DAS WAREN DIE THEMEN IM WEBBÄCKER NEWSLETTER FÜR DIE 03. KALENDERWOCHE 2007:


BRANCHE:
01. Teures Brot: vzbv warnt vor neuen Abhängigkeiten
02. CMA: Schlimmstenfalls droht die Abwicklung
03. Ernährungsindustrie: legt beim Umsatz deutlich zu
04. Neuauflage: Mammut-Prozess um Biogetreide
05. Modern Bakery: 2007 mit deutschem Gemeinschaftsstand
06. Tortillas: Preissprünge führen zu Unruhen in Mexiko
07. ZMP: Roggenmarkt könnte bald leergefegt sein

TERMINE:
08. 16. Internationalen Tagung: rund um Roggen
09. ISM: «The Future of Sweets»

THEMA DER WOCHE: Gulfood 2007
10. Mit Wirkung weit über die Golfregion hinaus
11. Gemeinsam: «German Baker Street» in Dubai
12. FRITSCH: bereits zum vierten Mal dabei

UNTERNEHMENSFÜHRUNG:
13. McDonalds: verdoppelt Budget für Online-Werbung
14. BVDW: Zwölf Praxis-Tipps für den Online-Handel
15. Unternehmer-Ausfall: Sieben Tipps für die Chef-Vertretung
16. Basel II: Elf Tipps für eine bessere Beurteilung

TRENDS + KONZEPTE:
17. Pret A Manger: «Hot Food? Hot Wrap!»
18. Lebensmittelkauf: wächst über das Internet deutlich
19. Internet-Zugang: 69 Prozent der Deutschen sind on Line
20. E-Commerce: Deutschland EU-weit Spitzenreiter
21. Konsumstudie: Bio weiter auf dem Vormarsch
22. Türkei: Internationale Kaffeeketten entdecken den Markt
23. Ukraine: Lebensmittelindustrie verzeichnet Produktionsplus

PERSONALIEN:
24. Nachruf: zum Tod von Rudolf August Oetker

BUCH-/ SURFTIPPS:
25. GMF Lehr- und Lernmaterial: «Backen können!»
26. Lambertz: «Die Versuchung hat viele Gesichter»
27. ARD-Ratgeber: zum Thema «Zusatzstoffe in Lebensmitteln»
28. Alle Jahre wieder: Preisschilder braucht man immer ...
29. Langnese Bakery: «Neue Genüsse ganz traditionell»

REZEPTE + VERFAHREN:
30. Pret-A-Manger: «Now you can make your own ...»


BRANCHE


01. Teures Brot: vzbv warnt vor neuen Abhängigkeiten
Berlin. (18.01. / vzbv) Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin warnt der Verbraucherzentralen Bundesverband (vzbv) vor verbraucherpolitischen Fehlentscheidungen bei der Förderung der Bioenergie. «Eine Turbolandwirtschaft, um den viel zu hohen Treibstoffbedarf im Verkehr zu stillen, ist eine Sackgasse», sagt vzbv-Chefin Edda Müller. In der Euphorie über den Landwirt als Energiewirt dürfe die Agrarwirtschaft nicht die Fehler der klassischen Agrarpolitik wiederholen. «Sonst droht die gleiche Abwärtsspirale aus Massenproduktion, Preisverfall, Industrialisierung der Landwirtschaft und ökologischer Verödung». Angesichts der großen Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen erwartet der vzbv künftig steigende Lebensmittelpreise. «Damit sich die Konkurrenz zwischen Brot und Energie nicht unnötig verschärft, brauchen wir eine größere Wertschöpfung bei Lebensmitteln, etwa durch den Bioanbau», sagt Edda Müller. Wenn heute die wachsende Nachfrage nach Biolebensmitteln durch die deutsche Landwirtschaft nicht gedeckt werden kann, sei dies ein Zeichen einer verfehlten deutschen Agrarpolitik. Druck auf die Lebensmittelpreise gehe zudem vom stark steigenden Fleischkonsum in Asien aus: Hierdurch wächst die Nachfrage nach Getreide und anderen Futtermitteln.
Info: http://www.vzbv.de/go/presse/829/index.html

------------------------------------------------------------
02. CMA: Schlimmstenfalls droht die Abwicklung
Bonn. (18.01. / wib) «CMA: Werbung für Getreide ja, für Brot nein», meldete der WebBäcker im Dezember und bezog sich damit auf die Ankündigung der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) aus Bonn, ihre Öffentlichkeitsarbeit ab 2007 selbst machen zu wollen(vgl. WebBäcker 50/2006). Hintergrund ist der Streit über die Pflichtbeiträge zum Absatzförderungsfonds der CMA, der seit geraumer Zeit schwelt. Da das Bundesverfassungsgericht erst in ein bis zwei Jahren entscheidet, ob die Zwangsbeiträge zum Absatzfonds rechtens sind, legen immer mehr Unternehmen Widersprüche gegen die Beitragsbescheide der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein. Diese stellt strittige Beiträge wegen des erst Ende 2008 erwarteten Urteils in Rücklage. Bei der CMA wird unterdessen das Geld knapp. Ihre Budgets für 2007 hat sie vorsorglich um 50 Millionen Euro gekürzt. Seit 1969 müssen Bauern 0,4 Prozent vom Wert ihrer Waren an den Absatzfonds der CMA abführen. Dagegen haben viele Landwirte Widerspruch eingelegt. Die CMA darf diese Mittel daher vorerst nicht ausgeben und sah sich gezwungen, den Werbeetats zu halbieren. Zahlen nennt die CMA nicht, doch das Ausmaß der Kürzung deutet darauf hin, dass sehr viele Bauern ein Problem mit der Organisation haben. Sollten die Verfassungsrichter den Klägern Recht geben, müsste «das gesamte System abgewickelt werden», schwant CMA-Geschäftsführer Jörn Dwehus derzeit nichts Gutes. Das würde nicht nur das Ende für die CMA, sondern ebenso für die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) bedeuten.

