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DAS WAREN DIE THEMEN IM WEBBAECKER NEWSLETTER FÜR DIE 05. KALENDERWOCHE 2009:


MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Princi: bäckt jetzt auch in London
02. Middelberg: Private Equity Fonds beteiligen sich
03. Lesaffre Gruppe: übernimmt Hefefabrik Gebrüder Asmussen
04. BDSI: Süßwarenbranche vor schwierigem Jahr
05. BDSI: Feine Backwaren mit moderatem Wachstum
06. Bühler Gruppe: meldet kontinuierliches Wachstum
07. Der Bäcker Legat: investiert 1,8 Millionen Euro

TERMINE + EVENTS:
08. TV-Tipp: «Wallace + Gromit: Auf Leben und Brot»
09. ISM: Süßwarenwirtschaft trifft sich zum 39. Mal in Köln
10. Sigep: 750 Aussteller und 92.732 Fachbesucher
11. ADB: erhält Spendensumme von der Bäko-Zentrale Nord
12. Grüne Woche: Weltagrargipfel und Publikumsmagnet
13. BioFach: mit Gastro-Forum für die Außer-Haus-Verpflegung

MANAGEMENT + BETRIEB:
14. Erfolgsfaktor Filialstandorte: Fahrplan für eine strukturierte Analyse
15. Stabucks: Gewinn bricht 69 Prozent ein, streicht 6.700 Stellen
16. Wenn es kriselt: So holen Sie Mitarbeiter aus dem Motivations-Tief
17. KMU-Auslandsinvestitionen: Märkte, Motive, Finanzierung
18. SANCO: «Salzreduziertes Brot schmeckt auch»
19. Betriebliche Weiterbildung: Der Trend ist ungebrochen
20. Produktionsleiter-Tagung: Wertschöpfung im Anlagenbetrieb

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
21. Getreide: Experten erwarten weltweite Verknappung
22. Destatis: Schokoladenpreise stiegen deutlich
23. ZMP: Weniger Hartweizen in Deutschland

PERSONEN + EHRUNGEN:
24. Entführung: Bangen um Bernd das Brot

BOOKMARKS + BOOKS:
25. Marvin-Tipp: Gewichtsangaben pro Artikel
26. Auslandsgeschäfte im Handwerk: «So klappt der Einstieg!»
27. Global Industry: Starbucks brews up a bitter cup

REZEPTE + IDEEN:
28. Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot


MARKT + UNTERNEHMEN


01. Princi: bäckt jetzt auch in London
Mailand / IT. (29.01. / wib) Erinnern Sie sich? Vor gut vier Jahren hatte Ihnen der WebBaecker an dieser Stelle «Princi: Ladenbau wider dem Trash Design» vorgestellt. Es ging um den italienischen Architekten Claudio Silvestrin, bekannt für die Gestaltung exklusiver Konsumtempel. Neuerdings erweise er der Kunst des Brotbackens seine Referenz, hieß es 2004 — in dem er ihr einen eleganten Rahmen verschaffe. Daran hat sich nichts geändert, was Interessenten mit einem Blick auf die Website der Edel-Bäckerei feststellen können. Zudem scheint Rocco Princi erfreulicherweise wenig von «explosionsartiger Expansion» zu halten — es gibt immer noch nur vier Filialen in Mailand. Nur? Nein, nicht ganz. Da Princi zu den elegantesten Bäckereien Europas zählen dürfte, wundert es nicht, dass es nun einen ersten Ableger außerhalb Italiens gibt. Und da Princi (wir haben ausreichend darauf hingewiesen ...) nun ganz bestimmt nicht «irgendwer» ist, befindet sich diese Filiale in London (UK). Nicht ganz so vornehm wie Mailand, dafür aber mindestens so teuer und nah am Puls der Zeit. Für die neue Filiale haben Rocco Princi und Architekt Silvestrin übrigens Alan Yau mit an Bord geholt — Erfinder von «Wagamama -- eat positive». Jetzt müssten Princi und Co. nur noch ein Mittel gegen die unsägliche Trash-Sprache finden, mit der die neue Filiale derzeit in diversen Medien allgegenwärtig ist.

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02. Middelberg: Private Equity Fonds beteiligen sich
Bad Iburg. (29.01. / opr) «Von der DPE Deutsche Private Equity GmbH beratene Fonds haben sich an der Bäckerei Wilhelm Middelberg GmbH beteiligt. Über weitere Details der aktuellen Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart», heißt es in den Finanznachrichten. Die Bäckerei mit Sitz in Bad Iburg ist mit 100 Jahren Bäckereitradition ein dynamisch wachsender Traditionsbetrieb und gleichzeitig mit ein Vorreiter des SB-Aufback-Konzepts bei Bäckereien in Deutschland, erfahren wir noch aus den Ad-hoc-Nachrichten. Damit dürften die «Baking Friends» gemeint sein, die Middelberg 2002 ins Rennen geschickt hatte. Wilhelm Middelberg übernahm die Bäckerei seines Vaters 1991 mit seinerzeit acht Mitarbeitern in dritter Generation — damals noch mit Sitz in Glandorf. Mit der Übernahme des Unternehmens begann die Filialisierung. Bereits in 2001 kam die Bäckerei so auf 22 Fachgeschäfte in der Region. Bei den «Baking Friends» entstanden 2002 auf einen Schlag 15 Filialen. Die rasante Entwicklung veranlasste Middelberg zudem, Mitte 2002 eine neue Produktionsstätte — neben Glandorf — im ostwestfälischen Lemgo in Betrieb zu nehmen. Bereits zwei Jahre später expandierte das Unternehmen erneut. Eine neue, leistungsfähige Produktionsstätte in Bad Iburg übernahm die Kapazitäten von Glandorf und Lemgo. Heute gehört die Bäckerei Middelberg mit mehr als 400 Beschäftigten und gut 100 Filialen zu den modernsten und größten Unternehmen in der Branche.

