Sonntag, 29. November 2020

WB-03-2015

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 03. KW 2015 (10.01. bis 16.01.)
Download: https://www.webbaecker.de/15archivphp/wb0315.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Joey’s Pizza: schließt 2014 mit Umsatzrekord ab
02. Kärnten: Stadtbäckerei Pietschnigg in Schieflage

TERMINE + EVENTS:
03. Menschen und Brot: Fotoausstellung eröffnet
04. MiLoG: Sind Sie bereit für den Mindestlohn?
05. IHM: Information, Interaktion und Freude am Handwerk
06. Preisvergleich: Bin ich zu teuer? Oder vielleicht zu billig?

MANAGEMENT + BETRIEB:
07. Zeit für eine Zwischenbilanz? Nicht schon wieder!
08. Nordzucker: Umsatz und Ergebnis deutlich rückläufig
09. ZDH: Datenschutz effizient und Praxis-freundlich gestalten
10. BVE: Ernährungsindustrie kämpft mit Stagnation
11. Südzucker: Zucker- und Ethanolmärkte weiter schwach
12. TTIP: EU-Kommission berichtet zum Thema Investitionsschutz

MARKETING + VERKAUF:
13. EHI-Analyse: Shopsysteme im deutschen Onlinehandel
14. Kompendium: Interaktiver Handel 2013/2014
15. Für Optimisten: Onlinehandel mit Lebensmitteln
16. Lebensmittel: Handelsmarken im Abschwung

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
17. Niedersachsen: will Verbraucherschutz auch bundesweit stärken
18. EU-Parlament: ermöglicht nationale GVO-Anbauverbote
19. BÖLW: aktualisiert «Schadensbericht Gentechnik»

PERSONEN + EHRUNGEN:
20. Goldene Brezel: Brandenburger Premiumbäcker erhalten Auszeichnung
21. VDG: trauert um ehemaligen Hauptgeschäftsführer

BOOKMARKS + BOOKS:
22. KMZ Gruppe: stellt neue Homepage vor
23. Global Industry: Greggs toasts new profits surge

REZEPTE + IDEEN:
24. French Toast mit Mandeln und Banane


MARKT + UNTERNEHMEN


Joey’s Pizza: schließt 2014 mit Umsatzrekord ab

Hamburg. (12.01. / jp) Joey’s Pizza hat im letzten Jahr mit einem Umsatzplus von 6,9 Millionen Euro abgeschlossen. 2014 erwirtschaftete das Hamburger Unternehmen insgesamt 135 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2013: 128,1 Millionen Euro). Im zurückliegenden Geschäftsjahr sorgten viele verschiedene Angebote für mehr Vielfalt im Sortiment. Zudem wurde der Webshop zu Beginn des Jahres umfassend überarbeitet und überzeugt seither mit frischem Look sowie optimierter Nutzerfreundlichkeit. Auch die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer konnte Joey’s für sich nutzen. Das Bestellaufkommen hatte sich in dieser Zeit deutlich erhöht – die Umsätze konnten bis zu 25 Prozent gesteigert werden. Der Marktführer im Bereich Pizza Heimlieferdienst konnte sich 2014 über weitere Rekorde freuen: Im November 2014 schoss der Umsatz erstmalig mit 12,2 Millionen Euro über die zwölf Millionen Euro Marke. Der Dezember wurde mit einem Rekordumsatz von 12,9 Millionen Euro zum umsatzstärksten Monat in Joey’s Geschichte. Zudem konnte die Franchise-Marke, die heute in allen größeren deutschen Städten präsent ist, fünf Neueröffnungen verbuchen. Auch 2015 sieht die 1988 gegründete Systemzentrale Potenzial für Expansion. «Wir wollen unseren Erfolg ausbauen und weitere Franchise-Partner gewinnen», sagt Karsten Freigang, Geschäftsführer Joey’s Pizza Service (Deutschland) GmbH. «In diesem Jahr steht die Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns auf unserer Agenda. Ein Thema, mit dem wir uns bereits seit Monaten beschäftigen – und für das wir uns stark machen. Etwa mit dem «Verein zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in der Nahrungsmittel- und Gastronomiebranche», den wir gemeinsam mit Wettbewerbern aus dem Bereich Pizza Delivery im September 2014 gegründet haben». Ziel des Vereins sei es, Wettbewerbsverstöße durch Konkurrenten, besonders im Bereich des gesetzlichen Mindestlohns, aufzudecken.

Kärnten: Stadtbäckerei Pietschnigg in Schieflage

Gmünd / AT. (10.01. / ksv) Über das Vermögen der Stadtbäckerei Pietschnigg aus Kärnten hat das Landesgericht Klagenfurt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Nach Angaben des österreichischen Kreditschutzverbands KSV 1870 betreibt Inhaber Christoph Pietschnigg eine Bäckerei-Konditorei mit Stehcafe. Von der finanziellen Schieflage sind 13 Dienstnehmer und gut 40 Gläubiger betroffen. Die Höhe des Vermögens beziffert der Verband mit rund 58.000 Euro, die Schulden belaufen sich auf ungefähr 515.000 Euro. Der Sanierungsplan sieht eine Quote von 20 Prozent vor, zahlbar in vier Tranchen von je fünf Prozent. Die Beträge sollen aus der Betriebsfortführung erwirtschaftet werden. Nach Angaben von Christoph Pietschnigg führte einerseits der allfällige, bekannte Druck auf Handwerksbäckereien zur jetzigen Situation im Betrieb. Eine weitere Ursache für den Vermögensverfall sieht Pietschnigg darin, dass er schon bei der Übernahme 2004 etliche Schulden des vorherigen Eigentümers hätte übernehmen müssen.


