Sonntag, 28. Februar 2021

WB-10-2011

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 10. KW 2011 (05.03. bis 11.03.)
Download: https://www.webbaecker.de/11archivphp/wb1011.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. GdB: Keksbäcker hat Stresstest 2010 bestanden
02. Agrana: 56 Millionen Euro für neue Stärkefabrik
03. Springer Bio-Backwerk: Was ist der Mehrwert?
04. Schnellkost: Subway ist neuer Franchise-König
05. Jochen Gaues: «Promi-Bäcker» in der Bredouille

TERMINE + EVENTS:
06. Lebensmitteltage: «Vertrauensvorsprung durch Regionalität»
07. EuroShop 2011: Handel zeigte sich in bester Laune

THEMA DER WOCHE: Internorga 2011 – die komplette Bandbreite unter einem Dach
08. Internorga: bietet Bäckern und Konditoren mehr Platz
09. Marvin 2011: noch mehr intelligente Helfer für Ihren Erfolg
10. Das Rahmenprogramm: Impulse für das «richtige» Rezept
11. APT: Clean-Label-Produkte live in Hamburg
12. Im Aufwind: Convenience und «Essen, das glücklich macht»
13. KMZ: kommt mit vielen guten Ideen im Gepäck
14. Leitmesse zeigt Trends und Neuheiten im Ladenbau

MANAGEMENT + BETRIEB:
15. DIHK: Im Export nicht über das Kleingedruckte stolpern!
16. Gesucht: Impulse für den Zahlungsverkehr
17. Die E-Bilanz: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

MARKETING + VERKAUF:
18. Metro: Cash + Carry stärkt kleine Produzenten
19. Bayern: setzt auf «Frühstück zum Mitnehmen»
20. Bio: Umsatz wuchs 2009 weltweit auf 55 Milliarden USD

PERSONEN + EHRUNGEN:
21. Bäckerei Dreißig: «100 Jahre Liebe zum Backen»
22. Mestemacher Gruppe: 140 Jahre Vollkornbrot
23. Führungswechsel in der BGN-Prävention

BOOKMARKS + BOOKS:
24. Global Industry: Agrana invests 56 million EUR in new starch plant

REZEPTE + IDEEN:
25. Schnell gemacht: Orientalische Pizza mit Granatapfel


MARKT + UNTERNEHMEN


GdB: Keksbäcker hat Stresstest 2010 bestanden

Polch. (11.03. / gdb) Griesson – de Beukelaer (GdB), einer der führenden Anbieter von Süß- und Salzgebäck in Deutschland und Europa, hat das Geschäftsjahr 2010 – bei schwierigen Marktbedingungen – stabil hinter sich gebracht. Obwohl die Geschäftsentwicklung durch extreme Preissprünge bei Rohstoffen geprägt war, erreichte GdB nahezu den Vorjahresumsatz. «Preisexplosionen bei den wichtigsten Rohstoffen bedeuteten für die Süßgebäckbranche praktisch einen permanenten Stresstest. Diesen hat Griesson – de Beukelaer 2010 bestanden», betonte Andreas Land, Vorsitzender der Geschäftsführung, während der Vorstellung der Bilanz 2010 in Frankfurt/Main. Der Umsatz des Unternehmens mit Hauptsitz in Polch lag 2010 bei 477,3 Millionen Euro (2009: 481,2 Millionen Euro). Der leichte Rückgang resultiert aus einem Sondereffekt: August 2010 gab GdB die Markenrechte für Mikado ab, so dass die in diesem Segment generierten Ab- und Umsätze fehlten. Um diesen Effekt bereinigt hätte GdB ein leichtes Umsatzplus verzeichnet. Auch die Mitarbeiterzahl blieb unverändert. GdB zählt an fünf Standorten hierzulande insgesamt 2.146 Beschäftigte (2009: 2.124 Mitarbeitende). Rückläufig war dagegen das Marktvolumen der deutschen Süßgebäckbranche. Der mit Süßgebäck erzielte Umsatz ging insgesamt um 3,3 Prozent zurück, der Absatz sank um 1,7 Prozent. In diesem aktuell schrumpfenden Markt hielt GdB in 2010 als Marktführer seinen Marktanteil beim Absatz stabil. Die Exportquote beträgt unverändert 41 Prozent.

