WB-04-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 04. KW 2009 (17.01. bis 23.01.)
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In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Mestemacher: Gruppenumsatz wuchs um 7,8 Prozent
02. Bahlsen: meldet zweistelliges Umsatzplus
03. Hug: steigert Umsatz um 3,7 Prozent
04. Swissmill: meldet 22 Prozent Umsatzplus
05. Schäfer’s: meldet 4,5 Prozent Wachstum auf 260 Millionen Euro
06. Glockenbrot: Bäckerei übernimmt Rothermel

TERMINE + EVENTS:
07. Internationale Tagung: «Getreide ist funktionell»
08. Getreideforschung: «Was wird morgen sein?»
09. Roggenbäcker 2009: Der Countdown läuft
10. Bayern 3-Brezn: Anmeldefrist läuft noch bis 01. Februar
11. Der Zukunft auf der Spur: die Internorga Kongresse
12. EuroCIS: führend in IT und Sicherheit im Handel

MANAGEMENT + BETRIEB:
13. Erfolgsfaktor Filialstandorte: Gezielt analysieren und planen
14. Startförderung: Messe-Förderung für Gründer
15. Migros: Detailumsatz um 17 Prozent gestiegen
16. BÖLW: Bio gedeiht trotz Wirtschaftskrise
17. Goecom: «Marvin Edition 2009» ist unterwegs

TRENDS + KONZEPTE:
18. Marktforschung: Regionale Produkte liegen weiterhin im Trend
19. Kaffeeverband: Trends 2009 zwischen zertifiziert und «light»
20. ZMP: Supermärkte und Discounter bauen Öko-Geschäft aus
21. ZMP-Marktgespräch: Agrarwirtschaft ist stabile Größe in 2009

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
22. Nafta-Desaster: Mexikos Agrarmarkt von US-Importen überrollt
23. China: will Selbstversorgung mit Getreide verbessern
24. Neue EU-Pestizidzulassung: Herausforderung oder Luftnummer?

PERSONEN + EHRUNGEN:
25. DLG: Gesamtausschuss bestätigt Präsidium

BOOKMARKS + BOOKS:
26. USA: Keine wesentliche Änderung bei Gentechnik-Politik zu erwarten
27. Global Industry: Mexican Bimbo feeds the United States

REZEPTE + IDEEN:
28. Vollkorntoast mit Roggensauerteig


MARKT + UNTERNEHMEN


Mestemacher: Gruppenumsatz wuchs um 7,8 Prozent

Gütersloh. (23.01. / mm) Die Mestemacher Gruppe hat ihr Umsatzziel für 2008 übertroffen. Mit Pumpernickel, Vollkornbrot, anderen Brotspezialitäten und Tiefkühlkuchen wuchs der Gruppenumsatz um 7,8 Prozent auf 111 Millionen Euro (2007: 103,4 Millionen Euro). Die Mitarbeiterzahl konnte mit 553 Beschäftigten gehalten werden (2007: 554). Der Exportanteil ist proportional gewachsen und betrug in 2008 rund 18 Prozent. Für das laufende Wirtschaftsjahr sind Investitionen in Höhe von 2,5 Millionen Euro geplant. Für 2009 erwarten die Großbäcker «aufgrund der unüberschaubaren Wirtschaftslage im In- und Ausland» keine Umsatzsteigerung. Angesichts der vorsichtigen Planvorgaben verweist das Familienunternehmen dennoch – oder gerade deshalb – stolz auf das Erreichte: In 2000 erzielte Mestemacher «gerade mal» 35 Millionen Euro Umsatz per Anno. Sehr zufrieden zeigen sich die Großbäcker auch mit der Resonanz auf die gruppeneigene Website. Deshalb sollen Nutzer über virtuelle Gemeinschaften oder Communitys demnächst noch enger gebunden werden. Passende Themen würden zur Zeit vorbereitet. Über Printmedien, TV- und Radio erreichte die Gruppe in 2008 erstmals über 190 Millionen Verbraucher. 1871 in Gütersloh gegründet, ist Mestemacher weltweit einer der ältesten Bäckerei- und Konditoreibetriebe. Heute halten die Eigentümer und Mitglieder der Geschäftsleitung Albert, Prof. Dr. Ulrike und Fritz Detmers die Zügel fest in der Hand und blicken trotz gedämpfter Konjunkturaussichten optimistisch in die Zukunft.
Info: Details zum Geschäftsbericht 2008 und zu anderen Aktivitäten gibt es im Themenblock «Jahrespressekonferenz 2009» bei Mestemacher.

