Donnerstag, 26. November 2020

WB-07-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 06. KW 2015 (07.02. bis 13.02.)
Download: https://www.webbaecker.de/15archivphp/wb0715.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Nachgehakt: Was macht Fredy Hiestand heute?
02. E-Commerce: Thema kommt im großen Stil näher
03. Klemme AG: betritt bei Suche nach Mitarbeitern «Neuland»

TERMINE + EVENTS:
04. WIG: über Tagungen am Institut für Getreideforschung
05. Unternehmen vererben und verschenken nach dem Urteil des BVerfG

MANAGEMENT + BETRIEB:
06. Open Data: Treibstoff für die digitale Wirtschaft
07. SHB: über scheinbare Risiken und reale Bedrohungen
08. Geschäftsideen: gesucht, gefunden, verworfen – oder?
09. Kälte- und Klimatechnik: Ofenbauer erweitert Portfolio
10. LIV: meldet Tarifabschluss im bayerischen Bäckerhandwerk
11. TTIP: 8. Verhandlungsrunde beendet
12. Gekühlt wird immer: Kapazitäten sind gut ausgelastet

TRENDS + KONZEPTE:
13. Rocket Internet: formt globale Online-Take-Away-Gruppe
14. Rocket Internet: über Lebensmittelhandel und Lieferdienste

MARKETING + VERKAUF:
15. Lebensmittel: drei Viertel der Fairtrade-Absätze sind Bio
16. FiBL/AMI: Biomarkt in Europa wächst um sechs Prozent
17. Bio-Umsatz wächst um 4,8 Prozent, Biobäckerei stagniert
18. BVE: Konjunkturreport Ernährungsindustrie 01-15
19. GfK-Jahresbilanz: Der LEH tritt auf der Stelle

BOOKMARKS + BOOKS:
20. Global Industry: Delivery Hero consolidates leadership position

REZEPTE + IDEEN:
21. Die Kartoffel: «voll lecker» auch in der Bäcker-Gastronomie


MARKT + UNTERNEHMEN


Nachgehakt: Was macht Fredy Hiestand heute?

Baden / CH. (13.02. / eb) «Das Comeback des Gipfelikönigs» beschrieb der WebBaecker erstmals 2006. Angesichts der Megafusion 2008 zwischen der schweizerischen Hiestand Holding und die irischen IAWS Group zur heutigen Aryzta AG hatten wir dann noch einmal nachgehakt. Der Mann, der nicht nur der Schweiz das Aufback-Gipfeli brachte, ist seither im oberen Gastronomie- Segment unterwegs. Soweit sich das aus der Ferne beobachten lässt, laufen die Geschäfte gut: Jedenfalls übernahm im April 2014 die Hack AG das Deutschland-Geschäft der Fredy’s Backwaren AG und hatte dafür sogar in eine dritte Backstraße investiert – um den Ansprüchen aus der Schweiz genügen zu können. Irgendwo meinen wir gelesen zu haben, dass der Bäckerei-Unternehmer aus Leidenschaft unter der Größe seiner damaligen A. Hiestand AG gelitten habe und sich deshalb von ihr getrennt hätte (richtig, im WebBaecker 24/2008 war das). Doch genau betrachtet hat Fredy’s Backwaren AG schon wieder Dimensionen angenommen, die noch «Größeres» erwarten lassen. Inspiriert vom Misserfolg der Franchisekette BackWerk in der Schweiz, gründet Hiestand jetzt sein eigenes Franchisesystem. «Fredy’s Brot Boutique» heißt es und eröffnet Anfang März seine erste Filiale in Schlieren bei Zürich. Mit Blick auf die Inspirationsquelle verstehe sich «Fredy’s Brot Boutique» nicht als Discounter, sondern als Qualitätsbäcker. Ziel ist die schweizweite Präsenz, nach geeigneten Standorten werde gesucht.

E-Commerce: Thema kommt im großen Stil näher

Hamburg. (12.02. / usp) Kundenwünsche sind wie fließendes Wasser: Früher oder später finden sie ihren Weg und lassen sich durch nichts aufhalten. Im Zweifelsfall reißen sie ganze Dämme ein. Es ist also besser, den Pegel von vornherein im Auge zu behalten und rechtzeitig zu kanalisieren – bevor einem selbst das Wasser bis zum Hals steht. Die «Dämme» in unserem Denken sind Ergebnisse lebenslanger Lern- und Erfahrungsprozesse, funktionieren in der Regel gut und auf den ersten Blick gibt es keinen akuten Anlass, daran etwas zu ändern. Allerdings lohnt sich durchaus ein Perspektivwechsel und die Frage, was Sie denn als kleiner Tropfen im großen breiten Kundenfluss täten – in Zeiten von E-Commerce + Co. und vielen Millionen Menschen, die es gerne noch besser und vor allem noch bequemer hätten. Klar: «Mitschwimmen» ist immer eine Option – wenn man denn weiß, wohin die Reise geht. Wissen wir aber noch nicht. Zu abstrakt ist das Thema noch, als dass es die altbekannten Bäcker- und Problemthemen derzeit übertönen könnte. Dabei hat es vor einer Woche einen Knall gegeben, der nicht zu überhören war: Rocket Internet formt eine globale Online-Take-Away-Gruppe und gibt mal eben kurz 496 Millionen Euro für eine 30-prozentige Beteiligung an DeliveryHero/Lieferheld aus: «Angesichts des stetig wachsenden Food + Groceries E-Commerce-Markts, derzeit in einer Größenordnung von 324 Milliarden Euro weltweit, sieht Rocket Internet den Sektor als den nächsten bedeutenden Markt im Bereich E-Commerce an», heißt es aus Berlin. Auch wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie kein «Food» sondern das Kulturgut Brot produzieren und wenn schon, dann nicht mit «Groceries», sondern dem Lebensmittel-Einzelhandel zusammenarbeiten, sollten Sie ab jetzt die Ohren spitzen. Vielleicht ist der «Food + Groceries E-Commerce-Markt» das Thema des Jahres. Noch dazu eines, das das Zeug für viele Umwälzungen hat.

