Freitag, 26. Februar 2021

WB-08-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 08. KW 2012 (18.02. bis 24.02.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb0812.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Jowa AG: Regionalbäckerei St. Blaise zieht um
02. Resch+Frisch: setzt erstmals über 100 Millionen Euro um
03. Kirgisien: Schwarzwald Baeckerei sucht Kooperationspartner
04. Biendl + Weber: Filialist darf wieder produzieren
05. VK Mühlen AG: meldet erfolgreiches erstes Quartal
06. Müller-Brot: Landratsamt kann Betrieb nicht freigeben (abends)
07. Müller-Brot: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren (morgens)

IN EIGENER SACHE:
08. Frühjahrsputz: Der WebBaecker räumt auf!

TERMINE + EVENTS:
09. BioFach: Gelungener Jahresauftakt der globalen Branche
10. Ausbildung 2012: ADB-Kompetenzzentrum Süd-West lädt ein
11. Moskau: Internationale Fachmesse für Bäckerei + Konditorei
12. Lebensmitteltage: «Brennpunkt Lebensmittelkommunikation»
13. AGF: lädt zur 17. Getreidenährmittel-Tagung

MANAGEMENT + BETRIEB:
14. Tipp: Gutschriften berücksichtigen in Marvin
15. Kompakt: «Lebensmittelkennzeichnung – kurz und knapp»
16. Zuckerwaren: Starker Franken trübt die Erfolgsbilanz
17. Download: Leitfaden zum neuen Zahlungsverfahren SEPA
18. Statistik: Umsatz im Gastgewerbe steigt 2011 um 2,4 Prozent

PERSONEN + EHRUNGEN:
19. Bofrost: meldet neuen Geschäftsführer
20. «Undercover»: Kamps-Chef bäckt kleine Brötchen
21. «Tag der Norddeutschen»: Riza, der Bäcker-Konditor

BOOKMARKS + BOOKS:
22. Global Industry: CSM to slim down European unit

REZEPTE + IDEEN:
23. Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot


MARKT + UNTERNEHMEN


Jowa AG: Regionalbäckerei St. Blaise zieht um

Volketswil / CH. (23.02. / mgb) Die eidgenössische Jowa AG, ein Unternehmen des Migros Genossenschafts-Bunds (MGB), verlagert ihren Neuenburger Standort von St. Blaise nach Marin und nutzt damit verstärkt die strategische Nähe zur benachbarten Betriebszentrale der Migros-Genossenschaft Neuenburg im Kanton Freiburg. Die Mitarbeitenden in St. Blaise wurden bereits über die Einzelheiten der Verlagerung im Rahmen des Projekts «Jowa 2020» informiert. Die neu gebaute «Boulangerie et pâtisserie artisanale» in Marin fertigt ab Mitte 2013 die Ultrafrischprodukte, die mehrmals täglich in die Migros Filialen der Genossenschaftsregion Neuenburg geliefert werden. Damit sollen Brot, Torten und Patisserie noch näher beim Kunden hergestellt werden und noch frischer in den Regalen verfügbar sein. Mit der Verlagerung der Produktion spart Jowa nach eigenen Angaben Transportkosten und leistet somit einen Beitrag an die CO2-Bilanz. Die Produktion der übrigen Erzeugnisse geht hauptsächlich an den Jowa-Schwesterbetrieb in Ecublens. In St. Blaise sind 91 Mitarbeitende von den Änderungen betroffen. «Wir gehen aktuell davon aus, dass es keine Entlassungen geben wird», sagt Unternehmensleiter Marcel Bühlmann.

