Freitag, 26. Februar 2021

WB-02-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 02. KW 2009 (03.01. bis 09.01.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb0209.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. BackWerk: meldet über 100 Millionen Euro Umsatz
02. Neuhauser: 31-Millionen-Euro-Werk nimmt Produktion auf

TERMINE + EVENTS:
03. FBK: erstmals mit Europameisterschaft der Bäckerjugend
04. Internorga: «Nicht nur für kleine Brötchen»
05. LIV Bayern: Souverän und charismatisch zum Erfolg
06. IGW: «Gesunde Ernährung genießen»
07. IGW: bietet Internationales Forum Agrar- und Ernährungswirtschaft

MANAGEMENT + BETRIEB:
08. Checkliste: Zehn Tipps zur Mitarbeitermotivation
09. BIBB: über die Entwicklung tariflicher Ausbildungsvergütungen
10. KfW: Ökologisch investieren leicht gemacht

MARKETING + VERKAUF:
11. Bayern-3-Brezn: erobert auch 2009 den Freistaat

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
12. Deutlich höhere Produktionswerte bei Schweinen, Geflügel und Ölsaaten
13. GMF: sendet Dreikönigsgruß «der anderen Art»
14. ZMP: Erlösanteil der Landwirte bei Nahrungsmitteln sinkt

PERSONEN + EHRUNGEN:
15. Halloren: meldet neuen Technikvorstand

BOOKMARKS + BOOKS:
16. E-Government: Stöbern im Handelsregister nur noch on Line
17. Global Industry: DSM announces actions to strengthen its position

REZEPTE + IDEEN:
18. Blechkuchen mit Rahmsauerkraut und Kümmel-Tilsiter


MARKT + UNTERNEHMEN


BackWerk: meldet über 100 Millionen Euro Umsatz

Essen. (07.01. / bw) Für die BackWerk Service GmbH war 2008, nach eigenen Angaben, mit über 100 Millionen Euro Umsatz ein Rekordjahr. Auch das Filialnetz wuchs überdurchschnittlich von 146 auf 221 Einheiten. Zum Wachstum trug besonders die Übernahme von 37 Standorten der Marke «Baker´s Family» bei. Die von der Lieken AG im Sommer 2008 übernommenen Filialen werden schrittweise auf das BackWerk-Konzept umgestellt. Der Netto-Außenumsatz aller BackWerke wuchs um über 40 Prozent auf 95 Millionen Euro (2007: 70,4 Millionen Euro). Brutto setzte das Unternehmen gemeinsam mit seinen Franchise-Partnern damit über 104 Millionen Euro um. Akzeptanz und Ertragskraft werden durch das hohe Umsatzwachstum der Filialen auf gleicher Fläche belegt. Der Umsatz der Filialen, die bereits in 2007 bestanden, stieg um 8,1 Prozent. Mit dem starken Wachstum konnte BackWerk die Marktführerschaft weiter ausbauen, während die SB-Bäcker-Branche nur noch moderat wuchs. Im Zuge des rasanten Wachstums – inklusive Österreich – stieg auch die Zahl der Beschäftigten. Gegenüber 2007 mit 1’090 Beschäftigten zählt BackWerk heute insgesamt 1’400 Mitarbeiter.

Neuhauser: 31-Millionen-Euro-Werk nimmt Produktion auf

Folschviller / FR. (07.01. / ng) Die französische Neuhauser Gruppe nimmt vermutlich Ende Januar die Produktion im neuen Werk auf, das in den vergangenen Monaten für 31 Millionen Euro in Maubeuge entstand. Nach Angaben französischer Medien widmet sich Neuhauser damit besonders vorgebackenen TK-Backwaren für den Einzelhandel, Großhandel und Importeuren in Frankreich und der restlichen EU. Das Werk entstand neben dem ehemaligen Delices de la Tour Werk für TK-Backwaren, das Neuhauser 2007 für 7,7 Millionen Euro von der niederländischen CSM N.V. erworben hatte. Neuhauser verfügt über 16 Produktionsstätten und zählt insgesamt rund 2’500 Mitarbeiter. 50 Prozent des Gruppenumsatzes – insgesamt rund 260 Millionen Euro – erwirtschaftet das Unternehmen weltweit.


