Donnerstag, 26. November 2020

WB-01-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 01. KW 2014 (02.01. bis 03.01.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb0114.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Ankerbrot: meldet veränderte Eigentümer-Struktur
02. Geschäftsmodelle: IZ über Renner und Penner
03. Valora Retail: setzt mit Kiosken Schweizer Bäckern zu

MANAGEMENT + BETRIEB:
04. Studie: Energiekosten und Energieeffizienz im Mittelstand
05. Alle Jahre wieder: Neues vom Gesetzgeber
06. Bares Geld: das BGN-Prämienverfahren 2014
07. Statistik: Was steckt hinter dem deutschen «Jobwunder»?
08. ZDH: GEZ-Mehreinnahmen keine Verfügungsmasse der Politik
09. Know-how: Überflüssige Daten bereinigen und entsorgen
10. HDE: unterstützt Plattform für den Einzelhandel
11. SHB: seit über 90 Jahren für Sie vor Ort
12. Bundeskartellamt: Rückblick 2013, Ausblick 2014

MARKETING + VERKAUF:
13. Kampagne: Handwerk wirbt für den Meisterbäcker

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
14. Lebensmittel: Neues Jahr, neue Gesetze

PERSONEN + EHRUNGEN:
15. Valora: ernennt neuen Chief Financial Officer

BOOKMARKS + BOOKS:
16. Global Industry: Ditsch UK Goes Mobile

REZEPTE + IDEEN:
17. Die Kartoffel: Voll lecker auch in der Bäcker-Gastronomie


MARKT + UNTERNEHMEN


Ankerbrot: meldet veränderte Eigentümer-Struktur

Wien / AT. (02.01. / ag) Die Großbäckerei Ankerbrot AG verfügt seit Ende Dezember über eine neue Eigentümer-Struktur. Die Familienholding Ostendorf – bislang im Besitz von 60 Prozent des Unternehmens – trennt sich von 45 Prozent ihrer Anteile. Peter Ostendorf, seit zehn Jahren an der Spitze des größten Bäckerei-Filialisten im Alpenland, behält seine 15 Prozent und wird auch in Zukunft Ankerbrot mit den angeschlossenen 130 Filialen und 1.300 Mitarbeitenden als CEO führen. 40 Prozent der Aktien gehören weiterhin der Olcha GmbH aus München. Neu unter den Aktionären der Ankerbrot AG sind mit je 18,8 Prozent die Austro Holding GmbH von Erhard F. Grossnigg und die Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH sowie die Beteiligungsverwaltung Nomos GmbH mit 7,4 Prozent. Peter Ostendorf: «Mit dieser neuen Konstellation ist Ankerbrot für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Alle Aktionäre sind an einem langfristigen Investment interessiert. Darüber hinaus garantiert die neue Struktur kurze Entscheidungswege, die für die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen in unserer Branche unerlässlich sind. In dieser Konstellation können wir die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit großer Kraft und Know-how weiterverfolgen und die nötige Kontinuität auch für die Zukunft gewährleisten», sagt der CEO in einer Mitteilung. Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch die Meldung «Ankerbrot sieht sich auf gutem Weg» zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens im WebBaecker 45/2013.

Geschäftsmodelle: IZ über Renner und Penner

Wiesbaden. (02.01. / iz) Als Sinnbild für einen Bäcker, der die Zeichen der Zeit übersehen habe, gelte Heberer – schreibt die Immobilien Zeitung (IZ) aus dem Hessischen unter dem Titel «Discounter machen Bäcker platt». Die Überschrift wird der Qualität des Beitrags allerdings nur bedingt gerecht. Zwar lesen wir, dass die Konkurrenten längst über den Top-Standorten des Filialisten kreisten wie die Geier über der lahmenden Antilope. Oder dass die Hauptkreditgeber die Großbäckerei nach dem Muster Max Bahr alsbald vor die Wand fahren lassen könnten. Wir lesen aber auch von anderen Geschäftsmodellen, wie etwa dem Trendsetter Norbert von Allwörden, der rund 60 Filialen unter den Marken Cuccis oder Scoom betreibt. Oder von BackFactory-Geschäftsführer Peter Gabler, der 2008 erkannte, dass die reine SB-Bäckerei keine Zukunft hat. Der Artikel spannt den Bogen weit, streift Edeka Minden-Hannover ebenso wie BackWerk oder Kamps. Er erwähnt einen auf Franchise-Systeme spezialisierten Unternehmensberater, der in Modellen wie BackFactory oder BackWerk «Hidden Champions» sieht, die durchaus das Zeug hätten, weltweit eine Rolle zu spielen. Dies und Das wird WebBaecker-Lesern natürlich bekannt vorkommen. Doch der Beitrag der Immobilien Zeitung reiht bekannte Fakten nicht nur aneinander. Er stellt sie so gegenüber, dass sich Bäckerei-Unternehmern schlicht andere und damit nützliche Einsichten eröffnen können.