Bahlsen: meldet zweistelliges Umsatzplus

Hannover. (23.01. / lzn) Die Bahlsen GmbH + Co. KG meldet für 2008 ein erfreuliches Umsatzplus von 14 Prozent auf 547 Millionen Euro. Zu den aktivsten Wachstumsmärkten gehörte im Ausland Polen mit einem Umsatzplus von 60 Prozent. Im Inland kletterten die Erlöse um mehr als zwölf Prozent auf 353 Millionen Euro, berichtet LZ-Net. Unterm Strich habe sich das nicht näher bezifferte Ergebnis verbessert. Schwarze Zahlen seien aber auch in den Vorjahren erreicht worden, heißt es (wie immer nebulös …) aus Hannover. Schwer einschätzen lasse sich die Entwicklung in 2009. Bei einigen Rohstoffpreisen gebe es zwar Entwarnung. Dafür bewege sich der Kakaopreis derzeit auf einem extrem hohen Niveau. Dies belaste Bahlsen, denn der Schokoladenanteil mache bei den Gebäcken bis zu 25 Prozent der Zutaten aus. Erklärtes Ziel der Hannoveraner: «raus aus der Masse» und nachhaltig in die Premium-Liga aufsteigen. Dafür nimmt Bahlsen in 2009 einen noch höheren Werbeetat in die Hand. So sollen hierzulande für die Marken Leibniz und Bahlsen 31 Millionen Euro fließen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. International will die Gruppe in 2009 rund 41 Millionen Euro in klassische Werbung investieren. Zusätzlich sollen Neueinführungen das Geschäft ankurbeln.

Hug: steigert Umsatz um 3,7 Prozent

Luzern / CH. (21.01. / hug) Die Großbäckerei Hug AG erreichte 2008 mit der im Mai übernommenen Biscuits Wernli AG einen konsolidierten Umsatz von 145 Millionen Schweizer Franken (CHF). Dabei stieg der Umsatz von Hug um 3,7 Prozent auf 86,9 Millionen CHF. Besonders erfreulich bei Hug war das Wachstum im Export um 8,4 Prozent und im Gastro-Bereich um 8,3 Prozent. Im Detailhandel mussten Hug und Wernli Mengeneinbussen in Kauf nehmen. Rund acht Monate nach der Übernahme der Biscuits Wernli AG in Trimbach konnte die Zusammenarbeit bereits optimiert werden, heißt es aus Malters (LU). Per Ende 2008 beschäftigte die Hug-Gruppe mit Betrieben in Malters, Willisau und Trimbach 387 Vollzeit-Mitarbeitende. Als Folge der Sortimentsstraffung und Handels-Konzentration in der Schweiz ist die Gesamt-Tonnage der produzierten Backwaren um 3,5 Prozent gesunken. Die Ertragslage konnte bei Wernli seit der Übernahme stark gesteigert werden. Bei Hug hat sich im vergangenen Jahr der Ertrag ebenfalls verbessert, heißt es in der Pressemitteilung (Format PDF| 54 KB).

Swissmill: meldet 22 Prozent Umsatzplus

Zürich / CH. (21.01. / sm) Die Coop-Division Swissmill steigerte ihren Umsatz in 2008 um 22 Prozent auf 183 Millionen Schweizer Franken (CHF). Das Absatzvolumen wuchs um zwei Prozent auf 217’000 Tonnen. Aufgrund der weltweit leeren Getreidelager nach der schlechten Ernte 2007 war die von 2008 in der Schweiz wie in der ganzen Welt gut bis sehr gut. Getreideproduzenten und die verarbeitende Industrie konnten aufatmen und das Preisniveau erlebte an den Getreidebörsen im Ausland gegen Ende 2008 einen starken Fall. In der Schweiz blieben die Preise aufgrund des Importregimes mit Zöllen und Mengenbeschränkungen allerdings hoch. Swissmill hat mit dem Absatzwachstum ihr Ziel erreicht, sich im Lebensmittelmarkt immer breiter zu etablieren – so bei Großbäckereien, Biskuitherstellern und Teigwarenproduzenten. Der Umsatz konnte dank Wertschöpfungsprodukten und höheren Getreidepreisen insgesamt um 22 Prozent gesteigert werden. Auch die Modernisierung des Betriebes wurde weiter vorangetrieben. So begann im Herbst der Ausbau des Mehlsilos, das um 26 auf über 200 Zellen erweitert wird. So kann die tägliche Produktionsmenge von bis zu 1’000 Tonnen Mehl künftig noch rationeller verarbeitet werden, heißt es aus Zürich.

Schäfer’s: meldet 4,5 Prozent Wachstum auf 260 Millionen Euro

Minden. (21.01. / emh) Edeka Minden-Hannover steigerte den Umsatz im Unternehmensverbund 2008 um knapp eine Milliarde Euro auf 6,3 Milliarden Euro. Davon resultieren 790 Millionen Euro aus der abgeschlossenen Integration der Marktkauf-Häuser. «Wir haben unseren eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent fortgesetzt und mit einem Umsatzwachstum von über 18 Prozent den höchsten Zuwachs der letzten Jahre erarbeitet» – zeigt sich Dirk Schlüter, Sprecher der Geschäftsführung, mit dem Geschäftsjahr 2008 zufrieden. Wachstumsquellen waren die Integration der Marktkauf-Häuser, der Zuwachs an Verkaufsflächen und die Umsatzsteigerung auf vergleichbarer Verkaufsfläche im Einzelhandel. Erwähnenswerte Umsatzsteigerungen haben auch die Produktionsbetriebe zu vermelden: so konnte die Sparte Fleisch- und Wurstwaren um rund 8,4 Prozent wachsen und die Sparte Brot und Gebäck um 4,5 Prozent (Schäfer´s Brot- und Kuchen-Spezialitäten).
Info: https://www.webbaecker.de/r_markt/2009/0409-SCHAEFERS.HTM

