DAS WAREN DIE THEMEN IM WEBBÄCKER NEWSLETTER FÜR DIE 49. KALENDERWOCHE 2003:


BRANCHE:
01. IAWS: übernimmt Hiestand Großbritannien
02. BVL: Weiterhin hohe Schwankungsbreiten bei Acrylamid
03. Gesucht: Weihnachtsgebäck für die Soldaten in Kabul
04. Highlights: Rekordbäckerei zur Adventszeit

ALLGEMEINES
05. RKI: Ernährungsverhalten verbessert sich
06. Dicke Deutsche: Ziel der Ernährungsaufklärung verfehlt
07. BfAI: Hohe Produktivitätssteigerungen in Beitrittsländern nötig
08. Impulse für die Branche: Augen öffnen und Sinne schärfen

PERSONALIEN:
09. Führungswechsel in Nordvorpommern-Stralsund
10. Führungswechsel bei BakeMark Deutschland
11. Führungswechsel bei Kellogg's Foodservice

BUCH- / SURFTIPPS:
12. CMA-Aktionspaket: «Mach mit bei RoggenFit»
13. Arbeitssicherheit: 10 Jahre Erfurter Tage

REZEPT DER WOCHE:
14. Bunte Sterne-Häppchen / GMF


BRANCHE


01. IAWS: übernimmt Hiestand Großbritannien
Lupfig. (04.12. / hie) Die irische IAWS Group, mit 22 Prozent am Aktienkapital der Schweizer Hiestand Holding AG beteiligt, hat zum 1. Dezember Hiestand Großbritannien übernommen. IAWS wird künftig die Produkte der Spezialisten für Tiefkühlbackwaren in Großbritannien und Irland exklusiv vertreiben. Die Hiestand Gruppe habe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2003 ein organisches Wachstum von 9,8 Prozent erreichen und einen Gesamtumsatz von 243,7 Millionen Schweizer Franken erzielen können, heißt es aus Lupfig. Die Währungseinflüsse von minus 0,4 Prozent hätten zu einem Wachstum von 9.4 Prozent in Schweizer Franken geführt. Damit sei in den ersten drei Quartalen das mittelfristige Wachstumsziel der Gruppe erreicht. Im dritten Quartal selbst betrug das Wachstum 8,7 Prozent. Dank der Einigung mit IAWS in Großbritannien -- sowie der Nutzung daraus resultierender Synergieeffekte -- erhöhe sich das Wachstumspotential weiter, heißt es in der vollständigen Pressemitteilung unter
Info: http://investor.hiestand.ch/pdfs/de_031202_pressemitteilung.pdf

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02. BVL: Weiterhin hohe Schwankungsbreiten bei Acrylamid
Bonn. (03.12. / aid) Die Acrylamid-Gehalte in Frühstücksgetreideprodukten und Plätzchen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Dies geht aus Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor, die Ende November veröffentlicht wurden. So konnten die Signalwerte für Plätzchen von 660 auf 575 Mikrogramm und für Frühstücksgetreideprodukte von 260 auf 200 Mikrogramm pro Kilogramm gesenkt werden. Keine Veränderungen gab es dagegen bei Kartoffelchips und Knäckebrot. Neue Signalwerte wurden eingeführt für Kinderkekse (360 Mikrogramm pro Kilogramm), Diabetikerdauerbackwaren, Kaffeeextrakt und Kaffeeersatz (jeweils 1.000 Mikrogramm pro Kilogramm). Der Signalwert wird separat für jede Warengruppe ermittelt und dient als Maßstab für die Lebensmittelüberwachung, um Hersteller von besonders belasteten Produkten zu identifizieren. Überschreitet ein Produkt den Signalwert, dann wird der Hersteller aufgefordert, Maßnahmen zur Reduzierung zu ergreifen. Wie bisher gibt es in allen Warengruppen große Unterschiede zwischen den Produkten mit den niedrigsten und den höchsten Acrylamidwerten. Bei feinen Backwaren aus Mürbeteig schwankt der Gehalt zwischen 20 und 5699 Mikrogramm pro Kilogramm. Bei Knäckebrot war der höchste Wert 89mal so hoch wie der niedrigste, bei Kartoffelchips war er 37mal so hoch. Sämtliche veröffentlichten Daten lassen weiterhin keine Unterscheidung nach Produktart oder Hersteller zu. Daher ist es Verbrauchern nicht möglich, Produkte mit besonders hohem Acrylamidgehalt zu meiden oder Produkte mit niedrigen Werten zu bevorzugen.