TERMINE + EVENTS


Menschen und Brot: Fotoausstellung eröffnet

Weinheim. (16.01. / adb) In den historischen Räumen des Museums der Brotkultur Ulm sind derzeit auch Fotos zum Thema «Menschen und Brot» als Sonderausstellung zu sehen, die einem gleichnamigen Fotowettbewerb entstammen. Die Ausstellung wurde jetzt durch den Vizepräsidenten des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) Michael Wippler eröffnet, der auch der Jury vorstand. Aus über 251 zum Wettbewerb eingesandten Arbeiten von 96 Fotografen, darunter renommierte Fotokünstler, werden in Ulm 40 von der Jury prämierte Arbeiten im Ambiente des über 400 Jahre alten Ulmer Salzstadels gezeigt. Die Fotoausstellung wurde von der Bundesakademie Weinheim (ADB) initiiert und unterstützt, ebenso vom Förderverein des Museums. Die prämierten Werke sind bis zum 01. März in Ulm zu sehen, anschließend wird das Brotmuseum in Ebergötzen / Niedersachsen Teile der Ausstellung übernehmen und zeigen. Denkbar ist, dass auch Innungen und Verbände die Bilder nutzen, etwa um bei Veranstaltungen oder in Einkaufszentren auf das Thema Brot aufmerksam zu machen.

MiLoG: Sind Sie bereit für den Mindestlohn?

Isernhagen / Hannover. (16.01. / ge) Seit 01. Januar gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro flächendeckend in Deutschland. Die Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) wirft jedoch in der Anwendung viele Fragen auf, besonders für Bäckereiunternehmen. Die Gehrke Econ Gruppe aus Isernhagen und Hannover lädt daher interessierte Unternehmer zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum MiLoG am Dienstag, den 27. Januar um 16.30 Uhr in die Räume der Gehrke Econ Gruppe, Imkerstraße 5, 30916 Isernhagen, ein. Die Teilnehmer erhalten viele praxisrelevante Informationen und erfahren aktuelle Neuigkeiten und Handlungsempfehlungen zum Thema. Referentinnen werden die Leiterin des Personalwesens der Gehrke Econ Gruppe Christiane Mero und die Fachanwältin für Arbeitsrecht, Rechtsanwältin Katrin Engler von der Gehrke Econ Rechtsanwaltsgesellschaft sein. Die Themen im Detail:
– Wer hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn?
– Welche Ausnahmen vom MiLoG gibt es?
– Wie kann der Mindestlohn arbeitgeberfreundlich umgesetzt werden?
– Wie sind die Arbeitszeitnachweise zu führen? (Muster)
– Welche Vertragsklauseln sollten ab dem 01. Januar berücksichtigt werden? (Muster)
– Sind vereinbarte Ausschlussfristen noch wirksam?
– Wie kann die Generalunternehmerhaftung begrenzt werden?
– Wer kontrolliert die Einhaltung des MiLoG?
– Wie können Sie sich darauf vorbereiten?
– Welche Sanktionen drohen bei Verstößen gegen das MiLoG?
Im Anschluss an die Veranstaltung haben die Teilnehmer – bei einem kleinen Imbiss – die Möglichkeit, mit den Referentinnen weitere Fragen zum Mindestlohngesetz zu erörtern. Haben Sie Interesse an dieser kostenlosen Informationsveranstaltung, dann melden Sie sich bitte bei Yasmeen Behnke von der Gehrke Econ Gruppe an.

IHM: Information, Interaktion und Freude am Handwerk

München. (15.01. / ihm) Vom Augenoptiker bis zum Zimmerer, vom Bäcker bis zum Kraftfahrzeugmechatroniker: Das Handwerk eröffnet Jugendlichen unzählige Möglichkeiten. Doch welche Ausbildung ist die Richtige? Welcher Beruf macht Spaß? Antworten gibt die Internationale Handwerksmesse (IHM) vom 11. bis 17. März auf dem Messegelände München. Im Rahmen der Sonder- und Aktionsschau «YoungGeneration» und der Leistungsschau «AutoBerufeAktuell» in Halle C3 können Jugendliche an einem Tag mehr als 20 Berufe kennenlernen und selbst ausprobieren, was ihnen am meisten gefällt.

Preisvergleich: Bin ich zu teuer? Oder vielleicht zu billig?