------------------------------------------------------------
03. Ernährungsindustrie: legt beim Umsatz deutlich zu
Berlin. (18.01. / bve) Die Ernährungsindustrie blickt auf eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre seit der Wende zurück. Der Gesamtumsatz 2006 betrug nach Schätzungen der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) 138,6 Milliarden Euro. Damit erreichte die Branche ein nominales Wachstum von 3,7 Prozent. Preisbereinigt stieg der Umsatz um 2,5 Prozent, heißt es aus Berlin. Der Schlüssel für den Erfolg deutscher Lebensmittelhersteller lag wie schon in den letzten Jahren vor allem im Export. Die Ausfuhren überschritten erstmals die 30-Milliarden-Euro-Grenze und erreichten nach BVE-Berechnungen 32,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 10,2 Prozent. Erfolge erzielten die deutschen Lebensmittel vor allem im Europäischen Binnenmarkt und in Osteuropa. Wertmäßig haben Molkereiprodukte an den deutschen Exporten mit 3,8 Milliarden Euro (Januar bis September 2006) den größten Anteil, gefolgt von Fleisch- und Fleischwaren (rund 2,4 Milliarden Euro) sowie Backwaren und andere Zubereitungen aus Getreide (rund 1,8 Milliarden Euro). Im Inland kam es im hart umkämpften Lebensmittelmarkt nur zu einer Umsatzsteigerung von 1,9 Prozent auf 106,2 Milliarden Euro. Eine positive Entwicklung haben Bio-Lebensmittel genommen, deren Umsatz sich 2006 auf schätzungsweise 4,8 Milliarden Euro (plus 17 Prozent gegenüber 2005) erhöht hat. Weitere Details siehe
Info: http://www.bve-online.de/presseservice/pressemitteilungen/pm_070117/

------------------------------------------------------------
04. Neuauflage: Mammut-Prozess um Biogetreide
Bad Kreuznach. (18.01. / wib) Sollten die Angeklagten schuldig gesprochen werden, droht ihnen eine Haftstrafe von zehn Jahren. Davon wähnen sich die drei Männer, die jahrelang konventionelles Getreide kurzerhand als Biogetreide ausgaben, aber weit entfernt -- sie betrachten sich als nicht schuldig im Sinn der Anklage. Vor dem Landgericht Mainz hat jetzt die Neuauflage des Prozesses um Millionenbetrug mit angeblichem Bio-Getreide begonnen. Angeklagt ist ein 56-jähriger Landwirt. Dem einschlägig vorbestraften Agraringenieur wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug in über 100 Fällen vorgeworfen. Von Mitte 1999 bis Mitte 2000 soll der Landwirt mit Familienmitgliedern konventionell erzeugtes Speise- und Futtergetreide sowie Raps und Hülsenfrüchte aus konventionellem Anbau als Ware aus kontrolliert ökologischem Anbau verkauft haben. Im ersten Verfahren hatte das LG Bad Kreuznach den Angeklagten 2004 nach fast zweijähriger Prozessdauer zu acht Jahren Haft verurteilt und Sicherungsverwahrung nach Haftende angeordnet. Nach Überzeugung der Bad Kreuznacher Richter hatte das Trio fast 23.000 Tonnen herkömmliches Getreide umdeklariert und für 5,6 Millionen Euro an Abnehmer in Deutschland, Dänemark, Österreich und die Niederlande verkauft. Dabei habe die Familie einen Gewinn von rund 2,5 Millionen Euro gemacht. Der BGH hob das Urteil jedoch wegen Verfahrensfehler auf. Der Bad Kreuznacher Prozess hatte weithin für Aufsehen gesorgt. Es sei kein anderer Fall bekannt, in dem «das in diesem großen Stil betrieben wurde», zitiert die Tagespresse den Bioland Bundesverband aus Mainz.

------------------------------------------------------------
05. Modern Bakery: 2007 mit deutschem Gemeinschaftsstand
Weiden. (16.01. / owp) Vom reinen Brot hin zu Premium-Backwaren -- das ist der Trend bei Back- und Konditoreiwaren in Russland, schreibt die OWP Ost-West-Partner GmbH. Russlands wachsende Kaufkraft wirkt sich demnach auf die Nachfrage der Bevölkerung aus. Dies spürt auch der Bäckereisektor: Verbraucher wollen bessere Qualität und ein vielfältigeres Angebot. Davon profitieren vor allem internationale Hersteller von Bäckereimaschinen und Ausrüstungen, schreibt OWP mit Blick auf die Modern Bakery 2007, die vom 15. bis 18. Oktober in Moskau stattfindet. Schließlich ist die 13. Internationale Fachmesse für Bäckereiausrüstung und Nahrungsmittel-Zutaten eine ideale Plattform für deren Präsentation. Für Unternehmen aus Deutschland besteht in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, als Aussteller im Rahmen eines deutschen Gemeinschaftsstands zu vergünstigten Konditionen an der Modern Bakery teilzunehmen. Der Deutsche Pavillon ist auf Antrag des Fachverbands Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen im VDMA zustande gekommen und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Ein Angebot, das nicht nur für Messeneulinge interessant ist: Teilnehmende Aussteller profitieren von günstigen Standpaketen, entsprechender technischer und organisatorischer Hilfestellung seitens der durchführenden Messegesellschaft (Messe Stuttgart) sowie Unterstützung bei Reise- und Zollformalitäten.