Resch+Frisch: setzt erstmals über 100 Millionen Euro um

Wels / AT. (22.02. / div) Die zum Jahreswechsel rund 1.100 Beschäftigten (2010: 980) der österreichischen Resch+Frisch Gruppe erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von 100 Millionen Euro, heißt es aus Oberösterreich. Gegenüber 2010 (95 Millionen Euro) ist das eine Steigerung um gut fünf Prozent. Das repräsentiere den höchsten Gesamtumsatz in der Geschichte des Unternehmens, sagte Inhaber und Geschäftsführer Josef Resch in Linz. Allerdings hat das Unternehmen 2011 auch die Preise um 3,7 Prozent angehoben. Für das laufende Geschäftsjahr 2012 peilt Resch+Frisch 105 Millionen Euro an. 60 Prozent vom Umsatz erwirtschaftet die Gruppe in der Gastronomie. Der Heimdienst «Back’s Zuhause» trug 27 Prozent bei und das LEH-Segment kam auf etwa 13 Prozent. Die Geschäftseinheit Gastronomie zählt 15.500 Kunden vornehmlich in Österreich, Deutschland, Italien, Luxemburg und der Schweiz. Der Heimdienst kommt auf gut 140.000 Haushalte in Österreich – hauptsächlich. Eine neue Niederlassung im bayerischen Regensburg soll helfen, in diesem Geschäftsfeld auch in Deutschland den Fuß auf die Erde zu bekommen.

Kirgisien: Schwarzwald Baeckerei sucht Kooperationspartner

Bischkek / KG. (21.02. / kl) «Unsere Strategie beinhaltet unter anderem die Expansion in mehrere zentralasiatische Staaten», sagt Klaus Lehrke, der gemeinsam mit seiner Frau Aidai die «Schwarzwald Baeckerei» aufgebaut hat und leitet. Das Unternehmen ist in Kirgisiens Hauptstadt Bischkek angesiedelt. Zu den Nachbarn der Parlamentarischen Republik gehören unter anderem Kasachstan im Norden und die Volksrepublik China im Süden. Aus dem Gröbsten sei man raus und die Bäckerei habe sich gut entwickelt, sagt der Kaufmännische Direktor. Für den weiteren Aus- und Aufbau sucht die Bäckerei nun einen Kooperationspartner aus Deutschland. Der könne ruhig in etwas größeren Dimensionen denken, denn die Schwarzwald Baeckerei habe gerade ihre Zulassung als Lieferant der US-Streitkräfte erhalten, die in Kirgisien zum Beispiel einen großen Luftwaffenstützpunkt unterhalten. Jedenfalls möchte sich dieser Stützpunkt gerne mit Brot und Gebäck aus der Schwarzwald Baeckerei beliefern lassen und andere Einheiten der US-Streitkräfte hätten ebenfalls schon angeklopft, beschreibt Lehrke die Gunst der Stunde, die jetzt zu nutzen wäre.

Info: Vornehmlich geht es dem Unternehmer bei der Suche nach einem passenden Kooperationspartner um den Austausch von praktischem Know-how, um Ideen und Vorschläge für den Produktionsablauf, um Produktentwicklung, um Aus- und Weiterbildung, vielleicht einen Mitarbeiter-Austausch. Selbst die Beteiligung eines strategischen Investors an der Schwarzwald Baeckerei können sich Klaus und Aidai Lehrke vorstellen. Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an die Schwarzwald Baeckerei.

Biendl + Weber: Filialist darf wieder produzieren

Regensburg. (21.02. / rl) Das Landkreis Regensburg hat Ende vergangener Woche im Rahmen einer Nachkontrolle den Produktionsstopp bei Biendl + Weber mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Überprüfung durch die Lebensmittelkontrolleure ergab, dass der Unternehmer die vorgefundenen hygienischen Mängel beseitigt hatte. Das Donaustaufer Unternehmen konnte damit die Produktion von Backwaren wieder aufnehmen. Nach der Grundsanierung des Betriebs ist wieder alles sauber. Damit dies so bleibt, wird das Landratsamt den Betrieb in Zukunft engmaschig kontrollieren, heißt es aus Regensburg. Entgegen der Darstellung der Behörden, bei Biendl + Weber handele es sich um eine «Großbäckerei», ergaben andere Recherchen, dass das Unternehmen mit seinen 18 Filialen eher als Bäckerkette einzuordnen ist. Nach Angaben der NGG Bayern ist das handwerklich orientierte Unternehmen unter Leitung von Ulrich Weber in der Bäckerinnung Regensburg-Kelheim organisiert.