Agrana: 56 Millionen Euro für neue Stärkefabrik

Wien / AT. (10.03. / aat) Die Agrana Bioethanol GmbH wird in den nächsten zwei Jahren rund 56 Millionen Euro in die Errichtung einer Stärkefabrik zur Produktion von Weizenstärke und -gluten am Standort der Bioethanolfabrik in Pischelsdorf (Niederösterreich) investieren. Die Anlage soll Ende 2013 in Betrieb gehen. Die Zahl der Mitarbeitenden am Standort Pischelsdorf soll damit von derzeit 80 auf 120 Beschäftigte steigen. Jährlich sollen in der neuen Anlage rund 250.000 Tonnen Weizen zu 107.000 Tonnen Weizenstärke und 23.500 Tonnen Weizengluten sowie 55.000 Tonnen Weizenkleie verarbeitet werden. Die in der Anlage produzierte Weizenstärke soll überwiegend in technischen Anwendungsbereichen Verwendung finden, zum Beispiel in der Papierindustrie. Weizengluten kommt natürlich auch in der Bäckerei zum Einsatz. Daneben findet es in Tiernahrung für Katzen und Hunde Verwendung. Die erzeugte Kleie dient als Futtermittel in der Tierzucht. Die Agrana Beteiligungs-AG, die sich in der Herstellung von Mais- und Kartoffelstärke spezialisiert hat, erweitert mit der Produktion von Weizenstärke ihr Angebot um ein zusätzliches Stärkeprodukt und rundet damit ihre Produktpalette im Bereich des Stärkesegments ab (Volltext).

Springer Bio-Backwerk: Was ist der Mehrwert?

Hamburg. (10.03. / sbb) Weshalb sich die Hansestadt an der Elbe neuerdings «Öko-Hauptstadt» nennen darf, wissen die Hamburger noch nicht so genau. Zudem kommt der durch die EU-Kommission verliehene Titel «Green Capital» so neudeutsch daher, dass ihn 56 Prozent der Hanseaten nicht kennen. Weiter ausholen wollen wir nicht, denn es gibt Unternehmer und Unternehmen, die das «Green Capital Jahr» aus anderer Perspektive betrachten und als Chance sehen. Wolfgang W. Springer aus Hamburg-Horn gehört dazu. Mit seinem Springer Bio-Backwerk bäckt er seit über zehn Jahren nach den Richtlinien der anerkannten Öko-Verbände. Alle Rohstoffe kommen aus kontrolliertem ökologischen Anbau von ausgesuchten Qualitätsbetrieben in der Umgebung. Der Familienbetrieb in 4. Generation produziert voll handwerklich. Verschiedene Vorteigführungen, die Teige bis zu 42 Stunden geführt, ergeben das für Springer typische Brot und Gebäck. Seit Jahren führt der Betrieb das «SlowBaking» Zertifikat (jetzt «Slow Food.Die Bäcker») und unterstützt die «SlowFood» Bewegung. Für Springer ist es kein Widerspruch, sowohl traditionell als auch klimaneutral zu produzieren. Als CO2-zertifizierte Bäckerei im Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe ist das Unternehmen zudem Umweltpartner der Stadt Hamburg. Auch hat das Bio-Backwerk 2010 erneut das Siegel «Stop Climate Change» erhalten. Ganzheitlich im Sinn der Umwelt backen – Hand in Hand mit Beschäftigten, gleich gesinnten Lieferanten und Kunden – das ist für Springer ein Mehrwert, für den er gerne Überzeugungsarbeit leistet; nicht nur, aber auch – oder gerade – im «Green Capital Jahr».

Schnellkost: Subway ist neuer Franchise-König

New York / NY. (09.03. / wsj) Jetzt sei es offiziell, seufzt das «Wall Street Journal» (WJS): Die Sandwich-Kette Subway zähle weltweit mehr Filialen als McDonalds. Damit verlöre der Burger-Brater seinen Titel als «weltgrößte Restaurant-Kette» an ein Franchise-System, das zumindest hierzulande – ob seines Umgangs mit Franchise-Nehmern – schon mal für Irritationen sorgt. Wie auch immer: Zum Jahreswechsel 2010/2011 zählte Subway insgesamt 33’749 Filialen, während McDonalds auf «nur» 32’737 Standorte kam. Allerdings wird es wohl noch dauern, bis der Stullen-Spezialist die Burger-Kette auch in Sachen Umsatz einholt: Während McDonalds weltweit rund 24 Milliarden US-Dollar pro Jahr umsetzt, schafft es Subway gerade mal auf 15,2 Milliarden US-Dollar, berichtet WJS. Das Rennen um die globale Dominanz sei für die Schnellkost- oder Franchise-Industrie derzeit besonders wichtig, weil sie immer noch angeschlagen ist durch die ökonomischen Unwägbarkeiten und die hohe Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten. Daher suche die Branche auf anderen Märkten verstärkt nach Wachstum – besonders in Asien. In der Tat: Dunkin´ Brands, Domino´s Pizza, Stabucks Corporation, Yum! Brands und andere Franchise-Spezialisten im Schnellkost-Segment veröffentlichen beinahe im Wochentakt Meldungen über geplante Expansionen und Joint Ventures …