Glockenbrot: Bäckerei übernimmt Rothermel

Köln. (19.01. / rg) Die zur Rewe Group gehörende Glockenbrot Bäckerei übernimmt zum 01. Februar die Bäckerei Rothermel. Das 1887 gegründete Handwerksunternehmen mit Sitz in Östringen erzielte 2008 mit 72 Filialen einen Umsatz von 16 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt Rothermel 450 Mitarbeiter, die von Glockenbrot übernommen werden. Mit einem Gesamtumsatz von über 150 Millionen Euro zählt die Glockenbrot Bäckerei zu den bedeutendsten Bäckereien in Deutschland. Von den Frankfurt und Bergheim aus beliefert das Unternehmen mit über 1.500 Mitarbeitern bundesweit etwa 1.100 Märkte der Rewe Group (Rewe, Penny, toom). Hinzu kommen nochmals 250 eigene Filialen. «Der Kauf von Rothermel ist für die Rewe Group ein weiterer Baustein in der langfristigen Vertikalisierungsstrategie, die vom Strategischen Einkauf der Unternehmensgruppe festgelegt wurde. Wir bauen dadurch unsere Position im Bereich der Produktion konsequent weiter aus. Wir gewinnen für unsere Märkte zusätzliche Backshop-Kompetenz. Schließlich übernehmen wir mit Rothermel einen starken regionalen Bäcker», sagt Guido Siebenmorgen, Geschäftsführer Produktionsbetriebe bei Rewe. Bereits im Oktober 2008 hat Glockenbrot in Bergkirchen im Landkreis Dachau den Grundstein für den modernsten Backbetrieb Deutschlands gelegt. Die Kölner Rewe Group investiert dort rund 80 Millionen Euro in einen rund 30.000 Quadratmeter großen Backbetrieb. Am Standort entstehen etwa 400 neue Arbeitsplätze.


TERMINE + EVENTS


Internationale Tagung: «Getreide ist funktionell»

Bergholz-Rehbrücke. (23.01. / igv) «Getreide ist funktionell» – unter diesem Motto steht die 17. Internationale Tagung des Instituts für Getreideverarbeitung (IGV) am 11. und 12. Mai in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Getreidewissenschaft und -technologie (Wien / AT), der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung (Berlin / DE) und dem EU-Projekt Healthgrain (Espoo / FI). Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch; es erfolgt simultane Übersetzung. Details siehe http://www.functionalgrains.com

Getreideforschung: «Was wird morgen sein?»

Berlin. (23.01. / bbgg) «Gentechnik und Energietechnik: Was wird morgen sein?» – unter diesem Motto stand die 38. Wissenschaftliche Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung. Über 190 Experten aus dem deutschen Getreide- und Backgewerbe, aus Wissenschaft und Zulieferindustrie trafen sich zu Beginn der Grünen Woche in Berlin, um darüber zu diskutieren. Auch die Preise des Verbands Deutscher Großbäckereien, der Bäckerinnung Berlin und der Bäckermeister Alfred Kühn Stiftung wurden während der Tagung verliehen. Nähere Angaben zum Verlauf machen Zusammenfassungen, die die Gesellschaft auf ihrer Website veröffentlicht hat:
Preise und Förderpreise wurden vergeben (2009-01-19)
38. Wissenschaftliche Informationstagung startet (2009-01-15)
Preisträger Alfred-Kühn-Stiftung 2009 (2009-01-15)

Roggenbäcker 2009: Der Countdown läuft

Bonn. (23.01. / GMF) Unter dem Motto «Backen und Verkaufen können» hat die CMA in Zusammenarbeit mit den Verbänden von Backgewerbe und Mühlenwirtschaft den Marketingpreis «Roggenbäcker des Jahres 2009» ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Absatz von Roggenprodukten verstärkt zu fördern. Backbetriebe, die in 2008 erfolgreich Marketing «pro Roggen» eingesetzt haben, oder gerade dabei sind, ihre Kunden für Roggengebäcke zu begeistern, sollten mit einer Bewerbung nicht zögern. Neben dem Gewinn des werbewirksam nutzbaren Titels winken attraktive Preisgelder für Sieger und Platzierte. Bis zum 30. April können Bäckereien erfolgreiche Roggengebäck-Verkaufsaktionen aus der Saison 2008/2009 für die Prämierung einreichen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Detmolder Tagung für Bäckereitechnologie im November 2009 statt.
Info: Bewerbungsunterlagen sind erhältlich bei der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA); Kennwort «Roggenbäcker 2009»; Koblenzer Straße 148 in 53177 Bonn; Telefon 0228/847-259, Telefax 0228/847-202, E-Mail: Dagmar.Starke um cma.de

Bayern 3-Brezn: Anmeldefrist läuft noch bis 01. Februar

München. (22.01. / liv) Am 09. März startet die diesjährige Bayern 3-Brezn-Aktion des Landesinnungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk und Radio Bayern 3 (siehe WebBaecker 02/2009). Wichtig: Die Anmeldfrist läuft nun nicht bis «Ende Januar», sondern bis 01. Februar. Interessierte Betriebe finden Details zur Aktion sowie ein Anmeldeformular zum Herunterladen auf der LIV-Website im Mitgliederbereich. Die Anmeldungen können per Telefax (089/544213-51) an den LIV gesandt werden. Telefonische Auskunft gibt es unter 089/544213-15.

