 1 auf der Getränkeliste der Deutschen. Jede vierte in Deutschland konsumierte Tasse Kaffee wird außerhalb der eigenen vier Wände genossen, Studien bescheinigen dem Außer-Haus-Kaffeemarkt weiteres Wachstumspotenzial. Für Bäckereien und Konditoreien ist das Geschäft mit dem Kaffee traditionell ein wichtiger Umsatzbringer mit einer hohen Wertschöpfung. Bei über 70 Kaffee-Ausstellern in fünf Hallen, darunter alle Marktführer sowie viele Newcomer mit innovativen Konzepten, erhalten Bäcker und Konditoren auf der Internorga einen Überblick über die ganze Kaffee-Vielfalt und finden garantiert das passende Kaffee-Konzept auch für den eigenen Betrieb. Die geballte Kaffeekompetenz ist zu finden in den Hallen A1, B1.EG, B2.EG, B3.OG und natürlich in der Bäckerhalle B6.

Neu dabei: die Internorga EIS Welt

Hamburg. (14.03. / hmc) Pünktlich zur Saison präsentiert die Internorga bei schönstem Frühlingswetter erstmals die «EIS Welt». Hier finden Fachbesucher alles rund um die Speiseeis-Herstellung: von Eismaschinen über Zubehör bis hin zu Zutaten und Rezeptideen rund um die kalte Süßspeise. Seit jeher wird Speiseeis durch das Konditorenhandwerk hergestellt, auch heute noch führen viele Konditoreien diese Tradition fort und überraschen Ihre Kunden mit kreativen Eisvariationen. In der Internorga EIS Welt – täglich in Halle A2 – präsentieren Aussteller aus ganz Europa die idealen Komponenten für einen erfolgreichen Eis-Sommer. Apropos Konditoren: Wie in jedem Jahr ist die Fachmesse natürlich auch Schauplatz des großen Konditorenwettbewerbs der norddeutschen Konditorenverbände – täglich im Foyer Süd.


MANAGEMENT + BETRIEB


Douglas: verkauft Hussel an Emeram Capital Partners

Hagen. (12.03. / dh) Die Douglas Holding hat die Hussel Süßwaren-Fachgeschäfte GmbH an den europäischen Investor Emeram Capital Partners mit Sitz in München verkauft – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung. Emeram will gemeinsam mit dem langjährigen Management die führende Position des Süßwaren- Spezialisten weiter ausbauen und das Wachstum vorantreiben. Hussel ist nach eigenen Angaben Marktführer im deutschen Süßwarengeschäft und verfügt über 219 Filialen in Deutschland und Österreich sowie weitere 24 Filialen in Portugal. Das Unternehmen konzentriert sich auf Stadtlagen mit hoher Kaufkraft. In der neuen Eigentümerstruktur will Hussel besonders den Filialumbau beschleunigen, zusätzliche Filialen eröffnen und damit im In- und Ausland weiter wachsen. Zudem soll der Online- und Versandhandel auf Basis des gerade erst erneuerten Online-Shops weiter gestärkt werden. Sven Eklöh, Vorsitzender der Hussel-Geschäftsführung: «Wir haben uns in der Douglas Gruppe immer sehr wohl gefühlt. Auf Basis unserer Neuausrichtung 2010 hat sich Hussel kontinuierlich sehr gut entwickelt. Mit Emeram haben wir unseren Wunschpartner für eine erfolgreiche Zukunft gefunden und werden unseren erfolgreichen Weg konsequent fortsetzen». Die Geschichte der Douglas Gruppe geht auf die Eröffnung des ersten Hussel Süßwaren-Fachgeschäfts 1949 in Hagen zurück. Neben Douglas (Parfümerien), Thalia (Bücher), Christ (Schmuck) und AppelrathCüpper (Mode) war die Keimzelle Hussel zuletzt allerdings nur der kleinste Geschäftsbereich der Gruppe. Eckhard Cordes, Gründungspartner von Emeram Capital Partners: «Wir sind von dem großen Potenzial von Hussel als Marktführer überzeugt. Hussel hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, ein Trendsetter und Premium-Qualitätsanbieter im Süßwarengeschäft zu sein».