Jochen Gaues: «Promi-Bäcker» in der Bredouille

Hannover. (05.03. / div) «Nichts lässt einen Markt so schnell zusammenbrechen wie Nachrichten über unhygienische Zustände», hieß es letzte Woche in der Meldung «Hygiene – Nur Betriebe mit hohen Standards überleben» im WebBaecker 09/2011. Nun hatte die Nachricht nichts, aber auch gar nichts mit der Meldung «Promi-Bäcker im Umbruch» der gleichen Ausgabe zu tun, mit der wir dem Thema Hygiene bei Bäckermeister Jochen Gaues aus Hannover nachgegangen waren. Doch das genannte Zitat passt: Denn kaum waren die hygienischen Mängel bekannt, da beeilte sich das Bundespräsidialamt in Berlin klarzustellen, dass Gaues den Bundespräsidenten seit dem Jahreswechsel 2010/2011 nicht mehr beliefert. Anlass zum Wechsel des Lieferanten hatten aber nicht die hygienischen Bedingungen bei Gaues gegeben, sondern die Beschwerden einiger Berliner Bäckereien. Die hatten nämlich auf die Ökobilanz des Brotes verwiesen, das da regelmäßig aus Hannover angekarrt wurde – und schon wurde der Liefervertrag, der noch aus der Zeit von Bundespräsident Roman Herzog gestammt haben soll, in ihrem Sinn «geprüft». Die nächsten, die dieser Tage mitteilten, dass sie nicht mehr zu den Kunden von Promi-Bäcker Gaues zählen, sind das Luxushotel Adlon in Berlin und der Fernsehkoch Johann Lafer aus Stromberg im Hunsrück. Während das Adlon «seit Monaten» kein Brot mehr aus Hannover beziehe, habe Johann Lafer «in der kürzeren Vergangenheit» Abstand von weiteren Lieferungen genommen, meldet die «HAZ» in ihrem Bericht «Prominenz distanziert sich von Bäcker Gaues aus Hannover».

Nachtrag: Gaues muss vor Gericht
Promi-Bäcker Jochen Gaues kommt jetzt in die Bredouille, denn: Das Amtsgericht Hannover verhandelt am 10. März unter Vorsitz von Richterin Johanna Paulmann-Heinke gegen die Inhaberin der Bäckerei «Broterbe Gaues» aus Hannover wegen des Vorwurfs des Verstoßes gegen das Lebensmittelrecht – heißt es in einer Medienmitteilung des Amtsgerichts. Der 43-jährigen Angeklagten Elisabeth Gaues wird zur Last gelegt, in den Monaten August, September und Oktober 2010 seien bei drei Kontrollen des Backbetriebs durch die Lebensmittelüberwachung der Landeshauptstadt Hannover gravierende Hygienemängel festgestellt worden. Das Gesetz sieht zur Ahndung derartiger Verstöße Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr vor. Die Angeklagte ist die Ehefrau des hannoverschen Bäckers Jochen Gaues.

Neueste Nachricht: Gericht verdonnert Gaues zu 14.000 Euro Geldstrafe
Der in der Tagespresse immer noch als «Bundespräsidenten-Bäcker» bezeichnete Jochen Gaues und seine Ehefrau Elisabeth, offiziell Inhaberin des Backbetriebs «Broterbe Gaues», sind am 10. März vor dem Amtsgericht Hannover wegen gravierender Hygienemängel zu einer Geldstrafe von 14.000 Euro verurteilt worden. Die angeklagte Inhaberin räumte in der Verhandlung die Vorwürfe ein und verzichtete auf Rechtsmittel. Damit ist das Urteil rechtskräftig.


TERMINE + EVENTS


Lebensmitteltage: «Vertrauensvorsprung durch Regionalität»

Frankfurt / Main. (11.03. / dlg) «Vertrauensvorsprung durch Regionalität – Aktuelle Positionierungsstrategien für Lebensmittel» lautet das Generalthema der 6. DLG-Lebensmitteltage, die am 21. und 22. September in Darmstadt stattfinden. Im Mittelpunkt steht eine Plenarveranstaltung. Zwei Fachveranstaltungen zum Thema Lebensmittelsensorik und Verpackung mit aktuellen Themen aus Wissenschaft und Praxis eröffnen den Branchentreff. Im Rahmen der Lebensmitteltage veranstaltet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zudem ihre Siegerehrungen mit den Verleihungen der «Preis der Besten»-Auszeichnungen an Betriebe aus den Produktbereichen Schinken und Wurst, Convenience, Backwaren, Fruchtgetränke, Wasser, Spirituosen und Bier sowie die Siegerehrungen für die besten Molkereien und Käsereien aus den DLG-Qualitätsprüfungen 2011. Interne Sitzungen der verschiedenen Fachgremien ergänzen das Programm. Das vollständige Programm wird im Mai 2011 vorliegen. Aktuelle Details finden Interessenten auf dem DLG-Server.

