DAS WAREN DIE THEMEN IM WEBBAECKER NEWSLETTER FÜR DIE 21. KALENDERWOCHE 2013:


MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Edeka: Umbau der Backwarensparte «große Herausforderung»
02. Kreis Osterholz: Barnstorff kauft Bäcker Blanke

TERMINE + EVENTS:
03. Naturland: anzutreffen auf der Next Organic Berlin

MANAGEMENT + BETRIEB
04. Wohnungseinbrüche: nehmen weiter deutlich zu
05. Leitfaden Capturing: Printdokumente digitalisieren
06. Statistik: Abfallaufkommen steigt auf 387 Millionen Tonnen
07. Diversity-Management: bunt gemischt zum Erfolg
08. Wie finde ich den passenden Standort zu meinem Unternehmen?
09. Kampagne: «Denk an mich. Dein Rücken.»
10. ASI: Was ist bei Silobränden zu beachten?
11. Chargenrückverfolgung: von A bis Z mit Marvin
12. Südzucker: schließt Ausnahmejahr erfolgreich ab

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
13. VSMK: Transparenz braucht Rechtssicherheit

PERSONEN + EHRUNGEN:
14. Meister.Werk.NRW: Minister würdigt Handwerksbetriebe
15. EFM: Europas Müller wählen neuen Präsidenten
16. Maschinen- und Anlagenbauer erweitert Geschäftsführung
17. Systemgastronomie: BdS setzt auf Kontinuität

BOOKMARKS + BOOKS:
18. Global Industry: Lotus Bakeries achieved good sales growth

REZEPTE + IDEEN:
19. «Pane Remolino»: Wenn es etwas Mediterranes sein soll ...


MARKT + UNTERNEHMEN


01. Edeka: Umbau der Backwarensparte «große Herausforderung»

Minden. (21.05. / emh) Die Edeka Regionalgesellschaft Minden-Hannover setzt ihren Wachstumskurs fort: 2012 stieg der Umsatz um 3,7 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag mit 178 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. «Mit dem Geschäftsverlauf 2012 sind wir zufrieden, im laufenden Jahr stehen wir vor großen Herausforderungen», sagt Vorstandssprecher Mark Rosenkranz. Im ersten Drittel 2013 stieg der Umsatz im Edeka-Einzelhandel auf vergleichbarer Fläche um 2,8 Prozent. Größte Herausforderung ist der Umbau der Backwarensparte. Mit fünf Backbetrieben und rund 860 Filialen zählt das Tochterunternehmen Schäfer's Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH zu den großen Anbietern von Frischbackwaren im Markt. Die Entwicklung der Branche erfordere eine neue Struktur der Backwarensparte. Produktion und Verkauf wird die Regionalgesellschaft dafür trennen. Für die Backshops in den Märkten wird künftig der Edeka-Einzelhandel zuständig sein. «Keiner weiß besser, wie sich Lebensmittel verkaufen lassen, als unsere Einzelhändler», sieht Rosenkranz dort die Kompetenz für den Backwarenverkauf. Vorteile sieht Edeka zudem durch eine optimierte Abstimmung der Segmente: Backshop, Bake-Off-Station und Regalware sollen sich unter einheitlicher Verantwortlichkeit zu einer weiteren Profilspitze des Edeka-Einzelhandels entwickeln. Eigenständige Schäfer's Backshops stehen zur Übernahme durch Existenzgründer bereit - angelehnt an das Erfolgsmodell des selbstständigen Edeka-Einzelhandels. Aktuell sei die neue Struktur mit 28 Edeka-Märkten und vier Existenzgründern in der Pilotphase, heißt es aus Minden. Von den insgesamt fünf Schäfer's-Produktionsstätten wird der Backbetrieb in Osterweddingen mit Investitionen von rund sieben Millionen Euro umgerüstet und ab Januar 2014 Tiefkühl-Teiglinge herstellen. In Porta Westfalica, Lehrte, Teutschenthal und Berlin produziert Schäfer's weiterhin tagesfrische Backwaren in handwerklicher Spitzenqualität.