TERMINE + EVENTS


FBK: erstmals mit Europameisterschaft der Bäckerjugend

Bern / CH. (09.01. / fbk) Die Europameisterschaft der Bäckerjugend ist einer der ältesten Wettbewerbe dieser Art. Im Jahr 1971 fand er zum ersten Mal in Berlin statt. Anfänglich nahmen nur wenige Länder teil. Heute treffen sich jährlich um die zwölf Länder zum Wettkampf – so auch dieses Jahr. Neu ist, dass der internationale Berufswettkampf der Bäckerjugend erstmals während der FBK 2009 stattfindet unter dem Patronat der UIB (Union internationale de la boulangerie et de la boulangerie-pâtisserie). Angemeldet sind Teilnehmende aus Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Holland, Italien, Kroatien, Luxembourg, Österreich, Schweden und der Schweiz. Die FBK findet vom 25. bis 29. Januar in Bern statt. Weitere Details gibt es unter
Info:

Internorga: «Nicht nur für kleine Brötchen»

Hamburg. (09.01. / hmi) Der Backofen ist das Herzstück einer jeden Bäckerei – in Zeiten von Front-Baking und Duft-Marketing mehr denn je. Mit moderner Technik und Systemen ausgerüstete Maschinen können sehr viel mehr als kleine Brötchen backen: Die Multitalente unter den Maschinen kneten und formen, produzieren neben den Klassikern wie Brot und Brötchen auch Brezeln und Buns, Ciabatta und Croissants, Pizza-Snacks und Pasta-Mahlzeiten – energieeffizient, automatisch, schnell und flexibel. Fachbesucher können vom 13. bis 18. März während der Internorga, Leitmesse für den modernen Außer-Haus-Markt, auf dem Hamburger Messegelände über das eigene Backblech hinausblicken und sich in Halle B6 über die neuen Trends und Entwicklungen im Bereich Backtechnik informieren. Lesen Sie den vollständigen Artikel «Backtechnik auf der Internorga: schnell, flexibel und automatisch» aus der Feder der Messegesellschaft.
Info: Ende Dezember 2008 erschien im Hamburger Abendblatt der Artikel «Brauereien zeigen der Internorga die Rote Karte». Daraus geht hervor, dass nicht wenige bekannte Brauereigruppen in diesem Jahr der Fachmesse fernbleiben werden. Die Handelsstrukturen seien heute so geordnet, dass eine Teilnahme nicht mehr zwingend notwendig erscheine. Ein Trend, der sich auch zunehmend im Fachhandel bemerkbar mache. Maßgeblicher Grund für die Entscheidung, an der Internorga nicht teilzunehmen, könnten auch – mit Blick auf die Sauforgien – befürchtete Imageschäden sein. Besonders das Couponing-Verfahren der Messegesellschaft ist den Brauern ein Dorn im Auge. Mit den von den Ausstellern bei ihr beantragten Coupons wurde schwunghafter Handel betrieben. Für rund zwei Euro konnten sich Saufwillige vor den Messetoren oder über Gastronomen und den Fachhandel Zugang zur Messe verschaffen. «Der Messegesellschaft konnte das nur recht sein, denn die steigenden Zahlen branchenfremder Besucher war scheinbarer Beleg für den wachsenden Erfolg», schreibt LZ-Net zutreffend. Kurzum: Kommen Sie im März nach Hamburg, wird Sie wahrscheinlich eine angenehmere und professionellere Atmosphäre empfangen als in den Vorjahren.