VK Mühlen AG: meldet erfolgreiches erstes Quartal

Hamburg. (20.02. / vkm) Die VK Mühlen AG weist für das erste Quartal 2011/2012 (Oktober bis Dezember 2011) ein Ergebnis vor Steuern von 0,5 Millionen Euro aus. «Wir haben unsere Kosten im Griff und managen die Rohstoffrisiken sehr gut», sagt der Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkes. Im Vertrieb müsse der Konzern jedoch weiter an «Qualität und Umfang der Leistungsversprechen für die Kunden arbeiten», ergänzt Kempkes. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Müller noch nicht mit kostendeckenden Margen im deutschen Mehlgeschäft. Das Unternehmen investiert daher verstärkt in die technische Verbesserung einiger Standorte. Mit einer Kombination aus Maßnahmen zur Modernisierung und Restrukturierung will der Konzern die Kosten senken und seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Trotz der zu erwartenden Verbesserungen im operativen Betriebsablauf rechnet der Vorstand der VK Mühlen AG für das laufende Geschäftsjahr mit einem Verlust im einstelligen Millionenbereich. Am Ziel, im Jahr 2012/2013 in die Gewinnzone zurückzukehren, hält das Unternehmen nach wie vor fest. «Dann werden unsere Sanierungsmaßnahmen greifen», sagt Kempkes.

Müller-Brot: Landratsamt kann Betrieb nicht freigeben (abends)

Oberbayern. (18.02. / lf) Die am 17. Februar auf Bitten von Müller-Brot durchgeführte Kontrolle in Neufahrn ergab, dass der Betrieb die Produktion noch nicht aufnehmen kann. «Das neue Kompetenzteam der Großbäckerei ist jetzt zwar auf einem guten Weg, aber die Zeit war zu knapp, um die Mängel zu beheben», konstatierte Landrat Michael Schwaiger aus Freising. Bei der Kontrolle stießen die Prüfer erneut auf Ungeziefer wie Schaben und Käfer sowie auf Mäusekot. Auch in Bereichen, in denen am nächsten Tag die Produktion wieder aufgenommen hätte werden sollen, wurden Schädlinge festgestellt. Die Kontrolleure erkannten zwar Verbesserungen, die durch das externe fachliche Beraterteam erzielt worden waren, die Mängel waren aber immer noch so gravierend, dass die Wiederaufnahme der Produktion im Sinne des Verbraucherschutzes nicht verantwortbar war. «Das Hygienefundament für die weitere Umsetzung des Maßnahmenpakets ist noch nicht stabil genug, um darauf aufzubauen», skizzierte der Landrat Schwaiger seine Eindrücke, die ihm einhellig von den Fachleuten der Lebensmittelkontrolle geschildert wurden. Schwaiger selbst war vor Ort und führte die abschließende Besprechung mit den verantwortlichen Vertretern der Firmenleitung. Der Landrat erklärte: «Diese Entscheidung fällt mir nicht leicht, weil ich natürlich auch an das Schicksal von über 1.000 Arbeitnehmer/innen denke; dennoch sind die Defizite ganz klar auf Seiten des Unternehmens zu suchen. Verbraucherschutz geht in diesem Fall vor». Jetzt bleibe zu hoffen, dass es dem Insolvenzverwalter zeitnah gelingt, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die Zukunft der Neufahrner Großbäckerei zu sichern, heißt es aus Freising.
Info: In diesem Zusammenhang gibt es auch drei lesenswerte Stellungnahmen vom Verband Deutscher Großbäckereien in Düsseldorf:
» NRW-Verbraucherschutzministerium diskriminiert Großbäckereien (2012-02-22)
» Stellungnahme zur Insolvenz von Müller-Brot (2012-02-17)
» Nur hohe Hygienestandards sichern Wettbewerbsfähigkeit (2012-02-03)

Müller-Brot: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren (morgens)