Der Zukunft auf der Spur: die Internorga Kongresse

Hamburg. (20.01. / hmi) Frische Ideen und innovative Konzepte sind gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gefragt. Wertvolle Anregungen und Impulse können Führungskräfte aus der Profi-Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung während der begleitenden Fachkongresse zur Internorga erhalten, dem Internationalen Foodservice Forum (Format PDF | 205 KB) und dem Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung (Format PDF | 217 KB). Auf den beiden Top-Veranstaltungen werden Spitzenreferenten aus dem In- und Ausland erfolgreiche Strategien, Zukunftstrends und aktuelle Marktanalysen präsentieren – heißt es seitens der Hamburger Messegesellschaft. Weggelassen hat sie in ihrer ausführlichen Pressinfo zu den Kongressen, dass «Hamburg Global Bake», 2007 ins Leben gerufen als «hochwertige internationale Branchenplattform», 2009 mehr oder weniger stillschweigend beerdigt wurde. Entschädigt werden Fach- und Führungskräfte durch das Internationale Foodservice Forum, das auch den backenden Branchen einiges zu bieten hat. Zu diesem Highlight erwarten die Veranstalter mehr als 1.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland. Es findet statt am 12. März im CCH-Congress Center Hamburg. Die Internorga, Leitmesse für den Außer-Haus-Markt, öffnet ihre Tore vom 13. bis 18. März in der Hansestadt.

EuroCIS: führend in IT und Sicherheit im Handel

Düsseldorf. (20.01. / md) Die EuroCIS ist Europas führende Fachmesse für IT und Sicherheit im Handel. Vom 10. bis zum 12. Februar präsentieren über 200 hochkarätige internationale Aussteller auf 16.000 Quadratmetern Bruttoausstellungsfläche in den Düsseldorfer Messehallen 13 und 14 den neuesten Stand der Informationstechnologie im Handel. Auf der EuroCIS finden Interessenten IT-Lösungen, «die Zukunft haben und Zukunft machen». Die Messegesellschaft erwartet Top-Entscheider aus über 30 Ländern – darunter aus den Bereichen Lebensmittel-Einzelhandel, -Großhandel, System- und Erlebnisgastronomie. Die Messegesellschaft bietet Fachbesuchern im Vorfeld ein «Print at Home-Ticket» – eine Eintrittskarte, die Interessenten on Line bestellen und selbst ausdrucken können.


MANAGEMENT + BETRIEB


Erfolgsfaktor Filialstandorte: Gezielt analysieren und planen

Hannover. (23.01. / gg) Wo kann die nächste Filiale eröffnet werden? Nicht nur in der Vergangenheit war dies oft eine reine Bauchentscheidung des Unternehmers. Auch heute werden noch vielfach Standorte eröffnet, ohne vorher eine geeignete Analyse durchgeführt zu haben. Dies kann nach kurzer Zeit häufig zu einer Schließung aufgrund mangelnden Käuferpotenzials führen. Die Folge ist, dass der Unternehmer umsonst viel Geld investiert hat. Gerade bei der Neueröffnung einer Filiale kommt der Wahl des Standorts eine herausragende Bedeutung zu. Schon der Standort kann in der heutigen Marktsituation für den künftigen Unternehmenserfolg oder -misserfolg ausschlaggebend sein. «In der Praxis beobachten wir teilweise, dass Anfragen oder die Erwartungen von Unternehmern zu potenziellen Standorten mit einer gehörigen Portion Bauchgefühl versehen sind. Das Bauchgefühl ist ein Bestandteil – darf jedoch nicht die entscheidungsrelevante Komponente sein. Wir empfehlen eine detaillierte Analyse – besonders zu den zukunftsbezogenen Potenzialen, die der jeweilige Standort bietet (unter anderem Infra- und Bevölkerungsstruktur, Haushaltsgrößen, Potenzialentwicklung). Der finanzielle Schaden einer Eröffnung eines ‘schlechten Standorts’ kann für das Unternehmen das Aus bedeuten», sagt Unternehmensberater Daniel Feldmann von der Gehrke Econ Gruppe. Jedoch kann eine Standortanalyse nicht nur bei der Neueröffnung einer Filiale sehr hilfreich sein. Auch die Überprüfung eines bereits bestehenden Standorts kann für künftige Strategieentscheidungen eine wichtige Rolle spielen.
Info: In der kommenden Woche erfahren Sie an dieser Stelle, wie ein Fahrplan für eine strukturierte Standortanalyse aussehen sollte. Falls Sie vorab schon weitere Fragen zum Thema Standortanalyse haben, dann steht Ihnen Daniel Feldmann, Experte der Gehrke Econ Gruppe, sehr gern zur Verfügung: E-Mail Daniel.Feldmann um Gehrke-Gruppe.de – Telefon 0511/ 9848-534. Er informiert Sie gern in einem ersten unverbindlichen und kostenlosen Gespräch!