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03. Lesaffre Gruppe: übernimmt Hefefabrik Gebrüder Asmussen
Ghent / BE. (29.01. / en) Der belgische Hefeproduzent Algist Bruggeman NV, ein Unternehmen der französischen Lesaffre Gruppe, hat die Hefefabrik Gebrüder Asmussen GmbH + Co. KG übernommen. Erich Asmussen (62), letzter Inhaber und Geschäftsführer aus der Familie Asmussen, zeigt sich gegenüber den «Elmshorner Nachrichten» zufrieden: Selbst ohne Nachfolger, konnte er seinen Betrieb über Algist Bruggemann an eine Gruppe verkaufen, die sich in Privathand befindet und als größter Hefeproduzent weltweit gilt. «Die Produkte bleiben, die Mitarbeiter bleiben. Damit ist die Kontinuität gewährleistet», sagt Asmussen. Der Unternehmer, der in vierter Generation die Firma leitete, ist weiterhin als Berater im Unternehmen tätig, das gut 30 Beschäftigte zählt. Er ist sicher, dass der Standort Elmshorn erhalten bleibt: Asmussen ist schließlich die einzige Hefefabrik in Norddeutschland und versorgt den Groß- und Einzelhandel ebenso wie Handwerks- und Großbäckereien. Doch sei es nicht nur der regionale Standort, der das Unternehmen für Algist Bruggeman attraktiv gemacht habe. Viel wichtiger seien die Kapazitäten des Elmshorner Unternehmens, das jährlich rund 6.000 Tonnen Backhefe herstellt. «Wir sind modern, die Auftragsbücher sind voll», sagt Asmussen, der froh ist, eine Nachfolgeregelung für das 1884 gegründete Unternehmen gefunden zu haben, die für alle Beteiligten passt. Der belgische Hefeproduzent Algist Bruggeman NV, 1949 gegründet, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro und zählt rund 180 Beschäftigte.

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04. BDSI: Süßwarenbranche vor schwierigem Jahr
Bonn. (28.01. / bdsi) Auch in unsicheren Zeiten hofft die deutsche Süßwarenindustrie, dass den Verbrauchern nicht die Lust auf Süßes vergeht. Während in 2008 die Preisexplosion im Rohstoff-, Energie- und Verpackungssektor die Produktionskosten steigen ließ, ist angesichts der Finanzkrise und der zu erwartenden Konsumzurückhaltung der Verbraucher der Ausblick auf 2009 ungewiss. Nach Schätzungen des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) konnte der Inlandsumsatz in 2008 um gut fünf Prozent gesteigert werden. Dieser Zuwachs geht vor allem auf die gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Verpackungskosten zurück. Der Absatz erhöhte sich nur leicht um ein Prozent. Vor allem die klassischen Discounter und die Verbrauchermärkte waren dabei die deutlichen Gewinner. Die gesamte Süßwarenproduktion einschließlich der Exporte stieg nach BDSI-Schätzungen in 2008 um 6,2 Prozent im Wert auf 12,5 Milliarden Euro und um zwei Prozent in der Menge auf 3.697.000 Tonnen. Davon gingen allein 44 Prozent in den Export — eine Steigerung von über zehn Prozent. Hauptabnehmerländer außerhalb der EU waren die USA, die Schweiz, Russland und Australien. Nachdem zwar in vielen Bereichen der Rohstoffpreise heute Entspannung eingetreten ist, bereiten die 25-prozentige Steigerung beim Kakao gegenüber dem Vorjahr sowie die anhaltend hohen Energiepreise und die Konsumzurückhaltung Anlass zur Sorge. Auch die Zukunft der Exporte in die USA, ein wichtiges Standbein für die Branche, ist aufgrund der schwankenden Währungsparitäten ungewiss. Die geringe Nachfrage bei Investitionsgütern könnte 2009 auf Konsumgüter wie Süßwaren durchschlagen. Die deutsche Süßwarenindustrie sieht daher 2009 schwierigen Zeiten entgegen, heißt es aus Bonn.