Valora Retail: setzt mit Kiosken Schweizer Bäckern zu

Muttenz / CH. (02.01. / vh) «k kiosk» ist ein Retail-Format der eidgenössischen Valora Holding, dessen Filialnetz aktuell rund 1’000 Hochfrequenz-Standorte umfasst und dort Impulsartikel anbietet. Der kleinflächige Einzelhandel ist in Deutschland, Luxemburg, vor allem aber in der Schweiz präsent. Als «Spezialist für kleine Alltagsfreuden» ist das Format stets in der Nähe seiner Kunden zu finden und garantiert damit einen «sorglosen Zugang zum Sofortgenuss», heißt es auf kkiosk.ch. Seit Anfang 2013 modernisiert Valora Retail seine Kioske in der Schweiz. Mit 111 Umbauten wurde das gesetzte Ziel von 100 Umbauten für 2013 nun übertroffen, heißt es in einer Mitteilung. Tenor: Die neuen Verkaufsstellen wirtschaften dank vielfältigerem Angebot und übersichtlichem Ladenkonzept erfolgreich und kommen bei den Kunden an. Im erweiterten Angebot an Esswaren sind die Kiosk-Sandwiches mit neuer Verpackung und verbesserten Rezepturen demnach besonders hervorzuheben. Zusätzlich gibt es in den meisten Verkaufsstellen jetzt auch täglich frische Backwaren wie Gipfeli, Brötchen oder Süßgebäck. «Die Auswertung der erneuerten Verkaufsstellen zeigt erfreuliche Zahlen mit starken Zuwächsen im Bereich Food und steigenden Kundenfrequenzen», sagt Michel Gruber, Vertriebsleiter bei den Kiosken. Sowohl Kunden als auch Mitarbeitende zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung. Weitere 100 Kioske sollen in 2014 modernisiert werden. Seit Oktober 2012 gehört auch die Ditsch-Gruppe – Ditsch und Brezelkönig – zur eidgenössischen Valora Holding.


MANAGEMENT + BETRIEB


Studie: Energiekosten und Energieeffizienz im Mittelstand

Frankfurt. (03.01. / kfw) Der Mittelstand ist auf gutem Weg zu mehr Energieeffizienz: Jedes dritte Unternehmen hat in den letzten drei Jahren Maßnahmen umgesetzt. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Dabei besteht Luft nach oben. Vor allem bei den Kleinen. Vor allem Energieberatungen werden bislang gescheut. Energiekosteneinsparungen sind die treibende Kraft für Effizienzmaßnahmen. Für eine stärkere Erschließung von Effizienzpotenzialen sind ein verlässlicherer Rechtsrahmen, finanzielle Anreize sowie Beratung und Information erforderlich – heißt es im jüngsten «Fokus Volkswirtschaft» der KfW Bankengruppe (Format PDF).

Alle Jahre wieder: Neues vom Gesetzgeber

Isernhagen / Hannover. (03.01. / ge) Seit dem 01. Januar 2014 gibt es jede Menge Neuregelungen, für die sich auch Bäckerei-Unternehmer interessieren müssen. Darauf weist die Gehrke Econ Gruppe hin. Die Fachleute aus Isernhagen und Hannover haben deshalb die wichtigsten gesetzlichen Neuregelungen zum Jahreswechsel 2013/2014 aus den Bereichen Steuern und Finanzen sowie Arbeit und Soziales für Sie zusammengestellt. Wollen Sie wissen, was sich zum 01. Januar geändert hat, können Sie hierzu bei der Gehrke Econ Steuerberatungsgesellschaft unter carsten.klingebiel@gehrke-econ.de kostenlos eine Übersicht der gesetzlichen Änderungen anfordern.