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03. Gesucht: Weihnachtsgebäck für die Soldaten in Kabul
Kabul. (02.12. / eb) Weihnachten fern der Heimat in Afghanistan? Für unsere Soldaten am Hindukusch graue Realität. Deshalb wendet sich Oberleutnant Jan Hausch vom Einsatzgeschwaders 2 der Deutschen Luftwaffe mit einer herzlichen Bitte an Deutschlands Bäcker: 
«Oberst Fürnrohr plant, für seine rund 500 Soldaten am 24. Dezember einen Weihnachtsmarkt auf dem Kabul International Airport auszurichten. Damit hofft der Oberst, seinen Soldaten wenigstens am Heiligen Abend ein Gefühl von Heimat vermitteln zu können. Leider sind unsere finanziellen Mittel begrenzt, so dass wir noch Sponsoren suchen. Über eine Unterstützung in Form von Weihnachtsgebäck jeder Art würden sich alle hier stationierten Soldaten sehr freuen.»
Der Einsatz am Hindukusch dient der Friedenssicherung und kommt den dort lebenden Volksgruppen zugute. Unterstützen Sie das friedliche Engagement des Einsatzgeschwaders 2 -- spenden Sie Stollen und Spekulatius, Lebkuchen und Printen. Wie Sie Ihre Leckereien nach Kabul schaffen lassen können, erklärt Ihnen Oberleutnant Hausch gerne persönlich -- Anruf genügt.
Info: Telefon 037381/26073

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04. Highlights: Rekordbäckerei zur Adventszeit
Hamburg. (01-05.12. / eb) Die Adventszeit nutzen viele Bäckereien und der backenden Branche verbundene Organisationen, mit außergewöhnlichen Backwerken auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Der WebBäcker hat einige Highlights für Sie zusammengefasst:

• Vier-Tonnen-Riesenstollen vorbereitet: 4,30 Meter lang, 1,75 Meter breit und etwa 85 Zentimeter hoch ist der rund vier Tonnen schwere Riesenstollen für das 10. Dresdner Stollenfest am Nikolaustag. Mehr als 60 Bäckereien und Konditoreien des Schutzverbandes Dresdner Stollen hatten dafür erlesene Zutaten zusammengerührt. Anschließend verklebten sie die rund 300 Platten einzeln mit Zucker und Butter. Nach der feierlichen Prozession durch die Altstadt und dem Anschnitt mit dem großen Dresdner Stollenmesser werden die Portionen zu Gunsten eines gemeinnützigen Zwecks verkauft, teilen die Veranstalter mit. 

• Rekord-Weihnachtskuchen angeschnitten: Nicht nur einen Eintrag ins Guinness- Buch der Rekorde wollte Bäcker Hans-Josef Flesch aus dem rheinland-pfälzischen Dudeldorf mit einem 400 Meter langen und rund 13 Zentner schwere Honigkuchen schaffen. Ob ihm und seinen Mitarbeitern der Rekord vergangene Tage auf dem Wittlicher Adventsmarkt gelungen ist, steht noch in den Sternen. Dafür ist ihm allemal die Aufmerksamkeit für das Backwerk zuteil geworden, das zugunsten eines guten Zwecks seine Abnehmer fand -- 2.000 Portionen sollen es gewesen sein.