LIV Bayern: Souverän und charismatisch zum Erfolg

München. (06.01. / liv) Seinen sechsten Kompetenztag veranstaltet der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV) am 19. März in Nürnberg. Das Thema «Wirkung – Immer – Überall» könne passender nicht sein, heißt es aus München: Das Bäckerhandwerk müsse schließlich noch besser an der persönlichen Kundenansprache arbeiten. Also verpflichtete der Verband mit Monika Matschnig eine Persönlichkeit, die mit lebendigem Vortragsstil und fundiertem Fachwissen überzeugt. Die Referentin und Buchautorin ist ehemalige Leistungssportlerin und hat sich als diplomierte Psychologin und Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance national wie international einen Namen gemacht.
Info: https://www.baecker-bayern.de/uploads/media/0209.pdf

IGW: «Gesunde Ernährung genießen»

Berlin. (03.01. / igw) Mit der Sonderschau «Gesunde Ernährung genießen» beteiligt sich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auch in diesem Jahr an der Internationalen Grünen Woche (IGW). Vom 16. bis 25. Januar findet die weltgrößte Verbrauchermesse zum 74. Mal auf dem Berliner Messegelände statt. Die Schau bietet nicht nur die Wissensvermittlung über Ernährung, sondern zeigt auch, dass gesunde Ernährung ein Genuss sein und Freude machen kann. Die Produktgruppen Obst und Gemüse, Milch und Molkereiprodukte, Getreide, Fleisch und Wasser werden dabei im Mittelpunkt stehen.

IGW: bietet Internationales Forum Agrar- und Ernährungswirtschaft

Berlin. (03.01. / igw) Die Sicherstellung der Welternährung, die Lösung der Energiefrage und die Bekämpfung des Klimawandels – dies sind drei Schlüsselfragen für die Zukunft der Menschheit, die untrennbar miteinander verbunden sind. Die deutsche Wirtschaft nutzt deshalb in diesem Jahr das Forum Internationale Grüne Woche, um vom 16. bis 18. Januar gemeinsam mit 30 Agrarministern und über 1’000 Experten der Agrar- und Ernährungswirtschaft aus aller Welt über globale Lösungsstrategien zu diskutieren.
Info: Weitere Details, das Programm und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter https://www.forumgruenewoche.de/ifae.html


MANAGEMENT + BETRIEB


Checkliste: Zehn Tipps zur Mitarbeitermotivation

Karlsruhe. (08.01. / bw) Der Autor Marco De Micheli hat sich in seinem Buch «Nachhaltige und wirksame Mitarbeitermotivation» mit den Regeln der Mitarbeitermotivation beschäftigt. Das Portal Business-Wissen.de hat die zehn wichtigsten Tipps zusammengefasst, um als Vorgesetzter oder Chef wirksam Anerkennung zu geben.
Info: https://www.webbaecker.de/r_management/2009/0209-MIMOTIVATION.HTM

BIBB: über die Entwicklung tariflicher Ausbildungsvergütungen

Image

Bonn. (08.01. / bibb) 657 Euro brutto im Monat verdienten die Auszubildenden 2008 durchschnittlich in Westdeutschland. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich im Durchschnitt um 2,0 Prozent und damit etwas weniger als in 2007 mit 2,4 Prozent. In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2008 um 2,9 Prozent auf durchschnittlich 567 Euro im Monat – und somit etwa gleich stark wie im Vorjahr (2,8 Prozent). Der Abstand zum westlichen Tarifniveau hat sich nicht verändert: Wie im Vorjahr wurden auch 2008 im Osten 86 Prozent der westlichen Vergütungshöhe erreicht. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2008 bei 642 Euro pro Monat und damit um 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 628 Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2008.
Info: https://www.bibb.de/dokumente/pdf/pressemitteilung_1_2009.pdf