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05. BDSI: Feine Backwaren mit moderatem Wachstum
Bonn. (28.01. / bdsi) Die Feine Backwarenindustrie in Deutschland verzeichnete in 2008 ein moderates Wachstum. Die Preisentwicklung der Rohstoffe für Feine Backwaren unterliegt starken Schwankungen, bleibt jedoch auf hohem Niveau — schreibt der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) in einer Pressemitteilung. Auf Basis der bislang vorliegenden amtlichen Zahlen ergibt sich nach BDSI-Angaben folgende Schätzung: Die Produktion von Feinen Backwaren konnte in 2008 in der Menge um 3,5 Prozent auf 770.000 Tonnen gesteigert werden. Der Produktionswert lag bei 2,33 Milliarden Euro — 8,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Das Wachstum des Feine Backwarenmarktes wurde durch Einführung einer Vielzahl von neuen Produkten und Innovationen gefördert. Nachhaltig positiv wirkte sich auch das Wetter aus: Es gab keine extremen Hitzeperioden, die die Nachfrage nach Gebäck schmälerten. Der Export von Feinen Backwaren steigerte sich in 2008 mengenmäßig um 9,8 Prozent auf 333.000 Tonnen. Das entspricht einem Exportwert von einer Milliarde Euro. Der Import Feiner Backwaren nach Deutschland stieg im Volumen um 1 Prozent auf 197.000 Tonnen und im Wert um 6,7 Prozent auf über 490 Millionen Euro. Trotz des leicht gewachsenen Feinen Backwarenmarkts verzeichneten die Hersteller keine Ertragszuwächse. Die Ursache liegt in den Unsicherheiten des nach wie vor angespannten Rohstoffmarkts. Zudem sind die Hersteller durch die hohen Energie- und Verpackungskosten auf breiter Front einem immensen Kostendruck ausgesetzt. Für 2009 erwarten die im BDSI organisierten Hersteller Feiner Backwaren eine stabile Entwicklung des Markts.

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06. Bühler Gruppe: meldet kontinuierliches Wachstum
Uzwil / CH. (27.01. / bg) Nach den guten Ergebnissen von 2007 hat der Technologiekonzern Bühler in 2008 das Wachstum nochmals steigern können. Trotz des gegen Jahresende schwierigeren Marktumfelds erhöhte die Gruppe ihren Auftragseingang um rund drei Prozent auf 1,891 Milliarden Schweizer Franken (CHF) — Vorjahr 1,838 Milliarden CHF. Der erzielte Umsatz liegt bei 1,893 Milliarden CHF gegenüber 1,773 Milliarden CHF im Vorjahr (plus sieben Prozent). Die Kernbereiche in der Verarbeitung von Grundnahrungsmitteln entwickelten sich über das ganze Jahr gemäß den Erwartungen aus Uzwil. Einzelne Bereiche verzeichneten jedoch im vierten Quartal einen schwächeren Geschäftsgang. Besonders ging die Nachfrage nach Lösungen im Druckgussbereich aufgrund der Schwäche in der Automobilindustrie stark zurück. Ingesamt konnte dieser Rückgang jedoch durch das Wachstum in den anderen Divisionen kompensiert werden. Das diversifizierte Portfolio im Food- und Nonfood-Bereich sowie die geografische breite Abstützung hat sich im vergangenen Jahr deshalb erneut als großer strategischer Vorteil erwiesen. Geografisch betrachtet erzielte Bühler das stärkste Wachstum in den Regionen Afrika, Osteuropa und im Mittleren Osten. Überaus erfreulich entwickelte sich der Auftragseingang auch in China, Indien und Korea, während das Unternehmen in Südamerika und in Südostasien aufgrund von Projektverschiebungen zurückstecken musste. In Nordamerika blieb das Geschäft in etwa auf Vorjahresniveau.

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07. Der Bäcker Legat: investiert 1,8 Millionen Euro
Klagenfurt / AT. (26.01. / klz) Ofenwarmes Brot aus Kärntner Getreide — solche Spezialitäten seien in Zeiten, in denen Supermärkte Teiglinge aus Deutschland oder Tschechien aufgebacken, selten geworden — unkt die österreichische «Kleine Zeitung». Ein Kärntner Familienbetrieb, der trotz seiner Größe noch auf Qualität und Handarbeit setzt ist die Klagenfurter Bäckerei Legat. Nachdem das Unternehmen Mitte 2007 mit dem Hofer Lieferanten Knusperstube fusionierte (vgl. WebBaecker 23/2007), planen Legats jetzt den nächsten Ausbauschritt: 1,8 Millionen Euro sollen in diesem Jahr investiert werden. Ein Zubau und neue Maschinen sollen in den Produktionsstandort Klagenfurt investiert werden. 90 Mitarbeiter verarbeiten dort im Schicht-Rhythmus acht Tonnen Mehl pro Tag. Mit Brot und Gebäck beliefert die Bäckerei 20 eigene Filialen, diverse Wiederverkäufer und Supermarktketten in Kärnten und Osttirol. «Trotz der Menge, die wir produzieren, achten wir darauf, dass das Backen bei uns noch immer ein Handwerk bleibt», erklären die Geschäftsführer Alexander und Bernd Legat. Am Ende des Ausbaus soll auch ein gänzlich überarbeitetes Vertriebssystem stehen, sagen die Brüder. «Es geht dahin, dass wir unsere Filialen laufend mit frischem Brot beliefern können», erklärt der dritte Geschäftsführer Günther Gröss. Nur mit noch mehr Qualität könne man der Krise begegnen, in der sich die Kärntner Bäckerzunft seit den 90er Jahren befindet.