Bares Geld: das BGN-Prämienverfahren 2014

Mannheim. (03.01. / bgn) Betriebe, die bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) versichert sind, können seit dem Jahreswechsel 2013/2014 bares Geld sparen: Ab sofort ist es möglich, für konkret vorgegebene Maßnahmen zur Prävention entsprechende Prämienpunkte zu sammeln. Je nach Betriebsgröße schüttet die BGN Ihnen dann in 2015 – auf Antrag – eine Prämie zwischen 100 und 100.000 Euro aus. Welche Schritte Sie dazu unternehmen müssen, erfahren Sie ganz praktisch unter «Der Weg zu Ihrer Prämie».

Statistik: Was steckt hinter dem deutschen «Jobwunder»?

Wiesbaden. (03.01. / destatis) Nie zuvor waren in Deutschland so viele Menschen erwerbstätig wie heute. In 2012 ist ihre Zahl im siebten Jahr in Folge gestiegen. Das deutsche «Jobwunder» wird gern zum Vorbild für andere Länder genommen, jedoch zeigt ein Blick auf die ungleiche Einkommensverteilung ein anderes Bild der deutschen Gesellschaft. Denn vom wachsenden Wohlstand profitieren längst nicht alle Menschen. Das Risiko, in Armut abzurutschen, ist für Teile der Bevölkerung sogar gestiegen. Welche Erklärungen gibt es für diese unterschiedlichen Entwicklungen? Was steckt hinter dem deutschen «Jobwunder»? Wer ist besonders von Armut bedroht? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der «Datenreport 2013 – Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland», der Ende November in Wiesbaden neu erschienen ist.

ZDH: GEZ-Mehreinnahmen keine Verfügungsmasse der Politik

Berlin. (02.01. / zdh) «Die Mehreinnahmen in Milliardenhöhe, die für die nächsten Jahre bei der Erhebung des Rundfunkbeitrags erwartet werden, kommen nicht überraschend und bestätigen uns in unserer Einschätzung, dass die neue Beitragsregelung besonders die Wirtschaft deutlich stärker belastet. Richtig ist deshalb, dass diese Mehreinnahmen wieder zurückgegeben werden müssen und zwar in voller Höhe», sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Rückgabe dürfe allerdings nicht nach dem Gießkannenprinzip durch eine allgemeine Beitragssenkung erfolgen. Vorrang habe eine Prüfung der Systematik und Ausgewogenheit der Beitragserhebung: Dazu hätten sich die Landesregierungen bei der Unterzeichnung des Rundfunk-Staatsvertrags 2010 selbst verpflichtet. Besonders die zusätzliche Beitragspflicht für gewerbliche Fahrzeuge sorgt bei mittelgroßen Betrieben für erhebliche Steigerungen der Gesamtkosten, da die Unternehmen allein schon durch die Betriebsstättenabgabe deutlich stärker belastet werden als früher. Hinzu tritt die überproportionale Belastung von Unternehmen mit Filialen. Hier kommt es teils zu einer Vervierfachung der vorher entrichteten Gebühren. Für Unternehmen, die zahlreiche Teilzeitbeschäftigte haben, die aber voll in die Beitragsermittlung eingehen, ist die Ungerechtigkeit des Ansatzes noch offensichtlicher. «Die aktuellen Mehreinnahmen sind keine Verfügungsmasse der Rundfunkpolitik», sagt Schwannecke. Es biete sich vielmehr eine Chance: «Wir appellieren an die Landesregierungen, nun schnell und vorrangig die Hauptfehler des jetzigen Systems zu beheben. Besonders mit der Herausnahme der gewerblichen Fahrzeuge wäre eine wesentliche Quelle der Zusatzbelastung für die Betriebe leicht zu beseitigen. In einem weiteren Schritt müssen die Belastungen für Unternehmen mit mehreren Standorten durch einfache Möglichkeiten zur Zusammenfassung von Betriebsstätten reduziert und Lösungen für die Teilzeitbeschäftigten gefunden werden».