EuroShop 2011: Handel zeigte sich in bester Laune

Düsseldorf. (08.03. / md) Die weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, die EuroShop 2011, ist nach fünf Tagen erfolgreich zu Ende gegangen: Die 2.038 Aussteller aus 53 Nationen berichten übereinstimmend von guten bis ausgezeichneten Kontakten und Geschäftsabschlüssen. Zudem ist mit einem sehr lebhaften Nachmessegeschäft zu rechnen. Über 106.000 Besucher (Vorveranstaltung 104.766) kamen nach Düsseldorf, um sich auf mehr als 107.000 Quadratmetern verkaufter Ausstellungsfläche über das gezeigte Spektrum an Produkten, Trends und Konzepten für den Handel und seine Partner zu informieren. «Die diesjährige EuroShop ist phänomenal gelaufen», zeigt sich Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, hoch zufrieden. «Nach der einschneidenden Krise in 2009 war die Terminierung der EuroShop in 2011 ein echter Glücksfall für die ausstellende Industrie und für uns als Veranstalter. In allen Branchen-Segmenten geht es dynamisch Berg auf. Die Stimmung in den Hallen war äußerst positiv» (Volltext).


THEMA DER WOCHE: Internorga 2011 – die komplette Bandbreite unter einem Dach


Internorga: bietet Bäckern und Konditoren mehr Platz

Hamburg. (hmc) Die Internorga 2011 hat das Angebot für Bäcker und Konditoren über die bisherige Halle B6 hinaus erweitert. Wegen der großen Nachfrage aus dem Segment «Bäckerei- und Konditoreibedarf, Ladenbau» erhält die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt erstmals eine zusätzliche Leichtbauhalle. Die neue Halle B6.1 wird direkt neben der Halle B6 errichtet – der größten Halle des Hamburger Messegeländes. Die Internorga, 85. internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, öffnet vom 18. bis 23. März. Das Angebot der neuen Aussteller in der zusätzlichen Halle B6.1, darunter Unternehmen aus Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Spanien, reicht von Kühltechnik über Brotschneide- und Speiseeis-Maschinen bis hin zu Bäckerei-Kleingeräten und Verpackungskonzepten. Dank der neuen Halle wächst die Ausstellungsfläche der Fachmesse für die backenden Branchen auf insgesamt rund 14.000 Quadratmeter; die Zahl der Aussteller für dieses Segment erreicht mit rund 250 Unternehmen einen neuen Höchstwert. Für Fachbesucher aus den backenden Branchen lohnt sich die Internorga nicht nur wegen der erweiterten Fläche für den Bäcker- und Konditoreibedarf. Mit ihrem übergreifenden Ansatz deckt die internationale Fachmesse die komplette Bandbreite für den Außer-Haus-Markt ab und gibt einen europaweit einmaligen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Neuheiten unter einem Dach.

Marvin 2011: noch mehr intelligente Helfer für Ihren Erfolg

Image Kronau. (goe) Pünktlich zur Internorga kommt Goecom,:::::.de/Produkte/marvin/marvin.php” >Marvin mit der neuen Edition 2011 heraus. Neben den bewährten und viel genutzten Möglichkeiten der Branchensoftware aus dem Hause Goecom gibt es eine Reihe neuer Module, die die Arbeit erleichtern, bessere Kontrollen ermöglichen und Kosten senken helfen. Neues zu «M.O.O.N.», «SB-Markt-Kontrolle», «Marvin CRM» und den «Bestellprofi» finden Anwender und Interessenten in der Beschreibung «Noch mehr intelligente Helfer für Ihren Erfolg». Neugierig? Dann besuchen Sie die Spezialisten von Goecom während der Internorga in Halle B6, Stand 515.

Das Rahmenprogramm: Impulse für das «richtige» Rezept

Hamburg. (hmc) Ein schlüssiges Konzept und das Wissen um Marktpotenziale und aktuelle Trends sind wichtige Zutaten für wirtschaftlichen Erfolg im Außer-Haus-Markt. Ideen und Impulse für das richtige Rezept geben die begleitenden Kongresse zur Internorga. Fachliche Höhepunkte setzt der Rahmen mit international führenden Kongressen, dem Forum Gastgewerbe und einem neuen Forum zur Schulverpflegung. Eine allgemeine Beschreibung der Veranstaltungen finden Besucher hier. Die backenden Branchen sind höchst interessant. Das haben natürlich auch die Macher des Internationalen Foodservice-Forums erkannt, das alljährlich im Rahmen der Fachmesse stattfindet. Spezialisiert auf konzeptionelle Erfolgsrezepte und strategische Entscheidungshilfen, gehört in diesem Jahr unter anderem Jaap Schalken zu den Referenten von Europas größtem Kongress für die professionelle Gastronomie. Unter dem Motto «Mein Konzept, meine Food-Philosophie, meine Vision» gibt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Kamps GmbH Einblicke in die «Kamps Backstube – Handwerk goes Gastro. Front-Produktion». Das 30. Internationale Foodservice-Forum findet am 17. März im Congress Center Hamburg statt.