 

TERMINE + EVENTS


08. TV-Tipp: «Wallace + Gromit: Auf Leben und Brot»
Köln. (30.01. / rtl) In der Reihe «Family Cartoon» zeigt der TV-Sender SuperRTL am Freitag, den 06. Februar den hinreißenden Knetgummi-Film «Wallace + Gromit: Auf Leben und Brot»: Der zerstreute Erfinder Wallace und sein Hund Gromit eröffnen gemeinsam eine Bäckerei. Kein ungefährliches Unterfangen, da derzeit ein Serienkiller sein Unwesen treibt, der es speziell auf Bäcker abgesehen hat. Zu dieser Zeit verliebt sich Wallace in die gut genährte Piella, und bei einem Besuch in deren Haus lüftet Gromit ein dunkles Geheimnis um die scheinbar harmlose Frau ...
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=BHMOGCO3E6Y

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09. ISM: Süßwarenwirtschaft trifft sich zum 39. Mal in Köln
Köln. (27.01. / ism) Mit zwei Ausstellungs-Specials setzt die 39. Internationale Süßwarenmesse (ISM) vom 01. bis 04. Februar neue Impulse für den weltweiten Handel mit Süßwaren und Knabberartikeln. Erstmals haben die Aussteller zur ISM in Köln die Gelegenheit, im «New Product Showcase» ihre Innovationen zu zeigen. Die zentral gelegene Sonderschau konzentriert das wichtige Thema Neuheiten in attraktivem Ambiente und bietet Einkäufern und Medien den aktuellen Überblick über die Trends der Saison. Ausgebaut wird darüber hinaus die zur letzten ISM erstmals realisierte «Bio-Straße». Sie wird innerhalb der ISM einen neuen aufmerksamkeitsstarken Standort belegen, heißt es aus Köln. Insgesamt werden rund 1.600 Anbieter aus 70 Ländern an der Fachmesse teilnehmen, darunter Marktführer ebenso wie zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen. Mit einem Auslandsanteil von über 80 Prozent deckt die ISM das internationale Angebotsspektrum der Branche kompetent ab.

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10. Sigep: 750 Aussteller und 92.732 Fachbesucher
Rimini / IT. (27.01. / itkam) Die 30. Sigep, Internationale Fachmesse für das Speiseeis-, Konditoren- und Bäckerhandwerk, eine der bedeutendsten Fachmessen der Branche und die wichtigste im Bereich Speiseeishandwerk, ist vor wenigen Tagen mit ihren 750 Ausstellern zu Ende gegangen. Zum Messeschluss bestätigten auch die Besucherzahlen (fast 92.732 Fachbesucher) die unangefochtene Rolle der Sigep in der süßen Branche — heißt es in einer Presseinfo der Italienischen Handelskammer für Deutschland zu Frankfurt am Main. In Zeiten negativer Wirtschaftsmeldungen haben die Stimmung und die Zahlen demnach gezeigt, dass die Branche die Saison durchaus mit Mut und Offensivgeist angeht. Schlagwort der Sigep 2009 war Internationalität. «Wir wollten vermehrt auf die Internationalität dieser Veranstaltung setzen und das haben wir auch gemacht», sagt Projektleiterin Gabriella de Girolamo: «In diesen Tagen konnten wir eine außergewöhnliche Qualität und Internationalität der Fachbesucher wahrnehmen». Insgesamt 16.109 ausländische Besucher kamen aus 150 verschiedenen Ländern zur Messe. Das entsprach einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber 2008. Vor allem aus dem deutschsprachigen Raum konnten die Veranstalter hochkarätige Zahlen verbuchen. Deutschland war das Land, aus dem die meisten ausländischen Fachbesucher kamen. Die Zahl der Fachbesucher aus Österreich habe sich im Vergleich zur letzten Ausgabe vervierfacht.

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11. ADB: erhält Spendensumme von der Bäko-Zentrale Nord

Duisburg. (26.01. / bae) Einen großen Scheck zur Förderung und Qualifzierung im Bäcker- und Konditorenhandwerk konnte die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) dieser Tage entgegennehmen (von links): ADB-Leiter Bernd Kütscher und Michael Wippler, Vorsitzender der Berufsbildungskommission, freuen sich über die beachtliche Spendensumme, die ihnen Peter Becker in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bäko-Zentrale Nord eG überreichen konnte — gemeinsam mit Lutz Henning, dem Vorstandsvorsitzenden der Zentrale Nord. Im Rahmen des Festakts zum 100-jährigen Bestehen der Zentrale Nord, der Mitte November mit rund 450 Gästen in Duisburg stattfand, hatten die Genossen eine Spendensumme in Höhe von 23.479,50 Euro gesammelt, die sie mit dem Scheck dem Projekt «Förderung und Qualifizierung im Bäckerhandwerk und im Konditorenhandwerk» der ADB übergaben.

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12. Grüne Woche: Weltagrargipfel und Publikumsmagnet
Berlin. (26.01. / igw) Für die internationale Agrarpolitik und die Spitzenvertreter der Land- und Ernährungswirtschaft ist sie der Weltagrargipfel, für Hunderttausende Verbraucher ein Publikumsmagnet mit hohem Erlebniswert: Die Internationale Grüne Woche (IGW) hat ihren Stellenwert als weltweit bedeutendste agrarpolitische Veranstaltung und größte Verbraucherschau der Welt einmal mehr unter Beweis gestellt. Rund 220 Spitzenpolitiker aus dem In- und Ausland besuchten die IGW in Berlin. Als besonderer Staatsgast unterstrich der russische Ministerpräsident Wladimir Putin mit seinem Besuch den starken Auftritt seines Landes als größte Auslandsbeteiligung an der Veranstaltung. Insgesamt 403.000 Besucher wurden nach zehn Messetagen registriert, darunter etwa 115.000 Fachbesucher. Trotz Krise blieben die Pro-Kopf-Ausgaben der Verbraucher mit 101 Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil (2008: 103 Euro) und bescherten den Ausstellern Umsätze von mehr als 41 Millionen Euro. Zusätzlich zum Besucheraufkommen hielten sich im Tagesdurchschnitt rund 12.000 Beteiligte wie Aussteller und Standpersonal, Service- und Dienstleistungskräfte sowie Medienvertreter in den Messehallen auf. Die Präsenz von 5.150 Medienvertretern aus 71 Ländern sorgte für weltweite Berichterstattung. Mit 1.600 Ausstellern aus 56 Ländern und einer Ausstellungsfläche von 115.000 Quadratmetern verzeichnete die 74. Grüne Woche eine ihrer stärksten Beteiligungen seit der Erstveranstaltung in 1926.
Info: http://www.webbaecker.de/r_termine/2009/0509-IGW.HTM