• Riesiges Lebkuchenhaus gebaut: «Das nach Veranstalterangaben weltweit größte Lebkuchenhaus steht seit Samstag in Karlsruhe. Gemeinsam mit Berufsfachschülern hat die örtliche Bäckerinnung dafür rund 200 Kilo Teig zu 400 Lebkuchenschindeln verarbeitet», berichtet die Deutsche Presseagentur. Auch diese Aktion dient -- neben der Promotion des eigenen Berufsstands -- einem guten Zweck: Eingeweiht wurde der Bau nämlich von Bürgermeister Manfred Groh und der Stiftung «Hänsel und Gretel», die sich bundesweit gegen sexuellen Missbrauch engagiert. Bis zum 24. Dezember soll das Lebkuchenhaus täglich kulturellen Veranstaltungen mit heimischen Autoren, Märchenerzählern und Theaterinszenierungen dienen.

• Christstollen für den Bundestag: Am 10. Dezember überreichen Bäckerpräsident Peter Becker und Zentralverbands- Hauptgeschäftsführer Dr. Eberhard Groebel am Haupteingang-West des Berliner Reichstagsgebäudes dem Bundestagsvizepräsidenten Dr. Norbert Lammert (MdB) sowie dem Abgeordneten und Bäckermeister Ernst Hinsken (MdB) einen Christstollen -- stellvertretend für die übrigen Mitglieder des Parlamentes. Hintergrund: Den rund 17.000 Handwerksbetrieben in Deutschland setzt der Wettbewerb ordentlich zu. Um sich gegen Discounter + Co durchsetzen zu können, braucht ein Bäcker heute neben gutem handwerkliches Können ein breites Spektrum fundierter Kenntnisse verschiedener Fachbereiche. Die Bestrebungen der Bundesregierung, mit der Handwerksnovelle die Meisterpflicht für das Bäckerhandwerk abschaffen zu wollen, sind für den Nachwuchs und das Handwerk das falsche Signal. Mit wohlschmeckendem Nachdruck will der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks daher den Bundestag noch einmal auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen. Jedes Mitglied des Bundestages soll einen von Meisterhand gebackenen Christstollen nebst persönlichem Anschreiben erhalten.


ALLGEMEINES


05. RKI: Ernährungsverhalten verbessert sich
Bonn. (05.12. / aid) Die Deutschen essen weniger Fett und mehr Kohlenhydrate und Gemüse als noch vor 15 Jahren. Mit den meisten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind die Bundesbürger ausreichend versorgt. Problematisch ist aber immer noch eine Überversorgung mit Fett, Eiweiß und Alkohol. Zusammen mit wenig Bewegung führt dies zu Übergewicht. Zu diesem Ergebnis kommt der Ernährungssurvey des Robert Koch-Instituts, Berlin. Über 4.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren wurden hier zu ihrem Ernährungsverhalten befragt. Über die Hälfte der Frauen und fast 70 Prozent der Männer haben Übergewicht. Fast ein Fünftel der Männer und Frauen sind sogar stark übergewichtig. Der Energieanteil von Fett in der Nahrung hat sich von durchschnittlich 40 Prozent vor zehn Jahren auf heute 33 Prozent verringert. Dennoch verzehrt ein großer Teil der Bevölkerung auch sehr viel mehr Fett. Übergewicht und eine Reihe von Wohlstandserkrankungen sind die Folge von zuviel Fett, Eiweiß und Alkohol und zuwenig Ballaststoffen und Kohlenhydraten in der Nahrung. Vor allem Männer mittleren Alters trinken viel Alkohol. Ab dieser Altersgruppe wird auch ein hoher Anteil an Übergewichtigen registriert. Frauen essen mehr Obst und Gemüse als Männer und scheinen im Durchschnitt etwas gesundheitsbewusster zu sein. Etwa ein Drittel der Bevölkerung erreicht zurzeit die empfohlene Menge von 650 Gramm Obst, Gemüse und Kartoffeln pro Tag, wenn auch Obst- und Gemüsesäfte berücksichtigt werden. Ein Großteil der Jüngeren isst nur wenig Obst und Gemüse. Defizite liegen auch für andere Bevölkerungsgruppen vor. So sind viele ältere Menschen nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