Statistik: Zahl der mobilen Internetnutzer um 43% gestiegen

Wiesbaden. (12.03. / destatis) Im Jahr 2013 haben rund 29,7 Millionen Menschen oder knapp 51 Prozent aller Internetnutzer ab zehn Jahren in Deutschland das mobile Internet genutzt. Im Jahr zuvor hatten 20,8 Millionen Menschen oder 37 Prozent der Internetnutzer mit mobilen Geräten im Internet gesurft. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Anzahl der mobilen Internetnutzer innerhalb eines Jahres um 43 Prozent gestiegen. Unter den 16- bis 24-Jährigen Internetnutzern beträgt der Anteil mobiler Onliner knapp 81 Prozent. Er liegt somit deutlich vor den 25- bis 44-Jährigen, die mit 62 Prozent den zweithöchsten Anteil mobiler Internetnutzer aufweisen. Bei den über 44-Jährigen beträgt der entsprechende Anteil 33 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in allen Altersklassen starke Zuwächse bei der mobilen Internetnutzung. Besonders stark nahm der Anteil bei den 16- bis 24-Jährigen Onlinern mit plus 22 Prozentpunkten zu. Bei den jungen Befragten gibt es zwischen den Geschlechtern nur sehr geringe Unterschiede bei der mobilen Internetnutzung. Deutliche Differenzen zeigen sich hingegen bei den über 24-Jährigen. Während 67 Prozent der männlichen Internetnutzer im Alter von 25 bis 44 Jahren mobil im Internet surften, war dies nur bei 57 Prozent der gleichaltrigen Frauen der Fall. In der Altersklasse der über 44-Jährigen Onliner ist die Differenz noch größer: hier waren 39 Prozent der Männer mobil im Internet unterwegs, bei den Frauen waren es nur 27 Prozent.

VEA: EEG-Umlage für Strom aus Eigenerzeugung belastet Mittelstand

Nürnberg. (12.06. / vea) Die geplante Belastung der Eigenerzeugung von Strom mit der EEG-Umlage wird entsprechende Investitionen des Mittelstands in Zukunft erheblich verringern. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) stellte dieser Tage die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter seinen 4.500 Mitgliedern zur angekündigten EEG-Umlage für die Eigenerzeugung vor. Das klare Ergebnis: Für viele mittelständische Unternehmen ist die Investition in Eigenerzeugungsanlagen mit Blick auf die geplante Reform des EEG derzeit einfach zu riskant. Ab dem ersten August diesen Jahres soll – so heißt es im aktuellen Referentenentwurf zur EEG-Novelle – für jeglichen Strom aus Eigenerzeugungsanlagen eine Umlage von bis zu 4,5 Cent pro Kilowattstunde anfallen. «Die noch im November geäußerten Absichten der Koalitionspartner, die Wirtschaftlichkeit der Eigenerzeugung erhalten zu wollen, stehen in komplettem Gegensatz zu den nun geplanten Änderungen im EEG. Dies sorgt für Unsicherheit, die sich bei mittelständischen Unternehmen allem bei der finanziellen Langzeitplanung bemerkbar macht. Wir schätzen, dass allein die 4.500 Mitglieder des VEA Investitionen in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro im Bereich Energieeigenerzeugung zurückhalten», sagt VEA-Geschäftsführer Volker Stuke. Von den im Rahmen der VEA-Studie befragten 4.500 Unternehmen nahmen 453 an der Umfrage teil. Davon gab fast ein Viertel an, wegen der angekündigten EEG-Umlage den Bau einer Eigenerzeugungsanlage abgebrochen oder vorerst nicht realisiert zu haben. Der VEA geht aufgrund seiner Erfahrungswerte davon aus, dass die Umfrage einen repräsentativen Charakter für den gesamten Bundesverband hat. Der Rückgang an Investitionsbereitschaft könnte auch Auswirkungen auf die Ziele der Energiewende haben: Allein durch die Nicht-Errichtung von Photovoltaik-Anlagen unter allen VEA- Mitgliedern gehen nach VEA-Schätzungen fast 90 Gigawattstunden Strom jährlich verloren. Lesen Sie hierzu auch das Positionspapier (PDF) des Verbands.