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Bild: Food + Groceries: The Next Frontier – Rocket Internet AG 02/2015

Klemme AG: betritt bei Suche nach Mitarbeitern «Neuland»

Lutherstadt Eisleben. (10.02. / aag) Das Jobcenter Mansfeld-Südharz und die zur Aryzta AG gehörende Großbäckerei Klemme kooperieren jetzt noch stärker und haben gemeinsam eine Maßnahme aufgenommen, bei der das Jobcenter die «Rekrutierung und Vorbereitung von Produktionsmitarbeitern» für die Klemme AG unterstützt. «Wir wollen hier vor allem Langzeitarbeitslose qualifizieren, auf die Chancen in unserer Region setzen und natürlich auch Mut machen», sagt Dr. Christian Landmann, Geschäftsführer des Jobcenters in Sangerhausen. Klemme-Personalchefin Cathleen Schlüter betont die von Aryzta gelebte Verantwortung: «Wir wollen uns hier stark engagieren für die Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt nicht so leicht haben». Das Projekt «Neustart» setzt sich aus zwei Modulen zusammen. In den ersten beiden Wochen werden die Schlüsselkompetenzen der 15 Teilnehmer/innen entwickelt. Vier Wochen «Praktische Kenntnisvermittlung» in der Großbäckerei schließen sich an. Jobcenter und Aryzta planen bereits zwei weitere Maßnahmen dieser Art, die noch im Frühjahr beginnen sollen. Auch sie richten sich besonders an Langzeitarbeitslose. Eine Veranstaltung am 23. Februar im Jobcenter Hettstedt vermittelt Details. Nach Angaben der Großbäcker ist für «Neustart» eine abgeschlossene Berufsausbildung Voraussetzung, die aber nicht fachspezifisch sein muss. Notwendig sei jedoch die Bereitschaft zum Schichtdienst, Teamfähigkeit und Mobilität. Die Teilnehmenden würden so weitergebildet, dass sie nach Abschluss direkt im neuen Werk 7 einsteigen können. Das hochmoderne Werk soll im Juni in Betrieb gehen und bietet 295 neue Arbeitsplätze.


TERMINE + EVENTS


WIG: über Tagungen am Institut für Getreideforschung

Freising. (12.02. / wig) Das Weihenstephaner Institut für Getreideforschung (WIG) lädt auch in diesem Jahr zum Tag für Lebensmittelrecht und -politik (am 21. April), zur Frühjahrstagung (am 21. und 22. April) sowie zur Automatisierungstagung (am 23. April). Die Inhalte der Tagungen eignen sich sowohl für die Industrie als auch das Handwerk. Die Kostenbeiträge sind gewohnt moderat. Details zu den Programmen, zu Anreise und Unterkunft gibt es auf dem WIG-Server.