------------------------------------------------------------
06. Tortillas: Preissprünge führen zu Unruhen in Mexiko
Mexiko Stadt / MX. (15.01. / wib) Tortillas haben in Mexiko eine ähnliche Bedeutung wie es Brot in Europa hat. Pro Tag verzehren die Menschen pro Kopf nicht selten ein Kilogramm oder mehr der dünnen Maisfladen. Für große Unruhe sorgt die Tatsache, dass die Weltmarktpreise für Mais in den letzten Monaten stark gestiegen sind. Für ein Kilo Tortillas müssen Konsumenten bis zu 15 Peso (1,10 Euro) zahlen; davor war es weniger als die Hälfte. Dem Druck der Massen folgend, sollen nun 650.000 Tonnen Mais zollfrei importiert werden, um besonders hart betroffene Regionen einem Notfall gleich zu versorgen und durch die Beseitigung der Maisknappheit den Preis für Tortillas zu drücken. Auch soll die Produktion angekurbelt werden und die Nationale Maiskammer des mittelamerikanischen Lands forderte gar, die Regierung soll eine Notreserve anlegen, um vom Auf und Ab des Weltmarkts unabhängiger zu werden. Selbst der Zwischenhandel soll unter die Aufsicht des Staates gestellt werden. Appelle von Fachleuten, es nicht mit Subventionen und Preiskontrollen zu versuchen, finden derzeit kaum Gehör. Die Tortilla ist nicht nur das Grundnahrungsmittel der Mexikaner. Sie ersetzt auch Besteck und Teller. Mit den Maisfladen nimmt der geübte Esser Fleisch, Käse, Pilze, Spinat oder Speck zu sich. Jeden Tag verspeisen die 104 Millionen Mexikaner mehr als 300 Millionen Tortillas. Viele Menschen in unterentwickelten Regionen haben nichts anderes zu essen. Mexiko erzeugt rund 20 Millionen Tonnen Mais pro Jahr. Davon sind 1,3 Millionen gelber und der Rest weißer Mais. Vor allem der weiße Mais ist normalerweise ausreichend für den Inlandsmarkt. Doch werde der Mais werde auch im großen Mengen zu Tierfutter verarbeitet, schreibt «El Financiero». Angesichts der rasant gestiegenen Weltmarktpreise von 2,4 auf 3,5 Dollar pro Bushel (1 Bushel = 35 Liter) sei es zu Panikkäufen in der Landwirtschaft gekommen.

Nachtrag. (17.01. / wib) «Mexikanische Bauern freuen sich über zusätzlichen Gewinn», heißt es in den Finanznachrichten. Die Preise für Mais in Mexiko seien gegenüber dem Vorjahr um 86 Prozent gestiegen. Die hohe Ethanolnachfrage aus den USA und weltweit niedrige Übertragsraten ließen die Rohstoffpreise explodieren.

------------------------------------------------------------
07. ZMP: Roggenmarkt könnte bald leergefegt sein
Bonn. (13.01. / zmp) Die Getreidebestände in der EU-Intervention gehen deutlich zurück. Besonders Roggen befindet sich kaum mehr im Lager, da der EU-Bedarf die Produktion deutlich überschreitet. In der Europäischen Union könnte demnächst der Roggen knapp werden, berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) aus Bonn. Die Interventionsbestände sind in den letzten fünf Jahren von mehr als fünf Millionen Tonnen auf zuletzt nur noch knapp 0,5 Millionen Tonnen geschrumpft, da die Nachfrage nicht aus der laufenden Produktion gedeckt werden konnte. Hinzu kommen einige hunderttausend Tonnen im privaten Landhandel, die aber ebenfalls schnell aufgebraucht sein dürften, sollte 2007 keine überdurchschnittliche Roggenernte eingefahren werden. Maßgeblich für die sich anbahnende Knappheit war einerseits der Wegfall der Roggenintervention zum Wirtschaftsjahr 2004/1005, was manche Landwirte zum Ausstieg aus der Roggenerzeugung veranlasste. Gleichzeitig nahm die Bioethanolproduktion bei den zwischenzeitlich deutlich fallenden Preisen wachsende Mengen auf. In seiner letzten Ernteschätzung schätzte das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) für 2006/2007 eine EU-Roggenproduktion von 6,67 Millionen Tonnen, wobei sich der Anbau auf Deutschland und Polen konzentriert. Dem steht ein Verbrauch von voraussichtlich 7,4 Millionen Tonnen gegenüber.


TERMINE


08. 16. Internationalen Tagung: rund um Roggen
Bergholz-Rehbrücke / Wien. (19.01. / igv) Die 16. Internationale Tagung, die das Institut für Getreideverarbeitung (IGV) aus Bergholz-Rehbrücke gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Getreidewissenschaft und -technologie (ICC) aus Wien veranstaltet, widmet sich dem Thema Roggen in allen Facetten. Nach der Vorankündigung von Oktober 2006 teilt das IGV nun die Themenschwerpunkte mit:
• Roggenzüchtung und Anbau;
• Roggeninhaltsstoffe und Gesundheit;
• Roggen in Lebensmitteln;
• Roggen in Futtermitteln;
• in technischer und energetischer Nutzung.
Gefördert durch das EU-Projekt HealthGrain, findet die Tagung vom 11. bis 14. März in Bergholz-Rehbrücke statt. Konferenzsprache ist Englisch und Deutsch. Das vollständige Programm und die Teilnahmebedingungen finden Interessenten unter
Info: http://www.rye2007.com