Isernhagen / Hannover. (14.01. / ge) Eine mindestens jährliche Überprüfung der eigenen Ladenverkaufspreise sollte von jedem Betrieb durchgeführt werden. Neben der Überprüfung der Artikelkalkulation sollten dabei auch die Preise der Wettbewerber berücksichtigt werden. Bei der Überprüfung der Artikelkalkulation können insbesondere Preisveränderungen im Rohstoffbereich sowie Erhöhungen bei den Personalkosten, wie zum Beispiel durch die Einführung des Mindestlohns, zu einer Verringerung der Marge bei vielen Produkten führen. Folglich muss der Unternehmer entscheiden, ob eine Preisanpassung am Markt durchsetzbar ist. Hier unterstützt Sie der Gehrke Econ Preisvergleich. Die Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft bietet bereits seit vielen Jahren interessierten Bäckereiunternehmen die Möglichkeit, einen Preisvergleich der Ladenverkaufspreise im Bäckerhandwerk durchzuführen. Die Teilnahme an diesem Preisvergleich ist kostenlos. Alle Teilnehmer erhalten eine individualisierte Auswertung des Preisvergleichs, in der besonders starke Preisabweichungen gesondert hervorgehoben werden. Nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie am Gehrke Econ Preisvergleich teil. Der Erhebungszeitraum läuft bis zum 15. Februar 2015. Fordern Sie deshalb gleich alle erforderlichen Unterlagen per E-Mail bei Philipp Hartmann an.


MANAGEMENT + BETRIEB


Zeit für eine Zwischenbilanz? Nicht schon wieder!

Kronau. (16.01. / goe) Sie benötigen eine neue Zwischenbilanz? Natürlich, nichts ist interessanter, als der Vergleich mit den Zahlen der Vergangenheit oder den Planzahlen für die Zukunft. Aber ist dies so in vollem Umfang überhaupt sinnvoll? Viele Unternehmen wenden sehr viel Zeit und personelle Ressourcen auf, um zukünftige Monate und Jahre zu planen – meist in der Annahme, dass die Zukunft in irgendeiner Weise kalkulierbar wäre. Brauchen Sie als Unternehmer wirklich alle Daten ausgefeilt bis ins Detail oder benötigen Sie die Unterlagen tatsächlich nur für Ihre Bank? Plandaten können nur eine Richtschnur sein, an der Sie den aktuellen Geschäftsverlauf messen können. Die monatlichen Daten und Fakten, ermittelt durch Ihre Inhouse-Organisation oder Ihr Steuer- und Beratungsunternehmen geben Ihnen zeitnah einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen. Mit diesen Informationen können Sie kurzfristig reagieren, Ihre Erfahrungen und Ihr unternehmerisches Geschick einfließen lassen und Entscheidungen treffen. Ob diese Entscheidungen dann richtig oder falsch waren, zeigt Ihnen aber erst wieder der künftige Rückblick. In diesem Sinne wünschen Ihnen Christine Klepsch (Geschäftsführerin) und Bernd Ratzel (Leiter Abteilung Software) von Goecom den Mut zu einer effektiven und überschaubaren Planung ohne übertriebenen Aufwand.

Nordzucker: Umsatz und Ergebnis deutlich rückläufig

Braunschweig. (16.01. / nag) Die Nordzucker AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2014/2015 einen Umsatz von 1.457,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Dieser lag wegen deutlich niedrigerer Preise und etwas geringerer Absatzmengen erheblich unterhalb des Umsatzes des Vorjahrs (1.849,7 Millionen Euro). Vor allem gesunkene Preise bei Quoten- und Nicht-Quotenzucker führten dazu, dass auch der Periodenüberschuss von 257,8 Millionen Euro deutlich auf 74,4 Millionen Euro zurückging. CEO Hartwig Fuchs: «Der intensive Verdrängungswettbewerb um Marktgebiete und Kunden in der EU geht weiter. Gleichzeitig dürfen wir die hohen Bestandsmengen nicht exportieren, während die EU unverändert hohe Importe nach Europa zulässt. Diese Politik spiegelt sich jetzt in den Marktpreisen wider». Nordzucker erwartet aus diesen Gründen ein äußerst schwieriges nächstes Geschäftsjahr, das zu einem negativen Periodenergebnis in 2015/2016 führen könnte. Auch wenn vermutlich die Talsohle der Preisentwicklung erreicht ist, wird ein spürbar positiver Einfluss auf das Ergebnis nicht vor 2016/2017 erkennbar sein. Maßnahmen zur konzernweiten Steigerung der Effizienz seien bereits angelaufen. Zudem würden Investitionen zeitlich verschoben und die Anbaufläche für die kommende Kampagne in enger Abstimmung mit den Rübenanbauern reduziert, um nicht Überschussmengen zu produzieren, die nicht vermarktbar sind. «Wir stehen ohne Zweifel vor einem sehr herausfordernden Jahr. Unsere solide Finanzpolitik der Vergangenheit mit der Rückführung der Verschuldung gegen Null versetzt uns dennoch in die Lage, diese Phase aktiv zu gestalten». Nordzucker hält an der Internationalisierungs- und Wachstumsstrategie fest und prüft auch weiterhin Zukunftsinvestitionen. Der vorgelegte Zwischenbericht für die ersten neun Monate erfasst alle Geschäftstätigkeiten vom 01. März 2014 bis zum 30. November 2014.