KfW: Ökologisch investieren leicht gemacht

Image

Frankfurt / Main. (06.01. / imu) Der nachhaltige Schutz der Umwelt und der effiziente Umgang mit Energie haben für viele Unternehmen in Deutschland einen hohen Stellenwert. Deshalb steht die KfW Förderbank Unternehmen mit zinsgünstigen Finanzierungsmöglichkeiten unterstützend zur Seite. Zum Jahreswechsel hat die KfW zwei neue Programme zur Förderung umwelt- und klimaschutzrelevanter Investitionen initiiert: Im Rahmen des «ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramms» werden allgemeine Umweltschutzmaßnahmen wie etwa zum Schutz von Luft, Boden und/oder Wasser sowie Maßnahmen zur effizienten Energieerzeugung und -verwendung mitfinanziert (Programmteil A). Energieeffizienzmaßnahmen kleiner und mittlerer Unternehmen, die wesentliche Energieeinspareffekte erzielen, werden besonders gefördert (Programmteil B). Für kleine Unternehmen gibt es in beiden Programmteilen einen zusätzlich vergünstigten Zinssatz. Das «KfW-Programm Erneuerbare Energien» fördert Investitionen in Erneuerbare Energien wie zum Beispiel Wind, Biogas oder Photovoltaik im Programmteil «Standard». Im Programmteil «Premium» werden zusätzlich zu den zinsgünstigen Darlehen Tilgungszuschüsse aus Haushaltsmitteln des Bundes für zum Beispiel große Solarkollektoren, Biomasse-Anlagen oder Wärmespeicher gewährt. Für kleine Unternehmen bietet die KfW im Programmteil «Premium» ein spezielles Förderfenster mit zusätzlichen Zinsvorteilen (Quelle: imu).
Info: Details gibt es unter https://www.kfw-foerderbank.de


MARKETING + VERKAUF


Bayern-3-Brezn: erobert auch 2009 den Freistaat

München. (06.01. / liv) Die Bayern-3-Brezn kommt wieder. Gemeinsam werden Radio Bayern 3 und der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV) die beliebte Marketingaktion in diesem Jahr zum vierten Mal durchführen. Der Aktionszeitraum soll Mitte März beginnen und über drei Wochen dauern. Zum ersten Mal können die Kunden in der Bäckerei nicht nur die einzigartige Brezn-Variation genießen, sondern auch eine Urlaubsreise für zwei Personen gewinnen. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft wird die Aktion als Sponsor unterstützen.
Info: https://www.baecker-bayern.de/uploads/media/0109.pdf


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Deutlich höhere Produktionswerte bei Schweinen, Geflügel und Ölsaaten

Image

Bonn. (09.01. / zmp) Der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft ist in 2008 auf schätzungsweise 46,8 Milliarden Euro gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 45,0 Milliarden Euro ist dies ein Zuwachs um vier Prozent. Der Wert der tierischen Erzeugung ist um acht Prozent gestiegen. Bei Schweinen und Rindern waren jeweils höhere Erzeugerpreise hierfür maßgeblich, aber auch eine leichte Erhöhung der produzierten Mengen. Bei Geflügel wuchs der Produktionswert um mehr als zehn Prozent. Dagegen war bei Milch der Erzeugungswert 2008 mit 9,7 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert, allerdings kam es in der zweiten Jahreshälfte 2008 zu deutlichen Preisrückgängen, berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) aus Bonn. Die pflanzliche Erzeugung erreichte 2008 einen Wert von 22,6 Milliarden Euro. Bei Getreide lagen die Erzeugerpreise im ersten Halbjahr 2008 relativ hoch, während sie in der zweiten Jahreshälfte stark zurückgingen. Wegen der höheren Erntemenge ist der Erzeugerwert von Getreide zum Vorjahr wenig verändert. Der Produktionswert von Ölsaaten stieg um elf Prozent.