------------------------------------------------------------
09. ISM: «The Future of Sweets»
Köln. (19.01. / ism) 35.249 Fachbesucher aus 155 Ländern hatten die Veranstalter anlässlich der 36. Internationale Süßwarenmesse (ISM) gezählt. Für die Mehrzahl der 1.634 Anbieter, die sich Januar 2006 in Köln auf der weltweit größten und wichtigsten Handelsplattform für Süßwaren und Knabberartikel präsentierten, setzte sich das in durchaus «positive Zeichen» um. Ein Jahr ist vergangen und der Trend zur Internationalisierung hält ungebrochen an. Bei der ISM 2007, die vom 28. bis 31. Januar stattfindet, äußert sich dies unter anderem in einem neuen Werbeauftritt. «ISM -- The Future of Sweets» hat sich ein neues «Key Visual» gegönnt: Ein großer Mund mit einem Lutscher in Form einer Weltkugel steht für die unübertroffene Internationalität der Süßwarenwirtschaft und der ISM. Etwa 1.600 Unternehmen aus rund 70 Ländern erwarten die Veranstalter zur nunmehr 37. ISM in Köln; darunter sowohl Marktführer als auch kleinere und mittlere Anbieter. Der Auslandsanteil liegt bei über 80 Prozent und wird rund 110.000 Quadratmeter Bruttoausstellungsfläche belegen. Nach erfolgreicher Premiere 2006 findet parallel -- vom 29. Januar bis 01. Februar -- die zweite ProSweets statt, internationale Zuliefermesse für die Süßwarenindustrie.


THEMA DER WOCHE: Gulfood 2007


10. Mit Wirkung weit über die Golfregion hinaus
Dubai / UAE. (19.01. / wib) Erst 1987 ins Leben gerufen, hat sich die in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindende Gulfood schnell zur größten und wichtigsten Fachmesse nicht nur für die Golf-Region entwickelt. Sie bietet sowohl Ausstellern als auch Besuchern eine ideale Plattform, internationale Kontakte in angenehmer Atmosphäre zu pflegen und gute Geschäfte daraus zu machen. Unternehmen aus aller Welt, die in Dubai ihre Produkte und Dienstleistungen zeigen, repräsentieren die Schlüsselsektoren innerhalb der Lebensmittel- und Versorgungskette. Die zwölfte Gulfood findet vom 19. bis 22. Februar im «Dubai International Convention and Exhibition Centre» (DICEC) statt. Für detaillierte Hinweise steht der Messebericht 2006 (14 Seiten, Format PDF) zur Verfügung. Oder besuchen Sie einfach die Gulfood Homepage.

------------------------------------------------------------
11. Gemeinsam: «German Baker Street» in Dubai
Dubai / UAE. (19.01. / fr) 120 Quadratmeter misst die «German Baker Street», mit der führende deutsche Lieferanten in den Vereinigten Arabischen Emiraten anlässlich der Gulfood 2007 ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren: Bei Anneliese, Backtechnik S.I., Diosna, Fortuna, FRITSCH, GBT, Hagesana, Heuft und ToolBox Software stehen damit Innovation und Qualität ganz vorne -- die deutsche Bäckerstraße sozusagen ein Synonym für «Made in Germany». Den Gemeinschaftsstand finden Interessenten in Halle 6/7 des DICEC Ausstellungszentrums.

• Die Anneliese Mertes GmbH aus Eschweiler bei Aachen präsentiert «Bakeware + Racks» bereits zum zweiten Mal in Dubai. Unter dem Markennamen «Anneliese» zeigt der europäische Marktführer seine Produktionsmittel und Investitionsgüter für moderne Bäckereiunternehmen. Von Backblechen, Baguette-, Anlagen- und Formenblechen über Transportlösungen hin zu Ofen- und Stikkenwagen reicht die Produktpalette. Zudem gehören Backformen, Kastenverbände und Spezial-Beschichtungen zum umfangreichen Sortiment. «Customized» wird das Leitmotiv der Eschweiler Spezialisten für die Teilnahme an der Gulfood sein.

• Softwarelösungen speziell auf die Backbranche abgestimmt -- dieser Bereich ist während der Gulfood durch die ToolBox Software GmbH bestens vertreten. Der innovative Softwarespezialist aus Eschweiler bei Aachen stellt in Dubai Systeme für das Supply Chain Management in Backbetrieben vor. Besonders das weltweit mehr als 350 Mal installierte Warenverteilsystem dispoTool und das Produktionsmanagementsystem cabTool stoßen international auf großes Interesse.

------------------------------------------------------------
12. FRITSCH: bereits zum vierten Mal dabei
Dubai / UAE. (19.01. / fr) Bereits zum vierten Mal wird der Bäckereianlagenbauer FRITSCH aus Markt Einersheim während der Gulfood 2007 in Dubai vertreten sein. Bekannt geworden ist FRITSCH mit seiner Ausrollmaschine ROLLFIX. Der Name ist heute so im Bewusstsein der Bäcker verankert, dass viele nicht mehr wissen, dass diese Ausrollmaschine ein echtes FRITSCH-Produkt ist. Die ROLLFIX wurde jetzt von Grund auf überarbeitet. Die beiden Modelle ROLLFIX 300 und ROLLFIX 600 konnten Messebesucher während der iba 2006 in München erstmals begutachten und nahmen die technischen Neuerungen wie neues Design mit Begeisterung auf. Deshalb wird die ROLLFIX 300 als eine der Hauptattraktionen in Dubai zu sehen sein. Das neue Modell des Klassikers gilt als Einstiegsmodell in den Handwerksbereich der Backbranche. FRITSCH bedient mit seinem Angebot den klassischen Handwerksbäcker ebenso gern und zuvorkommend mit bedarfsgerechten Anlagen wie die Backindustrie. Detaillierte Informationen zur MULTICUT, die SBL- oder Pizzaanlage, den Laminator 3000 oder das CTR-System erhalten Fachbesucher direkt am FRITSCH-Messestand (Halle 6/7 – F5 - 23) in Dubai. Innovation und Qualität stehen bei FRITSCH an erster Stelle. Der Anlagenbauer gilt weltweit als einer der innovativsten Partner für Bäcker und Backindustrie. FRITSCH entwickelt und baut Lösungen rund um Backwaren und passend zum Sortiment seiner Kunden. Dem inhabergeführten Familienunternehmen steht zudem weltweit ein Netzwerk aus eigenen Tochterunternehmen und internationalen Handelsvertretungen beratend und mit kompetentem Service zur Seite.