Statistik: 0,8 Prozent weniger Umsatz im Handwerk 2013

Wiesbaden. (11.03. / destatis) 2013 gingen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk durchschnittlich um 0,8 Prozent gegenüber 2012 zurück. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse anlässlich der vom 12. bis 18. März in München stattfindenden Internationalen Handwerksmesse (I.H.M.) mit. Die Zahl der im zulassungspflichtigen Handwerk Beschäftigten sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent. Die Umsätze sanken im zulassungspflichtigen Handwerk das zweite Jahr in Folge, nachdem es 2011 relativ hohe Umsatzzuwächse gegeben hatte (plus 7,4 Prozent gegenüber 2010). Nach Umsatzrückgängen um 3,0 Prozent in 2012 gegenüber 2011 fielen die Einbußen 2013 insgesamt moderater aus. Im Lebensmittelgewerbe sank die Zahl der Beschäftigten 2013 zwar um 2,1 Prozent gegenüber 2012, doch der Umsatz blieb mit plus 0,1 Prozent nahezu gleich.

Filialnetz von Deutschlands Banken lichtet sich

Frankfurt. (11.03. / kfw) Deutschlands Bankenlandschaft ist im Wandel. Seit 2003 hat mehr als jede zehnte Bankfiliale geschlossen. Zunehmende Digitalisierung und der Abbau von Überkapazitäten sind zentrale Faktoren. Für die Kreditversorgung des Mittelstands ist das derzeit kein Problem. Veränderungen im Filialnetz sind dabei Spiegelbild der regionalen Wirtschaftsstrukturen: Ländliche und wirtschaftsschwächere Regionen sind stärker von einem Filialrückbau betroffen. Die Fortsetzung des Rückbaus ist wahrscheinlich. Beratungsintensive Dienstleistungen müssen den Unternehmen auch künftig zur Verfügung stehen – heißt es im jüngsten «Fokus Volkswirtschaft» der KfW Bankengruppe (Format PDF).

Sechs statt zwei: BGN führt neues Vorschuss-System ein

Mannheim. (10.03. / bgn) Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) wird ab 2015 die Beitragsvorschüsse von ihren Mitgliedern von zwei auf sechs Raten umstellen. Damit reduziert sich für die Unternehmen die Einzelbelastung bei den Vorschusszahlungen auf jeweils 1/6 statt 1/2 des Jahresbeitrags. Wichtig zu wissen: Nur das Vorschuss-System ändert sich, mehr bezahlen muss deshalb niemand. Mit der Systemumstellung auf sechs kleine Raten statt zwei größere entspricht die BGN vor allem den Vorstellungen jener Unternehmen, die kleinere Zahlungen bevorzugen. Die Belastung bei der einzelnen Vorschusszahlung ist im neuen System deutlich niedriger. Das erleichtert besonders kleinen und mittleren Betrieben die Liquiditätsplanung. Zudem kommt das neue Vorschuss-System auch allen BGN-Mitgliedsbranchen entgegen, deren Geschäfts- und Einnahmesituation stark saisonal geprägt ist. Das neue Vorschuss-System beginnt zwar erst 2015, die Vorbereitungen zur Umstellung aber laufen schon. Und wie bei vielen Umstellungen kann es auch hier zu Überschneidungen kommen. Mitte April erhalten die Mitgliedsunternehmen Post von der BGN. Der Inhalt: Wie gewohnt der Beitragsbescheid für das Jahr 2013 und der Vorschussbescheid für 2014. Zusätzlich bekommen die Unternehmen auch schon den Vorschussbescheid für 2015, damit sie die künftigen Zahlungen im dann zweimonatigen Zahlungs-Rhythmus frühzeitig planen können. Am 15. Januar 2015 geht es mit der ersten Vorschussrate los. Das neue Sechs-Raten-System gilt für alle BGN-Mitgliedsbetriebe. Ausnahme: Bei einem Jahresvorschuss von weniger als 300 Euro gibt es keine Vorschussraten-Stückelung, sondern nur eine Rate. Sie ist am 15. Mai fällig. Wichtig zu wissen: Freiwillig Versicherte fallen nicht unter das neue System. Sie zahlen wie bisher den gesamten Beitrag und Vorschuss zum 15. Mai eines jeden Jahres.