02. Kreis Osterholz: Barnstorff kauft Bäcker Blanke

Worpswede. (21.05. / div) Gerd Buttgereit, Inhaber der Feinbäckerei-Konditorei Barnstorff im Landkreis Osterholz wagt einen großen Schritt und übernimmt den Bäcker Blanke aus Grasberg, ebenfalls Kreis Osterholz. Für Norbert Blanke sei dies eine gute Lösung, weiß die Regionalpresse. Denn so richtig erholt habe er sich nicht von der Insolvenz 2009 (siehe WebBaecker 42/2009). Wobei Blanke das Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen hat und die Bäckerei heute wieder profitabel arbeitet (siehe Ausgabe 09/2012). Wie auch immer: Während bei Blanke der Entschluss reifte, verkaufen zu wollen, tastete Buttgereit diverse Möglichkeiten ab, sich aus beengten Verhältnissen in Worpswede befreien zu können. Beide Ansinnen passen gut zusammen, so dass nach angemessener Sondierung jetzt die Verträge unterzeichnet werden konnten. Damit legt die Feinbäckerei-Konditorei Barnstorff ordentlich zu: Zählte sie bislang in den Regionen Osterholz, Bremen, Rotenburg und Verden elf Filialen (inklusive «Neo's Frühstücksbar»), kommen durch den Kauf weitere sechs Filialen hinzu. Zudem übernimmt das Unternehmen 31 Mitarbeitende und sechs Auszubildende von Blanke. Der größte Schritt: Die Feinbäckerei-Konditorei Barnstorff verlegt ihren Hauptsitz und ihre Produktion nach Grasberg. Damit würden sich die Kapazitäten für Gerd Buttgereit glatt vervierfachen; er hätte ein drängendes Problem nachhaltig gelöst. Insgesamt zählt die Feinbäckerei-Konditorei Barnstorff ab Juni 124 Mitarbeitende und elf Auszubildende, die 17 Filialen bewirtschaften.

 

 

TERMINE + EVENTS


03. Naturland: anzutreffen auf der Next Organic Berlin

Gräfelfing. (23.05. / nl) Am 26. Mai zeigt Naturland auf der Next Organic Berlin, wie ökologische und soziale Werte zu Erfolgsrezepten einer zukunftsorientierten Gastronomie werden. In der Haupthalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof informiert der Öko-Verband über die Umsetzung seiner Richtlinien, den Weg zur Zertifizierung und die Neugestaltung der gastronomischen Praxis. Zahlreiche Naturland Partner haben sich längst auf die Ansprüche von Profiküchen eingestellt und beliefern sie mit bedarfsgerechten Gebinden und Verpackungseinheiten. Einen kleinen Eindruck von der großen Vielfalt vermittelt auch das Warenregal am Naturland Stand auf der neuen Berliner Öko-Messe für Händler, Foodies und Gastronomen. Naturland feiert außerdem sein 30-jähriges Jubiläum. Seit 1982 fördert Naturland den Ökologischen Landbau weltweit und ist heute mit 53.000 Bauern und über 500 Herstellern als Naturland Partner einer der größten Öko-Verbände. Öko- Kompetenz und soziale Verantwortung gehört für Naturland seit jeher zusammen - damit auch kommende Generationen eine Zukunft haben.

P.S.: Mehr zur Next Organic Berlin - das neue Messeformat für Händler, Foodies, Gastronomen und Entdecker - vermittelt eine hübsche kleine Präsentation auf dem NOB-Server.

 

 