Oberbayern. (18.02. / mb) Der Produktionsstillstand in Folge der Hygieneprobleme in Neufahrn hat zu einem deutlichen Umsatzeinbruch geführt. Dies hat die Geschäftsführung von Müller-Brot gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen, heißt es in der jüngsten Mitteilung des Unternehmens. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl von der Kanzlei Dr. Beck + Partner in München bestellt. Trotz des Insolvenzantrags wurden die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Produktion konsequent fortgeführt, heißt es aus Neufahrn. In den letzten drei Wochen wurden demnach umfangreiche Umbau-, Reorganisations- und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat die erforderliche Zustimmung zur Freigabe der notwendigen Finanzierungsmittel gegeben. Hierdurch soll gewährleistet werden, die engen Zeitvorgaben einzuhalten.

Im Nachhinein teilt die Großbäckerei weiterhin mit:

  • Der vorläufige Insolvenzverwalter RA Ampferl ist mit einem Team von 15 Betriebswirten und Rechtsanwälten vor Ort im Betrieb in Neufahrn.
  • Bereits am 16. Februar wurden den Mitarbeitern erste Informationen gegeben. Am 17. Februar werden weitere Betriebsversammlungen folgen.
  • Im Hinblick auf die Begehung am 17. Februar wurde sofort Kontakt mit den zuständigen Lebensmittel-Behörden und dem LRA Freising aufgenommen.
  • Die Kunden und Filialen werden ebenfalls kurzfristig informiert.
  • Zur Sicherung der Lieferantenrechte wurde eine Inventur veranlasst.

Vorangegangene Berichte zum Thema:

» Niedergang – Müller-Brot meldet Insolvenz an (2012-02-17)
» Müller-Brot – 21 Kontrollen, 69.000 Euro Bußgelder (2012-02-10)
» Produktionsstopp – Müller-Brot muss zukaufen (2012-02-02)
» Müller Brot – 2010 war ein schweres Jahr (2012-01-23)


IN EIGENER SACHE:


Frühjahrsputz: Der WebBaecker räumt auf!

Hamburg. (eb) Woche für Woche kommt der WebBaecker Infodienst kostenlos per E-Mail zu Ihnen. Viele tausend Berufsleute und Unternehmen im deutschsprachigen Europa nutzen diesen Service. Sollten Sie den Infodienst versehentlich …
– erhalten obwohl Sie kein Abo eingerichtet haben,
– doppelt erhalten an zwei verschiedene E-Mail-Adressen oder
– nicht mehr erhalten, obwohl Sie ihn schon mal bekommen hatten
… dann ist eventuell Besserung in Sicht, denn der WebBaecker räumt auf! Allerdings ist das bei vielen tausend Abonnements nicht ganz einfach und – hier und da – ist Ihre Mitarbeit gefragt.

Wie gehen wir vor?
1. Diese Meldung hier wird sich in den kommenden Wochen wiederholen – für Sie als Hinweis, dass wir mitten beim Aufräumen sind.
2. Erhalten Sie plötzlich den Infodienst, obwohl Sie kein Abo eingerichtet hatten, dann liegt das daran, dass wir temporär alle nicht abgeschlossenen Anmeldevorgänge der letzten Monate freigeschaltet haben – um zu prüfen, ob jemand seinen Anmeldevorgang nur unterbrochen oder abgebrochen hat. Bitte beantworten Sie die E-Mail dann mit einem «UNSUBSCRIBE» in der Betreffzeile, und der Datensatz wird sofort gelöscht.
3. Erhalten Sie den Infodienst doppelt an zwei verschiedene E-Mail-Adressen, teilen Sie uns bitte mit, welches Abo für welche E-Mail-Adresse gelöscht werden soll. Nehmen Sie dafür den Infodienst an die Adresse, die künftig nicht mehr beliefert werden soll. Tragen Sie «UNSUBSCRIBE THIS EMAIL» in die Betreffzeile ein und senden Sie die E-Mail zurück.
4. Erhalten Sie den WebBaecker Infodienst nicht mehr, obwohl Sie ihn schon mal bekommen hatten, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass wir stets bemüht sind, unseren Adressbestand auf dem Laufenden zu halten. Treffen bei Belieferung mehrfach hintereinander Fehlermeldungen ein, so kann durchaus der Eindruck entstehen, dass eine Adresse nicht mehr aktuell ist und gelöscht werden kann. Falls Sie also jemanden kennen, dem der WebBaecker auf diese Weise abhanden gekommen ist, informieren Sie ihn bitte. Er möchte sich bitte mit dem WebBaecker Vertrieb in Verbindung setzen.
Dieser «Frühjahrsputz» läuft den gesamten Februar und wir bedanken uns schon jetzt für Ihre freundliche Mitarbeit.