MARKETING + VERKAUF


W+V: über die Versäumnisse von McDonalds Deutschland

München. (14.03. / wuv) An jeder Ecke wird heute preiswertes Essen in guter Qualität und ansprechendem Ambiente angeboten, egal, ob Bäckerei, Supermarkt, Tankstelle oder Möbelhaus. Der Wettbewerb hat sich dramatisch verschärft. McDonalds müsse daher mehr denn je überzeugende Gründe liefern, weshalb man dort und nicht woanders essen sollte – sagt Matthias Biebl (41), der McDonalds Deutschland von innen kennt und heute auf eigene Rechnung in Sachen Kommunikation, Relevanz und Reputation unterwegs ist. Hintergrund ist der «Knall», der jüngst durch die deutschsprachige Marketingbranche ging, als McDonalds Deutschland seiner langjährigen, über Jahrzehnte verbundenen PR-Agentur den Standard-Etat kündigte und neu vergab. McDonalds müsse wieder relevant werden, schreibt Biebl in einem Gastbeitrag für «Werben und Verkaufen». Und weil die Schnellkostkette in direkter Konkurrenz zur Bäckergastronomie steht, werden sich Bäcker sicher für die Argumente interessieren, wie und weshalb McDonalds wieder Innovationsmotor werden soll/muss.

Grand Opening: Ditsch eröffnet 200. Filiale

Muttenz / CH. (11.03. / vh) Anfang März feierte die Brezelbäckerei Ditsch im Berliner Ostbahnhof die Eröffnung ihrer 200. Filiale. Mit dabei waren hochrangige Gäste der Deutschen Bahn AG und der eidgenössischen Konzernmutter Valora AG. Spezialisiert auf kleinflächige Hochfrequenzlagen, existieren heute bundesweit gut 60 Verkaufsstellen der Brezelbäckerei an Bahnhöfen. Mit 30 Filialen im Großraum Berlin ist die deutsche Hauptstadt neben dem Rhein-Main-Gebiet und Hamburg eine absolute Ditsch-Hochburg. Um dem wachsenden Wettbewerb im Snack-Markt Rechnung zu tragen und einer Konzept-Überalterung entgegenzuwirken, wurde 2013 in einem mehrstufigen Prozess das Aussehen der Ditsch-Filialen der Zukunft definiert – das sich, alles in allem, durch eine starke Reduktion auf das Wesentliche auszeichnet. Erste Erfahrungen mit dem neuen Design konnten bereits in mehreren Filialen, unter anderem in der Mainzer Römerpassage, gesammelt werden. Diese wurde Ende August 2013 im neuen Kleid eröffnet und zeigt seither eine hervorragende wirtschaftliche Entwicklung. Seit Oktober 2013 finden alle Neueröffnungen und Umbauten im neuen Store-Design statt. Auch künftig wird Ditsch den Ausbau des Filialnetzes deutschlandweit vorantreiben. Der Sortiment-Mix wird unter Berücksichtigung der Kernkompetenz (Laugen-Spezialitäten, Pizzas und Croissants) kreativ weiterentwickelt. Gegründet 1919 in Mainz, gehört die Ditsch Gruppe – Brezelbäckerei Ditsch und Brezelkönig – seit Oktober 2012 zur eidgenössischen Valora Holding.

EuGH: trifft Entscheidung im Brötchen-Streit

Luxemburg / LU. (08.03. / eugh / div) Weitgehend unbemerkt von der backenden Branche hierzulande tobt in Österreich seit 2011 ein Markenrecht-Streit. Dabei geht es nicht nur um ein Kleingebäck oder eine Gattungsbezeichnung – sondern um ein Prinzip, das die Markenrechte vieler europäischer Unternehmen berühren kann. Der Streit nahm seinen Anfang, als die Pfahnl-Mühle beim österreichischen Patentamt die Löschung der für Backaldrin seit 1984 eingetragenen Wortmarke «Kornspitz» sowohl für Backwaren als auch das Vorprodukt beantragte. Begründung: Der «Kornspitz» sei bei Herstellern, Verbrauchern und Händlern längst zu einer allgemeinen Bezeichnung für ein Kleingebäck geworden. Das Patentamt löschte die Marke also und Backaldrin legte postwendend beim Obersten Patent- und Markensenat Österreichs Berufung ein, welches die Entscheidung des Patentamts zwar vorerst kassierte – den Fall aber gleichzeitig als Musterverfahren an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) verwies. Das entsprechende «Vorabentscheidungsersuchen» (PDF) von September 2012 in der Rechtssache C-409/12 (Backaldrin gegen Pfahnl) ist auf dem EuGH-Server nachzulesen. Am 06. März 2014 fällte der EuGH nun sein Urteil mit Signalwirkung, zumal es auch der Rechtsangleichung in Europa dient. Demnach kann eine Marke für eine Ware, für die sie eingetragen ist, für verfallen erklärt werden, wenn infolge des Verhaltens oder der Untätigkeit ihres Inhabers im geschäftlichen Verkehr diese Marke zu einer gebräuchlichen Bezeichnung dieser Ware geworden ist oder/und eine Alternativbezeichnung fehlt. Ausschlaggebend hierfür ist der Verlust der Unterscheidungskraft allein aus Sicht der Endverbraucher. Mit dieser Richtlinie verweist der EuGH die Angelegenheit zurück an den Obersten Patent- und Markensenat Österreichs. Endgültig ist also noch nichts entschieden in der Rechtssache C-409/12.