MANAGEMENT + BETRIEB


04. Wohnungseinbrüche: nehmen weiter deutlich zu

Berlin. (23.05. / gdv / shb) Nicht nur die Einbrüche in Bäckereien, sondern auch in Privathaushalte nehmen deutschlandweit zu und verursachen immer höhere Schäden. Nach vorläufigen Auswertungen kosteten sie die Versicherer in 2012 rund 470 Millionen Euro, das sind 50 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg 2012 erneut um 10.000 auf aktuell 140.000 Straftaten. In den letzten drei Jahren haben diese Delikte um fast 30 Prozent zugenommen, berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. «Einbrechern wird ihr Handwerk immer noch zu leicht gemacht», heißt es aus Berlin. «Viele Häuser und Wohnungen sind nicht ausreichend gegen Einbruch gesichert». Dabei könne der Einsatz von Sicherheitstechnik in vier von zehn Fällen die Straftat verhindern. Das weiß man auch bei der SHB Allgemeinen Versicherung VVaG in Königswinter: «Die SHB bietet einen Versicherungsschutz, der über das gewohnte Maß an marktüblichen Leistungen hinausgeht», sagt Wolfgang Fröhlich, Vorstandsvorsitzender der SHB. So gilt für die Hausratversicherung aus Königswinter - bei Bedarf - das gleiche Sicherheitskonzept, wie es sich in Bäckereien längst bewährt hat. Das sieht neben der Versicherung an sich - SHB-Komfort oder SHB-Klassik - eine moderne Gefahrenmeldeanlage vor sowie einen freistehenden Tresor mit elektronischem Schloss. Schützen Sie Ihre Schätze! Informieren Sie sich über die SHB Hausratversicherung bei Ihrem Ansprechpartner.


05. Leitfaden Capturing: Printdokumente digitalisieren

Berlin. (23.05. / bk) Der Arbeitsalltag wird immer stärker von digitalen Dokumenten geprägt, etwa E-Mails. Doch noch immer erhalten Unternehmen und Behörden viele «analoge» Briefe auf Papier. Technologien wie das «Capturing» helfen, diese in die digitalen Arbeitsabläufe zu integrieren: Damit ist das automatisierte Scannen, Aufbereiten und Verarbeiten von Informationen gemeint. Welche Möglichkeiten diese Technologie den Unternehmen bietet, zeigt der neue Leitfaden «Document + Data Capture - Von Papier zu Daten» des Hightech-Verbands Bitkom. «Für die Unternehmen ist es mit einem hohen Aufwand verbunden, die Informationen auf Papierdokumenten weiter zu verarbeiten», sagt Andreas Nowottka, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs Enterprise Content Management (ECM) im Bitkom. «Durch die Digitalisierung von Dokumenten können Mitarbeiter schneller darauf zugreifen und müssen weniger Information per Hand übertragen». Der Leitfaden gibt Unternehmen einen Überblick zum Capturing von Dokumenten und Daten. Hierfür werden die einzelnen Schritte eines Capturing-Prozesses vorgestellt. Dazu gehört die Verarbeitung beim Posteingang, wie der Scan-Prozess, die Erkennung von Inhalten und die automatische Weiterverarbeitung. Der Leitfaden «Document + Data Capture - Von Papier zu Daten» steht kostenfrei auf dem Bitkom-Server zum Download bereit. Mehr zum Thema ECM mit Experten-Interviews, Best-Practice-Beispielen und Neuigkeiten aus Markt und Technik gibt es zudem unter ecm-navigator.de.


06. Statistik: Abfallaufkommen steigt auf 387 Millionen Tonnen

Wiesbaden. (23.05. / destatis) Das Abfallaufkommen 2011 in Deutschland betrug nach vorläufigen Ergebnissen 386,7 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist die Abfallmenge damit gegenüber 2010 um 3,7 Prozent gestiegen. Über die Hälfte des Abfalls waren nach wie vor Bau- und Abbruchabfälle mit 51,6 Prozent, gefolgt von den übrigen Abfällen (besonders aus Produktion und Gewerbe) mit 15,1 Prozent und den Siedlungsabfällen mit 13,0 Prozent. Auf Sekundärabfälle, die schon einmal in einer Anlage behandelt wurden, entfielen 11,4 Prozent des Abfallstroms und 9,0 Prozent waren Abfälle aus der Gewinnung und Behandlung von Bodenschätzen. 300,3 Millionen Tonnen aller Abfälle wurden verwertet, das entspricht einer Verwertungsquote von 77,6 Prozent. Die meisten Abfälle davon wurden recycelt, also stofflich verwertet. Die Recyclingquote bezogen auf das gesamte Abfallaufkommen lag bei 69,1 Prozent. Nur ein geringer Anteil kommt auf Deponien - die Ablagerungsquote beträgt nur noch 17,5 Prozent.