TERMINE + EVENTS


BioFach: Gelungener Jahresauftakt der globalen Branche

Nürnberg. (24.02. / bf) Zur BioFach und Vivaness präsentierten sich in diesem Jahr 2.420 Aussteller. Die Internationalität habe bei 70 Prozent gelegen, heißt es seitens der Veranstalter. Rund 40.000 Fachbesucher aus 130 Ländern kamen nach Nürnberg. Der internationale Anteil lag bei zirka 41 Prozent. Unter die Top 5 der Besucherländer schafften es neben Deutschland die Nachbarn Österreich, Italien, die Niederlande und Frankreich. Anlässlich der zuende gegangenen Weltleitmesse für Bio-Produkte, BioFach verkündeten die versammelten Branchenakteure erneut Umsatzzuwächse. Der deutsche Markt legte demnach 2011 um neun Prozent auf 6,59 Milliarden Euro zu. International werden mit Biowaren knapp 60 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Trotz Finanzkrise gehen der internationale Schirmherr der BioFach, die International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM), sowie der nationale ideelle Träger, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), künftig von weiterem Marktwachstum aus.

Ausbildung 2012: ADB-Kompetenzzentrum Süd-West lädt ein

Weinheim. (22.02. / adb) Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr lädt das ADB-Kompetenzzentrum Süd-West – die Bäckerverbände Hessen, Baden, Württemberg, Südwest, Saarland sowie die Bundesakademie Weinheim – unter dem Titel «Ausbildung 2012» erneut zu einer gemeinsamen Ausbildungstagung. Die steht unter dem Motto «Zukunft innovativ gestalten» und findet am 15. Mai in der Bundesakademie Weinheim statt. Zu den Referenten gehören unter anderem der Schweizer Schulinnovator Peter Fratton und der deutsche Bildungsreformer Rektor Peter Fanta. ADB-Direktor Bernd Kütscher präsentiert interessante Zahlen zur Entwicklung von Qualität und Quantität beim Bäckernachwuchs. Susanne Maus von der Werbegemeinschaft des deutschen Bäckerhandwerks stellt ihre erfolgreiche Nachwuchskampagne vor. Weitere Details entnehmen Interessenten dem Programm (PDF), dem ein Anmeldeformular beigefügt ist.

Moskau: Internationale Fachmesse für Bäckerei + Konditorei

Nürnberg. (22.02. / owp) Mit 222 Ausstellern und 16.570 Fachbesuchern war die Modern Bakery Moscow 2011 die wichtigste Informations- und Kontaktplattform der Bäcker- und Konditorbranche in Russland und den angrenzenden Staaten. Das soll in diesem Jahr nicht anders sein und so laden die Veranstalter vom 13. bis 15. Juni auf das zentrale Messegelände Expocentre in Russlands Hauptstadt. Details siehe modernbakery-moscow.com.

Lebensmitteltage: «Brennpunkt Lebensmittelkommunikation»

Frankfurt / Main. (22.02. / dlg) «Brennpunkt Lebensmittelkommunikation – Analysen, Erfahrungen, Konzepte» lautet das Generalthema der 7. DLG-Lebensmitteltage, die am 17. und 18. September in Darmstadt stattfinden. Im Mittelpunkt steht eine Plenar-Veranstaltung. Fachveranstaltungen zum Thema Lebensmittelsensorik mit aktuellen Themen aus Wissenschaft und Praxis eröffnen die Lebensmitteltage. Die Verleihung der «Preis der Besten»-Auszeichnungen resultierend aus den DLG-Qualitätsprüfungen 2012 findet in Darmstadt ebenso statt wie ergänzende, interne Sitzungen der verschiedenen DLG-Fachgremien.