Know-how: Überflüssige Daten bereinigen und entsorgen

Kronau. (02.01. / goe) Im Lauf der Zeit können sich im Marvin-Programmverzeichnis nicht mehr genutzte Dateien ansammeln. Daher kann es sinnvoll sein, diese regelmäßig zu löschen. Deshalb ist es gut zu wissen, welche Dateien nicht mehr benötigt werden. Generell können alle Dateien, deren Namen mit einem «$» (Dollarzeichen) oder einem «!» (Ausrufezeichen) beginnen, gelöscht werden. Textdateien mit einem «Datum» im Dateinamen und der Endung «TXT» können ebenfalls in ein Sicherungsverzeichnis kopiert oder gelöscht werden. Alte Datenbanken im Verzeichnis «Goe com\Marvin\DB», alte Updates im Verzeichnis «Goe com\Updates» und alle temporären Dateien im Verzeichnis «Goe com\Temp» können bei Bedarf ebenso entfernt werden. Alternativ können Sie diese Dateien als quasi «Sicherung» mit einem Komprimierungs-Tool vor dem Löschen verkleinern. Die Goecom Hotline oder Ihr zuständiger Servicepartner unterstützt Sie gerne bei der Dateibereinigung.

HDE: unterstützt Plattform für den Einzelhandel

Berlin. (02.01. / hde) Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßt die von der neuen Bundesregierung vorgesehene Schaffung einer Plattform zur Entwicklung neuer Perspektiven für den Einzelhandel. «Die Koalitionsparteien haben erkannt, dass sich der Einzelhandel durch das Wachstum des E-Commerce in einem Strukturwandel befindet. Der HDE wird sich bei der Plattform aktiv einbringen und gemeinsam mit der Politik die weitere Entwicklung begleiten», sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Erfreulich sei auch die Erhöhung der Mittel zur Städtebauförderung. Nur so könnten sich Städte und Gemeinden an den wirtschaftlichen, sozialen, demographischen und ökologischen Wandel anpassen. Genth fordert die neue Bundesregierung auf, die Förderung der Binnenwirtschaft nicht aus dem Blick zu verlieren. Sie habe in den letzten Jahren wesentlich zur Stabilität der deutschen Volkswirtschaft beigetragen. «Vor allem die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt stärkt das Verbrauchervertrauen und damit den Konsum», sagt der HDE-Hauptgeschäftsführer. Der Trend zur guten Beschäftigung dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden. Die Einführung des einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns sei ein großes Risiko für die Binnenkonjunktur. Der Verband rechne mit negativen Auswirkungen für die Beschäftigung, weil regionalen Unterschieden bei der Lohnfindung nicht Rechnung getragen werden könne.

SHB: seit über 90 Jahren für Sie vor Ort

Königswinter. (02.01. / SHB) Die SHB Allgemeine Versicherung VVaG ist ein moderner Versicherer mit langer Tradition und bietet Privatkunden wie gewerblichen Kunden alle sinnvollen Versicherungsleistungen an. Als Spezialist für das Lebensmittelhandwerk verstehen die Fachleute Ihre Sprache und können Ihre Anliegen umsetzen. Die Berater vor Ort sind hoch qualifizierte Spezialisten, die Ihnen maßgeschneiderte Lösungen bieten können. Durch die Kompetenzen im gewerblichen Bereich sind Sie bei den Experten aus Königswinter bestens versorgt. Im Bereich Lebensmittelhandwerk ist die SHB bundesweit führend.

Bundeskartellamt: Rückblick 2013, Ausblick 2014

Bonn. (02.01. / bund) 2013 hat das Bundeskartellamt in elf Fällen rund 240 Millionen Euro Bußgelder gegen insgesamt 54 Unternehmen und 52 Privatpersonen verhängt. Zu den spektakulären Ermittlungen gehören sicher die Verfahren und Bußgelder gegen Unternehmen der Mühlenindustrie und der Süßwarenbranche. Zudem legten die Wettbewerbshüter ihre überarbeiteten Bußgeldleitlinien vor, heißt es in einem «Jahresrückblick 2013» aus Bonn. Im Fokus des Bundeskartellamts stehen natürlich auch Wettbewerbsfragen im Zusammenhang mit dem Online-Handel in zahlreichen Wirtschaftsbereichen. «In diesem wichtigen Bereich nehmen wir eine internationale Vorreiterrolle ein. Neue Vertriebswege und neue Geschäftsmodelle bringen auch neue wettbewerbliche Fragen mit sich. Hier gilt es die Grenzen des Erlaubten zu definieren, ohne die Innovationskraft auf diesen noch immer jungen Märkten zu missachten», sagt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, mit Blick auf 2014.