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13. BioFach: mit Gastro-Forum für die Außer-Haus-Verpflegung
Nürnberg. (24.01. / mn) Ein Dutzend Veranstaltungen bietet das GastroForum während der 20. BioFach für Fachleute im Segment Außer-Haus-Verpflegung. Schulverpflegung, Qualitätssicherung, Kommunikationsfragen, Küchen im ländlichen Raum, etliche Praxisbeispiele sowie die Vorstellung einer Marktstudie stehen im Mittelpunkt des Interesses, heißt es aus Nürnberg. Die Weltleitmesse findet vom 19. bis 22. Februar in den Nürnberger Messehallen statt. Zutritt ist nur für Fachbesucher.


 

MANAGEMENT + BETRIEB


14. Erfolgsfaktor Filialstandorte: Fahrplan für eine strukturierte Analyse
Hannover. (30.01. / gg) Unter der Überschrift «Erfolgsfaktor Filialstandorte: Gezielt analysieren und planen» berichteten die Spezialisten der Gehrke Gruppe über die Risiken bei der Standortwahl für eine Filiale (vgl. WebBaecker 04/2009). Die Experten verfügen über langjährige Erfahrung in der Bäckerbranche und helfen Ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. Basierend auf ihren Erfahrungen haben die hannoverschen Spezialisten eine Vorgehensweise entwickelt, die Ihnen hilft, einen optimalen Ausgangspunkt für Ihren Erfolg zu finden. Davon berichtet der Artikel «Fahrplan für eine strukturierte Analyse», der Sie über Inhalte und Vorteile einer detaillierten Standortanalyse für Unternehmer informiert.
Info: http://www.webbaecker.de/r_management/2009/0509-GEHRKE-FILIALSTANDORTE.HTM

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15. Stabucks: Gewinn bricht 69 Prozent ein, streicht 6.700 Stellen
Seattle / WA. (30.01. / sc) «Starbucks meldet Umsatz- und Gewinnrückgang» heißt es vergleichsweise harmlos in den Finanznachrichten. Tatsächlich ist der Gewinn des Kaffee-Giganten Starbucks Corporation im ersten Quartal 2009 regelrecht weggebrochen. Neben diesem dramatischen Einbruch vermeldet die Kaffeehaus-Kette, dass demnächst rund 6.700 Stellen gestrichen und weitere 300 Filialen geschlossen werden — zusätzlich zu den bereits in 2008 angegebenen, rund 600 Filialen. Ende des vierten Quartals 2008 betrieb Starbucks 11.500 Filialen in den USA und über 5.000 im Ausland. Stärkster Konkurrent ist die Schnellkost-Kette McDonalds mit ihren McCafes. Es gehe nicht mehr nur darum, einen Sturm zu überstehen, sagte Konzernchef und Mitgründer Howard Schultz in einer Stellungnahme: «Starbucks muss schlanker werden». Man könnte auch meinen: Starbucks kämpft ums Überleben und erhält gerade die Quittung für seine «Überambition» aus vergangenen Tagen (Quelle).

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16. Wenn es kriselt: So holen Sie Mitarbeiter aus dem Motivations-Tief
Hannover. (29.01. / mvr) Mit der Wirtschaftskrise steigt in vielen Betrieben die Demotivation. Zufriedenheit und Engagement sind jedoch gerade jetzt wichtig. Führungskräfte sollten eine positive Einstellung bewahren, um ihre Ziele zu erreichen. Diese Gedanken geben die nötige Kraft und Motivation. Vergessen Sie nicht, dass Sie als Führungskraft ein Vorbild für Ihre Mitarbeiter sind — gerade in schwierigen Zeiten. Wie Sie Mitarbeiter anspornen können, hat «Mittelstand Direkt» zusammengefasst.
Info: http://www.webbaecker.de/r_management/2009/0509-MIMOTIVATION.HTM

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17. KMU-Auslandsinvestitionen: Märkte, Motive, Finanzierung
Frankfurt / Main. (28.01. / kfw) Entgegen der vorherrschenden Meinung sind nicht nur Großunternehmen, sondern auch der Mittelstand mit Tochterunternehmen und anderen Beteiligungen international präsent. Von 2003 bis 2007 haben über 100.000 mittelständische Unternehmen — drei Prozent des gesamten Mittelstands — im Ausland investiert und sich damit international Marktzugang und Standortvorteile gesichert. Dominierendes Motiv für mittelständische Auslandsinvestitionen ist die Erschließung ausländischer Absatzmärkte. Lohnkostenvorteile spielten hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Entsprechend ist insgesamt von positiven Wirkungen mittelständischer Auslandsinvestitionen auf die inländische Beschäftigung auszugehen. Als Hemmnisse für Internationalisierung wurden besonders finanzielle Faktoren, Mangel an qualifiziertem Personal und gesetzliche oder bürokratische Hürden identifiziert — heißt es im WirtschaftsObserver Januar 2009 der KfW (Format PDF | 16 Seiten).