Startförderung: Messe-Förderung für Gründer

Hannover. (20.01. / mvr) Messen machen Start-Ups bekannt. Leider ist ein Messestand meist teuer. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) organisiert deshalb Gemeinschaftsstände für Start-Ups auf Messen. Für 2009 habe das BMWI fast 50 Veranstaltungen ausgewählt, auf denen Start-ups ihre Produkte vorstellen können, berichtet «Mittelstand Direkt». Förderfähig seien die Kosten für Standmiete und Standbau. Von diesen Kosten müsse der Aussteller einen Eigenanteil von 20 Prozent übernehmen. Bedingung: Der Sitz des Unternehmens müsse sich in Deutschland befinden. Bereits in 2008 hätten sich rund 400 Unternehmen an insgesamt 37 Gemeinschaftsständen beteiligt. Diese wurden laut «Mittelstand Direkt» mit 2,5 Millionen Euro gefördert. Für 2009 stelle der Bund sogar drei Millionen Euro zur Verfügung. Ziel des Programms sei es, den Export neuer Produkte und Verfahren zu unterstützen. Gerade Start-Ups verfügten dabei über begrenzte finanzielle Mittel. Mit einem Gemeinschaftsstand hätten junge Unternehmer die Möglichkeit, erste Schritte bei der internationalen Vermarktung ihrer Produkte zu machen. Spätestens acht Wochen vor Messebeginn müssten sich Unternehmer beim Messeveranstalter zur Gemeinschaftsstand-Teilnahme anmelden. Gleichzeitig müsse der Aussteller einen Bewilligungsantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen.

Migros: Detailumsatz um 17 Prozent gestiegen

Zürich / CH. (20.01. / mgb) Der Migros Genossenschafts Bund (MGB) hat in 2008 die Umsatz-Erwartungen nach eigenen Angaben deutlich übertroffen. Im Detailhandel ist der Umsatz demnach um 3,1 Milliarden Schweizer Franken (CHF) oder 17,1 Prozent auf 21,6 Milliarden CHF gestiegen. Ein ausgesprochen starkes Wachstum verzeichneten die zehn Migros-Genossenschaften, Denner und Migrol. Zweistellig sind die Umsätze der Bio-Sortimente und der M-Budget-Produkte gestiegen. Insgesamt hat die Migros-Gruppe einen Umsatz von 25,7 Milliarden CHF erzielt, was einem Wachstum von 13,3 Prozent entspricht. Die Migros-Gruppe verkaufte 2008 über ihre Online-Kanäle LeShop.ch, Exlibris.ch, Hotelplan.ch, Travel.ch, Interhome.ch und Office-World.ch für über 500 Millionen CHF Lebensmittel, Medienprodukte, Büroartikel und Reisen. Ein besonders starkes Wachstum von 21,7 Prozent verzeichnete Le Shop. Damit konnte die Migros im E-Commerce-Geschäft ihre Position als Marktleader weiter ausbauen. Die Eigenindustrie, zu der auch die Großbäckerei Jowa gehört, konnte ihre Marktstellung im In- und Ausland erneut ausbauen. Sie erzielte einem Umsatz von 5,098 Milliarden CHF (2007: 4,723 Milliarden CHF), was einem Plus von 7,9 Prozent entspricht (Volltext).

BÖLW: Bio gedeiht trotz Wirtschaftskrise

Berlin. (19.01. / boe) Der Handel mit Bio-Lebensmitteln wächst. 2008 legte der Bio-Handelsumsatz in Deutschland um rund zehn Prozent auf jetzt 5,8 Milliarden Euro zu, lautet die aktuelle Schätzung der ZMP. Damit schwächt sich das Wachstum gegenüber den Vorjahren zwar leicht ab, bleibt aber im fünften Jahr in Folge zweistellig. «Dieses Wachstum zeigt, dass nach wie vor große Potenziale für die Ökologische Lebensmittelwirtschaft bestehen», sagte Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bunds Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Berlin. «Die Verbraucher wollen umwelt- und tiergerecht erzeugte und gesunde Produkte. Diese Einstellung werfen sie in wirtschaftlich angespannten Zeiten nicht einfach über Bord». Zwar stieg in 2008 die Umstellungsrate bei den Bio-Betrieben, die sich einem Anbauverband des Ökologischen Landbaus anschlossen. Das Wachstum bleibt aber nach wie vor hinter dem Marktwachstum zurück. So wuchs die Zahl der Betriebe um 4,8 Prozent (2007: 2,7 Prozent) auf 10.410 Bio-Betriebe, die Fläche nahm um fünf Prozent (2007: 4,8 Prozent) auf 621.038 Hektar zu. Der BÖLW schätzt, dass 2008 insgesamt – also einschließlich der verbandslosen EU-Betriebe – 19.824 Betriebe 911.385 Hektar Boden ökologisch bewirtschafteten. Die vorliegende Präsentation (Format PDF | 15 Seiten | 4,4 MB) fasst die wichtigsten BÖLW-Fakten aus 2008 zusammen.

