DAS WAREN DIE THEMEN IM WEBBAECKER NEWSLETTER FÜR DIE 10. KALENDERWOCHE 2009:


MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Hofpfisterei: nun auch an Berlins Schlossstraße
02. Plan 2009: 100 McCafes in ganz Österreich
03. McDonalds Österreich: meldet 406 Millionen Euro Umsatz
04. VDM: über neue Wege im Marketing und die Landwirtschaft 2020
05. BackWerk: erwartet weiterhin starkes Wachstum
06. Krimphove: Traditionsbetrieb baut neu

THEMA DER WOCHE: Internorga -- Leitmesse für den Außer-Haus-Markt
07. Internorga 2009: 11 Hallen voller Ideen, Konzepte und Lösungen
08. Ausgezeichnet: Weizenfermenter mit Kühlung
09. Internorga Kongresse: Veranstalter erwarten neuen Rekord
10. GOECOM: stellt Marvin Edition 2009 vor

MANAGEMENT + BETRIEB:
11. Bayern: Gutachten zur Verpackungs-VO in Brüssel anerkannt
12. Wenn der Betrieb zu eng wird: Was ist «gute Architektur»?
13. EU: will Kleinstbetriebe von Jahresabschlüssen befreien
14. BGN: Beiträge werden wohl steigen
15. Barry Callebaut: will Stollwerck nach Spanien verkaufen

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
16. Tauziehen: Nährwertprofile zunächst ausgebremst
17. Saarland: will Hygiene-Sünder künftig nennen
18. BfR: Fragen und Antworten zu Eisen in Lebensmitteln
19. Pankow: führt Hygiene-Sünder in öffentlicher Negativliste
20. ZMP: Wie hoch sind die Bio-Anteile wirklich?

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
21. ZMP: EU-Getreideexport mit Schlüsselfunktion

PERSONEN + EHRUNGEN:
22. Lochham: Fachlehrer-Team wieder komplett

BOOKMARKS + BOOKS:
23. Das Virus lauerte im Staub: Berufskrankheit durch Mäusekot
24. Global Industry: Warburg Pincus buys 10,3% Premier Foods slice

REZEPTE + IDEEN:
25. Aromasoftweißbrot: aromatisch, bekömmlich, beeindruckend


MARKT + UNTERNEHMEN


01. Hofpfisterei: nun auch an Berlins Schlossstraße
München. (06.03. / wib) Wie im Januar angekündigt, macht sich die bayerische Hofpfisterei daran, ihr (Mini-) Filialnetz von zwei Verkaufsstätten in Berlin um weitere Standorte zu erweitern. Bislang liefert der Öko-Vorzeigebetrieb jede Woche gut 2'000 Brote aus der Isar-Metropole in die Hauptstadt. Die Nachfrage nach dem Pfister Öko-Natursauerteigbrot sei rege, lesen wir in der Tagespresse. Die beiden bestehenden Filialen in Charlottenburg und Mitte können die Nachfrage nicht decken, so dass nun eine dritte Filiale in Steglitz eröffnet wurde. Insgesamt plant die Hofpfisterei für 2009 fünf Filialen in der Bundeshauptstadt. In Süddeutschland bewirtschaftet die Biobäckerei mehr als 150 Filialen.

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02. Plan 2009: 100 McCafes in ganz Österreich
Wien / AT. (05.03. / md) McDonalds Österreich feiert derzeit in Ried das 50. McCafe. Mit der Erweiterung der Restaurants und dem Shop-in-Shop-Konzept McCafe erreicht McDonalds nicht nur neue Kundengruppen, sondern schafft auch 500 neue, qualifizierte Arbeitsplätze und investiert gemeinsam mit seinen Franchisenehmern zehn Millionen Euro in Österreichs Wirtschaft, heißt es in einer Medienmitteilung. Heute werden demnach jedes Jahr nahezu zehn Millionen Kaffees in Österreichs McDonalds Restaurants verkauft, sagt Andreas Schwerla, Managing Director McDonalds Österreich: «Dem Coffee-Shop Markt werden die nächsten Jahre Wachstumsraten bis zu 15 Prozent vorhergesagt und wir sprechen mit dem McCafe neue Kundengruppen an». Junge Mütter gehören heute ebenso zu den Gästen wie Seniorengruppen. Waren es in 2006 gerade mal fünf McCafes und in 2007 bescheidene 19, so gibt es heute in ganz Österreich flächendeckend 50 McCafes. Damit habe der alpenländische Ableger des US-amerikanischen Schnellkost-Konzerns seinen Plan, in 2008 rund 40 McCafes zu betreiben, deutlich übertroffen — 2009 sollen weitere 50 McCafes hinzukommen. «Wir investieren massiv in Zeiten, wo andere Investitionen streichen», sagt Schwerla. Das zahle sich aus: Im Schnitt freut sich jeder Franchisenehmer nach der Neugestaltung des Restaurants und der Eröffnung eines McCafes über eine Umsatzsteigerung von mehr als 20 Prozent. Beim Umbau der Restaurants und der Einrichtung der McCafes profitieren viele regionale Unternehmen und Lieferanten aus Österreich.