Unternehmen vererben und verschenken nach dem Urteil des BVerfG

Isernhagen / Hannover. (12.02. / ge) Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat der Politik mit Urteil vom 17. Dezember 2014 Vorgaben gemacht für die künftige Besteuerung des Vererbens und Verschenkens von Unternehmen. Die gute Nachricht: Vorausschauende Gestaltungen zur Steueroptimierung bei der Übertragung von Unternehmen bleiben möglich. Die steuerlichen Rahmenbedingungen einer Übertragung Ihres Unternehmens im Rahmen einer Nachfolgelösung oder eines Erbfalls werden voraussichtlich noch in diesem Jahr vom Gesetzgeber an die jüngste Rechtsprechung angepasst. Aktuelle Handlungsoptionen und absehbare Veränderungen sind das Thema der Veranstaltung der Gehrke Econ Gruppe am Dienstag den 17 Februar ab 17.30 Uhr an der Imkerstraße 5 in 30916 Isernhagen, zu der die Fachleute interessierte Inhaber und zukünftige Nachfolger einladen. Sie erfahren auf der Veranstaltung durch die Steuerexperten von Gehrke Econ, welche finanzielle Auswirkungen das BVerfG-Urteil auf Unternehmerinnen und Unternehmer in der steuerlichen Nachfolgeplanung haben kann. Gestaltungsmöglichkeiten zur steuerlichen Optimierung werden anhand von praxisnahen Beispielen aufgezeigt. Nötige Konsequenzen des aktuellen Urteils für die Gestaltung von Verträgen und Testamenten beschreiben auf dem Podium Dipl.-Kfm. WP/StB Ulrich Gehrke, RA/StB Prof. Dr. Dietmar Nolting, LL.M. und Dr. Norbert Bolz. Bolz war bis Ende 2014 Richter am Niedersächsischen Finanzgericht – unter anderem im Senat für Erbschaftsteuersachen. Er bringt seit diesem Februar seine langjährigen Erfahrungen als Finanzrichter und vormaliger leitender Finanzbeamter in das steuerjuristische Beraterteam der Gehrke Econ Rechtsanwaltsgesellschaft ein.
Hinweis: Sind Sie an einer Teilnahme an der Veranstaltung interessiert, dann rufen Sie unter der Telefonnummer 0511/70050-175 bei Gehrke Econ an oder schreiben Sie eine E-Mail an Zenai.Abraha@gehrke-econ.de. Aufgrund des zeitnahen Termins werden sich die Fachleute dann kurzfristig bei Ihnen melden.


MANAGEMENT + BETRIEB


Open Data: Treibstoff für die digitale Wirtschaft

Berlin. (12.02. / bmwi) Das Bundeskabinett hat in dieser Woche den Gesetzentwurf zur Änderung des Informations- Weiterverwendungs- Gesetzes (IWG) beschlossen. Der Gesetzentwurf dient der Umsetzung der neuen EU-Bestimmungen über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors in deutsches Recht (Richtlinie 2013/37/EU vom 26. Juni 2013). Bundesminister Sigmar Gabriel (BMWI): «Staatliche Informationen spielen als treibende Kraft der Wirtschaft im Digitalzeitalter eine zentrale Rolle. Karten und Satellitenbilder, statistische und Unternehmensdaten sowie Melde- und Patentregister bilden das Ausgangsmaterial für eine Vielzahl von Produkten und Diensten wie Navigationssystemen, Wettervorhersagen sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Das IWG erlaubt es, diese Daten von öffentlichen Stellen künftig weiter zu verwenden, ohne dass es dazu einer Entscheidung der öffentlichen Stelle bedarf». Open Data, besonders die Nutzung von öffentlich zugänglichen Informationen für neue Geschäftsmodelle, ist ein wichtiger Wachstumstreiber. Die Neuregelung des IWG bildet dafür eine wichtige Grundlage, denn sie stellt klar, dass in Deutschland Informationen öffentlicher Stellen künftig für die private und wirtschaftliche Nutzung weiterverwendet werden dürfen. Bisherige Verbote zur Weiterverwendung oder Genehmigungsvorbehalte entfallen damit. Darüber hinaus wird der Anwendungsbereich des IWG auf Informationen von staatlichen Bibliotheken, Museen und Archive ausgeweitet und die Grundsätze für die Bemessung von Entgelten für Daten präzisiert. Die Bundesregierung nimmt den Gesetzentwurf auch zum Anlass zur Stärkung des nationalen Open-Data-Portals GovData. Das Portal dient der leichteren Auffindbarkeit der staatlichen Informationen. Soweit öffentliche Stellen über Metadaten für öffentlich zugängliche Informationen verfügen, sollen sie diese auch an GovData übermitteln.

SHB: über scheinbare Risiken und reale Bedrohungen

Königsinter. (12.02. / SHB) Dieser Freitag fällt auf einen 13. und manche Menschen sind fest überzeugt, dass es ein Unglückstag sein muss. Wobei es durchaus statistische Erhebungen gibt, die den Aberglauben ad absurdum führen. Kurzum: Fällt der Freitag auf einen 13., dann handelt es sich hierbei nur um ein scheinbares Risiko. Andernorts, wo das Risiko durchaus real ist, blenden die Menschen es einfach aus, wissen die Fachleute von der SHB Allgemeinen Versicherung in Königswinter. Denken Sie an die aktuelle Situation auf dem Kapitalmarkt. Zinsen und Renditen schrumpfen und die Konsumneigung nimmt zu. Einerseits heißt die Logik: «Wenn ich schon kaum mehr was für mein Geld bekomme, dann gebe ich es eben hier und jetzt aus». Andererseits ist diese Logik brandgefährlich, beziehen sich Zinsen und Renditen auf Rücklagen für die Alterssicherung. Eigentlich müssten die Menschen in der aktuellen Niedrigzinsphase noch mehr sparen, um das angestrebte Absicherungsniveau im Alter zu erreichen. Sonst droht die Altersarmut. Das ist nicht nur ein scheinbares Risiko, sondern eine ganz reale Bedrohung. Denn das Niveau der gesetzlichen Rente fällt seit Jahren und wird noch weiter fallen. Musste 2007 ein 35-jähriger Durchschnittsdeutscher mit einer Lebenserwartung von 79 Jahren monatlich 168 Euro beiseitelegen, um im Alter seinen Lebensstandard zu halten, waren dafür 2014 schon 360 Euro im Monat fällig. Damit sind die Kosten seit 2008 jährlich um 13,5 Prozent gestiegen. Leider gibt es kaum eine Institution, die das Bewusstsein der Menschen für ihr Vorsorge-Problem schärft. «Sparer werden bestraft», haben Sie sicher schon mal gehört in Zusammenhang mit der Kritik an der expansiven Geldpolitik. Welche Folgen tatsächlich auf Sie zukommen können, darauf möchte die SHB Sie aufmerksam machen: Lesen Sie mehr über die «Folgen der Niedrigzinspolitik» auf dem Server des GDV Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Geschäftsideen: gesucht, gefunden, verworfen – oder?