Goecom: «Marvin Edition 2009» ist unterwegs

Kronau. (19.01. / goe) Die neue «Marvin Edition 2009» liegt in Kürze bei allen Kunden per Postversand vor. Viele Anregungen und Wünsche der Anwender griff das Goecom,:::::.de” >Goecom-Team auf und hat sie integriert. So wurde zum Beispiel das Modul «Marvin Power Print» komplett neu konzipiert und mit vielen neuen Funktionen ausgestattet. Durch die direkte Integration in das Marvin-Programm ist nicht nur die Windows-Vista-Tauglichkeit realisiert, sondern gleichzeitig auch eine direkte Schnittstelle auf die Marvin-Daten ermöglicht. Somit entfällt künftig die externe Datenübergabe vor dem Druck der Preisschilder. Auch das Bestellwesen hat einen Feinschliff erhalten. Hier wurde unter anderem die Funktion der «Global-Verteilung» überarbeitet und mit neuen Möglichkeiten ausgestattet. An vielen Stellen konnten die Eingabe- und Verarbeitungsgeschwindigkeit deutlich erhöht werden. Dies bringt gerade bei zeitintensiven Berechnungsvorgängen deutliche Vorteile. Sämtliche «Spezialfunktionen», die bisher nur über die Standard-Oberfläche aufgerufen werden konnten, sind jetzt als neuer Menüpunkt «System-Prozeduren» in den Hilfsprogrammen vorhanden und verfügen ebenfalls über eine weitaus höhere Geschwindigkeit.
Info: Wie immer wird zu diesem Update ein neues Online-Handbuch mitgeliefert, welches Ihnen weitere Details zu den jeweiligen Verbesserungen liefert. Darüber hinaus stehen Ihnen sowohl Vertriebspartner als auch Support von Goecom für weitere Details, zu Installation und Schulung gerne zur Seite.


TRENDS + KONZEPTE


Marktforschung: Regionale Produkte liegen weiterhin im Trend

Bonn. (21.01. / aid) Die meisten Deutschen greifen beim Einkauf bewusst zu Lebensmitteln aus der Region. Vor allem ältere Menschen schätzen die Frische der Ware und möchten hiesige Betriebe unterstützen. So lautet das Fazit einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Dialego. Zwei Drittel der 1.000 Befragten wählen im Supermarkt gezielt regionale Produkte aus. Bei Menschen über 50 Jahren sind es sogar rund 70 Prozent. Die Gründe für diese Kaufentscheidung sind vielfältig: Drei Viertel der Verbraucher möchten hiesige Betriebe unterstützen, für knapp 70 Prozent ist die Frische das wichtigste Argument. Mehr als jeder zweite Deutsche kauft Lebensmittel aus der näheren Umgebung, um lange Transportwege zu vermeiden und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Vor allem Obst und Gemüse, aber auch Eier, Fleisch und Milchprodukte werden bevorzugt regional eingekauft. Für 64 Prozent der Befragten ist der Supermarkt die beliebteste Einkaufsstätte, gefolgt vom Wochenmarkt (61 Prozent). Immerhin jeder zweite Konsument bezieht regionale Produkte vorwiegend direkt vom Erzeuger (aid).

Hamburg. (21.01. / kv) Deutschland liebt Kaffee. Das zeigen die steigende Anzahl an Kaffeehäusern, die Sortenvielfalt und die 146 Liter, die jeder Deutsche durchschnittlich in 2008 getrunken hat. «Besonders das Angebot an zertifiziertem Kaffee stieg im letzten Jahr stark an. Die Kaffeeunternehmen und Konsumenten setzten stärker auf Bioprodukte und Kaffees mit Siegel. Dieser Trend wird sich in 2009 weiter fortsetzen», prognostiziert der deutsche Kaffeeverband in Hamburg. In der Gastronomie werde neben immer neuen Kaffeevarianten vor allem eine «Light-» Welle stärker an Bedeutung gewinnen. In 2008 setzten viele Kaffeeunternehmen und Konsumenten auf Bio und Nachhaltigkeit. Zertifizierter Kaffee aus dem Supermarkt konnte ein Wachstum im zweistelligen Bereich verzeichnen. Gab es vor einigen Jahren lediglich einige wenige zertifizierte Kaffees, so reicht heute die Bandbreite vom Discountprodukt bis zur Prämienmarke. Andererseits nimmt das Thema «Light» an Bedeutung zu. Was in den USA seit einigen Jahren auf der Kaffeekarte steht, kommt nun auch nach Deutschland: Koffein reduzierter Skinny Latte, Cappuccino light, Coffee to go. Auch für Menschen, die Milchzucker nicht gut vertragen können, bieten immer mehr Kaffeehäuser Varianten an. Kaffee mit Sojamilch statt Kuhmilch ist für Kaffeegenießer mit Laktoseintoleranz bestens geeignet. Für 2009 erwartet der Kaffeeverband für den Markt trotz der allgemeinen wirtschaftlich schwierigen Lage keine Turbulenzen, da Kaffee derzeit sehr günstig sei.