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06. Dicke Deutsche: Ziel der Ernährungsaufklärung verfehlt
Bonn. (05.11. / aid) «50 Jahre hat die Ernährungsaufklärung intensiv versucht, den Verbrauchern zu erklären, wie man sich vollwertig und ausgewogen ernähren kann. Doch durch Ernährung mitbedingte Erkrankungen nehmen eher zu», resümierte Prof. Dr. Volker Pudel von der Universität Göttingen anlässlich der Jubiläumsveranstaltung zum 50jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn. «So steigt zum Beispiel das Übergewicht der Deutschen von Jahr zu Jahr, leider auch bei Kindern. Wenngleich niemand feststellen kann, wie sich die Ernährungssituation heute ohne diese Ernährungsaufklärung darstellen würde, so kann jedoch festgestellt werden, dass das beabsichtigte Ziel nicht erreicht wurde», sagte Pudel. Untersuchungen zeigten, dass die Begriffe «Ernährung» und «Essen» keine Synonyme seien. «Ernährung» sei der kognitiv besetzte Begriff, unter dem die Botschaften der Ernährungsaufklärung gespeichert werden, während der Begriff «Essen» emotional besetzt sei. So habe die Ernährungsaufklärung zwar das Ernährungswissen der Verbraucher geprägt, aber kaum deren Essverhalten beeinflusst. «Die Menschen essen wie früher, heute nur mit schlechtem Gewissen», sagte der Göttinger Professor. «Nachdem die Ernährungsaufklärung 50 Jahre lang ihr Praktikum gemacht hat, können aufgrund der vorliegenden Erfahrungen und Erkenntnisse Strategien für die Zukunft entwickelt werden, die mehr Wirkung auf das Essverhalten ausüben. So sollte man endlich erkennen, dass es keine wirksame Präventionsmaßnahme ist, den Verbraucher mit Ver- und Geboten zu beeindrucken, ihm anzuraten, auf genussvollen Erlebnisse zu verzichten, um die Gesundheit in 20 Jahren zu gewährleisten», erläuterte Pudel. Gut essen und trinken seien für den deutschen Verbraucher ein hochgeschätzter Beitrag zur Lebensqualität. Die künftige Aufklärung über Essen und Trinken müsse den Genussaspekt in den Vordergrund stellen und demonstrieren, dass gut essen und trinken auch elementare Grundlage für eine lang erlebte Lebensqualität sind. Auch das Prinzip des sozialen Marketings könne die Wirkung der Ernährungsprävention deutlich verstärken. «Wir brauchen Kampagnen, die den Menschen Spaß machen und keine Einschränken und Gebote präsentieren», forderte Pudel. Damit könne es gelingen, Menschen nicht nur zu motivieren, sondern auch zufrieden zu stellen. «Lust auf Leben» sei eben viel attraktiver als «Ernährung».

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07. BfAI: Hohe Produktivitätssteigerungen in Beitrittsländern nötig
Köln. (29.11. / bfai) Ungarn, Polen, Estland, Lettland, Litauen und auch Russland: Für die Nahrungsmittelbranche in vielen «Transformationsländern» (zu EU-Mitgliedsstaaten) wird der 01. Mai 2004 einschneidendere Veränderungen mit sich bringen als für andere Produktionszweige. Denn mit dem EU-Beitritt entfallen auch für Agrarerzeugnisse die letzten Zölle, Import- und Lizenzbestimmungen, die derzeit noch gegenüber den EU-Staaten bestehen. Der Großteil der Lebensmittelproduzenten in den betroffenen Ländern ist damit einem hohen Modernisierungsdruck ausgesetzt, was deutschen und anderen westlichen Maschinenbauern hervorragende Absatzchancen eröffnet. 
Info: http://www.bfai.de/newsvorschau.php3?pool=lum&id=MKT20031127104350