07. Diversity-Management: bunt gemischt zum Erfolg

Mannheim. (22.05. / bgn) Diversität - hier im Kontext zur kulturellen Vielfalt nach Regionen, Nationen oder Traditionen - beschäftigt sich einerseits mit der personellen Vielfalt in Unternehmen. Diese Vielfalt ist im Zuge von Globalisierung sowie gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen immer stärker von ethnischer Herkunft, sozialem Hintergrund, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Alter oder Behinderungen der Mitarbeitenden geprägt. Zum anderen beschäftigt sich Diversität (lat. «diversitas» für Vielfalt) auch mit den Änderungen in betrieblichen Strukturen. Diese bringen neue Arbeitsformen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse mit sich. Der Gesetzgeber hat darauf mit dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) reagiert. Es fordert die Gleichbehandlung und damit den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit aller Mitarbeitenden im Unternehmen. Zum Erhalt dieser Beschäftigungsfähigkeit braucht es Maßnahmen und Wege, um die personelle und kulturelle Vielfalt zu nutzen. Denn sie birgt wertvolle Ressourcen wie Know-how, interkulturelle Kompetenzen und vielfältige Talente und Fähigkeiten. Die Grundvoraussetzung hierbei ist die Gesunderhaltung aller Beschäftigten. Deshalb müssen Probleme und Belastungen, die durch Vielfalt entstehen und zu einer erhöhten Unfallgefahr und zu Erkrankungen führen können, erkannt und angegangen werden. Die Unternehmen müssen das AGG umsetzen und eine Kultur schaffen, in der alle Menschen gesund zusammenarbeiten können. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit einem Seminarangebot. Darin werden Lösungsansätze aufgezeigt, wie Unternehmen mit dieser Vielfalt umgehen können.


08. Wie finde ich den passenden Standort zu meinem Unternehmen?

Isernhagen / Hannover. (22.05. / ge) In einem zunehmend enger werdenden Markt wird die Standortsuche und Standortauswahl für viele Betriebe immer schwieriger. Spätestens seit Lidl den Ausbau der Backstationen vorangetrieben hat, wird auch der Lebensmittel-Einzelhandel zunehmend zu einem verdrängenden Wettbewerber von bislang profitablen Standortlagen. Auch andere Lebensmittel-Einzelhändler sind mit verschiedenen Konzepten auf dem Weg, den Bäcker aus der Vorkassenzone zu verdrängen. So plant auch Rewe ein neues Gastronomie-Konzept. Auf welcher Fläche das Konzept entstehen wird und ob der Bäcker dafür aus der Vorkassenzone weichen muss, ist noch offen. Allerdings werden dem Bäcker nach der Konkurrenz im Brot- und Brötchensegment in Form der Backstationen im Markt möglicherweise nun zusätzlich die Snack- und Cafesegmente durch ein neues Gastro-Konzept der Lebensmittel-Einzelhändler genommen. So drängen immer wieder verschiedene Konzepte in die Kernsegmente des Backwarenmarktes vor. Der Verdrängungswettbewerb hat bereits viele Bäckereien zum Verkauf bewegt oder aber in die Insolvenz geführt. Daher werden auch immer wieder Standorte frei und anderen Bäckereien zur Übernahme angeboten. Zu den verschiedenen Kernkompetenzen der einzelnen Bäckereibetriebe können passende Standorttypen definiert werden. Demnach müssen die verschiedenen Standorttypen auch unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Durch eine Definition des passenden Standorttyps können von vornherein Standortangebote anhand einer Vorab-Checkliste geprüft werden und es kann entsprechend schnell entschieden werden, ob der Standort grundsätzlich interessant wäre. Eine solche Definition von Standorttypen führt für das Unternehmen zu Klarheit und Effizienz in den Prozess der Standortwahl. Speziell für Bäckereibetriebe hat die Gehrke econ Unternehmensberatung die Standortanalyse für Bäckereien entwickelt und bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz.

Hinweis: Für weiterführende und vertiefende Fragen zur Standortwahl und Standortanalyse stehen Ihnen die Fachleute der Gehrke econ Unternehmensberatung sehr gerne zur Verfügung. Eine Vorab-Checkliste zur Standortwahl mit den unterschiedlichen Merkmalen zur Standortdefinition können Sie bei Daniel Feldmann anfordern - per Telefon unter 0511/70050-534 oder per E-Mail an daniel.feldmann@gehrke-econ.de.