APT: Clean-Label-Produkte live in Hamburg

Image Isernhagen. (is) Add-Predough-Technologie (APT) steht bei IsernHäger für gebrauchsfertigen, gebrühten Vorteig – fertig portioniert. Premiere hatte APT vergangenen Herbst in Stuttgart und stieß dort auf ein außerordentlich großes Interesse. So wundert es nicht, dass die Vorteig-Spezialisten aus Isernhagen einige APT-Varianten zur Internorga mitbringen. Schließlich ist es mit dem Einsatz von APT jeder Unternehmensgröße möglich, Zeit, Ressourcen und damit Kosten zu sparen. Eine Qualitätssteigerung bei den Gebäcken gibt es quasi «gratis» dazu. APT bietet Betrieben zudem die Möglichkeit, Investitionskosten in eine eigene Anlage zu «schieben» und sich in aller Ruhe zu entscheiden. Während der Internorga zeigt IsernHäger drei verschiedene Arten von APT in unterschiedlichen Technologien: Im Segment Aroma-Technologie können Anwender zwischen AromaCrust-mix, AromaSeed-mix und AromaPumkin-mix wählen, die zur wesentlichen Verbesserung der Wasserbindung, wie auch der geschmacklichen Komponenten führen. APT-Roggen und APT-Weizen verlängern die Frischhaltung der Gebäcke und sorgen für ein einmaliges Geschmackserlebnis. Überzeugen Sie sich selbst: Den vielfältigen Einsatz der Add-Predough-Technologie (Video) können Interessenten während der Fachmesse in Halle B6, Stand 512 live und schmeckbar prüfen. Alle APT-Produkte sind ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und genügen voll und ganz Ihren Clean-Label-Ansprüchen.

Im Aufwind: Convenience und «Essen, das glücklich macht»

Hamburg. (hmc) Die Nahrungsmittelindustrie bietet den Küchen-Profis immer hochwertigere und raffiniertere Produkte an. Aspekte wie Herkunftssicherheit, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit werden neben Qualität, Frische und Genuss zunehmend zu Verkaufsargumenten. Einen Überblick über die aktuellen Trends und neuen Produkte im Food-Bereich gibt die internationale Fachmesse Internorga. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände. Im Außer-Haus-Markt herrscht wieder Zuversicht. Seit Mai weist nach der Langzeitstudie des Marktforschungsinstituts «The Business Target Group» die konjunkturelle Entwicklung wieder nach oben. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) aus Berlin schätzt die Halbjahresumsätze im Profibereich in 2010 auf insgesamt rund 30 Milliarden Euro. Die Lebensmittelbranche bietet ein breites Spektrum an Produkten und Neuheiten an, die den Gastronomen und Küchenchefs helfen sollen, ihre Gäste zu begeistern und zum Konsum anzuregen (Volltext).

KMZ: kommt mit vielen guten Ideen im Gepäck

Image Hechingen. (KMZ) Das nebenstehende Bild zeigt die neue «POS MobilePad» von Vectron. In Verbindung mit der Dockingstation ist das kleine Gerät eine vollwertige stationäre Kasse. «Durch einen einzigen Handgriff wird die MobilePad zu einer hochwertigen Volltouchkasse, die dann mit zu den Gästen genommen werden kann oder an einer mobilen Verkaufsstation, wie etwa Verkaufsfahrzeug oder einem separaten Verkaufsstand, zum Einsatz kommt», sagt Peter Kaierle, Geschäftsführer Vertrieb der KMZ Kassensystem GmbH in Hechingen. Wieder haben die Spezialisten von KMZ und KMZ Xetron-Nord viele gute Ideen im Gepäck, die sie während der Internorga vom 18. bis 23. März in Hamburg einem sicher begeisterten Fachpublikum zeigen wollen. KMZ und KMZ Xetron-Nord sind während der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt wie folgt zu finden: Halle B3, Stand EG.106 bei Vectron Systems AG Gastronomie mit KMZ Xetron Nord; Halle B6, Stand 439 bei Vectron Systems AG Bäckerei mit KMZ und KMZ Xetron Nord; Halle B6, Stand 428 bei CompData Experten-Forum mit KMZ und KMZ Xetron Nord. Thematisch drehen sich die Innovationen im Großen und Ganzen um «Kundenbindung und Kampagnen», «Hardware – neue Kassenmodelle von Vectron» sowie «Kassensysteme kundenspezifisch programmieren». Details bietet die Vorschau «KMZ kommt mit vielen guten Ideen im Gepäck».