Frankfurt. (11.02. / kfw) Ein Viertel der Deutschen kann sich vorstellen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Gut jedem Dritten davon fehlt aber eine Geschäftsidee. Eine Geschäftsidee zu finden ist nicht einfach: Vier von zehn «Abbrechern» verwerfen ihren Gründungsplan in der Phase der Ideenfindung. Dennoch haben sich allein in 2013 rund 868.000 Menschen selbstständig gemacht. Der «Gründungsmonitor 2014» der KfW Bankengruppe zeigt, wie sie auf ihre Geschäftsideen gekommen sind.

Kälte- und Klimatechnik: Ofenbauer erweitert Portfolio

Bell / Eifel. (11.02. / hb) Die Unternehmensgruppe Heuft hat die iceCool System GmbH + Co.KG aus Hückelhoven erworben und integriert das Unternehmen für Kälte- und Klimatechnik in die Gruppe. Die hat sich mit Thermoöl beheizten Backöfen und Backanlagen nach eigenen Angaben als Weltmarktführer etabliert. Kälte- und Klimatechnik im Portfolio liegen unter diesen Vorzeichen nahe, zumal iceCool unter anderem auf die Bedarfe von Bäckereien spezialisiert ist. «Mit Heuft als Mutterschiff haben wir exzellente Zukunftsaussichten für den in- und ausländischen Markt», sagt Geschäftsführer Ulrich Nachtmann in Hückelhoven. Die Backofen- und Anlagenbauer aus Bell in der Eifel respektieren und akzeptieren demnach die historisch gewachsenen Kooperationen der freien Handelsvertreter und Händler im Export, unterstützen die Hückelhovener Fachleute aber auch in Gebieten ohne bestehende Kälte-Kooperationen. «Wir freuen uns über den Zuwachs in der Heuft Familie», sagt Thomas Heuft, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe.

LIV: meldet Tarifabschluss im bayerischen Bäckerhandwerk

München. (10.02. / liv) Nach mehreren harten Verhandlungsrunden und intensiven Gesprächen haben die Tarifkommissionen des Landesinnungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk und der Gewerkschaft NGG Bayern Ende 2014 einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag abgeschlossen. Der neue Tarif, der eine Erhöhung der Löhne und Gehälter seit dem Jahreswechsel 2014/2015 um 2,5 Prozent vorsieht, schließt mit einer Laufzeit von 17 Monate unmittelbar an den vorangegangenen Tarif an. Dieser war von der NGG zum 31. Juli 2014 gekündigt worden. Die Monate August und September bleiben ohne Erhöhung. Für die Monate Oktober bis Dezember 2014 wurde eine Einmalzahlung mit dem Januar-Gehalt 2015 von dreimal 58,00 Euro vereinbart. Zudem erhalten die Weihnachtsgeld-berechtigten Arbeitnehmer mit dem Januar-Gehalt eine Einmalzahlung von 26 Euro als Nachzahlung für die eigentlich zum 01. Dezember 2014 fällig gewesene Weihnachtsgeld-Erhöhung. Bei den Gehältern im Verkauf erfolgte zum 01. Januar 2015 eine Vorweg-Anhebung um 20,00 Euro bezogen auf die Ecklohngruppe (100 Prozent). Zusätzlich zu den vorgenannten Eckdaten enthält der neue Tarif noch einige strukturelle Anpassungen, mit denen der Entwicklung der Branche im Zeitablauf Rechnung getragen werde, heißt es aus Bayern.

TTIP: 8. Verhandlungsrunde beendet

Berlin. (10.02. / bmwi) Die Beratungen zur 8. Verhandlungsrunde zwischen der EU und den USA zum Freihandelsabkommen TTIP sind in dieser Woche in Brüssel zu Ende gegangen. Auf der Agenda der fünftägigen Verhandlungen standen Regulierung und Standards unter anderem bei Energie und Rohstoffen sowie im Öffentlichen Beschaffungswesen. Weitere Themen waren Regulierungen in Sachen Pflanzenschutz, für Lebensmittel und geografisch geschützte Angaben. Zudem ging es unter anderem um Regeln zur Nachhaltigkeit, zum Abbau von Zöllen, Wettbewerb und kleinere und mittlere Unternehmen. Fragen des Investorschutzes und von Investor-Staat-Schiedsverfahren standen in dieser Verhandlungsrunde nicht auf der Agenda. Zur Frage der regulatorischen Kooperation hat die EU-Kommission angekündigt, ihren Vorschlag gegenüber der US-Seite nächste Woche zu veröffentlichen. Sie stellte dabei klar, dass die Zusammenarbeit im regulatorischen Bereich nicht die eigenen Möglichkeiten beeinträchtigen dürfe, Regelungen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger in jedwedem Politikbereich zu erlassen. Die EU-Kommission kündigte zudem zwei weitere Verhandlungsrunden bis zur Sommerpause an. Die nächste Verhandlungsrunde soll voraussichtlich im April in den USA stattfinden.