ZDH: Datenschutz effizient und Praxis-freundlich gestalten

Berlin. (15.01. / zdh) Datenschutz und Datensicherheit sind keine Nischen-Themen für Experten, sondern gehen uns alle gleichermaßen an. Beim «Rechtspolitischen Podium» des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zum Thema «Datenschutz und Datensicherheit in der digitalen Welt – Herausforderung für Bürger, Betriebe, Organisationen und Behörden» forderte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke: «Die Bundesregierung muss Datenschutz und Datensicherheit stärker unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in den Blick nehmen». Bei der weiteren Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung darf die Leistungsfähigkeit von Betrieben und Behörden nicht durch stetig steigende bürokratische Belastungen gehemmt werden. «Datenschutz und Datensicherheit müssen effizient und Praxis-freundlich gestaltet werden». Die gegenwärtige Debatte zur Reform des europäischen Datenschutzrechts bietet aus Sicht des Handwerks hierfür eine Chance. Aber, sagt Schwannecke: «Die ersichtlichen Fehler, die beim Verbraucherrecht mit seinen in der Praxis kaum noch umsetzbaren Vorschriften gemacht wurden, dürfen beim Datenschutz nicht wiederholt werden».

BVE: Ernährungsindustrie kämpft mit Stagnation

Berlin. (15.01. / bve) Die Umsätze der Ernährungsindustrie gingen 2014 leicht zurück. Nach Berechnungen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) erzielten die Lebensmittelhersteller 173,2 Milliarden Euro Umsatz und damit 1,1 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Abzüglich sinkender Verkaufspreise ging der Branchenumsatz noch um 0,9 Prozent zurück. Der Konsolidierungsdruck in der Branche setzt sich fort. Nach ersten BVE-Schätzungen sank die Zahl der Betriebe 2014 um 1,7 Prozent wobei die Beschäftigung leicht um gut 1.000 Stellen ausgebaut wurde. «Ein zunehmender Konkurrenzdruck im harten internationalen Wettbewerb, stagnierende Verkaufspreise, ein hohes Kostenniveau, immer mehr Regulierung, die Konzentration im Lebensmittel- Einzelhandel und ein schwaches Exportgeschäft belasten die Hersteller. Zudem steigen das Konsumbewusstsein und die Ansprüche der Verbraucher an. Unsere Lebensmittelqualität war noch nie so hoch», sagt BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff in einer Mitteilung anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW), die vom 16. bis 25. Januar in Berlin stattfindet.

Südzucker: Zucker- und Ethanolmärkte weiter schwach

Mannheim / Ochsenfurt. (14.01. / sag) Die Südzucker AG erzielte in den ersten drei Quartalen (01. März 2014 bis 30. November 2014) des laufenden Geschäftsjahrs 2014/2015 mit 5.233 (Vorjahr: 5.871) Millionen Euro einen Konzernumsatz deutlich unter Vorjahresniveau. Während der Umsatz in den Segmenten Zucker, Frucht und Spezialitäten zurückging, konnte er im Segment CropEnergies gesteigert werden. Das operative Konzernergebnis verminderte sich erwartungsgemäß deutlich auf 174 (Vorjahr: 579) Millionen Euro. Wesentliche Ursache war der deutliche Ergebnisrückgang in den Segmenten Zucker und CropEnergies. Das Segment Frucht konnte nach einem guten dritten Quartal wie erwartet den Rückgang gegenüber dem Vorjahr reduzieren. Im Segment Spezialitäten konnte hingegen das operative Ergebnis deutlich verbessert werden. Unverändert seit April 2014 rechnet Südzucker für das laufende Geschäftsjahr mit einem Rückgang des Konzernumsatzes auf rund 7,0 (Vorjahr: 7,5) Milliarden Euro und einem deutlich rückläufigen operativen Konzernergebnis in Höhe von rund 200 (Vorjahr: 622) Millionen Euro. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung bleibt das Erreichen dieser Prognose weiterhin anspruchsvoll. Maßgeblich für den Rückgang des operativen Konzernergebnisses sind weiterhin deutlich rückläufige Ergebnisse in den Segmenten Zucker und CropEnergies, während das Segment Frucht auf Vorjahresniveau liegen und das Segment Spezialitäten deutlich zulegen sollte. Das weiterhin schwierige wirtschaftliche Umfeld in den europäischen Zucker- und Ethanolmärkten wird nicht nur das Geschäftsjahr 2014/205, sondern auch das Geschäftsjahr 2015/16 erheblich belasten (Volltext).