UNTERNEHMENSFÜHRUNG


13. McDonalds: verdoppelt Budget für Online-Werbung
Oak Brook / IL. (19.01. / wib) Der US-amerikanische Schnellkost-Gigant McDonalds Corporation mit Zentrale im US-Bundesstaat Illinois hat sein globales Marketingteam neu strukturiert und das Budget für Online-Werbung verdoppelt. Grund dafür ist die Hinwendung zu interaktiven Medien, mit deren Hilfe eine bedeutungsvollere Beziehung zu den Kunden von weltweit mehr als 30.000 Restaurants aufgebaut werden soll. Im Gegenzug soll der Anteil für TV-Spots am Marketing-Topf von 85 Prozent auf 70 Prozent reduziert werden. Traditionelle Werbung verliere an Wirkung. McDonalds CEO Jim Skinner will die Menschen mit interessanten Kundenerlebnissen verstärkt über das Internet dort erreichen, wo sie «arbeiten, leben und spielen», hieß es bereits im Forrester Consumer Forum von November 2006 (Humanizing The Digital Experience -- Insights From C-Level Keynotes).

------------------------------------------------------------
14. BVDW: Zwölf Praxis-Tipps für den Online-Handel
Düsseldorf. (17.01. / bvdw) Vertrauen ist nach wie vor die wichtigste Grundlage für den Online-Handel. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) aus Düsseldorf hat zwölf «Maßnahmen zur Vertrauensschaffung» vorgeschlagen:

Anbieterkennzeichnung

Produktinformationen
Preistransparenz
Lieferbarkeit
Übersichtlichkeit des Bestellprozesses
Finanzielle Sicherheit
Technische Sicherheit
Datenschutz
Widerrufsrecht
Kundenservice
Kundenbewertungen
Gütesiegel

Obwohl immer mehr Menschen on Line kaufen, bleibt laut BVDW ein erhebliches Misstrauen gegenüber dem elektronischen Handel bestehen. So wollten rund 25 Prozent der Deutschen, die im Internet unterwegs sind, auch künftig nicht über das WWW einkaufen. Der BVDW verweist zudem auf eine Studie von TNS Emnid, wonach zwei Drittel der Internet-Nutzer dem Online-Handel mit Misstrauen begegnen.


------------------------------------------------------------
15. Unternehmer-Ausfall: Sieben Tipps für die Chef-Vertretung
Hannover. (17.01. / mvr) Finanzielle Situation, Vermögens- oder Vorsorgelage: Wenn ein Unternehmer ungeplant ausfällt, sollte ein externer Vertreter mit bestimmten Themen vertraut sein, um reibungslos einspringen zu können. Mittelstand Direkt hat einige Ratschläge zusammengefasst, welche Punkte vorsorglich zu klären und einem potentiellen Vertreter (zum Beispiel aus der Familie) anzuvertrauen sind.

------------------------------------------------------------
16. Basel II: Elf Tipps für eine bessere Beurteilung
Hannover. (17.01. / mvr) Abhängigkeiten von einzelnen Kunden reduzieren, Erfolgspotenziale schriftlich festhalten oder die Nachfolge regeln: Ein Businessplan allein reicht heute nicht mehr aus, um als Unternehmer eine gute Beurteilung und damit gute Kredit-Konditionen zu erhalten. Ab 2008 tritt die Eigenkapitalrichtlinie (Basel II) in Kraft. Spätestens dann vergeben Banken Noten, um die Kredit-Konditionen eines Unternehmens festzulegen. Je besser die Benotung, desto besser die Kredit-Konditionen. Mittelstand Direkt hat hierfür einige Tipps in Stichworten zusammengestellt:
Abhängigkeiten zu einzelnen oder wenigen Kunden und Lieferanten reduzieren.
Langfristige Wettbewerbsvorteile ausbauen.
Business-Plan erstellen.
Unternehmenskonzept und Erfolgspotenziale schriftlich festhalten.
Aufbau eines Controlling- und Risikokontrollsystems.
Regelung der Nachfolgefrage.
Festlegung einer klaren Kompetenz- und Unterschriftenregelung.
Rechtzeitige Bereitstellung von Jahresabschlüssen und Kommentierung von Geschäftsergebnissen.
Aufbau persönlicher Kontakte zu Entscheidungsträgern der Hausbank.
Zusagen gegenüber der Hausbank konsequent einhalten.

Unerwartete Geschäftsentwicklungen gegenüber der Hausbank rechtzeitig kommunizieren.