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18. SANCO: «Salzreduziertes Brot schmeckt auch»
Berlin / Brüssel. (27.01. / ZV / eu / wib) Da schäumt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV): Unter «Lower salt bread is just as tasty» beschreibt die Generaldirektion SANCO bei der EU-Kommission einen «Selbstversuch» mit zwei Laiben traditionell deutschen Brots — der eine mit 1,0 Gramm Salz auf 100 Gramm Brot, der andere mit 1,5 Gramm Salz auf 100 Gramm Brot. Robert Madelin und Paola Testori Coggi, Generaldirektor und Bereichsleiterin bei der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der europäischen Kommission gingen mit diesem wenig repräsentativen Versuch der Frage nach, ob ein reduzierter Salzgehalt in deutschem Brot tatsächlich nicht durchzusetzen sei wegen fehlender technologischer Möglichkeiten. Sie kamen zu dem Schluss, dass in Deutschland mit traditionellen Methoden durchaus umzusetzen ginge, was die WHO empfiehlt und was in verschiedenen EU-Staaten, darunter Belgien, Finnland, Frankreich und Großbritannien, längst gang und gäbe ist. Das passt dem ZV nicht, den Großbäckern nicht, vielen Millionen Brotliebhabern nicht und dem WebBaecker auch nicht. Um die Angelegenheit aus der Welt zu schaffen oder sich wenigstens zu «arrangieren», reicht Polemik allein jedoch nicht aus. Erfahrungsgemäß scheitern viele lobenswerte Ansätze nicht in der Sache, sondern daran, dass man seinen Gegnern nicht das Gesicht behalten, keine Rückzugsmöglichkeit offen lässt. Der ZV schlägt selbst vor, was sofort umzusetzen wäre ...
Info: http://www.webbaecker.de/r_management/2009/0509-SANCO.HTM

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19. Betriebliche Weiterbildung: Der Trend ist ungebrochen
Köln. (26.01. / iw) Unternehmen in Deutschland investieren kräftig in das Know-how ihrer Mitarbeiter. Wie aus der aktuellen Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht, hatten sich in 2007 nahezu 84 Prozent aller Unternehmen in der betrieblichen Weiterbildung engagiert. Von den Betrieben mit 250 und mehr Beschäftigten nahmen sogar 96 Prozent für Bildungsmaßnahmen Geld in die Hand. Insgesamt ließen sich die Unternehmen die Weiterqualifizierung rund 27 Milliarden Euro kosten. Im Schnitt gaben sie damit für jeden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 1.053 Euro aus. Davon waren 419 Euro je Mitarbeiter direkte Kosten, die für Trainer-Honorare, Lehrgangs- und Teilnehmergebühren, Reisekosten, Mieten und Ausgaben für Lehrmaterial anfielen. Hinzu kamen 635 Euro pro Kopf, die als indirekter Kostenblock für die eingesetzte Arbeitszeit jener Beschäftigten zu kalkulieren waren, die an Weiterbildungen teilnahmen. Um ihre Mitarbeiter für neue Aufgaben zu qualifizieren, vertrauen die meisten Betriebe — 79 Prozent — auf informelle Maßnahmen. Hierzu zählen Veranstaltungen wie Messen und Tagungen, aber auch das Lernen am Arbeitsplatz sowie das Selbststudium. Fast ebenso viele Unternehmen — 76 von 100 — bieten Seminare, Lehrgänge und Kurse an.
Info: http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/pm05_09iwd.pdf

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20. Produktionsleiter-Tagung: Wertschöpfung im Anlagenbetrieb
Dortmund. (26.01. / af) Qualität und Produktivität sind Kernanforderungen an die Anlagentechnik. Die Aufgaben werden immer komplexer, die Ansprüche der Kunden und Verbraucher höher. Im Zuge der Globalisierung wächst der Wettbewerb und damit der Kostendruck. Konstrukteure und Betreiber von Anlagen müssen zudem den Wandel technischer Standards und rechtlicher Rahmenbedingungen berücksichtigen. Während der zweiten Fresenius Produktionsleiter-Tagung diskutierten Ingenieure, Sachverständige, Berater und Rechtsexperten Ende Januar in Dortmund über Optimierungsmöglichkeiten im Anlagenbetrieb.
Info: http://www.webbaecker.de/r_management/2009/0509-FRESENIUS.HTM


 