GMF: sendet Dreikönigsgruß «der anderen Art»

Bonn. (06.01. / GMF) In Deutschland sind die Roggenmehl- und Weizenmehl-Typen als Produktbeschreibung in der DIN-Norm 10.355 seit 1992 festgelegt. Die Typenzahl gibt an, ob ein Mehl mehr oder weniger Randschichtenteile des Korns enthält. So weist das Konditormehl Type 405 wesentlich weniger Mineralstoffe auf als zum Beispiel das Brotmehl Type 1050. Zur Bestimmung wird in der Mühle eine Mehlprobe im so genannten Muffelofen bei rund 900° Celsius verglüht. Übrig bleiben danach die mineralischen Teile des Produkts. Der Mineralstoffmenge entspricht dann die Mehltype – Asche in Milligramm je 100 Gramm Trockensubstanz. Für Vollkornmahlerzeugnisse sind keine Typen vorgesehen, weil darin alle Mineralstoffe enthalten sind, welche die Körner von Natur aus mitbringen. Mit etwas Glück könnten bei einer «passenden» Probe Roggenvollkornmehl also durchaus 2009 Milligramm herauskommen, meint die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) aus Bonn und sendet in diesem Sinn allen WebBaecker-Lesern die besten Wünsche fürs neue Jahr.

ZMP: Erlösanteil der Landwirte bei Nahrungsmitteln sinkt

Image

Bonn. (03.01. / zmp) Von einem Euro, den die deutschen Verbraucher für Nahrungsmittel aus inländischer Herkunft ausgeben, erhält der Landwirt heute noch 24 Cent. Anfang der 70er Jahre lag der Anteil der landwirtschaftlichen Verkaufserlöse an den Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel mit 47,5 Prozent fast doppelt so hoch. Entsprechend wirkt sich der rückläufige Trend der Erzeugerpreise in einem ständig geringer werdenden Anteil an den Ausgaben für Nahrungsmittel aus. Bei Milch- und Milcherzeugnissen beträgt der Anteil 38 Prozent. Bei Fleisch- und Fleischwaren ist der Anteil auf 23 Prozent gesunken. Am niedrigsten ist der Erlösanteil bei Brotgetreide und Brotgetreideerzeugnissen mit 4,4 Prozent – berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) aus Bonn.


PERSONEN + EHRUNGEN


Halloren: meldet neuen Technikvorstand

Halle / Saale. (06.01. / hag) Die Halloren Schokoladenfabrik AG hat zum Jahreswechsel 2008/2009 Michael Josefus zum Vorstand für das Segment Produktion und Technik berufen. Der 52-Jährige war über 30 Jahre in leitenden Positionen überwiegend in Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus für die Nahrungsmittelindustrie tätig – zuletzt als Geschäftsführer der Hatec Maschinenbau GmbH. Die Halloren Gruppe produziert an den Standorten Halle, Delitzsch und Cremlingen. Der Vorstand setzt sich nunmehr zusammen aus dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Lellé, verantwortlich für Marketing, Vertrieb, Public Relations; Andreas Stuhl, verantwortlich für Finanzen, Materialwirtschaft, Personal und IT; sowie Michael Josefus, verantwortlich für Produktion und Technik.


BOOKMARKS + BOOKS


E-Government: Stöbern im Handelsregister nur noch on Line

Düsseldorf. (09.01. / lmj) Mit dem Jahreswechsel 2008/2009 sind die Bekanntmachungen von Eintragungen ins Handelsregister aus den Tageszeitungen verschwunden. Hintergrund: die Umstellung der Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister auf den elektronischen Betrieb. Für einen Übergangszeitraum mussten die Bekanntmachungen noch in einer Tageszeitung erfolgen. Seit Januar werden die Einträge nur noch on Line öffentlich gemacht.
Info: Auf der Seite https://www.handelsregisterbekanntmachungen.de finden Interessenten eine Suchmaske, anhand der sie ihre Suche individuell eingrenzen können. Oder geben Sie für einen engen Zeitrahmen (zum Beispiel für einen Monat) in das Feld «Firma/Name» einfach den Begriff «bäcker» ein, schon erhalten Sie als Ausgabe – wer’s braucht – eine abendfüllende Lektüre …

Global Industry: DSM announces actions to strengthen its position

Hamburg. (bm) The Royal DSM N.V. is taking a number of structural cost-saving actions to strengthen the profitability and future competitiveness, which are aimed to result in a reduction of DSM´s total workforce by about five percent or 1’000 positions. Total savings of up to 100 million EUR per year are expected, to be fully achieved in 2010. Other topics of the week:

Title Region Date
Domino’s UK: Home diners boost takeaway profit (UK) Thu 01-08
DSM: announces actions to strengthen its competitive position (NL) Thu 01-08
Latvia: Fazer opens bakeries in Selver stores (EE) Thu 01-08
Kolache Factory: continues expansion (US) Wed 01-07
ICV: sells bakery company, makes three times return (US) Wed 01-07
Cheesecake Factory: Amendment to revolving credit facility (US) Wed 01-07
Greggs PLC: pleased with Christmas sales (UK) Wed 01-07
Sara Lee: adds nutrition labels to breads in the U.S. (US) Tue 01-06
Neuhauser: 31-million-EUR-plant will start soon (FR) Tue 01-06
Foodcorp: will pay fine for fixing the price of bread (ZA) Mon 01-05
Australia: Bakers Delight wants 150 new franchisees (AU) Mon 01-05
Gulfood 2009: is preparing for its biggest edition (UAE) Tue 12-23
Retail foodservice: Supper is not the prime day part (US) Mon 12-22
Nissin Foods: to buy stake in Russian noodle maker (JP) Sat 12-20
Sara Lee: announces retirement of CFO (US) Fri 12-19


REZEPTE + IDEEN


Blechkuchen mit Rahmsauerkraut und Kümmel-Tilsiter

Bonn. (05.01. / cma) Im Winter dürfen Mahlzeiten gerne etwas kräftiger ausfallen. Dazu gehört auch der «Blechkuchen mit Rahmsauerkraut und Kümmel-Tilsiter» aus der Feder der CMA. Das Rezept bezieht sich zwar nur auf haushaltstypische Größen, ist aber doch Anregung genug, um bei Gefallen auf betriebstaugliche Einheiten zu schließen.

Zutaten: Für den Mürbteig benötigen Sie 125g weiche Butter; 1 Ei (Größe M); 2-3 EL Milch; 300g Mehl; Salz. Für die Sauerkrautmasse benötigen Sie 600g Sauerkraut aus der Dose; 200g durchwachsener Speck in Scheiben; 1 EL Rapsöl; 4 EL Apfelsaft; 250ml Gemüsebrühe (instant); 1 EL mittelscharfer Senf; Paprikapulver edelsüß; 200ml Schlagsahne; Salz, Zucker, Cayenne-Pfeffer; 1 Bund Schnittlauch; 2 Eier (Größe M); 250g Tilsiter mit Kümmel in Scheiben.

Zubereitung: Aus Butter, Ei, Milch, Mehl und einer Prise Salz rasch einen glatten Mürbteig kneten und im Kühlschrank eine Stunde durchkühlen lassen.

Sauerkraut gut ausdrücken. Speck fein würfeln und im heißen Öl knusprig braten. Kraut zugeben, mit Apfelsaft und Brühe ablöschen und fünf Minuten abgedeckt dünsten. Mit Senf und Paprikapulver würzen, Sahne zugeben und offen drei bis vier Minuten dicklich einkochen lassen. Mit Salz, Zucker und Cayennepfeffer abschmecken und ganz auskühlen lassen. Schnittlauch in Röllchen schneiden und mit den Eiern unter die ausgekühlte Masse mengen.

Den Mürbeteig ausrollen und auf ein mit Butter gefettetes und leicht bemehltes Blech legen. Mit einer Gabel gleichmäßig einstechen und die Sauerkrautmasse darauf verteilen. Tilsiter mit Kümmel in Stücke teilen und auf dem Blechkuchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° Celsius (Umluft 180° Celsius) 35 bis 40 Minuten backen. Der Blechkuchen ist fertig, wenn er goldgelb gebacken ist.

Als Beilage passt Tomatensalat.

Info: Interessenten können das bebilderte Rezept als PDF-Datei vom CMA-Server herunterladen.