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03. McDonalds Österreich: meldet 406 Millionen Euro Umsatz
Wien / AT. (05.03. / md) Das Jahr 2008 war ein Rekordjahr für McDonalds Österreich: 127 Millionen Gäste (plus 7,4 Prozent) bescherten dem Unternehmen einen Umsatz von 406 Millionen Euro (plus 11,1 Prozent). «2006 starteten wir unsere Modernisierungs-Offensive — vom Innen- und Außendesign bis zum Einsatz moderner Technologien in unseren Restaurants», nennt Andreas Schwerla, Managing Director McDonalds Österreich, einen Grund für das erfreuliche Jahresergebnis. Dafür investierte McDonalds in 2008 insgesamt 25 Millionen Euro (plus 31 Prozent). Besonders stolz ist der alpenländische Ableger des US-amerikanischen Schnellkost-Konzerns auf die rasche Expansion von McCafe: «Ende 2009 werden wir davon 100 haben und parallel wird die Modernisierung unserer Restaurants in Österreich abgeschlossen sein», sagt Schwerla. McDonalds werde damit zur Nr. 1 am österreichischen Kaffeemarkt und durch die zügige Expansion von McCafe auch eines der Vorzeigeländer in der McDonalds Gruppe.

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04. VDM: über neue Wege im Marketing und die Landwirtschaft 2020
Bonn. (03.03. / vdm) Was kommt nach dem «zahnlosen Werbe-Tiger» CMA? Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft Anfang Februar gekippt hatte, erörterten Experten dieser Tage während der 16. Mühlenfachtagung des Verbands Deutscher Mühlen (VDM) in Fulda Wege der künftigen branchenspezifischen Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem standen Perspektiven der Pflanzenzüchtung, Ausbildungsfragen und Prognosen für die Landwirtschaft 2020 auf dem Programm. «Wirkungseffizienz gleich Null», bilanzierte Prof. Dr. Franz Mühlbauer, Marketingexperte an der Fakultät Landwirtschaft der Fachhochschule Weihenstephan, die CMA-Werbung für landwirtschaftliche Gattungsprodukte. Der VDM hatte schon länger kritisiert, dass die mehr als drei Millionen Euro, die die Mühlen jährlich in den Absatzfonds eingezahlt haben, ihnen nur zu einem Bruchteil zugute gekommen sind. Ein Mühlenunternehmen war es auch, das neben Landwirt Georg Heitlinger und einer Geflügelschlachterei erfolgreich gegen den Absatzfonds geklagt hatte. Über das Urteil und seine Konsequenzen referierte in Fulda Fritz Albert von der klagenden Kampffmeyer Mühlen GmbH, Hamburg.
Info: http://www.webbaecker.de/r_markt/2009/1009-MUEHLEN.HTM

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05. BackWerk: erwartet weiterhin starkes Wachstum
Essen. (02.03. / bw) Nach einem erfolgreichen Jahr 2008 ist die BackWerk Service GmbH gemeinsam mit ihren Franchise-Partnern mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Seit Jahresbeginn eröffnete der Marktführer unter den Aufbäckereien bereits zwölf neue Standorte in Deutschland und Österreich. Dabei konzentrierte sich die Expansion nicht nur auf die Großstädte Hamburg, Frankfurt am Main, Leipzig, Stuttgart, Dresden, Berlin (2) und Wien (2). Auch in Mittelstädten wie Hagen, Krefeld und Graz öffneten neue Filialen, heißt es aus der Essener Systemzentrale. In 2008 hatte BackWerk 40 neue Ableger eröffnet. Ähnlich wird wohl auch 2009 verlaufen, denn bereits für die nächsten Wochen sind Neueröffnungen unter anderem in Dresden, Köln und Stuttgart angekündigt. Der Umsatz bei BackWerke stieg war in 2008 um rund 40 Prozent auf über 95 Millionen Euro gestiegen. Für 2009 erwarten die Aufbäcker ein weiteres starkes Wachstum auf über 115 Millionen Euro.