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08. Impulse für die Branche: Augen öffnen und Sinne schärfen
Mannheim. (29.11. / eb) Wer Kniffe und Tricks von Partnern, Mitbewerbern und Kontrahenten nicht durchschaut, ist klar im Nachteil und muss die Konsequenzen tragen. Das gilt mit oder ohne fernöstliche Philosophie. Der Sinologe Prof. Dr. Harro von Senger lud während des 15. Bäko Workshops in Mannheim zu einer Vorstellung rund um Täuschung und Illusion. Geht es nach Senger, dann sind Europäer blind für Listen und leicht zu täuschen. Der meistgelesene Autor westlicher Chinaforschung mit Lehrstuhl an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg hat mit den «36 Strategemen» eine alte chinesische Schriftensammlung entdeckt, die sich mit List und Gaunerei befasst. In China seien diese Regeln so bekannt wie Grimms Märchen. Andererseits: Sind Grimms Märchen wirklich so harmlos, wie sie in diesem Zusammenhang dargestellt werden? Hat das alte Europa nicht zum Beispiel Machiavelli mit seinem Traktat «Il Principe» hervorgebracht? Weshalb wir das mit der «Blindheit» gegenüber List und Tücke nicht so stehen lassen können, lesen Sie (126 KB, drei Seiten) unter
Info: http://www.webbaecker.de/r_allgemeines/2003/1103senger.PDF
Vorangegangene Beiträge zum Bäko Workshop finden Sie in der Ausgabe 47/03 unter http://www.webbaecker.de/03archivhtm/wb4703.htm#08


PERSONALIEN

09. Führungswechsel in Nordvorpommern-Stralsund
Stralsund. (05.12. / eb) Obermeister der Bäcker- und Konditoreninnung Nordvorpommern-Stralsund ist ab sofort Wolfgang Stenzel (51) aus Tribsees. Er wurde während der Jahreshauptversammlung einstimmig zum Nachfolger von Karl-Heinz Sawatzki aus Stralsund gewählt. Sawatzki, der in den Ruhestand getreten ist, bekam die Ehrenobermeisterwürde verliehen. Stellvertreter Stenzels ist Maik Bartelt aus Schlemmin.

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10. Führungswechsel bei BakeMark Deutschland
Bremen. (04.12. / bmd) Zum 01. April 2004 wird Reinoud Plantenberg (52), Group Company Director Germany/Alpine und Managing Director BakeMark Deutschland, zu CSM Bakery Supplies North America versetzt, um dort die Funktion des Division Director CSM Bakery Supplies North America wahrzunehmen. Plantenbergs Nachfolge tritt Christian Köhler (45) an, der im Lauf seiner Karriere verschiedene General Management-Positionen der deutschen Lebensmittelindustrie inne hatte, unter anderem bei Masterfood und Kraft Foods. Köhler wird sich dem Vernehmen nach bereits ab Jahreswechsel auf sein neues Aufgabenfeld vorbereiten. Dazu gehören die Verwaltungsstandorte Bremen und Bingen, die Geschäftsbereiche MeisterMarken und Baker+Baker (Bremen), BIB-Ulmer Spatz (Bingen), Central Accounts (Bremen und Bingen) sowie die Produktionsstandorte Delmenhorst und Neu-Ulm / Gerlenhofen.

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11. Führungswechsel bei Kellogg's Foodservice
Bremen. (04.12. / eb) Die Leitung des Bereichs Foodservice bei Kellogg Deutschland hat Gunter Philipp Vittali übernommen. Vittali war beim weltweit führenden Hersteller von Cerealien zuvor National Account Manager Food Service und löst als Food Service Manager Nicole Studer ab, die sich neuen Herausforderungen im Außer-Haus-Markt widmet.