Gekühlt wird immer: Kapazitäten sind gut ausgelastet

Bonn. (10.02. / vdkl) Deutschlands Kühlhäuser sind gut ausgelastet. Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 76,2 Prozent in 2014 stabilisierte sich das hohe Niveau der letzten Jahre, schreibt der Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühl-Logistikunternehmen (VDKL). 2013 lag die durchschnittliche Auslastung bei 75,6 Prozent, 2012 bei 77,6 Prozent. Insgesamt beweisen die Zahlen der VDKL-Statistik die konstant gute Belegung bundesdeutscher Kühlhäuser. In Details und kurzfristig verändert sich zwar das Verhältnis der einzelnen Produktgruppen zueinander. Auf längere Sicht betrachtet belegen die Auslastungszahlen jedoch die beständigen Ernährungsgewohnheiten der Deutschen. Grundlage für die Statistik zur Auslastung der Kühlhäuser ist eine langfristige Forschungsreihe: Monatlich melden VDKL-Mitglieder die Auslastungszahlen ihrer Kühlhäuser. Dabei machen sie detaillierte Angaben über alle wesentlichen Produktgruppen. An der deutschlandweit einmaligen Forschungsreihe beteiligen sich über 65 Prozent aller VDKL-Kühlhäuser. Damit haben die Zahlen einen repräsentativen Aussagewert und geben verlässliche Trends wider. Der VDKL vertritt über 80 Prozent der gewerblichen Kühlhäuser in Deutschland. Betrug 2013 die Palettenbelegung mit Backwaren im Schnitt 8,7 Prozent vom Ganzen, waren es 2014 nur 7,8 Prozent. Dies verführt zur Annahme, die Belegung mit Backwaren sei um elf Prozent gesunken. Andererseits schreibt der VDKL selbst, dass sich nicht alle Kühlhäuser an der Erhebung beteiligen und nicht alle im VDKL organisiert sind.

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Bild: Durchschnittliche Palettenbelegung 2014 – VDKL 02/2015


TRENDS + KONZEPTE


Rocket Internet: formt globale Online-Take-Away-Gruppe

Berlin. (09.02. / riag) Die Rocket Internet AG ist weiterhin auf Kurs bei der Erfüllung ihrer strategischen Ziele. Seit dem Börsengang im Oktober 2014 hat besonders der Food + Groceries-Sektor eine Schlüsselrolle im Rahmen der Unternehmensaktivitäten von Rocket eingenommen, heißt es in einer Mitteilung aus Berlin. Angesichts des stetig wachsenden Food + Groceries E-Commerce-Markts, derzeit in einer Größenordnung von 324 Milliarden Euro, sieht Rocket Internet den Sektor als den nächsten bedeutenden Markt im Bereich E-Commerce an. Rocket nutzt diese Entwicklung mit zwei bewährten Geschäftsmodellen: HelloFresh, dem weltweit führenden Anbieter im Bereich von E-Commerce Lebensmittel-Abonnements, sowie foodpanda, Marktführer im Bereich der Online- und mobilen Essenlieferdienste in Emerging Markets. Rocket Internet kündigte in diesen Tagen die Gründung der Global Online Take-Away Group an, die die Beteiligung an foodpanda, dem Marktführer in Emerging Markets, sowie den übernommenen 30-prozentigen Anteil an Delivery Hero (in Deutschland «Lieferheld») und 100 Prozent an La Nevera Roja in Spanien und Pizzabo in Italien beinhalten wird. Vereint ist die Gruppe in 64 Ländern aktiv. Basierend auf Dezemberzahlen 2014 kooperiert die Gruppe mit 140.000 Restaurants und liefert per Anno 78 Millionen Bestellungen (Volltext).