ZMP: Supermärkte und Discounter bauen Öko-Geschäft aus

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Bonn. (17.01. / zmp) Durch den Einstieg der Discounter in die Vermarktung von Bio-Lebensmitteln und durch die Sortimentserweiterung im Einzelhandel wachsen die Bio-Umsätze, und es werden neue Käuferschichten erreicht. Zahlreiche neue Bio-Supermärkte und das vielfältige Angebot des organisierten Lebensmitteleinzelhandels üben Marktdruck auf kleinere Naturkostläden und einige Hofläden aus, berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn. Die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln in Deutschland hat nach einer Stagnation im Jahre 2003 seit 2004 kontinuierlich zugenommen. Im Jahr 2007 stieg der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln um rund 18 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Das sind gut drei Prozent des Gesamtmarktes bei Lebensmitteln.

ZMP-Marktgespräch: Agrarwirtschaft ist stabile Größe in 2009

Bonn. (17.01. / zmp) Vor dem Hintergrund des finsteren Szenarios der weltweiten Finanzkrise könne sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft als stabilisierende Größe herausstellen, erklärte Ralf Goessler, Geschäftsführer der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP), während des Marktgesprächs anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2009 (IGW) in Berlin. Dies sei in Anbetracht einer Beschäftigtenzahl in Deutschland von über vier Millionen Menschen von erheblicher Bedeutung (Vergleich: Die Bauwirtschaft zählt rund 700.000 Beschäftigte). Gemäß Befragungen sehen Ernährungsindustrie und Lebensmittelhandel mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft. Neben notwendigen Sparmaßnahmen sei man aber auch bereit zu investieren, was den Zukunftscharakter der Meinungsäußerungen unterstreiche. Die deutsche Agrarwirtschaft habe sich in den letzten Jahren bestens aufgestellt. Wer die Märkte beobachte, sehe die Kostenvorteile der deutschen Anbieter bei gleichzeitig sehr hohen Qualitätsstandards. Dies bedeute bei vielen Produkten Marktführerschaft. Die Wirtschaftskrise eröffne daher Chancen, jetzt Marktanteile zu festigen (Volltext).


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Nafta-Desaster: Mexikos Agrarmarkt von US-Importen überrollt

Mexiko City / MX. (23.01. / gtai) Im mexikanischen Agrarsektor macht sich Krisenstimmung breit. Die Einfuhren von Getreide (Weizen, Mais, Reis und Sorghumhirse) aus den USA schnellten von Januar bis Oktober 2008 um 56 Prozent in die Höhe. Dies teilte die mexikanische Statistikbehörde Inegi mit. Ursache ist die vollständige Öffnung des Kapitels Landwirtschaft in den Nafta-Verträgen seit Januar 2008. Die nachgelagerte Lebensmittelindustrie hofft für 2009, wenigstens die Umsatzzahlen aus 2008 halten zu können. Investitionen sind bis auf weiteres zurück gestellt. Der Wert der Gesamtimporte von US-Agrarprodukten summierte sich im Lauf der ersten zehn Monate 2008 auf 19,3 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte der Wert 15,3 Milliarden US-Dollar betragen. 2008 machte allein die Einfuhr verschiedener Getreidearten 3,9 Milliarden US-Dollar aus (Januar bis Oktober 2007: 2,5 Milliarden US-Dollar). Hinzu kam, dass 2008 die höchsten Preise seit Jahren für Agrargüter auf dem Weltmarkt zu zahlen waren, so auch für Erzeugnisse aus den USA. Insgesamt erwirtschaftete der mexikanische Agraraußenhandel einen Passivsaldo von 5,5 Milliarden US-Dollar und stellte damit 49 Prozent (!) des gesamten Außenhandelsdefizits Mexikos. Das komplette Außenhandelssaldo lag nach den ersten zehn Monaten 2008 bei einem Minusbetrag von 11,1 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatten die Agrareinfuhren mit 3,4 Milliarden US-Dollar «nur» 39 Prozent am Außenhandelsdefizit von 8,7 Milliarden Euro gehalten.
Info: https://www.webbaecker.de/r_rohstoffe/2009//0409-NAFTA-MX-IMPORTE.HTM

China: will Selbstversorgung mit Getreide verbessern

Peking / CN. (23.01. / wib) Die Volksrepublik China will mit Blick auf den Getreidebedarf zum Selbstversorger werden. Bis 2020 soll die Inlandsproduktion auf 540 Millionen Tonnen per Anno gesteigert und damit rund 95 Prozent des Bedarfs gedeckt werden. Als Zwischenziel gab das fernöstliche Regime für 2010 eine Produktionsmenge von mindestens 500 Millionen Tonnen vor. In 2008 brachten die Getreidebauern auf einer Gesamtfläche von etwa 1,6 Milliarden Hektar insgesamt 528,5 Millionen Tonnen ein – für Peking ein «Dammbruch von historischer Bedeutung», wie Xinhua berichtet. Erstmals in den letzten 40 Jahre konnte die chinesische Landwirtschaft damit in fünf aufeinander folgenden Jahren das Getreideaufkommen steigern und den kompletten Inlandsbedarf decken. Der durchschnittliche Ertrag lag 2008 bei 49,5 Dezitonnen je Hektar und übertraf das Niveau von 2007 um 4,2 Prozent. Die Fortschritte in der Getreideproduktion führt das Ministerium auf stärkere Fördermaßnahmen auf verschiedenen Ebenen zurück. Die Anstrengungen zur Verbesserung der Selbstversorgung begründet die Regierung mit der weltweiten Lebensmittelkrise, die sich infolge der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise noch weiter verschärfen kann. Dem steht entgegen, dass die landwirtschaftliche Anbaufläche infolge der Urbanisierung und Industrialisierung zunehmend schrumpft. Hinzu kommen ein zunehmender Wassermangel und Veränderungen des Klimas. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass sie ihre ehrgeizigen Projekte nur vorantreiben können, kooperieren sie mit ausländischen Partnern.