MARKETING + VERKAUF


Kampagne: Handwerk wirbt für den Meisterbäcker

Berlin. (03.01. / ZV) Mit dem neuen Kampagnenmotto «Meisterbäcker – Wir bilden aus!» geht die erfolgreiche Nachwuchskampagne «Back dir deine Zukunft» des Deutschen Bäckerhandwerks 2014 in die dritte Runde. Im ersten Jahr lag der Fokus der Kampagne primär auf Schüler/innen der Klassen sieben bis zehn der Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Im zweiten Jahr wurde die Zielgruppe um die Sekundarstufe II erweitert. 2014 wird nun die breite Öffentlichkeit angesprochen: Ab Anfang Januar 2014 haben Innungsbäckereien die Möglichkeit, mit einem exklusiven Siegel des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) ihren Betrieb als Ausbildungsbetrieb zu kennzeichnen. Ob im Schaufenster oder im Ladenlokal, das Siegel, das als Aufkleber erhältlich ist, hat eine eindeutige Botschaft: Meisterbäcker – Wir bilden aus! «Ein Meisterbäcker steht nicht nur für die herausragende Qualität des Bäckerhandwerks, sondern bürgt auch für den Wert der Ausbildung in seinem Betrieb. Wir möchten unsere Mitglieder herzlich einladen, sich flächendeckend an der Nachwuchskampagne 2014 zu beteiligen und mit dem Meisterbäcker-Siegel für die Berufe im Bäckerhandwerk zu werben», sagt Bäcker-Präsident Peter Becker. Die Einführung des Siegels wird durch ein umfangreiches Angebot an Werbemitteln ergänzt (Details).


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Lebensmittel: Neues Jahr, neue Gesetze

Bonn. (03.01. / aid) In diesem Jahr gibt es einige Änderungen im Bereich Lebensmittel und Ernährung. So wurde zum Jahreswechsel 2013/2014 etwa das Regionalfenster-Logo eingeführt. Mit diesem Zeichen können Hersteller freiwillig informieren, woher die Zutaten stammen, wo das Produkt verarbeitet und verpackt wurde. Bereits im Frühjahr sollen mehrere hundert zertifizierte Produkte im Handel erhältlich sein. Das Regionalfenster ist bereits erprobt und eine freiwillige Kennzeichnung auf Initiative des BMEL. Seit dem 02. Januar sind weitere gesundheitsbezogene Aussagen zu Lebensmitteln in der Werbung zulässig. Beispiel: Trockenpflaumen dürfen gepriesen werden mit dem Hinweis, dass sie zu einer normalen Darmfunktion beitragen. Ab 13. Mai ist es erlaubt, mit dem Hinweis «Kohlenhydrate tragen zur Aufrechterhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei» zu werben. Voraussetzung ist, dass das Produkt bestimmte Anforderungen beim Zuckergehalt erfüllt. Am 13. Dezember 2014 treten die neuen EU-Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnung in Kraft. Ab diesem Tag müssen alle verpflichtenden Informationen gut lesbar sein und eine Mindestschriftgröße haben. Die 14 Stoffe, die am häufigsten allergische Reaktionen auslösen, müssen ab Dezember 2014 bei verpackten Produkten in der Zutatenliste hervorgehoben werden. Auch bei loser Ware ist diese Information künftig verpflichtend. Beim Online-Einkauf von Lebensmitteln müssen Verbraucher künftig über Verkehrsbezeichnung, Zutatenliste und eventuell enthaltene allergene Substanzen informiert werden. Bislang waren genaue Angaben zur Zusammensetzung mit wenigen Ausnahmen nicht verpflichtend, schreibt der aid Infodienst.