AGF: lädt zur 17. Getreidenährmittel-Tagung

Detmold. (20.02. / agf) In Zusammenarbeit mit dem Max-Rubner-Institut, Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide, veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) am 06. und 07. März ihre 17. Getreidenährmittel-Tagung. Der Getreidenährmittel-Ausschuss der AGF unter Leitung von Dr. Jörg Hampshire aus Fulda hat hierfür ein Programm zusammengestellt, das sich mit den Schwerpunkten Markt und Marketing, Lebensmittelrecht und Lebensmittelsicherheit, Rohstoffe, Ernährung sowie Technik und Technologie befasst. Weitere Details entnehmen Interessenten bitte dem Programm im Format PDF. Ein Online-Formular erleichtert die Anmeldung.


MANAGEMENT + BETRIEB


Tipp: Gutschriften berücksichtigen in Marvin

Kronau. (24.02. / goe) Im Menüpunkt «Zahlungsverkehr» können Sie in Goecom,:::::.de/Produkte/marvin/marvin.php” >Marvin ganz bequem bei der Überweisung von Eingangsrechnungen eventuell vorhandene Gutschriften von Lieferanten verrechnen lassen. Klicken Sie hierzu einfach auf den Schalter «Gutschriften verrechnen» vor der Auswahl der fälligen Rechnungen und Marvin gleicht automatisch die Beträge mit den Gutschriften zur Verrechnung ab. Ihr zuständiger Vertriebspartner oder die Goecom Hotline informieren Sie gerne näher über diese Funktion.

Kompakt: «Lebensmittelkennzeichnung – kurz und knapp»

Bonn. (23.02. / aid) Blicken Sie noch durch im Kennzeichnungsdschungel? Der Karikaturist Nik Ebert führt mit zehn bunten Karikaturen durch die Welt der Lebensmittelkennzeichnung – kurz, knapp und humorvoll. Damit Sie sich künftig besser auskennen, denn auf manchen Verpackungen herrscht ein regelrechter Informationsdschungel. Doch es gibt klare Regeln: Sieben Angaben müssen grundsätzlich auf jeder Fertigpackung stehen und in Zukunft werden es noch mehr. Ab 2016 müssen alle Produkte Nährwertangaben tragen. Auch für die Werbung mit Bio und gesundheitsbezogenen Angaben gibt es eindeutige Vorschriften. Die kostenfreie aid-Kompaktinformation «Lebensmittelkennzeichnung – kurz und knapp» (Format PDF; 16 Seiten; 578 KB) eignet sich für einen entspannten Einstieg in ein kompliziertes Thema und ist damit gleichermaßen für Verbraucher, Schüler und Multiplikatoren gedacht.

Zuckerwaren: Starker Franken trübt die Erfolgsbilanz

Bern / CH. (23.02. / bs) Die Schweizer Zuckerwarenhersteller verkauften 2011 insgesamt 31’728 Tonnen Bonbons und andere Zuckerwaren aus eigener Produktion, was 2,3 Prozent über dem Vorjahr liegt. Der damit erzielte Umsatz ist jedoch trotz positivem Ergebnis im Inland aufgrund der schwierigen Währungssituation um 4,2 Prozent auf 315 Millionen Schweizer Franken gesunken. Bei den Hartbonbons konnte eine bescheidene Mehrmenge von 1,1 Prozent abgesetzt werden. Beeindruckende Zuwachsraten wurden – wie im Vorjahr – mit Gelee-Artikeln und Gummibonbons (plus 12,1 Prozent) erzielt. Die Menge an Weichkaramellen (minus 5,3 Prozent) und die Menge an zuckerfreien Artikeln (minus 1,0 Prozent) entwickelten sich 2011 rückläufig. Der Gesamtumsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent auf 315 Millionen Franken zurück – berichtet der Branchenverband Biscosuisse (Volltext).