Hamburg. (hmc) Morgens Brötchen, mittags warme Speisen, dazu Heiß- und Kaltgetränke sowie diverse Snacks – die Anforderungen an moderne Bäckereien und Konditoreien steigen. Und damit auch die Möglichkeiten, den Umsatz zu erhöhen. Über die neuesten Trends, Konzepte und Produkte in den Segmenten Ladenbau, Einrichtung und Beleuchtung können sich die Fachbesucher aus der Backbranche während der 85. Internorga ausführlich informieren: Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände. Die Angebote für Bäcker und Konditoren finden sich konzentriert auf rund 14.000 Quadratmetern in Halle B6 und der angrenzenden, neuen Leichtbauhalle B6.1. Im Ladenbau-Bereich zeigen die Aussteller zahlreiche neue Ideen für die individuelle Gestaltung der Verkaufsräume. Schließlich ist die Präsentation der Waren neben ihrer Qualität ein entscheidender Faktor für den Verkaufserfolg einer Bäckerei oder Konditorei. Ein Zauberwort heißt Flexibilität. Gefragt sind wandelbare Ladeneinrichtungen, die sich je nach Tageszeit und Verzehr-Situation umgestalten lassen. Auf diese Weise können die Betriebe ihre Ladeneinrichtung dem wechselnden Tagesgeschäft anpassen und zusätzliche Umsätze generieren (Volltext).


MANAGEMENT + BETRIEB


DIHK: Im Export nicht über das Kleingedruckte stolpern!

Berlin. (11.03. / ixpos) Der Einstieg in Auslandsmärkte ist alles andere als trivial. Vor allem bei der Vertragsgestaltung schleichen sich leicht gefährliche Fehler ein. Mit einem aktualisierten Ratgeber hilft der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Fallstricke zu umgehen. In zweiter Auflage beantwortet die Publikation «Vertragsgestaltung im Exportgeschäft» typische Fragen, die besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen ohne spezialisierte Rechtsabteilung regelmäßig aufkommen. Der Ratgeber behandelt Problemfelder wie etwa das UN-Kaufrecht oder die seit Anfang des Jahres geltenden Incoterms 2010, die vertragliche Pflichten von Käufern und Verkäufern regeln und regelmäßig juristischen Sprengstoff liefern. Weiter Themen sind unter anderem der Zugang zu Auslandsmärkten, Risiken und Absicherung des Exportgeschäfts, die Zusammenarbeit mit Vertriebshändlern respektive Handelsvertretern, aber auch Zollregelungen, Exportvorschriften und Genehmigungspflichten. Der 84 DIN-A5-Seiten umfassende Leitfaden kostet 12,50 Euro. Interessenten finden die Bestellmöglichkeit auf dem DIHK-Server.

Gesucht: Impulse für den Zahlungsverkehr

Köln. (11.03. / ehi) Künftige Zahlungsmittel müssen schnell, sicher, kostengünstig und beständig sein – heißt es in einer Leseprobe aus «rt-retail technology» (01/2011) – zur Verfügung gestellt durch das EHI Retail Institute in Köln. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, müssen Zahlungsmittel der Zukunft diverse Kriterien erfüllen. Die Enführung «Impulse für den Zahlungsverkehr» gibt einen Überblick (Format PDF; fünf Seiten; 570 KB).

Die E-Bilanz: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Isernhagen. (10.03. / ge) Alle Unternehmen, so auch Bäckereien, müssen demnächst ihre (steuerlichen) Jahresabschlüsse dem Finanzamt elektronisch übermitteln. Die Pflicht zur Abgabe der E-Bilanz sowie der E-GuV gilt ab Veranlagungszeitraum 2012. Unter dem Motto «Elektronik statt Papier» hat der Gesetzgeber die Kommunikation zwischen Fiskus und Steuerpflichtigen auf ganz neue Grundlagen gestellt. Die E-Bilanz war bereits für den Veranlagungszeitraum 2011 geplant gewesen, ist aber aufgrund unterschiedlicher Einwände verschoben worden. Erstaunlich bei der E-Bilanz ist, dass von Unternehmen mehr Daten abverlangt werden, als es das HGB für die Handelsbilanz vorgibt. Bisher musste man zum Beispiel im Rahmen der elektronischen Veröffentlichung der Handelsbilanz deutlich weniger Pflichtangaben (etwa 40 bis 80, je nach Unternehmensgröße) machen als es künftig für steuerliche Zwecke verlangt werden wird. Die E-Bilanz bedeutet also einen erheblichen Mehraufwand für Steuerpflichtige und deren Berater. Die Bürokratie wird nicht abgebaut, sondern nur vom Finanzamt auf die Unternehmen verlagert. Da bei Nichteinhalten der gesetzlichen Frist ein Zwangsgeld droht, sollten die Vorbereitungen hierzu daher in absehbarer Zeit begonnen werden, rät Carsten Klingebiel von Gehrke Econ.
Info: https://www.webbaecker.de/r_management/2011/1011-GE-E-BILANZ.HTM


MARKETING + VERKAUF


Metro: Cash + Carry stärkt kleine Produzenten

Düsseldorf. (08.03. / mg) Metro Cash + Carry stärkt ab 2012 mit der Neuausrichtung seiner Einkaufsstrategie kleine Lebensmittelproduzenten und erhöht Warenvielfalt und Produktqualität für die Kunden. Hierfür setzt der Großhändler eine Reihe von Maßnahmen im Einkauf bei sogenannten Ultra-Frische-Produkten um – also bei Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch (und hoffentlich auch Brot …). Durch die Veränderungen wird die direkte Zusammenarbeit mit kleineren, lokalen Produzenten ausgebaut und damit vielfältigere Sortimente ebenso wie bessere Qualität und Preise gewährleistet – heißt es aus Düsseldorf (Volltext).