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06. Krimphove: Traditionsbetrieb baut neu
Münster. (02.03. / boz) Aus logistischen Gründen hat sich Der gute Bäcker Krimphove entschlossen, seine beiden Produktionsstandorte für Brot und Brötchen einerseits sowie Feinbäckerei und Konditorei andererseits zusammenzulegen. Zu diesem Zweck hat Bäckermeister Georg Krimphove (44) ein rund 4.800 Quadratmeter großes Grundstück gekauft, auf dem er eine 1.600 Quadratmeter große Produktionshalle errichten will, berichtet die Regionalpresse. Neben der Produktion soll das neue Anwesen über eine Verkaufsfiliale mit angeschlossenem Bistro zur Nahversorgung der Beschäftigten im Gewerbegebiet Münster-Loddenheide verfügen. Der Bäckermeister, der das westfälische Unternehmen in fünfter Generation gemeinsam mit seinem Vater Heinrich Krimphove (74) führt, verspricht sich von der Investition verbesserte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, verbesserte innerbetriebliche Abläufe, Energieeinsparungen — nach eigenen Angaben im gut fünfstelligen Euro-Bereich — sowie auf lange Sicht überschaubare Möglichkeiten zur Expansion. Krinphoves machen deutlich, dass sie sich weiter auf Münster konzentrieren werden: «Wir wollen die Backwaren nicht Hunderte von Kilometern durch die Gegend fahren», sagt Georg Krimphove. Der Bauantrag sei gestellt und gemeinsam hofft man, Mitte März mit dem Neubauvorhaben beginnen zu können. Der Obermeister der Bäcker-Gilde Münster geht davon aus, rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft in den neuen Betrieb umziehen zu können.


 

THEMA DER WOCHE: Internorga -- Leitmesse für den Außer-Haus-Markt


07. Internorga 2009: 11 Hallen voller Ideen, Konzepte und Lösungen
Hamburg. (hm) Vom 13. bis 18. März findet zum 83. Mal die führende Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Catering, Bäckereien und Konditoreien statt. Auf der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt erwarten Interessenten rund 1.000 Aussteller in elf Hallen mit Neuheiten für alle Marktsegmente. Hier präsentieren und diskutieren die Trendsetter der Branche Ideen, Konzepte und Lösungen auch für Ihr Unternehmen. Lassen Sie sich von neuen Produkten und Themen inspirieren. Die ausstellenden Unternehmen freuen sich auf Ihren Besuch. Viele Information, die Sie zur Vorbereitung Ihres Internorga-Programms brauchen, finden Sie unter ...
Info: http://www.hamburg-messe.de/internorga/in_de/kurzinfo.htm?Besucher

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08. Ausgezeichnet: Weizenfermenter mit Kühlung
Hamburg / Isernhagen. (hm / is) Die Internorga präsentiert sich in diesem Jahr so groß und attraktiv wie nie zuvor. Mit rund 87.000 Quadratmetern steht die größte Ausstellungsfläche in der Geschichte der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt zur Verfügung. Erstmals kann die Fachmesse dabei die neue Halle B7 nutzen. Mehr als 1.000 Aussteller aus dem In- und Ausland werden während der 83. Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien ihre Neuheiten, Trends und Komplettlösungen zeigen. Zum Branchenhighlight auf dem neuen Hamburger Messegelände vom 13. bis 18. März erwarten die Veranstalter mehr als 100.000 Fachbesucher aus aller Welt. Mit der W200K Compactline präsentiert IsernHäger den backenden Branchen in Halle B6, Stand 512 das Multitalent für individuelle Vorteigansprüche von höchster Qualität auf den Markt — auch für die Feinbäckerei. Die bedienerfreundliche Anlage bietet größten Komfort auf kleinster Fläche und kann aufgrund ihrer funktionalen Bauweise jederzeit problemlos installiert und versetzt werden. Compactline — einfacher geht es nicht! Klein macht sich auch die fahrbare Aromaanlage A100 Ecoline in der Backstube. Bieten Sie Ihren Kunden mit dem AromaStück® einen wirklich einzigartigen Geschmack und eine verbesserte Frischhaltung. IsernHäger Starterkulturen (StartGut) — auch in Bio-Qualität — für Weizen, Roggen, und Dinkel komplettieren das Vorteigangebot für Fachleute, die für ihre Kunden das Unverwechselbare suchen. Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie während der Internorga «live und schmeckbar» den vielfältigen Einsatz.