TTIP: EU-Kommission berichtet zum Thema Investitionsschutz

Brüssel / EU. (14.01. / gov) Die Europäische Kommission veröffentlichte in dieser Woche ihre Auswertung der fast 150.000 Antworten auf die Online-Konsultation zum Investitionsschutz und zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Investor und Staat (investor-to-state dispute settlement, ISDS) im Rahmen der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP). Die Kommission hatte die Meinung der Öffentlichkeit zu einem möglichen Ansatz beim Investitionsschutz und bei der Beilegung von Streitigkeiten zwischen privaten Investoren und staatlichen Stellen im Zusammenhang mit Investitionen eingeholt. Eine zentrale Frage in der Anhörung war, ob durch den von der EU für die TTIP vorgeschlagenen Ansatz das richtige Gleichgewicht zwischen zwei Anliegen hergestellt wird, nämlich dem Schutz von Investoren einerseits und der Wahrung des Rechts sowie der Fähigkeit der EU, Regelungen im öffentlichen Interesse zu erlassen, andererseits. «Aus der Konsultation geht klar hervor, dass gegenüber dem Instrument der ISDS äußerste Skepsis herrscht», sagt die für Handel zuständige Kommissarin Cecilia Malmström in einer Stellungnahme. Die Kommission müsse sich zudem Gedanken darüber machen, wie Europa mit der Tatsache umgeht, dass von EU-Ländern bereits 1.400 derartige bilaterale Abkommen geschlossen worden seien, von denen einige bis in die fünfziger Jahre zurückreichen. Malmström: «Die meisten dieser Abkommen enthalten nicht die Art Garantien, die sich die EU vorstellt. Auch das muss bei unseren Überlegungen über eine optimale Lösung der Frage des Investitionsschutzes im Rahmen von Abkommen der EU gebührend berücksichtigt werden. Sollte es uns nicht gelingen, sie durch modernere Bestimmungen zu ersetzen, bleiben diese Klauseln nämlich in Kraft, und all die berechtigten Bedenken, die in den letzten Monaten geäußert wurden, gelten dann auch für sie».


MARKETING + VERKAUF


EHI-Analyse: Shopsysteme im deutschen Onlinehandel

Köln. (13.01. / ehi) Die Shopsoftware bildet das Herzstück eines jeden Onlineshops. Sie verbindet die Produktdatenbank, das Warenwirtschaftssystem und die Kundendatenbank, präsentiert die Artikel, füttert die Suchmaschinen mit relevanten Inhalten und muss nicht zuletzt Cyberkriminalität abwehren. Die Anforderungen an Shopsysteme sind vielseitig und nicht zuletzt durch die rasante Entwicklung des E-Commerce beeinflusst. Mit der Studie «Shopsysteme in Deutschland 2015» bietet das EHI Retail Institute eine Analyse der Shopsysteme, Server, Programmiersprachen und weiteren Features der Top-1000-Onlineshops in Deutschland zur Orientierung in einem bislang unübersichtlichen Markt. Kernergebnisse unter anderem: Der Markt der Shopsysteme im deutschen E-Commerce ist diversifiziert und unübersichtlich. Das bietet einerseits eine große Auswahl an Systemen, führt aber zwangsläufig zu einer aufwendigen Recherche und Marktsondierung, wenn es um die Entscheidung für das passende System geht. Bei der Frage nach «Make or Buy» setzen über 40 Prozent der untersuchten Top-1000-Onlineshops auf individuelle Lösungen. Im Segment Foto, Druck, Book-on-Demand haben sich sogar 87,5 Prozent für diese maßgeschneiderten Systeme entschieden. Das meistgenutzte Shopsystem ist immer noch die Eigenentwicklung mit 40,36 Prozent Umsatzanteil, gefolgt von Amazon Webstore 19,94 Prozent und Hybris 6,69 Prozent. Den Rest des Marktes teilen sich die Entwicklerunternehmen relativ gleich auf. Bei den eingesetzten Programmiersprachen wurden Javascript (99,2 Prozent) und PHP (51,9 Prozent) am häufigsten identifiziert. Der Performance Test der Webserver- Reaktionszeiten und Webseiten- Eigenschaften zeigt eine stark unterschiedliche Performance der Onlineshops. So sind zum Beispiel durchschnittlich 49 Grafiken in die Startseite eingebunden, was eine schnelle Ladezeit möglich macht. In einem Shop waren als negativer Spitzenwert 494 Grafiken eingebunden, heißt es in der Studie, die auf dem EHI-Server kostenpflichtig erhältlich ist.

Kompendium: Interaktiver Handel 2013/2014

Berlin. (13.01. / bevh) Das Statistische Jahrbuch «Kompendium des Interaktiven Handels 2013/2014» aus der Feder des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) bietet auf 400 Seiten Zahlenmaterial und Fachbeiträge zur Branche des Interaktiven Handels. Der Verband gibt den Titel das dritte Jahr in Folge heraus. Mit Hilfe langjährig angelegter Studien, ausgewählten Einzelbefragungen und wissenschaftlicher Beiträge ermöglicht das Kompendium detaillierte Einblicke in eine dynamische Branche und liefert gleichzeitig Denkanstöße für künftige Entscheidungen. Die Publikation knüpft inhaltlich an die Vorjahresausgabe an und enthält neben zahlreichen Verbraucher- und Händlerstudien ein Kapitel mit den wichtigsten Trends für die Branche. Unter dem Stichwort «Interactive Knowledge Corner» kommen Branchenexperten zu Wort. Das Kompendium (Leseprobe) ist auf bevh-kompendium.de kostenpflichtig erhältlich.