Bayern: setzt auf «Frühstück zum Mitnehmen»

Taufkirchen. (07.03. / liv) Die Aktion «Frühstück zum Mitnehmen» der Bäko-Zentrale Süddeutschland ist eine ideale Ergänzung zur Aktion «Richtig frühstücken – kinderleicht!» des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). Das sagte Dr. Wolfgang Filter, Geschäftsführer des Landesinnungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV), während der bayerischen Tagung der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit (BÖ) in Taufkirchen. «Frühstück zum Mitnehmen» ist als nächste Entwicklungsstufe des Projekts «Besser frühstücken, besser vom Bäcker» der Bäko Süd zu verstehen. Das erklärte Marketingreferent Marcus Höffer während der BÖ-Tagung. Dabei liegt der Fokus in diesem Frühjahr ganz auf dem Mitnahmemarkt. Der Marketingverbund Süddeutschland hat dazu ein Aktionskonzept entwickelt, das sowohl die Verpackungsfrage beantwortet, als auch umfangreiche Promotions-Möglichkeiten bietet. Höffer stellte das Konzept in Taufkirchen vor und erntete viel Zustimmung. Besonders das Kernstück der Aktion – eine attraktive Frühstücksbox aus tragbarem Karton – wurde von den über 50 Teilnehmern an der BÖ-Tagung lebhaft begrüßt. Der Vorverkauf für die Aktion soll noch in diesem Monat beginnen, sagte Höffer. Nach Angaben von Martin Ziegler, dem bayerischen Landesbeauftragten für Öffentlichkeitsarbeit, bildet damit die Frühstückskampagne wieder einen Schwerpunkt innerhalb des LIV-Marketings.

Bio: Umsatz wuchs 2009 weltweit auf 55 Milliarden USD

Frick / CH. (05.03. / fibl) Der globale Markt für Bio-Produkte wird vom Marktforschungsunternehmen Organic Monitor für das Jahr 2009 auf 55 Milliarden US-Dollar (40 Milliarden Euro) beziffert; im Vergleich zum Vorjahr sind das rund fünf Prozent mehr. Die meisten Bio-Produkte wurden trotz Wirtschaftskrise in Europa und Nordamerika umgesetzt. In Europa wurden über 18 Milliarden Euro für Bio-Produkte ausgegeben. Deutschland steht dabei mit 5,8 Milliarden Euro an der Spitze, gefolgt von Frankreich (drei Milliarden Euro) und Großbritannien (2,1 Milliarden Euro). Der höchste Pro-Kopf-Verbrauch ist in Dänemark und der Schweiz mit über 130 Euro jährlich zu verzeichnen, heißt es im Handbuch «The World of Organic Agriculture», das von FibL und IFOAM herausgegeben wird.

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PERSONEN + EHRUNGEN


Bäckerei Dreißig: «100 Jahre Liebe zum Backen»

Guben. (11.03. / pcd) Das Buch «Wir Dreißigs – 100 Jahre Liebe zum Backen» ist nicht nur eine Zeitreise durch die Seele einer traditionsverbundenen Bäckerfamilie aus dem Brandenburgischen. Es schildert vielmehr gefühlvoll und mit Respekt menschliche Schicksale, die in historisch klar gezeichnete Hintergründe eingebettet sind und nach Verlagsangaben unter die Haut gehen. Interessenten erhalten das Buch im Jubiläumsjahr der Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig KG on Line unter heron.de. Wie aus dem kleinen Handwerksbetrieb von 1911 ein respektabler Mittelständler mit über 100 Filialen und rund 850 Mitarbeitenden wurde, gibt es in Kurzform auch auf dem Dreissig-Server zum Nachlesen.

Mestemacher Gruppe: 140 Jahre Vollkornbrot

Gütersloh. (11.03. / mg) Als Stadtbäckerei 1871 gegründet, umfasst die Mestemacher Gruppe heute fünf Betriebe und zählt 534 Beschäftigte. Der Gruppenumsatz der Spezialisten für Pumpernickel und internationale Brotspezialitäten betrug 2010 rund 112 Millionen Euro. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen seit Jahren für Social Marketing Projekte: Der «Kita-Preis», die «Managerin des Jahres» und auch die «Spitzenväter des Jahres» wurden alle in Gütersloh erdacht und ermuntern den Rest der Republik, den mehr oder weniger vorhandenen Trott im Familienmanagement auf den Prüfstand zu stellen. Nicht nur aus purem Idealismus, denn: Die gleichberechtigte Partnerschaft in Ehe und Familie fördert die Leistungskraft von Gesellschaft und Wirtschaft. Davon sind die Vollkornbäcker fest überzeugt. In diesem Jahr nun feiert Mestemacher sein 140-jähriges Bestehen. Anlässlich des runden Geburtstags zeichnete das Unternehmen dieser Tage vier (statt wie üblich zwei) «Spitzenväter» aus und ehrte ihr Engagement mit jeweils 5.000 Euro Preisgeld. Näheres zu den Spitzenvätern 2011 gibt es hier. Mehr zum Unternehmen und den Unternehmern finden Interessenten hier.