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09. Internorga Kongresse: Veranstalter erwarten neuen Rekord
Hamburg. (wib) Wertvolle Impulse können Führungskräfte aus der Profi-Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung während der begleitenden Fachkongresse zur Internorga erhalten, dem Internationalen Foodservice Forum und dem Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung. Auch Fach- und Führungskräften aus den backenden Branchen hat das Internationale Foodservice Forum einiges zu bieten — so dass Sie ruhig einen Blick riskieren sollten. Zählte es in den Vorjahren bis zu 1.400 Teilnehmer, rechnen die Veranstalter in diesem Jahr mit bis zu 1.600 Zuhörern. Einen neuen Rekord erwarten die Veranstalter auch beim GV-Kongress, selbst wenn die Relationen hier ungleich kleiner sind: Rund 300 Teilnehmer werden erwartet — plus 20 Prozent gegenüber 2008. Die Termine:
12. März: Internationalen Foodservice Forum (PDF | 205 KB)
16. März: Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung (PDF | 217 KB)
13. bis 18. März: Internorga — Leitmesse für den Außer-Haus-Markt (Homepage)

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10. GOECOM: stellt Marvin Edition 2009 vor
Kronau. (goe) Pünktlich zur Internorga bietet GOECOM für alle Kunden mit Update-Vertrag das neue Marvin 2009. Neben den neuen Schnittstellen zu verschiedenen Kassensystemen sowie Silo- und Rezeptsteuerungen sind es vor allem zwei Module, die für die meisten Bäckereien von großem Interesse sind:
  • Nährwertberechnung: Immer wichtiger wird es auch für handwerkliche Bäcker, ihre Kunden über die Nährwerte der gekauften Produkte zu informieren. Viele Bäcker nutzen dazu neben Marvin externe Programme, mit denen dann die notwendigen Daten ausgetauscht werden, um die Berechnung der Nährwerte durchführen zu können. Das neue Modul «Nährwertberechnung» schafft eine viel komfortablere Lösung, in dem alle Daten, die bereits innerhalb Marvins vorliegen, auch in Marvin verarbeitet und ausgewiesen werden können. Basis für die Berechnung sind dabei zwei international anerkannte Datenquellen: Zum Einen der Bundeslebensmittelschlüssel, der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz herausgegeben wird, zum Anderen die Souci-Fachmann-Kraut-Datenbank, die von der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie in Garching herausgegeben und gepflegt wird. Nachdem in Marvin 2007 bereits die kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffe aufgenommen wurden, stehen nun auch die ernährungswissenschaftlichen Daten zur Verfügung.
  • Marvin Power Print: Mit dem Zur-Verfügung-Stellen von Daten ist es nicht getan: Bäckereien wollen diese Daten natürlich auch ihren Kunden zur Verfügung stellen. Um dies in grafisch ansprechender Form realisieren zu können, wurde das Modul «Marvin Power Print» in wesentlichen Punkten erweitert und zugleich in der Handhabung deutlich vereinfacht. Vom einfachen Preisetikett bis hin zu Präsentationsmappen können nun sämtliche Informationen, die Marvin für jeden Artikel bietet, nach den eigenen Vorstellungen gestaltet und den Kunden präsentiert werden. Ob Bilder und Grafiken mit eingebunden werden sollen, Barcodes oder eine Ampelkennzeichnung für die Nährwerte gewünscht sind oder Preise nach Gewicht mit oder ohne Grundgewicht ausgewiesen werden müssen. Für das neue Marvin Power Print stellt das alles kein Problem dar.
Info: Beide Module und alle anderen Neuerungen in Marvin 2009 können sich Interessenten von den GOECOM-Fachleuten in Halle B6, Stand 515 vorführen lassen. Die Spezialisten für Bäckerei-Software freuen sich schon jetzt auf Ihren Besuch.

 

MANAGEMENT + BETRIEB


11. Bayern: Gutachten zur Verpackungs-VO in Brüssel anerkannt
München. (06.03. / liv) Der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV) hat zu Recht den Verursacher der seit Jahresbeginn 2009 in den Ernährungshandwerken greifenden Zwangslizenzierung von Serviceverpackungen im Bundesumweltministerium gesehen. Dies wurde Heinrich Traublinger, Landesinnungsmeister und Präsident des Bayerischen Handwerkstags, jetzt von höchster Stelle quasi bestätigt. Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission, weist in einer Antwort auf Traublingers Anfragen von 2008 darauf hin, dass die EU-Verpackungsrichtlinie den Nationalstaaten ausreichend Freiheiten lässt, eine Doppelbelastung zu vermeiden. Dies hatte bereits der Verfassungsrechtler Prof. Peter Badura 2008 in einer gutachtlichen Stellungnahme festgestellt, die er im LIV-Auftrag angefertigt hatte. Damit bestätige sich die Richtigkeit der bayerischen Argumentation, heißt es aus München. Traublinger hatte stets die Doppelbelastung der Haushalte als Hebel für die Anfechtung der Zwangslizenzierung herausgestellt. Verheugen verweist auf eine Studie der EU Umweltagentur, wonach es durchaus in mehreren EU-Staaten Regelungen gibt, die diese Doppelbelastung verhindern. So werden etwa in Italien, Großbritannien und Irland die Kosten zwischen den Umsetzungsorganisationen und den Konsumenten geteilt. In Belgien kann der Konsument die Brot- und Semmeltüten im Hausmüll entsorgen, der kostenlos abtransportiert wird. Verheugen hat die Angelegenheit jetzt dem für die Verpackungsrichtlinie zuständigen Kommissar Dimas übergeben, damit dessen Dienste «Deutschland und anderen Mitgliedstaaten dabei unterstützen, Ideen und Erfahrungen zu praktikablen und die Wirtschaft möglichst wenig belastenden Lösungen auszutauschen».