Rocket Internet: über Lebensmittelhandel und Lieferdienste

Hamburg. (09.02. / usp) Der private Konsum hat 2014 – mehr als früher – zum hiesigen Wirtschaftswachstum beigetragen. Warum nicht auch zum Wachstum des Lebensmittel- Einzelhandels (LEH)? Das fragt sich die Nürnberger GfK in ihrem jüngsten «Consumer Index Total Grocery 12/2014» und geht dem auf neun PDF-Seiten akribisch nach. Der bundesdeutsche LEH tritt auf der Stelle und der WebBaecker muss die neun PDF-Seiten nicht lesen um – zumindest für sich selbst – zu verstehen, dass «der Kunde» heute schlicht nach anderen Vertriebsmodellen sucht. Lange genug hat der LEH in Deutschland nicht sehen wollen, was die Menschen umtreibt: Sie haben keine Zeit! Zeit ist ein Luxusgut und der LEH hat Jahre mit «Erlebniseinkauf» und anderen Experimenten Zeit vertan – in der so ganz nebenbei Otto Normalverbraucher daran hätte gewöhnt werden können, dass das Kaufen von Zeit Geld kostet. Nimmt man einen Lieferdienst in Anspruch, dann gewinnt man Zeit. Einen Teil des Gewinns muss man als Gebühr abtreten, sonst käme man ja nicht in den Genuss des anderen Teils. Ist doch klar, oder? Natürlich ist ein Lieferdienst eine komplexe Angelegenheit und die Gewinnmargen überschaubar. Doch die Masse macht’s. Und wer käme mit diesen unwirtlichen Bedingungen besser zurecht, als der bundesdeutsche Lebensmittel-Einzelhandel? Gestählt durch die hiesigen Bedingungen hat er zum Eroberungsfeldzug rund um die Welt angesetzt. Erfolgreich. Da sollte es doch ein Klacks sein, hierzulande endlich einen ordentlichen Lieferdienst zu installieren. Um die Sache abzukürzen: Wollen Sie wissen, wohin die Reise geht, können Sie den eingangs genannten GfK «Consumer Index Total Grocery» ruhig knicken. Werfen Sie lieber einen Blick in die PDF-Präsentation «Building Global Giants in Food + Groceries – the new Frontier in eCommerce» (PDF) der Rocket Internet AG. Davon haben Sie mehr.

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Bild: Building Global Giants in Food + Groceries – Rocket Internet AG 02/2015


MARKETING + VERKAUF


Lebensmittel: drei Viertel der Fairtrade-Absätze sind Bio

Köln. (13.02. / tf) Die Kombination Fairtrade und Bio kommt bei deutschen Verbrauchern gut an: 2014 waren ersten Hochrechnungen zufolge 79 Prozent der verkauften Lebensmittelmengen mit Fairtrade-Siegel auch Bio-zertifiziert. «Bio-Produkte haben sich auf dem deutschen Markt zu einer festen Größe entwickelt, aber bio heißt nicht automatisch auch fair», sagt TransFair Geschäftsführer Dieter Overath anlässlich der BioFach in Nürnberg. Deshalb sei es sinnvoll, Bioanbau mit den ökonomischen und sozialen Kriterien von Fairtrade zu verbinden. Der Faire Handel setze Bio nicht voraus, fördere aber die Umstellung auf biologischen Anbau. Ein Drittel der Standards befasse sich mit Umweltaspekten, zu denen auch der Erhalt der biologischen Vielfalt gehöre. Intensive Landwirtschaft trägt weltweit zum Artensterben bei. «Anbauweisen, die Biodiversität fördern, müssen das Leitbild landwirtschaftlicher Produktion werden», betonte daher Stefan Hörmann, Leiter des Ressorts Business und Biodiversity des Global Nature Fund, in einer Mitteilung aus Köln.

FiBL/AMI: Biomarkt in Europa wächst um sechs Prozent

Frick / CH. (02.12. / odn) Der Biomarkt in Europa wuchs im Jahr 2013 weiter und legte etwa sechs Prozent auf über 24 Milliarden Euro zu. Allein in der Europäischen Union wurden 22,2 Milliarden Euro umgesetzt, lautet die gemeinsame Auswertung des OrganicDataNetworks, des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) und der Agrarmarkt Informations- Gesellschaft (AMI). Einige Länder konnten sich über zweistellige Wachstumsraten freuen. Auch in Großbritannien wuchsen die Bioumsätze nach längerer Durststrecke wieder. Die Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch bei Bio-Produkten sind nach wie vor die Schweiz mit mehr als 200 Euro/Jahr, gefolgt von Dänemark, Luxemburg, Liechtenstein, Österreich, Schweden und Deutschland (knapp 100 Euro/Jahr). Kaufkraft-bereinigt lag Deutschland an fünfter Stelle nach der Schweiz, Luxemburg, Dänemark und Österreich. Insgesamt gaben die EU-Bewohner 2013 pro Kopf im Schnitt 44 Euro per Jahr für Bio-Produkte aus. Die Bio-Marktanteile am jeweiligen Lebensmittelmarkt lagen weltweit betrachtet in Europa und in den USA am höchsten. Spitzenreiter waren Dänemark mit 8,0 Prozent, die Schweiz mit 6,9 Prozent und Österreich mit 6,5 Prozent. Deutschland erreichte mit 3,7 Prozent eine eher durchschnittliche Position im EU-Ranking, heißt es im ausführlichen Bericht.