Neue EU-Pestizidzulassung: Herausforderung oder Luftnummer?

Bonn. (22.01. / aid) Am 13. Januar hat das Europäische Parlament die Pflanzenschutzmittelpolitik durch seine Zustimmung zu zwei gesetzlichen Regelungen auf neue Füße gestellt. Sie regeln künftig unmittelbar die Prüfung und Zulassung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen auf EU-Ebene und die nationale Zulassung und das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln. Nachdem sich der erste Rauch verzogen hat, eine Menge wuchtiger Stellungnahmen abgegeben sind und sich die Aufgeregtheit ein wenig gelegt hat, darf man vorsichtig die Frage stellen: Was passiert wirklich?
Info. https://www.webbaecker.de/r_rohstoffe/2009/0409-AID-PESTIZIDE.HTM


PERSONEN + EHRUNGEN


DLG: Gesamtausschuss bestätigt Präsidium

Frankfurt / Main. (22.01. / dlg) Der Gesamtausschuss der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat Mitte Januar während der Wintertagung in Berlin den Landwirt Carl-Albrecht Bartmer aus Löbnitz/Bode (Sachsen-Anhalt) für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren zum Präsidenten gewählt. Bartmer führt die DLG seit Januar 2006. Weiterhin bestätigte der Gesamtausschuss den Lebensmitteltechnologen Prof. Dr. Achim Stiebing aus Lemgo (Nordrhein-Westfalen) und den Landwirt Helmut Ehlen aus Ahrensmoor (Niedersachsen) für weitere drei Jahre als Vizepräsidenten.


BOOKMARKS + BOOKS


USA: Keine wesentliche Änderung bei Gentechnik-Politik zu erwarten

Aachen. (21.01. / tg) Der neue amerikanische Präsident Barack Obama wird an der Gentechnik-Politik seines Landes nichts Wesentliches ändern. Darauf deutet die Ernennung des ehemaligen Gouverneurs von Iowa, Tom Vilsack zum Landwirtschaftsminister hin. Nun kritisiert Nina Fedoroff, Technologie-Beraterin von Außenministerin Hillary Clinton, die «Hysterie» der Europäer gegenüber der Grünen Gentechnik.
Info:

Global Industry: Mexican Bimbo feeds the United States

Hamburg. (bm) With the acquisition of the U.S. fresh bakery business of Canadian Weston Foods Inc., Mexican Grupo Bimbo now is the largest baked-goods company in the United States. Bimbo Bakeries USA (BBU) is the leading U.S. producer and marketer of a wide variety of baked goods including bread, buns, sweet baked goods and cakes with bakeries nationwide. BBU will employ over 15’000 associates, operate 35 plants and distribute its products through more than 7’000 routes. In short: Mexican Bimbo feeds the United States. Other topics of the week:

Title Region Date
Grupo Bimbo: now leading producer of baked goods in the U.S. (MX) Thu 01-22
George Weston: completes sale of U.S. fresh baking assets (CA) Thu 01-22
Cheesecake Factory: names new Executive Vice President and CFO (US) Wed 01-21
LDC: acquires France´s 4th-largest sandwich maker (FR) Wed 01-21
Vandemoortele: decides to focus on Bakery and Lipids (BE) Tue 01-20
Almarai: Q4/2008 net profit up on higher sales (SA) Mon 01-19
Indonesia: APEBI says adoption of VAT may kill businesses (ID) Mon 01-19
Retail Food Group: reports sweet sales growth in H1/2009 (AU) Mon 01-19
Premier Foods: receives firm offer for Martine Spécialités SAS (UK) Mon 01-19
Barry Callebaut: opens chocolate factory in Mexico (CH) Sat 01-17
Grupo Bimbo: Shareholders approved plan to buy Canadian baker (MX) Fri 01-16
Mrs Baird’s / Bimbo USA: to shut down Waco baking operations (US) Fri 01-16


REZEPTE + IDEEN


Vollkorntoast mit Roggensauerteig

Isernhagen. (19.01. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Mehl ergibt das IsernHäger Rezept «Vollkorntoast mit Roggensauerteig» 292 Teiglinge zu je 600 Gramm Einwaage. Durch den hohen Anteil an Vollkornprodukten ist das Weizenvollkornbrot ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Dass die Frischeanmutung bei sachgerechter Lagerung ebenfalls «besonders» lange anhält, dafür sorgen bei einer TA162 die IsernHäger Brotfermentation, ausreichend Butter und Vollmilch – nach dem sorgfältigen Ausbacken Bestandteile, die einen angenehm vollen und zugleich milden Duft verbreiten.
PDF (739 KB): https://www.webbaecker.de/r_rezepte2009/0409-ISERN-VOLLKORNTOAST.PDF