Für Optimisten: Onlinehandel mit Lebensmitteln

Köln. (13.01. / ehi) Kein Thema bewegt die Handelsbranche mehr als das Einkaufen im Internet. Nach Berechnungen des E-Commerce Verbands bevh entfielen 2013 etwa elf Prozent aller Einzelhandelsumsätze auf den Versandhandel, 80 Prozent davon auf Bestellungen über das Internet. Zwar hatte der Versandhandel auch vor 20 Jahren schon einen Marktanteil von sechs Prozent, nie war aber die Aufmerksamkeit für den Distanzhandel so groß wie heute. Kein Wunder, denn die Wachstumsraten des Onlinehandels waren in den letzten Jahren mit Werten deutlich über zehn Prozent beeindruckend. In vielen Branchen hat der Verkauf via Internet heute eine marktprägende Bedeutung. Bücher, Medien, Unterhaltungselektronik, Spielwaren und bald auch Mode – mit Marktanteilen von 20 bis 30 Prozent werden hier die traditionellen Strukturen der Handelsbranche deutlich verändert. Anders im Lebensmittelhandel. Hier liegt der Marktanteil in Deutschland fast bei Null. Zählt man die Umsätze der auf Lebensmittel spezialisierten Anbieter unter den 1.000 größten Onlineshops in Deutschland zusammen, dann kommt man nicht einmal auf 200 Millionen Euro im Jahr 2013 – ohne Tiernahrung, aber inklusive Wein und Tiefkühlheimdienst. Das ist zwar wenig ermutigend, dennoch gibt es eine Reihe von Pionieren, die hier kräftig investieren. Lieferung an die Haustür der Kunden, Abholung der online bestellten Waren im Geschäft oder Zustellung an Abholstationen jenseits von Haustür und Geschäft, all das wird heute erprobt – heißt es im lesenswerten Kommentar «Onlinehandel mit Lebensmitteln» von Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institutes in Köln.

Lebensmittel: Handelsmarken im Abschwung

Düsseldorf. (12.01. / iri) Die sich ständig weiter entwickelnde Einzelhandelslandschaft, kluge Konsumenten sowie der anhaltende Preiskrieg zwischen den Einzelhändlern zeigen laut einer aktuellen Erhebung unter dem Titel «Private Label in Western Economies» von Information Resources erste Anzeichen von einem Abschwung der Handelsmarken respektive erste Rückgänge der Handelsmarken in bestimmten Kanälen. Der Report mit dem Untertitel «Closing the price gap, losing share» gewährt einen Einblick in die Entwicklung von Handelsmarken in sieben verschiedenen europäischen Kernländern (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien und Griechenland) und den USA. Die Marktanteile der Handelsmarken in Wert und Stück sind europaweit um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gesunken, stellen damit aber immer noch 38,7 Prozent der Gesamtumsätze in Wert und mit einem Anteil von 48,9 Prozent nahezu die Hälfte aller Stück-Absätze.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Niedersachsen: will Verbraucherschutz auch bundesweit stärken

Hannover. (16.01. / melv) Niedersachsen will den diesjährigen Vorsitz in der Verbraucherschutz- Ministerkonferenz (VSMK) dazu nutzen, den Verbraucherschutz auch bundesweit zu stärken. «Wir sind in vielen Fragen Vorreiter, etwa bei den verstärkten Kontrollen durch das Land und die Kommunen oder bei der Einführung von Tierschutzindikatoren zusammen mit der Wirtschaft und dem Handel. Wir wollen über die VSMK wichtige Impulse für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln, die Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung und gegen den geplanten Verschleiß von Produkten setzen», sagt Verbraucherschutzminister Christian Meyer in einer Mitteilung. Auch für die Landwirte werde der Verbraucherschutz immer wichtiger, um für hohe Qualität gute Preise zu erzielen. Gleichzeitig gelte es, hiesige Betriebe vor Billigeinfuhren zu schützen, wenn diese zu geringeren Tierschutz-, Umwelt- und Verbraucherstandards produziert würden. Niedersachsen hat Anfang des Jahres den VSMK-Vorsitz übernommen. Die 11. Verbraucherschutzministerkonferenz findet vom 06. bis 08. Mai in Osnabrück statt. Das Land Niedersachsen wird den Verbraucherschutz finanziell und personell weiter stärken. So werden derzeit rund 40 Millionen Euro in einen Erweiterungsbau des LAVES in Oldenburg investiert, zum Beispiel für neue Laborkapazitäten in der Dioxinanalytik. Das LAVES wurde 2014 um 67,5 Stellen gestärkt. 2015 werden weitere 45 Stellen hinzukommen, heißt es aus Hannover.