Bio-Umsatz wächst um 4,8 Prozent, Biobäckerei stagniert

Berlin. (11.02. / boelw) «Bio ist mehr als ein Trend. Jahr für Jahr kaufen die Deutschen mehr Bio-Produkte und sagen damit ja zum Ökolandbau», sagt Peter Röhrig, Geschäftsführer des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zum anhaltend starken Umsatzwachstum des Bio-Markts anlässlich der Weltleitmesse BioFach. Nach Berechnung des «Arbeitskreises Biomarkt» wurden 2014 mit Bio-Lebensmitteln und -Getränken ein Umsatzplus von 4,8 Prozent und ein Marktvolumen von insgesamt 7,91 Milliarden Euro (2013: 7,55 Milliarden Euro) erreicht. «Das Nachfragewachstum an allen Absatzplätzen zeigt: Das Potenzial am Bio-Markt ist längst noch nicht ausgeschöpft», ist Röhrig überzeugt. 2014 setzte der Naturkostfachhandel sein starkes Wachstum fort und legte mit neun Prozent von allen Absatzwegen am meisten zu. Im Lebensmittel- Einzelhandel (LEH) stieg der Bio-Umsatz (nur) um 3,6 Prozent. Insgesamt entfielen 2014 rund 53 Prozent Umsatzanteile auf den LEH (2013: 54 Prozent), 33,0 Prozent auf den Naturkostfachhandel und 14 Prozent auf die sonstigen Verkaufsstätten. Zu den «sonstigen Verkaufskanälen» zählen Bäckereien, Metzgereien, Obst/Gemüse-Fachgeschäfte, Wochenmärkte, Abo-Kisten, Versandhandel, Tankstellen und Reformhäuser. Der Rückgang kam vor allem von den Wochenmärkten, Reformhäusern und Metzgereien; Hofläden und Versandhandel hingegen schrieben Zuwächse. Wenn wir die Grafik «Marktentwicklung bei einzelnen Bio-Produkten» in der Broschüre «Zahlen, Daten, Fakten – Die Bio-Branche 2015» (Format PDF; 1.084 KB) richtig gelesen haben, dann ist der Absatz von Biobrot und -gebäck um etwa 1,5 Prozent zurückgegangen. Der Umsatz ist um knapp ein Prozent gewachsen. Der Bio-Anteil am Gesamtumsatz 2014 mit Brot und Gebäck beträgt ungefähr vier Prozent. Andererseits ist der Absatz von Biomehl um gut sechs Prozent gestiegen und der Umsatz um knapp acht Prozent. Demnach beträgt der Bio-Anteil am Gesamtumsatz 2014 mit Biomehl um die 5,5 Prozent.

BVE: Konjunkturreport Ernährungsindustrie 01-15

Berlin. (07.02. / bve) Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete im November 2014 einen Umsatz von 13,9 Milliarden Euro, das sind 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit setzte sich der Abwärtstrend fort, auch die Verkaufspreise sanken weiter, berichtet die BVE. Preisbereinigt ging der Umsatz um 4,5 Prozent zurück. Die Produktionsleistung, gemessen am kalender- und saisonbereinigten Produktionsindex, sank im November um 1,6 Prozent unter Vorjahresniveau. Auch die Lebensmittelausfuhr waren rückläufig, im Exportgeschäft wurde ein Umsatz von 4,3 Milliarden Euro erzielt, 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Das schwache Exportgeschäft hemmt die Wachstumsperspektiven der Branche empfindlich, zusätzlich belasten Bürokratie, der hohe Konkurrenz- und Kostendruck die Erträge der Unternehmen. Die Angebotssituation an den globalen Agrarrohstoffmärkten bleibt ernte- und witterungsbedingt unterschiedlich. Im Dezember 2014 setzte sich der Preistrend nach oben fort. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel erhöhte sich um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und blieb gegenüber November konstant. Die Preise an den Agrarrohstoffmärkten liegen weiter auf hohem Niveau und fordern das Kostenmanagement in der Lebensmittelherstellung heraus. Die Stimmung trübte sich bei den Unternehmen der Ernährungsindustrie im Januar 2015 ein. Der ifo-Geschäftsklimaindex für die Ernährungsindustrie sank aufgrund einer verschlechterten Geschäftslage und abnehmender Geschäftserwartungen spürbar. Zuversicht herrscht jedoch weiterhin für die Produktionspläne und das Exportgeschäft. Die Verbrauchererwartungen an Konjunktur und Einkommen sowie die Kaufbereitschaft steigen. Das Konsumklima in Deutschland befindet sich weiterhin im Aufwärtstrend und wird von stabilen Preisen unterstützt. Im Dezember 2014 erhöhten sich die Lebensmittelpreise im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,4 Prozent, die allgemeinen Lebenshaltungskosten blieben konstant. Gegenüber dem Vorjahresmonat sanken die Lebensmittelpreise um 0,6 Prozent, während die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent stiegen.