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12. Wenn der Betrieb zu eng wird: Was ist «gute Architektur»?
Buchholz / Nordheide. (06.03. / ele) Bei der Umsetzung einer Rahmenplanung, zum Beispiel beim Neubau einer Bäckerei, sind neben den Anforderungen, die sich aus der Produktion selbst ergeben, immer auch Aspekte der Baukonstruktion, der Baustoffe und nicht zuletzt der Gestaltung zu berücksichtigen. Während sich aus der Konstruktion und den Baustoffen oft Grenzen oder Zwänge ergeben, auf die Bauherr und Planer nur wenig Einfluss haben, können beide das Design beinahe nach Lust und Laune ihrem Geschmack anpassen. Die Kunst liegt nun darin, hierbei nicht über das eigentliche Ziel hinauszuschießen. Gute Architektur berücksichtigt auch die Funktion des Gebäudes und findet eine gelungene Form für die umschließende Hülle. Damit wertet sie umgekehrt auch die Funktion des Gebäudes auf. Ein gelungener Entwurf schafft einen Ausgleich zwischen Zweck und Form. Das Bauwerk weist ein Einheitlichkeit in Form und Farbe auf und zeigt einen geschlossenen, wohlgeordneten Aufbau der Massen, sowie gute Verhältnisse im Ganzen und im Einzelnen. Dabei soll das innere Wesen des Bauwerkes in seiner äußeren Erscheinung zum Ausdruck gebracht werden, niemals aber darf der Gebrauch des Gebäudes dadurch beeinträchtigt werden. Harmonie zwischen der technischen Zweck-Funktion und den Proportionen der Formen zu schaffen — dieser Herausforderung stellen sich die Spezialisten von ELEKOM. Durch die Zusammenarbeit von Fachleuten aus Bau, Technik und Architektur unter einem Dach lassen sich auch vermeintliche Gegensätze in Einklang bringen.

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13. EU: will Kleinstbetriebe von Jahresabschlüssen befreien
Brüssel / BE. (06.03. / eu) Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern und einem Umsatz von bis zu einer Million Euro sollen von der Pflicht zu Jahresabschlüssen befreit werden. Das hat die EU-Kommission vorgeschlagen. Wird der Vorschlag vom EU-Parlament und von den Mitgliedsstaaten angenommen, könnten Kleinstbetriebe EU-weit von den Vorschriften der Vierten Ratsrichtlinie ausgenommen werden. Durch die Befreiung von der Pflicht zu Jahresabschlüssen können Unternehmen rund 1.200 Euro im Jahr sparen. Insgesamt seien das Verwaltungskosten von mehr als sechs Milliarden Euro, die eingespart werden könnten. EU-Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament seien aufgefordert, diesen Vorschlag zu unterstützen, sagt EU-Binnenmarktkommissar McCreevy. Um als Kleinstbetrieb zu gelten, müssen zwei von drei folgenden Kriterien erfüllt sein: Die Bilanzsumme übersteigt nicht 500.000 Euro per Anno, die Nettoumsatzerlöse liegen unter einer Million Euro per Anno und die Zahl der Beschäftigten liegt bei durchschnittlich zehn Arbeitnehmern im Geschäftsjahr.

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14. BGN: Beiträge werden wohl steigen
Mannheim. (04.03. / bgn) Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) hatte 2007 auf die möglichen Folgen der durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter des BGN-Ehrenamtes beschlossenen und am 01. Januar 2008 in Kraft getretenen Gefahrtarifänderungen hingewiesen. Auch darüber, dass mit der Senkung von Unternehmensgefahrklassen in der Regel, jedoch nicht zwingend, Beitragssenkungen einhergehen. Denn niedrigere Unternehmensgefahrklassen konnten eine Folge der Entscheidung sein, die gesonderte Vertriebsgefahrklassen im Gefahrtarif 2008 abzuschaffen. In einigen der bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) versicherten Unternehmen, kann die im Mai fällige Zahlung an die BGN höher ausfallen als erwartet. Das ist abhängig vom Vertriebsanteil an der Lohnsumme des Betriebes und kann besonders Unternehmen treffen, die neben ihren Produktionsstätten zahlreiche Vertriebsfilialen betreiben. Insgesamt müssen Unternehmer bei der Betrachtung ihrer BGN-Rechnung für das Jahr 2008 und des Vorschusses für 2009 die Struktur ihres Betriebes aber genauso berücksichtigen wie bisher — unter geänderten Voraussetzungen. Auch wurde der Vorschuss für das Jahr 2008 im April noch auf der Grundlage des Beitrags 2007 berechnet; also in der Regel unter Berücksichtigung der Vertriebsgefahrklasse. Das bedeutet für die Unternehmen mit hohem Filialisierungsgrad, dass ihr in zwei Raten geforderter Vorschuss für das Jahr 2008 vermutlich zu niedrig war, der Differenzbetrag also noch aussteht. Und der kommt jetzt zum ebenfalls angepassten Vorschuss für das Jahr 2009 hinzu.