EU-Parlament: ermöglicht nationale GVO-Anbauverbote

Brüssel / EU. (14.01. / gov) Das Europäische Parlament hat in dieser Woche beschlossen, dass EU-Länder den Anbau von GVO-Pflanzen (genetisch veränderte Organismen) in ihrem Hoheitsgebiet einschränken oder verbieten dürfen, auch wenn dies auf EU-Ebene zugelassen bleibt. Parlament und Rat hatten sich im Dezember informell darauf geeinigt. Der ursprüngliche Vorschlag stammt von 2010, wurde aber vier Jahre lang wegen Unstimmigkeiten zwischen Befürwortern und Gegnern der GVO unter den EU-Ländern blockiert. «Dieses Abkommen bedeutet mehr Flexibilität für die Mitgliedstaaten, die den GVO-Anbau auf ihrem Hoheitsgebiet einschränken wollen. Diese Entscheidung ist richtungsweisend für die Debatte zwischen Befürwortern und Gegnern von GVO – eine Debatte, die noch längst nicht zu Ende ist», sagt die Berichterstatterin Frédérique Ries aus Belgien. «Was die nächsten Schritte betrifft, so vertraue ich nun dem Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, der zugesichert hat, die Verfahren um die GVO demokratischer zu gestalten und zu gewährleisten, dass die entsprechende Forschung auch wirklich unabhängig ist», fügt sie in einer Mitteilung des Parlaments hinzu (Plenartagung Umwelt 13-01-2015 – 13:42). Die mit den EU-Ministern ausgehandelte Vereinbarung wurde mit 480 Stimmen angenommen, bei 159 Gegenstimmen und 58 Enthaltungen.

BÖLW: aktualisiert «Schadensbericht Gentechnik»

Berlin. (14.01. / boelw) Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BOELW) hat seinen «Schadensbericht Gentechnik» aktualisiert. «Durch den europäischen Beschluss, nationale Anbauverbote zu ermöglichen, darf nicht unter den Tisch fallen, was das EU-Parlament, der Europäische Rechnungshof und Nichtregierungs- Organisationen seit langem einfordern: eine grundlegende Reform des Europäischen Zulassungsverfahrens. Landwirtschaftsminister Schmidt (BMEL) muss einfordern, dass Kommissionspräsident Juncker nun Wort hält», sagt der BÖLW-Vorsitzende Dr. Felix Prinz zu Löwenstein. Juncker habe versprochen, für die Überarbeitung der mangelhaften EU-Zulassungsverfahren von Gentechnik-Pflanzen zu sorgen. Der «Schadensbericht Gentechnik» (PDF) geht davon aus, dass allein durch Verunreinigungen mit nicht zugelassenen GVO in den letzten Jahren weltweit deutlich über 5,4 Milliarden US-Dollar an Schäden entstanden sind. Zudem seien die GVO-Saatgutkosten in den USA im letzten Jahrzehnt um das Dreifache gestiegen – bei etwa gleich bleibenden Erträgen. Auch die Kosten für Herbizide hätten in den letzten zwei Jahren um 75 Prozent zu zugenommen, da zunehmende Resistenzen gegen Glyphosat immer höhere Aufwandmengen erforderten. In den USA gebe es erste Tendenzen, von GVO auf konventionellen Anbau zurückzustellen. Würden in Deutschland nur noch Agrarrohstoffe ohne GVO gehandelt, ließen sich beträchtliche Kosten zur Vermeidung von Verunreinigungen und der Beprobung sparen. Kenner der TTIP-Materie gehen zudem davon aus, dass beim Zustandekommen des Freihandelsabkommens europäische Standards «nicht haltbar und automatisch sinken» würden.


PERSONEN + EHRUNGEN


Goldene Brezel: Brandenburger Premiumbäcker erhalten Auszeichnung

Berlin. (16.01. / bkl) Das berlin-brandenburgische Qualitätssiegel «Goldene Brezel» wird in diesem Jahr an 23 Mitgliedsbetriebe des Bäcker- und Konditoren-Landesverbands Berlin-Brandenburg verliehen. Erstmalig stellten sich dem kritischen Auge der externen Prüfungskommission auch die Bäckereien Karus (Schwielowsee), Birth (Wollin), Albe (Bad Belzig), Schmidt (Kloster Lehnin), Heider (Königs Wusterhausen) und Gericke (Bad Belzig). Die Auszeichnung findet im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) in der Brandenburghalle statt. Die Zertifikate werden am kommenden Messe-Montag überreicht von Brandenburgs Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke, Landesminister Jörg Vogelsänger für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg – sowie Hans-Joachim Blauert, Vorsitzender des Bäcker- und Konditoren-Landesverbands Berlin-Brandenburg.

VDG: trauert um ehemaligen Hauptgeschäftsführer

Düsseldorf. (10.01. / vdg) Der Verband Deutscher Großbäckereien (VDG) trauert um den früheren Hauptgeschäftsführer Dr. Fred Scheiter, der am Neujahrstag 2015 im Alter von 93 Jahren gestorben ist. «Mit Dr. Scheiter verliert unsere Branche eine der prägenden Figuren der deutschen Brot-und Backbranche nach dem Zweiten Weltkrieg», sagt die Präsidentin des Verbands Prof. Dr. Ulrike Detmers. Scheiter war seit 1949 als Geschäftsführer im «Verband der Brotfabriken im Lande Nordrhein-Westfalen» tätig. In den ersten Nachkriegsjahren galt es vor allem, den Mangel zu verwalten und in Deutschland wieder eine leistungsfähige Wirtschaft aufzubauen. Aus dem Verband der Brotfabriken wurde später der Landesverband West, dem Scheiter als Hauptgeschäftsführer vorstand. Er gestaltete maßgeblich die Fusion der damals noch bestehenden Landesverbände zum Verband der deutschen Brot- und Backwarenindustrie. 1978 wurde er zunächst Hauptgeschäftsführer und später zum Geschäftsführenden Vorstandsmitglied des neuen Verbands auf Bundesebene berufen. Sein beruflicher Lebensweg in der Branche endete 1986 nach mehr als dreieinhalb Jahrzehnten erfolgreicher Verbandsarbeit mit dem Eintritt in den Ruhestand. Auch auf europäischer Ebene war Dr. Fred Scheiter als Generalsekretär der AIBI – Association Internationale de la Boulangerie Industrielle – maßgeblich daran beteiligt, über die Verbandsarbeit eine funktionierende Wirtschaftsgemeinschaft zu formen. Als Anerkennung für seine Arbeit wurde er zum AIBI-Ehrenvorsitzenden berufen.