BUCH- / SURFTIPPS

12. CMA-Aktionspaket: «Mach mit bei RoggenFit»
Bonn. (05.12. / gmf) Zielgruppe für das saisonal unabhängige Aktionspaket der CMA Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft sind sportliche, gesundheitsbewusste Verbraucher. Ziel: Förderung des Absatzes von Roggenbrot und –gebäck als «Fitness-Faktor» für gesunde Ernährung einerseits sowie die Vorstellung und Profilierung eines breiten Roggen-Sortiments. Inhalt des Pakets: Ein Aktionsplakat DIN A 2 für das Schaufenster sowie 300 Aktionsfaltblätter, gefalzt auf DIN A 7 in Form eines Fitness-Passes für Kunden zum Check-Up des Fitness-Stands durch Fragen zu Ernährung und Fitness; Warenkunde-Informationen zu Roggenbrot und -kleingebäck, Sortenkunde und Ernährungsvorteile (Energiespender / Ballaststoffe); gepackt in vier Spenderboxen.
Info: Bestell-Nr. 6720 gegen eine Schutzgebühr von 2,18 Euro je Paket plus Mehrwertsteuer und Versandkosten bei der CMA, Abteilung Brot und Backwaren, Koblenzer Str. 148 in 53177 Bonn -- Telefax 0228/847202

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13. Arbeitssicherheit: 10 Jahre Erfurter Tage
Mannheim. (01.12. / bgn) Seit ihrer erstmaligen Veranstaltung in 1994 haben sich die Erfurter Tage erfolgreich der Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und Erkrankungen gewidmet. Im Jubiläumsjahr stehen folgende Schwerpunktthemen auf dem Programm im Erfurter Kaisersaal. Prävention von Rückenschmerz, Prävention von berufsbedingten Lärmschäden, Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen, Erfahrungsaustausch Kompetenzzentren der BGN – Arbeitsmedizinisches und sicherheitstechnisches Betreuungsmodell für Klein- und Mittelbetriebe. Neue Entwicklungen und Konzepte werden vorgestellt und Präventionsansätze aufgezeigt. Hierbei beschränkt sich die BGN nicht auf die Vorstellung neuer Heil- und Diagnostikverfahren, sondern es geht auch den Ursachen des Rückenschmerzes auf den Grund. Es wird diskutiert, wieweit der Rückenschmerz mit den bestehenden diagnostischen Methoden und Denkmodellen erklärt werden, wie man ihm mit präventiven Maßnahmen begegnen kann. Dies alles vor dem Hintergrund der erheblichen volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Erkrankungen. Von großer Relevanz werden zudem die Beratungen zur Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen sein. Auf diesem Gebiet ist der BGN eine nachhaltige präventive Arbeit ein besonderes Anliegen, denn die Hauterkrankungen sind derzeit die größte Gruppe der Berufskrankheiten. 
Info: http://www.erfurter-tage.de


REZEPT DER WOCHE

14. Bunte Sterne-Häppchen / GMF
Bonn. (05.12. / gmf) Nicht nur zum Heiligen Abend eignet sich die Idee der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung von den «Bunte Sterne-Häppchen». Kleine Appetizer, die sich für das kalte Büffet ebenso eignen wie -- in abgewandelter Form -- für das Bäckerfachgeschäft, wollen Sie Ihren Kunden kleine Häppchen zur Probe offerieren.

Zutaten: Für vier Personen benötigen Sie etwa 500 g Sandwichbrot; etwa 500 g Roggenvollkornbrot; 250 g Trüffelleberwurst; 2 El Weinbrand; 60 g weiche Butter; 125 ml Sahne; 1/4 Bund Thymian; rote, gelbe und grüne Paprikaschote; Salz, Pfeffer; sternförmige Ausstechformen.

Zubereitung: Leberwurst mit Weinbrand, Sahne und Butter verrühren. Thymian von den Stengeln zupfen, etwas zur Garnierung beiseite legen, den Rest hacken. Leberwurstmasse mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Mit einem großen Stern-Ausstecher aus Sandwichbrot und Vollkornbrot zusammen rund 32 Sterne ausstechen und die Brotreste anderweitig verwenden.
Leberwurstmasse in eine Spritztülle füllen und auf die Sterne verteilen. Paprikaschoten vierteln, putzen und mit einem Sparschäler häuten. Mit einem kleinen Stern-Ausstecher aus allen Paprikaschoten Sterne für die Garnierung ausstechen. Vollkornbrot mit gelben, Sandwichbrot mit roten Sternen und Thymianblättchen verzieren. Grüne Sterne dekorativ dazwischen verteilen. 

Nährwert: 720 kcal oder 3010 kJ für jede Person.