TRENDS + KONZEPTE


17. Pret A Manger: «Hot Food? Hot Wrap!»
London / UK. (19.01. / wib) «Eat with your head» -- so lautet das Motto der britischen Pret A Manger Ltd. mit Hauptsitz in London. Die Sandwichkette ist in Großbritannien mit rund 150 Filialen führend. Gegründet 1986, setzt das Unternehmen heute etwa 150 Millionen Britische Pfund per Anno um -- ungefähr 228 Millionen Euro. Ein Blick auf die Speisenkarte macht neugierig und lässt zumindest ahnen, weshalb die engagierten Briten ihre Kunden auffordern, bei der Auswahl des täglichen Essens öfters mal den Kopf zu benutzen. Neben (unter anderem ...) 42 Sandwich-Kreationen und 14 Baguette- wie Wrap-Sorten hat Pret A Manger neuerdings auch Hot Wraps im Angebot. «Neuerdings» relativiert sich, so der Branchenkenner weiß, dass die Snack-Spezialisten zwei Jahre an diesem Innovationsschritt gearbeitet haben. Auf jeden Fall würden die Konsumenten das neue Angebot an «Hot Food» sehr gut annehmen, so dass es zusätzlichen Umsatz generiert. Ziel sei es, das neue Angebot nicht nur in allen britischen Filialen einzuführen, sondern auch in denen außerhalb des Vereinigten Königreichs in Hongkong (CN) und New York (USA). Der von Pret A Manger ausgemachte «neue Trend» entspricht ungefähr dem warmen Bäckersnack hierzulande, von dem sich 2006 auch Subway etwas angenommen hatte. Dem Vernehmen nach «mit sehr positiver Resonanz».

------------------------------------------------------------
18. Lebensmittelkauf: wächst über das Internet deutlich
Berlin. (19.01. / bk) In 2006 hat der Handel mit Nahrungsmitteln und Getränken über das Internet erneut zugenommen. Die Deutschen bestellten Waren für etwa 122 Millionen Euro. Das ist ein Plus von elf Prozent im Vergleich zu 2005, teilt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin mit. Grundlage für die Angaben ist eine exklusive Erhebung der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). «Der Online-Handel mit Lebensmitteln findet bisher wenig Beachtung. Dabei sind die Umsätze hier genauso hoch wie etwa bei Downloads auf den PC. Zum Vergleich: 2006 wurden in Deutschland Musik, Hörbücher, Videos, Spiele und Software für etwa 120 Millionen Euro heruntergeladen», sagt Bitkom-Vizepräsident Jörg Menno Harms.
Info: http://www.bitkom.de/de/presse/8477_43550.aspx

------------------------------------------------------------
19. Internet-Zugang: 69 Prozent der Deutschen sind on Line
Mannheim. (18.01. / fw) Im vierten Quartal 2006 verfügten 68 Prozent der Deutschen ab 18 Jahren über einen Internet-Zugang. Dies sind drei Prozent mehr als im Vorjahresvergleich, wie die Forschungsgruppe Wahlen Online aus Mannheim in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten berichtet. Nach wie vor haben im Internet Männer mit 74 Prozent die Nase vorn. Erst 62 Prozent der weiblichen Deutschen melden einen Internet-Zugang. Überdies bestehen noch immer die Ost-West-Unterschiede: Im Westen hatten 69 Prozent Zugang zum Internet, im Osten 62 Prozent. In allen Altersgruppen bis 49 Jahren waren mehr als vier von fünf Befragten mit einem Internet-Zugang ausgestattet. Bei den 50- bis 59-Jährigen waren es 76 Prozent. Noch immer stark unterrepräsentiert ist die zahlenmäßig sehr große Gruppe der Menschen ab 60 Jahren, von denen erst 36 Prozent über einen Zugang zum Internet verfügten. Auch künftig wird die formale Bildung ein entscheidendes Merkmal für die Internet-Affinität der Deutschen bleiben. Zwar sind gerade bei Befragten mit geringerem Bildungsniveau die Zuwachsraten zum Vergleichszeitraum vor einem Jahr überdurchschnittlich, doch nach wie vor erwiesen sich besonders jene mit Hauptschulabschluss ohne Lehre (26 Prozent), aber auch jene mit Lehre (48 Prozent) weit unterdurchschnittlich mit Internet-Zugängen ausgestattet. Nahezu identisch mit allen Deutschen war die Internet-Durchdringung jener mit Mittlerer Reife (70 Prozent), überproportional fiel sie bei Deutschen mit Hochschulreife (85 Prozent) aus.

------------------------------------------------------------
20. E-Commerce: Deutschland EU-weit Spitzenreiter
Berlin. (17.01. / bk) Allein in 2006 gaben Privatpersonen in Deutschland mehr als 40 Milliarden Euro im Internet aus. Werden auch die Transaktionen zwischen Unternehmen berücksichtigt, so ergibt sich beim E-Commerce sogar ein Handelsvolumen von über 400 Milliarden Euro. Das bedeutet: Rund 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen wurden 2006 hier zu Lande verkauft. Damit ist Deutschland Spitzenreiter. «Trotz leicht sinkender Wachstumsraten boomt der E-Commerce wie selten zuvor -- und dies unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung», sagt Jörg Menno Harms vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin. Nach dessen Schätzungen des wird der gesamte Online-Umsatz in Deutschland bis 2009 auf rund 700 Milliarden Euro jährlich steigen.
Info: http://www.bitkom.de/43510_43505.aspx

------------------------------------------------------------
21. Konsumstudie: Bio weiter auf dem Vormarsch
Nürnberg. (16.01. / gfk) Bio-Produkte sind ein Markt mit Zukunft. Bereits im letzten Jahr haben 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland mindestens einmal ein Bio-Produkt gekauft. Und die Anzahl der Einkaufsakte sowie die Ausgaben für Bio steigen weiter. Das sind Ergebnisse einer Studie der GfK Panel Services Deutschland, die den Absatz von Bio-Produkten im vergangenen Jahr beobachtet hat. Der Bio-Markt hat im Jahr 2006 weiter an Fahrt zugenommen. Im Zeitraum von Januar bis September haben die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Bio-Produkte um rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Durch den Ausbau des Bio-Angebots im Lebensmitteleinzelhandel ist auch die Käuferreichweite für diese Lebensmittel gestiegen. So haben von Frühjahr bis Herbst vergangenen Jahres 85 Prozent aller Haushalte mindestens ein Bio-Produkt gekauft. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2005 waren es noch 83 Prozent. Das Marktwachstum wird jedoch nicht nur durch mehr kaufende Haushalte, sondern auch durch mehr Kaufakte erzielt: Im Durchschnitt hat jeder Haushalt mit 13 Kaufakten zwei Einkäufe von Bio-Produkten mehr getätigt als im Vergleichszeitraum 2005. Insgesamt erreichte der Bio-Markt in den ersten neun Monaten des Jahres 2006 bei den Lebensmitteln einen Anteil von 2,7 Prozent.