Führungswechsel in der BGN-Prävention

Mannheim. (11.03. / bgn) Über zehn Jahre stand Prof. Dr. Romano Grieshaber an der Spitze der BGN-Prävention. Am 01. März ist er in den Ruhestand getreten. Seine Nachfolge tritt der langjährige Stellvertreter Christoph-Johannes Kirchner an. Kirchner wird den eingeschlagenen Weg der BGN-Prävention als moderner, ganzheitlich orientierter Dienstleister der Betriebe fortsetzen. Stellvertretende Präventionsleiterin ist jetzt die bisherige Referentin der Präventionsleitung Isabell Dienstbühl.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Agrana invests 56 million EUR in new starch plant

Hamburg. (bm) Over the next two years, Austrian Agrana Bioethanol GmbH will be investing around 56 million EUR in building a starch factory for the production of wheat starch and gluten at the site of its bioethanol plant in Pischelsdorf in Lower Austria. The plan is to process around 250’000 tonnes of wheat to make 107’000 tonnes of wheat starch and 23’500 tonnes of wheat gluten as well as 55’000 tonnes of wheat bran. Other topics of the week:

Title Region Date
Agrana: 56 million EUR for a new starch plant (AT) Fri 03-11
Domino´s Pizza: Opens First New Store in Poland (US) Fri 03-11
CPK: Continues Expansion in India (US) Fri 03-11
Greencore Group: abandons bid for Northern Foods (UK) Thu 03-10
U.S.: Consumers Drive Fair Trade Sales Up 24 Percent (US) Thu 03-10
U.S.: Visits to QSRestaurants increased in H2/2010 (US) Thu 03-10
All generations consume more sodium than recommend (US) Thu 03-10
Nutrition: The spirit is willing but the flesh is weak (US) Thu 03-10
EuroShop 2011: final press release (DE) Wed 03-09
Bruegger’s: Announces Fourth Quarter Financial Results (US) Wed 03-09
Metro: Cash + Carry strengthens small producers (DE) Tue 03-08
Kellogg Company expands support of sustainable palm oil (US) Mon 03-07
GAFTA: is against grain export regime in Ukraine (UA) Mon 03-07
Einstein Noah: reports Q4 and FY 2010 financial results (US) Sat 03-05
Cargill: to expand grain facility in Minnesota (US) Sat 03-05


REZEPTE + IDEEN


Schnell gemacht: Orientalische Pizza mit Granatapfel

Image Frankfurt / Main. (09.03. / cwc) So richtig verlässliche Angaben darüber, für wie viel Pizzateig bei welcher Blechgröße folgendes Rezept gedacht ist, haben wir nicht gefunden. Doch zählt man die Zutaten zusammen – in der Hauptsache zwei Zwiebeln, eine Dose Tomaten und 200 Gramm Lammhack – könnte es durchaus für ein Blech in Ihrem Ladenbackofen reichen. Darüber hinaus ist die Idee «Orientalische Pizza mit Granatapfel» von der California Walnut Commission (CWC) mal «was anderes» und lockt vielleicht auch Kunden, die es sonst zur Dönerbude zieht.

Zutaten: Neben dem Pizzateig aus eigener Herstellung benötigen Sie für den Belag eines «Probier-Blechs» 2 Zwiebeln; 1 Knoblauchzehe; 1 Chili; 1 Dose Tomaten; 200g Lammhack; 1/2 TL Kardamom; 1/2 TL Zimt; 1 EL Öl; Jodsalz; Pfeffer; 1 Granatapfel; 2 EL Walnüsse; 150g Joghurt.

Zubereitung: Zwiebeln, Knoblauch und Chili hacken, Tomaten pürieren (oder kaufen Sie gleich «pürierte Tomaten»). Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Hack, Kardamom und Zimt im heißen Öl etwa vier Minuten braten. Salzen, Pfeffern. Das Blech mit dem Pizzateig auslegen – Sie werden wissen, wie viel Sie benötigen. Dann das Tomatenmus und Hack darauf verteilen. Im Ofen bei 180 Grad rund 20 Minuten backen. Währenddessen die Granatapfelkerne auslösen. Walnüsse hacken. Pizza mit Granatapfelkernen und Nüssen bestreuen. Joghurt mit Salz und Pfeffer – nach Geschmack auch mit etwas Kardamom und Zimt – würzen und als Dip für die Pizza arrangieren.