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


21. Getreide: Experten erwarten weltweite Verknappung
Bonn. (28.01. / aid) Im Zuge der sich ausbreitenden Rezession wird wohl auch die Landwirtschaft weltweit nicht von Turbulenzen verschont bleiben. Noch im vergangenen Jahr rissen die Schlagzeilen rund um gestiegene Nahrungsmittelpreise nicht ab, denn es kam vielerorts zu einer Verknappung von Grundnahrungsmitteln. Wegen der veränderten Konsumgewohnheiten in den Schwellenländern wie Indien und China stieg die Nachfrage. Gleichzeitig trugen Spekulanten zur weltweiten Nahrungsmittelkrise bei. Nun ist es die Finanzkrise, die sich nach Meinung von Experten negativ auf das Angebot an Grundnahrungsmitteln, vor allem Getreide, auswirken wird. Viele Bauern in Deutschland sind im Herbst 2008 auf Teilen ihrer Getreideernten sitzen geblieben, da einige Landhandelshäuser aufgrund der Kreditklemme nicht liquide genug waren, um die Ernten aufzukaufen. Nach Einschätzung von Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner werde weltweit an Düngung gespart und der Anbau an Getreide insgesamt eingeschränkt. Nimmt zusätzlich noch die Nachfrage nach Fleischprodukten wegen der Rezession weltweit ab, sinkt auch der Preis für Futtergetreide. Ein unheilvoller Sog kommt in Gang, wenn wegen steigender Betriebsmittelpreise und fallender Produktnotierungen die Geldinstitute zunehmend zurückhaltend bei der Kreditvergabe an landwirtschaftliche Betriebe verfahren. Dann werden entweder Investitionen verschoben oder es wird eben an Kostenschrauben, wie beispielsweise dem Düngemitteleinsatz, gedreht. In Zeiten der weltweiten Finanzkrise wird für den Landwirt die Abwägung der Aufwendungen gegen das erzielbare Marktpotenzial seiner Erzeugnisse immer schwieriger — prognostiziert der aid Infodienst.

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22. Destatis: Schokoladenpreise stiegen deutlich
Wiesbaden. (27.01. / destatis) Die Preise für Süßwaren in Deutschland haben sich für Verbraucher 2008 gegenüber 2007 um 6,0 Prozent erhöht, während die durchschnittlichen Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum nur um 2,6 Prozent stiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am 01. Februar in Köln beginnenden Internationen Süßwarenmesse (ISM) mitteilt, mussten Schokoladenfreunde 2008 gegenüber dem Vorjahr vor allem für die Tafel Schokolade mit einem Plus von 14,1 Prozent deutlich mehr bezahlen. In der Vorweihnachtszeit 2008 kostete die Schokoladentafel sogar 18,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwas geringer, aber immer noch deutlich erhöhten sich 2008 binnen Jahresfrist die Preise für Schokoladenriegel (plus 8,0 Prozent) und süßen Brotaufstrich (darunter Marmelade, Konfitüre: plus 8,7 Prozent; Bienenhonig: plus 6,9 Prozent; kakaohaltiger Brotaufstrich: plus 6,0 Prozent) sowie für Speiseeis (plus 6,1 Prozent). Ein wesentlicher Grund dürfte die Weitergabe gestiegener Rohstoffpreise sein. Neben dem Preisauftrieb bei Energie stiegen unter anderem auch die Einfuhrpreise für Kakaobohnen (plus 21,6 Prozent) und Kakao (plus 23,3 Prozent) 2008 gegenüber 2007.

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23. ZMP: Weniger Hartweizen in Deutschland
Bonn. (24.01. / zmp) Die Anbaufläche von Durum in Deutschland ist 2008 mit 6.500 Hektar auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Die Erntemenge von rund 37.000 Tonnen, etwas weniger als 2007, deckte nur acht Prozent des inländischen Bedarfs. Das Gros importieren die Verarbeiter aus EU-Nachbarländern. Was hierzulande erzeugt wird, kommt meist aus Sachsen-Anhalt und Thüringen, berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP). Während in 2008 horrende Preise für Hartweizen zu berappen waren, hat sich die Situation nun wieder normalisiert. Allerdings ist auch zu befürchten, dass der Anbau, falls keine überzeugenden Preisangebote kommen, weiter reduziert wird. Anders als in Deutschland wurde in den EU-Nachbarländern der Anbau von Durum leicht ausgedehnt. 2008 belief sich die Fläche auf 2,54 Millionen Hektar; knapp vier Prozent mehr als 2006 und 2007. Der Schwerpunkt des Anbaus liegt traditionell in Italien, 2008 wurde Hartweizen dort auf 1,53 Millionen Hektar angebaut. In Spanien erreichte das Areal 0,53 Millionen Hektar, in Griechenland 0,48 Millionen Hektar und in Frankreich 0,43 Millionen Hektar. Dank hervorragender Erträge ernteten die Landwirte in 2008 EU-weit knapp zehn Millionen Tonnen — etwa ein Fünftel mehr als 2007.


 

PERSONEN + EHRUNGEN


24. Entführung: Bangen um Bernd das Brot
Foto: YouTube Erfurt. (26.01. / wib) Bernd das Brot, der nahe dem Rathaus der thüringischen Landeshauptstadt stets verdrossen aufs Pflaster starrte, ist von Sympathisanten der Erfurter Hausbesetzerszene entführt worden. Bernds Vater Thomas Krappweis appellierte jetzt an die Entführer, die TV-Kultfigur wieder freizulassen. Das aus dem Kinderkanal bekannte depressive Kastenbrot habe schon genug zu leiden, sagte er der «Süddeutschen Zeitung». Unbekannte hatten die zwei Meter große, 125 Kilo schwere Kunststofffigur vor rund einer Woche abgeschraubt. Im Internet tauchte kurz darauf ein Bekennervideo auf, das Bernd als Geisel von durch Räumung bedrohte Hausbesetzer zeigte. Das jetzt gesperrte Video habe offenbar ein Fan des Kastenbrots produziert, mutmaßt die Polizei. Vielleicht sympathisierten die Hausbesetzer mit dem Brot und hofften, dass dies auf Gegenseitigkeit beruhe. Schließlich habe sich jeder «schon mal gefühlt wie Bernd. Unter Druck gesetzt. In die Ecke gestellt. Missachtet». Allerdings sympathisiere Bernd vorrangig mit sich selbst, sagte Krappweis. Jedenfalls hofft jetzt ganz Erfurt, dass Bernd bald wieder nach hause kommt.