------------------------------------------------------------
22. Türkei: Internationale Kaffeeketten entdecken den Markt
Istanbul / TR. (16.01. / bfai) Internationale Kaffeeketten, wie Gloria Jean's, Starbucks, Barney und Coffee and Chocolate, bauen ihre Geschäfte in der Türkei erfolgreich aus. Das Angebot dieser Unternehmen wird von den städtischen Konsumenten der gehobenen Einkommensgruppe als Bereicherung des Lebensstils betrachtet und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Der Markt wächst jährlich um rund 40 Prozent. Etwa zehn internationale Kaffeeketten sind inzwischen mit 140 Cafes auf dem Markt. Auch Tchibo aus Deutschland verfolgt Expansionspläne, heißt es in einem Bericht der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) in Köln.

------------------------------------------------------------
23. Ukraine: Lebensmittelindustrie verzeichnet Produktionsplus
Kiew / UA. (16.01. / bfai) Die Lebensmittelindustrie der Ukraine glänzt weiterhin mit einem hohen Wachstum. Die Werte der vergangenen Jahre bleiben vorerst allerdings außer Reichweite. Der Grund: Das Handelsembargo Russlands ließ die Käseproduktion einbrechen, die Herstellung von Wurst, Zucker und Brot war ebenfalls rückläufig. Dafür entwickelt sich die Verarbeitung von Ölen und Fetten umso prächtiger. Die ukrainischen Produzenten dieser Waren haben in den ersten drei Quartalen 2006 den Ausstoß um zwei Drittel erhöht, heißt es in einem Bericht der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) in Köln.


PERSONALIEN


24. Nachruf: zum Tod von Rudolf August Oetker
Bielefeld. (17.01. / dro) Im Alter von 90 Jahren verstarb am Dienstag Rudolf August Oetker, einer der größten deutschen Familienunternehmer der Nachkriegszeit. Oetker gehörte zu den reichsten Männern Deutschlands. Der Unternehmer hatte nach dem Zweiten Weltkrieg den Bielefelder Backmittelhersteller Dr. August Oetker KG zu einer weltweit agierenden Unternehmensgruppe ausgebaut. Die operative Führung des Konzerns hatte er bereits vor 25 Jahren an seinen Sohn August abgegeben. Seit 1981 agierte er als Vorsitzender des Beirats der Unternehmensgruppe. Ein Nachruf aus der Feder der Dr. August Oetker KG beschreibt Leben und Wirken von Rudolf August Oetker.


BUCH-/ SURFTIPPS

25. GMF Lehr- und Lernmaterial: «Backen können!»
Bonn. (19.01. / gmf) «Backen können!» -- unter diesem Titel bietet die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) ihr neues Lehr- und Lernmaterial mit Bausteinen für die Praxis der beruflichen Bäckerbildung an: Es wendet sich in erster Linie an Ausbilder und Ausbilderinnen in den Betrieben und deren Azubis. Das 16-seitige Heft liefert Ideen, praktische Aufgaben und Internet-Surftipps, wie «Backen können» nach den Inhalten des neuen Ausbildungsrahmenplans für den Bäckerberuf interessant und handlungsorientiert vermittelt werden kann. Die sechs Ausbildungsbausteine umfassen jeweils eine Fachinfo-Seite für die Ausbildenden und eine Praxis-Seite für die Azubis -- mit ergänzenden, themenbezogenen Internetmodulen zum Onlinegehen. Die Themen: Weizenmehle kennen ... lernen! -- Sauerteig: 3 -2 - 1 ... auf geht's! -- Vorteige führen ... können! -- Für Feines Backen ... richtig wählen! -- Grob bis fein ... aus vollem Korn! -- Alles, was ... Recht ist!
Bezugsbedingungen: Das Heft ist schriftlich oder per Telefax zu bestellen in Einzelexemplaren unter dem Kennwort «Backen können» gegen einen Kostenbeitrag von drei Euro (inklusive Versandkosten, plus Mehrwertsteuer) bei der GMF, Postfach 300165 in 53181 Bonn; Telefax 0228/4797559. Kostenlos gibt es das Heft nur mit Stempel des Ausbildungsbetriebs oder der Schule -- für Ausbildende in Backbetrieben oder Lehrkräfte an Berufsbildenden Schulen.

------------------------------------------------------------
26. Lambertz: «Die Versuchung hat viele Gesichter»
Aachen. (19.01. / wds) Die im Sommer letzten Jahres durch die Werbeagentur WDS New Media komplett aktualisierte Website der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH + Co. KG verwöhnt einmal mehr das Auge des Betrachters: In eine separate Rubrik wurden nunmehr die Fotos der 2007er Auflage des Lambertz-Jahreskalenders integriert. «Die Versuchung hat viele Gesichter», sagt Lambertz-Inhaber Dr. Hermann Bühlbecker. «Die Schönsten lassen wir jedes Jahr von Starfotografen an außergewöhnlichen Orten in Szene setzen. Das Ergebnis: Ein atemberaubender Kalender, mit dem wir unsere Leidenschaft für Gebäck-Kunst visuell untermauern». Der Lambertz-Jahreskalender wird seit 2004 in limitierter Auflage hergestellt und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum begehrten Sammlerobjekt. Der Kalender ist nicht käuflich zu erwerben.
Info: http://www.lambertz.de » Deutsch » Infomix » Kalender