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15. Barry Callebaut: will Stollwerck nach Spanien verkaufen
Zürich / CH. (03.03. / bc) Die Barry Callebaut AG und die Natra S.A. haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach Barry Callebaut seinen Geschäftsbereich Verbraucherprodukte (Stollwerck) auf Natra übertragen würde. Durch die Transaktion würde Natra mit Hauptsitz in Valencia (ES) zu einem bedeutenden europäischen Hersteller von Handelsmarkenprodukten im Schokoladenbereich mit einem Pro-forma-Umsatz von rund 850 Millionen Euro (in 2008). Barry Callebaut mit Zentrale in Zürich (CH) würde sich auf sein Kerngeschäft mit industriellen und gewerblichen Kunden konzentrieren und Minderheitsaktionär von Natra werden. Barry Callebaut würde im Rahmen eines langfristigen Outsourcing-Vertrags ein Mindestvolumen von 85'000 Tonnen Flüssigschokolade per Anno an Natra liefern. Die Transaktion unterliegt verschiedenen, noch zu erfüllenden Bedingungen — besonders einer langfristig gesicherten Finanzierung (Volltext EN/DE).


 

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


16. Tauziehen: Nährwertprofile zunächst ausgebremst
Brüssel / BE. (06.03. / wib) «Nährwertprofile: Fristen können nicht gehalten werden» hieß es Anfang Februar an dieser Stelle (vgl. WebBaecker 06/2009). Jetzt gehen verschiedene Quellen davon aus, dass die Profile von der EU-Bürokratie gestoppt wurden. Noch nicht gescheitert, aber immerhin gestoppt. Ursprünglich sollten die Profile im Rahmen der Health Claims Verordnung bis 19. Januar verabschiedet sein — was nicht geschah. Nährwertprofile sind Nährstoffgrenzen, die Lebensmittel erfüllen müssen, sollen sie Gesundheitswerbung tragen. Schnell gab es um fast jede Lebensmittelgruppe Diskussionen; unter anderem um den Salzgehalt im Brot. Gerade die energischen Einlassungen des backenden Gewerbes in Deutschland gegen die «europäische Geschmackspolizei» auf allen Ebenen sorgte in Brüssel für Nervosität. Die zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou musste gegenüber diversen Interessengruppen aus verschiedenen Sektoren immer neue Zugeständnisse machen, kam damit der Umsetzung der Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen aber kaum näher — was nicht an ihrer Kompetenz liegen muss, sondern Ausdruck der Probleme ist, das realitätsferne Konstrukt Health Claims VO durchzusetzen. Lange Rede, kurzer Sinn: Nach den jüngsten «Interservice Konsultationen» heißt es (noch nicht verifiziert) aus verschiedenen Quellen, dass die Generaldirektionen der EU das Thema Nährwertprofile in die Warteschleife geschickt haben — weil sie sich in «letzten Abstimmungen» nicht einigen konnten. Dies wiederum lässt befürchten und gleichzeitig hoffen, dass die Health Claims VO in bedeutenden Teilen noch einmal grundsätzlich überdacht werden muss.

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17. Saarland: will Hygiene-Sünder künftig nennen
Saarbrücken. (05.03. / wib) Das Saarland plant auf Grund massiver Beschwerden aus der Bevölkerung und nach Forderungen von Verbraucherschützern einen grundlegenden Kurswechsel in Sachen Informationsrechte für Verbraucher. Der für die Lebensmittelkontrollen im Saarland zuständige Gesundheitsminister Gerhard Vigener gab bekannt, dass es künftig «schon bei schwerwiegenden Hygienemängeln» möglich sein soll, dass Behörden über derartige Verstöße umgehend informieren können. Auch die Namen von Betrieben dürften dann genannt werden. Nach Auskunft des Verbraucherschutzministeriums erlauben die derzeitigen gesetzlichen Regelungen im Saarland «Veröffentlichungen erst beim Vorliegen von Gesundheitsgefahren» oder bei der Verbreitung von «ekelerregenden Lebensmitteln». Diese Praxis hatte nach Berichten der Saarbrücker Zeitung über zum Teil gravierende Hygienemängel in einer Völklinger Großbäckerei für erheblichen Unmut in der Bevölkerung, bei Verbraucherschützern und auch bei der Bäckerinnung im Saarland gesorgt. Deren Geschäftsführer, Gerd Wohlschlegel, begrüßt die geplante Neuregelung deshalb ebenso wie die Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale des Saarlandes, Barbara Schroeter.