Download: Leitfaden zum neuen Zahlungsverfahren SEPA

Berlin. (22.02. / bk) Nach einer Entscheidung des EU-Parlaments gilt ab Februar 2014 im Zahlungsverkehr des gesamten Euro-Raums der «Single Euro Payment Area» (SEPA). Sowohl Überweisungen als auch Lastschriften werden darüber abgewickelt. Das bisherige deutsche DTA-Verfahren wird abgeschaltet. Das hat Konsequenzen für Banken, Unternehmen und Verbraucher. Die wichtigsten Änderungen:
– Kontonummer und Bankleitzahl werden durch die internationale Kundenkennung IBAN/BIC ersetzt,
– der Bankeinzug muss durch ein Fälligkeitsdatum angekündigt werden,
– Nutzer müssen sich durch eine Mandatsreferenz eindeutig identifizieren.
Unternehmen sollten sich baldmöglichst auf Veränderungen ihrer internen Prozesse auf den Zahlungsverkehr vorbereiten. Der Hightech-Verband Bitkom hat daher einen SEPA-Leitfaden (Format PDF; 28 Seiten; 946 KB) mit den wichtigsten Details zum neuen Verfahren zum kostenfreien Download bereitgestellt.

Statistik: Umsatz im Gastgewerbe steigt 2011 um 2,4 Prozent

Wiesbaden. (21.02. / destatis) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Dezember 2011 nominal 4,5 Prozent und real 2,6 Prozent mehr um als im Dezember 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat November 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,3 Prozent und real um 0,4 Prozent niedriger. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Dezember 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 2,8 Prozent und real 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2010. Die Gastronomie setzte nominal 5,2 Prozent und real 3,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,2 Prozent, real war der Umsatz gleich hoch wie im Dezember 2010. Im Gesamtjahr 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,8 Prozent und real 2,4 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit konnten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland – nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang 2009 – im zweiten Jahr in Folge eine nominale Umsatzsteigerung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen.


PERSONEN + EHRUNGEN


Bofrost: meldet neuen Geschäftsführer

Kleve. (24.02. / bf) Die geschäftsführende Verantwortung für den Bereich Einkauf und Produktmanagement bei der Bofrost Dienstleistungs GmbH + Co. KG übernimmt Stefan Strehle zum 01. März. Der 43-jährige zeichnet in dieser Position für die Beschaffung der Produkte und die künftige Ausrichtung sowie Weiterentwicklung des Warensortiments verantwortlich. Der gelernte Diplom-Kaufmann, der zuvor als Geschäftsführer für den Bereich Warenwirtschaft bei der Bäko Zentrale Nord tätig war, berichtet direkt an den Beirat des Familienunternehmens. Gegründet 1966, ist Bofrost mit Hauptsitz in Straelen am Linken Niederrhein mit 236 Niederlassungen in 13 europäischen Ländern der europäische Marktführer im Direktvertrieb von Eis- und Tiefkühlspezialitäten.

«Undercover»: Kamps-Chef bäckt kleine Brötchen

Köln. (22.02. / rtl) Auch ein Geschäftsführer muss mal kleine Brötchen backen. Davon kann sich Jaap Schalken, Geschäftsführer der Schwalmtaler Kamps GmbH, jetzt selbst ein Bild machen. In der ersten Folge der neuen Staffel zur Real-Life-Doku «Undercover Boss», die RTL am 27. Februar um 21.15 Uhr ausstrahlt, arbeitet der 40-Jährige eine Woche lang undercover in unterschiedlichen Bereichen seines Unternehmens – Bäckerei wie Backstube. Gerade die Idee mit der Backstube habe einige Leute überfordert. Der «Undercover Boss» gebe ihm die Möglichkeit, in das Konzept richtig tief einzutauchen und zu sehen, wie schwierig es ist, vor Ort alles frisch und zeitnah an die Kunden zu bringen, sagt Jaap Schalken in einer Mitteilung aus Köln. In seinem Job als Geschäftsführer sei die Wahrheit meist schon stark gefiltert, bis sie zu ihm dringe. Als Undercover Boss habe er die willkommene Möglichkeit, alles hautnah mitzubekommen.