------------------------------------------------------------
27. ARD-Ratgeber: zum Thema «Zusatzstoffe in Lebensmitteln»
Stuttgart. (18.01. / swr) Rund 300 Zusatzstoffe sind derzeit in der EU zugelassen und müssen auf der Verpackung angezeigt werden. Strikte Regeln gelten für unverpackte Ware, zum Beispiel beim Bäcker. Nur wenige Lebensmittelfarb- und Zusatzstoffe sind in Brot und Brötchen erlaubt. Ein Praxistest der ARD-Sendung «plusminus» Mitte Januar hat nun ergeben, dass nur etwa jede fünfte Verkäuferin bei Brot und Gebäck Auskunft darüber geben kann, was tatsächlich in den Produkten enthalten ist. Zudem sollen Stichproben der Lebensmittelkontrolle ergeben haben, dass etwa ein Drittel der angebotenen Erzeugnisse gefärbt war.

------------------------------------------------------------
28. Alle Jahre wieder: Preisschilder braucht man immer ...
Kronau. (16.01. / goe) Das Modul «Marvin-Power-Print» dient zum Erstellen und Drucken von Preisschildern mit Daten direkt aus Marvin:
•  Zum Beschriften von Druckmaterialien, wie etwa Bogen- und Endlosetiketten, Preisschildern, Disketten- und CD-Labels, Visiten- und Tischkarten. Dabei ist die Nutzung aller unter Windows verfügbaren Ressourcen möglich.
•  Vorlagen und Formate von Herlitz, Kiesel, Pre-We und Zweckform sind im Programm enthalten. Eigene Formate können problemlos erstellt werden.
•  Zentrale Artikelpreispflege direkt in Marvin.
•  Inhalt der Preisschilder frei definierbar; zum Beispiel Zutaten aus dem Artikelstamm, sonstige Produktinfos oder frei gestaltbare Texte.
•  Kunden- und filialbezogene Preisübergabe.
•  Beliebige Datenzusammenstellungen können gespeichert werden. Zusammenstellung der Artikel zu Druckaufträgen.
• 

Leistungsfähiges Preisschilderdrucksystem für alle Schilder bis zu einer Größe von DIN A4.

In der neuesten Version können neben den üblichen Preisdaten auch Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe und Allergene zu jedem Artikel mit ausgegeben werden. Dadurch erfüllen Preisschilder auch den schärfsten Brüsseler Anforderungen. Weitere Details gibt es bei GOECOM oder -- wer noch Hilfestellung benötigt -- im GOECOM Seminarkalender unter
Info: http://www.goecom.de


------------------------------------------------------------

29. Langnese Bakery: «Neue Genüsse ganz traditionell»
Hamburg. (16.01. / icff) Die absatzstärksten Backwaren in modernen Cafeterias, der Gastronomie, im Catering sowie dem Bankett- und Seminargeschäft der Hotelgastronomie sind seit jeher Blechkuchen. Diesem Trend folgend hat die «Langnese Bakery» ihr Sortiment um fünf zusätzliche Klassiker erweitert -- heißt es in einer Pressemitteilung von Unilever Deutschland zu den neuen Premium-Blechkuchen Bienenstich und Marmorkuchen sowie den Standard-Blechkuchen Früchte und Streusel. Das Besondere daran? Mit der Sortimentserweiterung bringt es die Langnese Bäckerei jetzt auf 24 verschiedene Blechkuchen. Neben denen führt sie Leckereien in elf weiteren Kategorien, die vom Sortiment her der Bäckerei und Konditorei entsprechen. Damit das mit dem Absatz auch klappt, arbeitet Langnese-Iglo im Bereich Verkauf FG (Fachhandel und Gastronomie) mit bundesweit 50 Vertriebspartnern zusammen. Zusätzlich gibt es in Deutschland fünf Langnese-Iglo Verkaufsleitungen. Insgesamt betreut, berät und beliefert Unilever Deutschland nach eigenen Angaben rund 40.000 Kunden aus allen Sparten der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.


REZEPTE + VERFAHREN

30. Pret-A-Manger: «Now you can make your own ...»
London / UK. (19.01. / wib) «We want to share the magic of Pret food with our loyal customers, so we’ve done a very odd thing and decided to reveal our secrets by telling you our recipes», kann der Pret-A-Manger-Enthusiast auf der Homepage der britischen Sandwich-Spezialisten lesen und hat die Wahl zwischen 29 kleinen Köstlichkeiten. Die verwendeten Maßeinheiten sind teilweise etwas gewöhnungsbedürftig. Doch wie sollen kleine (und große ...) Leckermäuler der Versuchung widerstehen, wenn dort Schwarz auf Weiß steht: «Now you can make your own Lemon Drizzle Cake» oder «Pineapple and Mango Yoghurt Drink»? Beim zunächst schlicht erscheinenden «Breakfast Baguette» oder dem «Mature Cheddar Sandwich» sieht es nicht viel anders aus. «Nut Munch» und «Double Berry Muffins» lassen die Erkenntnis reifen, dass wir die Entscheidung besser Ihnen überlassen, was für Sie «das» Rezept der Woche ist -- und verweisen auf die Auswahl unter
Info: http://www.pret.com/our_food/pret_diy/

P.S.: XLS- oder SXC-Dateien zur Weiterverarbeitung hat der WebBäcker in dieser Woche keine für Sie. So Sie eines der genannten Rezepte in Ihren Fundus aufnehmen wollen, darüber eventuell ein Tabellendokument anlegen und dieses vielleicht noch mit Kollegen teilen möchten, sorgen wir jedoch gerne für die Verbreitung ...