BOOKMARKS + BOOKS


KMZ Gruppe: stellt neue Homepage vor

Image Hechingen. (16.01. / KMZ) Alle Informationen rund um KMZ und seine Kassensysteme gibt es im Internet jetzt übersichtlich und in einem modernen, responsiven Design. Das heißt, dass die Homepage zwar für mobile Geräte optimiert ist, aber auch nichts zu wünschen übrig lässt, greifen Sie zum Beispiel via Büro-PC darauf zu. Ein eigener Newsblock mit speziellen KMZ-Themen sowie der WebBaecker mit seinen neuesten Nachrichten sind natürlich ebenfalls integriert. Videos zu vielen Produkten der Systemspezialisten unterstützen auf den jeweiligen Artikelseiten die Darstellung von Konzepten und Ideen. Weitere Aktivitäten der System-Spezialisten von der Schwäbischen Alb können Sie via Facebook verfolgen.

Global Industry: Greggs toasts new profits surge

Hamburg. (bm) British Greggs PLC announced its Trading Update for the 53 weeks ended 03 January 2015 (total sales growth compares with 52 weeks in 2013). Greggs is the leading bakery food-on-the-go retailer in the United Kingdom with 1’650 retail outlets throughout the country and announced a very strong finish to the financial year in December. Other topics of the week:

Title Region Date
ABF: Announces Q1/2015 Trading Update (UK) Fri 01-16
Morrisons: CEO to leave after Christmas sales plunged (UK) Fri 01-16
Lindt + Sprüngli: announces significant growth in all markets (CH) Thu 01-15
Greggs PLC: baker toasts new profits surge (UK) Thu 01-15
Study: Eating out sector to see further growth (UK) Thu 01-15
Study: Demand for free-from foods set to grow (UK) Thu 01-15
Schwan: Food Company announces new CFO (US) Thu 01-15
Kellogg Company: To Acquire 85.93% Stake In Bisco Misr (US) Wed 01-14
AIBI: about bread in the digital consumer age (BE) Wed 01-14
Dunkin’ Brands: Announces 2014 Domestic Restaurant Growth (US) Wed 01-14
McDonald’s: about Job Eliminations and Reallocations (US) Wed 01-14
Krispy Kreme: announces new Chief Financial Officer (US) Wed 01-14
Quiznos: Names New President and Chief Executive Officer (US) Wed 01-14
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REZEPTE + IDEEN


French Toast mit Mandeln und Banane

Modesto / CA. (16.01. / abc) Ein ebenso leichtes wie pfiffiges Frühstück verspricht der «French Toast mit Mandeln und Banane» aus dem Fundus der Almond Board of California (ABC) zu sein. Das Rezept bezieht sich auf vier Portionen. Eine Abbildung gibt es leider nicht. Dafür haben Interessenten die Möglichkeit, sich das Rezept auszudrucken als PDF-Datei oder auf Papier – je nachdem, welche Drucker auf Ihrem Rechner installiert sind.

Zutaten: 1/8 l Ahornsirup, einige Tropfen Mandelaroma, 4 große Eier, 100 g gehobelte Mandeln, 4 Bananen, 8 Scheiben Toastbrot, 2 EL Butter zum Braten.

Zubereitung: Ahornsirup in einem kleinen Topf erhitzen, bis er lauwarm ist. Mit einigen Tropfen Mandelaroma abschmecken. Eier in einer flachen Schüssel aufschlagen und mit einer Gabel verquirlen. Die Hälfte der Mandeln untermischen und beiseite stellen. Bananen schälen, in dünne Scheiben schneiden und auf vier Toastscheiben verteilen. Je einen Esslöffel Mandeln darüber streuen, mit einer zweiten Toastscheibe bedecken und leicht andrücken. Die Scheiben vorsichtig in die Mandel-Ei-Mischung legen. Eine Minute ziehen lassen, wenden und noch einmal eine Minute ziehen lassen. In einer großen beschichteten Pfanne Butter zerlassen und die Toastscheiben darin bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Mit den restlichen Mandeln garnieren und mit dem Ahorn-Mandel-Sirup servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten.
Nährwerte pro Portion: 17g E, 28 g F, 68g K, 595 kcal, 2.485 kJ.