09. Kampagne: «Denk an mich. Dein Rücken.»

Mannheim. (22.05. / bgn) Ein gesunder Rücken ist wertvoll für unser Leben, unsere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Doch mit unserer Rückengesundheit ist es nicht immer zum Besten bestellt: Rund ein Viertel aller Fehltage in deutschen Unternehmen geht auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurück. Deshalb wollen die gesetzliche Unfallversicherung und ihre Partner den Unternehmen und ihren Beschäftigten in den nächsten drei Jahren den Rücken stärken mit der Kampagne «Denk an mich. Dein Rücken». Die BGN hat ein vielseitiges Aktionspaket geschnürt.


10. ASI: Was ist bei Silobränden zu beachten?

Mannheim. (22.05. / bgn) Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat die neue ASI 9.35 - Arbeits- Sicherheits- Information «Handlungshilfe zum Vorgehen bei Silobränden» - zum Download bereitgestellt. Brände in Siloanlagen können schwerwiegende Folgen haben. Zudem sind schwere Explosionen mit Personenschäden zu befürchten, wird unsachgemäß gelöscht. Die neue ASI 9.35 (Format PDF) enthält Hinweise für Betriebe und interessierte Feuerwehren, was im Vorfeld und im Brandfall getan werden kann, um Folgeschäden zu vermeiden oder/und das Risiko zu minimieren. Enthalten sind eine Checkliste für organisatorische und technische Maßnahmen und ein Merkblatt zum Ausfüllen, Unterweisen und Aushängen im Betrieb. Feuerwehren bekommen Hinweise, wie ein Silobrand unter Zuhilfenahme von Inertisierungsmaßnahmen gelöscht und die Gefahr von Personenschäden beim Feuerwehrpersonal verringert werden kann.


11. Chargenrückverfolgung: von A bis Z mit Marvin

Kronau. (22.05. / goe) Aufgrund geltenden EU-Rechts sind Produktionsbetriebe verpflichtet, die Herstellung und den Verkaufs- respektive Verteilungsweg ihrer Verkaufsartikel zu dokumentieren. Damit dies nicht manuell geschehen muss, kann Marvin diese Dokumentation übernehmen. Bereits beim Wareneingang, das heißt der Anlieferung von Rohstoffen und Handelswaren durch Ihren Lieferanten, werden die Rohstoffe klassifiziert und für die Chargenverfolgung gekennzeichnet. Durch die weitere Dokumentation der Lagerentnahme und der Zuordnung zu den produzierten Artikeln, erzeugt Marvin die Verbindung zwischen Einkauf und Produktion. Bei der Auslieferung der produzierten Artikel wird dann auch noch die Verbindung zwischen produzierter Charge und Kunde hergestellt. Sie können damit also jeden eingekauften Rohstoff bis zu Ihren Kunden verfolgen. Auch umgekehrt kann jedes verkaufte Produkt, das ein Kunde erhalten hat, so detailliert und genau wie Sie es für Ihr Unternehmen wünschen, bis zum Lieferanten, der Ihnen die Rohstoffe für die Herstellung geliefert hat, zurückverfolgt werden. Die GOECOM Hotline oder Ihr zuständiger GOECOM Servicepartner informieren Sie gerne näher über die Chargenrückverfolgung mit Marvin.


12. Südzucker: schließt Ausnahmejahr erfolgreich ab

Mannheim / Ochsenfurt. (18.05. / sag) Die Südzucker AG steigerte im Geschäftsjahr 2012/2013 - 01. März 2012 bis 28. Februar 2013 - den Konzernumsatz um 13 Prozent auf 7,9 (Vorjahr: 7,0) Milliarden Euro und das operative Ergebnis um 30 Prozent auf 974 (Vorjahr: 751) Millionen Euro. Der Anstieg des Konzernumsatzes stammte aus allen Segmenten. Einem sehr hohen Ergebnisanstieg in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs, der besonders durch die außergewöhnlich positive Entwicklung im Segment Zucker geprägt war, folgte eine Ergebnisentwicklung auf Vorjahresniveau. Das Segment Spezialitäten konnte erwartungsgemäß nicht an das Vorjahresergebnis anschließen; der Ergebnisrückgang vollzog sich in der zweiten Geschäftsjahreshälfte. Die Segmente CropEnergies und Frucht trugen zum deutlichen Ergebniszuwachs bei. Im laufenden Geschäftsjahr 2013/2014 wird bei einem leicht steigenden Konzernumsatz das operative Ergebnis - nach dem Rekordergebnis 2012/2013 - deutlich auf rund 825 Millionen Euro zurückgehen - heißt es im Geschäftsbericht 2012/2013, den Interessenten im Format PDF auf dem Südzucker-Server vorfinden.