GfK-Jahresbilanz: Der LEH tritt auf der Stelle

Nürnberg. (07.02. / gfk) Es gibt nicht viele Länder auf der Welt, in denen sich die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in den letzten Jahrzehnten so rasant vollzogen hat wie in Deutschland: aus dem Nichts nach dem Krieg zur führenden Wirtschaftsnation in Europa. Das lag am deutschen Fleiß, an fremden Hilfen und einem eisernen Prinzip, das Politik, Wirtschaft und Bevölkerung stets einte: Geldwertstabilität. Dabei hat es auch in Deutschland immer Inflation gegeben, zeitweise sogar sehr hohe, aber die war nicht gewollt, und man hat versucht, sie zu bekämpfen. Bundesregierung und Bundesbank wissen aber spätestens seit dem Amtsantritt von Mario Draghi bei der EZB, dass sie auf diesem Gebiet nicht mehr das alleinige Sagen haben. Und dass der Aufschrei über den sündhaft teuren Versuch, die Inflation europaweit anzuheizen, in der Bevölkerung nicht größer ist, liegt wohl daran, dass es den deutschen Verbrauchern gut geht und sie sich nicht über etwas aufregen, was sie derzeit nicht betrifft. Die Deutschen sind zudem schon immer fleißige Schnäppchenjäger gewesen und warten ab, bis ihnen der richtige Zeitpunkt zum Kauf gekommen scheint. Das heißt aber, dass beizeiten tatsächlich gekauft wird. Die von der EZB befürchtete Deflation ist daher hierzulande kein Problem. Liegt die Bilanz für das abgelaufene Jahr vor, wird man sehen, dass der private Konsum im Jahr 2014 gut – und mehr als früher – zum Wachstum in Deutschland beigetragen hat. Warum dann aber nicht auch zum Wachstum des LEH? Das fragt sich die Nürnberger GfK in ihrem jüngsten «Consumer Index Total Grocery 12/2014» und geht dem auf neun PDF-Seiten akribisch nach.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Delivery Hero consolidates leadership position

Hamburg. (bm) Delivery Hero Holding GmbH (German Lieferheld), the largest global provider of online and mobile food ordering, announced a fundraising of 287 million EUR from Rocket Internet. The total investment size by Rocket Internet was 496 million EUR in primary and secondary. Delivery Hero will primarily use the funds to expand its position as a technology leader and to build its long-term vision to transform an efficient food delivery industry. Other topics of the week:

Title Region Date
Goodman Fielder: Announces H1/2015 Results (AU) Fri 02-13
PepsiCo: Reports Q4 And Full Year 2014 Results (US) Fri 02-13
Mondelez: Reports 2014 Results and Provides 2015 Outlook (US) Fri 02-13
Research: European organic market continued to grow (EU) Thu 02-12
Middleby: Corporation acquires deck oven manufacturer (US) Thu 02-12
Mondelez: Ratan Tata to stay on as Special Advisor (US) Thu 02-12
McDonald’s: Reports Global Comparable Sales For January (US) Wed 02-11
Delivery Hero: consolidates leadership position (DE) Wed 02-11
Amira Nature Foods: faces corruption allegations (US) Wed 02-11
Tate + Lyle: announces statement of Q3/2014 results (UK) Tue 02-10
Post Holdings: Reports First Quarter 2015 Results (US) Tue 02-10
Rocket Internet: creates Global Online Take-Away Group (DE) Mon 02-09
Rocket Internet: acquires 30% stake in Delivery Hero (DE) Mon 02-09
foodpanda: acquires competitors in Asian markets (DE) Mon 02-09
foodpanda group: announces acquisitions in Europe (DE) Mon 02-09
HelloFresh: Rocket Internet becomes majority investor (DE) Mon 02-09
Dunkin’ Brands: reports Q4 an FY 2014 results (US) Mon 02-09
Orkla ASA: Operating profit grew six percent in Q4/2014 (NO) Mon 02-09
Snyder’s-Lance: introduces better-for-you division (US) Mon 02-09
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REZEPTE + IDEEN


Die Kartoffel: «voll lecker» auch in der Bäcker-Gastronomie

Dortmund. (13.02. / dkhv) Die Kartoffel verfügt über lebensnotwendige Proteine, jede Menge Vitamine, viele Mineralstoffe sowie dringend benötigte Kohlenhydrate und ist alles andere als ein Dickmacher. Der Landesverband der Kartoffelkaufleute Rheinland-Westfalens im DKHV und der Deutsche Kartoffelhandelsverband (DKHV) finden, dass die Kartoffel damit auf allen Tellern eine wichtigere Rolle spielen sollte. Deshalb haben sich die Akteure vorgenommen, Sie und uns ab sofort und kontinuierlich mit spannenden Informationen, originellen Tipps und leckeren Rezepten rund um die Kartoffel zu versorgen. Dafür haben die Experten die gemeinsame Brancheninitiative «Die Kartoffel. Voll lecker.» gegründet – unterstützt und gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen. Zu sehen und zu entdecken gibt es auf «die-kartoffel.de» natürlich auch schon was und so haben Sie die Qual der Wahl zwischen «Backkartoffeln mit Spinatfüllung», «Kartoffel-Tortilla mit Paprikasalsa», «Kartoffel-Käuter-Pastete», «Kartoffel-Curry mit roten Linsen», «Walnuss-Bratkartoffeln Mediterran», «Moussaka», «Italienischem Frico», «Pommes Macaire», «Spanischen Kartoffel-Plätzchen» und vielen anderen Spezialitäten.