Info: Für die Marketing-Fachleute unter Ihnen sind sicher auch die zum Verfahren eingereichten, ausführlichen Schlussanträge auf dem EuGH-Server von Interesse.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Aryzta announces results for H1/2014

Hamburg. (bm) In its trading update for H1/2014, Swiss Aryzta AG announced that the company has agreed to acquire 100 percent of both Pineridge Bakery in Canada and Cloverhill Bakery in the US. The combined consideration of these acquisitions was 730 million EUR, with further post-acquisition investments of 70 million EUR anticipated to support a strong growth pipeline and integration. Other topics of the week:

Title Region Date
Krispy Kreme: reports results for Q4 and FY 2014 (US) Fri 03-14
ADM: to Build Specialty Protein Plant in Brazil (US) Fri 03-14
Fazer: increases efficiency of bakery picking network (FI) Fri 03-14
Yum! Brands: Declares Quarterly Dividend (US) Fri 03-14
General Mills: Declares 8% Dividend Increase (US) Thu 03-13
ADM: Announces Management Appointments (US) Thu 03-13
Aryzta AG: announces results for the first half 2014 (CH) Wed 03-12
Lindt + Sprüngli: reports successful financial year 2013 (CH) Wed 03-12
Chiquita + Fyffes: Create No. 1 Banana Company Globally (US) Wed 03-12
Lindt + Sprüngli: Expands in the Brazilian Market (CH) Wed 03-12
Domino’s Pizza: Opens First Store in Paraguay (US) Wed 03-12
Green Mountain: Changes Name to Keurig Green Mountain (US) Wed 03-12
Hershey: Exceeds Environmental Goals Two Years Early (US) Tue 03-11
Profile America: March is National Peanut Month (US) Tue 03-11
Greggs: Appoints Two Non-Executive Directors (UK) Tue 03-11
Cerberus Capital: buys Safeway for 9,4 billion USD (US) Mon 03-10
Corner Bakery: Continues Expansion Into Indianapolis (US) Mon 03-10
Flowers Foods: Gives Aunt Millie’s Brand Rights (US) Mon 03-10
WHO: Sugar Intake Should Be Halved (CH) Sat 03-08
Brinker International: Announces Executive Changes (US) Sat 03-08


REZEPTE + IDEEN


Hübsch dekoriert: Oster-Cupcakes mit Walnüssen

Image Frankfurt. (11.03. / cwc) Fünf bis sechs Wochen ist es wohl noch hin – bis Ostersonntag, den 20. April. Zeit genug, sich für Kunden im Bäckerfachgeschäft oder/und Gäste im Bäckerei-Cafe hübsche kleine Cupcakes einfallen zu lassen, die zum Impulskauf anregen. Damit können sich Ihre Kunden etwas Gutes tun oder jemanden mit einer kleinen Aufmerksamkeit erfreuen. Nichts Alltägliches und auch nichts Kostspieliges, sondern einfach nur etwas Hübsches, das bestenfalls auch noch gut schmeckt. Wie das aussehen und hergestellt werden kann, zeigt eine Rezeptidee der California Walnut Commission (CWC) anhand ihres Rezepts für zwölf Oster-Cupcakes mit Walnüssen. Bei einer Zubereitungszeit von 90 Minuten haben es diese Cupcakes in einer durch und durch rationalisierten Backstube natürlich schwer. Andererseits: Das Auge isst bekanntlich mit und bei entsprechend großen Mengen ist es vielleicht möglich, Kunden oder/und Gästen eine kleine Aufmerksamkeit zu bieten, die sicher nicht jeder hat.