 

 

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


13. VSMK: Transparenz braucht Rechtssicherheit

Frankfurt. (23.05. / vsmk) Während ihrer Frühjahrskonferenz in Bad Nauheim haben die Verbraucherschutzminister der Länder den Bund aufgefordert, Rechtssicherheit bei der Veröffentlichung von Hygieneverstößen und Grenzwertüberschreitungen zu schaffen. «Die derzeitige Gesetzeslage ist nicht ausreichend, um Verstöße zu veröffentlichen und damit für mehr Transparenz bei Verbrauchern zu sorgen. Das muss sich schnellstmöglich ändern», sagt Lucia Puttrich, die Vorsitzende der Verbraucherschutzministerkonferenz der Länder, in einer Mitteilung. Zahlreiche Bundesländer stellten die Veröffentlichung nach Paragraph 40 Absatz 1a des Lebens- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) ein, nachdem Gerichte unter anderem Bedenken bezüglich der Verhältnismäßigkeit und der Verfassungsgemäßheit festgestellt hatten. Strittig blieb bei der Tagung, bis wann eine solche Änderung vorliegen kann. Für den Bund stellte Verbrauchschutzministerin Ilse Aigner klar, dass ein Entwurf der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode nicht mehr vorgelegt werden könne. Die Verbraucherschutzminister bekräftigten einen Bundesratsbeschluss von diesem Frühjahr, der ein Gesamtkonzept im Sinne eines abgestimmten und in sich schlüssigen Transparenzsystems fordert, mit dem sich die Verbraucher über die Ergebnisse der amtlichen Lebens- und Futtermittelkontrolle in einfacher Weise informieren können. Die Verbraucherschutzminister haben zudem vereinbart, dass eine Arbeitsgruppe klären soll, ob künftig für bestimmte Regelkontrollen die Erhebung von Gebühren möglich sein soll. Außerdem haben sich die Minister für eine zügige Einführung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung von tiefgefrorenem Obst und Gemüse ausgesprochen. Details zu den Beschlüssen gibt es auf der Homepage. der VSMK.

 

 

PERSONEN + EHRUNGEN


14. Meister.Werk.NRW: Minister würdigt Handwerksbetriebe

Düsseldorf. (24.05. / lanuv) Mit der Initiative «Meister.Werk.NRW - Der Preis für ausgezeichnete Qualität im Lebensmittelhandwerk» möchte das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (LANUV) in Nordrhein-Westfalen besondere Leistungen im Bäcker- und Fleischerhandwerk auszeichnen - siehe WebBaecker 46/2012. Die Kriterien hatte das LANUV gemeinsam mit den Bäckerverbänden und dem Fleischerverband NRW erarbeitet. Über 5.000 Unternehmen, davon hauptsächlich Bäcker- und Fleischerbetriebe (rund 75 Prozent) sorgen in NRW für die unmittelbare Nahversorgung mit Backwaren und Fleischprodukten. Davon 25 Bäckereien und 24 Fleischereien würdigte der Minister in diesen Tagen erstmals für ihre meisterhaften Leistungen im Lebensmittelhandwerk. Die Preisträger unter den backenden Betrieben: Bäckerei Duesmann (Gronau); Bäckermeister Grobe GmbH + Co. KG (Dortmund); Der gute Bäcker B. Krimphove GmbH (Münster); Bäckerei Vosshagen (Drolshagen); Bäckerei Franzes GmbH (Meschede-Berge); Bäckerei-Konditorei Auffenberg GmbH (Castrop-Rauxel); Bäckerei Zumbusch (Stadtlohn); Bäckerei Blömker (Lengerich); Bäckerei Eling (Netphen); Bäckerei Sangermann (Olpe); Goldbäckerei Grote (Balve); Bäckerei Geiping GmbH + Co. KG (Lüdinghausen); Bäckerei Simon (Löhne/Gohfeld); Bäckerei Becker (Heiden); Bäckerei Jansen (Rees); Bäckerei Holtmanns GmbH (Straelen); Bäckerei Weißert (Krefeld-Forstwald); Bäcker Peter (Essen); Bäckerei Immerath (Elsdorf); Bäckerei Kraus (Köln); Nobis Printen (Aachen); Hercules Mühlenbäckerei (Düsseldorf); Bäckerei Lehnen (Brüggen); Bäckerei Boveleth (Bedburg); Mauel 1883 (Meckenheim).