 

BOOKMARKS + BOOKS


25. Marvin-Tipp: Gewichtsangaben pro Artikel
Kronau. (30.01. / goe) Kennen Sie das Problem, dass Sie Artikel in Stück ausliefern, jedoch nach Gewicht retournieren? Wenn ja, dann hat Marvin hier eine Lösung für Sie parat. Im Artikelstamm (Sondertaste F21) können Sie jeden Artikel als so genannten Gewichtsartikel deklarieren (vorausgesetzt, Sie haben dem Artikel ein Verkaufsgewicht zugeordnet) und festlegen, ob zum Beispiel die Retourmenge in Stück oder Kilogramm eingegeben wird. Wird dabei auf «Gewichtseingabe» umgeschaltet, dann wird die eingegebene Menge automatisch in Stückanteile umgerechnet. Sämtliche Retourenauswertungen basieren natürlich auf Stück, was zur Folge hat, dass es keine Unstimmigkeiten bei der Retourenquote geben kann. Diese Funktion spart die behelfsweise Anlage eines zweiten «Gewichtsartikels», sowie die Eingabe von zusätzlichen Statistik- und Verrechnungsparametern.
Info: Noch Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an Ihren GOECOM-Vertriebspartner oder direkt an die GOECOM Hotline.

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26. Auslandsgeschäfte im Handwerk: «So klappt der Einstieg!»
Düsseldorf. (27.01. / lgh) Die Zahl der Handwerksunternehmen, die im Ausland geschäftlich aktiv sind, nimmt erfreulicherweise zu. Um diesen Trend zu stützen, hat die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) in der Broschüre «Auslandsgeschäfte im Handwerk: So klappt der Einstieg!» Hinweise zu den Aufgaben, Problemen und Herangehensweisen zusammengetragen, die bei einem Markteinstieg jenseits der Grenzen auf die Betriebe zukommen. Theoretische Abschnitte werden durch Checklisten, Internet-Links und Literaturtipps, vor allem jedoch durch Erfahrungsberichte von Betrieben ergänzt, welche die Unterstützung von Außenwirtschafts-Initiativen des Handwerks bereits erfolgreich in Anspruch genommen haben. In dem 83 Seiten zählenden Heft (Format PDF) finden sich eine Übersicht über die wichtigsten Arten des außenwirtschaftlichen Engagements (vom Huckepack-Export bis zum Joint Venture), Anhaltspunkte für eine strategische Anbahnung von Geschäften, Hinweise zu deren Finanzierung und finanziellen Absicherung sowie zur Abwicklung mit zentralen rechtlichen, steuerlichen, zollrechtlichen und interkulturellen Grundbegriffen. Tipps zu Registrierungs- und Genehmigungspflichten bestimmter Gewerke werden ebenfalls gegeben. Übersichten über Förderprogramme, Ansprechpartner und weitere Informationsquellen komplettieren das Angebot. Interessenten können das Heft kostenfrei herunterladen.
Info: http://www.lgh.de/front_content.php?idcat=104

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27. Global Industry: Starbucks brews up a bitter cup
Hamburg. (bm) Starbucks Corporation´s shareholders need something stronger than coffee to help them deal with the bitter taste of declining profits, store closings and job cuts. Starbucks posted a deeper than expected decline in its Q1/2009 earnings — 69 percent. The coffeeshop chain said it would close 300 more underperforming outlets (total 900), slashing nearly 7'000 jobs companywide, to try to save 500 million USD during fiscal 2009. Other topics of the week:
 
Title Region Date
Starbucks: to cut 6'700 jobs after earnings fall 69 percent (US) Thu 01-29
Greggs PLC: builds new bakery, creates new jobs (UK) Wed 01-28
Hershey Company: net income climbs 50 percent in Q4/2008 (US) Wed 01-28
Buhler Group: continues its growth (CH) Tue 01-27
ISM: Confectionery industry to meet for the 39th time (DE) Tue 01-27
Interstate Bakeries: IBC and GE agree on revised revolving loan (US) Tue 01-27
McDonald's: 2008 was another year of strong results (US) Mon 01-26
ADM: expands chocolate business through acquisition of Schokinag (US) Sat 01-24
Fazer: continues growth in Russia, buys BKK Neva (FI) Fri 01-23

 

REZEPTE + IDEEN


28. Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot
Isernhagen. (30.01. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehlmenge, ergibt das «Frühlingskräuter-Brot» aus dem IsernHäger VorteigCentrum 279 Teiglinge von je 600 Gramm. Die außergewöhnliche Zusammenstellung der Zutaten verleiht diesem Weizenmischbrot seinen unvergleichlichen Geschmack. Neben Rezept und Herstellungsanleitung haben die IsernHäger Vorteig-Spezialisten auch wieder diverse Verkaufsinformationen beigefügt und machen Angaben über Nährstoffe und Brennwerte. Bei fachgerechter Lagerung beträgt die Frischhaltung drei bis vier Tage. Weitere Hinweise gibt Jens Stadtländer per E-Mail an stadtlaender@isernhaeger.de oder unter der Rufnummer +49 (0)5139-9995-52.
ODS (017 KB): 0509-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.ODS
XLS (022 KB): 0509-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.XLS
PDF (737 KB): Fruehlingskrauterbrot.pdf


 

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