PERSONEN + EHRUNGEN


Valora: ernennt neuen Chief Financial Officer

Muttenz / CH. (02.01. / vh) Der Verwaltungsrat hat den Schweizer Tobias Knechtle, Jahrgang 1972, zum neuen Chief Financial Officer (CFO) der Valora Gruppe ernannt. Er tritt die Nachfolge von Michael Mueller an, der ab 01. März 2014 seine neue Funktion als Chief Executive (CEO) übernimmt. Knechtle hat an der Universität Bern Wirtschaftswissenschaften studiert mit Schwerpunkt Finanzen und Marketing. Seit 2009 ist Knechtle bei der Kudelski Gruppe, wo er 2011 zum Senior Vice President Finance befördert wurde. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren die Initiierung und Durchführung des Programms zur Restrukturierung von 2011/2012, die Begleitung verschiedener Portfolio- und Struktur-Änderungen sowie die Verbesserung von kommerziellen und finanziellen Prozessen. Seit Oktober 2012 gehört die Ditsch-Gruppe – Ditsch und Brezelkönig – zur eidgenössischen Valora Holding.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Ditsch UK Goes Mobile

Hamburg. (bm) British Ditsch Limited has launched a mobile unit to expand its pizza and pretzel ranges. According to the company the new unit offers shopping centre managers and event organisers the opportunity to offer pizzas to-go on a temporary basis as required – during sporting events or music festivals for example. The unit is also ideal for any other venue where there is not space for a fixed outlet. Other topics of the week:

Title Region Date
United Kingdom: Ditsch Goes Mobile (UK) Fri 01-03
Continental Mills: purchases facility from Harlan (US) Fri 01-03
Profile America: The dentist and his chewing gum (US) Fri 01-03
Grupo JBS: to acquire pizza maker Massa Leve (BR) Thu 01-02
Alfred C. Toepfer: ADM Reaches FCPA Settlement (US) Thu 01-02
Roark Capital: Closes Acquisition of CKE Restaurants (US) Thu 01-02
Premier Foods: about a potential capital restructuring (UK) Tue 12-31
ConAgra: Reports Strong Fiscal 2014 Second-Quarter EPS (US) Tue 12-31
Goodman Fielder: to divest biscuit unit to Green´s (AU) Tue 12-31
Wendy´s: Sells 30 Austin And 19 Sacramento Units (US) Mon 12-30
Cargill: increasing capacity in Alberta (US) Mon 12-30
Bunge: closes purchase of Altex wheat milling unit (US) Mon 12-30
Grupo Bimbo: Launches Social Responsibility App (MX) Sat 12-28
Goodman Fielder: Appoints New Chief Financial Officer (AU) Sat 12-28
Campbell: Appoints President Greater China and Far East (US) Sat 12-28


REZEPTE + IDEEN


Die Kartoffel: Voll lecker auch in der Bäcker-Gastronomie

Dortmund. (02.01. / dkhv) Die Kartoffel verfügt über lebensnotwendige Proteine, jede Menge Vitamine, viele Mineralstoffe sowie dringend benötigte Kohlenhydrate und ist alles andere als ein Dickmacher. Der Landesverband der Kartoffelkaufleute Rheinland-Westfalens im DKHV und der Deutsche Kartoffelhandelsverband (DKHV) finden, dass die Kartoffel damit auf allen Tellern eine wichtigere Rolle spielen sollte. Deshalb haben sich die Akteure vorgenommen, Sie und uns ab sofort und kontinuierlich mit spannenden Informationen, originellen Tipps und leckeren Rezepten rund um die Kartoffel zu versorgen. Dafür haben die Experten die gemeinsame Brancheninitiative «Die Kartoffel. Voll lecker.» gegründet – unterstützt und gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen. Zu sehen und zu entdecken gibt es auf «die-kartoffel.de» natürlich auch schon was und so haben Sie die Qual der Wahl zwischen «Backkartoffeln mit Spinatfüllung», «Kartoffel-Tortilla mit Paprikasalsa», «Kartoffel-Käuter-Pastete», «Kartoffel-Curry mit roten Linsen», «Walnuss-Bratkartoffeln Mediterran», «Moussaka», «Italienischem Frico», «Pommes Macaire», «Spanischen Kartoffel-Plätzchen» und vielen anderen Spezialitäten.