15. EFM: Europas Müller wählen neuen Präsidenten

Brüssel / BE. (23.05. / efm) The European Flour Millers' Association (EFM) - der europäische Mühlenverband - hat ein neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Gary Sharkey von Premier Foods aus Großbritannien. Er folgt auf Hubert Francois aus Frankreich. Vizepräsidenten sind Christoph Kempkes aus Deutschland (VK Mühlen AG), Pekka Mäki-Reinikka aus Finnland (Fazer Group) und Andrea Campiglio aus Italien (Molino Fiocchi). Die Generalversammlung tagte in der letzten Woche in Brüssel und wählte das Präsidium turnusgemäß für zwei Jahre. Christoph Kempkes ist seit April 2013 Vorsitzender des Verbands Deutscher Mühlen. Die EFM vertritt die Interessen der europäischen Mühlenwirtschaft auf europäischer und internationaler Ebene; 26 nationale Mühlenverbände aus ganz Europa sind dort organisiert. Die über 3.800 europäischen Mühlen vermahlen Jahr für Jahr 45 Millionen Tonnen Weizen und Roggen. Mit rund 45.000 Beschäftigten erwirtschaften sie einen Jahresumsatz von rund 15 Milliarden Euro.


16. Maschinen- und Anlagenbauer erweitert Geschäftsführung

Markt Einersheim. (21.05. / fr) Der Bäckereimaschinenhersteller Fritsch hat die Geschäftsführung erweitert. Seit Mitte Mai zeichnet Dr. Ulrich Brahms als neuer operativer Geschäftsführer der Gruppe verantwortlich. Gemeinsam mit Inhaber und Geschäftsführer Klaus Fritsch bildet Brahms ab sofort die Führungsspitze des Unternehmens. Durch die Verstärkung kann sich Klaus Fritsch wieder intensiv der strategischen Ausrichtung des Unternehmens widmen, während Brahms' Fokus auf Vertrieb, Technik und Produktion liegt. «Mit Dr. Brahms gewinnt Fritsch einen ausgewiesenen Experten und eine erfahrene Führungspersönlichkeit», sagt Klaus Fritsch. Dr. Brahms kann auf jahrelange Berufserfahrung im Bereich Anlagen- und Maschinenbau in leitenden Positionen aufbauen. Nach seinem Studium des Maschinenbaus und der Elektrotechnik an der Universität Hannover promovierte der Diplom-Ingenieur im Fachgebiet Produktionstechnik. Dr. Brahms war in den letzten Jahren als Geschäftsführer und Chief Executive für namhafte, international agierende Unternehmen tätig.