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18. BfR: Fragen und Antworten zu Eisen in Lebensmitteln
Berlin. (05.03. / bfr) Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Es ist vor allem in Fleisch enthalten, aber auch einige Obst- und Gemüsesorten sowie Hülsenfrüchte und Getreide sind gute Eisenlieferanten. Der Körper braucht Eisen für die Bildung von Hämoglobin und den Sauerstofftransport. Die Eisenversorgung der deutschen Bevölkerung ist gut. Risikogruppen für eine Unterversorgung sind jedoch Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase sowie Schwangere und Stillende. Einige andere Bevölkerungsgruppen nehmen hingegen viel mehr Eisen auf, als für die Bedarfsdeckung notwendig wäre. Seit einigen Jahren wird in Deutschland ein Teil der Frühstückscerealien mit Eisen angereichert. Auch werden verschiedene eisenhaltige Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Da nach derzeitigem Stand des Wissens bei einer dauerhaft hohen Versorgung mit Eisen das Risiko für die Entstehung von Herz- und Krebserkrankungen steigt, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) von der Anreicherung von Lebensmitteln mit Eisen ab. Die Einnahme von eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln sollte aus Sicht des BfR nur bei einem erhöhten Eisenbedarf nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Oft gefragte Fragen und die Antworten darauf hat das BfR für Interessenten zusammengefasst unter
Info. http://www.bfr.bund.de/cd/28383

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19. Pankow: führt Hygiene-Sünder in öffentlicher Negativliste
Berlin. (03.03. / bpa) «Hygiene-Smileys», die dem Verbraucher suggerieren, in einem Lebensmittel verarbeitenden Betrieb ginge es 365 Tage im Jahr mit rechten Dingen zu, kennen sensibilisierte Zeitgenossen aus Dänemark, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Einfach gesagt: Mit bunten Aufklebern können Wirte und Ladeninhaber «beweisen», dass bei ihnen alles pikobello blank geputzt ist. Unangenehmer Nebeneffekt: Wer beim neuen Hygiene-Pass in seiner Region nicht mitmacht, kann — auch wenn man in seinem Betrieb sprichwörtlich vom Boden essen kann — keinen «Hygiene-Smiley» vorweisen und gilt fortan als unsauber. Fazit: Das
freiwillige Smiley-System täuscht bei einer realen Kontrollfrequenz von ein- bis zweimal per Anno Objektivität nur vor. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) spricht gar von einer «Verzerrung der Realität» und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sieht im sicher gut gemeinten Smiley-System nur einen Pranger. Neuerlicher Stein des Anstoßes (oder Etappensieg für die Verfechter): Als «praktische Umsetzung des Verbraucherinformationsgesetzes» bezeichnete die «Verbraucher Initiative» den Start des Smiley-Systems in Berlin-Pankow ... (Volltext).

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20. ZMP: Wie hoch sind die Bio-Anteile wirklich?

Bonn. (28.02. / zmp) Während der Biofach in Nürnberg haben Marktexperten der ZMP Vorträge zu den Trends auf dem Biomarkt in Deutschland gehalten. Wegen der hohen Resonanz beim Messepublikum stehen die Informationen jetzt auch auf dem ZMP-Server zum Download bereit.
PDF: Michels / Bien: «Dynamik des Kaufverhaltens im Bio-Sortiment» (19 Seiten | 5'516 KB)
PDF: Behr / Schaack: «Wie hoch sind die Bio-Anteile wirklich?» (24 Seiten | 6'607 KB)


 