«Tag der Norddeutschen»: Riza, der Bäcker-Konditor

Bremen. (21.02. / rb) Es ist noch eine Weile hin, doch am 10. November sendet Radio Bremen TV zusammen mit dem NDR von morgens um 06:00 Uhr bis Mitternacht eine der längsten Echtzeit-Dokumentationen. Dabei präsentiert «Der Tag der Norddeutschen» mehr als 100 Lebensgeschichten von Menschen am Beispiel eines Tages und zeigt dabei die faszinierende Vielfalt des Nordens durch die Augen der Menschen, die dort leben. Einer davon ist der Bäcker-Konditor Riza Tosun aus Bremen: «Hier findet mein ganzes Leben statt; hier backe ich, pflege Kundenkontakte und schnacke mit Bekannten». Der 41-Jährige mit türkischen Wurzeln schätzt norddeutsche Spezialitäten und das Leben in der Hansestadt. Er lud das Kamera-Team zu sich in die Backstube ein; herausgekommen ist ein nettes kleines Video.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: CSM to slim down European unit

Hamburg. (bm) Dutch CSM will reshape the European portfolio and focus on growing segments. The world’s largest bakery products supplier may sell up to one third of its recession-hit European business, hurt by weak consumer spending and high prices for key ingredients, the company said in a statement. Other topics of the week:

Title Region Date
ADM: Outlines Strategies to Boost Earnings Power (US) Fri 02-24
ADM and Wilmar: work together in global partnership (US) Fri 02-24
Kraft Foods: caps 2011 with strong Q4 results (US) Thu 02-23
Kraft Foods: updates plans to split into two (US) Thu 02-23
Bunge: to Acquire Climate Change Capital (US) Thu 02-23
Snyder´s-Lance: Announces New R+D Center (US) Thu 02-23
Cloetta AB: Cloetta divests its Belgian operation (SE) Thu 02-23
The Cheesecake Factory: Reports Results for Q4/2011 (US) Thu 02-23
George Weston Limited: announces appointment of new CFO (CA) Thu 02-23
CSM: repositioning for profitable growth (NL) Wed 02-22
Corn Products: Changes Its Name To Ingredion (US) Wed 02-22
Corn Products: Reports Strong Q4 and FY 2011 Results (US) Wed 02-22
Panera Bread: Reports Q4 and FY 2011 Results (US) Wed 02-22
Aspo Group: Financial Statement for the Full Year 2011 (FI) Tue 02-21
Lantmännen: more than one-tenth lower profit in 2011 (SE) Tue 02-21
Campbell: Reports Second-Quarter Results (US) Mon 02-20
General Mills: Volume Weakness Will Affect Q3/2012 Results (US) Mon 02-20
Tootie Pie: Company Records 19% Net Profit (US) Mon 02-20
Rabobank: «Micro Solutions to a Macro Problem» (NL) Sat 02-18
Rieber + Son: acquires Norwegian brand SaritaS (NO) Sat 02-18
Kraft Foods: Announces Executive Transition (US) Sat 02-18


REZEPTE + IDEEN


Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot

Image Isernhagen. (24.02. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehlmenge, ergibt das «Frühlingskräuter-Brot» aus dem IsernHäger VorteigCentrum 279 Teiglinge von je 600 Gramm. Die außergewöhnliche Zusammenstellung der Zutaten verleiht diesem Weizenmischbrot seinen unvergleichlichen Geschmack. Neben Rezept und Herstellungsanleitung haben die IsernHäger Vorteig-Spezialisten auch wieder diverse Verkaufsinformationen beigefügt und machen Angaben über Nährstoffe und Brennwerte. Bei fachgerechter Lagerung beträgt die Frischhaltung drei bis vier Tage.

ODS (017 KB): 0810-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.ODS
XLS (022 KB): 0810-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.XLS
PDF (737 KB): Fruehlingskrauterbrot.pdf