17. Systemgastronomie: BdS setzt auf Kontinuität

München. (18.05. / bds) Im Fokus der Mitgliederversammlung 2013 des Bundesverbands der Systemgastronomie (BdS) in Wiesbaden stand die Wahl des Präsidiums. Über 140 Teilnehmer sprachen BdS-Präsidenten Wolfgang Goebel sowie dem Vizepräsidenten Stefan Kost das Vertrauen aus und bestätigten beide einstimmig im Amt. Auch die weiteren Präsidiumsmitglieder Alexander van Bömmel, Wilfried Cichon, Dr. Thilo auf'm Kamp, Insa Klasing und Marcus Lettschulte wurden einstimmig für eine weitere Amtsperiode gewählt. Der bisherige und künftige BdS-Präsident Goebel zog in seiner Rede eine positive Wirtschaftsbilanz 2012. Mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von drei Prozent liege die Branche weit über dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Eine Herausforderung sehe er allerdings in der Arbeits- und Fachkräftesicherung. Im Jahr 2011/2012 konnten 16 Prozent von 3.831 Ausbildungsstellen zum/zur Fachmann/Fachfrau der Systemgastronomie nicht besetzt werden. Das Engagement des BdS rund um Nachwuchssicherung müsse daher konsequent fortgesetzt werden. Neben der Teilnahme an Ausbildungsmessen, der Zusammenarbeit mit Berufsschulen und dem Großevent «Teamcup der Systemgastronomie» habe der BdS nun auch ein Pilotprojekt zur Rekrutierung junger Spanier gemeinsam mit der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft aufgenommen. Die Systemgastronomie könne jungen Menschen aus dem In- und Ausland als Arbeitgeber vieles bieten. Dies gelte umso mehr für BdS-Mitglieder. Neben den attraktiven BdS-Tarifverträgen stehe hierfür zum Beispiel die hohe Übernahmequote der Auszubildenden von rund 80 Prozent.

 

 

BOOKMARKS + BOOKS


18. Global Industry: Lotus Bakeries achieved good sales growth

Hamburg. (bm) Lotus Bakeries Group achieved good sales growth during the first four months of 2013. This sales increase came mainly from the continued international growth of its branded products. The investment programme to expand production capacity for caramelized biscuits in Lembeke and for cakes at Oostakker is now complete, the company said in its statement covering the first trimester 2013. Other topics of the week:

 

TitleRegionDate
Hershey: Opens Asia Innovation Center in Shanghai(US)Fri 05-24
Flowers Foods: Announces Three-for-Two Stock Split(US)Fri 05-24
Greencore Group: interim results for H1/2013(IR)Thu 05-23
Tate + Lyle: acquires Swedish oat beta glucan business(UK)Thu 05-23
Nestle: expands R+D facilities in Singapore(CH)Thu 05-23
Hershey: to Launch Innovative Brand in China(US)Thu 05-23
Campbell: Baking + Snacking sales up 5% in Q3/2013(US)Wed 05-22
Cloetta AB: Acquires Goody Good Stuff(SE)Wed 05-22
Lotus Bakeries: Intermediate Statement(BE)Tue 05-21
Pioneer Foods: posts unaudited results H1/2013(ZA)Tue 05-21
Barilla Group: announces 2012 consolidated results(IT)Mon 05-20
Nestle: invests to strengthen supply chain in Russia(CH)Mon 05-20
Flowers Foods: Reports First Quarter 2013 Results(US)Sat 05-18
Brazil Fast Food: Announces First-Quarter 2013 Results(BR)Sat 05-18

 

 

REZEPTE + IDEEN


19. «Pane Remolino»: Wenn es etwas Mediterranes sein soll ...

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Isernhagen. (24.05. / is) Die Vorteig-Spezialisten von IsernHäger würden sich vermutlich freuen, sorgte eine eher sommerliche Rezeptidee aus dem VorteigCentrum bei Ihnen für viel Wirbel. Um genau zu sein, für 294 Wirbel zu je 600 Gramm Teigeinlage. So viel gibt nämlich die IsernHäger Anleitung her, passenderweise unter dem Titel «Pane Remolino» - was aus dem Spanischen kommt und schlicht als «Wirbel-Brot» zu übersetzen ist. Ein Weizensaueranteil von zehn Prozent und zwei Prozent Olivenöl sorgen sowohl für einen ansprechenden Geschmack als auch eine überdurchschnittliche Frischhaltung. Die ausschließliche Verarbeitung von Weizen verleiht diesem Gebäck eine gute Bekömmlichkeit. Die Idee stammt von Juni 2011 und hat sich zu einem der «Hits» in des WebBaeckers Rezept-Datenbank entwickelt.


ODS: 1122-ISERN-REMOLINO.ODS
XLS: 1122-ISERN-REMOLINO.XLS
PDF: 2011_06_Pane_Remolino.pdf