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


21. ZMP: EU-Getreideexport mit Schlüsselfunktion
Bonn. (06.03. / zmp) Nach zwei Jahren knapp versorgter EU-Getreidemärkte existiert 2008/2009 wieder ein kräftiger Angebotsüberhang. Umfangreiche Überschüsse gibt es vor allem bei Weizen und Gerste. Der Export spielt zum Marktausgleich eine Schlüsselrolle, berichtet die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle in Liquidation. In 2008 wurden in der EU mehr als 310 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Im Vergleich zu 2007 ist das eine Steigerung um etwa 20 Prozent. Durch größere Anbauflächen und günstigen Vegetationsbedingungen konnte eine so hohe Ernte erzielt werden. Trotz des voraussichtlich höheren Verbrauchs ergibt sich EU-weit 2008/2009 ein Nachfrageüberhang von rund 36 Millionen Tonnen Getreide. Die EU gehört seit Jahren zu den drei wichtigsten Anbietern von Weizen und Gerste auf dem Weltmarkt. Bei Gerste wird voraussichtlich ein Angebotsüberhang von etwa 10 Millionen Tonnen bestehen. Die Erwartungen an den EU-Gerstenexport für das gesamte Wirtschaftsjahr bewegen sich zwischen 3,8 und 4,4 Millionen Tonnen netto. Sollte dies so eintreffen, dürften sich die Bestände zum Saisonende um etwa sechs Millionen Tonnen erhöhen. Bislang wurden Lizenzen über rund 3,0 Millionen Tonnen gezogen. Die Überschüsse bei Weizen sind zwar mit rund 23 Millionen Tonnen höher als bei Gerste, allerdings sieht hier die Exportbilanz besser aus. Bis Mitte Februar wurden EU-weit Ausfuhrlizenzen für rund 16,1 Millionen Tonnen nachgefragt. Das erwartete Potenzial für das gesamte Wirtschaftsjahr schätzen Experten auf etwa 20 Millionen Tonnen.


 

PERSONEN + EHRUNGEN


22. Lochham: Fachlehrer-Team wieder komplett
Gräfelfing. (04.03. / liv) Das Fachlehrer-Team der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks in Lochham ist wieder komplett. Seit dem 01. Februar besetzt Gisela Reisacher die Stelle des dritten Fachlehrers, die mit dem Ausscheiden von Gerhard Augustin zum Jahresende 2008 frei geworden war. Augustin nutzte ein interessantes Angebot und wechselte zurück in die betriebliche Praxis. Reisacher, gebürtige Schwäbin (Unterallgäu) und Bäckerin aus Leidenschaft, ist Bäckermeisterin und Betriebswirtin des Handwerks.


 

BOOKMARKS + BOOKS


23. Das Virus lauerte im Staub: Berufskrankheit durch Mäusekot
Mannheim. (04.03. / bgn) Wer sich beruflich mit Hanta-Viren infiziert, erleidet eine Berufskrankheit. In der Berufskrankheitenliste der Bundesregierung ist sie als «von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten (BK 3102)» aufgeführt. Bei einer Hanta-Virus-Infektion können dauerhafte gesundheitliche Folgen nicht ganz ausgeschlossen werden. BGN-Versicherte sind bestens abgesichert ...
Info: http://www.bgn.de/nl.php?l=8221.78.499800.838

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24. Global Industry: Warburg Pincus buys 10,3% Premier Foods slice
Hamburg. (bm) Britain´s largest food producer Premier Foods PLC is cutting its debt mountain by launching a 404 million GBP rights issue and teaming up with Warburg Pincus, a private equity firm. Premier Foods announced that it would offer 1,55 billion new shares at 0,26 GBP each. Warburg Pincus has agreed to buy 246 million shares, giving it a ten percent stake in Premier Foods, which could rise to 20 percent if other investors shun the cash call. Other topics of the week:
 
Title Region Date
Premier Foods: Warburg Pincus buys 10,3% slice (UK) Thu 03-05
Nordzucker: completes acquisition of Danisco Sugar (DE) Thu 03-05
Premier Foods: sells French bakeries (UK) Thu 03-05
Danisco: cuts its full-year profit expectations (DK) Wed 03-04
Barry Callebaut: to sell Stollwerck to Spanish Natra (CH) Tue 03-03
Einstein Noah: profit rises 2008 in all, but declines in Q4 (US) Mon 03-02
Grupo Bimbo: Net sales rose 12% in FY 2008 (MX) Sat 02-28
Ebro Puleva: Net profit grew 44 percent in FY 2008 (ES) Fri 02-27
NY Times: Effort to regulate salt angers German bakers (US) Fri 02-27

 

REZEPTE + IDEEN


25. Aromasoftweißbrot: aromatisch, bekömmlich, beeindruckend
Isernhagen. (03.03. / is) «Die ausschließliche Verarbeitung von Weizen verleiht diesem Gebäck seine gute Bekömmlichkeit», heißt es in der Verkaufsinformation zum IsernHäger Aromasoftweißbrot. Den Rezeptvorschlag der Vorteig-Spezialisten aus Isernhagen bei Hannover können Interessenten übrigens während der Internorga vom 13. bis 18. März in Hamburg probieren — Halle B6, Stand 512. Wer vorher schon mal «ran» will, kann das unbesehen tun: Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehlmenge erhalten Sie ein Brot (265 x 650 Gramm), das Ihnen und Ihren Kunden auf der Zunge zergeht und damit in guter (Geschmacks-) Erinnerung bleibt.

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